Ausgabe 
19.1.1900 Erstes Blatt
 
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DerManchester Guardian-

Loudon, 17. Januar.

Die neue Flottenvorlage besteht, wie der , . -s»

Lokal-Anzeiger- mitteilt, aus drei Paragraphen. Der erste I veröffentlicht einen Artikel, in welchem es heißt, daß her-

bestimmt die Größe der Flotte nach den einzelnen Schiffs- I vorragende englische Finanzleute ein Komitee gebildet haben,

gattungen, der zweite bestimmt die Einteilung der Flotte I dessen Aufgabe es sei, siinen Einfluß geltend zu machen,

in zwei Geschwader, in ein aktives und ein Reservegeschwader, | 1 "

und der dritte bestimmt, daß die Mittel alljährlich im Reichs- I j _ .

Haushaltsetat bereit gestellt werden. Das alte Flottengesetz und der hohen Finanz untergeben ist. bleibt, wie bereits mitgeteilt, bestehen, jedoch wird die neue I Rosebery sein.

Vorlage die Grundlage der künftigen Organisation bilden, btr alte Sollbestand an Schiffen wird eingerechnet in den

daß das jetzige Kabinett durch ein solches er­setzt wer^de, welches aus Imperialisten besteht, «... ' Leiter solle Lord

neuen.

Der Kaiser empfing gestern abend den fran­zösischen Militärattache, Oberst Grafen v. Foucauld m Abschiedsaudienz. Heute vormittag nahm der Kaiser den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts v. Lukanus entgegen und empfing später die Präsidenten beider Häuser des Landtages. ,

Der Samoavertrag ist nach einer Meldung aus Washington gestern vom Senat der Vereinigten Staaten genehmigt worden.

Der wirtschaftliche Ausschuß trat heute im Reichsamt des Innern zusammen und wurde vom Vorsitzenden, Staatssekretär Grafen Posadowsky, mit einer Ansprache allgemein handelspolitischen Inhalts eröffnet. Den Hauptgegenstand der Tagesordnung bildete die Vor­legung des Schemas zu einem neuen deutschen Zolltarif. Es wurde über dessen Ueberweisung an die Kommissionen und über die Anhörung von Sachverständigen aus allen Interessentenkreisen Beschluß gefaßt.

Nach einer Meldung aus Hamburg erhielt die Ostafrika-Linie ein Telegramm aus Durban, wonach die Ladung desBundesrat" vollständig gelöscht ist und mit dem Manifest übereinstimmt. Das Prisen­gericht hat noch keine Entscheidung getroffen.

Wilhelmshaven, 17. Januar. Kaiser Wilhelm wird Ende nächsten Monats Hierselbst eintreffen, um der Ver­eidigung der Marinerekruten beizuwohnen.

Kopenhagen, 17. Januar. Die Königin von Schweden ist erkrankt, und wird an den Festlichkeiten anläßlich des Geburtstages ihres Gemahls nicht teil­nehmen.

Deutsches Reich.

Berlin, 17. Januar. Der Empfang des Präsi­denten des Herrenhauses beim Kaiser fand heute nachmittag um li/4 Uhr statt. Der Monarch gab seiner Befriedigung Ausdruck über die Wiederwahl der Herren und erkundigte sich bei jedem besonders nach seinem Be­finden, berührte im übrigen in der Unterhaltung lediglich private Fragen. Alsdann wurde das Präsidium des Abgeordnetenhauses vom Kaiser begrüßt, der den Herren einen gedeihlichen Fortgang der parlamentarischen Arbeiten wünschte. Er bedauerte lebhaft, daß die Kaiserin nicht in der Lage sei, die Herren zu empfangen; sie sei auf das schmerzlichste bewegt durch ungünstige Nachrichten, die sie soeben wieder über das Befinden ihrer Mutter erhalten habe. Der Kaiser kam im Laufe der Unterhaltung auf den Streit der Meinungen über den Beginn des neuen Jahr­hunderts zu sprechen und erwähnte des weiteren die schlechte Akustik des Abgeordnetenhauses, wobei er Vergleiche zwischen den Verhältnissen im neuen Reichstags- und im neuen Land­tagsgebäude zog. Politische Fragen wurden nicht berührt. Die Audienz hatte ungefähr 20 Minuten gedauert.

Der Präsident der belgischen Kammer Beernaert hat sich einem Mitarbeiter desLok.-Anz." gegenüber über die Gründe, die seine Reise nach Berlin veran­laßt haben, geäußert und es dabei als falsch bezeichnet, daß sein hiesiger Aufenthalt mit dem südafrikanischen Kriege m Verbindung stehe. Richtig sei dagegen, daß er in be­sonderem Auftrage nach Berlin gegangen sei. Seine Mission betreffe die Regulierung einer Reihe streitiger Punkte zwischen den deutschen Besitzungen in Ostafrika und dem Kongostaat. Es handle sich um Differenzen nicht schwer­wiegender Natur, die aber dennoch einmal zur ung drängten. Er habe hier das beste Entgegenkommen gefunden. In der Audienz beim Kaiser sei nicht nur seine Mission, sondern die gesamte Weltlage zur Sprache gekommen und alles gestreift worden, was heute im Vordergründe des politischen Interesses steht.

Nach Meldungen aus Dresden ist in dem Be­finden der Herzogin Adelheid von Schleswig- Holstein neuerdings eine Verschlechterung ein­getreten. Nach sehr unruhiger Nacht leidet die Herzogin heute an großer Atemnot.

Aus London sind in der Angelegenheit der beschlagnahmten deutschen Schiffe nunmehr Erklärungen der englischen Regierung hier ein­gegangen, wonach die Freigabe desBundeSrat" unmittel­bar bevorstehen dürfte und angenommen wird, daß auch die aus der Beschlagnahme der Schiffe entstandene Streit- ftage ihre befriedigende Erledigung finden werde. Ver­mutlich wird hierüber Graf Bülow bei der Beantwortung der im Reichstag eingebrachten Interpellation nähere Mit­teilungen machen können. Die Interpellation ist nach dem nun im Druck vorliegenden Wortlaut von 286 Mit­gliedern aus allen Fraktionen, mit Ausnahme der Sozialdemokraten, unterzeichnet.

Lokales und Provinzielles.

I (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes» werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)

Gießen, 18. Januar 1900.

I u Ruheftandsversetzungeu, Ernennungen u. s. w. Seine I Königliche. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst I 9cru^* am 17. d. Mts. den Vorstand des Salinen- und Bergamts, sowie der Badedirektion Bad-Nauheim, Geh.

I Bergrat Otto Weiß zu Bad-Nauheim, unter Anerkennung seiner treuen, mehr als 50jährigen ersprießlichen Dienste, mit Wirkung vom J. April dss. Js. in den Ruhestand zu I versetzen, den Landesgeologen bei der geologischen Landes­anstalt und außerordentlichen Professor an der Technischen Hochschule, Dr. Karl Chelius zu Darmstadt, unter Ver­leihung des AmtStitelSBergrat" zum Vorstand des Salinen- und Bergamts, sowie der Badedirektion Bad-Nauheim mit Wirkung vom 4. April d. I. zu ernennen.

** Aus dem Gerichtsdienst. Seine Königliche Hoheit der I Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 17. Januar I den Oberamtseichter bei dem Amtsgericht Nieder-Olm Karl I Ludwig Dapper zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht I der Provinz Rheinhessen mit Wirkung vom 16. Februar, I den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Friedberg Amts- I gerichtSrat Karl Landmann zum Oberamtsrichter bei dem I Amtsgericht Offenbach und den Amtsrichter bei dem Amts- I Spricht Worms Dr. Johann Schneider zum Amtsrichter I dei dem Amtsgericht Nieder-Olm, beide mit Wirkung vom I 16. Februar 1900 an, den Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Mainz Christian Weller zum Gerichtsschreiber I bei dem Amtsgericht Oppenheim und den Hilfsgerichts' schreiber bei dem Amtsgericht Darmstadt II Wilhelm Schell zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Groß- Gerau zu ernennen. Ernannt wurden am 17. Januar der Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Butzbach Karl Seitz zum Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Darm­stadt II, der Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Nidda Adolf Bodensohn zum Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Butzbach und der GerichtSschreiber-Aspirant Theodor Kircher in Langen zum Hilfsgerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Nidda.

* Stadttheater. Die Erstaufführung der Novität: Gebildete Menschen" wird, ungeachtet des hohen Aufführungshonorars, im Abonnement und zu den gewöhnlichen Preisen stattfinden.

** DaS Strandfest, welches die Gießener Ruder- Gesellschaft zur Feier ihres 23. Stiftungsfestes | am Samstag dem 20. d. Mts. in Steins Saalbau ver­anstaltet, wird, wie die jetzt nahezu vollendeten Baulichkeiten und Dekorationen bereits erkennen lassen, den Mitgliedern und Gästen der Rudergesellschaft etwas ebenso eigenartiges als außergewöhnliches bieten. Das Dekorationskomitee hat Phantasie und technische Geschicklichkeit in gelungenster Weise zu vereinigen gewußt undden Strand" (Steins großen Saal) auf einer Seite mit grotesken, kühn auf- ragenden Felswänden begrenzt, die vermittelst Aufstiegen und brückenartigen Uebergängen bequem zu ersteigen sind und von deren Hochplateau man einen entzückenden Fern­blick hat. Reizende Aufbauten mit noch reizenderen In­sassinnen werden die schroff abfallenden Felswände be- kronen. Auf der anderen Seite sind für fremdländische Gaste, die im Nationalkostüm erscheinen werden, Laqerzelte vorgesehen mit parkartiger Dekoration, Fontaine 2c an der Längsseite des großen Saales werden---doch wir

S bClT .^esesmal voraussichtlich sehr zahlreichen Fest- besuchern mcht die Festfreude schmälern durch allzu ein­gehende Schilderung der zu erwartenden Genüsse und Ueberraschungen. Kommen, selbstsehen und viel Vergnügen beim Strandfest der Ruderer! a

* Hessische Landeslotterie. Nach einem Rundschreiben der Großh. Hessischen Landeslotterie-Direktion wird mit der Ausgabe von Losen erst vom 22. Januar ab successive vegonnen, nachdem sich in der Druckerei unvorhergesehene Schwierigkeiten herausgestellt haben. Wie sehr es der ge­nannten Direktion am Herzen liegt, den Losvertrieb in an­ständigere Bahnen zu lenken, geht aus einem Zirkular her- ®o*' c!?r bJm bie Kollekteure u. a. gewarnt werden, Personen mtt schlechtem Leumund, und solchen, welche wegen ent- eyrender Vergehen oder Verbrechen bestraft sind, den Der-

von Lotterielosen anzuvertrauen; Zuwiderhandlungen L Kollekteur mit der Gefahr der Entziehung der

Kouektur verbunden. In einem weiteren Rundschreiben wird betont, daß sogen. Spielgesellschaften als Selbst- p r et e r zu betrachten sind und denselben keinerlei Rabatt

Kollekteuren, die dieser Verfügung entgegen handeln, kann der Loseverkauf entzogen werden.

, Die Jahrhundert-Postkarte. Von zuverlässiger Seite Sp t b!J n/ue Postkarte mit der Germania- 1 f überhaupt nicht gedruckt wird, und

zwar solange, bis der Markt mit der Jubiläumskarte bTeferb<G vollständig versorgt ist. Es sind von

dieser Karte bisher etwa 15 Millionen Stück abaesetzt worden, und man rechnet, da in der Reichsdruckerei ohne Unterbrechung weitergearbeitet wird, auf eine Gesamt- lieferung von rund 100 Millionen Stück. Das wäre fast

Austs«-.

Wien, 17. Januar. Heute vormittag hatte v. Körber mit dem Grafen Goluchowski eine Konferenz, in der es sich um den Abschluß der Kabinettsbildung handelte.

Wien, 17. Januar. DaS jungczechische Exe- kutivkomittee wird am Freitag in einer Sitzung seinen Standpunkt gegenüber der Verständigungsaktion des neuen Ministeriums präzisieren.

Wien, 17. Januar. Das Reichsgericht hob die durch die Statthalterei verfügte und durch das Ministerium des Innern bestätigte Auflösung desVereins evan­gelischer Glaubensgenossen" auf, weil derselbe den statuarischen Wirkungskreis nicht überschritten hatte.

Paris, 17. Januar. DasJournal des DebatS" be­spricht den gestrigen offiziösen Artikel derKöln. Ztg." über die Beschlagnahme desBundesrat" und sagt, daß Deutschland in dieser Angelegenheit die In­teressen der neutralen Staaten vertrete. Es könne auch der Unterstützung dieser Staaten sicher sein, um die Engländer zu verhindern, alleinige Leiter der europäischen Handelsmarine zu sein.

* P a r i s, 16. Januar. DerG a u l o i s" bespricht an der Spitze des Blattes die Nachricht, Kaiser Wilhelm werde wahrscheinlich während der Ausstellung Paris einen Besuch abstatten. Das Blatt meint, wenn dieser Besuch Frankreich einen Gegenwert eintrage, werde das Land vielleicht bereit sein, ihn anzunehmen. Dieser Gegen­wert wäre eine Verständigung, ein Vertrag oder eine ähn­liche Abiüachung, worin beiden Mächten gegenseitig gleiche Vorteile gesichert würden. Seit dem Tode Kaiser Wil­helms I. nähmen Rußland und England öfter den ersten Platz ein als Deutschland, und daher sei das Interesse Deutschlands, sich Frankreich zu nähern, begreiflich. Wenn aber Wilhelm II. nur nach Paris komme, um zu zeigen, daß Frankreich nach 30 Jahren Elsaß-Lothringen nicht zu­rückgenommen habe und daß es die Waffen niedergelegt habe, so werde diese neue Demütigung Frankreich nur an den Einzug der deutschen Armee und Kaiser Wilhelms I. in die Mauern von Paris erinnern. Da noch zahlreiche Zeugen der Kapitulation vom 28. Januar 1871 lebten, würbe der Besuch um so bitterer empfunden werden. Nach­dem derGaulois" alsdann diese Erinnerung des sieg­reichen Einzuges der Deutschen aufgefrischt hat, setzt er seinen Artikel folgendermaßen fort:Als der Widerhall ; dieser Hurrahs der siegreichen Deutschen nach Berlin drang, I war Wilhelm II. erst zwölf Jahre alt. Er war noch zu jung' um am Kriege teilzunehmen und sich Rechenschaft ablegen zu können von der großen Verwirrung, welche die Verstümme­lung Frankreichs an der Ostgrenze, wo es sich noch aus­dehnen konnte, hervorgerufen hat. Wenn der Reise Kaiser Wilhelms nur Ruhmsucht und Neugierde zu Gründe liegt so werden die Beziehungen zwischen Deutschland und Frank' reick) durch diese Reise nichts gewinnen. Leider ist zu be- fürchten, daß dieser Reise nichts anderes zu Grunde' lieat Ta die Politik der Republik als alleinige Triebkraft nur die Furcht besitzt, so hat seit dem 28. Januar 1871 unsere Republik es weder verstanden, die Feindin nach die Freun- din DeutMands zu ,cm. eie wallte nicht die Feindin sein aus Furcht, ge,chlagcn zu werden, nicht Freundin aus Furcht getoppt zu werden. Tie Republik hat es auch' nW ^standen, Freundin oder Feindin für England u ?ech und das aus denselben Gründen. So ist sie die Bnnöeeae' I

Rußlands geworden immer aus Furcht Sie per- I steht es aber weder Rußland Dienste tu wikMn Xr, Ä I Rußlands zu bedienen. Aus Furcht ist die I

iranisch gegen alle, aus Furcht giebt sie alk7 "1!^ van niemand gefoppt zu werden^ lüßt ie sich p^-L Furcht toppen. Wenn also Wilhelm II nur zu seinem Zer gnugen nach Paris kommen will, und zwar aus Untere tasten so wird ihm das em Leichtes sein. Aber die Ä lrche Meinung und die Regierung stimmen nüfrtüb!!? ts und wie der Dreyfushandel bewiesen hat iinh i m, I d" Beziehungen zwischen 2eut|d)lanb mb

immer dieselben. Unter diesen UmständenaKo 2p ? Rb'se Kaiser Wilhelms eine politische Nnklugheit. ble I

Telegramme desGießener Anzeiger".

London, 18. Januar. Die Nachricht, daß Truppen Aach Port Elisabeth geschickt wurden, läßt vermuten, daß General French Verstärkungen erhält. Bis dahin, was kaum vor Ende der Woche geschehen kann, ist er außer stände, etwas ernstliches zu unternehmen. Die Buren sind übrigens noch im Besitz der Neval-Brücke, über die die Verstärkungen heranziehen können. Sie sind also nicht ab­geschnitten. Hinsichtlich der Meldung aus Ladysmith, daß dort volle Rationen ausgegeben werden, woraus geschloffen wird, daß Ladysmith in kürzester Zeit genommen wird, ist wohl wahrscheinlich, daß General Whiie in einer großen Schlacht versuchen wird, sich durchzuschlagen und das Weite zu gewinnen.

London, 18. Januar. Alle Anwerbungen für die Neomanry sind zum Stillstand gebracht, da man kaum die Creirung der Stäbe für diese jetzt engagierten 3000 Mann Bewältigen kann.

Loudon, 18. Januar. Ein Telegramm, datiert Fire- mans Farm, berichtet: Die Streitkräfte Bullers haben PotgieterS Drift besetzt. Die Truppen überraschten die Buren. Die Infanterie hat den Tugela überschritten. Die Streitkräfte des Generals Warren sind ebenfalls im i Begriff, den Tugela zu überschreiten. Die Trichard Drift wird von den Buren bewacht.

London, 18. Januar. Das Kriegsamt veröffentlicht ein Telegramm vom Modder River vam 17. Januar 12 Uhr 13 Min. vormittags: General Methuen hat | gestern eine Demonstration mit einer ganzen Di- I Vision gegen die Buren gemacht, um die Stellung des [ Feindes festzustellen und diesen gleichzeitig von Kimberley I abzubringen, wo sich seit einigen Tagen eine große Thätig- | leit entwickelt. Der Zweck ist vollständig erreicht worden. I Methuen stellte fest, daß der Feind sehr stark ist und daß I er noch immer Verstärkungen erhält. Die Artillerie I eröffnete gegen 5 Uhr das Feuer auf die Verschanzungen I der Buren. Der Angriff wurde gegen die linke Flanke des I Feindes geführt. Das Feuer dauerte bis Sonnen-Unter- I gang und unsere Truppen zogen sich langsam in I das Lager zurück. Erst in diesem Augenblick schoß der I Feind einige Granaten auf uns ab. Obgleich dieselben I gut gezielt waren, richteten sie doch keinen Schaden I an. Auf unserer Seite sind keine Verluste zu ver- I zeichnen. Man weiß nicht, wie groß die Verluste der I Buren sind.

Brüssel, 18. Januar. Dr. LeydS verfaßt äugen- I blicklich ein Rundschreiben an die Mächte, worin I er gegen die ungerechtfertigte Ermordung von I acht Buren protestiert.

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