Ausgabe 
16.5.1900 Erstes Blatt
 
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die für den Stadtverkehr gütigen 2-Pfennig-Po st karten I werden in wenigen Tagen in neuer Ausführung erscheinen. I Die jetzigen Karlen tragen das Wertzeichen in der Aus- | führung der früheren 3-Pfennigmarken und waren bereits I angefertigt, ehe die neue Markenzeichnung genehmigt worden I war. Der vorhandene Bestand, der etwa 23 Millionen I Stück betrug, ist zum größten Teil vergriffen. Die neuen I 2-Pfennigkarten, deren Wertzeichen ebenfalls die Germania | zeigt, kommen in den nächsten Tagen an die Postämter zur I Ausgabe.

§ Butzbach, 14. Mai. Die hiesige Realschule machte heute einen Ausflug nach Mainz, um sich die Tor- pedoflottille anzusehen; den Teilnehmern war eine Er­mäßigung der Fahrpreise um die Hälfte seitens der Bahn- verwaltungSbehörde in anerkennenswerter Weise verwilligt worden. Unser Nachbarort Pohl-GönS ist die erste Gemeinde unseres Amts, in der nach der Reichs-Grundbuch­ordnung des B. G.-B. die neuen Grundbücher angelegt werden sollen.

Mainz, 14. Mai. Auf Einladung des Ausschusses für das Volksfest zur Gutenbergfeier fanden sich die Vor­stände von 16 hiesigen Gesangvereinen gestern vormittag im Weinrestaurant Scharhag zu einer Besprechung zusammen, welcher Herr August Friedbörig präsidierte. Es wurde einstimmig beschlossen, bei dem Volksfeste einen Massenchor aufzuführen und die Leitung desselben dem Musikdirektor Heinrich Rupp zu übertragen. Die stattliche Zahl von 620 Sängern wurde bereits angemeldet. Zum Vortrage kommen:Das deutsche Lied" boif Kalliwoda,Liedesfrei­heit" von Marschner,ElSlein von Caub" und finden nur

I 2 Hauptproben statt, da die Sänger mit den anderen Proben für die Feier stark in Anspruch genommen sind. Da verschiedene Anmeldungen noch in Aussicht stehen, so wird dieser Chor die größte in Mainz bisher erreichte Stärke erhalten. Gestern nachmittag fand hier, wie der "M. A." berichtet, eine zahlreich besuchte Versammlung des deutschen Handelsgärtnerverbandes, Ortsgruppe Großherzogtum Hessen und Nassau statt. In der Haupt­sache drehte es sich in dieser Versammlung um die Beratung

I derjenigen Zollsätze, die von seilen des Gärtner- I Verbandes aufgestellt worden waren, um sie später dem

Bundesrat und dem Reichstag zur Annahme zu empfehlen. In der Sitzung kam es indessen zu keiner Beschlußfassung, I obwohl die Versammlung in ihrer überwiegenden Majorität sich für ziemlich hohe Schutzzölle für die Einführung I von Blumen, Pflanzen rc. aussprach. Die Versammlung setzte die Verhandlungen aus und beschloß in aller Kürze eine weitere Versammlung in Frankfurt a. M. einzuberufen, um über die vorzuschlagenden Zollsätze einen definitiven

Beschluß zu fassen.

Mainz, 14. Mai. Die Handelskammer hat den Ent­wurf eines neuen Handelskammergesetzes zur Revision des Gesetzes vom 17. November 1871, unter Be­rücksichtigung der inzwischen erlaffenen Gesetze in Preußen, Sachsen und anderen deutschen Staaten, ausgearbeitet und dem Ministerium vorgelegt. Die wesentlichen Neuerungen gegenüber dem geltenden Gesetze bestehen in folgenden Punkten: 1. Einteilung des ganzen Großherzog­tums in Handelskammerbezirke. 2. Ausdehnung | des aktiven Wahlrechts auf Prokuristen und des passiven Wahlrechts auf außerhalb Hessens wohnende, aber in dem Bezirk geschäftlich ansässige und solche Personen, die aus kaufmännischen Geschäftsbetrieben ausgeschieden sind, aber in dem Bezirk wohnen. 3. Zulassung gedruckter Zettel bei der Wahlhandlung. 4. Erledigung aller Wahldifferenzen durch die Handelskammer. 5. Erstreckung der Wahldauer von 3 auf 6 Jahre. 6. Zulassung des Ausschlusses eines Mitgliedes, das der öffentlichen Achtung verlustig geworden ist, durch Zweidrittel-Mehrheit der Kammermitglieder. 7. Befugnis zur Errichtung, Unterstützung und Beaufsich­tigung von Anstalten, Anlagen und Einrichtungen zur Förderung von Handel und Industrie. 8. Ernennung von Handelsmaklern und Dispacheuren. 9. Wesentliche Mitwirkung bei Prüfung der Handelsregister und Prüfung der Zugehörigkeit zur Handwerkerkammer.

Herborn, 14. Mai. Ein höchst trauriger Unglücks- fall hat sich in Amdorf am Samstagabend nach 8 Uhr zugetragen. Der Lehrer Reichwein wurde aufgefordert, eine Katze tot zu schießen, wozu er sich mit einem 9 mm Teschin bewaffnet an den betr. Stall begab. R. stellte sich auf der einen Seite des Stalles auf, wo er so hoch stand, daß er in ein in der Giebelwand befindliches Loch schauen konnte demgegenüber sich der Aufstieg zu dem Bodenraum des Stalles befand. R. sah. daß sich im Innern des Raumes etwas graues bewegte uno nahm an, daß cs die Katze sei. R. schoß auf die vermeintliche Katze, traf jedoch statt dieser den 16jährigen Sohn des Hüttenarbeiters Sattler von Amdorf, der inzwischen auf der Leiter empor- gestiegen war und dessen graue Mütze er für die Katze angesehen hatte, derart in den Kopf, daß der Tod nach wenigen Augenblicken eintrat. Erschütternde Szenen spielten sich nun ab, nachdem der bedauernswerte Schütze sich klar wurde, welches Unheil er angerichtet. Allgemein bedauert j man die schwergeprüfte Familie und den jungen Mann, der auf diese Art sein Leben lassen mußte, nicht weniger aber wendet sich die Teilnahme dem jungen Lehrer zu, der ungewollt so herbes Leid über sich und andere gebracht. R. stellte? sich noch am Samstagabend dem hiesigen Ge­richte, von einer Verhaftung wurde Abstand genommen. Heute begiebt sich das Gericht zur Aufnahme des That- bestandes nach Amdorf.

Letztere durch einen Schuß in die rechte Schulter kampf­unfähig gemacht wurde. Eine Bemerkung, welche der fremde Diplomat über die Gattin des Herrn v. G. zu diesem in einem hiesigen Balllokale geäußert hat, soll der Anlaß zu diesem Zweikampf gewesen fein.

Liegnitz, 14. Mai. Der Steuerrat L-chuchard des Hauptsteueramts stürzte beim Radfahren und starb infolge innerer Verletzungen.

* Ueber ein Reiseabenteuer des Kronprinzen von Italien berichtet dieGermania":Erst jetzt er­fährt man, daß dem italienischen Kronprinzen längst auf der Fahrt nach Berlin ein unangenehmes Reiseabenteuer passiert ist. Der Kronprinz fuhr mit der Gotthardbahn. Der Wagen in dem sich das Gepäck befand, kam nicht nach, und als telegraphisch in Italien Nachforschungen angestellt wurden, ergab sich, daß der Wagen unterwegs aus ge­raubt worden war. Der Wagen enthielt Gepäckstücke und zahlreiche Geschenke." Die Ausraubung, wenn die Mit' teilung derGermania" auf Wahrheit beruht, ist offenbar auf italienischem Gebiete erfolgt, wo dergleichen bekanntlich nicht selten ist. Die Eisenbahnräuber machen, wie man sieht, keine Standesunterschiede.

Vermischtes.

Berlin, 14. Mai. Nach einer Lokal-Korrespondenz sand gestern Morgen im Grünewald ein Duell zwischen dem Fi deikomm-Besitzer v. G. und einem Mitglied einer auswärtigen Gesandtschaft statt, bei dem der

Aus Stadt und Kand.

* Turnverein. Mittwoch abend 8^/z Uhr hält der Turnverein in seiner Halle an der Nordanlage eine außer­ordentliche Generalversammlung ab, zu welcher nur ein Punkt auf der Tagesordnung steht. Ts betrifft dieser die schon seit langer Zeit projektierte Turn- hall en Erweiterung. Bei dem allseitigen Interesse und der großen Wichtigkeit dieses Gegenstandes darf wohl em starker Besuch der Versammlung erwartet werden, was umsomehr zu begrüßen wäre, als in dieser Angelegen­heit eine definitive Entscheidung herbeizuführen ist und an der Hand vorliegender Pläne und Kostenvoranschläge ein genaues Bild der bestehenden Projekte gegeben werden kann. Letzteres mag denn auch bestimmend gewesen sein, diese Ver­sammlung in der Turnhalle abzuhalten, um dadurch an Ort und Stelle Aufklärung geben zu können.

** Die Gießener Ruder Gesellschaft beteiligt sich auch an her am Donnerstag 17. d. Mts. in Biebrich am Rh. statt­findenden Kaiserregatta. Sie wird mit ihrer akademischen Mannschaft im Rennvierer um den Kais er preis starten, und im Einer um den von der Stadt Biebrich gestifteten Ehrenpreis. Es dürften schwere und heiße Kämpfe zu er­warten sein, da den hiesigen Ruderen hervorragende in Sport bekannte Vereine aus Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, Mainz, Bonn und Heidelberg gegenüber stehen. Der Ehrenvorsitzende der hiesigen Rudergesellschaft, Herrn Jean Kirch ist als Schiedsrichter berufen worden und wird die Rennen auf dem hierfür bestimmten DampferAramis" begleiten. Zu der Regatta wird am Donnerstag, 17. Mai ein Extrazug von Frankfurt nach Biebrich-Mos­bach gehen. Abfahrt Frankfurt 12 Uhr 10 Min. nach­mittags, Ankunft Biebrich.Mosbach 1 Uhr 10 Min. Die Rückfahrt findet abends 7 Uhr 40 Min. statt; Frankfurt 8 Uhr 38 Min. Die Fahrpreise betragen ab Frankfurt für Hin- und Rückfahrt: zweiter Klaffe Mk. 2.40, dritter Klasse Mk. 1.60. Von Gießen aus müßte man den Zug 8 16 morgens benutzen, um den Anschluß zu dem Extra­zuge in Frankfurt zu erreichen; denn der 10.15 hier ab­gehende Personenzug trifft erst 7 Minuten nach Ablassen des Extrazuges in Frankfurt em. Alle Preise, der m spätgotischem Stil gehaltene prächtige Kaiser preis voran, find herrliche Erzeugnisse deutscher Eöelschmiedekunst. - Die Anfahrt des Kaisers erfolgt über die neue Zu­fahrtsstraße von Wiesbaden aus etwa um 2.45 Uhr nach­mittags. Die Regatta findet zwischen PetersAue und Rett- Lergs Aue statt.

Die Jahrhundertkarte der Reichspost ist nunmehr völlig vergriffen, und da auch der Bestand der alten Post­karten zum größten Teil ausverkauft ist, kommen nunmehr solche mit den neuen Germaniamarken zur Ausgabe. Auch

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 15. Mai 1900.

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Berlin, 15. Mai. Nach einem Telegramm verschie­dener Morgenblätter aus Wien findet die Vermählung derPrinzessinLuisevonCumberlandmit dem Prinzen Max von Baden am 10. Juli in der evan­gelischen Kirche zu Gmunden statt. Trauzeugen werden sein: Kaiser Franz Josef, Kronprinz Wilhelm von Preußen, König Christian von Dänemark und König Georg von Griechenland.

Berlin, 15. Mai. Sämtlichen Mitgliedern des R e i ch s t a-g e s und des B u n d e s r a t s sind gestern die im Verlage des Goethebundes erschienenen Reden zuge­gangen, die am 25. März im Berliner Rathause zur Abwehr der kunstfeindlichen Bestimmungen der Lex Heinze gehalten worden sind. Ebenso ist den Abgeordneten eine Erklärung gegen die §§ 184a und b übermittelt worden, welche die Unterschrift einer großen Zahl hervorragender Männer der Kunst, Wissenschaft und Litteratur trägt.

Berlin, 15. Mai. Die Morgenblätter veröffentlichen eine Kundgebung der Vereinigung deutscher Fabri­kanten gegen die Sondersteuer auf Großbetriebe. Dieselbe ist von mehr als 120 der größten und angesehendsten Firmen der deutschen Industrie unterzeichnet. 5700 deutsche Fabrikanten protestieren gegen die Besteuerung der Warenhäuser in einer Eingabe an das Abgeordneten­haus.

Paris, 15. Mai. Gestern abend 7 Uhr fand in der Avenue des Champs Elysees eine Explosion statt. Die Polizei wollte ein Attentat in Abrede stellen. Es wurde jedoch durch die sofort eingeleitete Untersuchung festgestellt, daß ein solches geplant war. Eine regelrechte S o m b e mit einer Lunte versehen, war an den Wagen des Banners Raphael angebunden worden. Die Explosion richtete keinen

S» w."i. StiwSw&Ä "14.1 fität Teapcl ben Vesuv und wurde von der Lava schwer verletzt.

reichen Stadtverordneten, Provinzialdirektor Freiherr von I Gagern, Stadtkommandant Generalmajor von Zastrow, I Generalmajor v. Kaiser, Platzmajor v. Houwald, mehrere I andere Offiziere und Spitzen sonstiger Behörden. Mit dem I Empfang der Flottille militärischerseits war General von I Zastrow beauftragt. Tie Rheinuser mit den zahlreich ge­flaggten Schiffen, auch das Großh. Palais und das kurfurch I liche Schloß trugen die hessischen Farben boten ein buntes Bild. Unter Böllerschüssen setzte sich der Begrußungs- dampfer in Bewegung. Arn Ufer vor dem Landungsbock der Biebricher Boote hatte sich eine zahlreiche Menschenmenge versammelt. An Bord des Dampfers war die Kapelle des 87 Inf -Reqts., die bei der Abfahrt patriotische Weisen I erklingen ließ. Auf den Rauen des Vordermastes» hatten m-ta 20 als Matrosen kostümierte Pioniere aus Mainz 'lusstellung genommen. Um halb elf Uhr fand die Be- I qcqnung in Eltville statt. Sie Kapelle intonierte ®ei Sir im Siegerkranz". Böllerschüsse erdröhnten und mit endlosen Hochrufen und Tücherschwenken sowohl auf dem Begrüßungsdampfer wie an den reich beflaggten maleruchen Villen wurden die fünf Torpedoboote (das Tivisionsboot fehlte wegen des niedrigen Wasserstandes) begrüßt ersten dieser kleinen Fahrzeuge (S 9), das die hessische flagge gehißt hatte, stand an Bord der, Großherzog mit dem Flügeladjutanten Oberst Grancy und erwiderte militärisch grüßend die Ovationen des Publikums und der | ^estgäste. Aus dem ersten Torpedoboote befand sich auch Wafserbauinfpektor Jmrodt, der die Flottille zur Infor- 1 mation wegen der Wasserverhältnisfe des Rheins begleitete. Die fünf Boote fuhren an den Begrüßungsdampfern vor­über, woraus diese die Führung bis Mainz übernahmen. Bei der Rückfahrt hatte in Biebrich am\ Ufer die Unter- vffizierschule mit Kapelle Aufstellung genommen. Tie Ankunft in Mainz erfolgte um halb 12 Uhr. Am Rheinthor hatten sich die Husaren postiert, an den Ufern Militär und Zivil nach Tausenden, die Mitglieder des Ma- rinevereins, Veteranenvereins, des Veteranenvereins der hessischen Tivision und des Mainzer Kriegervereins, welche Spalier bildeten und sich mit den Festgästen nach der Stadt- jjaUe begaben. Bei der Ankunft der Flottille wurden vom Fort Pritzelwitz Kanonenfchüffe gelöst, am User war eine Militärkapelle (88er) zur Begrüßung postiert. General von Zastrow begrüßte Namens der Garnison nach der Landung die Offiziere der Flottille, worauf Kapitänleutnant Funke r)um Gouverneur General von Collas zur dienstlichen 'Meldung fuhr. Vorher hatte er sich bei dem anwesenden kommandierenden General der Infanterie von Lindequist gemeldet und den Bootsrapport erstattet. Ter Großherzog stieg am Schloßthor aus und begab sich zu Fuß ins Schloß. In der Stadthalle begrüßte Oberbürgermeister Tr. Gaßner die fremden Gäste mit kurzen Willkommensworten, worauf ihnen ein Ehrentrunk und zwar Mainzer Wein) (1893 er Michselsberger) kredenzt wurde. Frau Oberbürgermeister Gaßner überreichte dem Kapitänleutnant Funke einen xZtrauß prächtiger, gelber Marschall-Niel-Rosen. Um 1 Uhr fand im Großherzoglichen Palais, wohin sich der Großherzog bald nach seiner Landung begeben hatte, ein Diner statt, zu dem außer den Offizieren der Flottille nur ein kleiner Kreis von den Spitzen der Zivil- und Militärbehörde Einladungen erhalten hatte. Tie Mann­schaften wurden seitens der Stadt in der Stadthalle be­wirtet.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

»ietzn», 14. Mai. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. ^1^05-1.20 Huhnneirr ver St. 0-0 4L, 2 St. 1011 H, Enteneier 2 St. 1213 »am e»

et et per St. 1611 4>, Käse 1 St. 5-7 4?, Kasematte 2 SU-M, Ütbfen per Liter 19 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar

X (.831.00, Hühner per St. X 1.303.00, Hahnen ?eT X 1.301 80, Enten per St. X 2-00-2.50 Ganse PA Urnd x o 000.00, Ochsenfleisch ver Pfd. 6874 H, Kuh'und Mndfleisch per Pfd. 6264 H, Schweinefleisch per Pfd. 50 * aSjfT aeisch gesalzen, per Pfd. 74 A, Kalbflei cd 64-66 A,

Hammelfleisch per Pfd. 50-66 4, Kartoffeln per 100 Wo 4 00 bir 5.00 X, Wesßkraut perSt. 00-00, Zwiebeln per Etr. X 9.009.50, I,al*j,Que?itber19Jlai'tt8nt von 7 Uhr morgens bis 1 UV nach- mittags. Während der ersten drei Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden.

Frankfurter Börse vorn 14. Mai.

"Wechsel auf New-York zu 4.21-22.

Prämien auf Kredit per ult Mai 1.10 %, do. per ult Juni 2.000/g, Diskonfo-Kommandit per ult Mai 1.05 0, ao. per ult. Juni 2.00 O/o, Lombarden per ulh Mai 0 50 °/o, äo. per ult. Juni 0.00®/ , Berliner Handelsges. per ult. Juni.

Notierungen: Kreditaktien 22b,10-70.000, Kommanoit 186.20-30.000, Staatsbahn 135.50-00-00, Gotthard 141.70, Lombarden 26.10-00.00, Ungar. Goldrente 97.30, Italiener 95 00, 3nro7.. Mexikaner 25.50, Oesterr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4 188/*. Privat-Diskont 4®/16%.

II/.-28/. Uhr: Kreditaktien 225.80-90.00-000 , Diskonto-Kom- mandit 186.20-10.00000, Staabs bahn 135.50-00-00, Lombarden 26.10 bis 26-00. _____________________