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17.1.1900 Erstes Blatt
 
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lichen Strafe nicht entgehen, Ein hier verheirateter Ar­beiter, früher Zahntechniker, versuchte gestern abend einen Mansardendiebstahl anszusuhren. Derselbe wurde verhasm, nnahme von Vereinen und

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^essiicber öauptverein der Gustav-Adolf-Stiftung l^meiq-buiid Frauenvereine, ohne die Kirchenkollekte) 4170105 Mark, Südwestdeutsche Konferenz für Innere v ission lohne die Kircheukollekte) 1116 Mark, Dratomssen- hnus Eli abethenstift 18092 Mark, Rettungshaus zst Arns- La 6300 Mark, Rettungshaus zu Hahnlern ,996 Mark, Ncttungshaus zu Jugenheim r. Rh. o28/,20 Mark, Er- mluingsverein des Dekanats Zwingenberg 1411,65 Mark, Finderheilanstalt Elisabethhaus zu Bad-Nauheim 3807,2, Mark, Oberhessischer Verein für Innere Mission 3133, Mark, Büdinger Missionsverein (Aeußere und innere Mission) 31 100,80 Mark, Starkenburger Misswnsverem 657,34 Mark, Lutherischer Missionsverein für Oberhessen 1327,46 Mark, Lutherischer Missionsverein für Starken­burg 3095,63 Mark, Lmlbbatzenkollekte für die Baseler Mis­sion 16 955,13 Mark. Tie in den vierteljährlichen Ver­zeichnissen aufgeführten Schenkungen und Vermächtnisse für evangelisch-kirchliche Zwecke betrugen, ausschließlich der von dem hessischen Verein der Gustav-Adolf-Stiftung (Hauptverein und Zweigvereine) dargebrachten Gaben, so­weit Wertangabe vorliegt, 145 653,01 Mark (im Vorjahre 109 436,38 Mark), lieber die vermutlich nicht unerheblichen Beiträge für Anstalten der evangelischen Liebesthätigkeit außerhalb des Großherzogtums können Angaben nicht ge­macht werden. Bei den Einnahmen der einzelnen Anstalten sind überall nur die aus freiwilligen Gaben fließenden berechnet, nicht Pflegegelder, Kapitalzinsen und dergleichen. Unter der RubrikChristliche .Liebesgaben" sind verzeichnet: Für Vereine und Anstalten christlicher Liebesthätigkeit zu­sammen 188166 Mark, Kollekten (allgemein erhoben): 36 774 Mark, Kirchenopfer für die Armen 57 216 Mark, sonstige freiwillige Zwecke 291694 Mark.

W AuS der Wetterau, 15. Januar. Hinsichtlich der Hundesteuer kann von hier aus mitgeteilt werden, daß in einigen kleineren Dörfern beinahe die Hälfte der Hunde abgeschasft wurden. Im großen ganzen ist die Abschaffung niedriger, so daß in unserer Gegend jedenfalls ein nicht unbedeutender Ueberschuß gegen die frühere Steuer mit ziemlicher Sicherheit erwartet werden kann.

+ Vom Laude, 14. Januar. Zur Wetterlage. Im Dezember v. Js. machten wir darauf aufmerksam, daß der Frost, welcher um den 10. Dezember (der sog. Andreas- stost nach dem alten Kalender) eintritt, in unserer Gegend gewöhnlich bis gegen den 28. Dezember anzuhalten pflege. Am 25. Dezember trat Thauwetter ein, am 28. Dezember strahlte die Sonne hell und mild. Vierzehn Tage später, am 10. Januar bekamen wir wieder Frost; dieser pflegt in unsrer Gegend bis gegen die letzte Januarwoche anzu­halten, worauf wieder ein Aufbruch, oder wie man in München sagt, eineSchlut" eintritt. Wollen einmal sehen, ob es zutrifft. Der 25. Januar: Pauli Bekehrung, ist ein solcher Wendetag, der schon seit vielen Jahrhunderten bei unseren Altvorderen Beachtung fand.

§*§ Laubach. 15. Januar. Am gestrigen Sonntag hatte sich eine stattliche Anzahl von Mitgliedern der zum Bezirk Laubach gehörigen Kriegervereine imSchützenhof" versammelt, um den Vortrag des Herrn Medizinalrats Bogt aus Butzbach über die deutsche Flotte zu hören. Ter um die Sache der Kriegervereine so verdiente Redner sprach in seinem warmen und klaren Vortrag zuerst über unsere überseeischen Erwerbungen und schilderte besonders die Bedeutung von Kiautschou und im Anschluß daran Land und Leute in China. Er schilderte die Mißwirtschaft der chinesischen Negierung, die fleißige, neugierige, aber sehr ge­nügsame Bevölkerung, das lächerliche Aussehen der chinesischen Soldaten, von denen das Wort gilt: 19 Fähnlein und 19 Chinesen und ein Gewehr, gibt zusammen 20 chinesische Soldaten. Er schilderte die ärmlichen Verhältnisse, der Tage­lohn beträgt 35 Pfg., dazu wird die Bevölkerung von den Beamten, die bezahlt werden, ausgebeutet. Aermlich sind die Lehmhütten und die Straßen. Es ist zu hoffen, daß Mission und deutsche Kultur dort vieles ändere. Der Redner gab sodann einen klaren Ueberblick über die Vervollkomm­nung der Kriegsschiffe im 19. Jahrhundert. Der Amerikaner Fuldner baute das erste Kriegsdampfschiff; als er Napoleon I. ooOder Verwendung des Dampfes sprach, schalt ihn dieser einen Narren und jagte ihn fort. Redner erklärte dann nutet Benutzung von Abbildungen die einzelnen Gattungen von Kriegsschiffen und die artilleristische Ausrüstung der­selben. Für unseren Handel, für Behauptung unserer Stellung nls Großmacht usw. brauchen wir die Flottenverstärkung, die der Kaiser will. Der Redner schloß unter reichstem Beifall mit der kräftigen Ermahnung, es möchten die Mit­glieder des Kriegervereins in dieser Hinsicht aufklärend ivirfen.

A Seligenstadt, 15. Januar. In der auf dem Markt­plätze gelegenen Behausung des Bäckers und Mehlhändlers 0torg Röthlingshöser, früher Dalquen - Goldschmidtschen Geschäfte, entstand gestern abend gegen 11 Uhr ein Brand, welcher indessen durch die rasch alarmierte Feuer- ivehr alsbald gedämpft werden konnte. Nur ein Quantum Mehl wurde vernichtet. Heute nachmittag um 3 Uhr er- linten wiederum Alarmsignale. In demselben Etablissiment lachte das Feuer abermals zum Ausbruche zu kommen, wbe aber nach etwas längeren Bemühungen auch dieS- iiül durch die Feuerwehr unterdrückt. Das anstoßende Unwesen deS Fräulein Marie Weingärtner wurde, ab­gesehen von der vorsorglichen Ausräumung nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen. Die Entstehungsursache des Ziin. Glücke niedergehaltenen Brandes wird auf glimmendes, vermutlich durch einen defekten Backofen oder Kamin ent- Ziindetes Gebälk im Speicherraum zurückgeführt. Der «Gesamt-Brandschaden ist unbedeutend. Infolge der ein-

getetenen Kälte herrscht auf dem Maine wieder starker Eisgang. Die hiesigefliegende Brücke" mußte heute abend abgefahren werden.

Offenbach, 15. Januar. In der Offenbacher Stearin­fabrik von Emil Volmar, und zwar in einer Kocherei kam heute morgen gegen halb 5 Uhr ein Schadenfeuer aus, das bei der überreich vorhandenen Nahrung sich mit größter Schnelligkeit verbreitete, auf eine zweite Kocherei Übergriff und auch diese vollständig in Flammen setzte. Die Feuerwehr, die infolge der mangelhaften Alarmierung erst nach längerer Zeit auf dem Brandplatze eintraf, fand die Gebäude, in denen sich die Kochereien befanden, in Hellen Flammen. Die Löscharbeiten, die sofort mit Umsicht und Energie ausgenommen wurden, konnten sich nach der ganzen Natur des Brandes eigentlich nur darauf beschränken, ein Uebergreifen auf die anderen Gebäude zu verhüten, und das ist denn auch gelungen. Morgens gegen 8 Uhr konnten die ausbrennenden Vorräte unter die Aufsicht einer Brand­wache gestellt werden, während die Wehr selbst abrücken konnte. Die Brandwache hatte bis in den Nachmittag hinein auf der Brandstelle auszuhalten. Das Feuer soll nach den angestellten Ermittelungen auf Kurzschluß der elek­trischen Leitung zurückzusühren sein. Die Kochereien sind bis auf die Umfassungsmauern abgebrannt, eine Betriebs­störung wird aber trotzdem nicht eintreten. Der entstandene Schaden wird auf 80 000 bis 100 000 Mk. geschätzt.

Marburg, 14. Januar. Die baldige Eröffnung des Fernsprechbetriebs mit Kirchhain und den Ortschaften dieses Kreises ist nunmehr sicher gestellt, da auch die Stadt­verordneten in gestriger Sitzung den von der Poftverwalt- ung geforderten Garantiefonds bewilligten. Ferner beschloß man, für das Gebiet der Stadt Marburg die Erhebung einer Jmmobiliar-Nmsatzstener in Höhe von 1 Proz. ein­zuführen. Es handelt sich nämlich darum, die durch die Uebernahme der Polizeiverwaltung durch die Stadt er­wachsenden Mehrkosten von 24000 Mark auf am wenigsten drückende Weise herbeizuschaffen. Durch die Erweiterung der Stadt durch die zahlreichen netten Straßen ist nun das Jmmobiliargeschäft ein so flottes, daß der jährliche durchschnittliche Umsatz, nach den 3 letzten Jahren berechnet, etwa 2 264300 Mark beträgt. Für die Stadtkasse bedeutet dies eine Einnahme, die der eben erwähnten fehlenden Summe gleichkommt.

Vermischtes.

Selbstmord durch Ertränken im Gatower See begangen, hat der Oberleutnant von Trümbach vom hessischen Feldartillerieregiment Nr. 11, der als Assistent zur Artillerie-Prüfungskommission in Berlin kommandiert war.

* Danzig, 15. Januar. In der Wohnung des Arbeiters Wollbrecht verursachten die eingeschlossenen Kinder einen Stuben brand, wobei Kinder im Alter von fünf, drei und einem Jahre erstickten und vier Kinder mittels Hakenleitern gerettet wurden.

* Gera, 15. Januar. Vorgestern abend gerieten der Backwarenausträger Müller und ein gewisser Loeffler über eine nichtige Angelegenheit in Streit. Müller lauerte dem Löffler auf der Straße auf und stieß diesem sein Taschen­messer in die Brust und darauf derart in die Stirn, daß sofort der Tod des Loeffler herbeigeführt wurde. Das Taschenmesser mußte später aus dem Schädel des Ermordeten herausgemeißelt werden.

* Hamburg, 15. Januar. Ein heftiges Feuer zerstörte gestern die Küperei und Faßbinderei der Ham- monia-Brauerei im Vorort Eppendorf. Das Hauptgebäude wurde gerettet, so daß der Betrieb aufrecht zu erhalten ist. Der Brandschaden wird auf mehrere 100 000 Mark geschätzt.

* Karlsruhe, 15. Januar. Der Kammersänger Fritz Plank, der vor kurzer Zeit im hiesigen Hof- theater durch einen Sturz in eine Versenkung sich ver­letzte, ist an den Folgen dieser Verletzung heute nacht gestorben.

* St. Petersburg, 15?Januar. In der vor­gestrigen Nacht wurde die Gegend von Achalkalaki zum wiederholten Male von einem sehr heftigen Erdbeben heimgesucht. Mehrere Dörfer sind verwüstet. Die Erd- erschütternngen dauern noch fort.

* Sosnowice, 15. Januar. Auf der Graf Reden- Grube bei Sielco wurden, drei Bergleute durch herabfallende Kohlen verschüttet und als Leichen hervorgezogen.

* Die vergeßlichen Pariser. Man berichtet aus Paris vom 14. ds.: Bon der Vergeßlichkeit der Pariser und auch noch von manch Anderem legt die Statistik der auf der Polizeipräfektur als gefunden abgegebenen Gegenstände einen sprechenden Beweis ab. Demgemäß sind vom April 1898 bis zum September 1899 nicht weniger als 7402 Regenschirme stehen gelassen worden. Das ist noch allen­falls zulässig! Wie aber rechtfertigt sich die Zurücklassung von 4366 Korsets in Fiakern? Ganz zu geschweigen von Totenkränzen im Gesamtgewicht von mehr als zehn Cent- nern, und von einem großen eisernen Ofen!

Universität und Hochschule.

Ernannt: Pros. Dr. Wilhelm v. Blume in Rostock zum Nachfolger des verstorbenen Professors Dr. Galkowski an der Universität Königsberg. Der bisherige, a.-o. Professor an der Züricher Hochschule Dr. A. Bachmann zum o. Professor für germanistische Philologie.

Gestorben: Dr. Friedrich August, Professor der Mathematik an der vereinigten Artillerie- und Ingenieur-Schule zu Berlin im Alter von 60 Jahren.

Verschiedenes: Ein Institut und Museum für Meeres­kunde wird bei der Berliner Universität zum 1. April errichtet werden. Der zweite Rektor der Technischen Hochschule in Hannover, Geheimrat Professor Köhler feierte gestern seinen 70. Geburtstag. Der noch recht rüstige Jubilar hat sich durch sein förderndes Interesse für Kunst und Kunstgewerbe um die Stadt Hannover besonders verdient gemacht. Ls wurden ihm gestern reiche Ehrungen zut.il. Die Studentenschaft brachte am Abend einen Fackelzug. Heute feierte Prof. Dr. Fricke in Kiel seinen 70. Geburtstag. Er wirkt dort als Dozent für Pathologie und Therapie der Zahn- und Mundkrankheiten. Zum Rektor der Züricher

Hochschule ist vom Senate der Professor in der theologischen Fakultät Dr. P. Christ gewählt worden. - Von der Universität Freiburg in der Schweiz meldet man der Kreuzzeitung:Der ExoduS der reichs­deutschen Profefforen, der wegen Differenzen mit der Erziehungsdirektion des Kantons erfolgte, scheint doch noch nicht verschwunden zu sein. Ihre Stellen haben meift österreichische Gelehrte eingenommen, die indessen noch keinen großen Ruf haben. Immerhin scheint die Gründung fort» bestehen zu können, und feit Jahren werden auch Anstrengungen gemacht, die noch fehlende medizinische Fakultät zu errichten. Die Mittel dazu soll u. a. die großartige Unternehmung desSchw.izerdorfes" der Pariser Weltausstellung spenden, und der Freiburgische Staatsschatz ist nut einigen Millionen dabei beteiligt. Eine etwas kühne Finanzwirtschaft!" An der Universität Genf sind im laufenden Winter 773 Personen imma­trikuliert, 280 als Hörer zugelassen, zusammen also 1053. Mehr als ein Drittel davon, 369, machen die studierenden Frauen aus, soweit wir uns erinnern, die stärkste Frequenz von weiblichen Studierenden, die bisher zu verzeichnen ist. 204 von ihnen sind rite immatrikuliert, nämlich 115 Medizinerinnen, 47 Philosophinnen, 41 Studentinnen der Naturwissenschaft und 1 Juristin, 165 sind als Hörerinnen eingetragen und zwar 113 in der philosophischen, 51 in der naturwissenschaftlichen und 1 in der juristischen Fakultät; die Medizinerinnen sind also aus- nahmlos vollberechtigte immatrikulierte Studenten. Der Nationalität nach entfällt genau die Hälfte dieser weiblichen Studenten allein auf die Russen, 185 (darunter 104 Medizinerinnen), 86 auf die Schweiz selbst (48 Philosophinnen, 42 Naturwissenschaftlerinnen, nur 5 Medizinerinnen und 1 Juristin), 33 auf das deutsche Reich (31 in der philosophischen, je 1 in der medizinischen und in der naturwissenschaftlichen Fakultät). Weiterhin sind etwa noch die 13 Engländerinnen, 9 Amerikanerinnen und 8 Bulgarinnen zu erwähnen.

Wetterbericht. Von dem Kern des barometrischen Maximum im Nordwesteu des Erdteils erstreckt sich hoher Truck als ein ziemlich breiter Rücken nach der iberischen Halbinsel. Innerhalb desselben sind einzelne Unregel- müßigteiten vorhanden. Im Nordwesten Europas zieht ein tiefes Depressionsgebiet vorbei, dessen Zentrum nörd­lich von Schottland liegt. Das barometrische Minimum im Südeu ist im Abzug begriffen, lieber Zentral-Europa hält das strenge Frostwetter an. Breslau und Passau ineldeu als Morgen-Temperaturen 16 Grad Kälte. An unseren Flachlandstationen ist das Wetter meist nebelig, im Gebirge herrscht wolkenloser Himmel.

Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch teils heiteres, teils nebeliges Frostwetter mit einzelnen Schnee- fälle».

Ans dem Gcschüstsieben.

Nur immer die Originalftasche.

Liebhaber des französischen LiqueursBvnödictrne (Fscamp) mögen sich selbigen im eigtnften Interesse in Casös und Restaurants immer und unter allen Umständen in der Originalflasche servieren lassen. Einsender dieses hat zu oft den größten Mißbrauch in öffentlichen Lokalen, namentlich mit Bönodictine wahrnehmen müssen, um sich nicht mit der Bitte um Veröffentlichung dieses Mahnrufes an die Tagespresse zu wenden. Man achte auf das D. O. M. (Deo Optimo Maximo) der runden EU- quette und die Unterschrift A. Legrand aine.

Neueste Meldungen.

Depeschen deS Bureau .Herold".

Berlin, 16. Januar. Wie demVorwärts" aus Essen gemeldet wird, sind die Arbeiten zur schleunigen Her­stellung der für England bestimmten Kanonen eingestellt worden.

Berlin, 16. Januar. Das Befinden der Herzogin von Schleswig-Holstein, der Mutter der Kaiserin, hat sich, wie aus Dresden gemeldet wird, ein klein wenig gebessert. Zwar ist der Schlaf noch ungenügend, öoch sind der Kräftezustand und die Nahrungsaufnahme befriedigend. Die Kaiserin, welche den Professor Renvers zur Konsul­tation von Berlin mitgenommen hat, verweilt noch am Krankenlager der Mutter.

Brüffel, 16. Januar. Dr. Leyds erklärte einem Redakteur desEtoile Belge", er erhalte nicht mehr die geringsten Nachrichten aus Transvaal und bemerkte, daß von den letzten Korrespondenzen eine große Anzahl Briefe geöffnet waren, die von der Brüsseler Post wieder geschlossen worden seien._______________________

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