Ausgabe 
19.8.1900 Erstes Blatt
 
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<cfyr roinfommen sein, indessen nur als Gästin. Jetzt weinte ihr Sängerin vor Zorn und getränkter Eitelkeit, sie war außer sich: Madame Carvalho sang aber so schön, daß niemand in der Gesellschaft die Patti vermißte.

Eia Ehemann, der sich für 4 Millionen Mark logfoeft! AnS New-York wird berichtet: In den amerikanischen Milliardärkreisen ist die Scheidungsgeschichte des Zinnblech­magnaten W. B. Leeds jetzt das Tagesgespräch. Der viel- fache Millionär, der sich soeben mit Mrs. Nannie Worthing- ton aus Cleveland, Ohio, verheiratet hat, gab seiner früheren Frau Pfandbriefe und Aktien im Werte von 4 000 000 Mark, damit sie in die Scheidung von ihm ein­willigte. Am 31. Juli wurde ihr daS Geld eingehändigt, am 1. August wurde die Scheidungsklage eingereicht, und eine halbe Stunde später war der Wunsch des Millionärs erfüllt und die Scheidung ausgesprochen. Es ist wohl die größte Summe, die ein unglücklicher Ehemann bisher be- zahlt hat, um seine Frau loszuwerden!

Ktteratur.

Hfiaticuä, $ie Kämpfe in China. In militärischer und politischer Beziehung dargestellt Berlin, Richard Schröder (vorm. Ed. Dörings Erben). Heft 1. Preis 1 Mk. Unter obigem Titel be­ginnt soeben eine Reihe von Heften zu erscheinen, die es stch zur Auf­gabe setzen, die Ereignisse in Ostafien in fortlaufenden, abgeschlossenen Schilderungen vorzuführen, um ein zuverlässiges, übersichtliches Bild der Vorgänge nach Entwickelung, Verlauf und Wirkung zu gewähren. Das un- vorliegende 1. Heft schildert nach einer allgemein orientierenden Einleitung zuerst die Lage Chinas nach dem Frieden von Simonoseki, geht dann näher auf die Streitkräfte Chinas sowie der Mächte im Juni 1900 ein und giebt eine Uebersicht des Schauplatzes des Aus- standes und der kriegerischen Ereignisse. Mit einem Rückblick auf den Feldzug gegen China 1860 schließt das Heft. Die Schilderung ist objektiv und geschichtlich treu, die Schreibweise des vortrefflich unterrichteten Ver­fassers klar und durchdacht, sodaß der Leser gründlich und wahrheits­getreu über die Vorgänge im fernen Osten unterrichtet wird. Die Be­richte werden in zwangloser Folge erscheinen, indem sie das zeitlich und thatsächlich Zusammengehörige vereinigen. Wir können unseren Lesern diese Hefte nur empfehlen.

Bon der im Verlag derUnion", Deutsche Verlagsgesellschaft m Stuttgart erscheinenden »Illustrierten Geschichte deS Neun- zehnten Jahrhunderts", die einen außerordentlichen Erfolg errungen hat, werden die nächsten mit vielen Illustrationen ausgestatteten Hefte: .Die Geschichte des BurenkriegS" sowieEreignisse in China" behandeln. Wir möchten nicht verfehlen, unsere Leser hierauf besonders aufmerksam zu machen; niemand wird es bereuen, sich das vorzüglich geschriebene und doch so billige Buch (Preis pro Heft 25 Pfg.) angeschafft zu haben.

Gerichtssaal.

Gießen, 17. August. Strafkammer. Die heutige Ferienkammer fungierte zunächst als Berufungsinstanz in Vx bekannten Privatbeleidigungsklage Bieler kontra Hopf resp. in der entsprechenden Widerklage. Da indes sie Urteilsverkündigung erst am 24. d. Mts. erfolgen wird, so fei die Berichterstattung bis zu fraglichem Termine aus­gesetzt. Ebenfalls als Berufungsinstanz verhandelte als­dann die Kammer in der Strafsache gegen den Bahnwärter Georg Göbel II. von Borsdors wegen Körperver­letzung. Göbel ist in den Anklagezustand versetzt worden, weil er dringend verdächtig ist, am 5. Februar d. I. den Ad. Schäfer aus Borsdorf mittels eines gefährlichen Werk­zeuges vorsätzlich körperlich mißhandelt und in seiner Ge­sundheit geschädigt zu haben. Der Verletzte ist ein dem Trünke ergebener Mensch, der, wie ein Zeuge bekundet, alle Vierteljahr seine Ohrfeigen zu bekommen pflegt". So war eD ihm auch am 5. Februar abends gegen 11 Uhr ergangen, um welche Zeit er stark angetrunken den heim­ischen Penaten zuwankte. Vermutlich mit einem Stock war ihm eine blutige Verletzung am Auge, eine striemenartige Verletzung am Oberarm und eine Verletzung an einem Finger beigebracht worden, lieber die Person des Thäters hat er sich verschiedenen Zeugen gegenüber abweichend ge­äußert. Einmal will er den Thäter nicht erkannt haben, ein andermal will er die Verletzung am Auge sich durch ein Stück Holz, das ihm beim Holzzerkleinern an die betr. Stelle geflogen sei, zugezogen haben, und einem Zeugen gegenüber bezeichnete er am Abend nach dem Vorfall den Angeklagten als Attentäter. In der Hauptverhandlung vor dem Schöffengericht Nidda am 6. Juli d. I., in der ser Verletzte als Nebenkläger auftrat, mußte Frei­sprechung des Angeklagten erfolgen, weil außer der direkten Belastung durch das nicht einwandsfreie Zeugnis des Verletzten kein belastendes Material gegen den An­geklagten gewonnen werden konnte, zumal nicht einmal Reibereien zwischen dem Angeklagten und dem Verletzten vorausgegangen waren und eine Bedrohung des Verletzten durch den Beklagten schlechterdings nicht nachgewiesen werden konnte. Gegen das Urteil hatte der Amtsanwalt sowohl, wie auch der Nebenkläger Berufung eingelegt. Der erstere Antrag wurde indes später durch den Staatsanwalt

zurückgenommen, so daß heute lediglich der Nebenkläger vom Rechtsmittel der Berufung Gebrauch macht. Auch die heutigen Zeugenaussagen fördern feine neuen Belastungs- momenle zutage, so daß von Seiten der Staatsanwaltschaft Verwerfung der Berufung beantragt wird. Im Sinne dieses Antrags wird denn auch von feiten des Gerichts entschieden.

Leipzig, 16. August. Um die Kurpfuscherei zu beseitigen, hat das Landgericht Bautzen ein bisher noch nicht versuchtes Mütel an« gewendet, indem eft gegen einen nichtapprobierten Heilkünstler das Ge­setz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes anwendete. DaS Gericht hatte am 20. März auf Grund dieses Gesetzes den Muster­zeichner und Praktikanten der Homöopathie NiklaS Ströhner zu 400 Mk. Geldstrafe verurteilt. Daß der Angeklagte seine Patienten etwa nicht geheilt oder sie gar an der Gesundheit geschädigt hätte, war nicht fest­zustellen gewesen, denn dann hätte man natürlich die Paragraphen über fahrlässige Körperverletzung usw. unter Außerachtlaffung einer Berufs­pflicht gegen ihn angewendet. Ströhner hatte nur, in Sachsen wohnend, in einem in Reichenberg (Böhmen) erscheinenden Blatt seine homöo­pathische Praxis empfohlen, daneben schnelle Hilfe versprochen und be- hauptet, er könne alle Krankheiten heilen; er hat ferner auf die schnelle Wirkung seiner Heilmethode verwiesen und mit einem gewiffen Stolz hervorgehoben, daß er sogar schon Krebs geheilt habe. DaS Gericht hat nun festgestellt, daß der Angeklagte nur die Webschule, dagegen keinerlei Lehranstalt für Heilkunde besucht habe, daß er seine Praxis seit 1895 aus übe und daß er unfähig sei, alle Krankheiten zu heilen Demgemäß wurde die veröffentlichte Anzeige als marktschreierisch angesehen und das Verhalten des Angeklagten als unter das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs fallend eingeschätzt. Die Revision des An­geklagten bestritt die Anwendbarkeit des erwähnten Gesetzes und be­hauptete ferner, das deutsche Gericht sei gar nicht zuständig gewesen zur Aburteilung der ihm zur Last gelegten That, denn das betr. Blatt er­scheine im Ausland. Das Reichsgericht erkannte auf Verwerfung der Revision. Die Anwendung des Gesetzes über ben unlauteren Wett­bewerb unterliege keinem Bedenken. Auch der Einwand, daß die That im Ausland begangen sei, verdiene keine Beachtung, denn das Land­gericht habe ausdrücklich festgestellt, daß das fragliche böhmische Blatt auch vielfach in Sachsen gelesen werde.__

Kandunrtschastüches.

H. L. Offenbach, 17. August. Weitere Ehrenpreise für die landwirtschaftliche Landesausstellung in Darm­stadt sind gestiftet worden: Vom Rennklub in Frankfurt a. M., von Gutsbesitzer O. Lichtensteiü-Windhäuserhof, vom KreiSausschuß Schotten, Friedberg, Erbach i O., Büdingen, vom Rinderzuchtverein Reinheim, von den Städten Groß-Gerau und Wörrstadt, von dem Obstbauverein Bürgel, von dem Oberhessischen Obstbauverein Friedberg, von dem Ge- flügelzuchtverein Friedberg und Fränkisch-Crumbach, von dem Bogel- und Geflügelzuchtverein für Weschnitzthal und Umgegend in Kreidach und Darmstadt, von dem Geflügelzuchtverein Neu-Isenburg, von Spratts PatentGermany" Rumelsburg, von G. W. Heil-Fränkisch-Crumbach. Die B e s ch i ck u n g d e r Obstabteilung der landwirt­schaftlichen Landesausstellung ist so umfangreich geworden, daß die Preise erheblich vermehrt, namentlich zahlreiche Ehrenpreise dieser Abteilung zuqewendet worden sind.

Mandel mr- Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börne vom 17. August.

Wechsel auf New-York zu 0.00-00.

PrAmteu auf Kredit per ult. Aug. 1.20%, do. per ult Sept. 2.30%, Diäkonto-Konunandit per ult. Aug. 1.00 % do. per ult. Sept 2 %, Lombarden per ult Aug. 0.55%, do. per ult Sept. 0.95% Deutsche Bank per ult. Aug. 0.00%.

Hotlerungeu: Kreditaktien 206.60-20-000, Diakonto- Kommandit 175.40-10-30-174. 0.90, Staatsbahn 138.60, Lombarden 25.20-00.00, Italiener 93.60, Spanier 71.60, 3pros. Mexikaner 25.20, Bochumer 189-9.90-70-90 bz., Laura 206.60-70-6-6.20 bz., Harpener 181.20-180.80-181.40-20-30 bz., Gelsenkirchen 191.40-10 bz., Privat- Diskont 4 3/ia ° o-

1% bis 2% Uhr: Kreditaktion 206.40-00 bz., Dis- k< nto-Kommandit 174.80-175,10 bz., Berliner Handelsgesellschaft 000 bz., Staats bahn 138.50 bz., Lombarden 25.20 b., Laura 000-006. 3proz. Mexikaner 00.00 bz.

Getreide.

In der abgelaufenen Woche kamen die neuen rumänischen und russischen Weizen etwas mehr an den Markt, die dafür verlangten Preise stehen jedoch noch nicht im richtigen Einklang mit den bei dem Konsum erreichbaren Preisen. Amerika hat seine Forderungen etwas ermäßigt. Die Gesamtmarktlage bleibt fest, ohne große Umsätze. Roggen fest und höher. Futtergerfie unverändert. Braugerste sehr fest. Hafer unverändert. Mais fest. Die heutigen Notierungen find : Redwinter 2, Mk. 131 bis 132 ; Kansas 2, 132, Südruff. Weizen 183 bis 144, Rumän. Weizen 133 bis 143 ruff. Roggen 106 bis 109, Futtergerste ruff. 98 bis 99, amerikan. Hafer 102 bis 103, ruff Hafer 101 bis 114, Mixed Mais 91 Mk. per Tonne cif Rotterdam.

Tabak.

Die im Felde stehende Tabakspflanze fieht sehr schön aus, doch muß dieselbe, um die in ihr gesetzte Hoffnung zu bestätigen, ein leichter Cigarrentabak zu werden, in den nächsten Tagen noch einen ausgiebigen Landregen, sowie warmes Wetter haben, wodurch auch das Ausreisen der Pflanzen bedeutend gefördert wird. In alten Tabaken wird nur sehr wenig umgesetzt, und zwar wurden ca. 150 Zentner 1898er Ober­länder von Spekulant an Händler zu Mitte Mk. 30 und ca. 400 Zentner Oberländer (Schwarzacher) von Spekulant an Fabrikant zu Ende Mk. 80 verkauft. In loser gutbrennender Einlage besteht zu Anfang Mk. 70 Nachfrage. Lose pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine Mk. 9 bis 9,50, gebündelte Mk. 11 bis 12.

In Seckenheim wurden ca. 500 Zentner 1896er Tabak vom Produ­zenten an einen Mannheimer Händler in der Preislage von Mk. 22 bis 24 verkauft.

In Nürnberg haben die Zufuhren etwas nachgelassen und ist das Geschäft nur sehr beschränkt. Man verhält stch sehr reserviert, weil die neue Ernte zu großen Hoffnungen berechtigt, und beschränken sich die Abschlüffe nur auf das Allernotwendigfte.

vtehmärkte.

In der abgclaufenen Woche war das Geschäft an fast allen Plätzen etwas mehr belebt und entwickelte sich hauptsächlich der Handel in Großvieh sehr zufriedenstellend. Kühe waren weniger gefragt, daS Geschäft hierin auch schleppender, dagegen fanden Kälber mehr Beachtung und wurde hierin ziemlich geräumt. Schweine waren rasch abgefitzt.

Kvhlerr.

ES notieren: Ruhr Fettnuy Körnung I und II Mk. 260 bi« Mk. 280, Nuhschmtedekoblen Mk. 230 bi« Mk. 240, Deutsche Anthracit-Nuhkohlen Mk. 350 bi« 360, englische Anthracit-Nußkohlen Mk. 410 bis Mk. 420, Ruhr-Flammnuß Körnung I und II Mk. 260 bi« Mk. 270, Ruhr - Flarnmnußkohlen Körnung III Mk. 250 bi« Mk. 260, Fettschrot Mk. 220 biS Mk. 230, Ruhr-Bruchcok« Mk. 860 bi« Mk. 380, AuSstebgrie« Mk. 170 bi« Mk. 180. Alle« per 10 To» ab Mannheim. Die Zufuhren vermögen immer noch nicht der regm Nachfrage gerecht zu werden.

Ausprg MS den Stan-esamtsregisterU

-er Stadt Meße«,

«ufgebote.

August. 11. Johann Jakob Adolf Noll, Sattler und Tapezier dahier, mit Dorothea Bauer Hierselbst. 13. Ernst Karl Friedrich Schmidt, Kaufmann dahier, mit Kar oline Marie Manck hier selbst. 13. Hermann Stahl, Kaufmann in Frankfurt a. M., mit Antonie Wenzel Hierselbst. 13. Paul Thomas Moritz, Buchdrucker dahier, mit Agne« Sack Hierselbst. 13. Heinrich Klee, Witwer, Schneider dahier, mit Anna Marie Martin Hierselbst. 13. Wilhelm Berthold Textor, Kaufmann in Homburg v. d. H., mit Marie Emilie MalkomesiuS hterselbst. 13. Karl Lorenz Haak, prakt. Tierarzt in Höchst i. O., mit Anna Katharine Lina Ruckstuhl hterselbst. 14. Kon­rad Christoph Rübsamen, Baggeretdesitzer dahier, mit Anna Johannette Albertine Jughard Hierselbst. 14. Albert Ewald, Schlaffer zu Rödel­heim, mit Elise Marie Preis hterselbst. 15. Rudolf Wilhelm Wolf, Dreher dahier, mit Johanna Henriette Helene Nahrgang Hierselbst. 15. Friedrich Luh, Bureaugehilfe dabier, mit Elise Amalie Auguste Johanna Dieterich hterselbst. 15. Konrad Diehl, Sergeant dahier, mit Margarethe Seng in Bernsfeld.

Eheschliessungen«

August. 16. OSkar Adrian Scheiterberg, Kunstmaler i» La Tour, mit Margaret Schudt, geb. Wilson, Witwe de« Amts­richter« Ludwig Schudt dahier.

«edorene.

August. 9. Dem Schlosser Heinrich Eckhardt eine Tochter. 9. Dem Briefträger Karl Kramer ein Sohn. 10. Dem Kalkwerk«- besitzer Karl Haa« V. ein Sohn, Wilhelm Karl. 10. Dem Former Wilhelm FuchS ein Sohn, Ludwig Konrad. 10. Dem Bäckermeister Ludwig Rühl eine Tochter, Mathilde Christine Luise. 11. De« Lokomotivheizer Wilhelm Müller eine Tochter. 11. Dem Kaufmann Adolf Müller eine Tochter, Maria Magdalena Klara. 14. Dem Bürstenmacher Friedrich Rill, Zwillingssöhne, Johann August und Johann Heinrich. 16. Dem UniverfitätSprofrssor Dr. Wilhelm Pfeiffer ein Sohn.

August. 10. Albert Wilhelm Bepler, 1 Monat alt, Sohn von Metzgermeister Konrad Bepler dahier. 12. Emma Lie«feld, 1 Jahr 6 Monate alt, Tochter von Gerber JustuS LieSseld in Wetzlar. 16. Friedrich Lenz, 16 Jahre alt, Schlosserlehrling in Klein-Linden.

Schiffsnachrichten.

Der Postdampfer .Noordland" der »Red Stm ßhu* in Ant­werpen ist laut Telegramm am 15. August wohlbehalten in New- Nmk «eackommen.

P. P.

Den Eingang sämtlicher Saison-Neuheiten w in Tuch und Buckskin für Herbst und Winter 187

zeige ergeben* an. Hochachtungsvoll

Markus Bauer.

Anfertigung nach Mass in eigener Werkstätte.

Wie kann man

schwache Suppen und Saucen solort sthmaekhalt und nahrhalt machen?

Man gebe für jeden Teller Suppe % bis 1 Theelöffel Torll hinzu. Torll ist Fleischextrakt aus bestem Ochsenfleisch, bester und billiger als die Liebig'schen Fleischextrakte, mit kräftigenden nahrhaften Substanzen. 4880

DO" Man verlange Überall Torll. "MU

Bekanntmachung.

Nachdem Großh. Kreisamt Gießen die von der Stadtverordneten- Versammlung beschlossene Abänderung der früher festgesetzten Fluchtlinien für die Verbmdungsftcaße zwischen der Frankfurterstraße und der Bahn» Hofstraße, der Wiescck entlang, genehmigt hat, bringen wir dies gemäß des Art. 7 der Allgemeinen Bauordnung unter dem Anfügen zur Kenntms der Beteiligten, daß der Plan zur Einsicht auf dem Büreau des Stadt- bauamis Zimmer Nr. 7 offen liegt.

Gießen, den 17. August 1900. 5549

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Georgi.

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Verdingung.

Die Ausführung der Erdarbeiteu zur Herstellung des Winterhafens für die Badeanstalt, ca. 4400 cbm Bodenbewegung, soll vergeben werden.

Termin zur Einreichung der An­gebote ist auf SamStag ben 25. August 1900, vormittags 10 Uhr, beim Stadtdauamt hier angesetzt, woselbst auch die Unter­lagen gegen Erstattung einer Kopial- gebühr von 0,60 Mk. zu erhalten finb.

Marburg, den 17. August 1900.

Das Stadtbauamt. 5540

Kl'ektrizilälswerk

der Stadt Gießen.

Die Lieferung des für die Anlage eines städtischen Elektrizitätswerkes erforderlichen Schweißeiseus in Form gewalzter Träger, rund 17 600 kg, soll

Donnerstag den 23. August, vormittags i 11/a Uhr, öffentlich verdungen werden.

Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, find bis zum genannten Termine, unter Angabe der Liefer­frist, einzureichen. Zuschlagsfrist 10 Tage.

Gießen, 16. August 1900. Das Stadtbauamt.

Schmandt. 5522

Weiim-ci-NW.

Montag den 20. August d. 3«, nachmittags 2 Uhr, wird in dem Hofe Rordaulage 7 (frü herer Lahusteiu) eine große Partie sehr guter Weißweine (Rhein- und Moselwein), so­wie Ingelheimer Rotwein in Flaschen, in großen und Heinen Ge­binden gegen Barzahlung versteigert. 5532 I. A. Schneider.

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A. Kirschberg, Leipzig. 36.