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M \. Blil Mel smädchc» Anfragen in der «M
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1900
Sonntaa den 18. März
Zlints- und Anzrigeblatt für den Ureis Gieren.
^nuflsprdi üttrcijührl. Ml. 2.96- mor.athd) 75 Plg mit Vringerlotn'. i durch He AbholcstklleB eterteljabrl. Mk. 1,9» monatlich 65 Plg
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Gießen, den 17. März 1900.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Muhl.
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* Bom Kriegsschauplatz.
London, 16. März. Nach einem aus Wanzyl im Kapland gestern eingetroffenen Telegramm überschritt die Infanterie des Generals Clements gestern morgen den Oranjefluß in Booten und setzte sich auf dem Nordufer fest. Die Buren waren auf den jenseitigen Hügeln verschanzt, wurden aber überrascht und hinderten den Ueber- qanq nicht. Es wird jetzt eine Schiffsbrücke gebaut, um die Geschütze hinüberzuschaffen. Ein baldiger gewaltsamer Vorstoß ist sicher.
— Feldmarschall Roberts depeschiert aus Bloemfontein vom Donnerstagabend: General Pole Caret mit 2000 Mann Gardetruppen, zwei Geschützen und einer kleinen Abteilung berittener Infanterie ist heute früh in drei Zügen von hier abgegangen, um den Generalen Clements und Gatacre die Hand zu reichen. Er hat Bethanie um 4 Uhr 30 Minuten nachmittags passiert, ohne irgend welchem Widerstande begegnet zu sein. Maschinenführer, Heizer, Zubereiter, Gießer, Schmiede, Zimmerer usw. konnten wir aus unseren Mannschaften entnehmen.
— Alle Burghers im Umkreis von zwölf Meilen von Bloemfontein sind bei Vermeidung der Eigentumskonfiskation durch eine Proklamation des Lord Roberts aufgefordert worden, ihre Waffen abzuliefern. Eine zweite Ausgabe des „Daily Chronicle" bringt ein Telegramm aus Bloemfontein, wonach Präsident Steijn vor der Uebergabe offen des Verrats beschuldigt und angeklagt wurde, von den Engländern bestochen zu sein; er soll daraufhin die Stadt heimlich ohne Begleitung verlassen haben.
— In dem Blatte „Daily Mail" wird behauptet, daß die Mannschaft des deutschen Dampfers „Deutsch-
Meßmer Anzeiger
Heneral-Anzeiger
Deutsches Keich.
Berlin, 15. März. Die Lage des Arbeitsmarktes war im Februar durch die Bergarbeiterbewegung in Oesterreich und Sachsen merkbar benachteiligt. Nicht nur haben zahlreiche Arbeiter im Königreich Sachsen mit einer Min- derung der Beschäftigungsgelegcnheit rechnen müssen, nach der Berliner Halbmonatsschrift „Der Arbeitsmarkt" ist auch der Rückgang des Beschäftigungsgrades über Sachsen hinaus auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt wahrzunehmen gewesen. Die Ziffern der Arbeitsnachweise lassen diese Abschwächung des Beschäftigungsgrades insofern nicht zum Ausdruck gelangen, als der Arbeitsmarkt für weibliche Personen günstig liegt. Auf 100 offene Stellen kamen im Februar dieses Jahres nur 71,2 Angebote gegen 80,9 in der nämlichen Zeit des Vorjahres. Dagegen hat sich bei den männlichen Arbeitern die Lage in wesentlich ungünstiger Richtung verschoben. Kamen im Februar 1899 auf hundert offene Stellen nur 127,0, so dieses Jahr 133,0 Angebote. Auch die Ziffern der Krankenkassen weisen die Wendung zu einem Nachgeben des Beschäftigungsgrades auf. Von Januar bis Februar 1899 nahm die Zahl der beschäftigten Arbeiter um 1,6 Prozent, in der nämlichen Zeit dieses Jahres nur um 0,2 Prozent zu. Man wird diese Abschwächung vorläufig nur als eine Folge des Kohlenmangels ansehen müssen, und noch keine weitergehende Konsequenzen daran knüpfen dürfen. Gleichwohl melden sich da und dort Störungen des Arbeitsmarktes, die einer Fortdauer der guten Konjunktur hinderlich werden können. Das Berliner Tischleraewerbe liegt seit der allgemeinen Aussperrung ganz- lich darnieder, im Baugewerbe stehen ft<fi
Arbeiter in einer Stimmung gegenüber, d-- den «usbruch schwerwiegender Kämpfe .nicht ausgeschlossen erscheinen lasten. Der Horizont des Arbeitsmarktes ist nicht sr-undlich genug, um bk Ungunst im Februar einfach als eine schnell vorüber- gehende Erscheinung bezeichnen zu können.
M. 65
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Peden dem Anzeiger ta Wechsel mit .Hess. iiflbmiTr *. „Blätter ti bell. Volkskunde- H*d. 4 wel drigklkgt.
Jetzt wird ein Schluß antrag der M ajoritätspar - teien angenommen.
Abg. Graf O r i o l a (natl.) weist persönlich die an ihn gerichteten Bemerkungen deS Abg. Stadthagen als unqualifizierbar zurück. (Lebh. Beifallsrufe rechts und im Centrum).
Abg. Stadthagen (Soz.) mit Rufen: Raus I empfangen I Ich verbitte mir diese Zurufe I r c
Präsident Graf Ballestrem: Ste haben sich gar nicht» zu verbittens @ t a f Arnim (Rp.) wendet sich gegen eine «euße- rung deS Abg. Stadthagen; es scheine, als ob bei diesem Herrn anonyme Denunziationen an der Tagesordnung seien. .
Ueber $ 184e muß auf Antrag deS Abg. Singer (Soz.) wieder namentlich abgestimmt werden.
S 184 c wird mit 196 gegen 73 Stimmen, bei 2 Stimmenthalttungen aufrechterhalten. . . „ , ,
Von den Sozialdemokraten wird ,etzt em 8 184 ck beantragt des Inhalt-: die Bestimmungen der SS 184, 184 a und 184b finden keine Anwendung auf künstl erisch e P r o d u k tionen und Darstellungen, bei denen ein h ö h e r e s I n t e r e s s e von Kunst oder Wissenschaft obwaltet.
Abg. Gröber (Zentr.) protestiert gegen diese Beratung.
Abg. Singer (Soz.) meint, wenn das Haus sich dem anschltehe, kündige er schon jetzt einen Anttag auf einen neuen S 184e an, daß die SS 184 bis 184b erst im Jahre 1920 in Kraft treten sollen. lSturm.^HetteM er hält den Widerspruch des Abg. Gröber
für unbegründet. , ,
Abg. Gröber (Zentr.) spricht in einer Entgegnung von „angeblich" künstlerischen oder nicht-künstlerischen Erzeugniffen. (Stürmische Zurufe links: „angeblich".)
Abg. Singer (Soz.) erkennt aus diesem „angeblich , was bte Mehrheit eigentlich bezwecke. Seine Freunde würden aber mit allen Mitteln verhindern, daß mit solchem Gesetz die Macht der Finsternis i siege. lLärmen bei der Mehrheit).
Abg Richter (frs. Vp.) stellt fest, daß, wenn die Mehrheit diesen Antrag ablehne, sie damit bekunde, daß sie auch Produktwnen von höherem Interesse der Kunst und Wiffenschaft diesem Gesetz unter» ^eaen^Ogne@tö6er (Zentr.) bleibt dabei, der Antrag sei unzulässig. Die Minorität übe jetzt offen Obstruktion. Die Mehrheit werde deshalb überlegen müssen, ob nicht die Geschäftsordnung zu ändern sei. (Großer I Lärm links). .
I Abg. Singer (Soz.) erwidert, seine Partei mache nur von einem Rechte Gebrauch, dessen sich di- Rechte schon oft genug bedient habe. Wenn es sich um Korn- und Fleischzölle, um bimetalltfiische Fragen
I u s w handele, dann säßen die Herren rechts wochenlang und hielten I Reden und hörten Reden an. Run mögen sie auch jetzt so zahlreich I zur Stelle sein. Er beantrage namentliche Abstimmung. (Stürmischer I Se,faIIsM6g. Richter (frs. Vp.) bemerkt, die Drohung mit Aenderung I der Geschäftsordnung habe man schon oft gehört. Die Herren rechts I könnten doch nicht verlangen, daß man ihnen das Zustandekommen des I Gesetzes erleichtere.
I Präsident Graf Ballestrem stellt dem Abg. Singer gegenüber I fest, daß die Minorität in außerordentlichem Maße zu Worte ge- I RaAem noch die Abgg. Richter (frs. Vp.) und Gröber (Zentr.) kurze Bemerkungen gemacht, wird über die Frage, ob das Hau» den
I Antrag der Sozialdemokraten auf einen neuen 8 J84d für geschäftsordnungsmäßig unzulässig halte, namentlich abgefiimmt. Die Unzu-
I lässigkeit wird mit 155 gegen 112 Stimmen bejaht.
I Morgen 11 Uhr: Fortsetzung der Debatte.
Schluß 7 Uhr.
leeetiüi Anzeigen zu der nachmittag- für bee |^«nUui t«| «scheinenden Nummer bi» wenn. 10 UK «ttefteklungen spätesten» efeeb» vorher.
Deutscher Reichstag.
169. Sitzung vom 16. Marz. 1 Uhr. I
T. O.: Fortsetzung der dritten Lesung der lex Heinze. I
Zunächst wird über den Antrag auf Debattefchlutz (über I bit rttunR und Theaterparagraphen) avgestimmt, welcher gestern I eeacn der BefchluhunfShtgkett unerledigt bleiben mutzte.
Abg. Singer (Soz) beantragt namentliche Abstimmung.
Dieselbe ergtebt Annahme des Schlußantrages mit 196 gegen I 82 Stimmen. Mit den beiden freisinnigen Parteien, der süddeutschen I Mfspartet und den Sozialdemokraten stimmten gegen den Schluß I noch «lle anwesenden Polen, sowie der Antisemit Btndewald. Drei I Abgeordnete enthielten sich der Abstimmung. I
Zur Geschäftsordnung bemerkt Abg. Schon l-nk (Soz.), es I »m durch den Debattefchlutz unmöglich gemacht worden, noch zu I bl-ic. wichtigen Frage das Wort zu nehmen. ■
Dasselbe erklären die Abgeordneten Träger (frs. Volksp.), I Thl-tle (So,.) Bindewald (Antis.), welch' letzterer es hanptsäch- I «OeSbatt bebauerf, weil er' der einzige Künstler im Hause sei. ^SluPbie Abgeordneten Oertel-Sachsen (kons.) und Müller- I Miningen (frs. Vp.) beklagen, daß sie nicht mehr zu Wort gekommen I Wett. Letzterer erklärt, er würde gegen die Angriffe, die man gegen I ^(PEdent^Graf Ballestrem, lebhaft klingelnd: Herr Ab- I uoibneter, was Sie erwidert haben würden, ist keine Angelegenheit jj.r Geschäftsordnung.)
Es folgt noch eine lange Reihe persönlicher Bemerkungen.
«bg. Stöcker (b. k. F.) wendet sich gegen den Abg. Muller- Meiningen. Derselbe habe in seiner takilosen Weise (Stürmische Unterbrechungen links, Ruse: Zur Ordnung! Von rechts erschallt
^Ädg.^M'ül ^Meiningen (frs. Vp)
otlei, Stöcker, derselbe habe mit einem ziemlichen Maße von Grob- *dl ^P^ästdmt Graf Ballestrem bemerkt, eS sei nicht erlaubt, | dnem Abgeordneten Grobheit vorzuwrrfen. .
Ada Müller-Meiningen (frs. Vp.) bemerkt gegenüber dem Ibn. Stöcker, noch weniger als ein Kapuziner gefalle ihm ein Tar- Wk. (Lebhafter Beifall links, Unruhe rechts.)
Präsident Graf Ballestrem kann in dem Wort Kapuzinade tkine Beleidigung sehen (große Heiterkeit); er sähe in den Kapuzinern Itbr achtungswerte Leute (Stürmische Heiterkeit.)
v Abg. Stöcker (b. k F.) meint, eine Kapuzinade sei ihm noch tlti lieber, al« eine Hariektnade. (Lachen links.)
Nunmehr beginnen die Abstimmungen.
c 184 wird in «tnfacher Abstimmung angenommen.
Bei S 184a (Ku.stparagrapb) erfolgt zunächst die Annahme it9 Kompromißantrages Graf Bernstorsf-Lauenburg mb Gen. in einfacher Abstimmung.
Die vom Abg. Singer (Soz.) beantragte namentliche Abstimmung über den § 184a wird vom Präsidenten abgelehnt.
Abg Singer (Soz.) erklärt, fick dem fügen zu müffen, nun- llchr bestehe er aber darauf, daß bei 8 184b, dem Theaterparagrophen, äter jeden der vorliegenden Anträge namentlich abgefiimmt werde.
8 184b wird sodann mit 166 gegen 124 Stimmen angenommen. Dagegen stimmten die Sozialdemokraten, süddeutsche Lsllspaitki, die beiden freisinnigen Parteien, die NationaUiberalen, ult etwa fünf Ausnahmen, sowie die Antisemiten Bindewald und rsckel.
Zu 8 187c, Der in völliger materieller Uebereinstimmung mit dem kftehenden Gesetz und lediglich in etwas anderer redaktioneller Fassung 1 cqernis erregende Mitteilungen aus nicht-öffentlichen G e - richtssitzungen oder aus bezüglichen a m t l i ch e n Schriftstücken unter Strafe stellt, nimmt Abg. Stadthagen (Soz.) das $ort, um in längerer Rede sich gegen die Aufrechterhaltung dieser sirafbestimmungen auszusprechen. (Zu Beginn dieser Rede leeren sich bie Bänke des Hauses alsbald fast völlig; Konservative und Centrums, Meorbnete verlassen den Saal) Redner verbreitet sich über oerschie- Ime Beispiele aus dem praktischen Leben, aus feinen anwaltschaftlichen irfahrunqen. U. a. bespricht er den bekannten Fall der Kuppeleiaffaire tm Schiffbauerdamm, wo es nicht gelungen fei bie Kupplerin ihrer «tbieUen Strafe zu Überliefern. (Graf Onola lacht). Der Herr Graf «höre auch zu denen, die durch solche Anträge es verhindern wollten, daß die Mitteilungen des Mädchens, welches sich nicht habe verführen KIs-n wollen, an die Oeffentlichkeit gelangten. (Unruhe rechts. Rufe: &n Sie doch zu Ihren Standesgenossen). Metne Standesgenoffen? h-r» v. Reitzenstein ist nicht mein Standesgenosse I PrwzReuß lungste £mie ist nicht mein Standesgenosse! Prinz Albert von Sachsen-Alten- lurg ist auch nicht mein Standesgenoffe! (steigende Unruhe rechts. Ihif.e: Zur Sache I Diese Rufe wiederholen sich minutenlang, sodaß schli-ßlich Vizepräsident Schmidt mühsam Ruhe schafft). Redner bittet irfr dringend um Ablehnung deS 8 184 c.
Abg Heine (Soz) will, anschließend an die Ausführungen des töt ledners, sich noch einige Ergänzungen Sestatten. (Große Heiterkeit). Zliejer Paragraph sei Fleisch vom Fleische dieses Antifle'schgesetzes. Auch in diesem Paragraphen finde sich wieder das „Hergermd erregen . Er, fiibnet, nehme an diesem Gesetzentwurf vor allem deshalb Anstoß, well ti ein Versuch der Regierung sei, die Grundlage unserer ganzen Rechts- «sethgebung zu untergraben. In der Kette dieses Systems sei dieses «tjetz ein Glied.
Geh. Rat v. Lenthe erwidert, die Bestimmungen dieses Para- pLphen existierten ja schon seit 1889.
and" an Land in Portsmouth unter den Augen ihrer Offiziere drei Hurras für die Buren ausgebracht idtte.
— Nach Meldungen aus Bloemfontein herrscht dort lebhaftes Treiben. Die Läden sind geöffnet und alle Geschäfte find im Gang. Kolonialtruppen sind weiter nördlich vorgerückt; die Feldwachen der Buren befinden sich etwa auf 13 Meilen Entfernung.
— Cecil Rhodes erklärte in einer Unterredung, in Südafrika könnte eine südafrikanische Föderation erst möglich sein, wenn die Republiken einige Jahre lang Kronkolonieen gewesen seien.
* *
Telegramme des „Gießener Anzeiger".
London, 17. März. Das Kriegsamt veröffentlicht ein Telegramm Lord Roberts aus Bloemfontein vom 16. d. Mts., 12 Uhr 9 Minuten: General Clements hat den Oranje-Fluß gestern überschritten und damit begonnen, die von den Buren zerstörte Eisenbahnbrücke über den Oranje- Fluß auszubessern. Der Eisenbahnbetrieb wird in einigen Tagen wieder ausgenommen werden können. Meine Proklamation an die Bürger des Freistaates hat bereits bedeutende Resultate erzielt. Mehrere hundert Burger drückten den Wunsch aus, die Waffen niederzulegen und zu ihren gewohnten Beschäftigungen zurückzukehren. Aus Aliwal North wird vom 13. gemeldet: Eine Anzahl Buren haben heute die Waffen niedergelegt und sind zu ihren Beschäftigungen zurückgekehrt. Die Verluste der Buren am Sonntag sollen übrigens bedeutend großer gewesen sein, als die unsrigen, die sich auf 25 Verwundete beliefen. z
London, 17. März. Lord Roberts telegraphiert, daß der General Pole Caret Springfontein besetzt hat und damit die Verbindung zwischen Bloemfontein und Kap st a d t hergestellt habe.
London,17. März. Lord Roberts hielt an die Garde- Brigade eine Ansprache, in welcher er sie zu ihrem Marsche von 38 Meilen in 28 Stunden beglückwünschte und mit den Worten schloß: Wenn ich auch nicht an Eurer Spitze in Bloemfontein habe einrücken können, so werde ich Euch wenigstens nach Pretoria h i n e i n f ü h r e n.
L o n d o n, 17. März. Mehrere radikale Blatter drucken die Hoffnung aus, daß Lord Methuen und verschiedene andere höhere Offiziere ihrer Fahrlässigkeiten wegen im Laufe des Krieges vor ein Kriegsgericht gestellt werden. , , ..
New-York, 17. März. Ein englischer Dampfer mit 6000 Tonnen Eisenbahnschienen zur Wiederherstellung der zerstörten Eisenbahnlinien in Südafrika ist gestern' nach Kapstadt abgegangen.


