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Vermischtes
gegenüber der Stadtkirche«
Meyers Konvet 's al u>lls'^exl^an
„Gedenket der Vöglein im Schnee .
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, Meiert gegen Teilzahlungen von monatl. 3M. an * H. o. Sperling, Lnokdandluog, Stuttgart viu
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kernigen Humor. .
** Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt. Taglöhner Martin Bretzel aus Imshausen wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Schreiner Beter Fieser aus Holzburg wegen Strafvollstreckung vorn Großh. Amtsgericht Gernsheim; Silberschmred Dietrich Johann Gerbig aus Achim wegen Diebstahls vom Großh. Untersuchungsrichter I zu Mainz; Kutscher Heinrich Gander mann aus Gershausen wegen Diebstahls und Schlosser Karl Rausch aus Groß-Eichen wegen Betrugs, beide vom Großh. Amtsanwalt zu Offenbach; Dienstmagd Auguste Hartmann aus Burgsinn wegen Unterschlagung vom Polizeiamt Mainz; Schreiner Karl Heppe aus Stettin wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenback- Schlosser Wilhelm Kammer aus Ober Widdersheim wegen Strafvollstreckung von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Bierbrauer August Kleisinger aus Gau-Alges- heim wegen Diebstahls vom Großh. Amtsanwalt I zu Darmstadt; Federputzer Jakob Lampert II. aus Hirzenach und Stuhlmacher Friedrich Kappes aus Wiesbaden, beide vom Großh. Amtsanwalt zu Worms; Hausiererin Sara Levi aus Darmstadt wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Alzey; Schneider Hans Friedrich»Oft aus Crumstadt wegen Betrugsversuchs und Schachtmeister Domenico Zotti aus Asiago in Italien wegen Unterschlagung, beide von Großh. Staatsanwaltschast Gießen; Kastellan Anton Pach! aus Roßhaupt in Oesterreich wegen Betrugs von Großh. Staatsanwaltschast Darmstadt; Hotel
vortier William Peel, angeblich aus Altensteig, wegen Unterschlagung vom Polizeiamt Mainz; Dienstknecht Franz Pracker aus Werl wegen Unterschlagung vom Großh. Amtsanwalt zu Alzey; Barbier Conrad Martin Rehs aus Bebra wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt; Fuhrknecht Joseph Megele aus ^ein§t)etrn wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft zu Mainz, Fuhrmann Adam Schalter I. zu OberMamstadt wegen Diebstahls und Hehlerei vom Großh. ^^iuchungsrichter II ui Darmstadt; Dienstmagd Marie S ch o ck aus Birkert wegen Diebstahls und Betrugs vom Großh. Amtsanwalti. zu Darmstadt.
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. Januar 1900,
oftigt Volksstück Doi W an vielen Bühnri lerpatztheaterii Heater in Mann.
Thalialheater olge aufgrführt, gr^l bem 19. d. M. ech tateiS, bin Herr» für bie tSow
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M des Reichtums'^ ligliche Altistin, und erhabenen fiiM ;en. Schubert'-,,St> derS vornehmer Heber ein AustM- Musik- und Theativ Die MezzosopranO jches BortragStalkN H«S, Richard Iw«
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Dr' D^°rich"über Hemeich . - S unb die Anfänge Hesfens nachfolgen. Dem Herrn Landen wünschen wir eineu großen Zuhörerkreis für ^ Ausführungen über den an sich anziehenden Gegen- n ändern wir nach Mitteilung des Vorstandes darauf LrkL machen, d^ß bei diesem T-.l der Sitzung jMer bei den Vorträgen, auch Nichtmitglieder als Gäs
Einen schonen Maskenball beabsich- li«t, wie aHiäbrig, wieder der Turnverein (gegr. 184b) in feiner Turnhalle am 3. Februar l. IS. verans^tt-n. «n turnerischen Leistungen aus karnevalistr ch-m Geb,et Dürfte es, wie wir hören, nicht fehlen, ebenso großartige lltberraschungen aus lokalem Gebiet, Di- Emstubierung bet Kostüm.Gruppen liegt wieder m bewahrten^Hanben und werden Anmeldungen hierzu noch in der Turnhalle
bis «um Freitag oem 19. b. Mts. entgegen genommen, ffiir ^wollen hoffen, daß di- Mitglieder d-S Vereins recht ausgiebigen Gebrauch von dem gebotenen Vergnügen machen, und wünschen dem Turnverein in jeder Beziehung einen guten Verlauf des Festes. mncr.c<*oM
** Gebildete Menschen. Bericht der Berliner „Vossischen Leitung". Schneider und Tapezierer, die sich m letzter Zeit in immer aufdringlicherer Weise an den Stätten unserer nied-r-n Poff- und d-s Lokalstück-s br-.t machten, haben endlich einmal ans einige Frist die Herrschaft aufgeben Men. Ein prächtiges Volksstück, das schon im vorigen Jahre am Raimundtheater in Wien aufgeführt wurde, ist zu uns herübergekommen und setzt endlich an die Stelle der ekelhaften Masfenmobilmachungen, der Clown- und Prkusstreiche Witz und Drolligkeit eines ftnbtgen Kopses. Zum Gegenstände hat das Stück den alten, doch nie veraltenden Gegensatz von Gebildet und llngebildet. Zwei Brüder stehen sich entgegen. Der eme ist em Pfissi- kus, hat großen Hang zu Grammatik und Algebra und bringt es schließlich zum Rechtsgelehrten, der andere steht
all' solchen schwarzen Künsten mit entschiedener Abneigung gegenüber und muß sich am Ende bequemen, em emsacher Schlosfergesell zu werden. So lange die Dinge sich so verhalten, begegnet der „gebildete" Bruder dem ungebildeten mit Gleichgiltigkeit uud Verachtung. Aber das Leben wirft die beiden gehörig herum. Der Schlosfergesell wird, wie sich das gehört, ein großer Mann und Fabrikbesitzer, Kommerzien- und Gemeinderat, während der Doctor juns in die größten Beklemmungen gerät und mit all ferner Bildung keinen Hund hinter dem Ösen hervorzulocken ver- maa. Ein Zufall führt beide zusammen, nachdem vorher schon die Tochter des einen und der Sohn des andern eine gewisse Verbindung hergestellt haben. Der Doktor muß erkennen, daß selbst einem Menschen der niemals Pandekten qefehen hat, das Herz auf den rechten Fleck sitzen könne, besonders wenn der goldene Hintergrund vorhanden ist, der Fabrikbesitzer aber sieht ein, daß auch em wenig Bildung nicht schaden kann, besonders wenn man sie; ha. Diesen Verlauf hat der Verfasser m °ll feiner Ein achhe.t zu halten gewußt, ohne ihn durch allerlei Schnickschnacks
und effekthaschenden Zierrat übertrumpfen zu wo.llen er hat das Ganze in Klarheit und Uebersichtlichkeit ru disponieren verstanden und es ist doch Mit hübschen Einz-kh-ik-n, mit tr-ss-ub-m Drum »nb Dran umaeben. Es werden keine überraschenden Schicksale vvraeführt, keine Charaktere in ihrer Wurzelhaftig- keit bloßgelegt, vielmehr wird anspruchslos und gemütlich ein Stück Leben vorgeführt, dem am Ende auch eine tüchtige und handgreifliche Moral nicht fehlen soll Besonders ist anzuerkennen, daß sich der Verfasser von philisterhafter Verallgemeinerung fern gehalten hat, daß er sich weder zu billigen Radotagen für höchste Güter, für Geist und Bildung, noch zu blinzelnden Verbeugungen gegen den in verwandten Stücken zum Ekel ost verhätschelten kleinen Mann hat verleiten lassen. Richt einmal sentimental kann man das Stück in seinen Rührszenen nennen. Es zeigt Gefühl, aber nicht Rührseligkeit; es enthält viel gesunden,
Offenbach, 16. Januar. Großes Aufsehen und Bestürzung erregte gestern nachmittag gegen 4 Uhr die Kuud- vvn einem großen Unglücke, das sich au d-m Waller ° schen Neubau in der Frankfurterstraße ereignet haben sollte Wie es hieß, sei ein Mann oben auf dem Gerüst unter einen viele Zentner schweren Siem gekommen, und von diesem erdrückt worden. Bald nach dem Bekanntwerden des Unfalls sammelte sich vor dem betreffenden Bau eme riesige Menschenmenge an, die von Minute zu Minute.amvuch ' Indessen stellte sich doch bald heraus, daß em eigen!. iches Unglück nicht geschehen war, daß em solches nur ernstlich au befürchten stand. An dem genannten Neubau hatte man nachmittags den 56 Zentner schweren Schlußstein bis zum 4. Stockwerk ausgewunbeu; hier tippte der Stein umi unb erfaßte dabei ben 24jährig°u Maurer Helfrich von Dieburg so unglücklich, baß bieser sich nicht rühren.unb regen konnte
unb in (laubiger Gefahr schwebte, von b-m St m bet b«r leisesten Bewegung des letzteren erdrückt zu werden. An Hilfe fehlte es nicht; vor allem waren Baubedunstete und die Aerzte Dr. Köhler, Dr. Grein und Dr. Grosch bald zur Stelle, die trotz der stark einfallenden Dämmerung die gar nicht ungefährliche Wanderung über das Gerüstwerk nach dem 4. Stock antraten, um zur Hilfeleistung bereit zu sein. Inzwischen hatte die Polizei die Absperrung der Straße veranlaßt, was zur Folge hatte, daß auch der Verkehr der elektrischen Bahn längere Zett unterbrochen wurde Auch eine Abteilung des Sanitätskorps des Turnvereins und ein Krankenwagen trafen alsbald em, um nötigenfalls zur Land zu sein. Endlich, nach langem, zweistündigem Bemühen, gelang es, den Verunglückten von Dem «Stein frei zu machen, und ihn auf die Beine zu bringen Und nun zeigte sich, daß er gar keine Verletzungen erlitten hatte — ein9 Ergebnis, das in der harrenden Menge mit lebhafter Genuqthuung aufgenommen wurde. Trotzdem aber veranlaßte9 man vorsichtshalber die Verbringung des langen Mannes nach dem Krankenhause, wo sich indessen gleichfalls kein Anlaß zu weiterer Behandlung ergab.
volizeilich untersagt, den Adelstitel zu fuhren, und ihm zugleich bekannt gegeben, daß er sich nur „Stein" nennen dürfe^Die Folge der Nichtbeachtung diefeS Verbotes war eine strasqerichtliche Untersuchung, die mit seiner Verur- te lung in letzter Instanz endete. Jetzt aber verwandelte sich
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* Berlin, 16. Januar. (Liebe und Stamm- baum.) Wenn wir von selbstlosen Helden Horen die um der süßen Liebe willen aus den Hohen gesellschaftlichen Glanzes niedersteigen, auf ihre Vorrechte uorzichten und sich unter die breite Masse gewöhnlicher werblicher mischen so glauben wir meist, daß solche Dmge nur in Romanen vorkommen oder sich in grauer Vorzeit ereigneten, lvo die Menschen noch selbstloser waren, als heute in unserem materiellen und realistischen Zeitalter. Ein M< aber der augenblicklich vor dem Kammergericht ichwebt, belehrt un3 darüber, daß auch heute der Idealismus noch nicht ausgestorben und daß der Drang des Herzens oftmals viel stärker ist, als alle anererbten und anerzogenen Vorurteile Ter sehr anziehende Thatbestand ist in großen Zügen folgender - Graf Karl Rudolf F. diente als Leutnant in einem der beideii Garde-Draaoner-Reamienter. Als solcher verliebte er sich in ein. Mädchen, welches einer Michlen, büraerlichen Familie entstammte. Tre Familie des Grafen machte alle Anstrengungen, um die Neigung un Herzen des iunaen Offiziers zu ersticken, und nach dem alten Rezept - „aus den Augen, aus dem Sinn" - veran- laßte man ihn, sich in ein Linien-Dragoner-Regiment versetzen zu lassen, welches in der Provinz Posen garm]oinert. Die Liebe aber war stärker als der Einfluß der Familie Graf Karl Rudolf blieb seinem Vorsatz und seiner Neigung treu um aber seiner Familie Konzeffionen zu wachen, ließ'er sich schließlich bewegen, ein Gesuch an ben Aaifer zu richten, in welchem er unter Hinweis auf seine beabsichtigte Heirat den Wunsch aussprach, seinen Adel abzulegen, und um die Genehmigung bat, den Namen „Stern führen zu dürfen. Er erhielt schließlich aus sem Ansuchen den Abschied und begab sich miT ferner Braut nach o.„Snit um pt lieh int Jahre 1895 trauen liess, vie Brüder'des Grasen setzten alle Hebel in Bewegung, die Trauung so lange aufzuschieben, bis ihm die Genehmigung zur Führung des Naniens „Stein" erteilt wäre, oder ihn zu veranlassen, vor der Trauung seinen Namen abzu- legen Um vor dem Drängen seiner Bruder wenigstens im Auslande Ruhe zu haben, willigte er ut die Vorschläge ein sobald ihn aber seine Brüder verlassen hatten, widerrief er sein Versprechen in einem Briefe, welchen er m dem Augenblick absandte, als er zur Trauung schritt (5r wollte seiner Frau, der zu Liebe er feinem militärischen Berufe entsagt hatte, seinen Rang erhalteii und faßte demzufolge den Entschluß, seinen Namen nicht abzulegen. Er unterbreitete diese Absicht dem Minister des Königlichen Hauses. Inzwischen aber war sein früheres Gesuch bereits erledigt, er erhielt die Genehmigung, den von ihm gewünschten gramen zu führen. Tie Mitteilung hiervon war ihm hinter der Adresse des „Leutnants a. D. Karl Rudolf Stein, früheren Grasen F. Wohlgeboren" zugegangen. Er machte, da er seinen Entschluß geändert hatte, von der ihm erteilten Genehmigung keinen Gebrauch uud nannte sich naci) wie vor Gras F. Es wurde ihm ein Sohu geboren, der anstandslos als Nachkomme der Grasen F. mbte Geburtsregister eingetragen wurde. Nach wenigen Monaten starb das Kind, und nun ereignete sich der seltene Fall, daß der Standesbeamte sich weigerte, den Tod des Sohnes des Grasen zu bescheinigen. Um seinen ^ohn 5" beerdigen, mußte der Vater dulden, daß die Sterbeurkunde, auf den Namen Stein ausgestellt wurde. Es wurde ihm schließlich
* Dortmund, 16. Januar. Bei der Besörderung von Bergleuten wurde heute früh auf der Z^b.'^rmania der Korb zu hoch gezogen. ^J^rere
Tiefe. Zwei Bergleute sind tot, einer schwer und drei
Dr^sd en , 16. Januar. Ein s u r ch t bar es Ve r- brech en ist, den „Dresd. Neuest. Nachr. Lusolge, in der Nacht zum Sonntag in Kaitz bei Dresden verübt wor. den. Tie Wohnung des Schuhmachers Schneider, bie feit Sonntag verschlossen war, wurde gestern nacht polizeilich geöffnet. Ein schreckenerregender Anblick bot sich den Ein-. tretenden dar. Die Frau unb das Kind des Schneider lagen tot, mit durchschnittenen Kehlen im Bett, wahrend dieser selbst am Lampenhaken erhängt ausgesuudeii wurde. Mau nimmt an, daß Schneider seine Fravi und sem Kmd ermordet und sich dann selbst erhängt hat. Em altes, blutiges Küchenmesser, welches in der Wohnung borgefunden wurde, läßt diese Vermutung aufkommen. Das Äotiv der That soll Furcht vor Strase wegen emes m Dresden verübten Lederdiebstahls sem.
Ärmste W-kdunge!,.
Depeschm deS Bureau „Stroit»'.
Darmstadt, 17. Januar. (Privattelegramm des „Gieß. Anz.) In der heutigen Sitzung des Wahlprufungs. ausfchusf-s ber Laubstänbe würbe b-fch offen, bi- Wahl des Abgeordneten Leun (Groß-Linden) für unguhg zu erklären. Dagegen wurde die Wahl des Abgeordneten Wolff (Stadecken) einstimmig für gütig erklärt.
Berlin, 17. Januar. Wie dem „Kleinen Journal" gemeldet wird, verlautet in Wiener Delegiertenkreisen, Kaiser Franz Josef beabsichtige, im Laufe des Frühjahrs den Berliner Hof zu besuchen.
Berlin, 17. Januar. Die Kaiserin ist gestern abend nach Berlin zurückgekehrt, da sich das Befinden ihrer Mutter etwas gebessert hatte. Dagegen hat Herzog Ernst Günther von Schleswig Holstein seine Reise nach Brüssel aufgegeben, um an das Krankenbett seiner Mutter zu eilen.
Berlin, 17. Januar. Die Interpellation wegen der Beschlagnahme deutscher Dampfer durch englische Kriegsschiffe ist gestern nachmittag 'm Reichstage em- gebracht worden, nachdem der Text offiziell festgestellt worden war. Dieselbe lautet: Welche Schritte haben die verbündeten Regierungen wegen der Beschlagnahme deutscher Schiffe durch Organe der englischen Regierung gethan. Alle Fraktionen, mit Ausnahme der Elsässer und Sozialdemokraten, haben die Interpellation unterzeichnet.
Wien, 17. Januar. Der Streik der Kohlenarbeiter in Böhmen, Mähren und Schlesien nimmt von Taa zu Tage zu. Gestern wurde auf dem Karolinenschacht in Wittkowitz und dem der Nordbahn gehörigen Georg- schachte die Arbeit zum Teil eingestellt. Etwa 40 Prozent der Belegschaft sind angefahren. Das Eisenwerk m Wittkowitz ist nur auf eine Woche mit Kohlen versehen. Die Streikenden berufen zahlreiche Versammlungen ein, welche stark besucht sind. Für heute sind wieder 12 Versamm langen angemeldet. Die Neigung zum Streik ist im Wachsen begriffen. Sämtliche Führer agitieren für den Generalstreik.
Nom, 17. Januar. Infolge eines Brandes explodierte die Dynamit-Fabrik in Avigliano, 18 Kilometer von Turin entfernt. 10 Personen wurden getötet, 30 verwundet. Einzelheiten fehlen bis letzt noch. Die Erplosion wurde in Turin deutlich verspürt.
Madrid, 17. Januar. Wie hierher gemeldet wird, führen die Einwohner von Santa Cruz auf den kanarischen Inseln schwere Klagen gegen dieMann- schaften und Passagiere der dort einlaufenden englischen Dampfer.__
Eh^mserPÖsteiTHepren-Anzisge
10 und 12 Mk.
Giessen Markus Bauer Giessen
Arbeiterbewegung.
Braa, 16 Januar. Die Arbeiter der Bruexer und Falkenauer Kohlemevie« beabsichtigen, ebenfalls in den Ausstand zu treten.
Kirchliche Nachrichten.
8vavgelische Gemeinde.
rinther. Kap. 6. Pfarrer Schlosser.


