Ausgabe 
15.11.1900 Erstes Blatt
 
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* Zur drahtlosen Telegraphie. Die vor kurzem von Prof. Braun (Straßburg) persöulich«>ae- leiteten Versuche mit dem Braun'sckien System der draht- loseu Telegraphie führten, wie aus Helgoland ge­meldet wird, zu dem (Ägebnis, daß damit eine fehlerfreie Verständigung zwischen Cuxhaven und Helgoland, das heißt auf eine Entfernung von 62 Kilometer, möglich ist.

* Basel, 13. November. Heute mittag stieß der Schnellzug Telsberg-Basel auf der Station Münchenstein, bekannt durch die Eisenbahukatastrophe vom 14. Juui 1891, auf einen dort stehenden G ü terzug. Der Schutzwagen des Schnellzuges und die zwei vordersten Per­sonenwagen wurden stark beschädigt und der Ingenieur Guggenbühl-Leuthold aus Zürich verletzt; er wurde in das Spital nacfy Basel gebracht. Sonst gab es keine nennenswerten Verletzungen. Im hintersten Wagen des Güterzuges befand sich Vieh, wovon fünf Stück getö tet ^verden mußten. Der Materialschaden ist groß.

* Prag, 13. November. In dem Plutoschachte der Brücher Gewerkschaft erfolgte heute nachmittag eine Ex- plosionschlagenderWetter. Die Rettungsmannschaft von Brüx und Oberleutensdorf begab sich an die Unglücks­stätte. Bisher ist festgestellt, daß im Plutoschachte zehn Menschenleben verloren gingen. Neben den zehn Toteu wurden 20 Personen teils verwundet, teils werden sie vermißt. Das Unglück geschah durch Feuer. Die Mannschaft fuhr aus und machte die Mitteilung von dem Brand. Daraufhin fuhr der Betriebsleiter mit Aufsichts­personal und mehreren Bergarbeitern ein, um den Brand zu bewältigen. Als die Verdämmungsmauer errichtet war, erfolgte abermals eine Explosion, die die Stauer niederriß, wobei die an der Rettungsaktion Beteiligten verunglückten.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische 6emeinhi.

Donnerstag den 15. November, abends 8 Uhr: Bibelstupde im unteren Konfirmandensaal (Kirchstraße 9). Ev. Ich. Kap. 14, V. 12 ff. Pfarrer Dr. Grein.

. 208.40 . 180.10

. 135.60 . 149 40 . 151.40 . 140.80 . 145.10 . 212. . 192. . 184

Ausland.

Stockholm, 13. November. Die neue Vorlage, betr. I die Heeresordnung, bestimmt für die Dienstzeit der I Wehrpflichtigen bei der Infanterie und Festungsartillerie I 245 Tage Ausbildungszeit im ersten, eine Uebungszeit von I 35 Tagen im 3., 4. und 5. Jahre, von 15 Tagen im I 9. Jahre; für die Kavallerie und Feldartillerie 281 Tage I Ausbildungszeit, sowie eine 42tägige Uebung im 2. und I 4. Jahre. Die jährlichen Ausgaben der voraussichtlich in 12 Jahren durchgeführten Vorlage werden auf 45,338,000 Kr. veranschlagt.

Loudon, 13. November. Einem Telegramme des Kom­missars von Uganda zufolge sind die Unruhen im Nandi-Bezirk beendigt und die Eisenbahn- und Tele- graphenlinieu nunmehr ganz sicher. Alle benachbarten Völkerschaften standen den Verwaltungsbehörden in loyaler Weife bei.

DieMorning Post" meldet aus Washington vom 12. d. M.: Der Chef des Marine-Artillerie-Departe- I meptS erklärt, er werde den Kongreß für das laufende Jahr um die Bewilligung von 5,500,000 Dollars für fein Departement ersuchen. Davon sollen 4 Mill. Dollars für Panzerungen', 500,000 Dollars für MunitionS- ! Reserven, 500,000 Doll, für Herstellung rauchlosen Pulvers, 250,000 Doll, für den Ankauf von Reserve« 1 geschützen und für Hilfskreuzer verwendet werden. Der Rest soll in kleinen Posten für die laufenden Bedürf- niffe Verwendung finden. Das Marineamt beabsichtigt, den Kongreß um die Bewilligung eines besonderen Postens von etwa 500,000 Dollars anzugehen, die für Versuche mit unterseeischen Booten bestimmt find.

Brussel, 13. November. Im Senat beriet man die Interpellation über den gescheiterten Plan einer belgischen Expedition nachChina. Minister Defavereau erklärte, die Ursache der Aufgabe des Projekts fei der unerwartet schnelle Entsatz Pekings durch die Verbündeten gewesen. Auf eine vorherige Anfrage Belgiens halten alle Groß­mächte dem belgischen Plan zugestimmt, nur England habe keine Meinung äußern wollen. Dem Verlangen, die diplo­matische Korrespondenz vorzulegen, will der Minister nicht entsprechen können.

Paris, 13. November. Der Senat stimmte mit 172 gegen 34 Stimmen dem von der Kammer bereits an­genommenen Gesetz zu, das die Frauen zur Ausübung der Advokatur zuläßt.

Gestern abend 11 Uhr wurde die Ausstellung geschlossen. Die Musik spielte dieMarseillaise." Nur wenige Besucher waren beim Schluß zugegen. Der Ge meinderat von Paris nahm einen Antrag an, wonach er allen Fremden, welche die Weltausstellung besuchten, Gruß und Dank übermittelt.

Nach einer hier eingelaufenen Privatmeldung aus Rom gedenkt Chamberlain Ende dieser Woche in Berlin einzutreffen und gedenkt sich derart einzurichten, daß er noch in Deutschland oder Oesterreich weilen wird, während Krüger i» Frankreich sich aufhält.

Petersburg, 13. November. Wegen Erkrankung des Zaren und des bekannten Zustandes der Kaiserin erfolgt die Rückkehr des kaiserlichen Hofes nach Petersburg Sude des Jahres. Graf Lambsdorff verbleibt ebenso wie der Finanzminister, der Kriegsminister und der Minister des Innern, bis Mitte Dezember am kaiserlichen Hoflager.

Kapstadt, 13. November. General Rundle hatte in den letzten Tagen mehrere Gefechte in den Distrikten von Harrifmith, Vrede und Reitz. General Douglas besetzte BenterSdorp, wo die Buren ihre Operationsbasis und Vor­ratslager hatten. 21 Buren wurden gefangen, eine Anzahl Rinder und Schafe erbeutet.

Cradock, 13. November. In der Nähe von Petrus- berg wurde eine Polizeipatrouille nach heftigem Kampf von den Buren gefangen. Nachdem den Leuten die Ge­wehre und sonstige wertvolle Gegenstände abgenommen waren, wurden sie freigelassen.

Washington, 13. November. Marokko hateS wiederum rbgelehnt, sich auf die Forderung her Vereinigten Staaten, für die Ermordung der naturalifierten Bürger der Ver­einigten Staaten eine Entschädigungssumme zu zahlen, ein» zulasten.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 14, November.

Neueste Meldungen.

(Telephon-Meldung desGießener Anzeigers".)

Eröffnung des Reichstags.

Berlin, 14. November. Der Kaiser eröffnete heute mittag 12 Uhr im Rittersaale des königlichen Schlaffes den ResichStag mit einer Thronrede, in der er in erster Linie auf die Ereignisse in Ostafien näher einging. Der Kaiser erwähnte die ersten Meldungen aus China, die Er­mordung des deutschen Gesandten und wie alle Nationen Schulter an Schulter kämpften, um die Aufrührer zu unter­drücken. Gern hätte er schon damals den Reichstag zu« sammeuberufen, der gewiß alle nötigen Kosten mit demselben Patriotismus genehmigt hätte, wie man die deutschen Krieger mit Enthusiasmus zu ihrer Ausfahrt begleitet habe. Jn- deffen habe damals die Aufgabe noch nicht festgefianden, und es habe auch noch nicht genau festgestellt werden können, wie hoch sich die Unkosten belaufen. Die verbündeten Re­gierungen hätten das Vertrauen, daß der Reichstag auch nachträglich die nötigen Ausgaben genehmigen werde.

Die Thronrede gedenkt ferner der neuen Gesetzentwürfe und betont, daß infolge natürlicher Erhöhungen der Ein­nahmen und der in der vorigen Session beschlossenen neuen Steuern der Fürsorge für die Arbeiter und für die Landes­verteidigung erhöhte Aufmerksamkeit zugewendet werden könne. Der neue Zolltarif sei soweit bearbeitet, daß die Vorlage im Laufe des Winters dem Bundesrat vorgelegt werden könne. Des weiteren werden in Aussicht gestellt eine neue Seemanns­ordnung, eine gesetzliche Regelung des Privatversicherungs­wesens, des Urheberrechts, sowie eine Unfallversicherungs­gesetzgebung für die Mitglieder des Soldatenstandes. Der Kaiser gedachte zum Schluffe des schmerzlichen Verlustes, den er durch den Tod des Königs Humbert erlitten, und erwähnte noch die Pariser Weltausstellung als ein für die Ent­wickelung des Handels und der Arbeit segensvolles Ereignis. Der Reichs tag trat heute nachmittag 2 Uhr zu seiner 1. Plenarsitzung zusammen. Die Präsidentenwahl soll am Donnerstag erfolgen.

Berlin, 14. November. In hiesigen politischen Kreisen nimmt man an, daß der Rücktritt des württembergischen Ministerpräsidenten Frhrn. von Mitt nacht vielleicht in der Behandlung der Frage einer preußisch-württem- berlisch en Eisenbahngemeinschaft eine Aeuderung herbeiführen könnte.

Haag, 14. November. Die Abreise der Buren-Dele- gierten ist auf Sonntag vertagt, da die Ankunft des Präsi­denten Krüger bis dahin erwartet wird.

kosten sind auf Mk. 15 Mill, veranschlagt. Der dem Etat »eigefügte Voranschlag der Betriebseinnahmen und Aus­gaben der fertiggestellten Strecke der Usumbaraeisenbahn für 1901 weist an Einnahmen Mk. 142 800, an Ausgaben Mk. 142 210 auf. Dem Bundesrat ist auch der Mi­litär-Etat zugegangen. Unter den Einnahmen be- kinden sich für Grundstücksverkäufe in Düsseloorf drei Millionen Mark, in Mannheim 398 860 Mark, in M a i n z 388400 Mark und in Darmstadt 210 000 Mark.

am Freitag, den 16. d. M. statt. Ueber die Berliner I Erstaufführung im Lessingchealer berichtet diePost":

Wer noch nie eine BerlinerGroße Premiere" mttgemacht hat, I der mußte gestern abend, als er so gegen 11 Uhr das Lesfinglheaier I verlieh, der Ansicht huldigen, einen großen Erfolg miterlebt zu haben, I ein Schauspiel mit aus der Taufe gehoben zu haben, von dem das I Publikum noch reden wird in den fernsten Tagen Die besten und I lebensvollsten Szenen des Stückes werden ermöglicht durch die prächtige I Figur des HUfspredtgers Hasste, in der Sudermann seine ganze feine I Charakterisierungskunst zeigt. Dieser famose junge Mensch, dessen ehr- I liche, unverbrauchte Kraft und natürliche Menschenliebe so lustig zum I Ausdruck kommt, ist in seiner Stellung im Drama ein naher, sehr naher | Verwandter des Pfarrers in derHeimath". Die Aufführung ist im I großen ganzen zu loben. Was bei der Beliebtheit Sudermanns und I dcm Vertrauen, das ihm das Theaterpublikuni entgegenbringt, in diesem I Winter das Schicksal desJohannisfeuers" sein wird, läßt sich nicht I sagen. Das aber wird sich wohl prophezeien lasten, daß bald ebenso I viele Künstlerinnen alsMarikke" im interessantenJohannisfeuer" I gastieren- werden.

** Von der Gasanstalt. Interessante Angaben I machte der Beigeordnete Wolff in der letzten Stadt-Ver- I ordneten-Versammlung betreffs des Gaskonsums im Be- I triebsjahr 1896/1900. Die gesamte Privatbeleucksiung er- | sorderte demnach, 980 597 Kubikmeter gegen 861544 ^kubik- I meter des Jahres vorher. Der Verbrauch« für Gaskraft- I maschienen steigerte sich von 87 396 Kubikmeter Verbrauch | 1898/99 auf 103 997 Kbkm. Für Heiz-, HauShaltungs- und I gewerbliche Zwecke wurden 1899/1900 191 751 Kubikmeter I gegen 149 246 Kubikmeter des Betriebsjahres vorher ver- I braucht. Auch der Bedarf an Leuchtgas für die Straßen- I beleuchtung erhöhte sich von 209 806 Kubikmeter des Vor- I jahres 1899/1900 auf 210^791 Kubikmeter. Die Gesamt- I gasproduktion betrug 1899/1900 1 314 725 Kubikmeter zu I dessen Herstellung 4 454 950 Kilogramm Kohlen ersorder- I lich waren. Aus 100 Kilogramm Kohlen wurden durch- I schnittlich 29,51 Kubikmeter Gas und u. a. 72,05 Kilogramm I Kokos erzeugt. Die Zahl der Abnehmer für Leichtgas I betrug 1121, 169 mehr als im Jahre vorher, dieselben | brannten 12 053 Flammen, 789 Flammen mehr als I 1898/99. Die Zahl der Heiz- und Kochgasabnehmer betrug I 461 mit 2468 Flammen oder Schlauchhähne und wieß eine I Vermehrung von 107 Abnehmer auf. 1629 Gasmesser, mit einem Mehr von 267 Gasmesser gegen das Vorjahr waren aufgestellt. Die Zahl der Gaskraftmaschinen hatte j sich von 45 auf 50 Mit 150 einhalb Pferdestärken vermehrt. Die vorhandenen 624 Straßenlaternen erfuhren eine Ver­mehrung gegen das Vorjahr um 29 Stück.

S. Allendorf a. d. Lahn, 11. November. Gestern vor- mittag gegen 11 Uhr brach in der Hofraite des Jakob Wagner II. hier Feuer aus, das durch sofortiges Ein­greifen auf feinen Herd beschränkt wurde. An der Hinter- | feite des Wagner'schen Stalles hing eine Strohmatratze, die im Winter zum Schutze deS Bienenhauses diente, an der das Feuer, so viel man hort, von spielenden Kindern an­gelegt worden ist. An dieser lief es die Wand empor und schlug unter das Dach auf den mit dürrem Futter gefüllten Boden. DaS Futter entzündete sich rasch, wurde aber durch sofortige Hilfe alsbald gelöscht, sodaß der Schaden noch nicht sehr bedeutend zu nennen ist. Der FriedhofSwärter hatte das Entstehen deS Feuers vom Fribd- hose aus mit angesehen, und diesem ist eS zu verdanken, daß der Brand noch rechtzeitig bewältigt werden konnte. Wagner ist gegen Feuer nicht versichert.

-nn. Darmstadt, 13. November. Die Großh. Hof- I Haltung ist nunmehr aus Jagdschloß Wolfsgarten voll« I ständig hierher verlegt, und die Großh. Familie wird nach I ihrer Ende dieser Woche erfolgenden Rückkehr in daS Neue I Palais wieder einkehren, um dort ihren Winteraufenthalt I zu nehmen. Entgegen einer in den Blättern gebrachten Meldung wird der Finanz-Ausschuß der Zweiten I Kammer erst am 22. d. M. zur Beratung einiger wichtiger I Fragen zusammentreten. Ursprünglich war der 21. d. M. I vorgesehen, der Vorsitzende deS Ausschusses ließ dann aber I die Mitglieder einiger dringender Fragen wegen telegraphisch I auf den 14. laden, es kamen aber soviel Absagen, daß I nunmehr der 22. bestimmt worden ist. Wie bestimmt ver- I lautet, soll die Kammer bann noch vor Weihnachten zur I Erledigung einiger wichtigen Sachen auf einige Tage berufen I werden. Der seit dem 31. Oktober von hier spurlos I verschwundene Garnison Verwaltungsdirektor Nechnungsrat Wild hat eine ganze Anzahl seiner Freunde und Bekannte I noch kurz vorher gehörig hineingelegt. Die Militärbehörde I erleidet anscheinend keinen großen Schaden, da sie zum I Teil durch Kaution gedeckt ist. Große Entrüstung erregt es aber, daß W , der nahezu 50 Jahre Dienstzeit hat und I großes Vertrauen genoß, auch die Ersparnisse einer armen I KasernenwärterS-Witwe im Betrage von 1000 Mk., die I ihm in einem Sparkassenbuch anvertraut waren, erhoben I und mitgenommen hat.

Main-, 13. November. Der um 6 Uhr früh von I Alzey hier fällige Personen zug ist heute diesseits des I Wallgrabens am Eingänge zum Güterbahnhofe mit seiner I Maschine entgleist. Der Unfall verlief ohne ernste I Folgen.

I ** Kleine Mitteilungen ans Heffen und den Nachbarstaaten. I Der Direktor des RealgymnasiumsWöhlerschule" in Frankfurt a. M., Dr. Julius Ziehen, ist zum Ober- ftubienbireltor der preußischen Kadettenanstalten ernannt I worden.

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Vermischtes.

* Halle, 13. yrooember. Einen sonderbaren 3 e 11 bce r t r e i b verschaffte sich aestern abend gegen zehn Uhr der sind. jur. Qu. Er kletterte aus dem Fenster seiner im zweiten Stockwerk des Hauses Friedrichstraße Nr. 4 belegenen Wohnung und balanzierte dann auf dem unter den Fenstern hinlaufenden Gesimse hin und her, ein Schauspiel, das trotz der späten Stunde zahlreiche Zu­schauer herbeilockte. Nach Aussagen von Zeugen soll Qu. derartige Vorstellungen schon öfters gegeben haben. Auf Vorhaltungen erwiderte Qu., es ginge niemanden etwas an, auf welche Weise er sich amüsiere, wenn er fiele, nun, dann sei er eben weg. Wahrscheinlich wird die Polizei Veranlassung nehmen, den Amateuer-Gymnastiker eines Besseren zu belehren.

Börsennachrichten

Berlin, 13.

4 % Deutschererandschuld-Bank 1 u. 2 4p/0 do 8. 5/< unk. b. 1904

8Vs0/ do. 8 7/8, unk. b. 1906

4 /q D Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908

Laudeslotterie. In der heute stattgefundenen Ziehung fielen 1 Gewinn ä 50 000 Mk. auf Nr. 30112. 1 a 15 000 Mk. auf Nr. 31 243. 1 ä 10 000 Mk. auf OTr. 19096. 1 ä. 5000 Mk. auf Nr. 5096. 2 ä 3000 Mk. auf Nr. 5839, 12 257. 3 ä 2000 Mk. auf 11 984 27 106 27 192. 5 ä 1000 Mk. auf Nr. 4385, 7786 19 085, 30 787, 31 446. 8 L 500 Mk. auf Nr. 2745 3447 5770,5882, 14 969, 18 800, 19 397, 23 578. _ 39 z 250 Mk. auf Nr. 1513, 2399, 2721, 2862, 3037, 3281, 4150 4958, 5219, 7884, 9198, 10029, 10 1)1, 11 541 12 084 12 155, 14 291, 15 881, 18 568, 18 569,

18 687 19 106,' 19 237, 20 527, 21 541, 21 732, 21 895,

22 138, 24 437, 26 043, 26 078, 26 781, 28 339, 29 000,

2 9 584, 29 732, 31 299, 31 449, 31 551.

Stadttheater. Die hiesige Premiöre des neuen Sudermann 'scheu SchauspielsJohannisfeuer" findet

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Telephonischer Kursbericht

Frankfurt, den 18. November.

Preuss. Hyp -A -Bank 8. 8-12

86.10 .

86.10

do.

8. 15-18 unk. b. 1900

do

8. 19'20, unk. b. 1905

86 10

do.

8. 13, 14

79.80

do

8. 21, 22, unk. b. 1905

79.80

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