Ausgabe 
18.11.1900 Erstes Blatt
 
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Schreib­en die beide« * rn Fluk ge- ^Stierstüdter

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S^nör> ^Es auch bei Ihmmt als den ^t, daß auch 8 der Maler ^nch dieser Eichst, und es chen den beiden. le allerlei über rben. Ten be- bestteitet die die Zeugin .Das ist nicht ^ÄWklagter chnorniüntzr^ ier dasselbe toi«! hier gesagt hat, vie viele andere früher zu Pro- lbst als unwahr diese Unwahr- aben, behauptet n Unwahrheiten lange bleibt trotz e bei ihren Be- sofern, als eine en sei. Letzterer heit sagen, und ie i hr Guteä erhandlung hck mehrere Male

Anzahl anderer rt bezahlt. Auch is in der Kon-

e r l, die Mutte' er ihrer Tochter ;en gemacht woi- >lt aber die vor Mrstädter einer >chter einen Kvn- in Aussicht'» a gesprochen uni lagen.

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Der erste $orrt« Mische Malerr bis 5 Uhr, ben tatt; für ien «aüen. P

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kinzelanlagen mit Anschluß an die Centrale oder mit eigenem Maschinenbetrieb befassen wird. Man hofft, daß durch dieses Unternehmen auch unsere Stadt und ihre Umgebung mehr als seither aus den Segnungen der Elektrizität Nutzen ziehen wird.

Kuustverein. In der Gemälde-Ausftellung im Turmhaus am Brand hat diese Woche ein größerer Wechsel der Gemälde stattgefunden. Von den nahezu 100 ausgestellten Gemälden sind 80 neu. Wir lönnen so schreibt man uns auf die diesmalige Ausstellung ganz besonders Hinweisen, da sie viel Interessantes und Bedeutendes aufzuweisen hat. Gleichzeitig müssen wir hinzufügen, daß für die kommende Woche wieder eine An­zahl Gemälde neu angemeldet sind, wonach ein Teil der zur Zeit ausgestellten, voraussichtlich auch die von Prof. Ludwig Dettmann und Prof. Fritz Sturm-Berlin, zur Weitersendung gelangen müssen.

** Landeslotterie. Ter nunmehr von dem Ministerium der Finanzen genehmigte Plan der dritten >)ess. Landcslotterien enthält dem seitherigen Plan gegen­über eine Reihe durchgreifender Aenoerungen. Zunächst ist der Losepreis von 165 auf 168 Mark, die Zahl der Lose von 33 000 auf 45 000 erhöht worden. Tie Lotterie wird statt wie bisher in 5, nunmehr in 6 Klassen abgespielt, und die Lose gelangen in Achtel-, Viertel-und Halb-Einteilung, loiuie ganzen Losen zur Ausgabe, sodaß der geringste 1 Loseabschnitt (ein Achtel) nunmehr in jeder Klasse 3.5O Mk. kostet. Auch das Prämiensystem ist vollständig geändert I morden. Während seither die Prämie von 400 000 Mk. ungeteilt auf den größten Gewinn des letzten Ziehungs- tages fiel, gelangen nunmehr zwei Prämien im Betrage von 300 000 u nd 200 000 Mk. zur Ausspielung. Die erste Prämie erhält in der 6. Klasse diejenige Nummer, auf - die am letzten Ziehungstage von den Gewinnern von 160000 Mk. und mehr, der höchste dieser Gewinne fällt. . y?iTb ein solcher Gewinn am letzten Tage nicht mehr ge- -ozen, so wird die Prämie von 300000 Mk. in 6 Prämien . 'vorn je 50 OOO M. zerlegt, die dann auf die letzten 6 Gewinne voll 400 Mk. fallen. Die zweite Prämie (200000 Mk.) erhält in der 6. Klasse diejenige Nummer, auf die am setzten Ziehungstag der letzte Gewinn von 40 000 Mk. oder mehr fällt, und falls ein solcher Gewinn nicht mehr vor­handen ist, die letzten 5 Gewinne von 500 Mk. mit je 40000 Mk. Tie höchsten Gewinne betragen in der 1. Klasse 30000, 10 000, 5000, 3000 Mk., in der 2.'Klasse 40 000, 10 000, 5000, 3000 Mk., in der 3. Klasse 50 000,. 15 000, 10 000, 5000 Mk., in der 4. Klasse 55 000, 15 000, 1DUOO, 5000 Mk., in der 5. Klasse 60 000, 20 000, 10000, . 5000 Mk. Zu der Schlußklasse ist die Zahl der 10000 Mk- ("cwinne von seither 5 auf 10, die der 5000 Mk.-Gewinne vow 8 auf 20, der 3000 Mk.-Gewinne von 75 auf 150, der 2000 Mk.-Gewinne von 100 auf 160, der 1000 Mk.-Gewinne von 200 auf 300, der 500 Mk.-Gewinne von 300 auf 450, bet 400 Mk.-Gewinne von 677 auf 1475 erhöht worden. Aeggefallen ist der Gewinn von 300 000 Mk., an dessen feie Ile die 2. Prämie von 200000 Mk., 3 Gewinne zu 12 000 Mk. und 15 Gewinne zu 4000 Mk. getreten sind, smsolae dieser Planändernngen ist es möglich geworden, trotz', der Steuererhöhung bei der verschwindend kleinen krhöhnng des Preises der Lose um 3 Mk. für das ganze Los- die Gewinnchancen derart zu vermehren, daß bei dem in der Mehrzahl der Fälle zu erwartenden Auseinander- K ollen der Prämie ein Gewinn von 50000 Mk. und mehr statt wie bisher auf jedes 4762ste bereits auf jedes !|3750ftf Los, ein Gewinn von 1040 000 Mk. statt wie bisher auf jedes 1571fte bereits auf jedes löOOfte Los, em Gewinn von 4005000 Mk. statt wie bisher auf jedes t-fte bereits auf jedes 17ste Los fällt. Tie Möglichkeit, einen Höchstgewinn von 700 000 Mk. zu erzielen, bleibt nach wie vor bestehen.

** Ga st Wirteverein. Ten Gastwirtevereinen des broßherzogturns Hessen liegt soeben eine vomB u n d d e r Gastwirte" ausgearbeitete Petition an den ichstag vor, in welcher eine völlige Abänderung des k 33 der Gewerbeordnung, der von der Erteil­ung der Wirtschaftskonzessionen handelt, ver­langt wird. I rüder Petition wird u. a. verlangt, daß die Erlaubnis zum Betriebe jeder Gast- oder Schankwirtschaft mr von dem vorhandenen Bedürfnis abhängig zu machen in, und daß vor der Erteilung der Konzession die Ver­lier des organisierten Wirtestandes gutachtlich, zu hören feien. Tie Erlaubnis zum Betriebe einer Wirtschaft soll fjir die Folge nur an physische Personen, die den Betrieb

einer Wirtschaft auf eigene Rechnung führen, erteilt wer­den. Dadurch sollen Aktiengesellschaften, Großbrauereien usw. von der Führung eigener Wirtschaften durch ihre Vertreter ausgeschlossen fein. Auch Vereine, Kasinos oder ähnliche Unternehmungen sollen für die Folge nur eine Wirtschaft betreiben können, wenn hierzu das Bedürfnis nachgewiesen ist und die Vertreter der Wirte der be­treffenden Stadt oder Gemeinde gehört worden sind. Weiter verlangt die Eingabe, daß der Kleinhandel mit Bier und Wein außer dem Betriebe der Gast- und Schankwirtfchaften nur mit festverschlossenen, festverkork­ten und verkapselten oder versiegelten Gefäßen ausgeübt werden darf. Ter seither.überall üblicl)e Flaschen­bierhandelin Flaschen mit P a t e n t - V e r s ch l u ß soll verboten sein. <

Darmstadt, 16. November. Vor Eintritt in die Tages­ordnung machte in der gestrigen Sitzung der Stadtverord neten-Versammlung Oberbürgermeister Morneweg die Mit­teilung, Schlachthofdirektor Dr. Garth habe ein Schreiben an ihn gerichtet, worin er erklärt, er habe die ihm von der Universität Gießen angebotene Professur der Tierarzneikunde an die Stelle des Professors Winkler ab gelehnt und werde mit Rücksicht auf das ihm seitens der Stadt bewiesene Wohlwollen auch fernerhin im Dienste der Stadt verbleiben. Die Versammlung beschloß sodann debattelos den Bau einer elektrischen Straßen­bahn-Linie von der Taunusstraße nach den Hirschköpfcn, einer solchen vom ErnstLudwigSPlatz durch die Ernst-Lud­wig-, Elisabethen- und Saalbaustraße bis zur Heinrichstraße, ferner die Weiterführung der Bessunger Linie dis zur Lands­kronstraße, und bewilligte die hierzu erforderlichen Mittel im Betrage von 170 000, bezw. 105 000, bezw. 95 000 Mk. Nach langer Debatte wurden 540 000 Mk. zur Errichtung eines Mittelschulgebäudes in Bessungen, sowie 450000 Mk. zur Errichtung eines Volksschulhauses im nordwestlichen Stadtteil bewilligt. (D. Ztg.)

-ko. Darmstadt, 16. November. Das Palais des Prinzen Wilhelm ist nicht für 600000 Mk., sondern für 800000 Mk. an den Großherzog verkauft worden. Die Witwe des Prinzen Wilhelm, Frau v. Lichtenberg geb. Bender, bleibt in Darmstadt wohnen.

-ko. Mainz, 16. November. Der Landesausschuß der Zentrumspartei beruft das Landeskomitee der Partei in 14 Tagen nach Mainz ein, um einen Vize­präsidenten für die 2. Kammer an Stelle des ver­storbenen Frhrn. v. Köth zu nominieren.

Cassel, 16. November. Im Saale des Kaufmanns­hauses fand gestern eine öffentliche Sitzung der Stadtverordneten statt, auf deren Tagesordnung u. a. die städtische 1 5 M i l l i o n e n - A n l e i h e stand. De'r Plan der Anleihe ist folgender:

1. Der Zinsfuß soll 3 emhalb oder 4 pEt. betragen, je nach der Lage des Geldmarktes .und bleibt der Bestimmung der städtischen Behörden Vorbehalten; 2. die Amortisation soll unter Zurechnung der ersparten Zinsen und der aus Anlagen der Anleche cherrührenden Anliegerbeiträge gleich 1 pEt. betragen; nur die im Interesse des Gaswerks vorgesehenen Beträge sollen mit 1 ein Viertel Prozent amortisiert werden, 3. die Tilgung geschieht durch Verlosung oder freihändigen Ankauf, 4. die einzelnen Abteilungen des Anleiheplanes sind festgestellt wie folgt: 1. Rathausneubau 2 500 000 Mark. (Hierin sind 750 000 Mk. Grunderwerbskosten), 2. Gaswerk 750 000 Mk., 3. Wasserwerk 1 750 000 Mk., 4. Elektricitätswerk 1 300 000 Mk., 5. Feuerwache Bau von Spritzenhäusern 400 000 Mk., 6. Schulhausneu- bauten a) Neue Schule Wehlheiden 550 000 Mk., b) Um­bau der Schule in der Herkulesstraße Wehlheiden 100 000 Mk., c) Katholische Schule in der Carlsstraße mit Grunderwerb 350000 Mk., d) zwei Doppelschulen Neubau je 500000 Mk. gleich 1OOOOO Mk., zusammen 2 000 000 Mk., 7. Lagerhaus am Hafen 100 000 Mk., 8. Schlachthof 350000 Mk., 9. Viehhof 150000 Mk., 10. Industriebahn 250 000 Mk., 11. Leichenhalle auf dem Friedhof 1OO OOO Mk., 12. Straßenreinigungsdepot 50 000 Mark, 13. Kanalisierungen insbesondere Wehlheiden 2 000 000 Mk., 14. Straßenbauten desgleichen 1300 000 Mark, 15. für Grunderwerb 1 500000 Mk., 16. Insge­mein 500 000 Mk., zusammen 15 000 000 Mark.

Nach langen und erregten Debatten wurde beschlossen, da manche Posten zu niedrig angesetzt seien, zumal große

Aufgaben und Ausgaben für das Bauen von Arbeiter­wohnungen und Verbesserung der bestehenden Wohnungen vorlägen, eine Anleihe von 16 Millionen statt 15 aufzunehmen.

Kleine Mtteilungen an8 Hessen und den Nachbarstaaten. Die Großherzogin hat den Hofschauspieler unb artisti­schen Sekretär des Hoftheaters in Darm stabt, Hermann KniSpel, durch bas Geschenk einer mit den Initialen ihres Namens versehenen Brillantnab-l ausgezeichnet. Der Vorsitzende des Südöstlichen Bezirksvereins in Mainz teilt mit, daß der Verein seinen Antrag auf Aufhebung der öffentlichen Häuser nicht bedingungslos gestellt hat, soudern motiviert, und zwar mit dem Hinweis darauf, daß ein Durchbruch der betreffenden Straße nach der Rheinstraße beschlossen ist.

Kunst und Wissenschaft.

Heidelberg, 15. Jiovember. Auf Grund einer gemeinsamen Beratung überreichten die sechs badischen Abteilungen desVereins Frauenbildung Frauenstudium" zu Anfang d. IS. dem Großh. badischen Kultusministerium eine Petition mit dem Gesuch 1. um Zulassung der Mädchen in den badischen Mittelschulen (Gymnasien, Ober­realschulen, Realschulen), und 2. um eventuelle Angliederung von Gymnasialabteilungen an die höheren Mädchenschulen der­jenigen Orte, wo die Raumverhältnisse der Knabenschnlen die Ausnahme von Mädchen einstweilen unmöglich erscheinen lassen. Auf dieses Gesuch ist den genannten Abteilungsvorständen jetzt die Antwort des Kultus­ministeriums zugegangen, die besagt, daß esan sich in U-derein- stimmung mit dem Großh. Oberschulrat, keinen Anstand nehmen würde, Mädchen zum Besuch der fraglichen Mittelschulen zunächst allerdings nur provisorisch und probeweise zuzulasfen, sosern die räumlichen Verhältnisse der betreffenden Anstalt es gestatten und sonst keine Be­denken gegen die Zulassung obwalten. Hieraus ergiebt sich aber, daß sich die Oberschulbehörde die Beurteilung der vorliegenden Verhältnisse im Einzelfall stets wird Vorbehalten müssen, also eine allgemeine Zu» laffungsverfügung zur Zeit noch nicht erfolgen kann .... Was die Frage betrifft, inwieweit den bestehenden höheren Mädchenschulen Gym- nasialabteilungen, ähnlich wie die in Karlsruhe bestehende, sollen ange­gliedert werden können, so dürste eine derartige Maßnahme keinem Be­denken unterliegen, unter der Voraussetzung, daß der Unterricht in der gymnasialen Abteilung, abgesehen von dem gemeinschaftlichen dreiklassigen Unterbau, völlig getrennt von dem Unterricht in der höheren Mädchen­schule erteilt wirb."

Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.

Aufgebote.

Am 5. November. Karl Plank, Fabrikant dahier, mit Minna Elisabeths Euler Hierselbst. Ludwig Schneider, Taglöhner dahier mit Karoline Zimmermann Hierselbst 12. Michael Rödl, Taglöhner in Grün- berg mit Anna Marie Damm daselbst. 13. Simon Samuel, Kaufmann zu Herforst mit Klara genannt Molchen Schlachter in Nagelsberg.

Ehekchtteßuugeu.

Am 10. November. Fritz Czekay, Schloffer in Altendorf mit Karoline Hartmann Hierselbst. Johannes Eckert, Zuschneider dahier mit Emilie Anna Elisabeth Wilhelm Hierselbst. Karl Schneider, Schmied dahier mit Marie Fißler von Grünberg. 14. Emil Hambsch Fabrikant in Bruchsal mit Johanna Elisabeths Emma Moll Hierselbst. Georg Kling, Architekt dahier mit Katharina Elisabethe Abermann Hierselbst.

Äedorene.

Am 3. November. Dem Hilfsgerichtsschreiber Wilhelm Ernst Weisel eine Tochter. 4. Dem Knecht Johannes Lather ein Sohn, Johann Friedrich. Dem Kutscher Johannes Scharmann eine Tochter. 7. Dem Fabrikant Louis Lenz, ein Sohn. 9. Dem Friseur Heinrich Insel ein Sohn Dem Postschaffner Georg Hanauer eine Tochter, Emma Marie. Dem Restaurateur Joseph Stein eine Tochter, Antonie. 10. Dem Hilfs­bremser Johannes Honig ein Sohn, Georg Hermann Ernst. Dem Tech­niker Ludwig Herzberger ein Sohn, Albert Georg Heinrich. Dem Kauf­mann Georg Böhm eine Tochter. Dem Schneider Seibert Möhl ein Sohn, Ernst Heinrich Karl. 11. Dem Bahnarbeiter Konrad Eller eine Tochter. 12. Dem Hutmacher Rudolph Richter ein Sohn. 15. Dem Dachdecker Heinrich Weber ein Sohn.

Am 10. November. Ottilie Anna Minna Julianne Fourier 1 Jahr alt, Tochter von Bahnarbeiter August Fourier' dahier. Sophie Gurte man, geb Gebhardt 97 Jahre alt dahier. 12. Ernst Ludwig Anton Seydel 2 Monate alt, Sohn von Gärtner Anton Seidel dahier. 14. Heinrich Buchberger, 83 Jahre alt, Brauer dahier.

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HoheiiRteiiierSeidenivetiertiLptze", Hohenstein Ernstthal

Aöiiiglichir, Großh^rjogtirtier ruid herzoglicher üosj^fei.in<

Bekanntmachung.

Dienstag, 20. November 1900, nachmittags 3 Uhr, soll «rschiebenes Abfallholz aus der ©Übanlage und am Lutherberg 2 Stämme, verschiedene Haufen Knüppel und Reisig an Ort und tiOe meifibleieub versteigert w.rden.

Die Zusammenkunft ist am evangelischen Schwesternhaus in der Zvhannesstraße.

Gießen, ben 17. November 1900. 7498

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

__I. V.: Wolff.__

Bekanntmachung!

In bas Handelsregister unterfertigten Gerichts wurde eingetragen, ba6 Kaufmann Friedrich Kraatz zu Gießen alleiniger Inhaber der Firma »Koch & Kraatz" daselbst ist.

Gießen, ben 4. November 1900. 7492

_____________________Grotzherzogliches Amtsgericht.______________________

Versammlung.

Donnerstag, den 22. ds. Mts., abends 8V2 Uhr, fribezt eine zweite Hauptversammlung der hiesige» Gchweine- halter bei Gastwirt Sauer, Neustabt statt, woselbst noch weitere An Ölungen sntgegengenonmen werden; gleichzeitig werden Diejenigen, d-ir in letzter Versammlung sich unterzeichneten, höflichst gebeten, zu erscheinen.

Lage »ordnun g: Statutenberatung. Vorstandswahl. Verschiedenes.

*) Die Eiubernser.

Submission.

Für die psychiatrische Klinik soll für die Zeit vom 1. Januar bis 31. De-embor 1901 auf dem Wege der öffentlichen Submyfion die Lieferung von

ca. 9000 Gtr. Koaks

vergeben werden.

Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr nach- mittags in dem Verwoltungsbureau offen.

Offerten find verfieM und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum

Pennerstng den 22.Noobr.1900,

vormittags 11 Uhr,

ta dem erwähnten Bureau abzugeben.

Der Zuschlag erfolgt bis 20. De­zember d. I.

Gießen, 9. November 1900.

Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik.

Sommer. 7343

Mobilien-Dttsteigkrung.

Dienstag, den 20. Nov. d.J., nachmittags 2 Uhr, werden in dem Houle lttrünbergerftr. 321 nachoerz^chnete Mooüwl -Äe je.stände gegen Barzahlung versteigert:

1 Sekretär, 3 Kommoden, ein- und zwrithürige Kleider- schränke, 2 Lophas, 2 Betten, 1 Eckschvauk mit Glasaussatz, Tische, Sessel, Stühle Spiegel, i Real. I große Waschbülte sowie Haus- und Küchengeräte

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