lcinder in Bloemfontein sind keineswegs beunruhigt. Ihre einzige Sorge ist nur der Mangel an Pferden.
Bloemfontein, 12. April, 4 Uhr morgens. In England herrscht große Unruhe über die Lage in Bloemfontein. Dieses Telegramm hat hier große Verwunderung hervorgerufen, da man hier die jüngsten Gefechte an unserer Flanke als bloße Zwischenfälle betrachtet. Die Besatzungsarmee wächst täglich. Mannschaften, Munition u. s. w. treffen ununterbrochen per Eisenbahn ein.
Brüssel, 13. April. In der Repräsentantenkammer verlas der Minister eine Mitteilung, der zufolge derZronigallesein-eunbeweglichLmSüterdem ^.ande zum Geschenk macht. Die Rechte hörte die »erlesung stehend an._— Sie wurde vom Hause mit anhaltendem Beifall begrüßt. — Für das große Publikum ist das
KoKates und UrsviuMes.
** Da8 gestrige echte Aprtlwetter artete gegen abend in einen orkanartigen Sturm mit heftigem Regen aus. Paffanten, die durch den klaren Sonnenschein des Spätnachmittags ins Freie gelockt waren, wurde« durch das plötzliche Auftreten des Orkans in die unangenehmsten Situationen gebracht. Zerbrochene Schirme und vom Sturme entführte, in zu nahe Bekanntschaft mit dem Straßenschmutz geratene Hüte dürften gestern in Menge außer Gebrauch gesetzt worden sein. — AuS Hartmannshain schreibt man uns, daß dort.gestern infolge des Orkans das AuSsichtsgerLst auf der Herchenhainer Höhe zusammen stürzte, das erst vor ca. 15 Jahren errichtet worden ist. Die Herchenhainer Höhe bildet seit Jahren einen beliebten AuSfiugSpunkt für Touristen. Es wäre deshalb im Interesse des Verkehrs sehr zu wünschen, daß das seitherige Holzgerüst recht bald und möglichst durch einen massiven Bau ersetzt würde.
** Tiroler-Konzert. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, giebt die Jodler-Gesellschaft „Alpenveilchen" aus Innsbruck am Dienstag Mittag und Abend im „Kaiserhof" ein Konzert, auf das wir noch besonders aufmerksam machen. Auswärtige Blätter sprechen sich recht anerkennend über die Leistungen dieser Sänger aus, deren reichhaltiges
Rom meldet, in der Kardinal-Kongregation für außerordentliche kirchliche Angelegenheiten beraten worden. Dem Vernehmen nach ist die Entscheidung zu gunsten der Fakultät | ausgefallen. Der Beschluß der Kongregation bedarf noch der päpstlichen Bestätigung, an der jedoch nicht gezweifelt wird.
— Nach dem von der Kommission für Arbeiterstatitik veröffentlichten Protokoll über die Verhandlungen vom 12. bis 14. Dezember v. I. .hat die Kommission in Bezug auf die Arbeitsverhältnisse im Gastwirtsgewerbe folgendes beschlossen: Achtstündige Mindestruhezeit, die an 60 Tagen im Jahre verkürzt werden kann. Den Kellnern und Köchen ist jede Woche einmal zwischen 12 Uhr mittags bis 9 Uhr abends eine sechsstündige Ruhezeit zu gewähren, an deren Stelle in Städten von über 10 000 Einwohnern ein voller Ruhetag für jede dritte Woche treten kann. Das weibliche Küchenpersonal fällt unter die Gesindeordnung. Mädchen unter 18 Jahren sollen von der ständigen Bedienung der Gäste ausgeschloffen bleiben. Jugendliche Personen unter 16 Jahren sollen von 10 bis 6 Uhr nachts nicht beschäftigt werden. Die Forderungen der Kellner und Köche: wöchentlicher Ruhetag, neunstündige Mindestruhezeit und tägliche Arbeitspausen sind von dem unlängst in Berlin abgehaltenen Kongreß der Gastwirtsgehilfen erneuert worden. Nun hat die Regierung das Wort.
— Der Magistrat hat das zur Umgestaltung des Friedhofes der Märzgefallenen im Friedrichshain entworfene Projekt der städtischen Parkdeputation abgelehnt. In einem neuen Projekt soll der historische Charakter des Friedhofes besser gewahrt werden. Es soll thunlichst das Bestehende erhalten und dem weiteren Verfall der Gräber vorgebeugt werden.
— Dem Beschlüsse der Stadtverordneten-Versammlung, 50000 Mk. für den Besuch der Pariser Weltausstellung durch städtische Beamte, Lehrer, Fachlehrer, Techniker und Arbeiter bereitzustellen, ist der Magistrat beb getreten.
I — Dem Gouverneur von Putt kam er ist von der I französischen Regierung das Kommandeurkreuz der I Ehrenlegion verliehen worden.
I — Die „Köln. Volksztg." erfährt zur Gesamtstellung I der Regierungskreise zur Deckungsfrage bei der Flottenvorlage zuverlässigst, die Meldung eines Berliner
I Blattes, während der Osterferien solle zur Lösung dieser Frage nichts geschehen, sei unzutreffend. Im Gegenteil. Die Frage der Kostendeckung werde alsbald nach dem Wiederzusammentritt des Reichstags derart geregelt, daß auf eine Zustimmung der Mehrheit der Volksvertretung gerechnet werden könne. Alle aufgetauchten Steuerprojekte würden allerdings nicht berücksichtigt, namentlich nicht diejenigen der Abgg. Richter und Bebel, auf deren Mitwirkung
I bei der Erledigung der Angelegenheit man doch nicht rechnen könne. Eine Vertagung der Flottenangelegenheit sei weder für die Regierung, noch für den Reichstag wünschenswert, deshalb sei auch die Entscheidung im Reichstag noch in der ersten Hälfte des Mai zu erwarten.
— Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" erklärt heute in einem längeren Artikel über das Fleischbeschaugesetz und die deutsche Landwirtschaft, daß die verbündeten Regierungen Beschlüssen des Reichstages zum Fleischbeschaugesetz ihre Zustimmungnicht erteilen werden, welche die zurzeit noch notwendige Einfuhr fremden Fleisches I über das unmittelbare hygienische Bedürfnis hinaus zum I Schaden der Volksernährung verhindern. Auf dem Wege I intransigenter Drohungen gegenüber den verbündeten Re- I gierungen würden die unmittelbaren und dauernden In- I tereffen der Landwirtschaft nicht gefördert werden. Alle I weiter schauenden Freunde dieses wichtigen Erwerbszweiges j sollten deshalb die Hand dazu bieten, den Gesetzentwurf in I einer für die verbündeten Regierungen annehmbaren Gestalt zur Verabschiedung zu bringen.
— Ueber die Errichtung der theologischen Fakultät zu Straßburg ist, wie die „Germania" aus
Deutsches Keich.
Berlin, 13. April. Der Kaiser empfing vorgestern vormittag die Generale und Regimentskommandeure des Gardekorps. Zur Frühstückstafel, an der die drei ältesten Prinzen-Söhne und Prinzessin Feodora zu Schleswig-Holstein teilnahmen, war Graf Hardenberg geladen. Nachmittags unternahm der Kaiser mit den drei ältesten Prinzen- Söhnen einen Spazierritt nach dem Grünewald. Gestern morgen nahmen die Majestäten im Palais des Kaisers Wilhelm I. das h. Abendmahl. Später unternahmen sie mit den drei ältesten Prinzen-Söhnen einen Spaziergang im Tiergarten. Um 123/4 Uhr empfing der Kaiser den General- adzutanten General der Infanterie v. Hahnke.
— Der Kaiser wird laut offizieller Benachrichtigung zur Auerhahnjagd beim Grafen Görtz-Schlitz am 24. d. Mts. eintreffen und bis zum 26. verweilen.
— Vorgestern gegen 1 Uhr waren auf einen plötzlichen Befehl des Kaisers die Kommandeure sämtlicher Truppenteile der Garnison Potsdam nach Berlin gekommen, um in außerordentlicher Audienz vor dem Kaiser zu erscheinen. Wie das „Kl. Journ." hört, handelte I es sich um das militärische Schauspiel, das dem Kaiser Franz Josef bei seiner Anwesenheit geboten werden soll. Es ist dreierlei in Aussicht genommen: eine große Parade auf dem Tempelhofer Felde, eine Gefechtsübung oder ein Gefechtsschießen in Tegel. Die Bestimmung, welche dieser drei militärischen Schauspiele ftattfinden soll, ist I dem Kaiser Franz Josef überlasten.
— Wie das „Berl. Tgbl." erfährt, hat Kaiser Wil- I Helm die städtischen Behörden wissen lassen, daß ihm und I seinem Gast, dem Kaiser Franz Josef ein offizieller I Empfang in großem Stil keineswegs erwünscht! wäre, da der Besuch des befreundeten Monarchen keinen I offiziellen und politischen Charakter trage, sondern lediglich I einem Familienfeste in der kaiserlichen Familie gelte. Die I Teilnahme der Bürgerschaft an diesem frohen Feste werde I sicher auch ohne zeremoniellen Anstrich zum Ausdruck I kommen. Für die Ausschmückung der Feststraße, insbeson- I dere des Pariser Platzes bei Gelegenheit des Einzuges des Kaisers von Oesterreich in Berlin hat das Magistrats-Kolle- I gium beschlossen, bei der Stadtverordneten-Versammlung die I Bewilligung von 60000 Mk. zu beantragen. Die Begrüßung des Kaisers Franz Josef durch die beiden städti- I schen Behörden soll am Pariser Platze erfolgen.
— Wie nad), einer Wiener Meldung das „N. ^W. I Tagbl." aus bester Hofquelle erfahren haben will, werden | Kaiser Wilhelm, König Albert von Sachsen, der Prinzregent | von Baiern und die meisten deutschen Bund«öfürsten zum | 70. Geburtstag des Kaisers Franz Joseph am | 18. August in Wien anwesend sein. Der Zar dürfte im | Juli nach Wien kommen.
| Zeschenk eine staunenswerte Gabe: man denke- die
I Düsenden Morgen zählenden Domänen und Prunkqär ci I von Laeken, Tervneren, Ciergnon, Ardenne Ostende ©S I Gilles bei Brüssel werden so ohne weiteres Staatsdomän'n wahrend sie bisher Privateigentum des Königs waren' »j
I giebt aber Leute, welche diesen Akt der Großmut in eia«?
V^ise glossieren Nach ihrer Auffassung mad^' bie Bedingungen, welche Leopold II. an seine Schenkua.
I aus derselben nicht sowohl eine Gabe, als ein?
I heißt ausdrücklich in >fr
| Schenkungsurkunde, daß diese Domänen ihrem biaberinp» I Zwecke erhalten bleiben, und vom Staate erhalten werd.- müssen; mit anderen Worten: die fraglichen Schlösser bleiben für den König der Belgier zum dauernden und aul' | schließlichen Gebrauch reserviert und werden statt aus des,' | Kosten auf Staatskosten in solchem Zustande erhalten hJ I <--e als königliche Residenzschlösser Ehre ein'leaen können. Wer daber gewinnt, das sei die Privatschatuli-
| des Königs; wer dabei verliere, das sei der Staat und -2 | bie -röchter des Königs. Und da dürfte vielleicht die Er I ™ ..bie 9a"ze Schenkungsgeschichte liegen: da-
I Privat-Bermogen des Königs sei ungeheuer groß; an Eutern besitze er außer seinem Schlosse in Billasranca mir die nunmehr dem Staate geschenkten Domänen; fein übriger Reichtum stecke in Handels- und Industrie-Unter nehmungen. Bekanntlich sei er mit seinen beiden älteren Töchtern, der Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg (Wien) und der ehemaligen Kronprinzessin verfeindet. Indem er
। feinen ^mmobilarbesitz verschenke, enterbe er zum Teil seine Kinder; seinen beweglichen Besitz könne er in beliebiger Weise verwenden, und das werde er zu Gunsten seiner jüngsten Tochter und wahrscheinlich seines Nack solgers, des Prinzen Albert, in der Weise thun, daß für die alteren Töchter das Nachsehen verbleibe.
P a r i s, 1-3. April. Der als Spion verhaftete Leon Gag et soll geständig sein, an Deutschland wichtiqe Akten der Landesverteidigung ausgeliefert zu haben legenheit ^rnen vor der Aufbauschung der Ange-
Ni z z a, 12. April. Auf. Veranlassung des deutschen Konsuls wurde der ehemalige preußische Genie-Offizier Hel muth Wessel verhaftet. Es soll sich um eine Spro nage-Affaire handeln.
Rom, 13. April. Vier Männer, die bei Froft'nano verhaftet wurden, haben schwere Steine auf das Eisen- bahngeleise gewälzt gehabt, und zwar kurz bevor der Erlzug, tn welchem sich der Kronprinz befand, die be treffende Stelle passierte.
,, ~ Der Papst empfing den Prinzen Friedrich Wilhelm', den jüngsten Sohn des Prinzen Albrecht von Preußen, mit fürstlichen Ehren. Die Unterredung dauerte eine Viertelstunde.
— Von einer in Aussicht stehenden Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Zaren, die in Danzig Ende Mai oder Anfang Juni dieses Jahres erfolgen soll, meldet der „Lokalcmz.": Die Begegnung der beiden Monarchen würde ihre äußerliche Erklärung in der gleichzeitig stattfindenden Taufe des russischen Kreuzers „Nowik" auf der Schichauwerft und des deutschen Kreuzers „C." auf der Danziger Kaiserwerft finden. Um an den Ort ihrer Zusammenkunft zu gelangen, werden die beiden Kaiser voraussichtlich den Seeweg benutzen. — Dazu schreiben die „Berl. Neuesten Nachrichten": So viel bis jetzt bekannt, begiebt sich der Kaiser nach dem Besuch des Kaisers von Oesterreich auf 14 Tage nach Lothringen und von da wohl nach O st Preußen, um von dort zur großen Parade am 31. Mai in Berlin einzutreffen. Kaiser Nikolaus gedenkt, wie jüngst verlautete, den Monat Mai in Kopenhagen zuzubringen und es ist kaum anzu-. nehmen, daß er sich vorher noch zu einer Seefahrt entschließen j ollte. — Auch aus Petersburg wird gemeldet, oaß in den Hofkreisen von einer angeblichen Zusammenkunft zwischen dem Zaren und Kaiser Wilhelm in Danzig Nichts' bekannt sei.
— Die Feier der Grpßjährigkeitserklä- rung d> e s Kronprinzen wird sich im glänzenden! und breitesten Rahmen abspielen. Der Kronprinz wurde am 6 Mai 1882 geboren, die Taufe fand am 11. Juni in Potsdam statt. Die Pathen waren, abgesehen von den Mitgliedern des preußischen Königshauses und des Herzog- i kichen Hauses Schleswig-Holstein, folgende: Königin von England, Kaiser von Rußland, Kaiser und Kaiserin von Oesterreich, König von Italien, König von Sachsen, König bon Belgien, Prinz von Wales, Kronprinz von Oesterreichs Großherzog und Großherzogin von Baden, Großherzog von Sachsen-Weimar, Herzog von Sachsen-Koburg-Gotha, Erb- r Grbprinzessin bon Meiningen, Fürst von Hohenlohe-Langenburg. — Der Kronprinz ist eine immer statt-
Persönlichkeit geworden; es heißt, daß er über eine I red}t frafhge Stimme verfügen soll. Er wird vorläufig I S-U r halbes Jahr bei dem ersten Garde-Regiment zu I EM dienen und dann die Universität Bonn beziehen.
Wie es heißt, ist die Bearbeitung der im Jahre 1898 | bon 'der Reichsregierung veranstalteten Enquete über die I gewerbliche Beschäftigung von f ch u l p f l ich t i - I gen Kindern jetzt bis zur Formulierung bestimmter Abhilfemaßnahmen gediehen, nachdem zu Anfang dieses Jahres kommissarische Verhandlungen im Reichsamt | des Innern unter Zuziehung des preußischen Kiiltus- I Ministeriums und. des Handelsministeriums stattgefunden' | haben.
— Dem Reichstage ist der vom Bundesrat angeuom- I mene Gesetzentwurf, betr. diePosidampferver- | Bindungen mit Afrika, zugegangen. I
I — Der Papst wird demnächst zu Gunsten des I Friedens eine Eneyclica an England rick;ten. I Wien, 13. April. Wie verlautet, wird auch Erzherzog Franz Ferdinand den Kaiser nach Berlin begleiten.
Prag,-13. April. Hiesige diplomatische Kreise wollen wissen, daß auf Anregung von Petersburg aus der internationale Schiedsgerichts Hof im Haag sofort 1 nach seiner Konstitution England offiziell seine Vermittelung anbieten wird.
Belgrad, 13. April. Die Entlarvung des früheren Ministers Taus chano witsch als eines gemeinen Verbrechers ist wohl der härteste Schlag, der die radikale Partei treffen konnte, nachdem auch ihr bisheriger Führer Paschitsch sich innerhalb seiner Partei im Herbste vorigen Jahres unmöglich gemacht hat. Es kann feinem Zweifel unterliegen, daß der im vorjährigen Attentat^ Prozesse zu 9 Jahren Gefängnis verurteilte Tauschanowitsch, der zurzeit im Gefängnisse zu Poscharewatz seine Strafe absitzt, als Direktor der Belgradska Sadruga 300 nicht ausgegebene Aktien dieser Gesellschaft widerrechtlich an sich genommen, mit dem Stempel eines Verwaltungsratsmit gliedes verse.dhn und sie in Agram und Neusatz gegen 30 000 Kronen verpfändet hat. In Belgrad hält man dieses Verbrechen für so unzweifelhaft nachgewiesen, daß man die Verurteilung Tauschanowitschs zu mehreren Jahren Zuchthaus mit Sicherheit erwartet.
Sofia, 13. April. Dem Fürsten Ferdinand droht der Papst mit dem Bannfluch. Der „Mattino" in Neapel meldet aus dem Vatikan, die Kurie setze alle Hebelin Bewegung, um den Fürsten Ferdinand von Bulgarien von dem Uebertritt zur russisch-orthodoxen Kirche abzuhalten. Der Papst habe die Prinzessin Clementine von Koburg verständigen lassen, daß die Kirche dieses „unerhöhte Aergernis" nicht anders als mit dem großen Interdikt und dem Kirchenbann beantworten müßte.
K o n st a n t in o p e l, 13. April. Hier vermißt man seit einigen Tagen den Buchdruckereibesitzer Tew- f i k Bey. Nun erfährt man, daß er wegen angeblicher Drucklegung revolutionärer Schriften ins Innere Anatoliens verbannt wurde.
I — Man meldet Kus Danzig, daß die Taufe des Panzers „A", die Km 21. April auf der Schichan-Werft stattftndet, von der P r i n z es s i n F r i e d r i ch L e o p o l d vollzogen wird, die mit ihrem Gemahl dazu eintrifft. Auch Pvin z H ein riid) wird zu der Feierlichkeit erwartet.
~ Der GroßherzogvonHessen hat dem Staats- | ferretär Grafen Bülow das Großkreuz des Verdienst- ! ordens Philipps des Großmütigen verliehen.
— Heber die Nichtbestätigung des Urteils gegen den Prinzen Arenberg — er soll zwei Jahre Festung zudiktiert erhalten haben — schreibt em nationalliberales Blatt, die „Börsen-Zeitnng": „Wenn es selbstverständlich ist, daß der Kaiser so, wie gemeldet, gehandelt hat, so ist es um so befremdlicher, daß er überhaupt in die Lage kommen konnte, das Urteil zu verwerfen. Man versteht es schlechterdings nicht, wie das Kriegsgericht eine Unthat, deren schaudererregende Einzelheiten noch in aHer Gedächtnis sind, mit einer geringeren als der zulässigen höchsten Strafe ahnden konnte. . . . Der Gerichts- hof hat. . . offenbar die Willensfreiheit des Angeklagten : nicht in Zweifel gezogen, er hat eben einfach eine Milde walten lassen, die nirgends weniger am Platze war wie hier. Das Urteil enthüllt wieder einmal den betrübenden Gegensatz zwischen dem allgemeinen Rechtsgefühl und den Vorstellungen einer Gesellschaftsschicht, deren Angehörige sich gewiß des besten Willens bewußt sind, strengste Ob- I jektivität au üben, die aber durch den Zwang der über- | lieferten Anschauungen, von denen sie abhängen, daran ver- | hindert werden, diese guten Absichten in angemessener | Werse kuszuführen."
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