M
a
3558
Stahl.
■n
t uns äußerst preiswert- a
0 Alleinverkauf bei
0 Carl F. Müller, 9
Ö LKocotadenhaus V
H
Hhocotadenhaus
Siraße
16000
tl
n
»f
Äroße
✓
und Hart SchwaaS.
2810
12 Nhr.
Haupt- Gewinn
cp
*
Haupt- Gewinn
Haupt- Gewinn
1
Gießen, 14. Mai 1900. Der Großh. Kreisbauinspektor.
<v b
N k-
20000x 20000x lOOOOx 50000x 15000 m. 30000x
der filh dm sodaß feint ehen mßte, i 14 Lagen
500x = 100 a = 50*
>? kV s
r ® er
B fl s
100000 uk 50000 25000
15000
ft er
VS 0 a B* B ft r
p n*
10000^= 500(M = aoooA-
Haupt-
Gewinn
S! ft
2
4
10
100
150
600
Exerzierplatz vorm. 8 Uhr, Gießen—GroßewBuseck, Anfang bei Rödgen vormittags 10 Uhr.
Großen-Buseck—Beuern, Anfang bei Großen-Buseck
9 Uhr.
Alten-Buseck—Großen-Buseck Anfang bei Alten - Buseck vormittags 11 Uhr.
Alten-Buseck—Daubringen, Anfang bei Alten-Buseck
Kirchberg vormittags 9 Uhr. Odenhausen—Staufenberg, Anfang an der Lahn vor* mittags 10 Uhr.
Lollar—Friedelhauseri, Anfang an der ehemaligen Staatsstraße vorm. 11 Uhr. Lollar-Staufenberg -Mainzlar Treis a. d. Lda. bis Nr. 5 4- 49, Anfang bei Lollar mittags 2 Uhr.
<D
B" g
Mai. Der irin tonnte tyti fein
Mi W
Ktt
el ans M- ut züsaM«' :er5 Utbtl in- el wurde. W hnnannt M raß getunter Etingen 6°^' Eine W ohne Skhadtn
e Sirche »«
Straße Wißmar—Gießen, Anfang an der Landesgrenze nachmittags 3 Uhr.
Montag den 28. Mai l. I.
Straße Kirchberg—Ruttershausen— Odenhausen, Anfang bei
mittag» 1 Uhr.
DienStag den 22. Mai l. I.
Liraße Gießen-Rödgen, Anfang am
Hroßherzogkiche Landes - Irrenanstalt.
Die Stelle des 2. Asfistenz-Arztcs der hiestgen Anstalt (jährlicher Bar- aehalt neben freier Station 1500 Mk) soll wieder besetzt werden mit einem jüngeren, unverheirateten Arzte. Psychiatrische Vorbildung ist erwünscht. Bewerbungen werden bis zum 10. Juni l. I-., vorerst brieflich, hierher erbeten. 3597
Heppenheim a. d. Bergstraße (Hess.), 15. Mai 1900.
Großherzogliche
Direktion der Landes-Jirenanstalt.
Medizinalrat Dr. Bieberbach.
mittags 12 Uhr.
Großen - Buseck—Reiskirchen, Anfang bei Großen-Buseck nachmittags 3 Uhr.
Mittwoch bett 28. Mai L I. Wraße Gießen—Reiskirchen, von
Kilometerstein 5 ab, Anfang
9 Uhr vormittags.
Grünberg—Annerod, Anfang em der ehemaligen Staats« straße vormtttag» 11 Uhr.
Freitag bett 25. Mai l. I - * Gießen—Wieseck, Anfang bei
Gießen vormittags 8 Uhr, Wieseck—AltmBuseck, Anfang bei Wieseck vormittags
Kaffee Thee Cacao Chocolade Biskuits etc»
kauft 8601
jede Hausfrau
preiswert bei
Carl F. Müller,
Khocotadenhaus
Giessen
KrenM 15. Kchshsfstr. 23.
mittags 1 Uhr.
Samstag bett 26. Mai l. I. Lollar—Daubringen, Anfang bei Lollar vormtttags 9 Uhr. Daubringen—Mainzlar, Anfang bei Daubringen vor» »Mags 10 Uhr.
Daubringen—Gießen, Anfang bei Daubringen mittags
a 15^=240000 M-
Seiden-Blusen w. r.«
und höher — 4 Meter! — porto- und zollfrei zugesandt I Muster umgehend; ebenso von schwarzer, weißer und farbiger „Henneberg-Serve von 75 Pfg. bis 18,65 per Meter. 122
G. Henneberg, S«ta-FaWaBt(Uk.M) Zürich.
Gerichtssaal.
Entscheidung des «r-tzh. OberlandeSgerichtS.
Der verantwortliche Redakteur des Inseratenteils der „Deutschen Warte" war durch Urteil des Schöffengerichts Büdi ngen von der gegen ihn erhobenen Anklage wegen Uebertretung des Art. 234 des Großh. Hess. P. St. G. kreigefprochen< worden. Die Anklage war auf der Behauptung gegründet, daß der Angeklagte sich! ein Gepoft daraus gemacht habe, Pläne und Aufforderung zum Wnelen für eine im Großherzogkum Hessen nicht erlaubte Lotterie zu verbreiten, indem er in seiner Zeitung einem Zus erat Aufnahme gewährt hatte, in dem ein Berliner Bankgeschäft unter gleichzeitiger Beilage einest gedruckten ^rlosungsplans, zur Beteiligung an jener Lotterie mittelst Aikbaufs von Losen aufgefordert hatte. Auf die von der
- Kleine Mitteilungen au8 Hessen unb be» Nachbarstaaten. Kn Stelle beS demnächst zurücktretenden unbesoldeten «Mischen Beigeordneten Kommerzienrat Reinach in Mainz vird der Stadtverordnete M. M. Mayer treten. Dem jtegierungSbauführer Otto Daldschmidt auS Wetzlar ivurde der für besondere Leistungen ausgesetzte „Schmckel- PreiS" verliehen. Als Preisaufgabe hatte der Entwurf eines Bahnprojekts nach dem höchsten Punkt des Riesen- , biraes, der „Schneekoppe", gedient. Waldschmidt hat in miaer Woche das Examen als Regierungsbaumeister be° slanden. - Für die am 11. und 12. Juni in Grenz- Hausen zusammentretende Generalversammmlung der Srassauischen Gewerbevereine ist u. a. ein Antrag einge- djngen: Der Zentralvorstand wollte zur Herstellung einer direkten Bahnverbindung Langenschwalbach—Frauk- urt a. M. für den Durchbau der Bahn von Han-Wehen bis Niedernhansen wirken. — In Kassel werden am 1 Oktober d. Js. bei dem Husaren-Regiment Friedrich 11. von Hessen-Homburg (2. Hess.) Nr. 14 zwei ESkadrons Jäger zu Pferde errichtet. ______________
Folg
A
Vermischtes.
* Aus der Versailler Zeit erzählt Georg von Bunsen, wie in dem von uns bereits erwähnten Buche .Georg v. Bunsen, ein Charakterbild auS dem Lager der Besiegten, gezeichnet von seiner Tochter Marie v. Bunsen", ju lesen ist, folgende Anekdote, „Der Kronprinz durchschreitet das mit Offizieren angefüllte Vorzimmer des Königs unb fragt den Posten: „Ist der König zurück?" Dieser, rin Sachse, antwortet, immer noch präsentierend: „I jo, R. H., Papachen find ebenst hineingegangen." Ein peinlicher Moment, weil der Kronprinz den Sachsen nicht in Arrest geben mag. Er sagt also zum Adjutanten, der zwischen ihm und dem Posten steht, halblaut: „Ist er besoffen?" Der Sachse aber, immer noch präsentierend: .Davon, K. H., war nichts zu merken."
Q Giessen 0
0 Areurpkah 15. Aaynhsfstr. 23. Q DOOOOOOOOOOOQ
Kunst «8b Wissenschaft.
— Der Berliner Goethebund hat dem Bundesrat und Reichstag folgende Erklärung zugehen lassen:
Die Unterzeichneten, die in der Pflege deutscher Kunst eine der hauptsächlichsten Aufgaben vaterländischen Kulturlebens erblicken, nehmen mit tiefster Besorgnr- die.in den §§ 184a und b der fogenannten £ € $ e t n § c iu Tage tretenden litteratur- und kunstfeindlichen Bestrebungen wahr und halten die diesen ^"bwohuende Gefahr auch durch die inzwischen erfolgten Abmilderungen nicht für beseitigt. Im entschiedenen Gegensatz- zu diesen Bestrebungen, welche das ernste künstlerische Schaffen her Gegenwart für etwa vorhandene soziale Krankheits-Erscheinungen verantwortlich machen, Welsen sie jene ZusammensteUung mit der gegen sittliche Ausschreitungen niedrigster Art geplanten Maßregelung zurück. Sie sind der Ueberzeugung, daß durch die dem Strafrichter zu gebende Machtvollkommenheit, Gelo- und Gefängnisstrafe auch in den Fällen zu verhangen, in denen ein Kunstwerk, ohne unzüchtig zu fein, das Schamgefühl gröblich verletzt, infolge der Unbestimmtheit und Dehnbarkeit dieses neuen jeristischen Begriffes dem künstlerischen Schafsen die notwendige Sicherheit und Freiheit genommen werden wird. Sie befürchten, daß,'wenn die kunstfeindlichen Tendenzen, wie sie von den Majoritätsparteien in der parlamentarischen Beratung laut geworden sind, in die Rechtssprechung übergehen, Zustande eintreten werden, welche eine Ber- kümmernng der Talente, ein damit schritthaltendes Zurückbleiben im Wettstreit der Nationen und den Niedergang der deutschen Kunstübung zur Folge haben müssen. Tie Unterzeichneten sprechen die zuversichtlickfe Erwartung aus, daß der hohe Reichstag und die hohen Verbündeten Regierungen diese und alle ähnlichen auf Hemmung der deutschen Kulturentwickelung hinzielenden Bestrebungen ihre Zustimmung versagen werden.
Die Eingabe ist von mehr als 400 hervorragendem Vertretern der Kunst, Litteratur und Wissenschaft unterzeichnet, u. a. auch vom Geh. Hofrat Prof. Dr. W. Outten-- Gießen.
Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung wurde das schössen- gerichtliche Urteil ausgehoben und dey Angeklagte wegen Uebertretung des Art. 234 P. St. G. unb § 20 Abs. 2 des Reichspreßgesetzes vom 7. Mai 1874 in GG eldstrafe verurteilt. Die von ihm hiergegen verfolgte Revision wurde zurückgewiesen. Aus den Gründen dieser Entscheidung ist folgenoes hervorzuheben: In objektiver Beziehung ist der Thatbestano einer Uebertretung im Sinne des Art. 234 P. St. G. seitens der Verteidigung einem Revisionsangrifs nur durch die Behauptung begegnet, eine Verbreitung des von dem Angeklagten redigerten Blattes sei nicht in Büdingen, sondern nur in Berlin, als dem Erscheinungsort der Zeitung, erfolgt und deshalb könne von einer in Hessen begangenen strafbaren Handlung keine Rede sein. Dieser Ansicht konnte nicht beigetreten werden. Denn die Strafbarkeit eines jeden durch die Presse begangenen Delikts wird erst durch die Veröffentlichung der Druckschrift bedingt und unterliegt somit den Gesetzen derjenigen Orte, an welchen dieselbe ausgegeben (verbreitet) wird. Hiernach bestimmt sich aud) zugleich der Gerichtsstand des § 7 St. P. O. für die Preßdelikte, — Löwe, Komm. Mk. III. Note 3 zu § 20 des Preßgesetzes. John, Komm, zu § 7 Note 6. Lißt, Reichspreßr^st S. 146. R. G. E. VII. S. 45 IV. S. 287 I. S. 274. Etwas gegenteiliges spricht auch die in dem Schöffengerichtsurteil anaerufene R. G. E. V. S. 314 keineswegs aus. Liegt aber hiernach der objektive That- bestand einer Uebertretung im Sinne des Art. 234 P. St. G. unzweifelhaft vor, so ist in subjektiver Beziehung — die Frage des Verschuldens betreffend — zur Strafbarkeit des Angeklagten einzig und allein der auf V e r b r e i t u n g des in Rede stehenden Inserats gerichtete Vorsatz des Angeklagten erforderlich, und dieser war, wie das angefochtene Urteil ohne Rechtsirrtum festgestellt hat, bei dem Angeklagten, wie überhaupt bei jedem Redakteur einer Zeitung, unzweifelhaft vorhanden. Ein weiter gehender Vorsatz wird nicht erfordert, denn die Strafbarkeit des Angeklagten er» giebt sich, schon ohne weiteres aus der Bestimmung des § 20 Abs. 2 des Preßgesetzes vom 7. Mai 1874, wie auch das Reichsgericht in konstanter Rechtssprechung anerkannt hat - R. G. E.< B. V. S. 303. B. XXII S. 223. Lißt l. c. S. 184 f. Schwarze, Reichspreßrecht II. Aufl. S. 134 ff. Die früher mehrfach bestrittene Frage, was unter den „besonderen Umständen" des § 20 Abs. 2 zu verstehen fei, hat das Reichsgericht in einem Urteil der Vereinigten Strafsenate vom 6. Juni 189h — B. XXII. S. 65 f. — entschieden. Da aber derartig gestaltete besondere Umstände im vorliegenden Fall von dem Angeklagten garnicht einmal behauptet und auch sonst nicht festgestellt sind, so bleibt aud): die gegen denselben sprechende gesetzliche Vermutung für die Thäterschaft bestehen und damit erscheint auch feine Strafbarkeit aus Art. 234 P. St. G. und § 20 Abs. 2 des Preßgesetzes begründet. In demselben Sinne hat denn auch das Oberlandesgericht in einem fast ganz gleichgearteten früheren Fall — Rev. 27/83 — entschieden. Die weitere Frage, ob und welches Verschulden dem An» geklagten zur Last fällt, konnte bei dieser Sachlage für die Revifionsinstanz ganz außer Betracht bleiben. Entscheidung vom 1. September 1898 in der Sache Rev. 23/98.
5 D'-Hl- tibm 8*
Viöl"« »s» »st rS uniert* hl de<->T ie", und d ' rchrzig “ «S
n H
Qe
OQ *
ar c-
« B
<1
c oq
B -
aq
Ziehung nie Verschoben! W
HA IjJ 181 l SähHI Iv Porto u. Liste SO Pf. extra zu Zwecken der Deutschen Schutzgebiete.
Ziehung schon 31. Mai und folgende Tage zu Berlin.
16,870 Geldgewinne "Ä?
675,000 Mark
JermM wird!
niemals der Erfolg beim Gebrauck von Radebeuler SheerschwefelHeife
v. Aergmann & Ho., AadeVeuk-Aresden Schutzmarke: Steckenpferd.
Es ist die beste Seife gegen alle Arten Hautunreiniakeiten und HantauS« schlLge, wie Mitesser, Alune«, Akechten, Atütcheu, Ztöte des Hestchts rc. L (St. 50 Pfg. bei: Omit Aender, 5- Wöös
Loose versendet gegen Postanweisung od. Nachnahme das General-Debit Lud. Müller & Co. w in Nürnberg, Kaiserstr. 38, in München, Kaufingerstr. 30, in Berlin. Breitestr. 5, in Hamburg, gr. Johannisstr. 21.
HUI Telegramm-Adresse: GlücksmUller.
Klmdwirtschast.
— Der Landwirtschaftliche Bezirksverein hat für die Gemeinde Melbach einen Stationsbullen Simmenthaler Raffe direkt aus ver Schweiz bekommen. Derselbe sollie als Prämientier auf die Pariser Weltausstellung geschickt werden und hat einen Wert von 2400
Butzb. tilg.
•'•iS
3CQ.nNv tnb dir $ "S'Ejß ien.
i« fe ,n9 mit dk °lle. Angabe ttt tuerhöh«
? vnDenba.
>>e in8#I|at
derBntil !.'durchs '»■ unb buti «0 Mk. J 00 Mk. oii c>mL.Piri
Oierbtif«, Umbau Iiiit »; aQtriaM fit Me Mi ’ergnllguHgto igem dariia Turms zu
H h N. ÖBttr- M unb bit Miu 4$.
Ärfaimn» Ot|UUDtX» iüt Md
dm MM btt btitti cm tUUQ btt n Atchittkt attt, »nrbt tefer Stlln, mffion, dir verben soll, >tn auf 6t- iMttvthmii
«M-Nkchigkms.
Me Versteigerung der Grasernte an den Zubehörungev der Kreis- ßraße« im VI. Baubezirk findet an sslgenden Tagen statt.
Motttag bett 21. Mai l. I.
Elraße Gießen—Lollar, Anfang bei Gießen vormtttags 8 Uhr, „ Lollar—Kirchberg—Sichertshausen, Anfang bei Lollar
OOOOOOOÖOOOOD oFuesers Kaffee o O unüVertrossen Q
und äußerst preiswert! -
Schellfische, «abliau, Zander, Schollen, Fluß- hechte, lebende Karpfen, Schleie, Aale und Maifische eingetroffen. 350 Prompter Versandt nach auswärts.
I. W. Schulh-f, " Kolonialwaren« und Delikatessengeschäft. pOpfcIwein im Zapf. 3077
Stadt Cassel.
ft -1
o
SB ö
r-> er rD D
8 -t <t> B B“ y B Q. H ö


