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Geringschätzung behandelt werden, die zum eigenen Nachteil durch Zeit und Kosten ausgewogen werden muß. — So kaufen die meisten Haushaltsvorstände ihre Schuhwichse nach der Devise : „Es ist alles eine Wlchse. — Wer aber bei einiger aufmerksamen Beobachtung Vergleiche mit anderen Fabrikaten anstellt, der wird bald die merklichen Vorzüge emer neuen Wichse der Firma „Rud. Starke, Melle in Hannover" welche dieselbe unter der Bezeichnung „Diamant-Grafit-Wichse °^”e Schwefelsäure" in den Handel bringt, anmerken muffen. — Diese Wlchse hat den besonderen Vorzug daß sie ohne Schwefelsäure hergestellt, das Leder besser konserviert, wie andere stark säurehaltige Wichse; dabei wird mit derselben in der That viel Zeit und Mühe gespart, indem in viel kürzerer Zeit ein unerreichter Glanz erzrelt rotrb, der auch ber längerer Dauer nicht matt wird Die Diamant-Grafit-Wichse ohne Schwefelsäure muß vor dem Gebrauch nut Wasser stark verdünnt und auch recht dünn aufgetragen werden, ist daher ä ußerstsparsam. - Auch in Kleinigkeiten kann man Zeit und Geld sparen, darum heißt es: „Prüfet alles, behaltet das Beste."
Markus Bauer
Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener werkfiätte.
Sprechstunden der Redaktion
des Gießener Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von 6—7 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplaneigaffe aus.
A. & G. Wallenfels,
Markt 21. — Telephon 46.
Hkugras-VerßeiMMg.
Moutag deu 16. Juli l. I., vormittags 8 Uhr anfangend, wird das Heugras von den der Gemeinde Allendorf a. d. Lda. gehörigen Wiesen versteigert.
Zusammenkunft an der ZiegelhMe.
Allendorf a. d. Lda., 11. Juli 1900 Gr. Bürgermeisterei Allendorf a.d.Lda.
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Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter BSrie vom 12. Juli.
Wechsel auf New-York zu 0.00-00.
Prämien auf Kredit per ult Juli 1.90%, do. per ult Äug. 3.30%, Diskonto-Kommandit per ult. Juli 1.90%, do. per ult. Aug. 3.30%, Lombarden per ult Juli 0.75%, do. per ult. Aug. 1.00o . Deutsche Bank per ult. Juli 0.00 %.
Notierungen: Kreditaktien 211.90 EHskontc-Kommandit 176.10-50-30, Staatsbahn 141.60-40, Lombarden 25.50-30. Italiener 93.40, Spanier 71,50 Bproz. Mexikaner 25.50, Bochumer 199.40-200 bz., Laura 215.50-216.50-217 bz„ Harpener 188 30-189-188.80 bz. Gelsenkirchen 192.20-80 Gotthard. Ungar. Goldrenfe 00.0", O^ter-. Coupons 00.00, Amerifr. Coupons 0.00, Privat-Diskont 4 % G.
1% bis 28/, Uhr: Kreditaktien 211.90-40-70 bz., Diskonto- Kommandit 176 20-175.90-176.10 bz., Staatsbahn 141 40 bz., Lombarden 25.30, Bochumer OOO-OObz.
Schiffsnachrichten.
Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Linie" in Antwerpen, ist laut Telegramm am 10. Juli wohlbehalten in New-York angekommen.
Aus -em Gelchästsleben.
I. Es ist eine bekannte Thatsache, daß manche kleine Gebrauchsartikel für den Haushalt kaum der Beachtung gewürdigt, oder mit einer
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Gießen, 11. Juli 1900.
Es ist ja sehr richtig, daß eine Anzahl, auch hiesige Metzger, neben ihrem Metzgergewerbe eine Spetseanstalt betreiben, die der Einsender absolut nicht billigt: allein das Geschäft, das dabei erzielt wird, ist so unbedeutend, daß es auf die dem Wirtschastsbetriebe angehörenden Personen kaum eine» Schadm erwirkt. Tiefe Einrichtung war vor uns, ist zu gegenwärtiger Zeit, und wird in Zukunft bestehen.
Wie ganz anders ist es ab« mit unseren hiesigen Geschäftsleuten, wenn man den »spieß herumdreht? Alle, ohne Ausnahme, sind auf der Höhe. Alle geben sich Mühe, etwas Gutes zu billigem Preise zu liefern; und doch finden Sie, verehrt« Leser, daß ein großer Teil der hiesigen Wirte z. B. Salatöl, Gemüse, Eigarren, Cigaretten, Fische, Schinken, Käse, Kaffee, Liqueure, Gcflügel, Fleisch, Lenden rc., sogar Cervelatwurst von Schotten, Weine, Servietten, Handtücher, Tisch- und Taseltücher, Tischdecken, Gartenmöbel, Herde, Gaseinrichtungen, Lüster rc., Silbe«', Porzellan, Bestecke, eingemachte Früchte, Schmierseife, Kernseife, Büchsengemüse, Waschpulver, Stearin- lichte, Ausrüstung für Kelln« und Küchenchefs, Garderoben für HauS- und Küchenpersonal rc. rc. rc. von auswärts bezieht, während hiesige Geschäftsleute nicht nur sehr leistungsfähig in diesen Artikeln, fonbetn auch noch obendrein Gäste, konsumierendes Publikum, der dm betreffenden Wirten sind.
Es müßte eigentlich somit eine Aufforderung an sämtliche Geschäftsleute «gehen, mit allen Freunden und Bekannten diejenigen Lokale zu meiden, von denen man die Ueberzeugung hat, daß die darin gebrauchten Waren, die hier am Platze ebenso gut und ebenso billig zu haben sind, von auswärts bezogen werden. Aber der Ge- schäitsmann, immer wieder der Bescheidene, der sehr oft nur als Lückenstopfer benutzt wird, scheint zu dieser Geschichte zu schweigen. D« Etnsendn dagegen hält es für seine Pflicht, an dieser Stelle die Sache zu beleuchten, und spricht den Wunsch aus, daß der hochlöbliche Wirtsverein leben, aber auch le en lassen möge.
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Die Führung durch Alsfeld übernimmt Herr Dr. Karl Ebel.
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