Ausgabe 
15.4.1900 Drittes Blatt
 
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zum Würzen

Suppenwürze

2461

eine Kapsel mit 2 Portionen vorzüglichster Fleischbrühe

Bouillon-Kapseln

eine Kapsel mit 2 Portionen

Auszeichnung: Chicago 1893.

1896.

1896.

1896.

1898.

Medaille:

Solingen

Medaille:

Mouline

Höchste

Goldene

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?«nb die Erhebung findet in 4 Zielen statt. In Hanau haben die Pflasterer auf dem Wege der Unterhandlungen eine Erhöhung des Stundenlohns von 40 auf 45 Pfg. und Samstags eine Stunde Verkürzung der Arbeitszeit erhalten, desgleichen die wöchentliche Lohnzahlung.

Vermischtes.

Sch?bckensthat einer Tobsüchtigen. Ein erschütterndes Drama spielte sich zu Bendorf in der Rheiuprovinz ab. Dort wohnt in der Concordienstraße eine dem Ehemann, der Frau und mehreren Kindern be­stehende Familie E. Des Morgens gegen drei Uhr wurde Frau E. plötzlich von Tobsucht befallen. Der geänqstiqte Ehemann erhob sich sofort von seinem Lager und eilte fort, herbeizuholen. Inzwischen demolierte die Tobsüchtige die ganze Wohnung, riß schließlich ihr jüngstes, etwa zweieinhalb Jahre altes And aus seinem Bettchen und schleuderte es durch das Fenster der im zweiten Stock- werk belegenen Wohnung auf das Straßenpflaster hinab. Das Kind schlug mit dem Kopfe auf die Steine auf und dueb mit zerschmetterter Schädeldecke tot auf der Straße liegen. Inzwischen kehrte der Eheshann zurück und fand die verstümmelte Leiche seines Kindes, die der tief er-

Oerichtssaal.

Berlin, 13. April. Eine Anklage wegen Nachdrucks gelangte Astern vor der achten Straflammer des Landgerichts I gegen den Buch- händler Hermann Schmidt zur Verhandlung. Der Angeschuldigte hat rm Jahre 1897 von dem Buchhändler Schumann in Leipzig einen Posten ütterar,scher belletristischer Werke gekauft, darunter auch eine Anzahl Exemplare von einer Novellensammlung, die von der unter ihrem Mädchennamen Helene v. Götzendorf-Grabowski bekannten Schrift-

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Kandwirtschaftliches.

m LeitungLa Bourse Egyptienne« bringt einen auSfübt.i&n Bericht über die landwirtschaftliche Ausstellung in Kairo. Z-Ji. \nc?XLn8, b,e Ausstellung der Deutschen Lanbwirtschan^ ^schäft großer Beliebtheit erfreut, so hat auch in dem schnell rf; blühenden Egypten dieses seit einigen Jahren wiederkehrende Unhrnefar ^.Verständnis gefunden. Der Khedive selbst sowie auch der Los te- stchtigten die Ausstellung eingehend, auf der auch verschiedene deMe Firmen ausgestellt hatten.

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I stellerin Freifrau v. Maderny in Men früfi«

>»ar<n Der Angeklagte hat di- Namll-nsammlnngta fW zerlegt, die er teils mit Novellen der Frau v Nad^nn tLira »:*'et jon anderen Verfassern ausfüllte. Hiermit war

einverstanden, einesteils weil cs ihr nicht genehmer da^i^M erzeugnisse mit vielleicht minderwertigen von andren Ve'rfallern » 'n einem Buch erscheinen, andernteils, weil sie mit SuLm embarung dahin getroffen hatte, daß diesem gegen ein^taeU

I das Recht zustehen sollte, eine Auflage von 8000 EremvlLr-^0 ; ^?cn. Der Sachverständige Dr. Bondi gab sein GutEm ab, daß Frau v. Maderny durch das Geschäftsgebahren des s°w°hl in ihrem schriftstellerischen Rufe wie' auch in ihrem L-L" erheblich geschädigt sei. Es könne einem Verfaffer unmöglich ql-ii ? ' fein, mit welchen andren Berufsgenofsen er in einem Buch? S°wurfelt «erd- Der Vertreter dir Nebenklägerin regte die d.°s Verhalten des Angeklagten nicht als Betrug anzusehensei. DieW" sm9tbattn' auf dem Umschläge mit dem Namen der 8

ÄT9 ersehe« seien während sie zumeist Erzählungen von $ f beantragte, der Nebenklägerin eine

;on,30.0 Mk zuzusprechen. Der Verteidiger hielt den Angeschu.^' durch die mit Schumann getroffene Vereinbarung gedeckt L r e$abi0ung ber Nebenklägerin nach keiner Richtung hin für nach, Er bar deshalb um Freisprechung. Der Gerichtshof entsprach^ Anträge Es sei angenommen worden, daß der Angeklagte sich guten Glauben befunden habe, daß er von Schumann das unuis», Verlagsrecht erworben habe. Von der Entscheidung dieser Frag 5 Skrafbarkeitabhangig. Ob es einem Verleger gestattet sei, dieÄ' eines Schriftstellers mit denen andrer zusammenzustoppeln, bürfttfr Wege des Cwilverfahrens zu ernsten Erörterungen führen. T

B erl in, 12. Aprll. In der Verhandlung gegen den frü!,., Bankier August Sternberg beendete heute gegen Mittag der anwalt fern Plaidoyer. Der Schlußantrag lautete auf 2 V, Jahre ^3 unb 3 ^ahre Ehrverlust. Das Urtheil würbe heute cibenbud öw-lstünbiger Beratung verkünbet. Der Angekagte würbe in räei vollen, 'N denen er aus dem Verhalten der Mädchen den Schlub vL fonnte, daß sie geschlechtlich intakt seien, freigesprochen. In drei wu^e er als überführt erachtet. Der Gerichtshof erkannte ou?mi rnf/°mÄttQS 2x9 .e n Gefängniß und drei Jahre Ehnw lust. Der Angeklagte erklärte, von den weiteren R e ch t s m itl-I^ G e b r a u ch zu machen.

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l schütterte Vater.in das Haus brachte. Da es ihm allein I ?ld? gelang, die Tobsüchtige zu beruhigen und zu bändigen, I s?. holte er sich noch mehrere Männer herbei, mit deren I ie das Krankenhaus gebracht wurde I Prag, 12. April. In Klappay sind 52 Wohn^ I br infolge von Erdrutschungen ein gestürzt. Da' I Erdrutfchungen fortdauern, gilt die ganze Ortschaft, | welche 180 Wohnhäuser zählt, für verloren.

I . . 'sf der Weltausstellung in Paris wird in der deutschen Abteilung ein aus Gold und Edelsteinen I hergestelltes Prunk-Exemplar des BrettspielesSalta" I vertreten sein. Das Spiel birgt für 100 000 Mark Gold | ^uwelen in sich, sodaß sein Gesamtwert, einschließlich der Herstellungskosten etwa 120000 Mark repräsentiert.

I Ochser Wilhelm hat sich dieses Prunkspiel auf das Schloß I a ^ssen. und einer Besichtigung unterzogen. Der I Kaiser sprach sich sehr anerkennend über dieses Meisterwerk I deutschen Gewerbefleißes aus, das berufen ist, im Auslande I As Zeugnis von der hohen Blüte der deutschen, schon im legen aItCr bekannten Goldschmiedekunst abzu-

* Tas Duell der Schönheiten. Aus New-Aork kommen Einzelheiten über ein Duell, in dem die Gegner und Sekundanten bekannte Frauen der mexi­kanischen Gesellschaft waren, und in dessen Ver­lauf eine der Frauen so schwer verwundet wurde, daß ein Arzt gerufen werden mußte. Dies führte zur Verhaftung der Teilnehmer. Das Duell war die Folge j (einer Liebesaffaire. Rafael Riquelme ging vor einigen Abenden zu einem vornehmen Ball. Mit ihm ging Sennorita Marta Turan, die Schönheit der Stadt. Sennorita Juana Luna, der Riquelme besondere Aufmerk­samkeit geschenkt hatte, war gleichfalls zugegen. Sie sah die Duran in Gesellschaft Rafaels, ihr heißes Blut wallte auf, und sie forderte nach einem Wortwechsel ihre Neben- vuhlertn. Die Forderung wurde angenommen, und am nächsten Morgen fuhren die zwei Frauen mit vier Sekun- I dantmnen zu einem freien Platze bei Rominta, außerhalb Mexikos. Die Gegnerinnen entblößten ihren Oberleib und I das Zeichen zum Beginn wurde gegeben. Der erste Gang I verlief ohne Verwundungen. Beim zweiten Gange wurde I Sennorita Duran in der Brust und ihre Gegnerin an der Backe verwundet. Beim dritten Gange wurde die durch I den Blutverlust geschwächte Sennorita Duran am rechten Arme verwundet, worauf sie die Waffen sinken ließ. Das Duell war beendet. Die Frauen küßten sich, und die Be- I Negte gab ritterlich Sennor Riquelme auf. Die Sekun- I danken brachten die verwundete Frau in einem Wagen I ad> Ha.rLe. Ihr Zustand wurde so ernst, daß man zum Arzt schickte. Nach mexikanischem Gesetz darf kein Arzt eine I verwundete Person ohne Erlaubnis der Behörden behan- I kehl $er Fall wurde dem Polizei-Inspektor gemeldet, und die Untersuchung ergab obigen Thatbestand. Sennorita A!vran wurde ins Krankenhaus gebracht und die übrigen I fünf Mitschuldigen wurden verhaftet.

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Arbeiterbewegung.

Darmstadt, 13. April. Durch die fortwährende Steigerung bet greife m letzter Zeit gezwungen, haben sich bie Schneider (Lrbkil nehmer) zusammengethan, sich besprochen, und an chre Arbeitgeber je-' roenbet, und in zwei Versammlungen ihre Ansprüche auf Verbess-rmc ihrer Lage vorgetragen, und um Erhöhung der Preise für bie zu Ile fernden Arbeiten gebeten. Nach Lage der gegenwärtigen Verhälbche, und um einen Strikes zu vermeiden, wurde alles ruhig in Erwägmg gezogen, und seitens der beiderseitigen Kommissionen beschlossen, äs eine kleine, der Leistung entsprechende Zulage für geliefertes SM, gewährt werben solle So ist eS gelungen, eine Einigung zu erjielen, und die Angelegenheit in gegenseitiger friedlicher cnlgegcnlommenkt Weise geregelt worben.

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