Ausgabe 
14.8.1900 Zweites Blatt
 
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Kollegium

Wien, 12. August, ritchte, daß der Zar im Joseph in Wien einen

Wien, 11. August.

September dem Kaiser Franz Besuch abstatten wird.

Gras GoluchowSki reift heute, an das Hoslager nach Ischl.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 11. August 1900.

* Bürgermeisterwahl. In der außerordentlichen Stadt- verordneten-Versammlung am SamStagnachmittag wurde be- | schlossen, die Stelle des Bürgermeisters auszuschreiben. I

* Personalnachrichten. Am 8. August wurde der pro­visorische Lehrer an der Höheren Mädchenschule zu Mainz, I Lehramtsassessor Friedrich Kraft, zum Lehrer an dieser I Schule, mit Wirkung vom 20. April l. I. an, ernannt und I der Ministerialsekretär im Ministerium des Innern, Adalbert Frhr. v. Starck, wurde mit der Versetzung der erledigten Stelle eines ständigen Hilfsarbeiters bei diesem Ministerium beauftragt.

** Da8 Sommerfest des VereinsWaiseufchutz" auf der Schönen Aussicht" war ebenfalls stark besucht; die Teil­nehmer wurden durch die Darbietungen des allzeit rührigen | Vereins vollauf befriedigt.

** Bauer'scher Gesangverein Zur Abhaltung seines Sommerausfluges hatte der Bäuerische Gesangverein unfern schönen Stavtwald erkoren. Den Mitgliedern und Gästen wurden durch Konzert, Tanz, Gesangsvorträgen, Spiele rc. einige angenehme Stunden der Unterhaltung geboten.

* Liebesgaben frachtfrei. Die König!. Eisenbahn­direktion teilt uns mit, daß für das ostasiatische Expeditionskorps bestimmte freiwilligeGaben, die in den Frachtbriefen ausdrücklich als solche be­zeichnet und an die König!. Bahnhosskommandantur in Bremen oder an die bei dieser errichtete Hauptsammelftelle gerichtet werden, aus den Preußisch-Hessischen Staatsbahnen bis auf Weiteres frachtfrei befördert werden, und daß der Kaiserliche Kommissar der freiwilligen Krankenpflege der Bahnhosskommandantur einen Delegierten beigeben wird, der für Ordnung und Absendung der Liebesgaben nach China Sorge zu tragen hat.

** Warnung. Das Frankfurter Polizeipräsidium warnt vor einem unbekannten S ch w i n d l e r, der in Frankfurt a. M., Kassel, Gießen, Marburg usw. dadurch Damen zu be­trügen gewußt, daß er angab, er sammele Abonnenten für dieFrauenzeitung". Er ließ sich 2,60 Mk. anzahlen und stellte dementsprechende Quittung aus. Der Thäter ist 2628 Jahr alt, hat dunkles Haar, trägt Zwicker, war fein gekleidet mit heller Hose, dunklerem Rock, weißem Stroh­hut mit schwarzem Bande.

" Landeslotterie. Bei der heute fortgesetzten Haupt- öiebuna fiel ein Gewinn von 5000 Mk. auf Nr. 7575. 3 ä 4000 auf Nr. 20 392, 24 980, 32 483. 7 a 3000 Mk. auf 253, 7078, 16 605, 26 487, 31 429, 31660. __ 21 L 2000 Mk. aus Nr. 2649, 2692, 3170, 3884, 7172, 8767,9499, 10 881, 11017, 12056, 12 381, 14 789, 16 020, 18 951, 19 252, 20 947, 22 231, 25 213, 28 438, 28 510, 28 513. 28 ä 1000 Mk. auf Nr. 151, 601, ! 922 1318, 3101,3629, 4180, 4458, 5876, 7411, 11 809, ! 12 941, 13 583, 15 252, 15 561, 16 430, 18 520, 19 854, 20154, 20 246, 21 091, 22 973, 23120, 24 100, 27 766, 27 791' 29 448, 30 714. 38 ä 500 Mk. aus Nr. 512, 898, 4636, 4971, 5576, 5665, 6784, 7275, 7689, 8943, 9296 11 774 13 234, 14 118, 16 355, 16 556, 17 039, 18 346, 18 630, 18 973, 19 074, 19 847, 20 099, 20 481,

21441 21706, 21 811, 24 045, 25 042, 25 444, 26 053,

26 514' 27 958, 28 337, 29151, 30 398, 30 616, 32 768.

(Ohne Gewähr.)

-e- Heuchelheim, 13. August. Mit unserem gestrigen ersten Kirmestage hatte sich auch echtes KirmeSwetter eingestellt. Daher war unser Dors von recht vielen Fremden besucht. Die von der Bieberthalbahn eingelegten Extrazüge waren bis auf den letzten Platz gefüllt. In den Straßen I wogte eine ungeheure Menschenmenge, alle sechs Wirtschaften mit Tanzbeluftigung erfreuten sich eines regen Zuspruchs.

-r- Krofdorf, 13. August. Bereits am verflossenen I Montag sollten nach Beschluß deS Schulvorstandes die dies-

Jhr ganz ergebener

F. Gnauth.

SalsonS, der auf den Schah ein Attentat verübte, ergab nichts besonderes. Der Kutsch er streik hat sich ver­schärft. Der Berwaltungsrat der Compagnie generale beschloß, sämtliche Remisen zu schließen und die streikenden Kutscher zu entlassen. Sie werden aufgefordert, ihre Kautionen zurückzuziehen. Die Kutscher der zweitgrößten Gesellschaft, die sich bisher am Ausstand nicht beteiligten, fordern nunmehr auch eine Verminderung ihrer Wagenmiete.

Rom, 11. August. Gestern zogen etwa 60 Vereine, im ganzen 20,000 Personen mit Musik und Bannern vor den Königspalast, um dem Königspaar zu hul- di gen. Bei Ankunft des Zuges war der Platz schon ge- füllt. Das Königspaar erschien auf dem Balkon und blieb dort zehn Minuten, stürmisch bejubelt. Zum zweitenmale gerufen, grüßte der König durch Abnehmen deS Hutes, die Königin mit dem Taschentuch. Der Platz vor dem Palast war nicht militärisch abgesperrt.

Der Fürst von Montenegro besuchte heute Crispi im Hotel Europa. Die Begegnung war sehr herz­lichen Charakters. Fürst Nikolaus hatte bewundernde Worte für den Staatsmann, der Italiens Einheit schuf, und drückte den Wunsch aus, ihn bald wieder in voller Kraft zu sehen, damit er Italien seine Arbeit widmen könne.

Während einerseits versichert wird, der Präsident der Anwaltkammer sei beauftragt, den Verteidiger BreS ci'S zu ernennen, verlautet andererseits, BreSci habe den Advokaten Rosa di in Florenz zu seinem Verteidiger ge- wählt. Für die Untersuchung hinsichtlich des Kom­plotts wird das Ergebnis der polizeilichen Nachforschungen in den anarchistischen Centren abgewartet. Nach der Meldung eines Blattes hat der Untersuchungsrichter den sozialistischen Abgeordneten Rondani, der sich einige Zeit in Patterson aufgehalten hat, verhört.

Hier zirkulieren neuerdings Ge-

Von Herrn Finanzminister Gnauth ging an Herrn Beigeordneten Kommerzienrat Georgi folgendes Schreiben ein:

Sayn, den 8. August 1900. Verehrter Herr Kollege!

Von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog mit Wirkung vom Morgigen zum Präsidenten des Finanzministeriums ernannt, bin ich genötigt, von der nach Art. 62 der Städte- Ordnung gegebenen Möglichkeit Gebrauch zu machen und hierdurch das von mir bisheran bekleidete Amt des Bürger­meisters der Stadt Gießen niederzulegen.

ES bedarf wohl keiner besonderen Versicherung, daß daSAufgeben meines seitherigen schönen Amtes, zu dem mich die Verhältnisse zwingen, mir recht schwer wird, umso schwerer, als ich in meiner ganzen Thätigkeit einer weitgehenden U nterstützung seitens der Bürger­schaft wie vor Allem auch seitens der städtischen Vertretung mich zu erfreuen hatte.

WennTtwaS mir das Scheiden aus derStadt, die mir zur zweiten Heimat geworden, erträg­licher macht, so ist es das Bewußtsein, daß auch mein neues Amt mich in mannigfache Bezieh- ungen zu unserem Gießen halten und mir so die erwünschte Gelegenheit geben wird, nachwie vor in Fühlung zu bleiben mit Ihnen und der städtischeaDertretung, wiemitallenwichtigeren, unsere Stadt berührenden Fragen.

Ich bitte Sie, diese Zeilen gütigst zur Kenntnis der Stadtverordneten-Versammlung zu bringen, und behalte mir vor, mich dort noch persönlich zu verabschieden.

Einstweilen bleibe ich mit besonderem Dank für die Unterstützung, welche ich jederzeit auch gerade bei Ihnen gesunden, und mit herzlichem Gruß an unser ganzes

Koerber am Montag . - -

Nach einer unkontrollierbaren Meldung von oppositioneller Seite wird die Reise des Grafen GoluchowSki nach Ischl mit einer eventuell notwendig werdenden größeren chinesischen Aktion in Verbindung gebracht.

NewYork, 11. August. DaS Küstenende des deutschen Kabels ist heute von Coney Island nuS auf einer Strecke von 10 Meilen gelegt worden. DieAnglia" wird das Kabel am Dienstag aufnehmen und mit der Legung bis zu

den Azoren fortfahren.

Finauzminister Gnauth Ehrenbürger von Gießen.

An

den Präsidenten des Finanzministeriums, Herrn Feodor Gnauth,

Darmstadt. Hochverehrter Herr Präsident!

Aus die Kunde von Ihrer so ehrenvollen Berufung als Leiter des hessischen Finanzwesens hat sich der Stadtvorstand alsbald versammelt, um den Gefühlen Ausdruck zu geben, welche hierdurch in der ganzen Stadt Gießen und zumal in ihrer Vertretung wach gerufen sind.

Die Stadt und ihre Vertretung empfindet es mit großer Trauer, daß ihr künftig ein Mann fehlen soll, der in so unvergleichlicher Weise, wie Sie, hochverehrter Herr Präsident, die Geschicke der Stadt lange Jahre hindurch zu blühender Entwickelung geleitet hat. In einer Zeit zur Führung unseres Gemeinwesens gelangt, in welcher dasselbe vor zahlreiche neue und schwere Anfgaben gestellt war, haben Sie es verstanden, diese Aufgaben mit großem und freiem Blick zu erfassen und zu erweitern und mit her­vorragender Krast und Einsicht zu bewältigen. Wir haben reichliche Gelegenheit gehabt, zu bewundern die aufopfernde und erfolgreiche Thätigkeit, welche Sie den Interessen unserer Gemeinde widmeten. Ihre klare Beredsamkeit im Dienste des öffentlichen Wohls, die Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt, mit der Sie an jede Ihrer Arbeiten herantraten, die Freiheit, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit, die Un­verdrossenheit und Humanität Ihrer Gesinnung und Ihres Wirkens.

Nehmen Sie für alles Dieses unseren herzlichsten Dank und gleichzeitig unsere aufrichtigen Glückwünsche für die höhere Wirksamkeit, zu welcher das Vertrauen unseres Landesherrn Sie berufen hat. Da Ihre Thätigkeit künftig in noch ersprießlicherer Weise dem ganzen Lande gilt, so dürfen wir mit dem herben Verluste nicht rechten, den Ihre Abberufung uns zufügt, wollen vielmehr die tröstliche Hoff­nung hegen, auch fernerhin in mannigfacher und wichtiger Beziehung mit Ihnen zu verbleiben. Wir sind der fteu- digen Zuversicht, daß das Band, welches Ihr seitheriges Schaffen in Gießen mit uns und der Stadt geknüpft hat, nicht gelockert werde durch die räumliche Trennung, und daß die herzliche Anhänglichkeit, die wir Ihnen bewahren, von Ihnen erwidert werde.

Um Ihnen ein dauerndes Zeichen der dankbaren An­erkennung Ihrer Verdienste um unsere Stadt und Bürger­schaft zu bieten, hat die Stadtverordneten-Versammlung einstimmig beschloffen, Sie zum Ehrenbürger unserer Stadt zu erwählen, in der Ueberzeugung, daß die Wahl keinen Würdigeren treffen könnte.

Wir bitten um die Ehre, Sie auch fernerhin mit Stolz unseren Mitbürger nennen zu dürfen, und senden Ihnen in steter Treue und Verehrung unsere herzlichsten Grüße.

Gießen, den 11. August 1900.

Die Stadtverordneten-Versammlung der Stadt Gießen:

In deren Auftrag:

Georgi, Beigeordneter.

jährigen Ernteferien beginnen; aber durch die ungünstige Witterung mußten sie um eine Woche verschoben werden. Die für unsere Landschulen bestimmten Ferien betragen sieben Wochen und verteilen sich entweder auf drei und vier Wochen oder auf zwei Mal zwei und drei Wochen. Für die hiesige Bürgermeisterei hat man die Dreiteilung fest- gesetzt.

-i- Rodheim a. d. Bieber, 13. August. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, wird nächsten Sonntag und Mon­tag unser diesjähriges Kirchweihfest gefeiert. Wie wir hören, wird das Trompeterkorps vom neugebildeten Feld­artillerie-Regiment Nr. 47 zu Fulda diesmal seine frischen Weisen aufspielen. Auch ist bereits bei der Verwaltung der Bieberthalbahn dahin gewirkt worden, daß nach Bedarf Extrazüge eingelegt werden.

Bad-Nauheim, 12. August. Wochenprogramm der Unterhaltungen. Frühkonzert der Kurkapelle täglich von 78 Uhr am Kurbrunnen. Montag, 13. August, abends von 8-10 Uhr auf der Terraffe Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung:Der Hypochonder". Dienstag, 14. August, nachm. von 4i/26</2 Uhr und abends von 810 Uhr auf der Terraffe Konzert der Lur- kapelle. Abends Mendelssohn- und Meyerbeer-Konzert. Abends 8 Uhr Theatervorstellung:Der Raub der Sabinerinnen". Mittwoch, 14. August, nachm. von 4% bis 6*/a Uhr und abends von 810 Uhr auf der Terraffe Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurkapelle: LetzteOperetten-Ausführung: Der Bettelstudent". Donnerstag, 16. August, nachm. von 4i/,6Vi Uhr und abends von 810 Uhr aus der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends von 8 Uhr ab Lampions­beleuchtung der Terraffe. Abends von 810 Uhr Tanz im Saal. Freitag, 17. August, nachm. von 4»/,6»/,Uhr und abends von 810 Uhr auf der Terraffe Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung:Cyprienne". I Samstag, 18. August, nachm von 41/26^2 Uhr und abends von 810 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Saal: Deutscher Singabend des Barden Dr. med. Victor Eman. Kristel. Nachdem in der ver­flossenen Woche 1019 Kurgäste (1050 in der Woche vorher) in Zugang gekommen sind, beträgt die Gesamtfrequenz der diesjährigen Saison bis zum 9. ds. Mts. 17411 Personen (1899 18339), wovon noch 4659 ortSanwesend sind (1899 9. August 5891). Durchschnittlich werden täglich 2200 Bäder abgegeben; die Gesamtzahl der bis zum 9. August ver­abreichten Bäder beträgt 219620 (1899 222263).

b Friedberg, 11. August. Unser Jugendsest wird, wie alljährlich, so auch diesmal wieder am 2. September (Sedantage) aus der Seewiese gefeiert. In diesem Jahre I werden sich zum ersten Male auch Gymnasium, Realschule I und erweiterte Mädchenschule beteiligen, sodaß die Jugend I aller Stände zu munterem Treiben vereinigt sein wird.

tt Aus dem Wetterthale, 12. August. Schon I lange Jahre hindurch ist das Erntewetter nicht so I ungünstig gewesen wie Heuer. Durch die anhaltend I heftigen Regengüsse der letzten Wochen hat sich das noch I nicht.ausgereifte, schwachhalmige Getreide gelegt, wodurch I das Arbeiten mit der Mähmaschine sehr erschwert oder aar I unmöglich wird. Trotzdem der fleißige Arbeiter, vor den I Unbilden der Witterung flüchtend, gar oft das Feld räumen I muß, nehmen die Fruchthaufen im Felde beständig zu und I der Dreschmaschinepbesitzer rüstet sich zum friedlichenFeld- I zuge". Wenn es aber darin gut gehen soll, muß es bald, I sehr bald schönes Wetter geben. Die Aussichten auf Herbst- I futter sind begreiflicherweise gut; allein man hört hier I und da über Faulen der Frühkartoffeln klagen.

§ Nidda, 11. August. Aus der Staatsstraße Nidda- I Salzhausen stehen von früher in gewissen Abständen eine I Anzahl eineinhalb Fuß hohe Steine zwischen Fahrbahn und I Fußsteig, die offenbar den Zweck hatten, zu verhüten, daß I bei dem in früherer Zeit starken Verkehr auf der Straße I Fuhrwerke gehindert wurden, auf den Fußsteig zu fahren. I Nunmehr ist der Fuhrverkehr auf fraglicher Straße nicht I mehr sehr stark, der Radfahrverkehr aber um so stärker.. I Die erwähnten Steine aber sind, besonders abends, eine I große Gefahr für Radfahrer, wie auch für das | Wegs nicht kundige fremde Fußgänger. Der Radsahrvereinl I Nidda ist deshalb gesonnen, bei der Behörde um Besettr- I gung der Sterne vorstellig zu werden. ,

I 8 Salzhausen, 12. August. Der N e u b a u e r n e ä I Badehauses in Bad Salzhausen ist eine nrcht mehr zu umgehende Notwendigkeit geworden. Ein Uebelstand macht sich für Badende, die nicht zugleich Insassen des Kurhauses sind, bemerkbar. Deren Weg zu den Badezellen fuhrt unter den Küchenfenstern des Kurhauses her, aus denen unter anderem allerlei Abwasser geschüttet wird, sodaß bei dem Eintritt in den Gang den Besucher besonders an heißen Tagen ein penetranter Geruch empfängt.

Der landwirtschaftliche Provinzial-Ver- I ein der Provinz Oberhessen beabsichtigt, anfangs Sep- I tember durch eine Kommission von Sachverständigen aus I der Schweiz Zuchtvieh dstr Simmenthaler Rindviehrasse und Saaner-Ziegen einzuführen. Die angekauften Tiere I werden unter den Bestellern versteigert; letztere haben nur I den Ankaufspreis zu entrichten. Alle durch den Ankauf I entstehender! Kosten trägt der Provinzialverein; Gemein- I den, Zuchtvereinen und deren Mitgliedern können auch I bis zu 20 pCt. des Kaufpreises erlassen werden. Bestel- I tun gen werden von den Zuchtvereinen und von der Ge- I schäftsstelle des landw. Provinzialvereins in Alsfeld ent- I gegengenommen. _________________________

3M!« irr etrtinigtra frtnkfartrr Aidtttzeatrr.

Opernhaus.

Dienstag den 14.August'):Der Maskenball". Mittwoch ! dm 15. August:Die Geisha". Donnerstag dm 16. Auoust: IDie Hugenotten". Freitag den 17. August, abend« 1 z< ubr. Tannhäuser". Samstag den 8. August:Die Fledermaus . I Sonntag den 19. August:Die Zauberflote". Montag dm I 20. August:Die Puppe".

Schauspielhaus.

Dtmstag dm 14. August:Jo urn a list en". MMwoch dm 15. August:Krieg im Frieden". Donnerstag dm16. August. jIm weißen Röhl". FreUag dm 17. August.Tartüsse .