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Einige Tage später ist Birkenstem wieder gekommen; man traf sich in Ortenberg wo dieser den Konkurs anmeldete, und eine Forderung von 350 Mk. zu haben angab. Rullmann gesteht zu, einem gewisien Bäcker Waren und eine Häckselmaschine überlassen zu haben, als Deckung für eine Bürgschaft im Betrage von 80 Mk. Weiter gesteht der Angeklagte zu, daß im Stroh- und Heuversteck Mengen Waren verborgen waren. Nichtig sei, daß seine Ehefrau den Konkurs gar nicht gewollt, und alles versucht habe, denselben abzuwenden.
Der Angeklagte Birkenstein bestreitet seine Mit- thäterschaft an dem Konkurs-Delikt. Die Ehefrau Rull- mann sei zuerst zu ihm nach Frankfurt gekommen, habe von ihren wertvollen Liegenschaften gesprochen, und seine Hilfe zur Befriedigung der Forderungen ihrer Gläubiger nachgesucht. Er habe sich bereit erklärt, ihr einen Vorschuß von 6000 Mk. zu gewähren, dieselben auch aus eigenen Mitteln bereit gehalten, und dafür allein schon nach den Gepflogenheiten in Frankfurt die zum Konkurs angemeldete Provision von 350 Mk. verdient.
Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Seeger, weist darauf hin, daß zur damaligen Zeit Birkenstem zur Leistung des Offenbarungs-Eides geladen war, und fragt, ob er behaupten wolle, daß er wirklich aus eigenen Mitteln damals hätte 6000 Mk. geben können. Der Angeklagte bejaht dieses. Derselbe bestreitet alles, was sein mitangeklagter I Genosse belastendes gegen ihn aussagt. Dieser habe die I Waren unaufgefordert nach Frankfurt gebracht; nicht er, I ondern sein Buchhalter Hirsch habe den Mann zu Scheuer I gebracht. Dieser Angeklagte stellt sich nach bekannter Manier I als der „olle ehrliche Seemann" hin, er will auch von der I . Innen ce im General-Anzeiger nichts reiften, diese habe I Hlrsch abgefaßt.
Schieherfolge der Deutschen und der Buren.
(Nachdruck verboten.)
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Deutsches Reich.
Berlin, 12. März. Die von der „Berl. Corr." veröffentlichte Ansprache des Kaisers an den Land- wirtschaftsrat, ist nicht neueren Datums, sondern bereits am 20. März 1895 beim Schluß der Sitzung des Staatsrats vom Kaiser gehalten worden. Damit sind die Erörterungen, welche verschiedene Abendblätter an diese Rede knüpfen, gegenstandslos.
— Wie der „Berl. Böcsencourier" hört, ist beim Staatssekretär Grafen Bülow ein erneuter Anfall von Influenza eingetreten, der ihm noch einige Schonung auferlegt.
Kukates und Vrsvinstrllrs.
** Der Verwaltungsbericht der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen für das Rechnungsjahr 1898/99 ist erschienen. Der umfangreiche Bericht enthält: Die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen, die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben des städtischen Gaswerks samt Verwaltungsbericht, die Uebersicht des städtischen Wasserwerks, die Uebersicht des städtischen Armenamtes, die Uebersicht des Stadterweiterungsfonos. Der angeschlossene allgemeine Bericht über die städtische Verwaltung bietet ebenso wie die oben angeführten Einzelberichte ein erfreuliches Bild steter und gesunder Entwickelung unseres Gemeinwesens. Wir behalten uns vor, das für die Allgemeinheit wissenswerteste demnächst unseren Lesern mitzuteilen.
** Stadttheater. Die nächste Vorstellung in unserem Stadttheater findet am Freitag und zwar zum Benefiz des Herrn Alwin Henry statt. Derselbe giebt dazu den ausgelassenen, tollen Schwank „Charleys Tante", und wäre Herrn Henry umsomehr ein recht volles Haus zu wünschen, als dieser fleißige Künstler unstreitig das vielbeschäftigtste Mitglied des Ensembles ist.
** Im Zirkus-Theater Wallen da entzücken allabendlich die verschiedenen, und nebenbei bemerkt, herhervorragenden Künstler-Spezialitäten das Publikum. Tie Jongleurkünste auf rollender Kugel, wie auf dem Parterre, der Schlangen-Jmitator, die Hand- und Kopfakrobaten- Truppe, die jugendliche Handequilibristin, die Kraftbalancen u. s. w. sind Darbietungen, wie sie hier in solcher Eleganz und Sicherheit noch nicht geboten wurden.
§8 Oberseemen, 12. März. Als in der vergangenen Nacht einige hiesige Burschen aus dem Wirtshaus nach Hause gehen wollten, ging der etwa 26 jährige ledige Maurer Kipper dem Sohne des früheren Forstwirts Link bis zu seiner Wohnung nach, kam dort in Streit mit ihm.
^Fritzlar, 11. März. Herr Mützenmacher Ritter hin hat vor ungefähr drei Wochen an seinen im Transvaal kriege bei dem Burenheer stehenden Sohn einen Bries cp richtet. Dieser Brief kam wieder zurück mit dem Vermerk „Gefangen". Hoffentlich wird der Gefangene feinen Eltern bald Mitteilung zugehen lassen, in welcher Weise 'oder nach welchem Gefecht oder Schlacht er in englische Gefangenschaft geraten ist.
Frankfurt a. M., 11. März. Ausstellung für K r a n k e n p f l e g e F r a n k f u r t a. M. 1900. Am gestrigen Sonntag war der Besuch der Ausstellung ein derart starker, daß wegen Uebersüllung die Kasse dreimal auf je eine Viertelstunde gesperrt werden mußte. Zeitweise war der Andrang derart, daß die Intervention der Sicherheit wache erforderlich war. Daß die Taschendiebe die Fülle für ihre Exekursionsversuche benutzten, ist selbstredend, und wurde einer in flagranti ertappt, verhaftet und abgeführt.
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Schwurgericht.
w. Gießen, 12. März 1900.
Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Seeger, eröffnet vormittags 9 Uhr die Sitzung. Verhandelt wird gegen den 30 Jahre alten Landwirt, Bäcker und Pferdehändler Hermann Rullmann von Gedern und den 42 Jahre alten Kaufmann Heinrich Birken st ein von Frankfurt a. M. wegen betrügerischen Bankerotts. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Koch — die Verteidigung führt für den Angeklagten Rullmann Rechtsanwalt Dr. Spohr, für den Angeklagten Birkenstem Rechtsanwalt Dr. Gut fleisch.
Der Angeklagte Nullmann bekennt sich schuldig; er erklärt, augenblicklich eine Gefängnisstrafe in Marburg wegen Betrug zu verbüßen. Er habe sich 1893 verheiratet und damals eine Schuldenlast von 5—6000 Mark von feinem Vater übernommen. Seine Ehefrau habe 6000 rmit in t"e Ehe gebracht — womit die Schulden bezahlt seien. Es seien ihm häusig Pferde und Kühe gefallen, sei er m seinen Verhältnissen zurückgekoMmen. Im Jahre 1898 fei seine Frau, die ein Spezerei- und Kurz- warengeschaft hatte, häufig verklagt und gepfändet worden. Gegen Mitte 1899 wußte man sich nicht mehr Rats und wandte sich an den ehemaligen Prinzipal der Ehefrau, Rollmann nach Ortenberg, der ein aus dem Frankfurter General- Anzeiger geschnittenes Inserat einsandte, worin sich jemand unter Chiffre anbot, Geschäftsleuten, die von ihren Gläu- rocrbtn durch Arrangement mit denselben zu helfen. Man wandte sich an diese Adresse, worauf sich der Angeklagte Birkenstem meldete, der bann mit einem ge- uns Frankfurt nach Gedern kam. Birken- und Rullmann veranlaßt haben, alle Waren
und Geschäftseinrichtungen nach Frankfurt zu bringen.
Rullmann hat auch am nächsten Tage fein Wägelchen, bepackt mit Cigarren Kaffee und Kurzwaren, nach Franks furt gefahren und ist be, Birkenstein vorgefahren der ihn umwenden hieß und ihn zu Scheuer begleitete, welcher ibm für den Posten Ware 50 Mark bot. Durch Zureden des zahlte Scheuer für di?Ware a schließlich 80 Mark, von welchem Betrag der Erstere 30 Mark als Provision erhielt. - Den Rest verwendete Rull- mann, wie er angibt, zu einer Anzahlung auf ein Pferd m Höhe von 20 Mark, das er zum Ackern benötigte 30 Mark verbrauchte er zum Verleben bis er wieder nack Gedern kam.
Run da die englischen Verlustlisten in den Kämpfen am Tugela fast vollständig veröffentlicht sind, kann mit ziemlicher Sicherheit die Wirkung der Geschosse der Buren festgestellt werden. Es ergiebt sich aus einer Zusammenstellung der Schießerfolge der Buren in den Kämpfen um Ladyfmith mit den Schießerfolgen der deutschen Truppen im Feldzuge 1870—71, daß beide ziemlich genau übereinstimmen. Im deutsch-französischen Kriege trafen 41 Proz. der abgegebenen Treff-Schüsse die Beine und Füße, in den Tugela-Kämpfen wiesen 47 Proz. der Getroffenen Wunden an den Bemen und Füßen auf. Die deutschen Truppen verletzten mit 32 Proz. der treffenden Schüsse Schultern Arme und Hände, bei den Buren gingen 30 Proz. in diese Körperteile. In unserer beifolgenden Figur ist an einem englischen Soldaten die prozentuale Verteilung der Schüsse bei den Buren und im Kriege 1870—71 veranschaulicht.
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Ausland.
^ien, !2. März. Beim Empfange des Prä- Ndiums des Abgeordnetenhauses d u r ch d e n Kaiser sprach der Monarch den Wunsch aus, das Parlament möge von seinen verfassungsmäßigen Rechten Gebrauch machen. And zum Wohle aller Völker des Staates fleißig arbeiten Der Kaiser druckte seine Freude über die Wahl Prades
Zneeks zu Vizepräsidenten aus und bemerkte Zacek gegenüber, er sei der tschechischen Nation sehr gewogen und bringe ihr Wohlwollen entgegen. Den beiden Vizepräsidenten gegenüber sprach der Kaiser den Wunsch aus, ie *0? • en zur Förderung des Friedenswerkes beitragen.
e » 4ietn'J2J. W Wie aus Lemberg gemeldet wird, erfolgte heute die Schließung der dortigen Hoch- schule wegen der fortgesetzten Demonstrationen der polnischen Studenten gegen den Professor Thullie.
.London, 12. März. Im Unterhause wurde am Freitag über die mangelhafte Ernährung der Mannschaften an Bord der königlichen Schiffe geklagt. Seit 35 Jahren ist in dieser .Hinsicht nichts verändert worden.
30 Mm. morgens findet nach der Routine das Frühstück statt, das aus Kakao und trockenem Brot besteht- oft, wird auch früher gefrühstückt, und die Leute erhalten dann nichts bis Mittag, wo die Hauptmahlzeit stattfindet.
letztere wird nicht geklagt. Am schlimmsten wird empfunden daß die Besatzung dann weiter nichts erhält als um 4 Uhr 30 Mm. nachmittags Thee oder, wenn der Kommandant es so einrichten kann, Kakao mit trockenem Brot, infolge dessen pflegen die Leute abends gewöhnlich noch m der Kantine vorzusprechen, um sich auf eigene Kosten emen weiteren Genuß zu leisten. Ein Blick auf die Schiffsverpflegungsordnung der deutschen Marine er- giebt, daß die Kost reichlich und kräftig ist; die Stunden Rst.o besser gelegt, und bei schwerer Arbeit wird ein Ertra- fruhstuck verabreicht. Unsere Matrosen erhalten stets Butter zum Brot (455 Gramm wöchentlich).
Paris, 12. März. In der heutigen .Kammersitzung wurden verschiedene Gesetzentwürfe eingebracht, u. a. zur Bewilligung eines Kredits von 61 Millionen FrS. für Verteidigung der Kolonien, ferner ein Gesetzentwurf zur Besteuerung der ausländischen Arbeiter mit einer Steuer von 60 Frs. jährlich und per Kopf. End- «ch werden 2»/2 Millionen FrS. zum Wiederaufbau des JLneatre fran^ais verlangt
Paris, 12. März. Der „Temps" meldet heute abend aus London, in den Militärkreisen herrsche große Unruhe über das Eintrefen der Nachricht, wonach zwei RegimenterLord KitchenerS von einer Afrikandertruppe niedergemetzelt worden seien.
Vermischtes.
I * Zell a. d. Mosel, 12. März. Dieser Tage beehrte | ei» Gauner verschiedene Leute, die am 6. ds. als Zeugen I ln einer Schwurgerichtssache nach Koblenz geladen waren, I mit seinem Besuch und stellte sich als Gerichtsassesfor Dr. | Fischer vor, er komme im Auftrag der Staatsanwaltschaft m Koblenz, sein Kollege, Assessor Dr. Funk, sei in derselben I Sache nach der Ahr beordert. Von den Zeugen sei nämlich in Koblenz Falschgeld verausgabt worden. Er fei daher 1 beauftragt, bei ihnen die Gelder nachzusehen. Er zeigte I eineLegitimation vor, die! er selbst ausgestellt und mit einem I nachgemachten Stempel versehen hatte. Bei einem Kaufmann steckte er nach der Revision das Geld in einen Briefumschlag, verwechselte aber unbemerkt diesen mit einem in der Tasche nachgeführten ähnlichen Umschlag, der aber Kloset-Papier und etwas, Nickel enthielt. Dann legte er ben untergeschobenen Umschlag in den Schrank, versiegelte ihn mit einem nachgemachten Stempel und entfernte fick. Jetzt ging der etwa 40 Jahre alte „Herr Assessor" in einet Gasthof, um etwas zu sich zu nehmen und dann bei ben Gasthofbesitzer basselbe Manöver zu wieberholen. Den Gasthofbesitzer kam aber bie Sache etwas verdächtig vor; er wollte das „revidierte" Geld selbst einschließen, ging vorher in ein anderes Zimmer, öffnete von der Seite etwas den Umschlag und erblickte statt seiner Hundertmarkscheine und Gold, nur Kloset-Papier und Nickel. Wütend stürzte der Gasthofbesitzer nach dem Gastzimmer, faßte den Gauner am Schopf und schüttelte ihn unsanft. Dann warf er ihn „seine mitgebrachten Hundertmarkscheine und Nickel" auf den Tisch und nahm ihm das echte Geld ab. Der Schwindlet, der sich in der Schwurgerichtsverhandlung die Namen be: Zeugen vermerkt hatte, wurde der Polizei übergeben.
* Plauen, 12. März. Die Sattler- und Tapezierer-Innung für Plauen, Elsterberg und Pausa hat folgende öffentliche Bekanntmachung erlassen: „Un lauterer Wettbewerb. Um einem hiesigen und aus' wärtigen Publikum die schon seit längerer Zeit ab und zu erscheinenden Anpreisungen in den hiesigen Zeitungen, welche thatsächlich auf unlauterem Wettbewerb beruhen in greifbarer Weise vor Augen führen zu können, hat dir unterzeichnete Innung von den beiden Firmen Bruno Flehmig, erste Vogtländische Matratzenfabrik, Reißiger> straße 19, und Robert Wolfrum, Holz- und Polstermöbel sabrik und Lager, Hoferstraße 70, je eine Matratze mit Kissen ankaufen lassen zum Zweck des Aufreißens, damit jedermann sich von der angepriesenen Reellität dieser beiden Firmen überzeugen kann. Ausgestellt sind diese beiden Matratzen Unterer Steinweg, im Laden des Herrn Diezmann, von Samstag, den 10. März an, 8 Tage lang Beide Erzeugnisse dieser angeblichen Fabriken sind mit Plakaten gekennzeichnet, welche entsprechende Aufklärungeben. Beide Firmen sind gleichzeitig von unterzeichneter Innung wegen unlauteren Wettbewerbs angeklagt worden und wird dem hiesigen und auswärtigen Publikum dar Resultat des Urteils öffentlich bekannt gegeben werden.^
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Soll diese so ist er unbedi Mr an den 8 b- h. vc jrichtchv Stellen pa^etl
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I wobei Kipper dem Link einen Stich in der Nähe des Obi beibrachte. Kipper ist schon mehrmals vorbestraft" .'
I letztenmal mit 10 Monaten Gefängnis wegen Kör.' I Verletzung.
88 Altenschlirf, 11. März. Dem hiesigen wirt Karl Fölsrng wurde vergangene Nacht ein La^ aus seinem Stall gestohlen. Es ist kaum anzunehM I oag der Dieb ausfindig gemacht wird, denn mutme.f I hat das Lämmchen einen guten Braten gegeben.
I (!) Darmstadt, 12. März. Am nächstenDonnerk
I den 15. März wird sich Finanzminister K ü ch l e r mit dr gesammten Finanzministerium und dem Finanzaussä.
I der Zweiten Kammer nach Naucheim begeben, um zunäs den neuerbohrten Sprudel zu besichtigen, insbesonb- aber, um sich über eine Reihe baulicher Veränderns zu informieren, welche bedeutende Aufwendungen aus Kurfond erfordern. Der steigende Aufschwung des Well bades^hat die Regierung veranlaßt, an die Ständekanw
| Forderung von 500000Mark zu richten. Eine Naä trags-Forderung des Ministeriums des Innern ft 1900/1901, sowie eine Vorstellung des Vereins hessisch Geometer erster Klasse um Einführung des Instituts Bezirks-Geometer, ferner ein Gesuch, des Landeslehrei Vereins, den Gesetzentwurf, die Witwen- und Waisenkv!, der Volksschullehrer betr., und ein Gesuch der Wagenwäi^ der Main-Neckar-Bahn um Regelung ihrer Gehalte, ist bt- Zweiten KammerZugegangen. —DieZweite Kammes d er Standetrittam 21. Märzzueiner mehr, tägigen Sitzung zusammen.
Mainz, 10. März. Infolge der Umbauten und Neuer ,Ä^6en im städtischen Theater, die beinahe 3000« - J/iarf kosten, hat der Finanzausschuß die Einführung einer Billetsteuer beschlossen.
Marburg, 13. März. Der Bezirksvorsitzende bti Bundes der Landwirte für den Kreis Marburg, Herr Gul> Pächter Schlabach in Stedebach, teilt mit, daß am 15. Mär- dem Tage des Marburger Pserdemarktes, im Saalbau r: Marburg die Provinzial - Versammlung des Bunbei der Landwirte für Hessen - Nassau abgehalten werden wnb In dieser Versammlung wird der Herr Reichstagsabgeott nete Roesicke-Gersdorf einen Vortrag über „die wirtschoil liche Lage" halten.


