Ausgabe 
20.1.1900 Zweites Blatt
 
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klar, übersichtlich und leichtsaßlich erörtert und durch Ver­spiele aus der Praxis erläutert. Für Bauhandwerker und Bauunternehmer bieten diese Artikel einen roiutommenen Ratgeber in allen Rechts-Verhältnissen seines Gewerbes.

** Vakanzen im Bezirk des 18. Armeekorps. Ersenbahn- Direktivn in Frankfurt (Main), 20 Bahnftergschaffner, zu­nächst je 900 Mk. diätarische Jahresbesoldung, bet der Anstellung als etatsmäßiger Schaffner 900 Mk. Jahres- grhalt und der tarifmäßige Wohnungsgeldzuschuß. Direktion der Pulverfabrik bei Hanau (Main), Verwaltungs­scheeiber 100 WH. monatlich. Frankfurt (Main), Ober- LandeSg'ericht, Kanzleidiätar, 1350 bis 1650 Mk. Diäten. Frankfurt (Main), Ober-Landesgericht, dauernde Kanzlei- ^hilfe, Schreibgebühr 10 Pfg. für die kanzleimäßig ge­schriebene Seite; Jahresverdienst eines gewandten Kanzlei- Gehilfen 1200 bis 1400 Mk. Ober-PostdirektionSbezirk Darmstadt, eine größere Anzahl Briefträger und Post­schaffner, je 900 Mk. Gehalt und der gesetzmäßige Woh- nungsgeldzuschuß. Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt, eine größere Anzahl Landbriefträger, je 700 Mk. Gehalt unb der gesetzmäßige Wohnungsgeldzuschuß. Kreisausschuß des Unterlahnkreises Diez (Lahn), Kreisausschuß-Sekretär, während der Probedienstzeit erhält er eine jährliche Ver­gütung von 1500 Mk. in monatlichen Teilen nachzahlbar; nach der endgiltigen Anstellung bezieht er ein Anfangs gehalt von 1500 Mk. und 300 Mk. Wohnungsgeldzuschuß Wiesbaden Magistrat, Kanzleigehilfe 2,50 Mk. täglich.

** Friedberg, 18. Januar. Entsprungen aus Marienschloß ist am Dienstagabend gegen 7 Uhr ein gefährlicher Verbrecher, der noch eine Reihe von Jahren Zuchthaus zu verbüßen hatte, indem es ihm auf bis jetzt uns noch unbekannte Weise gelungen war, Mantel und Mütze eines Aufsehers sich zu verschaffen. Beim Passieren des Postens hielt sich der Ausbrecher die Land vor Mund und Nase, indem er Nasenbluten vor­schützte, um sein bartloses Gesicht zu verbergen. Die be­nachbarten Bürgermeistereien wurden sofort nach Bekannt­werden des Vorfalles telegraphisch benachrichtigt, auch wurden Militärpatrouillen ausgesandt. Wie derWett. Bote" mitteilt, ist der Ausreißer in Butzbach von der Gen­darmerie wieder ergriffen worden.

Nidda, 16. Januar. Gestern abend hielt der unter Leitung des Herrn Pfarrer Werner dahier stehendeGe­mischte Chor für Kirchen- und Volkslieder" einen gemüt­lichen Abend nebst Verlosung in seinem LokalGasthaus zur Krone" ab. In seiner Ansprache hob der Dirigent be­sonders hervor, wie es bei jedem Verein, vornehmlich bei -einem Gesangverein wesentlich darauf ankomme, sich innerlich zu vervollkommnen, ehe man nach außen hin auf­trete. Von diesem Grundsatz fyabe er sich stets leiten lassen, deshalb seien auch die Darbietungen des Vereins bei gottes­dienstlichen und patriotischen Feiern stets gewürdigt wor­den. Er ermahnt zu Fleiß und Ausdauer bei den Uebungen.

§§ Fauerbach bei Nidda, 18. Januar. Die hiesige Gemeinde und Gemarkung ist bekanntlich sehr wasser­arm. Für die Herbeischaffung eines guten Trinkwassers sind fettend der Gemeinde schon recht große Opfer gebracht worden, ohne jedoch besonderen Erfolg erzielt zu haben. Die vor einigen Jahren angestellten Tiefbohrungen an ver­schiedenen Stellen im Weichbilde des OrtS waren zwecklos. Such die Forschung nach Wasser im Waldbezirk zwischen Fauerbach und Ober-Lais lieferten kein günstiges Resultat. Nun ist man seitens des hiesigen Ortsvorstandes auf einen neuen Gedanken gekommen, der, wenn er sich realisieren würde, der hiesigen Gemeinde vorzügliches Trinkwaffer zu­führt. Man will nämlich in Gemeinschaft mit unserem Nachbarorte Ober-Lais die dort befindlichen reichen Quellen fassen, und das von der Gemeinde Ober-Lais nicht gebrauchte beziehungsweise überschüssige Wasser nach hier führen. Die wir vernehmen, wird Herr Straßenmeister Kr aft von Nidda nächsten Sonntag den 21. Januar in dieser Ange­legenheit einen Vortrag in Ober-Lais halten.

Homberg a. d. E., 17. Januar. Letzten Sonntag­abend fand hier unter Leitung des Herrn Dr. Haas ein Transvaal-Abend statt. Der große Saal desDeut­schen Hauses" und die Nebenräume vermochten den An­fang nicht zu fassen. Den Hauptteil des Abends bildete ber Vortrag überDie Buren in Südafrika", den der Vor­sitzende der Kasseler Ortsgruppe desAlldeutschen Ver­bandes", Herr Dr. Winterstein, hielt. Daneben wurden die Zuhörer durch zahlreiche musikalische Darbietungen, haupt­sächlich patriotischer Art, erfreut, namentlich von den Wilern des Königlichen Seminars unter Leitung des Zeminarlehrers Meister. Nach Abzug der wenigen Aus­lagen, belief sich der Reinertrag aus dem Eintrittsgeld unb einer Tellersammlung auf rund 194 Mark, die dem Alldeutschen Verbände" in Berlin, zu Gunsten der Buren überwiesen werden sollen. Aehnliche Veranstaltungen mit demselben Redner finden im Laufe der nächsten Monate jiod) statt in Ziegenhain, Gudensberg, Allendorf a. d. W. unb Hersfeld. Es. wäre sehr zu wünschen, wenn auch andere Städte darin folgten.

Aus dem Kreise Homberg, 17. Januar, gestern, morgens 8 Uhr, ereignete sich int Rückersfelder etzemeindewald ein sehr bedauerlicher Unglücks- stall. Eine Anzahl Holzhauer war damit beschäftigt, einen «Wag zu durchforsten, als eine, gar nicht umfangreiche »Range fiel und dem Holzhauer Wagner Mathies aus dem u.ahen Steindorf, so unglücklich auf den Kopf traf, daß er ßark blutend zusammenbrach und nach kurzer Zeit in den 'Armen seines anwesenden Sohnes verschied. Der so jäh nu5 dem Leben Geschiedene war ein sehr arbeitsamer und niüchterner Mann, der sieben, teilweise noch unmündige Minder hinterläßt.

fi.Dodenhausen, Kreis Frankenberg, 18. Januar, öei erster gestern auf Wildschweine abgehaltenen Jagd in hvspitalswaldungen wurde ein Keiler zur Strecke ge- -^od)t, der ausgeweidet annähernd 150 Pfund wog. Von nehreren Kugeln getroffen, brachte das wütende Tier einen rörfter in Gefahr, indem es auf ihn losstürzte. Ein Jagd- Hiunb wandte jedoch diese ab, wurde dafür aber von dem Reifer sehr arg mit den Hauern zugerichtet.

Marburg, 17. Januar. Am Freitagnachmittag entgleiste bei Buchenau mitten im Güterzug ein mit Eisen­steinen beladener Waggon. Die Passagiere mußten bei den folgenden Zügen an der betreffenden Stelle umsteigen.

Kassel, 16. Januar. Auf der Eisenbahnstation Allendorf an der Werra ereignete sich heute Nach­mittag wieder ein bedauerlicher Unfall. Der Brem­ser Erdmann aus Göttingen siel von einem Lastzüge, wurde überfahren und getötet.

Kassel, 18. Januar. Ein Wunderdoktor, der längere Zeit in gemeingefährlicher Weise sein Unwesen getrieben und vergeblich steckbrieflich verfolgt wurde, stand tn der Person des Schäfers Christian Heinrich Ahlborn aus Harmuthsachsen gestern vor den Schranken der hiesigen Strafkammer. Ahlborn ließ der Ruhm des Schäfers Ast keine Ruhe und zog als Quacksalber und Wunderdoktor, der Vieh und Menschen heilen wollte, von Ort zu Ort und pries in marktschreierischer Weise seine Künste den Leuten an- Er fand Viele, die seinen Worten Glauben schenkten. Kam er in ein Dorf, so verstand er es, auszukundschaften, wo kranke Kinder in der Familie waren, er ging dann sofort zu den Müttern die Männer waren meist nicht zu Hause und wußte dieselben so zu beschwätzen, daß sie sich von dem alten Schäfer etwas verschreiben ließen, das sofort alle Gebrechen heilen würde. Für Untersuchung und Rezeptverschreibung ließ Ahlborn sich, je nach den Ver­mögensverhältnissen, 50 Pfennige, 1 bis 2 Mark bezahlen. Die Salbe, die man meist erhielt, war zwar zum Glück un­schädlich, sie nutzte aber auch nichts. Die Leute sahen dann später ein, daß sie geprellt waren. Ahlborn hat in dieser Weise nicht nur die Gegend bei Kassel, Hofgeismar, Obermeiser rc. heimgesucht, sondern auch früher schon in ähnlicher Weise in Holstein, Hannover, Lippe rc. operiert. Zuletzt erhielt er in Bückeburg wegen ähnlicher Schwinde­leien eineinhalb Jahr Zuchthaus, und einschließlich dieser noch nicht verbüßten Strafe wurde er für die etwa ein Dutzend Fälle von ärztlichen Wunderkuren, die er hier in Hessen beging, zu dreieinviertel Jahren Zuchthausstrafe insgesamt verurteilt.

A Wabern, 18. Januar. Der Tagelöhner Müller von hier, welcher auf der hiesigen Domäne beschäftigt ist, wurde beim Ausladen von Schlammpreffe auf dem Hofe der hie­sigen Zuckerfabrik verschüttet. Nachdem man denselben unter der Schlammpreffe herausgegraben hatte, wurde von dem herbeigeholten Arzt, Herrn Dr. Rothfuchs, festgestellt, daß Müller, an dem man außerdem Verletzungen im Gesicht und an den Beinen wahrnahm einen Armbruch erlitten hatte, und das Rückgrat gequetscht war. Der Verunglückte wurde des abends mit dem Zuge um 7.45 Uhr nach Kassel in das Landkrankenhaus befördert. Der Fall ist um so bedauerns­werter, da Müller minderjährige Kinder hat, und auch dessen Frau voriges Jahr verstorben ist.

)§( Wabern, 18. Januar. Nächsten Samstag, den 20. Januar, nachmittags 3 Uhr, findet Hierselbst im Hotel zumKönig von Preußen" von mehreren Herren Land­wirten des Kreises Fritzlar eine Versammlung statt, um der vom deutschen Landwirtschaftsrat im vorigen Jahre untersuchten FrageKann die deutsche Landwirt­schaft dem deutschen Volke das z u seiner Er­nährung erforderliche Brotgetreide lie­fern?" näher zu treten. Insbesondere sollen Erhebungen veranstaltet werden, in wie weit und in welchem Umfange bei den Landwirten im Kreise Fritzlar das Brotgeld zu Fütterungszwecken benutzt wird. Zu dieser Beratung sind folgende Fragen aufgeworfen: Ist die Fütterung von Brot­getreide verbreitet? Welches Brotgetreide wird überhaupt verfüttert? Roggen, Weizen, Schale rc. ? Ist der Umfang der Berfütterung em verschiedener in Groß-, Mittel- und Klein­betrieben? Geschieht die Berfütterung aus alter Herkunft oder aus Unkenntnis der Landwirte über den Wert der verschiedenen Futtermittel oder aus Scheu derselben vor baren Auslagen?

Aus der Rhön, 17. Januar. In seinem hochin­teressanten Vortrag, den der Präsident des Rhönklubs und der fruchtbare Rhönschriftsteller Herr Sanitätsrat Dr. Schneider-Fulda im Hotel Nüdling am Fuße der Milseburg" hielt, machte er für die Geschichtsfor­schung der Rhön hochinteressante Aufschlüsse. Die Funde bei den Aufdeckungen auf dem Lindenknüppel (West­seite der Milseburg) lassen nun bestimmt annehmen, daß man es mit den Resten einer römischen Verschanzung zu thuu hat. Schon lange ist behauptet worden, die Römer seien bei ihren Kriegen gegen die Germanen in die Fuldaer Gegend und bis in die Rhön vorgedrungen, aber diese Behauptung wurde von den Gelehrten stets bestritten. Schlüchtern sollen die Romer gegründet, der Drosenberg von Drusus feinen Namen haben. Auf dem Mons taurus soll Germaniens eine Feste angelegt haben, es soll dies der nördlichste Rhönberg, der Oechsen, fein. Thatsache ist, daß die Römer vom Rhein bis zur Weser vorgegangen sind, und die Werra, die den Fuß des Ochsenberges um­spült, wurde früher zur Weser (Visuppis) gerechnet. Rech­net man noch das Ergebnis der Forschungen des größten deutschen Kenners der römischen Geschichte, Mommsen, der sich auch in diesem Sinne aussprach, hinzu, so wird der Gelehrtenstreit geschlichtet sein.

Vermischtes.

Berlin, 17. Januar. Zwillingsbrüder sitzen zur Zeit im deutschen Reichstage; es sind die Abgg. Koyrad und Friedr. Haußmann aus Stuttgart. Beide sehen sich ganz ungemein ähnlich, und da sie nicht nur denselben Bartschnitt, dieselbe Frisur, dieselbe Tracht, ja sogar die gleiche Kravatte zu tragen pflegen, werden sie oft selbst von ihren nächsten Freunden miteinander verwechselt. Der eine ist im württembergischen Wahlkreise Böblingen, der andere in Balingen gewählt. Sie werden daher im Reichs­tageHaußmarrn-Boblingen" undHaußmann-Balingen" genannt, und da ja auch diese beiden Worte Ähnlichkeit in der Klangfarbe miteinander haben, so weiß im Reichs­tag in der Regel niemand, ob Friedrich oder Konrad Hauß­mann gesprochen hat, zumal auch die Sprechweise der Brüder beide sprechen den unverfälschten schwäbischen Dialekt nicht den geringsten Unterschied aufweist. Wie groß die Ähnlichkeit der beiden ist, beweist folgende Schnurre: Der eine von ihnen ließ sich in Stuttgart in

einem Barbierladen rasieren, bezahlte und ging seiner Wege. Nach einer Vertelstunde betrat der andere dasselbe Geschäft, wies unwirsch stuf die zahlreichen Stoppeln hin und sagte:Horen Sie mal, Sie haben mich aber sehr chlecht rasiert, der halbe Bart ist ja stehen geblieben. Ra- ieren Sie mich schleunigst nochmals!" Der Barbier schüt- elte verwundert den Kopf und rief:Ich habe Sie so orgfältig rasiert, wie alle meine anderen Kunden; der Bart ist eben wieder gewachsen.

Aus dem Oeschüstslebcu.

Ein Wink für junge Mütter. Das bewährteste Kinder- nährmittel ist und bleibt Hafermehl. Gutes Hafermehl mit Milch ge­kocht ist das rationellste Kindernährmittel, welches knochen- und muskel­bildend wirkt. Daß dabei auch die Qualität des Hafermehls von Wichtigkeit ist, liegt auf der Hand. Die erste Stelle unter diesen Fabrikaten nimmt anerkanntermaßen das Hohen!ohe'sche Hafermehl aus der Hohenlohe'schen Nährmittelfabrik in Gerabronn ein, denn es bekommt den Kindern vorzüglich und trägt zur gesunden Aus­bildung von Knochen und Zähnen außerordentlich viel bei. Beim Ein­kauf achte man genau auf die BezeichnungHohenlohe'sches".

Wetterbericht. Den größten. Teil des Erdteils bedeckt niederer Druck, der von Nordwesten her dicht über Zentral-Europa hin bis zum Mittelmeerbecken sich erstreckt, und sein Zentrum über der Nordsee aufweist. Nicht un­erheblich hat sich das Teilminimum über dem Golfe von Genua vertieft. Im äußersten Nordosten des Erdteils unb über dem westlichen Küstenstrich befinden sickMie Rand­gebiete barometrischer Maxima. Bei dieser Druck - Ver­teilung dauert der zyklonartige Witterungs-Charakter über Zentral-Europa an. In Baiern sind in den letzten vier­undzwanzig Stunden ausgebreitete und stellenweise er­giebige Niedrschläge gefallen. Der hohe Druck begann je­doch int Laufe des Nachmittags von Westen her mit Macht hereinzudringen. . -

Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch vorwiegend trübes.etwas kühleres Wetter mit zeitweisen.Niederschlagen.

Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.

2. Woche vom 713. Januar 1900.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 36,0b«/ o, nach Abzug ber Ortsfremden 16,880/«.

Kinder

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starben an: Z

usammen:

Erwachsene: L

im

Lebensjahr:

vom

2.-15. Jahr:

Dyphtheritis

1 .(1)

1 (1)

Lungenschwindsucht

3

2

1

Knochenfraß

1 (1)

1 (1)

Lungenkatarrh

1 (1)

1 (1)

Schlagfluß

1

1

Krebs

2 (2)

2 (2)

Zuckerruhr

1

1

Peritonitis

1 (1)

1 (1)

Gallensteinen

1 (1)

1 (1)

Milzentzündung

1

1

Skrophulose

1 (l)

1

* G)

Krämpfen

1

1

Lebensschwäche

1

1

Strictur

1 (1)

I 0)

Summa:

17 (9),

11 (6)

3 (1)

3 (2)

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 18. Januar.

"Wechsel auf New-York zu 4.21-22.

Prämien auf Kredit per ult. Januar 0.95>/a, do. per alt. Februar 2.300/», Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0 80°/», do. per. alt. Februar 2.20%, Lombarden per ult. Jan. 0.55 /», do. per ult. Febr. 0,80%. _

Notierungen: Kreditaktien 234.90, Diskonto-Komman­dit 194.20, Staatsbahn 137.20, Gotthard 142., Lombarden 28.30, Ungar. Goldrente 99.05, Italiener 94, 3proz. Mexikaner 26., Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19% Privat-Diskont 43/o-4 %%

1V1 bis 2% Uhr: Kredit 234.90, Diskonto 194.10, Staatabahn 137.20, Lombarden. 28.30-27.80^________________________________

Verlosungen.

Stadt SlmienS 100 Fr.-Lose vom Jahre 1871. Ziehung am 2. Januar. Auszahlung am 2. April 1900. Hauptprerse: Nr. 3773 ä 10 000 Fr. Nr. 8330 95 052 ä 500 Fr. Nr. 161 1340 5058 7078 10 360 12 075 12 985 14 636 17 199 21 906 27 023 30 502 31 493 31 735 38 303 37 256 40 945 44 307 46 942 48 315 48 521 49 276 53 963 55 025 56 091 58 290 59 285 61 379 66 517 72 475 je 200 Fr.

PrämienAnleihe der Griechischen Nationalbanr vom Jahre 1880. Ziehung am 20. Dezember 1899. Auszahlung am 15. Juni 1900. Hauptpreise: Nr. 71 360 L 100000 Fg^Mr. 17 013 ä 10 000 Fr. Nr. 94 144 138 792 je 2500 Fr. Nr, 67 903 71 054 101 334 120 447 131 211 je 1000 Fr.

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Humoristisches. E

* Englischer General zu den Soldaten:Kinder, alles könnt ihr preisgeben, nur das Telegraphenamt nicht. Solange wir das haben, sind wir Sieger."

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