I nicht nur die Verzinsung des gesamten Anlagekapitals auf» | zubringen ist, sondern unter Umständen auch noch Zu- I schösse zur Deckung der Betriebs-Kosten zu leisten sind, erscheint aber auch für Hessen bei der der- maligen Finanzlage und dem jetzigen erhöhten Zinsfüße völlig ausgeschlossen. Daher muß zur Zeit und für die nächste Zukunft als Grundsatz festgehalten werden, da nur solche Bahnen auf Rechnung des Staats gebaut werden, deren Ausnahme in die Finanzgemeinschaft zugestanden ist. Dieser Grundsatz ist nicht nur durch die augenblickliche
! Finanzlage geboten, sondern er entspricht überhaupt dem dermaligen Stande unseres Eisenbahnwesens. Das Großherzogtum Hessen hat im Verhältnis sowohl zu seiner Größe wie zu seiner Einwohnerzahl jetzt mehr Eisenbahnen als die meisten anderen deutschen Staaten. Während (nach der neuesten Statistik des Reichseisenbahnamts von 1898) in ganz Deutschland durchschnittlich auf 100 Quadratkilometer Grundfläche 8,70 und auf 10000 Ein- । wohner 8,79 Kilometer vollspurige Eisenbahnen kommen, stellen sich diese Zahlen für Hessen auf 14,43 und 10,79 Kilometer; nach Vollendung der im Bau begriffenen und dazu vorbereiteten Bahnen werden sie noch mehr über den Durchschnitt hinausgehen. Bei diesem schon jetzt so dichten | Eisenbahnnetze kann ein Bedürnis zu weiteren, dem durch- I gehenden Verkehr dienenden Bahnen vorläufig kaum noch I bestehen. Durch den Bau weiterer solcher Vollbahnen I würde der Staat nur sich selbst Konkurrenz machen, den I Verkehr unnötig zursplittern, den Betrieb umständlich und I
portrait in vergoldeter Bronce. Der Sockel, auf welchem ber Obelisk steht, ist auf der Ost- und Westseite in einer Brunnenanlage verarbeitet. Das auf dem Wil- helminenplatz zur Aufstellung kommende Denkmal wird in der Ausführung circa 17 Meter hoch und hat als Hintergrund die katholische Kirche, deren runde Linien einen wirkungsvollen Gegensatz zu dem auf circa 11 Meter breiter Basis aufstrebenden Obelisken bilden. Das von den Frauen des Großherzogtums gestiftete Denkmal für die unvergeßliche edle Fürstin wird an der so Paffenden Stelle eine hervorragende Zierde unserer Stadt bilden. Bemerkt sei noch, daß die Konkurrenten des Herrn Habich die Herren Professor Kopf in Rom und Bildhauer Börmel in Charlottenburg waren. Seine Königliche Hoheit der Großherzog besichtigten am Freitagmittag die im Saalbau ausgestellten Modell-Entwürfe. Zum Empfange des Landesherrn waren von dem Frauenkomitee, das die Errichtung des Denkmals sich zur Aufgabe gestellt hat, erschienen Freifrau von Heyl zu Herrnsheim, Frau Finanzminister I Küchler und Frau Ministerialrat Dr. Breidert.
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I zeitraubend gestalten, die Rente der bestehenden Staats- I bahnen verschlechtern. Was an Bahnen in nächster Zeit I noch zu bauen ist, rvird in den meisten Fällen nur einen I lokalen Verkehr zu bedienen haben, und nicht als Konkur- I renzbahn, sondern nur als Zufuhrlinie für die vorhandenen Staatsbahlien anzulegen sein. Diese jetzt noch zu erbauenden Baliuen dürfen daher mit der Mehrzahl der seither gebauten nicht in eine Reihe gestellt werden; es sind
! Bahnen mehr untergeordneter Bedeutung, die in Preußen als Kleinbahnen bezeichnet werden. Für solche Kleinbahnen genügt in der Regel die Schmalspur, die bekanntlich schon seit langer Zeit in Sachsen in ausgedehntem Maße zur Anwendung kommt, aber auch in Elsaß-Lothringen, Baden, Württemberg und Preußen in immer häufigeren Fällen gewählt wird. Auch kann ihr Bau und Betrieb unbedenklich Privatunternehmern überlassen werden, zumal da in Preußen grundsätzlich Kleinbahnen nicht vom Staate gebaut werden. Ein Privatunternehmer ist meist weit besser in der Lage als die Staatseinsenbahn-Verwaltung, den Betrieb solcher Bahnen den besonderen Verhältnissen einer jeden anzupassen, die lokalen Verkehrsbedürfnisse eingehend zu berücksichtigen und so billig zu verwalten, daß noch eine angemessene Rente des Anlagekapitals erzielt wird. Die , Rechte des Staates sind durch das Nebenbahngesetz und die üblichen Konzessionsbedingungen in vollem Umfang I gewahrt. ö
Die in Artikel 1 des vorliegenden Gesetzentwurfs auf- gesuhrten Bahnen sind solche, deren Bau als notwendig anerkannt ist, oder wenigstens als zweckmäßig empfohlen werden kann.
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Hessische Nebenbahnen.
Darmstadt, 15. Januar.
Begründung zu dem Entwurf eines Gesetzes, die Herstellung weiterer Nebenbahnen betreffend, lautet wie folgt: Nachdem in den letzten Jahren außerordentlich große Summen für Eisenbahnzwecke verwendet worden sind, und hlerdurch die Staatsschuld eine sehr bedeutende Höhe er- reicht hat, kann an den Ban weiterer Bahnen nur mit grotzer Vorsicht herangetreten werden, umsomehr als auch "^L^?^l "ung, Erweiterung und Ergänzung der bestehenden Anlagen und Einrichtungen der StaatSeisen-
-^beachtliche Ausgaben in Aussicht stehen. Nach den Bestimmungen des <2taatsvertrags mit Preußen vom 23. Ium 1896 ift zur Ausnahme neuer hessischer Bahnen in die ElMbahn-Finanzgemeinschaft die Zustim- mung der Königlich Preußischen Regierung erforderlich. Diese ist jedoch der Ansicht, daß sie durch die in Artikel 11 Kienes Staatsvertrags zugestandene Aus.iahme der bis öum Bau bestimmten Hessischen Bahnen schon ein weitgehendes Entgegenkommen bewiesen habe, und daher ^Bahnen nur aufnehmen könne, wenn ihre Rentabilität gesichert ist. Unrentable Bahnen zu bauen, und damit dav Risiko zu übernehmen, daß aus Staatsmitteln
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teil an den Einnahmen zufällt, sobald diese den Betrag erheblich übersteigen, der zur landesüblichen Verzinsung des vom Unternehmer aufgewendeten Anlagekapitals er. forderlich ist.
Die im Artikel 5 unter a eingesetzten Summen finx den Kostenanschlägen entnommen, die von den Eisenbahn- I direktionen in Mainz und Frankfurt a. M. ausgestellt wur I den. Da nach den Bestimmungen des Staatsvertrages von, | 23. Juni 1896 die eigentlichen Baukosten neuer Bahnen I anders zu behandeln sind, als die Kosten ihrer Ausrüstung mit Betriebsmitteln, indem erstere mit ein und ein halb Prozent, letztere aber mit drei Prozent den Teilung. Ziffern zugehen, so sind die Kosten des Baues und L Betriebsmittel getrennt anzugeben, wie es auch in den Preußischen Eisenbahn-Anleihe-Gesetzen zu geschehen pflem Nach dem gleichen Muster sind die Kosten der Betriebs-
1 mittel für alle drei, zum Bau auf Rechnung des Staate» vorgesehenen Bahnen in einer Summe zusammengefaw damit den einzelnen Linien Betriebsmittel je nach den Bedürfnissen des thatsächlich sich entwickelnden Verkehr zugewiesen werden können. Nach Artikel 7 des Gesetzes die Nebenbahnen betreffend, vom 29. Mai 1884, sind die an Privatunternehmer zu gewährenden einmaligen Beiträae aus Staatsmitteln nach der Länge der Bahnen zu bemessen onnnnf0smen * . vollspurigen Bahnen den Betrag von
20 000 Mark, bei schmalspurigen den Betrag von 15000 R^rk pro Kilometer nicht übersteigen. Da die unter Nummer 4, 5, 6 aufgeführten schmalspurigen Bahnen zusammen eine Länge von rund 80 Kilometern, die unter 7 und 8 aufgefuhrten, eine Länge von rund 30 Kilometern haben werden, so ergiebt sich der vorzusehende Höchstbetrag zu 80 mal 15 000 und 30 mal 20 007 gleich 1800 000 Mark. Es empfielt sich, diese Summe in das Gesetz aufzunehmen, einerseits um die vom Staate zu über- ■ nehmende Leistung ziffermäßig darzuftellen, andererseits weil bei Aufnahme der erforderlichen Anleihe die von den Landstanden bewilligte Summe anzugeben ist.
Die Bestimmung in Artikel 6 über die Geldbeschaffung sind die üblichen. " v
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209 Mill «,^E"'ch- Landbriefträger im Reichspostgebiet trälr u ffS* bMm atIei" »ie Landbrieft
ffrhiL.A .6 l84 M'll. Kilometer. Der Umfang des her deuticken qta<l 40075 Kilometer. Die Leistungen oer deutschen Lanbbnefträger während de« Labres 1898 Äen ± (T ^0°maligen SBanberung die Bend ®“4 Cni898nbiU ®a9Cn l‘8te" fabrenhen e. » 1898 L9 Millionen Kilometer, die zurück Die S.“6 6 Millionen Kilometer
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Landen £anbbri*eftriiger« L^KiLtef,'irÜn'ter"?'?
mc ei iu 8U6- Jeder Landbriefträger im Reichspost
Darmstadt, 15. Januar. Der in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit Pension zur Disposition gestellte Generalleutnant Wilhelm Frhr. Schilling v. Canftatt steht tm 59. Lebensjahre. Er trat aus dem badischen Kadettenkorps 1859 als Fähnrich beim 3. badischen Füsilierbataillon ein, in dem er den Krieg von 1866 als Adjutant unb fon von 1870/71 als Kompagnieführer mitmachte. 1881 kam er als Major in das Königs-Grenadier-Regi« «ent Nr. 7, 1890 wurde er Oberst und Kommandeur des 25. Jnfanterie-Regiments in Rastatt. Vom Juli 1894 bis 1. April 1898 war er Generalmajor und Kommandeur der 21. Infanterie-Brigade, bann wurde er Generalleutnant und Kommandeur der Großh. Hessischen (25.) Division.
r-5' Starkenburg, 15. Januar. Ihre Zeitung brachte I kürzlich die Nachricht, daß man sich in Staffelstein geweigert habe, den Eintritt des neuen Jahrhunderts auf Sylvester 1899 zu feiern. In unserer Gegend kam ein ähnlicher Fall vor, der jedoch mit einem hübschen Schluß- effekt zum Ziel gelangte. Die Männer in —heim hatten I am 30. Dezember beschlossen, den Eintritt des neuen Jahr- I Hunderts am folgenden Abend zu feiern, wogegen ein Vereins- I Mitglied heftig protestierte und nachwieS: 99 sind keine 100, I im nächsten Jahre darf erst gefeiert werden. Der Vereins- I Präsident war aber ein kluger Kopf, er brach ab, um den I eigensinnigen Kopf nicht noch mehr zu steifen und einige I wankelmütige Mitglieder abwendig zu machen. Er lud die übrigen Mitglieder am folgenden Tage zu einer gemütlichen Versammlung auf den Abend ein. Sie kamen und man war I sehr vergnügt. Nm 10 Uhr sandte der Präsident zwei Leute zu dem Widerspruchsgeist mit dem Ersuchen: Er möchte gleich einmal ins Lokal kommen, seine Anwesenheit wäre I sehr erwünscht. Der Opponent erschien, es wurde von einigen I unbedeutenden Dingen gesprochen und ihm tüchtig zuge. trunken, wodurch er urfidel wurde. Beim Eintritt des neuen I Jahrhunderts war der Widerspruchsgeist gebändigt, begeistert stimmte er in den Jubel ein und ließ sich zwei Stunden später nach Hause geleiten^ wo ihn seine Frau mit den Worten I begrüßte: „Aber Mann, wo kommst du denn her?" „Aus I bem 20. Jahrhundert!- schrie der Selige, dem es nur mit I großer Mühe und nach harter Arbeit feiner Frau gelang, I ins Bett zu steigen. Am folgenden Tage fragte die Nachbarin: „Die habt ihr gestern das neue Jahrhundert angetreten?" I „$ßar das eine Arbeit", erwiderte die Gefragte; „erst wollte mein Mann nicht hinein, dann wollte er nicht heraus, ich hatte meinen Schaff. Aber das sag ich dir, Ammargret, I wenn« lieber ein neues Jahrhundert anzutrinken giebt, da I taffe ich meinen Kasper nicht hinaus und wenn der Prä- I sident sechs Mann zu uns schickt."
m. Fritzlar, 15. Januar. An den hiesigen Magistrat hat das Kriegsministerium das Ansuchen gestellt, dafür zu sorgen, daß bie hier garnisonierenbe 1. Abteilung bes I Felbartillerie-Regiments Nr. 47 bis zum 1. April I 1901 in Fritzlar verbleiben kann. Als Grund dieses Ansuchens wird angegeben, daß die Erweiterung des Kaserne- I «ents in Fulda voraussichtlich nicht in solcher Weise gefördert werden kann, um die Vereinigung der ersten Abteilung mit der zweiten, also die Verlegung des ganzen I Regiments am 1. Oktober ds. Js., wie geplant war, voll- I ziehen zu können. — Der Kürschner I. Ritter Hierselbst tT^ oQÜOn säuern Sohne, welcher im September v. Js. I vom 28. Infanterieregiment v. (Soeben in Ehrenbreitenstein desertierte, die Nachricht, daß er sich in Transvaal befindet , «ub in der Burenarmee kämpfe.
Uermischtes.
I Die Rattenplage in Paris ist namentlich in den I *£fctcn Jahren groß geworden, seit der Zerstörung alter I Quartiere, der Einführung der Kanalisation, Errichtung I großer Markthallen u. s. w. Die Kanäle dienen den Ratten als bequeme Zuflucht, und die Markthallen liefern ihnen I Nahrung genug. Als bie Erdarbeiten für die Ausstellung I begannen, wurden die benachbarten Straßen von Ratten völlig überschwemmt und selbst in neuen Häusern, z. B. an der Concordienbrücke, wimmelt es so von Ratten, daß die Bewohner es nicht wagen dürfen, ein Kind unbeaufsichtigt un Hofe ober im Garten zu lassen. In den Markthallen
I ^attcn f° vermehrt, daß man im Gefühl Der
l ,!^rc Verfolgung einstellte. Wenn die Hallen
I abends geschloffen, so gehören sie den Ratten, die, um zu ben aufgestapelten Vorräten zu kommen, die dicksten Kisten ^"bohren, das festeste Mauerwerk zernagen und sogar Gas und Wafferlettungen zerstören. Verschiedene Mittel zur Ausrottung der Plage werden vorgeschlagen: Gift, Fallen, Katzen und Hunde, aber die Mittel sind von ungleichem
I Werte. Auf bie Mitarbeit ber Katze muß man wohl ganz I verzichten, denn bie städtische Katze ist bei vorzüglichem Futter und bester Pflege so verweichlicht worden, daß sie zwar noch mit Mausen spielt, aber den Ratten vorsorglich aus dem Wege geht, wenn sie nicht noch Schlimmeres thut.
Hallen, deren Angestellte sich zahlreiche Katzen hielten, welche die Ratten ausrotten sollten, hat man nämlich bie Er- fabrung gemacht, baß die Katzen mit den Ratten gemeinsame Sache machten und nachts im brüderlichem Vereine über die
I Ar "Vorräte herfielen. Aehnliches bemerkte man in denVorrats- Häusern des Kriegsministeriums. Infolge dieser Erfahrung hak bteJBubgettommifnon im vorigen Jahr ben für bie Unter. Haltung bet Katzen ausgeworfenen Kredit gestrichen; offj. ?mnLflüLC‘l.9'£b<LE£ nur n°$ 'M Finanzministerium und hhmT •t^'rmD1Ct ift bae Gift. Man hat neuer-
Ä™lfd,e8 M'iiel entdeckt, dessen Genuß die Ratte "L ' , *1 mumifiziert, wodurch vermieden mird, baß »uk^t. r‘r? ^te V-rwesung Schaben anrichten VaL» 9 , sind bereits die Nationalbibliothek das eoJ ben8« »6outflr- i’C ®far,offe “ni> mehrere Schulen finb ™».9efa\6ctt morden. Berschiedene Bersuche
h $ ,8 ^ morden, um den Ratten einen Krankheit--
an bem bC" ^bst unter sich verbreiten, und
alsbann zu Grunde gehen. Aber diese Versuche aesäbrl^n.^ '“"'o ?rfoI< s^führt, und sie können auch CtmCTk Zuletzt bleibt noch ber Hund, der in Raffen energisch und wirksam bie Ratten ver
I ’ protze Raitenfeinde find namentlich die Bulldogge fänn^UDretr'ea b" 3°Ztttriet und der eigentliche Ratten- 'si "" stunde, einet Ratte von 650 Gramm Ä’1“ dus Genick zu zerbeißen. Wahrscheinlich wer- geschafft Rattenpinscher ,etzt auch für bie Hallen an-
Mit Bezug auf die in der Provinz O b e r h e s s e n- zu erbauenden Bahnen wird folgendes mitgeteilt:
Die Bahn von Stockheim nach Vilbel bildet die direkte Fortsetzung der Nebenbahn Gedern—Stockheim und verbindet den südlichen Teil der Provinz Oberhessen mit Frankfurt a. M. Sie durchzieht eine reiche und wohlbe- volkerte Gegend und erschließt sie dem Verkehr. Bekanntlich wird der Bau einer Bahn von Frankfurt a. M seit vielen Jahren erstrebt. Mit den Vorarbeiten dafür ist bereits im Jahre 1892 begonnen worden. Jedoch gelang es erst gelegentlich des Abschlusses des Staatsvertrages vom 23. Juni 1896 über die Verstaatlichung der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn und die gemeinschaftliche Verwaltung des Hessischen und Preußischen Staatseisenbahnbesitzes von der Königlich Preußischen Regierung die bestimmte Zusage zu erlangen, daß sie diese Bahnverbindung fördern we.ue. Hierbei wurde verabredet, daß die Strecke von Stockheim bis zur Landesgrenze bei Höchst an der Nidder auf Kosten Hessens, der Rest der Linie, unter der Bedingung freier Geländestellung, von Preußen erbaut wer- oen solle. Durch die Schwierigkeiten, welchen die Geländestellung auf Königlich Preußischem Gebiete begegnete wurde die Angelegenheit leider lange verzögert. Ta die kostenfreie Hergabe des Geländes für die ursprünglich ins i lluge gefaßte Lime Stockheim—Frankfurt a. M., Ostbahn- dÄ-äÄ Gebiete nicht zu erlangen war, mußte
?^es Proiekt aufgegeben und der Anschluß an die Hanpt- bahn in Vilbel gesucht werden. Diese Linienführung, die dem Thale der Nidder folgt, hat den Vorteil, daß sie den über Frankfurt hinausgehenden Verkehr der an der pro- lektierten Bahn gelegenen Orte erleichtert und daß sie der hessischen Stadt Vttbel eine Bahnverbindung verschafft I bie i^r sicher erheblichen Nutzen bringen wird. Die auf I ^'"ung.Hessens zu erbauende Strecke Stockheim-Höchst an der Nidder ist 10,7 Kilometer lang und enthält bie I Stationen Stockheim, Glauberg, Lindheim Altenstadt nnh I Höchst »»der Ridder. Ihre Baukasten fi7b ohne Betriebs Mtttel aus 975 000 Mark veranschlagt. Die von Preußen SU erbauende, etwa 20 Kilometer lange Strecke hat auf )C ll,swer? Gebiete die Stationen Heldenbergen, Büdesheim I ov^ve hessische Gemeinden werden nicht von I «Ä ?'1' Ueber den Bau und Betrieb der Babn ^b°l -St°ckhelm ist un, Preußen ein Staatsvertraa ab
SÄ W«ss Ä'ÄÄÄ. wegen der Geländestellung für die Strecke^tt^n^u^ besondere Bestimmungen getroffen in gleiche)' I
ey 'n dem Gesetze vom 26. September 1 sqg wie |
einer Rebenbahn von Friidber? n°<b Ät^ Z^llung 'ressend, geschehen ist Uebriae„Z Ä Friedrichsdorf be. Bahnstrecke beteiligten hessischen Gemeinden KhiS? n n’" n°hme der Geländcstcllung bereit erklärt ° Ueber-
L-ie bereits in der Begründung des Geieve^ s fteUung mehrerer Nebenbahnen betreffend vom'<> « d. v!- ausgesprochen wurde, besteht bir 'Jlhii?u9uI «urrVrLsKisssE «... mm. ti'


