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Hessen- f» Hessen- Waldeck.
eu 1900/1901.
dieser Art. gratis.
ieratt erbitten fit Nürnberg, aller Länder.
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Donnerstag den IS, Januar
»iedaktion, Expedition und Druckerei:
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Meßmer Anzeiger
chenerat-Anzeiger
Amts- und Anzsigcblatt für d«ii Nr-'- Gieren
Bekanntmachmtg.
In Münster ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Aufhebung der Sperrmaßregeln ist angeordnet.
Gießen, den 16. Januar 1900.
Großh. Kreisamt Gießen.
v, Bechtold,
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
In Ettingshausen ist die Maul- und Aauenseuche «loschen "^Aushebung der Sperrmaßregeln ist angeordnet.
Gießen, den 16. Januar 1900.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
v. Bechtold.
* Vom Kriegsschauplatz.
Loudon, 16. Januar. Nachstehende Schiffe liegen zur Zeit in der D elagoabai: der deutsche Kreuzer «Schwalbe , der französische „Nenilly", das britische Kriegsschiff „PeloruS , das holländische „Friesland", sowie die por^esischen „Adamastar" und „Jndia". Die eng ische Blokade wird sehr exakt gehandhabt. Nahrungsmittel sind sehr fnapj. Die Verbindung mit dem Süden ist abgeschnitten. Seit Wochen verließ kein Dampfer den Hafen. Hunderte Schiff lieaen wr Abfahrt nach Durban bereit.
9 — Die Meldungen, die Buren hätten Groblers Kloof aufgegeben, General Warren hätte den Tugela überschritten,
Bekanntmachung.
B e tr.: Beschaffung vou Zuchtebern mit Unterstützung de« f landwirtschastlichen Provmzialverems.
* Dem landwirtschastlichen V-r-.n für
-essen stehen auch in diesem Jahre, wie seither, Mittet zur Unterstüüuna von Gemeinden bei Beschaffung von Zucht-
Zuschuß beträgt für e.nen Eber 90 kj« 40 Mk und hängt die Gewährung davon ab, 6 20 '1. der Nachweis g-Ueser. wird üb» Ra ere.nhe. und
Abstammung, und zwar werde» nur Zuchttiere, welche der Yorkshire-Nasse (weißes deutsches Edet- schwein) angehören, unterstützt ; .
2 ein Beauftragter des Provinzialvereins den betr. Eber nach dem Ankauf einer Besichtigung unterzieht und seine Zuchttauglichkeit bescheinigt;
3. der betr. Eber mindestens em Jahr zur Zu, ' der fraglichen Gemeinde benutzt wird.
Ich ersuche die verehrlichen Gemeindevorstande, B Werbungen um den fraglichen Vereinszuschutz 9'8=6«« zall-S 9an die Geschäftsstelle nach Alsfeld einsenden za ^Hardthof, den 9. Januar 1900.
Der Präsident
deS landw. Vereins für die Provinz Oberhcsscn.
I. V.: Schlenke.
Aba Beck- L>cidelberg (nL); ist mit Verweisung enweritanden.
Aba Müll er-Meinigen (srs. Vp.> hat verschiedene Bedenken gegen den Entwurf. Namentlich fragwürdig ei auch die Vorschrift in § 22 (durch kaiserliche Verordnung soll bestimmt werden können, ob m den .Nonsutargerichtsbezirken die Gesetze über Schutz von Kunst- und Literaturwerken, über Muftcrfchutz rc. Anwendung finden sollen oder nicht); ebenfo § 47 (betr. Konkurs- °^2ic'Vorlage wird an eine Kommission verwiesen. — ES folat^die erste Lesung des Gesetzentwurfs betr. die Patentanwalte-
Aba Schrader (fr). Vg.) betont die hohe gewerbliche Be- beutuna der Patentanwälte und meint, es sei mit Recht dahm 'n streben das; sich in dieser Stellung tüchtige Manner befanden.
3 Abg. Möller (nL) führt aus, in technischen Fällen wurden die Vorschriften des § 3 über die Ausbildung der Anwälte lebhaft beanstandet Weiter werde von-den Interessenten felbst gewünscht, be^ den Ehrengerichten dem Verein der Patentanwälte eine Mitwirkung einzuräumcn^ <
Aba Oertel - Sachsen (konf.) glaubt die Frage, ov oer Entwurf im allgemeinen ziveckmäßig sei, bciahen zu müssen, ab- U-Z'Z-rSsMW S wie man Tie verlangt habe sei« zur Zett wegen Der-
l V»Z stebt in Bezug aus 8 3
®iSiffinaeCUbrt6a9en (So»., belämpst lebhaft den 8 3 Durch denselben würde nur wieder em neuer privilegierter Sta d oeschaffen werden. Ganz unannehmbar in auch s b.
9 ’ 9laÄ weiterer Debatte geht die Vortage an c>ne besondere Kommission. _ „ . nf q- ,n . ^unhetat.
Nächste Sitzung: Donnerstag 1 Uhr. ^u'n5et
Etat des Reichsschatzamws. ^chtm; -> llhi 4.» .nu.
lnna6me °°" «nz-ig.n zu d-r nachmittag- iür den »amden-a- erich-inend-n Nummer be- °°rm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abends vorher.
Deutscher Reichstag.
128. Sitzung vom 16. Januar. 1 Uhr.
beTsnS Liwl NeckhI^siLmgL
amtaTg Stadthagen (6oS.) weist ans di-MMt erheblich MMZWMZZ telligwr Zchäauer^der^durch^Schuld de- Untern-Hmers^erun- alückt erhalten würde, sondern nur zweidrittel davon. Das s
Vorteii^ans^der
sjch nur bei denen, welche Tod zu Folge hatten. Und das ei klare sich zur Genügt daraus, das; wegen des starken gewerblichen Au^ $ äsä."'"$.« £ eü!richtu!igen vollen Schadenersatz leisten olle, nun, mit dem- MS .«
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MS) Lli-kt L7°/uL°eHcher..ng-inen
M^i^o^^kL^knLL^^ukÄÄgrisf SMtMM Gr°f"P^äi°wSn! «wider, das- die »»TÄ« SS'0Ä u Entscheidungen der Berufsgenossenschaften selbst. . r
^ävitel Reichsversicherungsamt wird genehmigt, ebenso debattelos der Rest des Etats des Reichsamts des Innern. - U folgt die erste Beratung deS Gesetzentwurfs über die aonfutai* 9ed£ÄefretQr vonRichthofen erklärt es als Haupt- zwe/der Vorlage, die Bestimmungen über die Konsulargerichts- hmteif mit heu Bestimmungen des neuen Bürgerlichen Gesetz' bgL's in Einklang zu bangen, und noch °°rschi°d°ne andere Neu-, ardnungm^n tr°ss-n.r $g ) beantragt Brrweisung der Vor- I läge an eine Kommission.
und ihn nachsichtig und mild zu stimmen. Mit Philosophie rewaffnet, verließ der General das Haus der E>amelin, ie selbst eilte sofort zu Josephine, und als Bonap^te mch Hause kam, war dort alles in schönster bürgerlicher Ordnung. Bonaparte vergaß die Frau, die ihn vor einer Dummheit bewahrt hatte, niemals. Von ihrem Manne, dem Bankier Hamelin, getrennt, war die „hüb che Haß! che qanz ohne Vermögen. Bonaparte zahlte oft ihre Schulden, und als er Kaiser war, gab er ihr eine Pension von 12 000 Francs- selbst nach Waterloo dachte er uoch au !ke Lamelin u!id schenkte ihr, als er Fraukieich verließ 300000 Francs in Gold. Die Freundschaft bet 5ra Hamelin für den Kaiser hörte aber gletchfalls nicht auf. Sie half die Rückkehr von der Insel Elba vorbereiten, sie war die Letzte, die nach der Schlacht bei Waterloo vom Kai er Abschied nahm; bei der Rückkehr der Bourbonen mußte sie diese Treue mit dem Exil bezahlen. Nach Frankreich zurückgekehrt, eröffnete sie einen politischen Salon, wo man fortwährend zu Gunsten der Familie Bmiapatte fonünrierte; Frau Hamelm starb im Jahre 1851, iurj vor chrcm Tode wurde sie Bon Louis Napoleon M*
Eine Kaiscr-Anekdoie. Der znrze.t m New York weilend- ungarische Porträt- und G-nrcmal-r Arthur Ferraris hat von der Hamburger Handelskammer die Nachricht erhalten, daß Kaiser Wilhelm II. ihn dazu aus- ersehen hat, sein lebensgroßes Bild zu malen, das die Hamburger Handelskammer der Hamburg Amerika Lime für den Salon des neuen Doppelschraubendampfers „Deutschland" zum Geschenk zu machen beabsichtigt Es e^stteren bereits mehrere von Ferraris herrührende Bilder des Kaisers, die zumeist in Potsdam angefertigt sind, wo Ferraris längere Zeit zu diesem Zwecke wohnte. An eine dieser Sitzungen knüpft sich, dem „B. T." zufolge, eme für den Kaffer charakteristische Episode, die von Ferrans erzähltwird.
I Der Künstler war benachricht worden, daß der^.Kaffer ihm ' im Laufe des Vormittags eine Sitzung bewilligen wolle,
aber es wurde Nachmittag, bis der Km er von semen Geschäften abkommen konnte. Er begrüßte Herrn Ferrans aufs freundlichste und machte dabei die Bemerkung, daßer sich die Zeit förmlich habe stehlen müssen, um dem Künstler zu sitzen, worauf dieser sich die Bemerkung erlaubte: „Eure MajeM arbeiten zu angestrengt." - „Nun," erwiderte der Kaiser, „dafür werde ich doch bezahlt.
Humoristisches.
* Llus dem Tagebuch eines GardcleutnantS. Es gibt zweierlei Liebeömahle - ich ziehe letztere vor! - Selbst em flatter^ Haftes Stubenmädchen ist besser als zwanzig gute Burschen!
Es gibt Regimenter, in denen auch Osstziere »Sp'elleute sind.
• Aber wie? Crösus-Chamberlain (das Orakel Delpyr befragend): „Was wird geschehen, wenn England ^ TrMsvaal Krres ansängt?" - Pythia: „In drei Wochen werden die Engländer m Prätoria^ lftI 3an: Djä, Hein, Du mags nu seggen
vun de Engländers wat Du wullt: bat Eene Du iem doch lo m kannter bi-rgerlichcr^Gutsbesitzer ist aus Vorschlag des Forstmeisters vom Hofmarschallamt mit einer Einladung^zur©ttöbenfeTr Iää-iss Ä>mt6S:
SJ reine
mei,C Ä" Äfo H-« Wass°.str°h,. „w°hm Si- 6u
raert' Nkhm-N maine Rill- nach S«ing8botf.‘
„Und wohin wird gehen de Frau Gemahlin.
„Maine Frau wird gehen nach Karlsbad.
$nbb«X«tt' «i-d ihr
Eine Freundin des Kaisers Napoleon I. In der „Grande Revue" entwirft Frl. Mary Summer ein fesselndes Bild von Frau Hamelin, die zur Zeit ves Direktoriums mit Frau Tallien und Juliette Nöcamier die Newundenmg ihrer Zeitgenossen teilte. Frau Hamelm war durchaus keine blendende Schönheit; ihre Gesichtszuge hatten nichts regelmäßiges; aber selbst ihre Rivalinnen, die sie die bübscke Häßliche" nannten, mußten ihre elegante Figur, ihren schönen Gang und ihre tadellose Toilette anerkennen. Sie tanzte entzückend, „wie ein Erzengel", schreibt Garat, und die eifersüchtige und neidische Frau Talllen nannte sie boshaft eine „Bajadere, die ihren Beruf verfehlt hat . Kreolin, wie Frau Bonaparte, war sie für diese eine treue Kundin. Sie leistete ihr sogar einen großen Dienst. Mehrere anonyme Briefe waren nach Aegypten gekommen und meldeten dem Sieger in der Pyramidenschlacht, daß ein aewisser Charles der Generalin nut Erfolg den Hof mache. Als Bonaparte heimkehrte, ging er nicht sofort zu Huer Josesine, sondern suchte erst ihre Freundm, die Bürgerin Hamelin, auf, um von ihr zäheres über den Lebenswandel seiner Gattin zu erfahren. Die '.hübsche Häßliche" stellte nicht in Abrede, daß ble Generalm un reu gewesen war, weil es sich überhaupt nicht m Abrede stellen ließ aber zu gleicher Zeit machte sie dem zormgen Ehemann klar, daß ein Skandal nur feinen Feinden Freude verursachen würde; das genügte, um Bonaparte zur Ruhe zu bringen
Feuilleton.
l Es ist ein mühsam trauriges Verlieren, j Wenn uns're Triebe Stück für Swck, (
g Wenn uns're Freuden Gluck sur Glück, Verladern und erstarren und erfrieren. :


