3 bis 6 Monate .... Vti
1 Jahr.......2/is
2.........*/12
3.........‘/ü
4 .........712
11 Jahre......n/i2
u. s. w. Für jedes weitere Beschäftigungsjahr mehr drei
Zwölftel des innerhalb der letzten 12 Monate bezogenen Gehalts oder Arbeitsverdienstes als einmalige Entschädigung. Ein Briefträger einer Privatpost, der 15 Jahre im Dienste der Privatpost steht und zuletzt 1200 Mk. jährlich bezogen, erhält als einmalige Entschädigung:
<Vi2 von 1200 = 4100 Mk.
und bei einem Gehalt von 1400 Mk.
*V12 von 1400 = 4510 Mk.
Ein Betriebsleiter mit 1800 Mk. Gehalt bei 15 jähriger Dienstzeit:
*1/12 von 1800 = 6150 Mk.
Von dieser Entschädigung sind die Bediensteten ausgeschlossen, welche von der Post übernommen werden. Bei der Uebernahme in den Postdienst ist den Bediensteten ihre Privatdienstzeit voll anzurechnen, ebenso müssen die Bezüge zum mindesten den bisherigen Dienstbezügen gleichkommen. Muß ein Uebernommener innerhalb drei Monaten entlassen werden, weil er sich für den Postdienst nicht eignet, so erlangt er damit Anspruch auf obige Entschädigungen. Die Entschädigungen werden im Reichspostgebiet aus den Mitteln der Reichspostverwaltung, in Bayern ijnd Württemberg aus den Landesmitteln gezahlt.
Schwer geschädigt wird demnach durch die Beseitigung der Privatposten eigentlich niemand, am allerwenigsten das briefschreibende Publikum, weil gleichzeitig mit der weiteren Ausdehnung des Postregals verschiedene Verkehrserleichterungen eintreten. Die erste Gewichtsstufe der Briefe wird auf 20 Gramm festgesetzt, sodaß Briefe bis 20 Gramm vom 1. April ab nur noch 10 Pfg. kosten; im weiteren kosten Postkarten im Orte zukünftig statt 5 Pfg. nur 2 Pfg. und Drucksachen je nach Gewicht 2 vis 10 Pfg. Davon hat das Publikum entschieden mehr wie von der Beibehaltung der Privatposten.
Zum Transvaalkrieg.
Die Aussichten der Bure».
Es fragt sich nun in erster Linie, ob die gegenwärtige Lage der verbündeten Republiken eine derartige ist, daß eine bedingungslose Waffenstreckung rätlich erscheint. Für die Beurteilung der Lage kommen zunächst allerlei Imponderabilien in Betracht, als da sind: auf englischer Seite die Verpslegungsschwierigkeiten, die in der Thal bestanden haben und wohl noch nicht gehoben sind. Kitchener's Anwesenheit in Viktoria Road dürfte nicht nur mit der Organisierung von Truppen gegen die Aufständischen des westlichen Kapgebietes zusammenhängen, sondern auch mit der Verpflegungsfrage. Oder eigentlich sind diese beiden Fragen eng miteinander verknüpft, da die Hauptgefahr der aufständischen Erhebungen in jenen weiten Landstrecken — sie übertreffen an Flächeninhalt den des Oranje- Freistaates ganz erheblich — in der Gefährdung der Zufuhrlinie von Kapstadt besteht. Durch die Einnahme Bloemfonteins ist ja nun die Bahn Bloemfontein-Spring- fontein für die Engländer frei geworden, doch dürsten trotz aller technischen Hilfsmittel, an denen das englische Heer reich ist, mindestens drei Wochen, wenn nicht mehr vergehen, bis die genannte, von den Buren sicherlich gründlichst zerstörte Bahnstrecke und ihre südlichen Abzweigungen (Springfontein - Norvals Pont - Naauwport und Spring- fontein-Bethulie-Queenstown) für militärische Zwecke brauchbar sein werden. Bis dahin muß der ganze Nach-
das Ende des Essens wartet, um noch einmal eine Generalprobe im „Manöverterrain", den Gemächern des Schlosses, abzuhalten.
Doch ehe es dazu kommt, ist noch eine wichtige Arbeit vorzunehmen. Die Spitzenjabots, bisher der Fahrt und des Essens wegen in Kartons untergebracht, werden sorgsam durch.Frau Büttner vorgesteckt. Die Dame ist expreß mitgekommen, um ihrem Manne beim vorschriftsmäßigen Ausputze behilflich zu sein, und — niemand könnte die feinen Krausen auch geschickter anordnen, wie sie.--
Im weißen Saale prangt die Kaisertafel unter schwerem Silber und duftenden Blumen. Die Pagen sehen sich — vielleicht nicht ohne Herzklopfen — die Plätze an, hinter denen sie zu servieren haben, und bekommen von den ihnen zur Hilfe gestellten Lakaien noch einige praktische Winke. Dann pilgern sie durch die Säle — manchen ist die Pracht des Schlosses noch neu.
Der Hof erscheint — nach und nach. Die höchsten Herrschasten kommen zuletzt. Die Pagen treten an — sie fühlen's nun doch etwas ängstlich schlagen im Busen. Aber ein freundliches Wort der holden Prinzessin, ja schon ein gütiger Blick genügt, um ein Pagenherz mutiger schlagen zu lassen.
Natürlich darf der Schleppenträger seine ganze Aufmerksamkeit nur auf seinen Dienst richten. Eine unrichtige Wendung, ein nicht exaktes Folgen können der hohen Dame die bedenklichsten Unbequemlichkeiten bringen, und — dann wär's aus mit den sanften, ermutigenden Blicken aus den schönen Rehaugen, — darin sind auch Prinzessinnen sonderbar! Besonderer SorgfEaber bedarf es beim Niedersetzen der Prinzessin. „Bitte Vorsicht!" hören wir sie den beiden Pagen zuflüstern.
Uebrigens hat's auch mitunter etwas auf sich mit dem Schleppentragen, denn solch ein mit Goldstickerei bedecktes, so und so viele Meter langes Sammet-Anhängsel hat sein Gewicht. —
Bald darauf steht Klemens hinter dem hochlehnigen Stuhl einer Fürstentochter und läßt sich von dem ihm zugeteilten Lakaien die Schüsseln reichen, um sie der Prinzessin zu präsentieren. Ein paar Mal zitterte wohl seine Hand, aber endlich nimmt die Sache ohne Unfall ihr Ende. Kaum dreiviertel Stunden hat's gedauert — zweimal hat -sie ihn freundlich angesehen — so freundlich!!
Und dann — der erste große Hofball. Alle Pagen sind zum Dienst befohlen.
Tie Leibpageu sind augetrcten zum Empfange ihrer
schub vom Modderfluß-Bahnhof bis Bloemfontein (160 Klm.) durch Ochsenwagen bewirkt werden. So kommt man zu dem Schluß, daß die Sache der Buren zurzeit zwar gewiß nicht gut, aber auch noch nicht ganz verzweifelt steht, wenn sie den Krieg hinzuhalten und den Gegner durch Nadelstiche an allen Ecken und Enden zu peinigen verstehen. Wenigstens steht es heute nicht schlechter um sie, als unmittelbar nach Cronje's Waffenstreckung und der Freigabe von Ladysmith. Die Tage von Osfontein (7. März) und Driefontein (10. März), schreibt die „Köln.' Ztg.", haben die englische Kriegskunst nicht auf der Höhe ihrer Aufgaben gezeigt, und den Buren keineswegs empfindliche Niederlagen gebracht. Es ist befremdend, daß am 7. März bei dem Vorhandensein von nur drei Infanterie- und einer Kavallerie-Division keine Uebereinstim- mung in die höchst einfachen Truppenbewegungen gebracht werden konnte: die Kavallerie kam zu früh, die Infanterie war zu spät angesetzt. Und am 10. stieß die Kavallerie, von der man doch annehmen sollte, daß sie wenigstens mit Patrouillen an dem sich angeblich in wilder Flucht zurückziehenden Feinde geblieben wäre, nur um einen starken Tagemarsch weiter östlich — genau ist die Lage der Ortschaften aus deu Karten nicht zu ersehen — auf denselben Feind in stark befestigter Stellung, obwohl drei Ruhetage zwischen den beiden Zusammenstößen lagen.
Das sind Fehler der Führung und Truppenverwendung, wie sie gröber Faum gedacht werden können. Auch fehlte hier die Entschuldigung der unüberwindlichen Geländeschwierigkeiten, mit der man sich bei den englischen Niederlagen in NatAl kopfschüttelnd zufrieden geben mußte. Am 10. März hatten die Buren, die nach dem 7. „völlig demoralisiert" sein und sich „im Zustande der Auflösung" befinden sollten, sogar mit ihrer Taktik unendlich langer, dünn besetzter Schützengräben einen gewissen Erfolg, obgleich jede solche Stellung trotz ihrer Ausdehnung schließlich doch umgehbar ist, zum wenigsten in einem Gelände, wie es sich zwischen Kimberley und Bloemfontein zeigt. Während die dort operierenden englischen Truppen des schon jetzt herrschenden Wassermangels wegen strategisch an die Flußläufe gebunden waren, forderte das Gelände taktisch gerade zu Umgehungspewegungen heraus. Anders wird es nördlich von Bloemfontein uno vor allem nördlich von Vaal.
Jedenfalls haben die Buren der nach den harten Schlügen am 27. und 28. geäußerten Annahme, sie würden ihre gesamten Streitkräfte im Norden des Freistaates oder in seiner Mitte vereinigen, um Lord Roberts entgegenzutreten, nicht entsprochen. Mafeking wird nach wie vor hart bedrängt und scheint dem Falle nahe; bei Fourteen Streams, dort, wo die Westbahn den. Vaal überschreitet, wartet ein Buren-Kommando der englischen Kolonne, die von Kimberley nordwärts zum Entsatz von Mafeking aus- gezogen sein soll, und von der es ganz still geworden ist; als Rückhalt für dieses Buren-Kommando und zugleich um den Engländern zu verwehren, durch einen Marsch den Vaal aufwärts sich etwa in Besitz der Endpunkte der beiden westlichen Zweigbahnen zur Linie Bloemfontein- Pretoria zu setzen (Klerksdorp und Vierfontein), steht eine stärkere Abteilung bei Bloemhof; im Süden wird nach wie vor die Linie des Oranje-Flusses gehalten, der gegenüber die Engländer bei Norvals Pont und Bethulie bis an die zerstörten Brücken gelangt sind, und auch der Gutsbesitzer-General Brabant soll jetzt in Aliwal North einge- troffen sein. Vom Heere Bullers sollte die Division Warren nach dem Norden der Kapkolonie versetzt wertzen. Heute jedoch wird gemeldet, die Division, die schon eingeschifft war, sei nach dem nördlichen Natal zurückberufen worden, die Leute seien wieder gelandet und marschsierten nordwärts. Es hat sich gezeigt, daß Bullers Telegramm vom 5. März: „ganz Natal sei frei vom Feinde", nicht richtig war. Zwei Tagemärsche von Ladysmith stehen im Nordosten und Osten Buren in beträchtlicher Menge, angeblich
Herrschaften vor dem betreffenden Empsangsgemache, die .Hofpagen bilden in zwei Reihen Spalier. Endlich ist der Hof versammelt.--
Langsam setzt sich der Zug in Bewegung. Unter Vortritt des großen Eortege bewegt sich der kaiserliche Hof durch die lange Reihe der Gemächer dem weißen Saale zu. Ganz vorn schreiten die vierundzwanzig Hofpagen, durch ihren Gouverneur geführt. Ihnen folgen die reich besternten Gestalten der obersten und oberen Hofchargen nach ihren wirklichen odel Ehrengraden — die höchsten Chargen des Marstalls — des Hof-Jagddepartements — alle in glänzend gestickten Uniformen. Dann, nach einem entsprechenden Zwischenräume der Kaiser. Er führt seine hohe Gemahlin. Vorauseilende Zeremonienmeister — auch, sie sind gold- und sternbedeckt — verkündigen das Nahen des Zuges durch Ausstößen der mächtigen, mit Kronen gezierten -Stäbe.
Eine Gasse bildet sich in der flutenden Menge der Geladenen. Wenn hier und da Herrschaften das Wort an einen der Gäste richten, stockt der Zug — auch die Pagen und die obersten Hofchargen passen sich dem Fortschreiten der Majestäten an. Am schwierigsten ist das für die vier Leibpagen Ihrer Majestät, die die schwere Schleppe tragen; denn jeder Wendung müssen sie aufmerksam folgen. Hinter den Leibpagen folgen die Oberhofmeisterin und die diensthabenden Hofdamen. Die folgende Gruppe im Zuge bildet etwa ein königlicher Prinz oder ein fremder Herrscher mit einer Prinzessin. Auch hier folgen die Leibpagen, doch wird hier die Schleppe nur von zweien getragen.
Vor dem Einzuge in den weißen Saal bilden die Hofpagen wieder Spalier, die Leibpagen nehmen auf dem Haut-pas ihre Aufstellung hinter den Herrschaften.
Noch eine Weile „Cercle" — bann intoniert die Kapelle des ersten Garderegiments z. F. da oben auf der Empore einen Walzer — der Ball beginnt. — Stumm — regungslos steht der Page auf seinem Platze. Seine Blicke aber folgen den Leutnants, die da unten ihre Damen über das spiegelblanke Parquet führen — über den inmitten des Saales eingelegten Adler. Seine Gedanken eilen voraus, zu der Zeit, in der auch er in der schimmernden Garde- uniform unter den Tänzern sein wird. — Heute nimmt er sich's vor — er will — er muß auch zur Garde — er wird sich aufschreiben für die Kürassiere in den roten Uniformen, für die Garde-Husaren — die Garde-Artillerie - und dann — einst — wird auch er als Prinzessinnen- tünzer befohlen. Niemand beachtet inzwischen den jugend
gar 9000 Mann. Und auf die Division White ist noch teilt Verlaß, die andern Divisionen sind durch die letzten, ungewöhnlich verlustreichen Kämpfe stark mitgenommen.
Lokales und Provinzielles.
*♦ Rittershaus Konzert. Der heutige einmalige Opern- und Liederabend des Kgl. Hofopernsängers Alfred Ritter», haus im Klub-Saale beginnt präzise 8 Uhr. Wegen anderweitiger Verpflichtungen des gefeierten Künstlers kann nut dies eine Konzert stattftnden.
*♦ Kunstvereiu. Neu ausgestellt sind unter andern von L. Fahrenkrog-Barmen „Ecce homo“; von D. Ma- staglio-München „Tausend und eine Nacht"; von A. Rieper- München „Sammelnder Musikant", „Der Pater auf Reisen"; von N. von Aftudin Wiesbaden „Boppard am Rheins; von Max Weese-München „Besuch des Prinz-Regenten Luitpold im Maleratelier"; von Leo Meneglini-Legnaur „Zwei Stillleben"; von Uta v. Weech-Karlsruhe „Rosen"; von R. Fischer-Berlin „Aus dem Park in Rheinsberg", „Boot- mannshaus bei Rabbacombe" und von W. Haeckel München „Aus Niederbayern" u. s. w.
§ Ostheim bei Butzbach, 17. März. Der Großh. Hess. Fiskus tritt nach der nun zum Abschluß gekommenen Tauschunterhandlung mit der hiesigen Gemeinde an solche ca. ZZi/g Morgen Ackerland im Werte von etwa 33000 Mk. ab, wogegen der Fiskus unsren weitgelcgenen, über 120 Morgen umfassenden Wald nebst dazu gehörigen Wegen, im Wertanschlage von ca. 21000 Mk., bekommt. Wir sind überzeugt, daß dieser Geländeaustausch ein sehr günstiger für unsre Gemeinde wird, denn jedem Landwirtschaft treibenden Bürger ist wohl in der Folge Gelegenheit geboten, näher bei dem Ort und billig, noch mehr Grundbesitz erwerben oder pachten zu können.
4- Grünberg, 16. März. Heute fand in unserem Stadtwalde eine größere Holzversteigerung statt, bei welcher wiederum recht hohe Preise erzielt wurden. Zwei Raummeter Nadelprügel kosteten 8 bis 10 Mk.; Tannen-Schett- holz wurde mit 5 bis 7 Mk. per Raummeter bezahlt. Bier Meter Buchen-Scheitholz kamen auf 35 bis 40 Mk. zu stehen. Auch das Werkholz war weit teuerer als in früheren Jahren.
— Mainz, 16. März. Nach längerem Leiden ist gestern der Dekan des hiesigen Domes Dr. Ludwig Erlet gestorben. Der Verblichene, der 1834 in Oberolm geboren ist, erhielt im Jahre 1855 die Priesterweihe und wurde im Jahre 1864 vom Bischof Kettelet zum Rektor des bischöflichen Knabenseminars hier ernannt, welches Amt er bis zu seiner im März 1891 durch Bischof Haffner erfolgten Ernennung zum Domdekan bekleidete.
△ Mainz, 16. März. Die hiesige Militär-Kon- servenfabrik hat heute ihre Schlachtkampagne bis zum November eingestellt. Es wurden zirka 2400 Ochsen verarbeitet. — Es wird hier als feststehend angenommen, daß zu dem Gutenbergfeste außer dem Großherzog von Hessen, der Kaiser, der König von Sachsen, Prinz Ludwig von Bayern und der König von Württemberg hierher kommen werden. Vor dem Gutenbergmonument wird eine Fürstentribüne erbaut, die den Charakter von Alt-Mainz erhalten soll. Deputationen der deutschen Universitäten und Kollegien, sowie deren von London, Paris, Petersburg rc. sind bereits definitiv angemeldet. Es ist beabsichtigt, den Festzug zweimal gehen zu lassen, und zwar am 25. Juni und am 1. Juli.
liehen, überschwänglichen Träumer! Um ihn wogt es und blitzt's wohl von Brillanten — aber er sieht nicht auf die wunderbaren Schultern, die Büsten, auf denen sie glänzen — er sieht nur die Leutnants und „in drei Monaten, da bin ich's auch!" denkt er mit schwellender Brust! —
Zwei Stunden — lange Stunden bis zur Eröffnung der Büffets. Der Weg dahin wird in gleicher Weise zurückgelegt, wie das Kommen. Und hier ist's, gerade hier, beim Büffet, wo „sie" — die Prinzessin — einen Blick, ein Wort an ihn, an Klemens richtete — noch heute erbebt fein Leutnantsherz, wenn er der Gnade gedenkt. „Haben Sie Hunger?" fragte sie. O, wie das weich und mild und mitleidig klang! Sie war wohl nicht jung — auch nicht schön — aber eine Prinzessin. Gewiß, noch niemand von den Offizieren — den jetzigen „Kameraden" — des Regiments war jemals von einer Prinzessin gefragt — ob er Hunger habe. Und wie hatte die Frage gewirkt — nachher, als auch die Pagen gelabt wurden. Wie hatte er gefuttert — Sandwichs und Sekt! Und am folgenden Tage — in. der Klasse — ja — da hatte er noch immer Hunger!
Doch das ist nun lange her — mehrere Monate — und Klemens ist jetzt Leutnant — der weltbekannte Kadettenhunger schwand mit der Würde und den Epauletten. Der Leutnant „ißt aus Anstand ängstlich wenig!"
Jetzt tritt er heran an den „Charakterisierten". „Doch 'ne andere Sache, wie im Korps, nicht wahr lieber Pannitz!" Es klingt so eine Zufriedenheit und Sicherheit durch die gnädigen Worte! —
Wenige Tage später haben sich die Dinge schon ein wenig verschoben. Der jüngste Leutnant hat — begreiflicherweise — noch keine Ahnung vom Dienste, das hat ihm der Oberleutnant nicht vorenthalten, und wunderbar dämmert es vor ihm auf, daß ein Leutnant an und ftr sich doch lange nicht ein so erhabenes Wesen ist, wie es der Portepeeunteroffizier sich ausmalte und wie er es in dem eigenen Jnspektionsoffizier verehrt hatte.
„Erst was können!" sagt er sich selbst, und daß er M das sagt, das gießt die sicherste Garantie für den Eifer im Lernen. Er wird ja durch die ganze Dienstzeit Hindus erfahren, daß das Lernen für den Offizier nie ausyon, und wenn er General wäre. „
Dem Fahnenjunker und den beiden „aus dem Korps sollte sich indessen bald ein weiterer Anwuchs — Osftzrers- ersatz nennt man das offiziell — hinzugesellen.
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