Ausgabe 
15.2.1900 Zweites Blatt
 
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1 Preis ä Mk. 50.

2 Preise L Mk. 30.

Kassel, 12. Februar. Nach kurzem schwerem Leiden verstarb Major a. D. Ferdinan d Gerland, welcher änger denn 30 Jahre in der Firma Henschel u. Sohn als erster Prokurist und Verwaltungsbeamter thätig war. Im Jahre 1867 trat er in die Verwaltung der Lokomotiv- und Maschinenfabrik von Henschel u. Sohn zu Kassel ein. Im Jahre 187071 machte er den Feldzug in Frankreich mit. Später wurde ihm der Charakter als Major verliehen. Eben von einer Reise wieder zurückgekehrt und im Begriff, ich in seiner Vaterstadt zu dauerndem Aufenthalt wieder niederzulassen, machte am 11. Februar ein sanfter Tod nach kurzem Krankenlager seinem arbeitsreichen Leben ein

5 Preise k Mk. 20. i..... r

Dem fleißigsten Sammler am 1. Juli Mk. 600., am 1. Dezember Mk. 1200. Extra-Prämie! Bei Einsendung von 80 oder 50 Einschlägen erhält überhaupt jeder ru jeder Zeit ein nützliches Geschenk! Fordern Sie im Laden oder direkt bei der Fabrik Aug. Luhn & (So., Barmen-R-, den Pro­spekt über LuhnS Preis-Verteilung. LuhnS Fabrikate find in allen besseren Geschäften r« haben. 466

17 Jahren, deren Phantasie von abenteuerlichen Geschichten und insbesondere von dem Transvaalkriege und den Er­folgen der Buren-Armee über Gebühr erhitzt worden war, wurden auf der Reise nach Südafrika via Kassel-Holland infolge telegraphischer Requisition in Thüringen festgehalten. Die beiden jungen Leute, der Sohn eines dortigen Holz­händlers und ein Kaufmannslehrling, waren aus Mühl­hausen am Samstag heimlich durchgebrannt, nachdem einer von ihnen bei einem Mühlhauser Bankier auf den Namen seines Vaters unberechtigter Weise gegen gefälschte Quittung einen Geldbetrag von ca. 4OOO Mk. erhoben hatte. Die Fährte der Durchbrenner war dem Vater bekannt geworden, er setzte den Telegraph in Be­wegung und reiste ihnen nach. Hier in Kassel fand er ihre Spur. Mit Hilfe der Polizei wurden die beiden jungen Leute, die ein lockeres Leben führten und durch übertriebene Geldausgaben sich verdächtig gemacht hatten, alsbald in einem Restaurant in der Bahnhofsstraße ermittelt und fest­genommen. Den größten Teil des Geldes, ca. 3400 Mk., hatten die Ausreißer noch bei sich, der Rest war für Aus­rüstung und andere Zwecke verausgabt worden. Die beiden Ausreißer ließen sich ohne Widerstreben wieder in ihre Heimat zurückführen.

Zwei jugendliche Brauseköpfe von

«raftfuttermittel.

Das inzwischen wieder eingetretene Frostwetter übte auf den Markt eine befestiaende Stimmung aus, wobei auch die Preise einzelner Futter­artikel profitierten. Leinkuchen ist immer noch sehr gefragt, die VorrAe jedoch anhaltend gering. Kokos- und Palmkuchen etwas mehr berück­sichtigt. Baumwollsaatmebl sehr lebhaft begehrt, die kleinen Zufuhren finden bei anziehenden Preisen rasch Abnehmer. Kleien und Futter­mehle im Preise anziehend und lebhaft begehrt; die Vorräte hierin fin» jedoch beschränkt.

Wetter-Bericht. Die Herrschaft des niederen Druckes dauert über fast ganz Europa an. Zentren des- selben liegen im Nordwesten der britischen Inseln, über dein Golf von Biscaya sowie über Südschweden und über der Ostsee. In Zentral-Europa sind die Unterschiede in den Barometerständen allgemein nur gering, doch bleibt deren Verteilung fortgesetzt sehr unregelmäßig. Eine Zu­nahme sdes Luftdruckes ist/am Südfußo der Alpen sowie über dem Gebirge selbst eingetreten, sodaß sich ein Gefälle von dort gegen den Nordrand desselben ausgebildet hat. Da­bei sind im Alpengebiete und in dessen Vorlande südliche bis südwestliche Winde vorherrschend geworden, und haben die Temperaturen!daselbstseine.sehr beträchtliche Steigerung erfahren. Voraussichtliche Witterung: Andauernd unbe­ständiges, ziemlich kaltes Wetter mit teilweisen Nieder­schlägen.

Markus Bauer Sp^ial-Geschäst in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Klaß in eigener Werkstätte.

Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 13. Februar.

Wechsel auf New-York zu 4.21-22.

Prämien auf Kredit per ult. Februar 1.10%, do. per ult. März 2.45 %, Diskonto Kommandit per ult Febr. 0.80%, do. per ult. März 2.00%, Lombarden per ult. Februar 0,55% do. per ult. März 0.90%, Deutsche Bank per ult März 0.00%, Dresdener Bank per ult März 0 00%, Berliner Handelsges. per ult. Febr. 0.00.

Notierungen: Kreditaktien 237.40-000-00, Diskonto-Kom- mandit 195.80, Staatsbahn 141.50-80.00, Gotthard 141.40, Lom­barden 27.70-00-00, Ungar. Goldrente 99.15, Italiener 94.30, Sproz. Mexikaner 26.40, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 3%%.

IV« bis 2% Uhrs: Kredit 237.40-236.90-237, Diskonto 195 80- 30.50, Staatsbahn 141.90-142-141.50, Lombarden 27.70.

Gestern abend bis 6% Uhr sollten Elektrizitäts-Gesellschaft Helios 158.10 bz. G. notiert sein.

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 14. Februar 1900.

Eine sonderbare Ausschreibung zur Erlangung eines preis­zukrönenden Entwurfs für ein neu zu erbauendes Geschäftshaus hat die Direktion der Spar- und Leihkasse Gießen erlasien. Die Gießener Architekten werden darnach eingeladen, einen allgemeinen Entwurf von 1 :200 mit generellem Kosten-Voranschlag binnen acht Wochen auf dem Bureau der Kasse einzureichen, wo das Bauprogramm zur Einficht offen liegt. Von einem bestellten Preisgericht als die beiden besten von den eingegangenen Plänen bezeichneten, sollen zusammen mit 800 Mark prämiiert werden. Soweit wäre die Sache nun ganz gut, aber in dem bei der Kasse ausliegenden Bauprogramm fehlt jeder Hinweis darüber wie viel Geld die Sparkaffe zur Ausführung eines Geschäftshauses zur Verfügung stellt, ferner fehlt darin jeder Hinweis über die Einlieferungs­frist, bis zu welchem Tage utrtf bis zu welcher Stunde die Konkurrenten ihre Pläne einzureichen haben, ob dieselben mit einem Motto oder dem Namen des Architekten versehen sein müffen. Auch darüber, was an Plänen verlangt wird, fehlt im Programm jeder Hinweis, und nun kommt die Hauptsache, es liegt demselben weder ein Situattonsplan bei, noch können die eventuellen Reflektanten, welche sich an dem Wett­bewerb beteiligen wollen, erfahren, wer denn eigentlich die Preisrichter find, denen sie ihre Arbeit zur Begutachtung vorzulegen haben. X.

Kunst und Wissenschaft.

Hagen i. W., 12. Februar. Das berühmte Lutherfest­spiel von Dr. O. Deorient wird gegenwärtig unter der Leitung des Großherzogl. Sächsischen Hofrats Hugo Edward aus Darmstadt zur Darstellung gebracht. Die Rolle des Luther spielt Hofrat Edward, die der Käthe Frau Dr. Hauser-Burska. Der Ruf beider ist in diesen Rollen zu allgemein bekannt, als daß man noch Worte des Rühmens zu verlieren brauchte. Auch die mehr als 300 Mitspieler aus allen Ständen leisten so bedeutendes, daß statt der vorgesehenen sechs Spiel- abende nunmehr 11 mal bei schon jetzt vollständig ausverkauftem Hause gespielt wird. Das Verlangen nach Eintrittskarten kann auch nicht annähernd befriedigt werden.

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Theater.

Görlitz, 12. Februar. Einen Theaterskandal gab es im hiesigen Stadttheater bei der Auf­führung desProbekandidaten". Im ersten Akte wurde dem Darsteller des Probekandidaten von einem Zuschauer mit kräftiger Stimme einlauter" zugerufen. Durch diesen Zwischenruf ließ sich der erregte und ohnedies nervöse Künstler am Schlüsse des Aktes zu der Aeußerung hin­reißen:Wenn ich Ihnen jetzt eine Schweinekomödie Vor­spiele, dann können Sie sich bei dem Herrn bedanken, der mir daslauter" zugerufen hat". Der zufällig bei einer Festlichkeit weilende Theaterdirektor wurde von dem Vor­fälle sofort in Kenntnis gesetzt, erschien auch alsbald im Theater und ließ wegen dieses Zwischenfalles durch den Regisseur um Entschuldigung bitten, mit dem Hinzufügen, daß der Vorfall untersucht, und der Künstler in Strafe genommen werden würde. Diese am Schlüsse des Stückes abgegebene Erklärung hatte weitere Bemerkungen des be­treffenden Künstlers und des Theaterdirektors an die The­aterbesucher zur Folge. Das Publikum befand sich in be­greiflicher Aufregung, und der unliebsame Zwischenfall wird in der Stadt allerwärts besprochen. Der Schauspieler ist auf der Stelle entlassen worden.

42,000 Quadratmeter um den Preis von 25,000 Mark käuflich erworben. Das gewonnene Areal dient zur Er­bauung einer großen lithographischen Kunfianstalt, m welcher 150 bis 200 Arbeitskräfte Beschäftigung finden sollen.

Seligenstadt, 13. Februar. Der hiesige Gewerbe- derein faßte den Beschluß, künftigh.u 'M Smue der Ne.chs- gewerbeardnung Gesellenprüfung ° n abzuhalten D,° erste derartige Prüfung wird schon im April stattfulden. In Anbetracht der Wichtigkeit sdi-s-r Prüfungen durften sich zahlreiche Lehrlinge von hier und der Umgegend, namcnt- l,ch auch viele Schüler unserer lebhaft frequentierten Hand­werker-Fortbildungsschule, an der ersten Gesellenprüfung beteiligen. ______________

h. Nodheim a. d. B., 12. Februar. Bei der am heu­tigen Tage erfolgten Bürgermeisterwahl wurde Herr Metzger Jakob Bechthold III. mit 6 Stimmen zum Bürgermeister gewählt.

Garbeuheim, 13. Februar. In der vergangenen Nacht gegen 10 Uhr ertönte plötzlich die Sturmglocke. Zu­gleich bemerkten die erschreckt aus ihren Häusern eilenden Einwohner, daß ein starker Feuerschein seine unheimliche Röte weithin verbreitete. Wie sich herausstellte, war in der dem früheren Gemeindevorsteher Landwirt Knorz ge­hörigen großen Doppelscheune ein Brand ausgebrochen, welcher an den in dem Gebäude aufgehäusten Vorräten nur allzu reichliche Nahrung fand. Bald genug war zu erkennen, daß von der Scheune nichts mehr gerettet werden könne, und so richteten die durch Hilfe aus Wetzlar und den benachbarten Dorfgemeinden verstärkten Löschmannschaften einen wesentlichen Teil ihrer Thätigkeit darauf, die Weiter­verbreitung des Brandes zu verhindern, während sie zugleich den letzteren nach Kräften einzudämmen suchten. Ihre Be- riühungen waren insofern von Erfolg gekrönt, als andere Gebäude von dem Brande nicht ergriffen wurden. Leider hat der Brand aber auch ein Menschenopfer gefordert, denn Vorsteher Knorz, welcher zuletzt gegen 5 Uhr nachmittags in der Scheune gesehen worden war, wurde heute morgen als verkohlte Leiche unter dem Schutt des abgebrannten Gebäudes aufgefunden.

1. Aus dem Kreise Wetzlar, 12. Februar. Mit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches tritt auch eine reue Verordnung für die Ortsgerichte in Kraft und ist dieselbe in diesen Tagen den Ortsgerichtsvorstehern zugestellt worden. Für die Folge bestehen die Ortsgerichte aus dem Ortsgerichtsvorsteher und drei Gerichtsmännern. In vielen Gemeinden hat man den bisherigen Schultheis mit diesen Geschäften betraut, in anderen hingegen hat man den Vorsteher der Gemeinde dazu ernannt.

Wetzlar, 13. Februar. Se. Durchlaucht der Prinz- Regent Albrecht zu Solms-Braunfels haben unter Be­zeugung des wärmsten Interesses für die Sache und unter Anerkennung der gemeinnützigen, auf die Hebung des Wohlstandes gerichteten Bestrebungen das Protektorat über die von dem hiesigen Verein für Geflügel- und Kaninchen­zucht im März d. I. zu veranstaltende Geflügel- rc. Aus­stellung angenommen. Auch haben Se. Durchlaucht die Stiftung eines Ehrenpreises für die Ausstellung in be- st immte Aussicht gestellt.

Marburg, 12. Februar. Es soll von hier aus in Berlin an zuständiger Stelle angefragt werden, ob eine Deputation Marburger Bürger auf Gehör bei Sr. Majestät d«m Kaiser rechnen könne. Man gedenkt nämlich noch in . letzter Stunde die Uebernahme der Polizei durch die Stadt rückgängig zu machen. Man stützt sich besonders darauf, daß die Städte Kassel, Hanau und Fulda ihre königliche Polizei behalten haben.

Marburg, 12. Februar. Bei der großen Säkularisation von 1803 wurde das vom Paderborner Bischof Bernhard von Oesede 1140 gegründete Cistercienserkloster Hardehausen bei Scherfede zunächst Staatsdomäne, kam dann in den Besitz einer Adelsfamilie, wurde weiterhin an einen gewissen Kohn für 400,000 Mark verkauft, und dieser veräußerte es vor zehn Jahren für 510,000 Mark an den jetzigen Besitzer. Dieser hat aber sein Auskommen nicht darauf gefunden, und jetzt steht es zur Subhaftation, für die auf den 30. März Termin anberaumt ist. Be­zeichnend ist, daß trotz mehrfachem Ausschreiben freihändig für das Gut nur 200,000 Mark geboten sind. Es hat eine Fläche von stark 380 Hektar.

A Marburg, 13. Februar. Als man vor einigen Jahren mit dem Bau der Teilstrecke Franken berg Corbach begann, hoffte man, die Bahn bis zum 1.April 1899 fertig stellen zu können. Es stellten sich jedoch solche Terrain- Schwierigkeiten entgegen, daß die Arbeit, trotzdem hunderte von italienischen und sonstigen Arbeitern daran beschäftigt «raren, nur langsam fortschreiten konnte und heute noch nicht vollständig beendigt ist. Wie aber jetzt bestimmt ver­lautet, wird die von der König!. Eisenbahndirektion zu Kassel mit der Bezeichnung WarburgMarburg belegte neue durchgehende Verbindungslinie vom 1. April d. Js. ab, spätestens aber mit dem Inkrafttreten des neuen Sommer­fahrplans dem Verkehr übergeben werden können. Man kann also dann von hier aus über Wetter, Frankenberg, dvnn dem Edder- und Jtterthal entlang nach Corbach, Arolsen, Volkmarsen und Marburg reisen. Daß die neue umgebaute Linie für unsere Stadt von nicht zu unter­schätzender Bedeutung ist, erhellt schon daraus, daß die 3,mze Gegend hinter Frankenberg (das sog. Amt Vöhl) einschl. der preußischen Enclaven Ermelrode und Höring­hausen, zum hiesigen Landgerichtsbezirk gehört. Die Leute d ort mußten seither, wenn sie nach Marburg wollten, 2 bis 3- Tage hierzu verwenden. Sie gingen 6 bis 12 Stunden, b i« sie nach Frankenberg kamen, übernachteten dort und kannten dann am anderen Tage erst mit der Bahn weiter. Diese Unannehmlichkeit fällt in Zukunft also weg. Auch voon hier aus wird wohl dann mancher einen Ausflug in rmse jetzt noch verhältnismäßig unbekannte Gegend unter- igchmen.

Amtliche Anweisungen zur Bekämpfung der Lungenschwindsucht

hat die französische Regierung ausarbeiten kiffen und angeordnet, daß dieselben in allen Gemeinden durch öffentlichen Anschlag bekannt gemacht würden. Mit diesem im Interesse der Volkshygiene lebhaft zu begrüßenden Vorgehen hat unser Nachbarstaat schon vor ge­raumer Zeit einen Schritt gethan, der in allen Staaten Nachahmung verdient. Herrscht doch über das Wesen der Lungen- und HalSleiden und über die außergewöhnliche Ansteckungsgefahr bei diesen Krank­heiten vielfach in den breiteren Schichten des Volkes noch die größte Unklarheit. Man ist zu leichtfertig gegenüber all den Bedingungen der Lebensgewohnheit der Umgebung des Verkehrs, welche den Boden für die Aufnahme des Tuberkel-BazilluS vorbereiten und man kennt nicht genügend diejenigen Mittel, welche den Körper gegen diesen Krankheitserreger immun, d. h. ansteckungssicher zu machen geeignet sind. Die Hauptsache ist aber rege Aufmerksamkeit auf sich selbst. Das alte Sprichwort des griechischen WeisenErkenne dich selbst" hat seine eminente Bedeutung auch für die Beobachtung des körper­lichen Wohlbefindens. Es wäre in hohem Maße wünschenswert, wenn gemeinnützige Vereine sich die Verbreitung der Kenntnisse angelegen sein lassen wollten, welche für die richtige Erfassung des Wesens und der Bedeutung selbst leichter Hals- und Lungen- affektionen erforderlich find. Anerkennenswert ist, daß Herr Ernst Weidemann in Liebenburg a. Harz ein Buch zusammen­gestellt hat, in welchem auch die vorgenannten Anweisungen der französischen Regierung wiedergegeben sind, welche für jeden, der selbst oder dessen Angehörige an Atmungs-Beschwerden, Brust­schmerzen, Husten, Heiserkeit, sowie an sonstigen Lungen- und Hals- affektionen leiden, eine äußerst interessante Lektüre bietet. Herr Weidemann giebt in diesem Bucke auch eine Zusammenstellung einiger aus den zahlreichen Gutachten, die über die günstigen Ein­wirkungen des aus dem russischen Knöterich hergestellten BrusttheeS bei Lungen- und Halsleiden erstattet worden sind. Hierin liegt unseres Erachtens em wertvoller Fingerzeig für die wirksame Be­kämpfung der beginnenden und auch der fortgeschrittenen Tuberkulosen aller Art und können wir daher nicht dringend genug empfehlen,

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eidenstoffe, Sammle von Elten & JCeussen

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