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Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
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W NewHork, 19. April. Ein Telegramm aus Jamestonr auf Jamaica meldet, daß die Bevölkerung von St. Thonili- augenblicklich schwer durch Hunger Not zu leiden Eine große Anzahl Personen ist bereits infolge Mangel an Lebensmitteln gestorben. Die Ursache der Hungersur ist eine ungenügende Banauen-Ernte.
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faßt sein, für den Fall, daß fich die diplomatischen Schatz bei der türkischen Regierung als ungenügend erweis,, sollten.
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Die am 17. d. Mts. abgehaltene Holzversteigeruug ist nicht genehmigt.
Großen-Llnden, 18. April 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden.
Aufforderung.
Die Rechnungen üb.'r Lieferungen und Arbeiten für die Universitätsinstitute, einschließlich der Kliniken, aus dem abgelaufenen Rechnungsjahr — 1. April 1899 bis dahin 1900 - find, soweit dies noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffenden Herren Institutsdirektoren einzureichen.
Gießen, den 19. April 1900.
Großh. UniversttätS'Rentamt.
kurzhaariger brauner Hühnerhund, den Namen .Treff" hörend.
Sprechstunden der Redaktion
des Gießmer Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von 6—7 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplaneigaffe aus.
Gottrrbimß brr israelitische« Krllgir«»zrßMchWft.
Freitag den 20. und SamStag den 21. April 1900: Paflnhfest.
7. Tag. Vorabend 7 Uhr, morgen- 8 Uhr.
8. Tag. Vorabend 7 Uhr, morgens 8 Uhr, nachmittags Uhr, Festesausgang 8» Uhr.
Wochengottesdientz morgens 680 Uhr, abends S« Uhr.
Kerrrste Keldmze«.
Depeschen des Bureau -Öerold".
Berlin, 19. April. Bürgermeister Brinkmann hat, wie dem „Vorwärts" von zuverlässiger (?) Seite mit» geteilt wird, keine Aussicht, jetzt bestätigt zu werden. Die Sache hat bereits die vorbereitenden Stadien der Entscheidung durchlaufen, und ruht jetzt bei Herrn v. Rheinbaben, der sich eutschloffen hat, beim Kaiser die Nichtbestätigung des Herrn Brinkmann zu beantragen.
Loudon, 19. April. Hier cirkulieren Gerüchte, die Reise des Kaisers von Oesterreich nach Berlin bezwecke, die ostasiatischen Pläne des Grafen Golu- chowsky ihrer Einführung näher zu bringen.
Sau Sebastian, 19. April. Der frühere französische Kriegsminister Cavaignac ist gestern hier eingetroffen und hat Därouläde und Hubert einen Besuch abge- stattet. Die Unterredung mit Döroulöde dauert zwei Stunden. Nach einem Spaziergang durch die Stadt reiste Cavaignac mit dem Süd-Expreßzuge wieder nach Frankreich zurück.
New-York, 19. April. Es bestätigt fich, daß die Lage zwischen der amerikanischen und der türkischen Re-
Erfolg haben Annoncen unbedingt wenn dieselben von leistungsfähigen Firmen erlassen werden und in zweckentsprechender, auffälliger Form in den geeigneten Zeitungen und Zeitschriften zum Abdruck gelangen. Dem inserirenden Publikum ein gewissenhafter Be- rather in allen Fragen zu sein, welche sich auf Abfassung und Ausstattung der Annoncen, Wahl der Zeitungen etc. beziehen, hat sich die unterzeichnete Annoncen - Expedition von jeher zur besonderen Aufgabe gestellt. Jede gewünschte Information sowie Kostenanschläge und Zeitungskatalog stehen kostenfrei zur Verfügung.
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Märkte.
(—) Lich, 18. April. Der am Dienstag hier abgehaltene Schweinemarkt war gut befahren. Das Geschäft ging flott. Die Preise waren bedeutend höher als kurze Zeit vorher in Grünberg. Für das Paar Jungschweine von ca. 6 Wochen alt wurden bis zu 30 Mk. bezahlt, für 10 bis 12 Wochen alle bis zu 60 Mk.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verlust sagen innigsten Dank
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Gießen, den 19. April 1900. 2903
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Areitag den 20. und Samstag den 21. April 1900: Paffahfest.
7. Tag. Vorabend 7 llbr, morgens «ao Uhr Predigt. . vt. Vorabend 7 Uhr, morgens 8«o Uhr, nachmittags
4 Uhr, Festesausgang 8« Uhr.
Familien Nachrichten.
— «estordenr Herr Wilhelm Pfaff in Butzbach. — Frau Zerolma Stern, geb. Rohmann, in Grebenau. — Frau Ernestine Bose geb. Hilß, in Orlenberg. - Frau Georg Pfeffer Witwe in Bad.Nauheim. Frau Elisabeths Daab Witwe, geb. Weber, in Groß-Bieberau. — Frau Anna Marie Dries in Darmstadt.
— Verlobter Julie Bohn und Adolf May in Storndorf» Homburg v. d. H.
— Geboren r Dem Herrn W. Egner in Alsfeld ein Sohn. — Dem Herrn Heinr. Bücking II. in Alsfeld ein Sohn. — Dem Herrn Reallehrer Schilling in Alsfeld ein Tochter.
Kandwittschasttiches.
Vieh-Ausstellung in Marburg. Die Vorarbeiten für die Don der „Heerdbuch-Gesellschaft für daS Vogelsberger Rind" geplante Vieh-Ausstsllung schreiten rüstig voran. In Sachen der Ausstellung fanden zwei gut besuchte Versammlungen statt. Eine Borstandsfitzung der Heerdbuch-Gesellschaft, durch den Landrat v Heimburg geleitet, und eine Sitzung des Auvstellungskomitäs, bei der auch die Spezialausschüffe vertreten waren fanden statt. Diese stellte unter dem Vorsitz des Herrn Landrat v. Negelein den Plan für die Verteilung der Preise auf und beschloß über die Zusammensetzung des Preisrichterkollegiums. Die Ausstellung wird mit ca. 300 Thieren Vogelsberger Raffe beschickt werden. Die Anmeldefrist tfluft mit dem 10. Juni ab — die Ausstellung selbst findet bekanntlich am 14. und 15. Juli statt. — Mit der Ausstellung soll auch ein Zuchtviehmarkt und eine Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte verbunden werden.
Berlin, 19. April. Die zur Kostendeckung für Flotten-Bermehrung in der Budget-Kommission des Reichstages gemachten Steuervorschläge sind auf ihre Durchführbarkeit und Ertragsfähigkeit seitens des Reichsschatzamtes eingehend geprüft worden. DaS Ergebnis dürfte nun zunächst dem Bundesrat vorgelegt werden, bevor eS an die Budget-Kommission des Reichstages gelangt. Ernstlich in Betracht kommen nur die Erhöhung des Lotterie- Stempels und die Börseusteuer, während andere Steuervorschläge als zu wenig ertragreich fallen gelassen sind.
Bekanntmachung
Mit Bezug auf die unterm 18. November v. Js. erlaffene Orts- PolizeiOrduuug, betteffend die Ausführung der Artikel 40 und 61 der Allgemeinen Bau-Ordnung, machen wir die Beteiligten hierdurch nochmals darauf aufmerksam, daß nach § 4 der gedachten Verordnung vom Begin« der innere« und äußere« Berprrtzarbeiteu an allen, zum längeren Aufenthalt von Menschen bestimmten Neubauten, sowie von der Fertigstellnug des innere« Verputzes vo« Wohngebäude» dem Stadtbauamt schriftliche Anzeige zu erstatten ist, und daß nach S 5 der Verordnung Verfehlungen gegen diese Bestimmungen für die Bauherren, Baumeister und Bauhandwerker Geldstrafe bis zu 150 Mark oder Haft nach fich ziehen.
Gießen, den 12. April 1900.
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