Ausgabe 
17.8.1900 Erstes Blatt
 
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Innere ist völlig zerstört. Militär bewacht die Unglücks­stätte, an der Pioniere und Eisenbahnarbeiter thätig sind. Die Scene, die sich bei dem Zusammenstoß abspielre, war nach dem Bericht von Auaenzeugen grauenhaft. Aus dem Chaos von Maschinen und Wagen stieg Qualm und Lohe hervor.

Die unversehrt gebliebenen Passagiere waren wie ver­steinert und mußten unthätig zuschnuen, wie sich die Ver­wundeten und Sterbenden unter den schweren Eisenmassen wanden und gellend um Hilfe riefen. Wahnsinnig vor Verzweiflung suchten Eltern ihre Kinder unter den Trüm­mern hervorzuziehen. Schrecklich erging es dem Abgeord­neten Massimini, der so fürchterlich eingekeilt war, daß er verloren schien und einem Karabinierioffizier seine letzten Grüße an seine Familie auftrug. Der König sprach ihm Mut zu. Tas Entsetzlichste war aber, daß Massimini zusammen mit einem Eoupegenossen eingeklemmt war, der den Qualen erlagen. Der Leib des Toten schwoll dermaßen an, daß Massimini zu ersticken drohte. Um ihn zu retten, wurde unter dem Geleise eine Höhlung gegraben; aber der schwerverletzte Massimini mußte zuerst mit seinem einen heilgebliebenen Arm ein Seil um den Leichnam seines Ge­nossen schlingen, damit derselbe herausgeholt werden konnte. Erst dann kam die Reihe auch an ihn. Die Leichen wurden alle nach dem Schauhaus auf der Tiberinsel ge­bracht, wo sie auf Marmortischen liegen. Nicht alle sind agnosziert. Sie weisen sämtlich Verstümmelungen auf, die jeder Beschreibung spotten. Unter den ersten Personen, die man aus den Trümmern zog, befand sich eine wunder­bar schöne junge Dame, die außer sich vor Verzweiflung nach ihrem Vater rief. Man sagte ihr, ihr Vater sei un­verletzt, und schaffte das Mädchen mit Gewalt in den Wagen des Hilfszuges. Der Vater, Bankdirektor Venosta, wurde verwundet aufgefunden. Ein schwerverwundeter Mann rief herzzerreißend nach seinem Söhnchen. Im Augenblicke, da er nach Rom geschafft werden sollte, fanden Pioniere den Knaben mit gebrochenen Beinen, aber lebend unter den Trümmerhaufen. Die Freude des Vaters läßt sich nicht beschreiben. Schwer zu retten war Pater Vannu- telli, dessen von tiefschwarzem Vollbart umrahmter Kopf stundenlang aus dem Eisenchaos herausragte, ehe der Körper freigelegt werden konnte; ihm ist ein Bein zer­schmettert. Im Unglückszuge reisten auch die Frau und Tochter des Majors Eitra. Wegen Ueberfüllung fuhren die Damen im Dameneoupe und wurden gerettet, während der Major umkam. Es war entsetzlich, als die Damen nach der Katastrophe angstvoll nach dem Vater riefen. Man brachte sie in den nach, Florenz weiterfahrenden Zug und spiegelte ihnen vor, ihr Vater sei gerettet worden. Die Aerzte mußten eine wahre Odyssee durchmachen, ehe sie ankamen. Sie wurden mitten in der Campagna abgesetzt und mußten stundenlang herumirren, bis sie den vom Fuckellicht düster erhellte?! Schauplatz des Unglückes er­reichten. Die Entrüstung über die Sorglosigkeit der Bahn­verwaltung ist allgemein. DieTribuna" stellt sodann Nachlässigkeit in der Hilfesendung fest. Das Militär kam viel zu spät an, um erfolgreich eingreifen zu können. Der Avanti" geißelt die schonungslose Ausnutzung der Eisen­bahnen durch eine Privatgesellschaft. Die anderen Zei­tungen teilen diese Ansicht. Diesmal soll wirklich eine skrenge Untersuchung stattfinden.

Merichtssaal.

Darmstadt, 15. August. Ein von der Ferren-Zivilkammer des hiesigen Landgerichts am 25. Juli d. I. erlaßenes Urteil ist in den Kreisen der Gewerbetreibenden vielfach erörtert worden, so daß die eingehendere Wiedergabe des bett. Rechtsstreites von Interesse sein dürfte. Der Kläger, Rechtsanwalt Justizrat Schödler, und der Beklagte, Glaser­meister Schulz, sind langjährige Nachbarn, ihre beiden Hofraiten liegen in der Saalbaustraße unmittelbar nebeneinander. Letzterer hatte im Laufe dieses Jahres im Erdgeschoß seines Hinterhauses, direkt nach der SigentumSgrenze des Klägers, einen Gasmotor ausgestellt, durch den verschiedene Holzbearbeitungsmaschinen, wie Kreissäge, Hobelmaschine, betrieben wurden. Durch das hieraus erwachsende Geräusch fühlte sich der Kläger beschwert, suchte zuerst im Guten eine Aenderung herbei- zuführen und beschritt nach erfolglosem Verlauf den Klageweg mit dem Antrag, den Beklagten schuldig zu erkennen, Einrichtungen zu treffen, welche die Uebertragung von Geräusch und Erschütterungen des Gas­motors und der hiermit in Verbindung gebrachten Arbeitsmaschinen des Beklagtm von deffen Hofraite her nach der Hofraite des Klägers aus­schließen, sowie derartige Störungen zu unterlaffen und den Gasmotor­betrieb bis zur Beschaffung solcher Einrichtungen eimustellen, auch allen dem Kläger mit der Klagezustellung entstandenen und noch entstehenden Schaden zu ersetzen. Zur Begründung dieses Antrages wurde vor­gebracht, daß die fraglichen, tagtäglich von früh morgens bis abends nach 7 Uhr betriebenen Maschinen seinem (des Klägers) Grundstück über­mäßiges Geräusch zuführten, hierdurch die Benutzung desselben, ins-

Handel md Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 15. August.

Wechsel auf New-York zu O.OO-OO.

Prämien auf Kredit per ult Aug. 1.30%, do. per ult Sept.

2.30%, Diskünto-Kommandit per ult. Aug. 1.05%, do. per ult. Sept.

Wteratur.

Eine Ueberraschung ist das eben erschienene 1. Hest der »Illustrierte« Welt". Nach außen verjüngt, nach innen dasselbe echte deutsche Familienblatt, so tritt e8 seinen 49. Jahrgang an, den vorletzten eines seltene» Jubiläums. Der KrimtnalromannDoktor OhlhoffS Geheimnis", die humoristisch angehauchte Erzählung Peter Flott", undLiebe", ein Schweizer Idyll, usw. usw., bürsten gern gesehene Lektüre feto. Der Bilderschmuck ist ebenso fein gewählt, wie tadellos auSgeführt. Der Technik zu wendet sich:Die Niagarafälle und ihre industrielle Verwertung", der Kriminalistik zu:Abfassen eines PaletotmarderS", dem LiebeSleben die herzinnige Gedtchtillustration:Äug' in Äug'". Wie alljährlich zu Beginn deS Jahrganges bringt dieIllustrierte Welt" auch diesmal ein originelles Preisrätsel; die ausgesetzten 38 Preise find Anreiz genug, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. DieIllustrierte Welt" erscheint in der Deutschen VerlagS-Anstalt in Stuttgart in jährlich 28 Heften zu 30 Pfg. Das 1. Heft ist durch jede Sortiments- und Kolportage- Buchhandlung zur Anficht zu erhalten.

besondere der Dohnräume, in unstatthafter Weise beeinträchtigten und durch Verminderung des Mietwrrtes der Wohnungen, sowie des Der« kausswertes bei Hauses den Kläger schädigten. Der Beklagte beantragte Klageabweisung, indem er den fraglichen Betrieb als nur während einzelner Tagesstunden stattfindend, sowie das durch ihn verursachte Geräusch usw. als nicht erheblich und deshalb zulässig bezeichnete und sich unter S0ee zugnahme auf verschiedene in jenem Teil der betr. Straße von jeher be­stehende andere größere gewerbliche Betriebe auf Ortsüblichkeit berief. Das nach Vernehmung von Zeugen und eines Sachverständigen sowie zwei gerichllichen Augenscheinen ergangene Urteil 'gab unter Belastung des Beklagten mit sämtlichen Kosten dem Klageantrag in der Hauptsache statt und wies nur den auf gänzliche Unterlaffung des Betriebes zur Zeit bezüglichen Teil desselben ab. Die Ent­scheidungsgründe stellten an der Hand der verschiedenen Zeugen­aussagen fest, daß seit Mai dS. Js. infolge des ftreitiaen Betriebes erhebliche Belästigungen im Hause des Klägers entstanden seien, die auch durch den Augenschein Bestätigung gefunden hätten. DaS sausende Geräusch deS Motors wurde hiernach in sämtlichen Räumen 1 eS Klägers mehr oder weniger störend bemerkt In der Schreib­stube zitterten die Tische, mitunter auch der Fußboden, selbst daS Hospflaster und der KieSboden deS Gartens bebten. Namentlich im Garten hörte man daS Geräusch der Maschine so stark, daß die Be­nutzung desselben außerordentlich beeinträchtigt erschien. Hiernach wurde der Kläger für berechtigt erachtet, Abhilfe zu verlangen. Zwar könne nach $ 906 deS Bürgerlichen Gesetzbuches der Eigen­tümer eines Grundstückes die Zuführung von Geräusch und Er­schütterungen insofern nicht verbieten, als hierdmch die Benutzung seines Grundstückes nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt werde, im Fragefalle sei jedoch unzweifelhaft, daß eS sich hier umerheb­liche" Einwirkungen handle, welche den Wert und die Benutzung des Hauses des Klägers bedeutend verringerten. Beklagter sei deshalb zu Einrkchtu"gcn verpflichtet, wodurch diese fiör'ndcn Einwirkungen beseitigt mürben. Auch die Berufung deS Beklagten auf angebliche Ortsüblichkeit treffe nicht zu; denn die hier fragliche Gegend fei kein sogenanntes Fabrikviertel (worauf sich S 906 des Bürgerlichen Gesrtz- buchrs beziehe) und dann sei in keiner Weise die gleiche Störung seitens der anderen, in der Nähe befindlichen Motoren dargethan. Der Klageantrag sei mithin begründet mit der einzigen Beschränkung, daß dem Beklagtmeine Unterlassung" seines Betriebes zurzeit nicht angesonom werdm könne. Dieser könne auf seinem Grund und Boden beliebige Einrichtungen treffen, habe aber zugleich dafür zu sorgen, daß die von seinem Betriebe ausgehenden Einwirkungen nicht in erheblichem Maße die Benutzung der Nachbargrundstücke beeinträchtigen. Die entsprechenden Schutzvorrichtungen zu treffen, sei jedoch Sache des Beklagten und innerhalb dieses Rahmens eine Beschränkung desselben in der Benutzung seines Eigentums un- zulässig. (Darmst. Ztg.)

Kandmrtschast.

Ein hervorragender Anziehungspunkt auf der landwirt­schaftlichen Landesausstellung in Darmstadt dürfte die vom hessischen Landwirtschaftsrat zu errichtende landwirtschaftliche Schauhalle mit ihren Vorführungen werden. In derselben werden, die ganze Dauer der Ausstellung über, immer abwechselnd viertelstündige Vorführungen von Lichtbildern vermittelst eines großen Projektions­apparates veranstaltet, welche bestimmte Gebiete aus der Landwirtschaft und ihrer Nebenzweige behandeln und von Sachverständigen mit kurzen Erläuterungen begleitet werden. Die Vorführungen behandeln u. a.: die Entwicklung des landwirtschaftlichen Vereins- und Genoffenschafts­wesens, die Viehzucht im Großherzogtum Heffen mit ihrer Einrichtung und preisgekrönte Tiere, die Ergebnisse von Düngungsversuchen der landwirtschaftlichen Untersuchungsstation zu Darmstadt, die Pflanzen­krankheiten und chre Bekämpfung, die ländlichen Volkstrachten mit typischen Bauernhäusern, landwirtschaftliche Musterbetriebe, Landwirt­schaftliches von der Pariser Weltausstellung, Landwirtschaftlich-Historisches, die Landwirtschaft in den deutschen Schutzgebieten u. a. In den Zwischen­pausen werden geschäftliche Reklamelichtbilder vorgeführt.

2.00%, Lombarden per ul*. Aug. 0.55%, do. per ult Sept. 0.95%, Deutsche Bank per ult. Juli 0.00 %

NotleinngeB: Kreditaktien 206.40-000.00, Diakon tc- Kommandit 175.20-10-20-000, Staatebahn 138.60-000, Lombarden 25.20-24,90, Italiener 93.30, Spanier 71.40, Sproi, Mexikaner 25.20, Bochumer 190-191.20-000 bz., Laura 207.50-00.00 bi., Harpen er 180.30-000.00 bi., Gelsenkirchen 190.60-191.20 bz., Privat-Diskont 4,/ie%-

1% bis 2% Uhr: Kreditaktion 206,40-00 bi., Dis­konte-Kommandit 175.10-000.00 bz., Berliner Handelsgesellschaft 000 bz., Staate bahn 138.50 bz., Lombarden 25.00 b., Laura 000-000. 3proz. Mexikaner 00.00 bz.

ObstdurchschuiitSpreise

vom 13. Aug. 1900 (die Preis« verstehe' sich bet sofortiger Lieferung):

der

Emtoer Mk.

Stachelbeeren.....

Johannisbeeren . . . < Aprikosen ......

Pfirsiche.......

Himbeeren .....

Früh-Birnen, je nach Sorte

2Lpf«l, w n

Kirschen.......

Mirabellen......

Pflaumen ......

Reineclauden . . . .

Frankfurt a. M., den 13. August 1900.

Centralstelle für Obstverwertung

8.00

14.

30.

80.

32.50.

7.50-14.

714.

14.

18-20.

7.

14.

Stuttgart, 13. August. (Allgemeiner Deutscher VerstcherungS- Vcretn.) Vom 1. Januar bis 30. Juni 1900 wurden 41775 neu« Versicherungen abgschloffen und 7687 Schadenfälle regu­liert. Von letzteren entfallen auf die Haftpflichtversicherung 2331 Falle wegen Körperverletzung und 1594 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 3346 Fälle, von denen 40 den sofortigen Tod und 29 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von den Mitgliedern der Kapitalverstcherung für den Todesfall sind im aleichen Zeiträume 416 gestorben. Am 1. Juli 1900 waren 361711 Policen über 2 480 983 versicherte Personen in Kraft.

Wöchentliche Nebnficht der Todesfälle tu Gießen.

32. Woche. Vom 5. bi« 11. August 1900.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800 (incl. 1600 Mann Militär) SterbltchkeitSziffer: 16,77, nach Abzug der OrtSfiemdm 12.58 %q.

Kinder

SS starben an: Zusammen: Erwachsene:

hn vom

Lebensjahr: 2.15. Iah«

Unterleibstyphus

Rückenmarks - Ent-

1 (1)

1 (1)

zündung

1

1

Magengeschwür

1 (1)

1 (1)

-

LebmSschwäche

1

1

Atrophie

3

3 -

Krämpfen

1

1

Gumma: 8 (2) 3 (2) 5

Anm. Die in Klammern gefetzteo Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Kriefkasten der Redaktion.

Herrn L.-Stanfenberg. Der Marktbericht wird nach Ihrem Wunsche vervollständigt werden.

P. P. Den Eingang sämtlicher Saison-Neuheiten in Tuch und Buckskin für Herbst und Winter 187

zeig, ergeben.st an. Hochachtungsvoll

Markus Bauer.

Anfertigung nach Mass in eigener Werkstätte.

Da- Bessere ist der Feind de» Guten. So sind dis früher so vielfach zur Kräftigung von Patienten gebrauchten Fleisch­solutionen und Extrakte in neuerer Zeit völlig durch andere eiweiß. reichere Nährpräparate ersetzt worden, da sich gezeigt hat, daß erstere infolge ihres angenehmen Geschmackes und Salzgehaltes wohl als Ge­nußmittel, infolge des Mangels an Eiweißstoffen, den eigentlichen Kraft­bildnern dagegen niemals als Kräftigungsmittel dienen können. Ein Präparat mit außerordenllich hohem Eiweißgehalt ist die Somatose, die sich als Kräftigungsmittel für schwächliche Personen vorzüglich bewährt hat, und hierbei manchmal geradezu Triumphe feiert. So finden wir auch ihre Anwendung vor allem bei Bleichsucht und Blutarmut, bei allen Erkrankungen des Magens und Darmes, bei denen die gewöhnliche Kost nicht verdaut wird, bei allen mit Fieber einhergehenden Krankheiten, insbesondere auch bei Lungenschwindsucht, wo Ueberernährung einen der wichtigsten Heilfaktoren bilDet, kurz überall da, wo der erschlaffte Orga­nismus einer energischen Kraftzufuhr bedarf.

Arbeitsvergebung.

Die zur Erbauung eines neuen Schulabortes für die 1. Schule zu Ullendorf a. d. Lda. nötigen Arbeiten werden

steitez in 24. August 1. >«., Vormittags io Uhr,

»enigstnehmend in Accord gegeben, und zwar: veranschlagt zu

Srd- und Maurerarbeiten 441,75 Zimmerarbeiten 103,50

Dachdeckerarbeiten 53,91

Spenglerarbeiten 14, ,

Schlofferarbeiten 33,

Schreinerarbeilen 69,20

Weißbinderarbeiten 58,91

Sisen-undRöhrenlieserung 43,87

Allendorfa.d.Lda.,aml4.Aug. 1900 Gr. Bürgermeisterei Mendorf a. d.Lda.

Rein. 5492

Lieferung von Grenzsteinen.

Die Lieferung der für die Neben bah« LollarLondorf nötigen Grenzsteine und zwar 82V Stück für

die Bahngrenzen und 679 Stück für die Weggrenzen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis

DieuStag den 28. August l.J., vormittags 10 Uhr, im Amtszimmer des Großh. Kreis­bauinspektors, woselbst die Beding­ungen zur Einsicht offen liegen, ein­zureichen.

Gießen, 11. August 1900. Großh. Kreisamt Gießen.

I« V.: Boeckmann. 5478

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