Ausgabe 
19.1.1900 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

'in

du etibXK

°l* «Ur 6 Ä '; »enn b,®0«» b,^etd) dj^A ,ti« «Ä®} Wtft <?* !'

einen 8rn* o°i alten Ei?nck," >ä* beit US««» .

***«'; Gerinnung w A « ®« M

btJ 'itltrti,, " W'K gtgn 0-, Zwei VorschlzL ^'ehung unterbreit $e Heater elektch lut K den MhW

MM

7 M., unM/d# r9fit der Slabtott-. 'ter in Mn

;ung-erHunde W bafe von 27bi MW waren, LI üben. TinMG jetzt in Mainz nur hiesigen Kaserne fu! erschlossenen Spinda Geldtäschchen uiü worben. Alle M lgefihrt. Trotz alle en Dieb zu erwiM Kaserne verkehren!« eine bei dem Jüngn e gtftof)ltntn Gegen Qntinbltrn anl fnn Don fjitrwb tmmt, tvom Vn .ben Be^'v^e vn- zen Schatz zu ver> ijtimmten Ort eines e Briese schon sei! gewinnt eS den B in groben Schwindel

: letzten Sitzung des chain sand eine Be­esem Jahre hierselbsl sles statt, dasselbe und 17. Juni abge- miierung, sowie eine und Maschinen um»

imit verbunden wer- taffe! wird eine au& ir Verfügung stellen.

Liehmrltplatz,wis :b, dienen. DieM ie Kosten des M- litfie Einnahmen P ier Stadt einen W ung. MitdemW ' L-n. % W setzt: es sollen w en. 3" W)*

Sdjtni i> Suchdmtkemb-W ten «u6 tet ® . BeihMdlE»/ t Landrot tM ; rechende S*1"1 »u gftf* niche

ott all- erstaU- » . btI in afltn.£ iu {einen

W***** lls rrstk ajjohnuDß r ^'^{ealsM "» rn "5,'Miickwn"^ SSfct

FH

letzten Arbeiten, die AusführungSgefetze und für die Vor­arbeiten der Richter, mehr Zeit gewährt hätte.

Aber die Thatsachen liegen vor unS; die Würfel sind gefallen, und in buchhändlerischen Kreisen begann längst der Wettlauf, der Kampf ums zukünftige Dasein. Mit dem 1. Januar 1900 sind zahlreiche große rechtswissenschastliche Werke wir können sagen fast alle Läger der bezüglichen großen Verleger, zu Makulatur geworden, alte berühmte Autoren sind aufgegeben, und der Renten aus ihren Werken gehen sie fortan verlustig. Könnte man diese Werte zu­sammenzählen, so würden Millionen herauskommen, Sie Verleger und Autoren als verloren betrachten können.

Damit ist aber die Sache noch nicht abgethan. In den letzten Jahren entstand vielmehr eine wahre Hatz um das B. G.-B. Kommentare, Erläuterungen, Materialien, Hand- und Lehrbücher schossen wie Pilze aus der Erde. Die Konkurrenz hat unglaubliche Dimensionen angenommen, sie beschränkt sich nicht auf Verleger und Sortimenter, sondern Ziaarrenhändler, Kuchenbäcker und wer sonst noch, handeln mit dem B. G.-B., dessen Textausgaben von 3 bis 4 Mark bis auf wenige Pfennige heruntergegangen sind oder als Prämien beim Einkauf zugegeben werden.

Der Jurist aber muß seine alte Bibliothek dem An­tiquar überlassen und das nötige Studien- und Arbeits­material neu erwerben. Die alten Richter gehen lieber ihrer Wege, statt noch umzulernen, die jungen aber müssen das neue Recht zu ihrem Eigentum machen, und das ge­schieht bei vielen am besten dadurch, daß sie Einzelabteil ungen des B. G.-B. bearbeiten und buchhändlerisch ver­

werten, wodurch eine Massenproduktion entstanden ist, daß der Jurist nicht mehr weiß, was er wählen soll. So fließt der Markt über von neuen juristischen Werken, Millionen werden wieder in den Verlag gesteckt, um das Verlorene wieder zu erwerben; aber der Kampf ist heiß und schwer, zahlreiche Täuschungen und neue Verluste erblühen Ver­legern und Autoren.

Erwägt man nun noch, welche enorme Kosten die Be­arbeitung des B. G.-B. vom ersten Entwurf an bis zur Vollendung erfordert hat, erwägt man ferner, daß erst die zukünftige Rechtsprechung das nötigste Material für das Studium und die Auslegung des neuen Rechts geben wird, also noch viele neue Werke an die Stelle der jetzigen treten müssen so ist es nicht zuviel gesagt, wenn wir abermals von Millionen sprechen, und den Uebergang vom alten zum neuen Recht mit einem großen Kriege vergleichen, den das Deutsche Reich und ein Teil seiner Bürger über Leichen hinweg siegreich bestanden haben.

Das Schlachtfeld des Bürgerlichen Gesetz- buchS.

(Von einem Buchhändler.)

Vielleicht klingt manchem diese Ueberschrift etwas wunderlich und gesucht, doch wir werden gleich bewei en, daß die nun erfolgte Einführung des Bürgerlichen Gesetz­buchs einer blutigen Schlacht wohl zu vergleichen ist, denn Leichen überall, und seien es auch nur Bücher, die ja auch häufig mit Krebsen verglichen werden.

Als die Puttkamersche neue Orthographie zur ElN- sührung gelangte (nicht der Minister von Puttkamer hat sie ersonnen, sondern die fertige Vorlage ward unter feinem Regime nur eingeführt), gab es auch zahlreiche Leichen auf den buchhändlerischen Gefilden. Die Verluste an fertigen Schulbüchern und Stereotypplatten in Vorräten für verschiedene Semester waren enorm; viele Hundert- iausende gingen mit der Idee einer neuen Orthographie verloren und weshalb? Um dort ein h, hier ein e aus- zumerzen, wofür andere bisher überflüssig betrachtete e wieder eingeführt wurden. Fürst Bickmarck war der größte Gegner der neuen Orthographie, und noch heutigen Tags ist sie zwar in die Schulen, aber nicht ins Publikum ge­drungen weil sie eben noch sehr mangelhaft ist. Aber das Kapital der betroffenen Schulbuch-Verleger war ver­loren; die Sachen wanderten von den verschiedenen Lager- bbben in die Pappsabriken resp. in die Schmelze der Schrift­gießer. Und nun hieß es: neues Kapital beschaffen, um dafür neue Bücher herzustellen.

In noch viel höherem Maße, mit viel größeren Truppen- (Kapital-)Aufwendungen wird die Schlacht ums B. G.-B. geschlagen. Allerdings gilt hier höheren Zwecken und viel wichtigeren Aufgaben, als bei der Schulorthographie. Wenn auch die Vorbereitungen zum B. G.-B. bereits 1874 begannen, so war in dem letzten Jahrzehnt der Termin des Erscheinens noch so unbestimmt, daß die das alte Recht be­handelnden Bücher immer wieder neu aufgelegt und viele neue Gesetze bearbeitet werden mußten, um der fort- Ichreilenden Rechtsprechung nach allem, Recht das nütige Material an die Hand zu geben. Selbst als die Entwürfe zum B. G.-B. schon an den Reichstag gelangten, war es immer noch fraglich, ob der Anfang des neuen Jahr­hunderts nicht als frühester Termin oes Inkrafttretens des B. G.-B. anzusehen sei. , . . .. . _

Da plötzlich ward mit Hochdruck gearbeitet, damit das erste Jahr des neuen Jahrhunderts baß große Werk schon anß Tageslicht befördern könne. Allerdings geschah dies nicht ohne Ueberstürzung, und es wird sich bald herauS- stelleii, ob nicht ein späterer Termin für Inkrafttreten eines so großartigen Werkes besser gewesen wäre, da er für Die

Wegen auß Stadt und Land und viele früheren Schüler [oiuie die jetzige Schuljugend und ferner em zahlt ch Publikum aus der Stadt. Nachdem der Jubilar, ge^mückt mit der neuen Ordensdekoration, m den Saal geführt und zu dem dem Podium gegenüber stehenden bekränzen1 Seffel geleitet worden, wurde die Feier mit den1 Gesang des Liedes Lobe den Herrn" begonnen, worauf Herr Prorektor Knobe och einen Psalm verlas und daran cm inniges Gebet anschloß, da6 des Höchsten Segen für den Jubilar für jetzt und immerdar herabflehte. Mit nochmaligem Gesang emeß Strieß des genannten Liedeß wurde der gottesdienstliche Tcck Ler Feier geschlossen. Hierauf bestieg Herr Rektor Dr. Koch

Podium, um die eigentliche Festrede zu halten. Der Lchülerchor sang eine dreistimmige Hymne unter Leitung M Herrn Konr. Löwe, worauf Herr Pfarrer Lau das Wort ;ll einer weiteren Ansprache ergriff um dem Jubilar namens M Ortsschulvorstandes und des Kirchenvorstandes Die besten Glückwünsche auszusprechen. Erinnerungen freudiger und schmerzlicher Art seien es, auf die der Jubilar von Jemer uadj 70 Jahren erstiegenen Warte zurückblicken könne. Er habe manchen Wandel und Wechsel, manchen Auf- und Niedergang an unserer Schule angesehen und miterlebt, er selbst sei immer derselbe geblieben, der nie aufgehört habe zu lernen. Manche Schicksalsschläge hätten ihn getroffen, oft sei wohl das Herz weich geworden, sein fester eiserner

Wille habe ihm aber durchgeholfen. Gearbeitet habe er .säst mehr als Menschenkraft zu leisten vermag und doch ijabe er nach sechs langen Wochentagen angestrengtester Tätigkeit am Sonntag uns erfreut mit Klängen, die auf Herz und Gemüt, wohlthuend einwirken. Und richten sich die Erinnerungen an die alte Stadt, so sei es der Jubilar gewesen, welcher an dem Fortschritt und dem Aufschwung Wildungenß seinen wesentlichen Anteil genommen habe. Gott erhalte ihm auch ferner feinen festen Willen und schenke ihm frohen Mut bis zu feinen spätesten Lebens­jahren. Herr Bürgermeister Radke sprach namens der städtischen Körperschaften dem Jubilar herzliche Worte des Dankes und der Beglückwünschung aus und überreichte demselben eine auf einstimmigen Beschluß beschaffte Ehren­gabe, bestehend in einer goldenen Taschenuhr mit ein-- graviertem Monogramm und sinniger Widmung. Herr Lehrer Fleischhauer überbrachte die Glückwünsche des wal- dcckischen Lehrervereins und gleichzeitig die Ernennung zum Ehrenmitglied, Herr Lehrer Arens-Mehlen sprach namens der Bezirks-Konferenz die besten Glückwünsche aus und überreichte als Ehrengeschenk eine goldene Uhrkette und zum Schluß Überreichte Herr Rektor Dr. Koch als Vertreter

des Lehrerkollegiums noch ein wertvolles Buch mit hübschem Widmungsblatt der Kollegen. Tiefbewegten Herzens sprach darauf der Jubilar seinen Dank aus für die ihm so zahl­reich zu teil gewordenen Ehrungen. Der Sängerchor trug noch einen dem Tage angemessenen Gesang vor und be­schloß damit die Feier, die auf einen großen Teil der An­wesenden ihres herzbewegten Eindrucks nicht entbehrte. Für heute abend sind noch verschiedene Festlichkeiten zu Ehren des Jubilars vorbereitet.

Verlosungen. (Ohne Gewiihr.)^-

«etetSbur«, 15. Satiuar. Gewinn,i-hung ier russischen Prämien,Ichung von 1864: 200 000 Rubel Serie 18 018 Rr. 5, 75 000 Rubel Serie 2913 Nr. 34, 40 000 SuM ®e* «380 Ä. 45, 25 OUO Rubel Serie 5145 Rr. 5, je 10 000 Rubel. Serie TO« '11, Serie 14 769 Nr. 4, Serie 2389 Nr. 26, je 8000 Nabel: Serie 12 916 q>r öl Serie 14 592 Nr. 6, Serie 19 852 Nr. 3, Serie 7192 Nr. 34, Serie 13 841 Nr. 49, je 5000 Rubel. Serie 2823 Nr. 30, Serie 19 375 Nr 24, Serie 4050 Nr. 19, Serie 5315 Nr. 23, Serie 2988 Nr. 23, Serie 9779 Nr. 45 Serie 6661 Nr. 17, Sene 10 987 Nr. 38, je 1000 Nübel. Serie 17 823 Nr. 29, Serie 18 626 Nr. 25, Serie 6544 Nn 17, Serie 5730 Nr 19, Serie 8808 Nr. 7, Serie 15 102 Nr. 23, Serie 4014 Nr. 43, Serie 1862 Nr. 39, Serie 7835 Nr. 38, Sene- 8582 Nr. 26 Serie 12 720 Nr. 28, Serie 13 355 Nr. 33, Sene 19 659 Nr. 4 , Serie 5240 Nr. 38, Serie 12 772 Nr. 8, Serie 1563 Nr. 40, Serie 11931 Nr. 33, Serie 5856 Nr. 11, Serie 8943 Nr. 10, Serie 494

'«alm-Reifferscheid-Lofe. Ziehung am 15 Januar. Aus- »abluna am 16 Juli 1900. Hauptpreise: Nr. 11 664 L 84 000 Kronen. Ä 76 989 h 8400 Kronen. Nr. 7131 ä 4220 Kronen. Nr. 8039 33 493 ^840 Kronen Nr 12 573 13 953 66 480 88 2,9 ä 420 Kronen. Nr 16 040 22 446 64 6W 65 995 66 971 79 673 86 163 97 169 a 252 Kronen Nr 534 32 105 49 201 58 838 61600 62 218 71 076 79 393 82 114 87 542 92 226 97 284 97 521 ä 210 Kronen. Alle übrigen gezogenen Nummern je 126 Kronen.

Landwirtschaftliches.

Das Großh. Ministerium des Innern hat den Ständen des Großherzogtums einen Gesetzentwurf unterbreitet, wonach die Entschädigung für an Seuchen gefallene Tiere auch auf Schweine ausgedehnt wird, welche an Rotlauf zu Grunde gingen oder ge­tötet werden mußten. In der Begründung heißt es:

Der Gesetzentwurf bezweckt im wesentlichen die Aufnahme der mit Rotlauf behafteten oder getöteten Schweine unter die­

jenigen Tiere, für welche Entschädigung zu gewahren ist Der Schwcinerotlauf ist eine Seuche, welche die Landwirtschaft schwerer schädigt, als gewöhnlich angenommen wird, da trotz bestehender Anzeigepflicht nur ein Teil der Seuchesälle zur Kenntnis der Behörden gelangt. , . c ,,

Da der Schweinerotlaus in der Regel nur enzootisch, d. h. am Gehöfte, Ortsteile oder Orte beschränkt auffritt, m der Schutzimpfung aber ein sicheres Mittel zur schleunigen Unter­drückung der Seuchenausbrüche gegeben ist, so können die Ver­luste bei rechtzeitiger Anwendung^der Schutzimpfung in den ge­fährdeten Beständen ganz wesentlich verringert und dadurch der Landwirtschaft und dem Nationalvermögen nicht unerheblicher Schaden abgewendet werden. , .

Die Ausführung des Gesetzes nt dadurch erleichtert, daß der Schweinerotlauf leicht und mit Sicherheit festzustellen ist.

Obgleich im allgemeinen zugegeben werden muß, daß die Be­kämpfung des Schweinerotlaufs auch ohne die Gewährung einer Entschädigung auf dem angegebenen Wege möglich ist, so unter­liegt es doch keinem Zweifel, daß, wenn die Anwendung der Schutzimpfung den Besitzern überlassen bleibt, wohl em Teil derselben sich gegebenen Falls dieses Mittels zur Unterdrückung der Seuche in den Schweinebeständen bedienen wird, em größerer Teil der Landwirte aber nicht dazu kommt, zumal die Schutz­impfung, im Einzelnen ausgeführt, zu kostspielig ist. Aber auch abgesehen hiervon wird es bei Ueberlassung der Schutzimpfung an bic Privaten an den ersorderlickMi Vorkehrungen fehlen wegen rechtzeitiger Beschaffung der Impfstoffe und entsprechender Ver- teilung des Jmpfgeschäfts unter die Tierärzte eines Bezirks. Gegenüber den durch Anordnung staatlicher ^mpsung zu er­reichenden Vorteilen erscheinen die hierdurch entstehenden, aus 2500 Mark veranschlagten, Kosten unerheblich. Der Gesetz-Ent­wurf sieht daher die aus allgemeine Kosten auszusuhrende Schutz­impfung in denjenigen Fällen vor, in welchen sie zur Abwendung arößerer Verluste unbedingt notwendig erscksemt, wahrend ev dem vorsichtigen Schweinehalter unbenommen bleiben soll, wertvolle Schweinebestände, auch ohne daß eine unmittelbare Seuchengefahr vorhanden ist, auf seine Kosten der Impfung unterziehen zu lnnC2Ba§ die Kosten betrifft, welche, durch die Entschädigung mit Rotlauf behafteter Schweine entstehen werden, so laßt sich aus Mangel an einer einwandfreien Statistik über das Vorkommen der fraglichen Seuche in Hessen und in anderen Landen zur Zeit etwas Bestimmtes bezüglich der der Staatskasse erwachsenden Kosten nicht angeben-, eS ist jedoch nicht anzunehmen, daß bei gehörig organisiertem Jmpfgeschäft und rechtzeitig angewanbter Schutzimpfung die Kosten hoch werden konnten. Vorläufig durfte eine Erhöhung des bezüglichen Budgetsatzes von 18 800 Mark auf 25 000 Mark als genügend angesehen werden. Gleichzeitig würde allerdings auch noch die Annahme eines tierärztlichen Hilfsarbeiters notwendig, in welcher Beziehung im Nachtrags^ budget unter Kapitel 58, Titel 5 a, entsprechende Vorsehung ge­troffen ist. Diesem technisch gebildeten Hilfsarbeiter wurde die Aufgabe zufallen, Impfstoffe für Rechnung des Staates unter der Aufsicht des technischen Referenten herzustellen, und bei deren Versand thätig zu sein, die Tierärzte in der Ausführung der Impfung zu' unterweisenn, und überall da selbstthatig einzu- greifen, wo es gilt, die Impfung schnell zur .lnwendung zu bringen. Auch für die Ausführung der Rauschbrandimpsmigen in den gefährdeten Gemeinden des Vogelsberges bedarf es, wenn diese Impfungen fortab mehr, als seither vorgenommen werden sollen, einer tierärztlichen Hilfskraft, die übrigens auch noch für den Fall der Verhinderung von Kreisveterinararzten, namentlich zu Zeiten des Herrschens von Viehseuchen, als notwendig sich erwiesen hat.

° 850/Notierungen: Kreditaktien 234.30-234 Diskonto-Kom- mandit 193.90, Staatsbahn 137.10-50 Gotthard 142

28 60-50, Ungar. Goldrente 99.15, Italiener 94, 3Pr%Mexüraner 26., Oesterr. Coupons 84*/a, Amerik. Coupons 4.19«/4 mvat Diskont/41^:g43/88°//°-ühr. Kredit 234-234.70, Diskonto 193 90, Staate-- bahn 137.50-40, Lombarden 28.50.

SHtttfeiirti a. r>. Latin, 17. Januar. Fruchtmarkt. Durch­schnittspreis pro Malter. Roter Weizen 12.93 Mk., Weißer Weizen - 10 62 MI, G-rst-S.28 MI, Safer 6.66-DH, Erbsen

Ml.,' KartoffelnM.

Kirchhain, 16. Januar. Der heutige Markt war mit Rindvieh ganz außerordentlich stark befahren. J.on 400 Stück des besten Viehes im Vorverkauf abgehetzt waren, gelangten noch rund 500 zum Austrieb. ®te -Breite waten ziemlich hoch, jedoch blieb nur eine geringe Anzahl der Tiere unwrtauf . - Sie Zahl bet dem Marit zugesahtenen Schweine war nicht groß, nicht einmal 200 Stück waren angetrieben, bet Handel ging flott. Der Preis des Paares Ferkel war ie nach Qualität 25 bis 32 Mark.

Wirklichen Kaffee-Geschmack besitzt Kathreiners patentierter Malzkaffee, nach wissen­schaftlichem Urteil der beste und gesündeste Ersatz für

Bohnenkaffee; als Zusatz allgemein beliebt. 302

Die für die einzelnen Artikel vorgesehenen Acnderungcw ergeben sich nach vorstehenden allgemeinen Erläuterungen zum Teil von selbst. Es kann daher tron einer besonderen Begründung in vielen Punkten abgesehen werden. Besonders fti''folgendes bemerkt: _ ««.<<»

Zu Artikel 2. r t

Die Festsetzung der Maximalentschädigung für Schn'euie auf 80 Mark entspricht der Maximalentichadigung von 400 Mark für Rindvieh. n, ., , Q

Zu Artikel 3. ,

Der Grund für die Aenderung dieses Artikels ist m der Thatsachc gegeben, daß Fleisch notgeschlachteter, serlnggradig rot- fauskrankcr Schweine ohne Bedenken in gekochtem Zustande unter Angabe der Eigenschaft verkauft bezw. genoisen werden darf. Auch ist es nicht ausgeschlossen, daß in den einer sicht unterstehenden Sammelabdeckereieii die von rauschbrand­kranken Rindern und Schafen herrührenden Spauti*, sowie die von solchen, als auch von rotlaufkranken Schweinen stammenden Fette und sonstigen Produkte unter Anwendung geeigneter Vor­sichtsmaßnahmen Verwertung finden können.

Zu A r t i k eP 7.

Der beantragte Zusatz zu Absatz 1 hat sich aus der ergeben. Es ist erschwerend.und kostspielig,.haß bei schalen imo Ziegen die Schätzer auch-dann zugezogen werden müssen, wenn offenbar die in Artikel 2 enthaltene höchste Entschadigungs- summe zu gewähren ist. .

Der neue Absatz 5 zu Artikel < tnfit abweichende Bestim­mungen für die Ermittelung des Werts der zu entschädigenden Schweine. Diese Art der Wertermittelung ist bereits seit langer Zeit bei Schweine-Versicherungsanstalten üblich, und als der einfachste und beste anerkannt. Die Wertbcstlmmung wird im Entwürfe einer vom Krcisausschusfe zu wählenden Kommiflion überwiesen.___________________ ... _

Wetterber ich t. Ein umsangreiches Deprcssionsgebiet er­streckt sich furchenartig vom Nordwesten des Erdteils gegen den Kontinent. Sein Hauptzentrum liegt nördlich der Schettland- Jnseln. Außerdem sind mehrere sekundäre MiNlina emgetreteu, insbesondere liegt ein solckfcs über dem Golfe von Genua. Im äußersten Südwesten ebenso im Nordosten des Erdteils beffnden sich die Ränder barometrischen Maximai-Gebietes. -^ Wetter ist in Zentral-Europa allenthalben trüb und auf ausgedehnten Gebieten fallen Niederschläge, in den hohen Lagen der Alpen

Vmiaussichtlichc Witterung: Zunächst noch trübes Wetter mit Niederschlägen.________________

Kandel und Verkehr. UolkswirtsüM.

Frankfurter Börse vom 17. Januar.

Wechsel auf New-York zu 4.21-22.

Prämien auf Kredit per ult. Januar 1.05°/», do. per ult. Februar 2.4O°/0, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0 95 /o.do.p

Februar 2.300/0, Lombarden per ult. Jan. 0.60-/o, do. per ult. Febr.

__ Das in Bremtrhaftti erbaute neue Trockendock, das größte in Deutschland, ist nunmehr in vollem Umfange in Betrieb genommen. Während früher bekanntlich die großen Schnell- und Postdampfer deS Norddeutschen Lloyd genötigt waren mangels ausreichend^ Docks aus. wärtS zu docken, ist diesem Uebelstande letzt abgeholfcn. Das mit den neuesten Hilfsmitteln ausgestattete neue Trockendock besitzt eine Länge von 220 Meter. _______

TO R.IL

scfcuttjnart*. Fleisch - Extrsct

übertrifft trotz billigeren Preises an Nührkraft und Wohlgeschmack die Liebigeohen Extract« und ist in allen besseren Drogen-, Dehcatessen- und Colonialwaaren-Handluucen 80 haben.