Ausgabe 
18.2.1900 Zweites Blatt
 
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Ausland

Washington, 16. Februar. Nachdem Schweden ent­schlossen ist, den Hafen Bluefields in Nicaragua so lange zu besetzen und Zölle einzubehaltcn, bis die Regierung Nicaraguas Schadenersatz für die Beschlag­nahme des schwedischen SchiffesCondor" leistet, hierdurch aber die amerikanischen Interessen in Mitleidenschaft ge­zogen werden, so beschloß der Präsident Mac Kinley, zu intervenieren.

bedeutende Geländeankäufe durch den Fiskus statt­fänden. Auch bei uns wird fleißig angekauft, und sind in letzter Zeit um den namhaften Betrag von beiläufig 40 000 Mk. Grundstücke erworben worden. Weiter hin^f in den Vogelsberg sind im letzten Jahre wohl an hundert Stück größere und kleinere Parzellen und zwar zu bem Zwecke angekauft worden, damit die fiskalischen Grundstücke eine bessere Abrundung erhalten. Die angekauften Grund­stücke werden größtenteils aufgeforstet. Die gezahlten Preise sind durchweg recht befriedigend.

Birkenau, 16. Februar. Jetzt wird eS bald gefährlich, auf der Strecke Birkenau-Weinheim unserer Nebenbahn zu fahren. Erst kürzlich berichteten wir über einen durch das Herabstürzen eines ungeheueren Felsblockes gefährdeten Eisenbahnzug, und heute sind wir leider schon wieder in der Lage, Aehnliches berichten zu müssen. Kurz nachdem der 12 Uhrzug Birkenau-Weinheim in den zweiten Tunnel eingefahren war, löste sich zwischem dem ersten und dem zweiten Tunnel an einer steilen Felswand neben dem Bahnkörper eine ungeheuere keilförmige Erd­masse los und überschüttete das ganze Bahngeleise manns­hoch mit Erde, Geröll und einigen schweren Steinblöcken. Streckenarbeiter, die der Weg an der Stelle vorbeiführte, berichteten dies sofort der Station Weinheim, und ein Dutzend Arbeiter waren denn auch bald zur Stelle

das Bahngeleise wieder frei zu legen. Da aber

die schweren Steinblöcke zuerst zerkleinert, ja sogar gesprengt werden mußten und das Entfernen der großen Erdmasse nicht so leicht zu bewerkstelligen war, sc konnte erst nach einer dreistündigen Arbeit das Geleise passierbar gemacht werden, so daß der Halbneunuhrzug eine dreistündige Verspätung erlitt. Daß bei dem immer nock- anhaltenden Regenwetter noch weitere Erd- und Stein­rutschungen bei den jähen Bergabhängen zu befürchten sind, ist nur zu wahrscheinlich, und es ist deshalb wohl die größte Vorsicht von feiten des Maschinisten und Zugführers, sowie der Streckenwärter eine absolute Notwendigkeit. (W.Ztg.)

Darmstadt, 16. Februar. Das Gesamtvermögen öse- I der Stadt Darmstadt betrug im Rechnungsjahre 1898/99 cht- | die Summe von 24,588,088.78 Mk. Die Gesamtschulden belaufen sich auf 15,473,064.15 Mk., so daß ein Vermögens Ueberschuß von 9,115,024.03 Mk. vorhanden ist. Die Einnahme an Hundesteuer beläuft sich auf 11,029 Mk. an Oktroi gingen 616,169.46 Mk. ein.

Viertel hinter den Dien st jähren der Richter zurückbleiben. Damit stimmt die nunmehr in Heffen gemachte Erfahrung, daß der wirkliche Durchschnittsgehalt der höheren Lehrer um fast 300 Mk. hinter dem rechnungs­mäßigen von 4400 Mk. zurückbleibt. Die vielbeklagten Unbilligkeiten und Härten in der Regelung des Besoldungs dienstalters sind hauptsächlich dadurch entstanden, daß man nicht auch bei der Berechnung der Besoldungsverdienstzeit in erster Linie die Dauer der dem Staate geleisteten Dienste berücksichtigte. So gingen jüngere, akademisch gebildete Lehrer ganz leer aus, die vor ihrer Anstellung schon sieben Jahre lang ihr Amt bekleidet hatten.

** Landwirtschaftliche Landes-Ausstellung in Darmstadt. Nach dem nunmehr festgestellten Programm der vom Hessischen Landwirtschaftsrat zu veranstaltenden Landes-Aus­stellung zerfällt dieselbe in folgende Abteilungen: Ab­teilung 1: Tiere. Abteilung 2: Erzeugnisse des Pflanzen­baues. Abteilung 3: Forstwirtschaft und Jagd. Abteilung 4: Landwirtschaftl. Hilfsstoffe. Abteilung 5: Landwirtschaft!. Nebengewerbe einschl. Molkereiwesen. Abteilung 6: Land­wirtschaftl. Maschinen und Geräte. Abteilung 7: Wissen­schaftliches. Die Ausstellung findet in den Tagen vom 14.17. (eventuell 21.24. September d. I.) stakt. Als Schlußtermin für die meisten Anmeldungen, namentlich für Maschinen und Vieh, ist der 1. Juli festgesetzt.

O. Ortender-, 16. Februar. In Ihrer Zeitung wurde kürzlich gemeldet, daß in der Umgegend von Salzhausen

Offenbach, 16. Februar. Ein gräßlicher Unglücks­fall hat sich vorgestern nachmittag in der Familie eines tn der verlängerten Waldstraße wohnenden Eisenhoblers ereignet. Die Frau des Eisenhoblers war damit beschäftigt, Wasser in eine Waschbütte herbei zu holen, um ein Kind später darin zu baden. Bevor sie den letzten Eimer Waffer herbeiholte, ermahnte sie nochmals das Kind, ein etwa 2J/4 Jahre altes Mädchen, auf dem Stühlchen, auf dem es sich eben befand, ruhig sitzen zu bleiben, da sie gleich wieder zurückkehren würde. Bei der Rückkehr in das Zimmer fand die unglückliche Mutter den Stuhl leer; dem Kind, das mit einem Ball gespielt hatte, war dieser in das Wafin gefallen. Um nun wieder in den Besitz des Balles zu ge­langen, war die Kleine vom Stuhl herabgrstiegen, hatte sich so nimmt man an über die Waschbütte gebeugt und war dabei in diese hineingefallen. Die unglückliche Mutter fand das Kind bereits ertrunken vor. Wiederbelebungsver­suche hatten leider keinen Erfolg.

Fulda, 16. Februar. Nach kurzem Krankenlager ver- starb dahier unerwartet schnell Herr Fabrikant Jsfried Jacobson. DaS plötzliche Hinscheiden dieses hochgeachteten Mannes, der ein Alter von 63 Jahren erreichte, erregt in allen hiesigen Kreisen die schmerzlichste Teilnahme.

Universität und Hochschiür.

Ernanntr Der Oberbibliothekar Dr. Seelmann in Berlin zum Professor. S. ist zurzeit der älteste Beamte an der Königlichen Universitäts-Bibliothek.

Berufen r Professor Dr. Werner in Zürich an die Uw« versität zu Wien.

Verschiedenesr Dem a.-o. Profeffor Dr. v. Luschan wurde der Lehrauftrag für Anthropologie, dem a.-o. Profeffor Dr. Karl von den Steinen der Lehrauftrag für Ethnologie erteilt. Der Lio. theol. Hans Lietzmann, der sich in Bonn als Privatdozent für Kirchen­geschichte habilitiert hat, ist 1875 geboren und hat in Jena und Bonn Theologie und Philologie studiert. 1896 wurde er in Bonn zum Licentiaten der Theologie promoviert. Der junge Gelehrte erfreut sich bereits in den Kreisen seiner Fachgenoffen, theologischen wie philologischen, großen Ansehens. Die Akademie der Wissenschaften in Göttingen zeichnete ihn für eine ihr vorgelegte Arbeit mit einem Preise aus. Aus Heidelberg schreibt man: An der im März stattfindenden 200jährigen Jubelfeier der Berliner Akademie der Wissenschaften werden als Ver­treter der hiesigen Hochschule, Prorektor Bergrat Rosenbusch und Geheimrat Kuno Fischer teilnehmen. Aus Jena wird mitgeteilt: Auf Grund eines Staatsvertrages, den Hamburg, Bremen und Lübeck in letzter Zeit mit den thüringischen Regierungen geschloffen haben, können von jetzt ab die diesen angehörigen Rechtskandidaten am Ober« landesgericht in Jena ihre erste juristische Prüfung mit Wirksamkeit für

Wien, 16. Februar. Von unterrichteter Seite wird, entgegen den gestrigen offiziösen Berichten über den Stand der Ausgleichskonferenz versichert, daß noch immer ernste Differenzen zwischen dem deutschen und tschechischen Standpunkte bestehen. Die Deutschen halten besonders daran fest, daß die Sprachenfrage, sowie die anderen als ein Ganzes behandelt werden, da sie sonst genötigt wären, Geständnisse zu machen, die ihnen selbst nichts einbrächten.

Paris, 16. Februar. In der heutigen Kammer- Atzung hielt Gallifet eine längere Rede, worin er seinen gegen die Armee ausgesprochenen Tadel in Abrede stellt. Er sagte, daß der Abgeordnete Pelletan das Land ohne Ursache in Aufregung gesetzt habe. Die Armee verdiene daS Vertrauen des Volkes. Wer gegen die Armee spreche, sei ein schlechter Patriot. Die Ehrenhaftigkeit der franzö­sischen Offiziere sei unantastbar. Pelletan antwortet, daß die Rede Gallifets die von ihm aufgestellte Thatsache nicht widerlege. Anstatt die schuldigen Offiziere zu verteidigen, hätte der Kriegsminister erklären sollen, er würde die Schwindler und Diebe, welche sich in der Armee befänden, zur Rechen­schaft ziehen. (Beifall links.) ES spricht alsdann der Abg. Herim. Derselbe spricht in ähnlichem Sinne wie der Kriegsminister.

ch. Vom Nöse-Ball. Vergangenen Donnerstag­abend hielt Herr Universitätstanzmeister Röse int Kaffee Leib als Schluß des diesjährigen Tanzkursus seinenRöse Ball" ab. Das ungemein zahlreiche Erscheinen der Niu,. tanzenden sollte schon für das Vertrauen, das man in Herrn Röses Können setzt, Gewähr genug sein, umso Imehr dokumentierten die anmutigen, rhytmischen Bewe­gungen der Jüngerinnen und Jünger Terpsichores, die exakt ausgeführten Gruppentänze aufs neue die erprobte Tüchtigkeit des hiesigen Meisters. Dankbar und gerne werden Herrn Röses Schülerinnen und Schüler der Tanz­stunde sich erinnern, wir aber rufen dem Röseschen Institut ein kräftiges vivat, crescat, floreat zu.

** Zum Besoldungsgesetz. Eine Zuschrift aus hessischen Richterkreisen im 4. Morgenblatt der F. Z. vom 14. d. M. wird bei allen höheren Beamten ein Echo finden. Denn die Klagen über die hie und da bei der Berechnung der Dienstzeit hervorgetretenen Unbilligkeiten und Härten sind so wohlbegründet, daß eine baldige Revision der einschlägigen Bestimmungen unumgänglich ist. Sie ist um so mehr in Kürze zu erwarten, als die noch immer stärkste Partei des Landtags diese Forderung in ihrem Wahlaufruf vertreten hat, und wohl auch die übrigen Parteien in dieser Frage mit ihr übereinftimmen. Nicht nur den Richtern, wie der Verfasser jener Zuschrift meint, sondern allen Beamten wären Wohnungsgeldzuschüsse zu gönnen, da ihre Gehälter erheblich hinter den preußischen zurückbleiben, und eine Gehaltserhöhung, die wohl noch in weitem Felde steht, könnte nur pari passu bei allen höheren Beamten erfolgen, nachdem zunächst die nichtrichterlichen Beamten den Gehaltsvorsprung der Richter einge­holt hätten. Wenn der Einsender sich darüber beklagt, daß gegenwärtig eine Anzahl akademisch gebildeter Lehrer an Gehalt manche Richter, die gleichzeitig mit ihnen das Staats­examen gemacht hätten, überträfen, so wird diese Thatsache großenteils darin begründet sein, daß erstere in einer Zeit großen Lehrermangels, letztere in einer Zeit der Ueber- füllung des Richterberufs ihre Laufbahn begannen. Jeden­falls ist in den untersten Klassen die Sachlage umgekehrt die, daß die Richter die höheren Lehrer von gleichem Dienstalter an Gehalt weit übertreffen. Unter allen Umständen muß ja das neue System der Dienstalterszulagen die Richter gegenüber den höheren Lehrern ungemein bevorzugen, weil überall in Deutschland die höheren Lehrer die kürzeste durchschnittliche Dienstdauer haben, und um ein volles

Vermischtes.

* Mannheim, 16. Febr. Der wegen Unterschla­gung von Mk. 20 000 verfolgte Angestellte der Engel- hardt'schen Tapetenfabrik, Friedrich S a t t l e r, ist in Mün­chen verhaftet worden.

* Plauen (Vgtld.), 16. Febr. Das Schwurgericht tn Eger verurteilte den 20 jährigen Hugo Wettiuger auS Schönbach, der aus Eifersucht seine Geliebte erschossen hat, zum Tode durch den Strang.

* Dover, 16. Februar. Auf dem deutschen DampferO l i v a", mit 2000 Tonnen Kohle von New­port nach Bordeaux fahrend, erfolgte in der letzten Nacht eine furchtbare K e s s e l e x p l o s i o n, bei welcher siebe- Mann schwer verletzt und verbrüht wurden. Das Schr'fs erlitt schwere Schäden. Die Verletzten wurden hier im. Hospital untergebracht. Als Ursache der unter eigenartigen Umständen erfolgten Explosion wird der Wasserballast von 1200 Tonnen angenommen, den das nach Danzig gehörige Schiff auf der Fahrt mitführte.

* Vom Kriegsschauplatz.

Endlich ist den Engländern auf dem südafrikanischen Kriegsschauplatz ein erheblicher Erfolg zu Teil ge­worden. General French ist mit den Truppen, mit denen er vor einigen Tagen den Mooder Rioer überschritt, glücklich nach Kimberley gelangt. Es wird telegraphiert:

Loudon, 16. Februar. Das Kriegsamt veröffentlicht folgendes, vom Feldmarschall Roberts an den Sekretär des Kriegsamtes gerichtete Telegramm:Jacobsdal, 16- Februar, 2 Uhr morgens. French mit Artillerie, Kavallerie, berittener Infanterie in Kimberley eingetroffen." Das Kriegsamt fügt hinzu, es sei bemerkenswert, dah obige Depesche aus Jacobsdal datiert sei, welcher Ort für die Buren ein wichtiges Ver- -roviantierungszentrum gewesen sei.

Diese Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch London; zahlreiche Häuser haben Flaggenschmuck angelegt. Zur Seit ist man damit beschäftigt, die Bilder von Cecil Rhodes (!) und French auszustellen. Ob­wohl feine Details bis jetzt vorliegen, nimmt man allge­mein an, daß, da die Depesche aus Jacobsdal datiert ist, der Burengeneral Cronje diese Meldung aufgegeben hat. Kimberley ist bis jetzt 123 Tage belagert. Ferner lief um dieselbe Zeit ein Telegramm aus Kapstadt ein, wo­nach die englische Batterie des General Clements Rens- burg aufgegeben hat, und sich auf dem Wege nach Arundel befindet.

London, 16. Febr. Die Depesche von Lord Roberts, in welcher er den Entsatz von Kimberley mitteilt, pmrr Jacobsdal, 16. Febr., 2 Uhr Morgens datiert And traf heute früh um 4 Uhr 30 Minuten im Kriegs- m}nHter}unT ein. (Die Depesche scheint also im Kriegs- mimfterium mehrere Stunden zurückgehalten worden zu . fein. Red.)

L o n d o n, 16. Febr. Die heute Morgen veröffentlichte Depesche von Roberts, die meldete, daß French gestern abend Kimberley erreicht habe, war überall hier so ge­deutet worden, als habe French auch Kimberley entsetzt, und war mit entsprechender Freude begrüßt worden. Na­mentlich auf der hiesigen Börse gab es ein lautes Freuden- geschrei, als die Nachricht bekannt wurde. Erft heute abend ist eine zweite Depesche eingetroffen, die die Annahme, daß Kimberley entsetzt ist, bestätigt. Roberts telegraphiert aus Jacobsdal, daß er heute Morgen folgende Depesche von French erhalten habe:

Habe Feind von der Südseite von Kimberley von Alexandersfontein bis Oliphantsfontein völlig verjagt und will nun fein Terrain besetzen. Ich habe das Lager des' I Feindes nebst Vorräten an Proviant und Munition er- I Reutet. Verluste sind ungefähr 20 Mann. In Kimberley ist alles vergnügt und wohl."

An der Südgrenze des Oranje-Frei- I staates scheint die Lage der Engländer noch I immer so schlimm zu sein wie je. Die Nachricht, I daß die Buren Rewsburg genommen haben, wird I mehrfach bestätigt.

Der Erfolg dieser Waffenthat des Generals French, der sich bekanntlich schon bei Elandslaagte ausgezeichnet I hat, ist bedeutend auf militärischem Gebiete, von ganz be- I sonders großer Tragweite aber in moralischer Hinsicht. Ist es doch endlich einmal gelungen, eine wichtige, belagerte I Stadt zu befreien, und der Bann ist zum ersten Male ge- I krochen, der bisher die englischen Waffen gefangen zu I halten schien.

Deutsches Keich.

Berlin, 16. Februar. Wie verschiedene Abendbläter I melden, liegt es in der Absicht des Kaisers, in Gemein­schaft mit dem Prinzen Heinrich dem feierlichen Akte der am 21. d. Mts. in Kiel stattfindenden Vereidigung der I bei der ersten Marine-Inspektion eingestellten Re­kruten beizuwohnen. Der Besuch des Kaisers in Kiel soll nur wenige Stunden dauern.

Nach derGermania- ist in dem Befinden des I Abgeordneten Dr. Lieber heute wiederum eine Besse- I rung eingetreten. Nachdem gestern morgen infolge des I nächtlichen Fiebers eine große Schwäche eingetreten war, I blieb der Patient die letzten vierundzwanzig Stunden I fieberfrei.

Zum Gouverneur von Samoa ist dem Ver- I nehmen nach, der Präsident des Ministerialrates von Apia, I Solf, in Aussicht genommen.

DerReichsanz." veröffentlicht das Gesetz, betr. I die Freundschaftsverträge mit Tonga und Samoa I rrud den Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrag mit Sansibar.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt zu dem Artikel I des PariserGaulois" vom 12. d. Mts., in welchem eine Unterredung des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe! mit einem Ungenannten, angeblich mit einem befreundeten I Franzosen, der durch Berlin gereift sei, berichtet wird, und I in welchem behauptet wird, Fürst Hohenlohe hätte bei der I Unterredung ausgerufen:Ja, wenn Frankreich ge>| wollt hätte!" Es ist nötig, demgegenüber auf das be« | fiimmteste zu erklären, daß der Artikel desGaulois" auf Erfindung beruht. Fürst Hohenlohe hat in den letzten Wochen keinen Freund aus Paris empfangen, und noch I weniger gegen irgend jemand eine solche Aeußerung

DieNordd Allg. Ztg." hat anläßlich der Blätter­meldung, daß auf höhere Anordnung in höheren Lehran­stalten die zweite Strophe unserer National­hymne nicht mehr gesungen werde, daß diese in ver­breiteten Schulliederbüchern überhaupt ausge­lassen sei, an maßgebender Stelle Erkundigungen einge­zogen seien, darauf man die Auskunft erhalten, daß selbst­verständlich eine derartige Weisung nicht er­gangen sei.

Im Auswärtigen Amte wurde heute den Vertretern der amerikanischen und englischen Regierung die deutsche Ratifikationsurkunde zu dem Samoa-Abkommen .auSgehändigt.

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