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ärmer erklärt: T. rtungsvollen Leber: komme es hierbei einer Unmasse äußerst tiefgreifebenen sich je nd'- gemeinsten Seite w - nten. Frieda M )em Gedächtnis^ Kind.
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3
Gerichtssaal
Kreditaktien . .
96.25
88 10 Diskonto-Kommandit
Tendenz: fest.
die früher leider unumgängliche Ueberbauung des
. 211.50 . 177.40 . 132.50 . 146.00 . 149.70 . 143.CO . 142.00 . 152.90 . 182 50 . 174 50
Hyp'-A.-Bank 8. 8-12
8. 15-18 unk. b. 1900
8. 19-20, unk. b. 1905 .
8. 13, 14
8. 21, 22, unk. b. 1905
3V,% 4°/o 4O/o 4 */Q 8V, °/e 3V.°/o
mtm mit Fug als ein Ereignis für Gießen bezeichnen. Zum eichrnmale nach Jahren öffnen sich die Räume der Stadt- zu einer musikalischen Aufführung größeren Stils, zr.ll! caftenmale wird die durch den Umbau erheblich ver- äiiiitrte Raumdisposition und die aus ihr sich ergebende Wilstik an einem monumentalen Werk kirchlicher Kunst sich zur belvähren haben. War der längliche, überwölbte Raum v»m jeher der Entfaltung des Tones günstig, so ist ihm di-nch die Entfernung der zweiten Empore, die so häßlich dw schlanken Aufbau der oberen Säulen durchbrach, eine SNeimerung der Akustik zuteil geworden, die — bei der ^nscchsrheit, die auch heute noch akustischen Berechnungen — als ein unschätzbarer, in diesem Maß garnicht eiHssüer Gewinn betrachtet werden muß. Einen idealen 55>°Msaal nannte diesen Kirchenraum ein Mann, der im Gslici: der Musik, speziell der kirchlichen, als Autorität gilt, UA.d milcht zuviel ist mit diesem Ausdruck gesagt. Daß MM die früher leider unumaänalicke Ueberbauuna des
Preuss. do. do. do. do.
Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . .
. 96.35
. 88.20
. 93.80
. 95.20
43.80
. 25.60
. 25.50
. 78.60
der Majoratsherr v. Solms Braunfels als Nebentitel führt. Die meisten ftandeSherrlichen Hausgesetze sind inbezug auf nebenbürtige Eheschließungen schärfer als diejenigen regierender Häuser gehalten. - Baron Hungen hinterläßt drei Töchter und einen Sohn.
R. Der 1000. Kaffenschrank. In der vorigen Woche stellte, wie wir bereits mittedten, die Firma F. Krog- mann ihren 1000. Kassenschrank fertig Um dieses Ereignis würdig zu begehen, versammelte Herr Krogmaun am Samstag seine Arbeiter und Freunde zu einer kleinen Feier auf „LonyS Bierkeller", die sehr schön verlief. Einer Ansprache des 1. Gesellen folgte eine des Herrn Krogmann und der verschiedenen eingeladenen Gäste, die sämtlich in ein Hoch auf das fernere Blühen und Gedeihen der Firma ausklangen. Ein flottes Tänzchen beschloß die schone Feier.
*♦ Aus dem Theaterbureau. Dienstag den 18. dS., wird als 8. Volks-Borstellung Charlotte Birch Pfeiffers einaktiges Lebensbild „Dorf und Stadt" zur Aufführung gelangen. — Der berühmte Affendarsteller Mr. Johnson gastiert hier am Donnerstag den 20. und । Freitag den 21. ds. MtS._______
Gießen, 17. Dezember. Ttrafkammer. Als Berufungsinstanz verhandelte die Strafkammer gegen den Bilderhändler der Firma Münch und Wehn zu Darmstadt, Hch. Lauer, der gegen em Urteil deS Schöffengerichts Laubach auf eine Geldstrafe von 5 Mk. Berufung em- eingelegt hatte, während der Staatsanwalt von diesem Rechtsmittel des u «vv>»HUU». V-...... ....I geringen Strafmaßes wegen Gebrauch gemacht hatte. Das Urteil lautete
Dr. Voqel ging zunächst I auf Freisprechung. — Der 27jährige mehrfach vorbestrafte Karl SUP -
• • - - - ■ muth aus Berstadt wird verschiedener Zechprellereien beschuldigt, die
er in einigen Fällen unter Vorspiegelung ausgeführt hat, er sei Hufs-
schaffner und beziehe als solcher ein monatliches Gehalt von 9o Mk.
Unter derselben Vorspiegelung hat er es verstanden, bet einem Bekanmen einen Pump von 3 Mk. und bei einem Wirte ohne diese einen solchen von 2 Mk. anzulegen. Das Urteil lautet, unter Anrechnung von zwer Monaten der Untersuchungshaft, auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr, sowie auf Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von 3 Jahren. — Wegen Beleidigung der örtlichen Steuer-Veranlagungs- kommission zu Weckersheim, deren Mitglieder er „Gewitterhunde nannte, hatte sich der 70jährige Eierhändler Fr. Wilh. Schönwolf aus Wecker-- heim vor dem Schöffengericht Friedberg zu verantworten, war aber freiaesprochen worden, weil das Gericht von der Ansicht ausgegangen war, daß der Angeklagte die Absicht zu beleidigen mcht gehabt und chm auch das Bewußtsein einer strafbaren Handlung gefehlt habe. Die Kammer verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von o Mark.
femiten gekommen sei. Diese bekämpften die Sozialdemokratie am liebsten mit der Heugabel. Er hält dem Dr. Vogel das widerspruchsvolle Verhalten seiner Parteigenossen gelegentlich der Zuchthausvorlage vor, und flickte auch sonst den Antisemiten am Zeuge. Als er aber auf die Abgg. Werner und Hirsche! zu sprechen kommt, die nach seiner Behauptung Juden gegen Entgelt Berichte geliefert haben sollen, schneidet ihm der Abg. Kohler, bet Freund der Genannten, unter großem Lärm das Wort ab mit der Bemerkung: „Sie kommen hierher, um Unfug zu machen, S i e reden wie ein Bube und nicht wie ein anständigerMensch." Nachdem sich der unbeschreibliche Lärm gelegt hat, ergreift Krumm-Gießen das Wort, um den Standpunkt der Sozialdemokratie zu vertreten. Er spricht von den Gefahren der Getreidezollerhöhung und betont die Notwendigkeit offener Grenzen und des Exporthandels. Der deutsche Bauer werde von den Zöllen keinen Vorteil haben, dagegen könne mit Abschaffung der indirekten Steuern und der progressiven Einkommenssteuer geholfen werden. Nachdem noch „Genosse" Lindenstruth-Wieseck gesprochen hatte, entgegnete Dr. Vogel. Ihm erwiderte Ärunttn noch einmal. Ein Versuch ErdmannsdörfferS, nochmal zu Worte zu kommen oder zur Geschäftsordnung zu reden, scheiterte an der unerschütterlichen Weigerung Köhlers, der wiederholt äußerte: „Ungezogene Buben dulden wir nicht in unserer Versammlung". (Laute Rufe: raus, raus!) Nach einem kurzen Schlußwort, in dem er dem Sozialdemokraten Krumm für sein „entgegenkommendes Verhalten" dankte, schloß Dr. Vogel mit einem abermaligen Hoch auf das deutsche Vaterland, in das auch die Sozialdemokraten einstimmten, die Versammlung. — Wie wir hören, wird Redakteur Erdmannsdörfser aus Marburg gegen den Bürgermeister Köhler aus Langsdorf Privatklage erheben.
•* Freiherr v. Hungen f. In Augsburg ist int 53. Lebensjahre der österreichisch-ungarische Konsul a.^D. Freiherr v. Hungen gestorben. Er war ein Prinz von Solms- Braunfels, sein Vater war österreichischer Feldmarschall, leutnant, seine Mutter eine geborene Prinzessin von Löwenstein-Rosenberg,tzund verwitwete Prinzessin Salm-Salm. Als er eine Bürgerliche heiratete, nahm er mit kaiserlicher Bewilligung den Namen Frhr. v. Hungen an, einen Titel, den
Altars uns erspart bleibt, daß aus idealer Höhe die I Klänge herniedertönen, ist auch vom künstlerischen I Standpunkt eine so bedeutende Verbesserung, daß dagegen I einige Unbequemlichkeiten, vor allem der Umstand, daß ein I Teil der Zuhörer der Musik den Rücken kehren muß, nicht I ins Gewicht fallen. Sicherlich wird man sich schnell an die | neuen Verhältnisse gewöhnen und dem Konzertverein, der I durch die großen Schwierigkeiten des Unternehmens sich I nicht hat entmutigen lassen, wie dem Kirchenvorstand, der sich entschlossen hat, geistlicher Musik da« Gotteshaus wieder I einzuräumen, eß aufrichtig danken, daß uns eine weihevolle I Aufführung des Messias bereitet wird, für die eine wahrhaft 1 würdige Stätte in Gießen sich sonst nicht gesunden fjätte. I
•• Postalisches. Nach einer Verfügung der Ober- I postdirektion Darmstadt werden an allen hessischen Poft- I anftalten am Sonntag dem 23. Dezember die Postschalter I zur Annahme von Postpacketen wie an den Werktagen ge- I öffnet sein; desgleichen zur Abgabe von Postwertzeichen am Sonntag dem 30. Dezember. I
*• Deutscher Verein. Im überfüllten Saale des Gast- I Hauses zum Löwen sprach am Sonntag nachmittag der I deutsch-soziale Reichstagsabgeordnete Liebermann'scher Rich- I tung, Dr. Vogel, über „soziale Zeit- und Streitfragen". Die Versammlung wurde, obwohl vom deutschen Verein berufen, von dem Bauernbündler, dem Reichstags- und Land- I taodabgeorbneten Köhler- Langsdorf geleitet, der in feiner Einleitung betonte, daß die verschiedenen antisemitischen Richtungen zwar sehr verschiedene Meinungen hätten, aber | im Antisemitismus einig seien, r 2"“"xrt
auf den Prozeß Sternberg ein, und meinte daß „Juden und Judengenossen" es fertig gebracht hätten, daß unsere I Polizei aus ihrer bisherigen Intaktheit herausgeriffen worden sei, und daß Rechtsanwälte sich dazu hergäben, ein offenbares Unrecht zu verteidigen. Er sprach dann über den Konitzer Mordprozeß, in dem nach seiner Ansicht von richterlicher und polizeilicher Seite eine Begünstigung der Juden ftattgefunben habe. Hierauf ging er zur Besprechung der Sozialdemokratie, versuchte das Berechtigte an ihr anzuerkennen, kritisierte dann die, „von Juden ihr gebrachten" unhaltbaren Theorien und erwies sich, fortwährend von lauten Zwischenrufen der anwesenden Sozialdemokraten u. A. unterbrochen, als Agrarier und Mittelstandspolttiker. Zwar soll der Arbeiter volle Koalitionsfreiheit haben, aber er soll sich eine eminente Zollerhöhung auf Getreide gefallen lassen, damit der Bauer höhere Getreidepreise erzielen, und so dank seiner größeren Kaufkraft ein besserer Abnehmer städtischer Jndustrieprodukte werden könne. Die Statistik beweise, daß immer mit steigenden Getreidepreisen hohe Arbeitslöhne Hand in Hand gingen. Der Arbeiter solle li/2 Pfennig für das Pfund Brod ruhig mehr bezahlen, sonst könne der Bauer nicht mehr bestehen, wandere in die Stadt ab, und drücke dann durch Arbeitsangebot die Löhne, oder wandere aus und mache als Bauer im Ausland dem deutschen Inländer Konkurrenz. Der Redner brach bann eine Lanze für den deutschen Binnenmarkt, bekämpfte die Warenhäuser und das Filialunwesen. Einem eifrigen Zwischenrufer bemerkte er, daß er praktischer Arzt sei, und ihn gleich untersuchen könne, und erging sich weiter in längeren Ausführungen über unsere „gefährlichste Partei", die Freihändler. Nach einem Appell zugunsten der Buren schloß er seine Rede mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland. — Nach ihm sprach der Redakteur der Hessischen Landeszeitung, Erdmannsdörfser- Marburg, der an den Vorredner die Frage richtete, warum er mit seiner sozialen Gesinnung zu den Gießener Anti-
45.50 M.
45.50 „ 00.00 „
96 50 B
88.00 „ 77.80 , 77.80 M.
77.80 „
72.00 „
72.00 .
. Börsennachrichten.
Berlin, 15. Dezember.
Neueste Meldungen.
(Telephon Meldungen des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 17. Dezember. Die Trauerkunde von dem Untergänge des Schulschiffes „Gneisenau" verbreitete sich heute Vormittag wie ein Lauffeuer durch die ganze Stadt. Ihre Wirkung war um so größer, als sie den glänzenden Einzug der aus China heimkehrenden Marine Mannschaften unmittelbar folgte. Das Admiralitätsgebäude und das Reichsmarineamt wurden alsbald von den in Berlin lebenden Angehörigen bestürmt, jeder fürchtete für die ihm Nahestehenden das Schlimmste, und schon die Ungewißheit führte zu ergreifenden Szenen. Kurz nach 9 Uhr kam ein Telegramm mit der Kunde an, däß der größte Teil der Besatzung gerettet und die Bergung noch im Gange sei. DaS Telegramm ist unterzeichnet vom ältesten Navi- gationsossizier, Kapitänleutnant Werner. Daraus muß man schließen, daß außer dem Kapitän Kretzschmann auch der erste Offizier, Kapitänleutnant Berninghaus, nicht mehr unter den Lebenden ist. Der Vorsteher des Nachrichten- Büreaus des Reichsmarineamtes erteilte den angstvoll Harrenden, soweit es ihm möglich war, Auskunft. Es wurde auch sofort telegraphisch der Auftrag gegeben, so schleunigst wie möglich genau Nachrichten über die Verlustlisten hierher gelangen zu lassen. Die Verlustliste wird bald erwartet.
Witebsk, 17. Dezember. Ein entsetzliches Verbrechen wurde auf dem Rittergute Adamowo verübt. Der reiche jüdische Pächter Gabriel Abramowicz, seine Frau, fünf Kinder und drei Dienstboten wurden überfallen und grausam ermordet. Die Raubmörder entflohen, nachdem sie alles Geld und Wertsachen geraubt und daS HauS in Brand gesteckt hatten.
flkl SMtäanwalt Dr. Heinemann schließt «diesen YMsührungen an; desgleichen die Rechtsanwälte iom ter rind Mendel.
Craatsanwalt Braut tritt den Ausführungen der
31/2% do. 8. 7/8, unk. b. 1906
40/0 D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 do. unk. 1905
3Va % Reichsanleihe .
3 o/o ' do
3Vi % Konsole . , .
3O/o do ...
31/2 0/0 Hessen . . .
5°/o Italien. Rente . .
4 0/0 Griech. Monop.-Jftil, 3 0/0 Portugiesen . .
3% Mexikaner . . .
4</i % Chinesen . . .
M" Gerichtshof beschließt eine Anzahl Zeugen nicht zu vereidigen, darunter Herrn Blumke und das rMiu-imgsche Ehepaar, Tr. W e r 11) a u e r, Dr. © e t l o, 'Lireltor Schulze, Frl. Platho, Kommysar Threl. Unter ij.eii vereidigten befindet sich auch Zeuge Arndt/ Dre nächste eilig findet am Mittwoch statt. An diesem Tage be- <Irinnen die Plaidoyers.
Ser im Prozeß Sternberg mehrfach genannte Drrettor \ , der Leiter des Sternberg gehörenden Bergwerks-
uiiiiclnehmens Jasla, ist seit etwa fünf Tagen mit seiner vtiittir angeblich verreist. Zu Bekannten hat er gc ciiufiert, daß er Wochen lang als Zeuge sich zur Verfügung oi Wn und'der Staatsanwalt ihm vor acht Tagen gesagt ii-iibe, daß er auf sein Zeugnis Verzicht leiste. Wohin Popp l.l«ksahn>'n ist, weisj man nixi)t. Ebenso ist der Aufenthalt L!«c)iau Suchard unbekannt, die in dem Tetektlvbureau
,\)errn Schulze thätig war und mehrfach Auftrage in dien Sternbergschen Sache zu erledigen hatte.
Sie Herausforderung des Staatsanwalts Braut zum 'Hliell bildet den Gegenstand der Untersuchung leitend der Anwaltskammer gegen den Justizrat Dr. ; 2e110. Hierbei scheint der Gedanke maßgebend gewesen - W jein, daß die Herausforderung des Staatsanwalts als - Src.eBgegner zum Zweikampf nicht der Würde deA An- lPüli; entspreche.
Zustizrat Dr. Sello und Dr. Wert Hauer werden, 1 lädpcin ber Gerichtshof ihre Vereidigung wegen mutmaß- ll.tbeu Begünstigung Ster nder gs abgelehnt hat, r ichi plaidieren. An Stelle der beiden Verteidiger wird MhEünwalt Dr. Fuchs L das Plaidoyer halten. Tie Angeklagte Wender wird durch Rechtsanwalt Heinemann, i?Le Äingeklagte Scheding von Rechtsanwalt Wronker ver- tiribigt werden. Die Plaidoyers dürsten Donnerstag nach- licitiag. zu Ende (geführt werden, sodaß in später Stunde tiü? Urteil zu erwarten ist. Im Verfähren gegen Wolff i.nb Genossen wurde das Sternbergsche Kontor-Personal ttetnommciL Bei der neuerdings in Untersuchungshaft c Müin menen Angeklagten Wender wurde eine Haussilchnng ritit Briefschaften abgehalten. Dieselbe ist, wie es heißt, engcbniislos verlausen. Die G er ich ts kosten im Stern- 1 isg Prozeß, nicht eingerechnet Honorare und besondere 1 Tw nbungen des Angeklagten werden bis heute auf runö 2 0 0 00 Mark veranschlagt.
Aus Stadt und Zand.
Gießen, 17. Dezember.
* * Ehrenvolle Berufung. Wie wir hören, hat der orb. Zas. an ber hiesigen Universität und Direktor des physi- ''.Mea Instituts Dr. Paul Drude einen Ruf nach Tü- chi iige n erhalten. Die Entscheidung ist noch nicht ge- dflfklL
* - Personalnachrichten. S. K. H. der Großherzog hat aut 15« Dezember dem Amtsrichter bei dem Atmsgericht G?vß°Umstadt Friedrich Kolb den Charakter als „AmtS- -1 Msrat" erteilt und den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Sschiten Dr. Hermann von Ackermann zum Amtsrichter bd bem Amtsgericht Seligenstadt, mit Wirknng vom 11. Zinuar 1901 ernannt.
* • Oberhesfische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. DD nächste Sitzung findet Dienstag (nicht Freitag) den . -».Dezember abends 6 Nhr im Auditorium des zoologisch rn Instituts statt. (Vergl. die Anzeige im heutigen Jn- j:|itienteil!)
" Oberhesfischer Geschichts-Verein. In Berichtigung innftred Referats über die letzte Sitzung des Oberhessischen GüstichtSvereins wollen wir bemerken, daß es auf einer rrniizm Auffassung der Mitteilungen der betreffenden Redner brtt, wenn angegeben wurde, das alte Kanzleigebäude sdlinicht zum Teile zu einem Absteigequartier für LZe.Kgl. Hoheit den Großherzog eingerichtet werden. Das Wegmteik ist von dem Referenten mitgeteilt worden, derselbe ti.iljedoch bemerkt, daß voraussichtlich nicht alle für das Wchu.m vorgesehenen Räume aus Mangel an Mitteln mft eingerichtet werden konnten, daß dies vielmehr nur
2'iptfyen würde, wenn sich ein weiterer Bedarf ergebe.
B, S. Kirchenkonzert. Die Aufführung des Messias, dEvnS am nächsten Mittwoch geboten werden soll, darf
4 % Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 40/0 do. 8. 5/6 unk. b. 1904
Ein willkommenes Weil» nachtsgeschenk K“u8„ie“ « stets Freude bereitet, ist die in fast jeder Familie so hoch geschätzte Pat. Myrrholin-Seise. An Feinheit und vorzüglichen Eigenschaften zu rationeller Hautpflege ist sie einzig in ihrer Art und deshalb auch der bevorzugte Liebling der Damen. Die Pat. Myrrholin-Seife ist überall, auch in den Apotheken, in Kartons S 3 Stück (Mk. 1.50) erhältlich. Nach Orten ohne Niederlage versendet die Myrrholin-Gesellschaft m. b. H. in Frankfurt a. M. 2 Kartons franko gegen Nachnahme von Mk. 3.
aiM Blümke, Tr. Möhring, die Hedwig Ehlert, dw Frau llNcr. Was die Vereidigung des Justizrats Dr. Seiko b Misst, so könne er angesichts dessen, wie bie eaaje 16"£I liege, die Vereidigung nicht beantragen; auch nicht . 1 x bes Rechtsanwalts Dr. Werthauer.
'.Rechtsanwalt Fuchs I bemerkt bezüglich der bean- t realen diichtvereidigung des Tr. Sello, daß erst geprüft inerten müsse, ob ein sostlfes Verfahren überhaupt zu- Mif sei. Es liege nicht der geringste Verdacht vor, .')?]« Dr. Sello sich der Begünstigung schuldig gemacht twjien könnte. Ebenso liegt es mit Dr. Werthauer. ~en s;,cu- der Briefe habe Tr. Werthauer vollkommen aufge-
Telephonischei* Kursbericht
Frankfurt, den 17. Dezember.


