Ausgabe 
16.8.1900 Zweites Blatt
 
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durch Feuer zerstört.

DaSReuter'sche Bureau" meldet auS Cradock vom 13. dss. MtS.: Gin Telegramm Midlandney'S aus ...... 8

Dryburg besagt, General Carrington verbrannte seine I gruppen anfangen oder auf mehr als eine dieser WareN-

I ©ine hochbedeutsame Neuerung im Dienstbetrieb

der Kriminalpolizei, die bezweckt, mehr Aussicht auf die Ermittelung der Thäterschast bei schwersten Verbrechen,

Der Krieg iu Südafrika.

Es ist offenbar dem Burensührer De Wet wieder gelungen, den Engländern zu entwischen. Wie er daS hat fertig bringen können, ist schwer zu sagen. Am 6. August überschritt der geschickte Burensührer auf dem Rückzüge von Vredeport, verfolgt von Lord Kitchener, den Vaal bei De Wels Drift. Lord Methuen stand direkt aus seinem Wege zwischen Potchesstroom und Lindeque, am 7. fand ein heißer Kamps bei Vinters Kroon, ungefähr 4 englische Meilen nördlich De Wels Drift statt. Lord Methuen trieb die Buren aus ihrer Stellung, aber anstatt sie auf den Vaal zurückzudrängen, wo sie Lord Kitchener in die Hände gefallen wären, ließ er sie unbegreiflicher Weise ostwärts entkommen. De Wet eilte so schnell er konnte vorwärts, vermutlich um sich mit den Buren zu vereinigen, die die ganze Gegend zwischen Rustenburg und Zeerust mobil gemacht haben. Lord Kitchener folgte ihm ziemlich scharf in Verbindung mit Lord Methuen, und sein Hebergang über die Eisenbahn am SamStag wurde von einer dritten britischen Abteilung unter General Smith- Dorri en gesperrt. Aber auch dieser Abteilung scheint De Wet entkommen zu sein. Die Pacifizierung des west­lichen Transvaals wird nun noch schwerer sein, denn ein solcher Führer wie De Wet kann sehr große Schwierig­keiten bereiten.

Daily Mail" meldet aus Lorenzo Marques vom 13. August, die Buren haben Machadodorp ver­

lassen. Sie besetzten Watervaal-Onder mit Gewalt. Ein bedeutender Teil der Zelte und Baracken im Lager

Vorräte in Zeerust und zog sich nach Malmani zu­rück. Viele Flüchtlinge sind in Vryburg ange­kommen, das für den Fall eines Angriffes gut ge­rüstet ist.

Ein Telegramm Lord Roberts aus Pretoria vom 13. ds. meldet: Methuen und Kitchener sind noch immer auf der Verfolgung De Wet's und Steijn'S be­griffen. EineDepesche Kitchener's vom 14. früh 8 Uhr aus Schoololaats, 8 Meilen östlich von VenterSdorp, be­sagt: In der vergangenen Nacht sprengte De Wet drei seiner Wagen in die Luft, 60 gefangene Engländer und ein Offizier entkamen aus dem Lager und erzählen, Steijn dürfe das Lager nicht verlassen, er werde unter Ueber- wachung gehalten. De Wet habe sich genötigt gesehen, einen Teil seiner Munition im Stich zu lassen, auch dreißig völlig erschöpfte Pferde habe er zurückgelassen. Die Gefangenen bestätigen die Meldung, daß Methuen ein Geschütz De WetS genommen habe. Gestern wurde der Haupttrupp des Feindes mit gutem Erfolg beschossen. Der Zug Bullers nach Norden hat vorzügliche Ergeb- niffe gehabt. Ein Feldkornet mit 182 Mann vom Standerton­kommando habe sich gestern ergeben.

Präsident Krüger soll den Sitz der Transvaal- Regierung von Machadodorp nach B ab er ton verlegt haben.

Telegramm des Gietzeuer Anzeigers.

London, 15. August. Ein Telegramm desDaily Telegraph" aus Pietermaritzburg meldet, daß die Buren die Telegraphen-Linie 7 Meilen von New- Castle abgeschnitten haben. Der englische Vorposten hatte diese That nicht bemerkt und auch die Urheber der­selben nicht ausfindig machen können.

vom Stabe desIltis" und Hauptmann v. Knobels­dorfs vom 3. Seebataillon, welche sich besonders hervor- gethan, erhielten den Roten Adler-Orden 4. Klasse mit Schwertern, Hauptmann Gens, ebenfalls vom 3. See- bataillon in Tsingtau, die Schwerter zum Roten Adler- Orden 4. Klasse. Den Kronen Orden 4. Klasse mit Schwertern erhielten die Oberleutnants z. S.: v. Klitzing (Hansa), Petze! (Gefion), v. Bülow, Otto (Kaiserin Augusta), Hauers (Hertha), die Leutnants: Hilmers (Hertha), Becker (Hansa) und Cretius (3. ©eebataiaon). Die Schwerter zum Kronen-Orden 4. Klasse erhielt Ober- I leutnant z. S. v. Natzmer (Hansa). Mit dem Militär- Ehrenzeichen 2. Klaffe wurden eine größere Anzahl Maate, Obermatrosen, Matrosen, Seesoldaten u. s. w. ausgezeichnet; sie gehören den großen KreuzernHertha",Hansa", Kaiserin Augusta", dem kleinen KreuzerGefion", dem KanonenbootIltis", dem 3. Seebataillon an. Der schwer verwundete Kapitän-Leutnant Schlieper, erster Offizier auf dem großen KreuzerHansa" (jetzt zur Marinestation der Nordsee kommandiert), ist zum Korvetten-Kapitän be­fördert worden. Der einst vielgenannte Kommandant des kleinen KreuzersFalke", Korvetten-Kapitän Schönfeld er (Viktor), welcher sich vor Samoa so taktvoll und so um­sichtig benahm, ist Fregutten-Kapitän geworden. Herr Schönfelder ist jetzt Mitglied der Schiffsprüfungskommission. Fregatten-Kapitän Paschen vom Reichsmarineamt, bekannt­lich Vertreter der Marine im Stabe des Grafen Walder- see, hat den Roten Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife erhalten.

Telegramme deS Gießener Anzeigers.

Kassel, 15. August. Der Kaiser beabsichtigt am 18. August vormittags im Wilhelmshöher Schlosse in An­wesenheit der Generalität dem Grasen Waldersee einen I Marschalls-Stab zu überreichen. Darnach findet j ein Abschiedsmahl im Schlöffe statt.

Hannover, 15. August. Gestern abend brachten Tausende dem Grasen Waldersee vor seinem Hause lebhafte Ovationen dar. Der Feldmarschall erschien mit seiner Gemahlin auf der Terrasse und hielt wiederholt Ansprachen an die Menge. DaS Publikum sang patriotische Lieder und brach in stür­mische Hochrufe aus. Waldersee fährt heute abend nach Berlin. Seine Reise nach Rom ist wegen Geschästs-Ueber- bürdung aufgegeben.

Hannover, 15. August. Die Gräfin Waldersee wird ihren Gemahl nicht nach China begleiten, dagegen wird sie ihm das Geleit bis Genua geben. Auch an dem Galadiner beim Kaiser in Wilhelmshöhe wird die Gräfin teilnehmen.

London, 15. August. Nach einer Meldung aus Shang­hai glaubt man dort, daß heute, spätestens morgen die verbündeten Truppen Peking besetzen und die Gesandten befreien werden.

Paris, 15. August. Außer der bereits bekannten prinzipiellen Zustimmung Frankreichs zur Entsendung eines höheren Osfiziers in den internationalen KriegSrat, dem Waldersee präsidieren wird, wird Delcassß in dieser Angelegenheit nichts verlautbaren, bis der Bericht deS Berliner französischen Geschäftsträgers in Paris eintrifft. Dieser hat der deutschen Regierung den Wunsch des französischen Ministeriums bekannt zu geben, über die Obliegenheiten des Generalissimus eine die große Oeffentlichkeit orientierende Aufklärung zu erhalten, die geeignet ist, viele in dieser Sache bewußt und unbewußt begangene Irrtümer zu beseitigen.

Lissabon, 15. August. DerStaatsanzeiger" ver­öffentlicht ein Dekret bezüglich des Verbotes der Waffenausfuhr von Portugal und seinen Kolonien nach China. Portugiesische Truppen sind in Macao gelandet. Es herrscht dort Ruhe.

Washington, 15. August. Im hiesigen Kriegsrat er­wartet man, daß Peking am Samstag oder Sonn­tag von Osten und Süden angegriffen wird.

gruppen ausdehnen, oder eine nach § 3 der Warerchaus- steuer unterliegende Verkaufsstelle iu Preußen errichten, hiervon, wenn nicht nach den Verhältnissen des Betriebes von vornherein ausgeschlossen ist, daß der Gesamtumsatz die warenhaussteuerpflichtige Höhe erreicht neben und un­abhängig von der nach der Gewerbeordnung und dem Ge­werbesteuergesetz erforderlichen Anmeldung der von dem Finanzminister zu bestimmenden Behörde vorher ober, gleichzeitig Anzeige zu wachen.

Der preußische Finanzminister hat auf Grund dieser Vorschrift durch Erlaß vom 8. August 1900 bestimmt, daß die gedachten Anzeigen zu machen sind für Verkaufsstättet^ in Berlin bei der Direktion für die Verwaltung der direkten Steuern daselbst, in den anderen Gemeinden von mehr als 20 000 Einwohnern beim Gemeindevorstand und in allen übrigen Gemeinden (Gutsbezirken) bei der Bezirks­regierung. Auf Verlangen ist eine Bescheinigung der An­zeige binnen einer Woche zu erteilen. Es wird in deml Erlasse noch besonders darauf aufmerksam gemacht, daß ohne Rücksicht auf die Höhe des Jahres­umsatzes nur Unternehmungen der im § 1 des Gesetzes bezeichneten Art, welche ihren Sitz außerhalb Preußens haben, zur Anzeige jeder in Preußen unterhaltenen Ver­kaufsstätte verpflichtet sind, sofern in derselben der Klein­handel mit mehr als einer der im § 6 des Gesetzes unter­schiedenen Warengruppen angefangen oder auf mehr als eine dieser Warengruppen ausgedehnt wird.

Alle anderen Gewerbetreibenden sind nicht verpflich­tet, die besondere Anzeige zu machen, wenn nach den Ver­hältnissen des Betriebes von vornherein ausgeschlossen ifo daß der gesamte Jahresumsatz die Höhe von 400 000 Mk^ erreicht .....

Deutsches Reich.

Berlin, 14. August. Vom Truppenübungsplatz Lo­burg wird gemeldet: Der Kaiser stellte den Großher­zog von Mecklenburg-Schwerin L la suite des Garde-KürassierregirnentS und ernannte den Rittmeister Prinzen von Schoenburg vom Leibgardehusarenregi­ment zum dienstthuenden Flügeladjutanten. Gestern abcnd fand im Barackenlager ein großer Zapfenstreich statt. Heute früh exerzierte der Kaiser die Garde-Kavalleriedivision. Zuerst fand Exerzieren statt, sodann ein Feuergefecht mit Artillerie, am Schluffe eine große Attacke und Vorbeimarsch. Der Kaiser und die Truppen kehrten gegen ein Uhr ins Barackenlager zurück. Abends fuhr der Kaiser nach Lo­burg, um von dort aus die Fahrt nach Munster anzu­treten, wo er Mittwoch morgen 7 Uhr 30 Minuten auf dem Truppenübungsplatz in der Provinz Hannover ein­treffen wird. Um diese Zeit stehen dort die Truppen bereis und zwar die 38. Jnfant.-Brigade (Regimenter Nr. 73 und 74), ferner die 2. Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 26 und die 1. Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 62, die 5. Eskadron des Königs-Ulanen-RegimentS, die 4. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 16 Uelzen und die 2., 3. und 4. Kompagnie deS Pionier-Bataillons Nr. IO aus Minden. Der kommandierende General des 10. Armee­korps , Generalleutnant von Stünzner, wird sich anr Dienstag morgen von Hannover nach Celle begeben und den Hebungen der bis Munster manooerierenben Truppen beiwohnen. Die Angriffsübung beginnt am Mittwoch morgen nach der Ankunft des Kaisers auf dem UebungSPlatze Munster, und zwar unter Hinzuziehung schwerer Artillerie mit Scharfschießen. Nach Beendigung der Uebung und dem Frühstück im Offizierkasino zu Munster verläßt der Kaiser um 4 Uhr nachmittags die Station Munster.

Aus Kassel wird gemeldet: Die Kaiserin be­suchte gestern vormittag mit dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Viktoria auf Wilhelmshöhe unter Führung des HofgärtnerS Virchow die Treibhäuser und Blumenanlagen. Am Nachmittag wurde eine Spazierfahrt mit Gefolge in drei Wagen über Niederzwehren, Neue Mühle bis nach j Freienhagen unternommen. Die Rückkehr nach Wilhelmshöhe i erfolgte abends nach 6 Uhr.

DasMainz. Journ." schreibt: Obgleich man die Angelegenheit sehr geheim hält, so verlautet doch nach der Meldung eines Berliner Blattes aus London, daß im Kreise der königlichen Familie große Besorgnis über das Befinden der Kaiserin Friedrich herrscht; so­wohl Kaiser Wilhelm, als die Königin von England sollen tief bekümmert sein über die andauernde und ernste Krankheit der Kaiserin. . t . ..

- Wie aus Kiel gemeldet wirb, haben heute ine Kriegsschisse im Kieler Hase«, fo»it die öffentlichen und viele Privalgebäude der Stadt anläßlich des he», tigen 39 Geburtstages des Prinzen Heinrich I aus Ostende gemeldet wird, wird der Schah

I von Persien nach einem Besuche am Brüsseler Hofe dem König von Sachsen in Dresden einen Besuch abstattem I _ Die Buren-Abgeordneten sowie der Gesandte

I Dr. LeydS und der Legations-Sekretär van der Höven I haben sich heute früh nach Petersburg begeben.

I Aus Paris wird telegraphiert, Kapitän Siegel I habe im Namen des deutschen Kaisers der sran- I zöfischen Regierung Beileid zu dem Untergange deS I TorpedokreuzersFramse" ausgesprochen.

I Der Erzbischof v. Stablewski hat, wie aus .Posen berichtet wird, ein Schreiben an den Kultus - I Minister gerichtet, in dem er um Auskunft bat, auS welchen Gründen und warum ohne Beftagung der geist- I lichen Behörde der Religionsunterricht ln polnischer Sprache in den Schulen aufgehoben und durch den d-utsch-n^rs-tzt w°rd-u Jei.^ ^tschast-r @raf Lanza, bc, Gen-raladjutanten des König Humbert ernannt I wat^bUibt jetzt nach dessen Tode aus dem hiesigen

Politische Tagesschau.

DieBerl. N. Nachr." haben mit einem Artikel, be- I titeltEine strategische Küstenbahn", einen I Gegenstand zu erneuter Verhandlung gestellt, der schon I öfter erörtert worden ist. DerVoss. Ztg." schreibt man I darüber von der Nordseeküste: I

Eine Eisenbahnverbindung zwischen Wilhelmshaven, I dem Reichskriegshafen an der Jade, und Bremerhaven, dem wichtigsten Handelshafen an der Wesermündung, hat I hier zu Lande schon oft von sich! reden gemacht. Es ist ja I allerdings auf den ersten Blick seltsam, daß zwei wichtige I Plätze, die in der Luftlinie nur 30 Kilometer voneinander I entfernt sind, auf eine Eisenbahnverbindung von etwa I 170 Kilometer angewiesen sind. Allein das hat seine ganz I natürliche Ursache darin, daß die Eisenbahn doch die Weser I überschreiten, also Bremen berühren muß, denn unterhalb I Bremens ist keine Brücke über dem Strom und läßt sich I auch wegen der Breite und der Uferverhältnisse wohl schwer I eine anlegen; höchstens bei Berne-Farge wäre es möglich, I da aber von Farge aus wieder nur auf weitem Eisenbahn- I umwege Bremerhaven erreicht werden kann, so würde herz- I lich wenig damit gewonnen fein. Heber Oldenburg-Nor- I denham hat man eine Verbindung von 120 Kilo Nieter I Länge, was schon eine ansehnliche Abkürzung bedeutet. I Allein damit ift eine Dampfschiffahrt von Nordenham nach Bremerhaven, das am andern Ufer liegt, verbunden. Ein- und Ausladen von Truppen aus Eisenbahnzügen in Dampfer erfordert höchstens bei Infanterie ohne Train eine geringe Zeit; für Artillerie, Kavallerie und Tram ist aber so viel Zeitverlust damit verbunden, daß die 50 Kilo- meter Umweg über Bremen gar nicht in Betracht kommen, zumal die Dampferfahrt von Nordenham nach Bremerhaven auch wieder etwa eine halbe Stunde erfordert. Daß man im Fall eines plötzlichen Angriffs auf Bremerhaven gerade Truppen aus dem dann doch wahrscheinlich gleichfalls ge­fährdeten Wilhelmshaven und nicht aus Oldenburg oder Hannover nach der Wesermündung senden wird, wagen wir zu bezweifeln. Genug, eine kürzere Eisenbahnverbin- düng zwischen den beiden wichtigen Hafenstädten hat immer ihren großen Wert. Daher hat man vor einigen Jahren eine Bahn von Varel (Station der Eisenbahn Oldenburg- Wilhelmshaven) nach Nordenham geplant. Von Wilhelms­haven nach Varel sind etwa 25 Kilometer, von Varel nach I Nordenham ebenfalls etwa 25 Kilometer, die Entfernung würde also auf 50 Kilometer heruntergebracht, wozu aller­dings noch 'bäe zeitraubende Umschiffung in Nordenham und Dampferfahrt nach Bremerhaven käme. Der olden- burgische Landtag ist nach seinen letzten Erfahrungen in Eisenbahnangelegenheiten sehr schwierig geworden, und es ist keine Aussicht, daß er die Bahn genehmigt; namentlich- auf Nordenham mehr zu verwenden, hat er gar ferne Lust gezeigt. Die Bahn ist ja auch, wenn überhaupt, von vor­wiegend strategischer Bedeutung, so daß das Reich sie eigentlich übernehmen müßte. Endlich ist noch ein anderer Plan aufgetaucht und gerade dieser wird in denBerl. N. Nachr." verfochten eine Bahn von dem kleinen, I Wilhelmshaven gerade gegenüber gelegenen Küstenort Eck- I warderhörn nach Nordenham zu bauen. Die Entfernung beträgt 30 Kilometer, 5 zu Wasser und 25 zu Lande, roobei jedoch 10 Kilometer Dampferfahrt von Nordenham nach! I Bremerhaven nicht vergessen werden dürfen Die Ver- bindung wäre also die kürzeste, aber ne hatte den Nachten I einer zweimaligen Unterbrechung durch die Dampfschmahrt.

Truppen müßten in Wilhelmshaven >ps S-lpff, rn E - warderhörn vom Schiff aus die Bahn in Nordenham von der Bahn aufs Schiff und in Bremerhaven vom Sch^s an Land geladen werden. Daß das nut Jnfanterre ohne^Tra.n angeht, mag zugegeben werden, obwohl der Äettgcwi n I gering bleibt; daß ein solcher Weg aber für 2lttiflene uno Reiterei ausgeschlossen ist unterliegt einern Zweifel^ Dal>er kommt die Linie über ecf^clrber^orn |triÄeutuna I nicht in Frage. Sie wird lediglick). eine gewsfe ^deutung I für den Ortsverkehr haben und daher dem oldenburgischen I Eisenbahnwesen überlassen bleiben.

r , f o 8 io hP§ mit dem 18. d. Mts. in Kraft tretenden

LouiS Bothas bei Dalmanthua wurde letzten Samstag ^feb*1900 bie ©arenbau<Mteuer be* .......1 treffend (G. S.' S. 294), haben Gewerbetreibende, welche im Laufe des Steuerjahres den Kleinhandel mit mehr als einer der im § 6 des Gesetzes unterschiedenen Waren-