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Gestorben r Herr Friedrich Becker in Wetzlar. — Herr Wilhelm Ruppel m Darmstadt. — Herr Georg Dönges in Darmstadt. — Fran Anna Katharina Müller, geb. Sonnthal, in Darmstadt. — Fräulein Gretha Willenbücher in Darmstadt.
Die Gebrüder Callmann stürzten (Oberbayern). Der Aeltere ertrank, gerettet wurde.
* Leipzig, 18. Mai. Der Blums, der Bau-Inspektor am Richard Blum, hat sich der anwaltschaft freiwillig gestellt, reiche Wechsetfälschungen im Mark haben zu schulden kommen lassen und ebenso betrügerischen Bankerott. Er wurde verhaftet. Im Gefängnis machte er einen Selbstmordversuch.
* Eine sensationelle Mitteilung kommt auf Beeskow: Der Rittergutsbesitzer Buchholz in Cossenblatt schoß zwischen Giesensdorf und Cossenblatt aus kurze Distanz auf vier Personen, die in einer Gerichtsverhandlung zu Frankfurt a. O. als belastende Zeugen gegen ihn aufgetreten waren. Zwei Personen, darunter der Gutsgärtner Ponath in Cossenblatt, sind tätlich, zwei andere sowie der Kutscher leicht verwundet. Die Untersuchung ist eingeleitet.
Hroßßerzogtiche Landes-Irrenanstalt.
Die Stelle des 2. Assistenz-Arztes der hiesigen Anstalt (jährlicher Bar« qehalt neben freier Station 1500 Mk.) soll wieder besetzt werden mit einem jüngeren, unverheirateten Arzte. Psychiatrische Vorbildung ist erwünscht. Bewerbungen werden bis zum 10. Juni l. Js., vorerst brieflich,
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Caffel, 17. Mal. Ein weitere Kreise interessier render Strafprozeß beschäftigte die hiesige Strafkammer. Ein hiesiger Gastwirt hatte in der Absicht, seinen Stammgästen einen Spaß zu machen, und ferner, um neue Kneipgenoffen anzuziehen, gelegentlich der Abhaltung der Bockbiersaison öffentlich angekündigt, daß in seinem Konzertlokal ein Ziegenbock unter den Besuchern des Bockbierfestes zur Verlosung gelangen solle. Der Gedanke, auf einem Bockfeste nicht nur von dem sprichwörtlichen Bierbock, sondern sogar von einem veritabeln Bock gestoßen werden zu können, hatte denn auch in den Kreisen der Bockbierfreunde, namentlich bei denjenigen großen Anklang gefunden, für die das Plakat berechnet ist: „Hier finden tüchtige Biertrinker fortwährend Beschäftigung " Der Zudrang zu dem auf zwei Abende ausgedehnten Bockbierfest war riesig, und der Ziegenbock kam unter großem Halloh zur Verlosung. Das dicke Ende kam aber für den Veranstalter noch in Gestalt einer Anklage des Staatsanwalts wegen Veranstaltung einer öffentlichen Lotterie ohne obrigkeitliche Erlaubnis. Der Angeklagte machte glaubhaft geltend, daß er bei der Bockoerlosung an etwas Unerlaultes, Strafbares nicht ge, dacht habe. Das Gericht war aber der Ansicht, daß hier die Merkmale einer öffentlichen Ausspielung im Sinne des Paragraph 289 des Reichsstrafgesetzbuches zweifellos vorliegen, wenngleich keine Lose für einen bestimmten Preis verkauft worden seien, denn jeder Gast habe eine Losnummer erholten, es sei öffentlich in der Zeitung dazu aufgefordert worden rc. Die ©träfe wurde jedoch nur auf 20 Mk. oder 4 Tage Gefängnis bemeffen. Ferner hat der Beurteilte sämtliche Kosten zu tragen. 1
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Der Verein zur Förderung des Wohles der Arbeiter Konkord ia in Mainz setzt einen Preis von ‘2000 Mark aus für die beste zusammenfassende Darstellung der sozialen Zustände, Wandlungen und Ent- wicklungsvorgänge Deutschlands im 19. Jahrhundert. Gr habet die agrarischen wie die gewerblichen Verhältnisse, den Einfluß der Technik wie den des geistigen und des politischen Lebens berücksichtigt zu sehen. Die Gesetzgebung und ihre Folgen, den Einfluß der Ver- fassungskämpfe auf die sozialen Erscheinungen, die Entwickelung der sozialen Schichten hauptsächlich der Arbeiterschaft, ihre Organisation, ihre Lehren und Bestrebungen sollen ebenso dargestellt werden wie die übrigen privaten und staatlichen sozialen Reformen und Reformbestrebungen. Auf eine knappe und möglichst gemeinverständliche Darstellungsform wird besonderes Gewicht gelegt. Als Endtermin für Einsendung der Wettbewerbsschriften ist der l. Januar 1901 bestimmt.
Für die Errichtung einer Handelshochschule in Berlin tritt der Syndikus der Berliner Korporation der Kaufmannschaft Dr. Max Axt ein. Rach Beleuchtung der Notwendigkeit und der Ziele einer solchen Anstalt, sowie nach Niederlegung der gegen ihre Zweckmäßigkeit vorgebrachten Bedenken 'gelangt der Verfasser zu folgendem Vorschlag: Da die Hochschule nicht dem Berliner Handel, sondern dem gesamten deutschen Handel und damit auch der deutschen Industrie zu gute kommen wird, so müßte die gesamte deutsche Kaufmannschaft und Industrie ihre Beisteuer zu einem Fonds bieten, aus dessen Zinsen die Handelshochschule zu erhalten wäre. Die zahlreichen Großbetriebe, insbesondere die großen Aktiengesellschaften müßten es als Ehrenpflicht empfinden, alljährlich eine Rücklage zu machen für die Reichshandelshochschule in Berlin. Und an die Spitze dieser Bewegung müßte sich das Berliner' Aeltesten-Kollegium stellen, die Vertretung von Berlins! Handel und Industrie. Ist dieser Fonds beisammen, so werden Reich und Staat ihre moralische und finanzielle Unterstützung nicht versagen, und der Kaufmannschaft bliebe der ihr gebührende Einfluß auf die Verwaltung der Anstalt gewahrt.
Aus unserer heimischen Industrien
' Gietzen, 19. Mai.
Wir freuen uns, berichten zu können, daß unsere heimische Industrie in weiten Kreisen immer größere Anerkennung findet. So kann die hiesige Firma H. S ch a f f st ä d t, die aus kleinen Anfängen


