Ausgabe 
18.11.1900 Viertes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

5 f > J »«ä* S'i'te ->ner $t? idjft aU^eno,n«en.

Donnerstag '?°gdverpaL.

Srauetev ^evder war unb ^,tn hatte. Eg ?Erp°chtnng vor. J« Mete« Orte, unterricht in e>t von 5-7 n^t s heutigen Wahl wg das Gemeinde. M hervor. Nach ckelte^ srch vm Wirtschaften m htschoppen endigte. r Einjährig-Frei, Pl9 Eichorius, >en Hochschule, ist torben. - Seit die Prüfungen für e statt, wozu sich rufszweige einge- ig die Wechsel Bezirk Tarmstad Monaten des ü 9934,10 Ml. Ai )en Zeitraum detz üser einer hieftM >e gestern w fiintr tfafftt. Durch btt junge übt hat. irchrrn t ittuxl fälschte uni u. s. w.) enlnah». PiovierübungSplaE ben eines Grabent irhaltenen Stein« leit und einige vn- ? Sarges.

; morgen kurz m lenber Güterzuß nd Blankenstei' voller Gewal!

. war fnrchtb^ rümmert und ^ tiven stnd bemolie' itte durchgebro^ , darunter der M

Äw «K* J5.it««»'1

e MW

tafliwütafl ttb«' ent SHt.il , g den 3»g^, ietnei?t ! btt Ueierf* t nah« btt" ;foiW111 I*

ch 6iV£,wt'>, jfeit .eiter Äj«

i"

K;S

Un«« 6 M

f Antrag

ur A «>

Umsätze zum Preise von 7585 statt.

8%

31/1 % Konsole .

do

3Vo

Anl.

. . 75.50

Tendenz: ruhig.

Hochfeine felbsterng-roLte

(Wohlthätigkeits-Verein.)

bis

Der Vorstand.

Kieditukticn . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . .

31 g c/o Heesen 5n/ Ital'en. Rente

4 0 0 Griech Monop.

3 Vo Portugiesen

3 °/a Mexikaner . 41/, l7e Chinesen .

Die Direktion des Gießener Stadttheaters wird ge­beten, in der nächsten Volksoorstellung das indische Drama Vas'antasena" nochmals aufzusühren.

Mehrere Theaterbesucherinnen.

einen Glückwunsch ab.

Loudon, 17. November.Daily Mail" meldet aus Kapstadt, daß die Buren die Eisendahn an mehr als 20 Stellen zwischen Bloemfontein und dem Oranje­fluß zerstört haben und ebenso zwischen Kimberley und Belmont. In Kapstadt werden große Vorkehrungen zum Empfange Lord Roberts getroffen.

Amsterdam, 17. November. Der Kapitän des Kreuzer« Gelderland" hat Befehl erhalten, sich über Messina durch die Meerenge von Bonifacio nach Marseille zu be- qeben. .

Paris, 17. November. Kurz vor Eröffnung der Kammersitzung wurde das Breslauer Attentat be­kannt, das im Sitzungssaale lebhaft besprochen wurde. D,e Regierung hatte um diese Stunde noch keine Meldung er­halten, doch bald erhielt der Minister des Aeußern, Del- casss, nähere Depeschen, die sofort dem Elysee mitgeteilt wurden. Auf den Boulevards fanden die Extra-Ausgaben reißenden Absatz. Man hörte allgemein Ausdrücke der Be- I friedigung über das Mißlingen des Anschlages und sehr | symphatische Worte für den deutschen Kaiser. Nach dem Eintreffen der ersten Nachricht erschien in der deutschen Botschaft der Protokollchef Crozier, um im Namen Loubeis nachzufragen. Der Botschafter ließ im Laufe des Tages eingehende Nachrichten nach dem Elysee gelangen.

Madrid, 17. November. Die Karliften, die sich I nach nahen französischen Grenzstädten geflüchtet hatten und I zahlreiche Besuche von Karliften auS Spanien erhielten, sind I von der französischen Regierung ersucht worden, sich nach I dem Innern Frankreichs zu begeben.

Newyork, 17. November. Die Grundeigeuthümer tm Thale von Kankakee im Staate Illinois haben beschlosien, I Agenten nach dem Transvaal und Holland zu senden, um I den Buren den Vorschlag zu machen, sich in Illinois I niederzulassen, wo sie sowohl in Bergwerken wie bei I Eisenbahnen Beschäftigung finden würden.

von 10 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags und beute vormittag beraten. Die freisinnige und die deutsche Volks Part ei haben die China-Vorlage in ihrer jetzigen Gestaltung für unannehmbar erklärt, hoffen jedoch durch die weitere Umgestaltung in der einzusetzenden Kommission sowohl wie bei der zweiten und dritten Beratung im Ple­num eine annehmbare Form hervorgeheu zu sehen. Abg. Richter wird den Standpunkt seiner Partei bei der ersten Beratung im Plenum vertreten.

Berlin, 17. November. Wie derB. C." hort, haben sich nach dem Stande der bisherigen Verhandlungen inner­halb der damit beschäftigten Regierungskreise tn diesen Tagen die Chancen des Doppeltarifes keineswegs gebessert, sondern eher verschlechtert.

London, 17. November.Daily Mail" meldet au« Pretoria: Zwei starke Buren-Kommandos sind in der Nähe von Bethlehem aufgetaucht. General Delorey ist nach dem Süden aufgebrochen.

London, 17. November. Das Attentat auf Kaiser Wilhelm rief hier lebhafte Teilnahme und Entrüstung

I hervor. Allgemein herrscht hohe Befriedigung über den mißglückten Anschlag. Der Königin wurde die Nachricht in Windsor durch die Prinzessin Beatrice in schonender Weise mitgeteilt. Obwohl tief ergriffen, ist die greise Monarchin doch gefaßt und sandte sofort an Kaiser Wilhelm

95.H

86 75 95. 86.96 93.85 94.61 41 25 24.9.

25.31

buienten soviel wie gar keine Sorgfalt auf das Gewächs verwenden, die HcMdler nehme« es ja wie es geliefert wird. In alten Tabaken ging 7s im Laufe der Berichtswoche ruhig zu. Es wurde eine Parthie ent- uppter Einlage von Händler zu Händler zu Mk. 74 versteuert verkauft, ferner ein kleiner Posten Aplati-Einlage von Händler an Fabrikant zu Mk. 50 transit. Einige kleine Posten Einlagetabake wurden noch zu Mitte Mk. 30 umgesetzt. In losen pfälzer Rippen geschäftslos, lose ferne Mk. 8 bis 8.50, gebündelte Mk. 10 bis 11.

. 208. . 180.60 . 135.90 . 149.50 . 153.80 . 141. . 145.80 . 215. . 196. . 186.40

Anmeldungen zur diesjährigen WeihnachtSbeschernug sind zum 24. November bei Herrn Photograph D. Schrrchhardt, Dieiftraße 4. einzureichen. 7504

Börsennachrichten.

Berlin, 16. November.

Schisssrmchrichten.

Norddeutscher Lloyd. Vertreten in Gießen durch die Agenten: Carl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 16. November. (Per transatlantischen Telegraph ) Der Schnellpostdampfer ,Trave", Kapt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 5 Uhr nachmittags wohlbehalten in New- Dork angekommen. ______________ _____________

werden erst

Montaq den 26. November, nachmittags 5 Uhr, dir innen und in dem Saale der höheren Mädchenschule, Schiller- fiiaße 8, abgehalten werden. ,

Znvkigvereinvom rothknKrem. Alitt-Lraueuvertm für Krüll! nipuege.

Eingesandt.

.Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Kohlen.

E» notieren: Ruhr-Fettnutz Körnung I und II- Mk. 260 bis Mk. 270, Rutzschmtedekovlen Mk. 240 bis Mk. ^0' Dmtfche Anthracit-Rutzkohlen Mk. 380 bis 390, -nglffche Anthracit-Nuhkohlen Mk. 430 biS Mk. 440, Ruhr-Flammnutz Körnung I und ll Mk. 260 bis Mk. 270, Rubr - Fiammnuhkohlen III Mk. 240 Vi4 M. 250, Fettswrot Mk. 210 bis Mk. 220, Ruhr-BruchcokS Mk. 330 Mk! 310, Au^siebaries Mk. 000 biS Mk. 000. Alles per 10 To. ab Mam.yetm. D.e Riebe. schlage Der letzten Tage vermochten dm Wasser stand des Rheines immer noch nicht genügend auszubeffern, wdah die Zufuhren nach Mannheim äußrrst jpäilich sind und der Hauptverkear auf die direkte Bahntteferunkl ab Zlche angewiesen ist. Englische Jndustrienüsse bleiben andauernd vernachlässigt und sind bereits einzelne Posten wegen geringwertigen Materials der Ver-

-opfen.

Am Markt in Nürnberg herrschte während der Berichtswoche eine vorwiegend staue Stimmung und kamen Abschlüsse nur bei nachgebenden Preisen zu stände. Die Umsätze waren natürlich nicht belangreich, da die Eigner sich nur schwer entschließen können, zu weichenden Preisen abxuqeben. Die Zufuhren vom Lande, ebenso die Bahnabladungen haben bedeutend nachgelaffen. Es kosten Württembergs Prima 95-105, mittet 80-90, Hallertauer Siegel 95-110, Prima 9o-103, mittel 85-90, Gebirqshopfen 8892, Marktwaare 7085, Badische 75115, Spalter Land 100-115, Etsäffer 85-100, Posener Prima 100-105, Mittel 85-90. In Baden fanden nur ganz kleine Umsätze statt und wurde 75-80 bezahlt. In Württemberg herrschte eine vorwiegend flaue Tendenz, ........0 7 r r ___1 QA__QA fSlfnfc mofnpt

31,', °/e Keichs anleihe do

Neueste Meldungen.

Berlin, 17. November. Wie den8. N. N." von zu­ständiger Seite mitgeteilt wird, kann das Verfahren in Sachen des Breslauer Zwischenfalles, der anfangs Anlaß zu stark übertriebenen Gerüchten gegeben hatte, als vorläufig abgeschlossen gelten. Die verhaftete Schnapka ist, iuic nunmehr sowohl durch ih'.e Vernehmung durch den Staatsanwalt als durch die polizeilichen Ermittelungen feft- aestellt wurde, geisteskrank. Allgemein wird die Befriedl- aung darüber sein, daß das Leben des Monarchen ernstlich nicht bedroht war, und daß der Zwischenfall jeder Pölt­schen Bedeutung entbehrt.

Berlin, 17. November. Die Fraktionen des Reichstages haben im Laufe des gestrigen Tages zum größten Teile über ihre Stellungnahme zur sogenannte» China-Vorlage beraten. Die Centrums-Fraktion hat

L. L Gießen, 16. November, (©traf tarn m er.) 1 Mtbem als erster Gegenstand der Tagesordnung die | Gaskammer als Berufungsinstanz ein angefochtenes Ur­ei! des Schöffengerichts Samberg a. d. Ohm, das wotzl Len den Angeklagten, Wilhelm Schweisgut daselbst, Ei dem ihm zur Last gelegten Vergehen gegen das ^Mungsmittelgesetz auf Freispreck>ung erkannt, ihm indes tat entstandenen Verteidigungskosten ausgeburdet hatte, taiijichtlich des letzteren EntscheidungspunkteS aufhob und r diese Kosten der Staatskasse auferlegte, wird in Verhandlung gegen ein 21 jähriges Mädchen, Marg. Talhelm aus Ober-Osleiden, wegen fahrlässiger Kindestötung eingetreten. Die Angeklagte soll am o.i August d. I'. ihr neugeborenes uneheliches Mnd aetötrt haben. Ract)dcm die Oeffentlichkeit ausgefchloffen rrorben und die Zeugenvernehmung hinter verschlossenen 4Julien vor sich gegangen war, wird die Oeffentlichkeit

Landwirte Hch Geiß II. und Konrad Preis; von I Äptertenrod sind in Anklagezustand versetzt worden, I Will sie dringend verdächtig sind, die Aufsichts- und I Hsp rrungsmaßregeln, die von der zuständigen Behörde I jur Verhütung des CinführenS und Verbreitens von Vieh- I kurirti angeordnet worden find, dadurch wissentlich ver­löt Aii haben, daß sie am 2. Mai d. I. trotz der über I -ihre tzeimatsgemeinde verhängten Gemarkungssperre Zirkel auf den Hornberger Markt gebracht hatten uno tort verkauften. Das unteqn29. August verkündete Urteil X-i Schöffengerichts Grünberg lautete auf Freisprechung unter der Begründung, daß den Angeklagten bav -oe- Mißlsein der Rechtswidrigkeit gefehlt habe. Per gegen dieses Urteil seitens der Staatsanwaltschaft eingelegten irufung wird stattgegeben und der Angeklagte Geiß iu einer Gefängnisstrafe von 2 Tagen, der Angeklagte treifc in eine solche von 1 Tag verurteilt. Hinter ver- Monenen Thüren wird nunmehr gegen den befangenen- mrirber Hch Müller von Butzbach verhandelt. Der An- qck!oqte wird besclMldigk im Jahre 1900 in fortgesetzter Sega ngeiischaft mit der 9 jährigen Tochter eines Kollegen unziichtige Handlungen vorgenommen zu haben. Das Urteil lautet auf eine Gefängnisstrafe von 1 ^ahr und ll Monaten. - Jnzwiscl)en war der zuletzt in Neu-Jseu- bura ansässig gewesene Agent Julius R a s ch i tz aus Karls­bad aus der Untersuchungshaft vorgeführt worden der rocaen Diebstahls in zwei Fällen unter Anklage steht, hfl 26 jährige Angeklagte wird beschuldigt, vom 12. zum 13 September d. I. zu Bad Nauheim 418 Mark bares ili) dem Gastwirt und Fuhrunternehmer Christian Meyer ans einem nicht verschlossenen jedoch in verschlossenem Lchi.anke stehenden Behältnisse, sowie der Dienstmagd des- jeibt n aus einem in nicht verschlossener Stube stehenden visemen Koffer den Betrag von zwei Mark weggenommen unb sich zur Oeffnung des Schrankes eines falschen Miüssels oder anderen Werkzeugs bedient zu haben. Kit großer Dreistigkeit stellt der Angeklagte die ihm jur Last gelegten Strafthateii in Abrede. Durch die .^ucienvernehmung wird festgestellt, daß sich der Ange- tlagtc am Morgen des 13. September in dem Wohn- Mafzimmer des Bestohlenen aufgehalten hat. Als er­wiesen kann ferner u. a. angenommen werden, daß der kno eklagte am Morgen des 12. September von allen Mein entblößt war. Unter Zubilligung mildernder Um- tänibc verurteilt ihn das Gericht wegen schweren Dwb- pchlls zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr b Monaten.

Gießer», 17. November 1900.

<^ede Stadt ist za loben, die zur Förderung deS Verkehrs ihr Möglichstes ausbietel. Selbst wenn derettö grotze Anspiuche an die­selbe gestellt worden sind, so Hal eine Stadtvertretung immer Sorge | iu tragen, dah dies im Rahmen des Nützlichen, aber auch des Schönen, bleibe. Unsere Stadt hat, wie b.kannt, der Gtehener OmnibuS-Gesellschast, um dem Publikum Verkehrserletchte- rungen zu schaffen, eine jährliche Subvention bewilligt, und zwar mit Recht. Auch in letzterer Zett ist die Stadt in richtiger Weise vorgegangen, indem fie denPfau" an der Marburgerftrab«-gekauft dat um eventuellen anderen Spekulationen vorzugreifen. BtS yteryer stimmt alles. Aber das Unrichtigste, was je gethan worden ist, ist mit dem Umbau dieses Grundstückes geschehen. Man n»hm an, daß dem so lange zmückgesitztnWalllhor endlich»Gerechtigkeit rvtder- fafnen würde, indem das altersschwache Gebäude vom Erdboden vertilgt unv sich ein der Zeit entsprechender Neubau erheben würde. Aber leider erfahren die An- und Umwohner des Walllhors, auch aen.Rordoft" wieder die größle Enttäuschung. DaS Wall- ?bor scheint das Stiefkind der Sladt Gießen zu fein und zu bleiben. Viele Jahre bemühen sich Männer des Vereins »Nordost , dielen T-il der Stadt durch eine Haltestelle zu beleben, überhaupt Verkehr zu entwickeln - doch leider kommt das Verkehrshindernis durch die Stadtvertretung jetzt selbst. Wir fragen nur leise an. Welcher Lärm würde ft» e.h-ben, wollte man -ine solche Baracke an den SelterSweg stellen Die Baracke 'ft das ungesetzlich leuergffähr- llche, unschöne Asyl, «richtet für kranke Omnibusse! Wir Nord­ostler sind ia bereits gewöhnt, mit anderen Augen angesehen und behandelt zu werden als andere Teile der Stadt, aber dieser wunder­bare Kunsttempel, der amPfau" errichtet wird, spricht doch Allem Hobri! Wäre uns nicht der neue Friedhof beschert, so läge das Wallthor noch in traulich schöner Stille. Der Polksmund er­zählt sich, der U Heber dieses Monurnental-Bams" fit ein Stadt­verordneter, speziell vom 9tordost gewählt, doch d« Einsender kann vieS nicht glauben.

steigerung ausgesetzt.

Biehmärtte.

Nach wie vor steht prima Großvieh rm Vordergrund des Handels und herrschte hierin an fast allen einschlägigen Märkten ein sehr lebhaftes Geschäft. Aber auch mittlere Qualitäten fanden an einigen Märkten infolge Mangel an besserer Ware etwas mehr Beachtung, sodaß der Absatz als mittelmäßig bezeichnet werden kann. Kälber waren sehr ge­fragt und an einigen Plätzen rasch ausverkauft. Der Handel ging tm allgemeinen sehr flott von statten und es blieb kaum nennenswerter Ueberstand. Vollmästige prima Schweine sind sehr gesucht, die Antriebe waren sehr rasch geräumt, aber auch mittlere Qualitäten, sowie Läufer und Milchschweine wurden lebhaft gehandelt.

nnpfi-hll [7502

c. Roth II.,

__________Wallthoryraße S.

2 Pferde, geritten, «U- und zweispänrrig ge­fahren, preiswert zu verkauf«« 04940] Brandplatz 6.

handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

17. November. Marktbericht. Auf dem heurigen M«k?'kosteten: Butter per Pfd. ^ 1-20-L80 Hühnere^ 3xt St 79 A, 2 St. 0000 Enteneier 2 St. 0016 »am« 6t 0000 4 Käse 1 St. 58 Kasematte 2 St. 56 4, ^bsen per Öfter 22 X Linsen per Liter 34 Tauben per Paai

4 00^.90, Hühnn per St. M 0.90-130, Sahnen per Stü- U 0 65-1.00, Enten per St. 2.002.20, Gänse per Pfund

150 X, Weißkraut per St. 0000, Zwiebeln per Etr. X 6.00-0.0 u sislch per Liter 18

Getreide.

Nach kleineren Schwankungen im Laufe der Woche schließen wir tat- bei befferer Tendenz und etwas angeregter Bedarfsfrage. Dc^ lngebot von Weizen war von allen Sellen nur schwach, ^ Ireife eher eine Fraktion anziehen konnten. Roggen ebenfalls etwas -!ger; Gerste unverändert; Hafer fester; Mais gut gefragt m d.spo- Mer Ware. Die heutigen Notierungen sind: Redwinter 2 Mk. lanUS 2, 155137; südruff. Weizen 131-144; rumän. Weizen 131 Üi 144; ruff. Roggen 105-110; ruff. Futtergerste 102; amenkan Hafer 105; ruff. Hafer 100116; Mixed Mais, alter 94; per Tonne w -totterdam.

Xabat.

I« Laufe der Berichtswoche wurden die Orte Doffenheim zu K. 21 bis 23, Sandhofen von 24 bis 28, Schaarhof bis M? 29 und tlmkgeld. Eppelheim von Mk. 16 bis 20 (teilweise abgehängt) verkauft, z« Geinsheim (Pfalz) ivurde zu Mk. 20 und in Hatzenbühl bis jetzt h 1000 Centner zu Mk. 30 am Dache verkauft. Mit Ausnahme einiger Iiundorte und einiger pfälzischer Cigarrenorte, die noch zu verkaufen lnd wäre das Einkaufsgeschäst ziemlich beendet. Da durch die fort- M-end schlechte Witterung der Tabak sehr leidet, wäre befferes Wetter lidr erwünscht Wie die Ablieferung der Tabake ausfällt, wollen wir «ib abwarten, zu wünschen wäre nur, daß die Produzenten große Sorg« ftit darauf.verwenden würden, die Ware trocken abzuhängen und so an d- Waae^V bringen. Wir bezweifeln, daß dies der Fall sein wird, denn mn^man die zu verwerfende Art und Weise des Emkaufes in diesem K««t Bnücksichtigung zieht, so kann man voraussetzen, daß die Pro-

4 % 3'/-°/-

4 Vo D. 3*/,% 4 0/o 1 4% 4Ve 31, °/. 3'/,°/o

Telephonischer Kursbericht

Frankfurt, den 17. November.

deutsche Grundsohuld-Bank 1 u. 2

80.00 M.

do. 8. 5/-i unk. b. 1904

80.002

do. 8. 7/8, unk. b. 1906

74 00 M.

. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908

99 50 ,

do. unk. 1905

90.50

Preuss. Hyp-A -Bank 8. 8-12

88.10 »

do. 8. 15-18 unk. b. 1900

88.10

do. 8. 19-20, unk. b. 1905

88.10

do. 8. 13, 14

80.00

do. 8. 21, 22, unk. b. 1905

80.00