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Schuhe, Strümpfe etc.
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begonnen.
Gießen, den 3. November 1900.
_____________ Großherzogliches Amtsgericht.
Hh. Darmstadt. 11. November. Der Gesellen- I Ausschuß zur Handwerkskammer trat am Don- I nerstag vormittag zu seiner ersten Sitzung in dem Sekre- tariert der Handwerkskammer zusammen. Von Seiten der I Großh. Staatsregierung war Regierungsrat Dr. Usinger erschienen, von Seiten der Handwerkskammer deren Vorsitzender Herr I e a n Falk-Mainz, sowie Handwerkskammer- Sekretär En gelb ach. Nach begrüßenden Worten des Vorsitzenden wies dieser auf das große Interesse hin, das die Staatsregierung der Handwerkerfrage entgegenbringt, und dankte insbesondere dem Regierungsvertreter für sein Erscheinen. Der Vorsitzende wies sodann darauf hin, wie Lehrling — Geselle — Meister im eigentlichen Handwerk I zusammengehören, und daß es nun auch gelte, daS bestehende I Gesetz über die Organisation des Handwerks als praktische Menschen sich zu Nutzen zu machen. RegierungSrat Dr. Usinger bemerkte, daß sich für den Gesellenausschuß nunmehr ein weites Feld seiner Thätigkeit eröffne. Die Mitglieder dieses Ausschusses seien berufen, mitzuwirken im Interesse des gesamten Gesellen- und LehrlingSstandeS im Großherzogtum Hessen. Er hoffe, daß der Gesellenausschuß, wie er jetzt konstituiert ist, möglichst lang erhalten bleibe, und daß alle Hoffnungen, die man an seine Mitarbeit knüpfe, in Erfüllung gehen möchten. Der Vorsitzende der Handwerkskammer leitete nun die Wahl des Vorsitzenden, Schriftführers und deren Stellvertreter für den Gesellen- Ausschuß, aus welcher einstimmig Schreiner Johann Baptist Weiß-Mainz, als Vorsitzender, sowie Schneider Josef Berty-Mainz als Schriftführer hervorgingen. Zu Stellvertretern derselben werden ebenfalls einstimmig gewählt Schreiner Hermann Mailand-Offenbach und Glaser Franz Kämmerer -Offenbach. Herr I. B. Weiß übernahm sodann den Vorsitz mit Worten des Dankes für die auf ihn gefallene Wahl. Nach Besprechung einiger geschäftlicher Angelegenheiten! gab in der Nachmittagssitzung Sekretär Engelbach eine Uebersicht über die bis jetzt gewonnenen Wünsche seitens des Handwerkerstandes zur Regelung des Lehrlingswesens sowie Kenntnis von den bis jetzt über diese Frage eingelaufenen Schreiben.
Jede sorgsame Mutter sollte auf den fiat des Arztes hören und beim Waschen der Kinder die ärztlich empfohlene Pktent-MycrhoUn-Seife anwenden. So schreibt z. B. ein bekannter Arzt: „Bet meinem Kindchen (z. Z. '/r Jahr alt) wegen oberflächlicher Hautschrunden rc. zu Waschungen in Gebrauch genommen, hat sich großartig bewährt." Die Patent- MyrrholiwSeife, welche überall, auch in den && Apotheken, erhältlich, ist bereits in vielen
Familien unentbehrlich geworden. 6682
Ausschreibung.
Für die Neubaustrecke Friedrichsdorf- Friedberg sollen die erforderlichen kiefernen Brückenschwellen, sowie der Bohlenbelag vergeben werden. Erforderlich sind rd. 22 cbm Brückenschwellen und rd. 884 qm Bohlenbelag.
Bedingungen und Angebotsformulare können von hier gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 1,50 Mk. bezogen werden.
Die Angebote find brs zum Termin, am Donnerstag dem 29. November d. I., vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Bauabteilung einzureichen. 7366
Gießen, den 12. November 1900. Großh. Bauabteilung.
Vermischtes.
* Halle, 10. November. Im chemischen Institut der Universität wurden dem Studenten Hans Sachse durch die Explosion eines selbstangefertigten Präparates beide Hände abgerissen.
• Loudon, 10. November. Das technische Komitee des Hafens von Dover hat die Vergrößerung der Dockanlagen beschloffen, um das Einlaufen der mäch- tigen Schiffe zu ermöglichen. Die Arbeiten werden unverzüglich in Angriff genommen. Die Kosten der Vergrößerung sind auf 40 Millionen Mk. veranschlagt. Die Schiffahrts-Gesellschaften, die den Verkehr mit Hamburg, Bremen und Newyork vermitteln, wollen die Docks nach Fertigstellung benützen.
* Amiens, 11. November. Hier erschoß sich infolge der Leinwandkrisis der Besitzer der hiesigen Leinwandweberei, Delaslus, deffen Fabrik seit Mittwoch den Be°
Kistemann & (xrnmbacher
Ingenieure, Dussel, Cöln.-Str. 50c.
Anfertigung von Fabrikbau-Projekt en«
Leitung von Neu- und Umbauten. 5978
Bewährte und unbeeinflusste Beratung in allen technischen Fragen.
Aus Stadt und Land.
Gießen,gl2. November 1900.
♦♦ Ein Konzert der Meininger Hoskapelle findet am Freitag den 23. November in Steins Saal statt. Der Gewinn dieser ausgezeichneten Kapelle, die, so schreibt man uns, leider unwiderruflich nur einmal hier konzertieren kann, ist für Gießens Kunstleben von hoher Bedeutung. Fern liegt es uns, andere Kapellen dadurch herabzusetzen, aber seihst in Berlin haben die Meininger jedesmal und gerade in diesem Jahre ganz außerordentliche Erfolge gehabt. Was Hans Bülow eingeleitet, hat Steinbach fortgeführt »nd ausgebaut, vollständige Unterordnung des Einzelnen der Gesamtheit gegenüber, und zwar bis in die kleinsten Einzelheiten; dabei aber keineswegs knechtische Unterordnung des Untergebenen gegen den Vorgesetzten, sondern künstlerische lledereinstimmung, erzielt durch jahrelanges Zusammenwirken. In einer Kapelle, wo ein Mühlfeld, Deutschlands erster Clarinettist, mitgewirkt und neben ihm viele gleichwertige Künstler, giebt es keine musikalischen Sklaven, sondern denkende, mitschaffende Musiker. In Berlin hat in den verflossenen Wochen Prof. Joachim es nicht verschmäht, im Verein mit dem Konzertmeister der Meininger, Earl Wendling. das vmoll Konzert von Joh. Seb. Bach für zwei Solo-Violinen dem jubelnden Konzertpublikum darzubieten. Wer mit einiger Aufmerksamkeit die Kunstberichte anderer Städte verfolgt, muß bestätigen, daß jede Gastreise der Meininger ein musikalischer Siegeszug ist.
Städtischer Arbeitsnachweis Gieß«,
-urschen, 1 Waschfrau, 1 geübte Näherin, 1 Kutscher.
Rach frage der Arbeitgeber r 1 Spengler, 1 Metzger, 1 Küfer, 4 Ro ck - nbeiter, 1 Ä-uhmacher, 1 Schneider auf Woche, 1 Bauschremer, 1 Dienstmädchen, ' ^LehrUnge, 3 Bäcker, I Buchbinder, 1 Drechsler, I Friseur, I Kupferschmied, 2 Schreiner, 1 Wagner.__—------
Bekanntmachung.
In da» Handelsregister unterfertigten Gerichts wurde unter Rr. 33 eingetragen die Firma „Joseph Stern Söhne" zu Gießen; als Ingber derselben Isaak Stern und Hermann Stern, Kaufleute daselbst; offene Handelsgesellschaft. Die Gesellschaft hat am 24. Oktober 1900
trieb hatte einstellen müffen. Ueber 200 Arbeiter waren in der Fabrik beschäftigt.
• Paris, 10. November. Aud Oran wird berichtet, daß heftige Regengüsse dort Ueberschwemmungen verursacht haben. Die Eisenbahnverbindung zwischen Oran und Algier ist gestört.
* Newyork, 11. November. Der Dampfer „City of Mondirello- ist auf der Fahrt von Jonmouth in New- Schottland in der Nähe von Halifax gesunken. 40Per- sonen sind ertrunken. ___
SxülM» in »treinifiten frankferter SIMtzkat».
Opernhaus.
Dienstag den 18. November. „Templer und Jüdrn . Mittwoch den 14. November. „D e r F r e i s ch ü tz". Donnerstag den 15. November. „Norma". Freitag den 16. November. Geschloffen. Samstag den 17. November. In neuer Inszenierung und Einstudierung „Fidelio". Sonntag den 18. November. 3*/r Uhr. »Die Geisha" Abends 7 Uhr. „Die lustigen Weiber von Windsor". Montag den 19. November. Geschloffen. Dienstag den 20. November. Einmaliges Gastspiel des Kgl. Sächs. HofopernsängerS Ejnar Forchhammer „Tristan und Isolde". Tristan: Herr Forchhammer.
Schauspielhaus.
Dienstag den 13.November. „Johannisfeuer". Mittwoch den 14. November. „Ein Fallissement". Donnerstag den 15. November. „I o h a n n i s f e u e r". Freitag den 16. November. „JohanniSfeuer". Samstag den 17. November. Nm einstudiert: „Die Maus". Lustspiel in 3 Akten von Pailleran. Vorher zum erstenmale: „A n t ö". Italienisches Volksstück in 1 Akt von G. E. Nuni. Sonntag den 18. November. 3Va Uhr. „Charley's Tante". 7 Uhr. „Die Mau s", vorher zum erstenmale wiederholt „Antö". Montag den 19. November. */»7 Uhr. „Fiesco."
♦ ) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.
^glaubt, fie für richtig halten zu müssen. Sie habe L sich ganz unbewußt allmählich zu eigen gemacht und ßann an ihnen festgehalten. Dafür, daß der Mord an Ernst Winter von fremden Juden begangen worden sei, kredye, daß von den Konitzer Juden eine Reihe von That- Lhen bestritten werden, die in der jetzigen Verhandlung sich als einigermaßen wahrscheinlich erwiesen hätten. Belastend für die Juden sei auch die Bekundung des Zeugen Prinz, des dummen Alex, auf die mehr Wert zu legen sei, als es von der Staatsanwaltschaft geschehe. Ebenso muß dem Fall Eisenstädt ein größeres Gewicht beigelegt werden. Eisenstädt sei in der Nacht vom 11. pm 12. März nicht im Krankenhause gewesen. Die beiden Krankenschwestern könnten sich nicht irren in dieser Beziehung, der Irrtum müsse bei den anderen, auch! den christlichen Zeugen liegen. Mes weise darauf hm, daß der Mord 'im Lewy'schen - Keller vollbracht worden ist. Wenn auch die Familie Lewy nicht am Morde selbst beteiligt sein möge, so könne sie doch aus religiösen Gründer diesen Keller für das Verbrechen hergegeben haben.
Der Präsident stellt sogleich einige unrichtige Behauptungen des Verteidigers, die sich auf die Führung der Untersuchung beziehen, richtig. Rechtsanwalt Meyer eis Verteidiger der Angeklagten Berg versucht nachzu- wcisen, daß von den Behörden in der Winter'schen Mordfache Fehler gemacht worden, und daß die Haussuchungen nicht sachgemäß vorgenommen seien.
Das Votum b« beschworenen lautete gegen Masroff aut schuldig, gegen Frau Ros gleichfalls auf schuldig, aegen d.e trauen Masloff und Berg aus Nrchtschuldrg. Das Urteil lautet, «asloff ein Jahr, Frau RoS IV, Jahre ZuchthauS.Letztere »urde auch zu 3 Jahren Ehrverlust und dauernder EldeSunfahigkeit verurteilt. _______
ChlistdeschklNW der Kleinkisder-KeMtziMstalt.
Am 4. Advents Sonntag, den 28. Dezember d. I., soll die Christ- drscherung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben in diesem tahre für 240 Kinder die Bescherung berzurickten und den Weibnachtstisch mit gaben zu decken. Um dies zu tönnen, wenden wir uns wieder an die Liebe und ien wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder. Wir litten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergleichen, besonders aber auch Geldgaben, die uns die gleichmäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglichen, zuwenden zu wollen.
Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben.
Vielmehr bitten wir, die unS zugebachten Gaben reckt bald an eine der »achbenannten Borstandsdamen gelangen zu lasten: Fräulein Amalie ZSausa, Diez- Üraße 15, Frau Dr. Ar-et, Moltkestraße 3, Frau Amtsgerichtsrat Heöhardt, Berg. Kraße 8 Frau Rechtsanwalt Hrünervatd, Liebigstraßr 21, Frau Rechnungsrat Katbffeisch, Ludwigftraße 7, Frau Pfarrer Daumarm, Südanlage 8, Frau Xuife »Ileus. Bismarckstraße 11, Frau Fabrikant Ätna Schmal!, Ostanlage 36, Fräulein Juife Wartruaurr, Asterweg 16. Auch die Schwestern unserer Anstatt find bereit, Saben in Empfang zu nehmen.
Gießen, am 10. November 1900.
ß Der Vorstand der Meinkinder-Bewahranstalt.
Dr. Naumann.
Bekanntmachung.
Carl Ludwig Gail und seine Ehefrau Louise geb. Rispel zu Gießen haben durch notariellen Vertrag vom 28. September 1900 Gütertrennung in Gemäßheit der § 1426 ff. des B. G Vs. vereinbart unter Aurschluß des § 1427 Absatz 2. Eintrag im Güterrechtsregister hat ftattgefunden.
Gießen, am 6. November 1900.
Großherzogliches Amtsgericht.
Dekannlmachung.
In das Güterrechtsregister unterfertigten Amtsgerichts wurde eingetragen: Otto Heinrich Becker zu Treis an der Lumda und Anna Katharina Escher von Haffenhauftn h^en durch notariellen Vertrag vom 3. Oktober 1900 vereinbart, daß für ihre ehelichtn Güterrechlsoerhäll- niffe die Bestimmungen des B. G. Bs. — 1519 bis 1548 — über die
Errungenschaftegemeinschaft maß- ge&enb sein sollen. 7362
Gießen, am 13. Oktober 1900.
Großherzogliches Amtsgericht.
Eigene Reparaturwerkstätte aller Puppenfabrikate.
Hort IzGregorU Sohn
L
Grosse Spezial-Ausstellung gekleideter Puppen
Gelenkpuppen, Ledergelenkbälge, Köpfe, Hüte,
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gründers, 10. November. Frachtmarkt. Weizen 15,64—15,90 Mark, Korn 15,22—15,50 Mark, Gerste 14,12—14,25 Mark, Hafer 12,20—12,50 Mark, Erbsen 17,00—00,00 Mark, Linsen 26,00—00,00 Mark, Samen 22,00—00 Mark, Kartoffeln 0,00-0,00 Mark.__
Wer des Morgens verschleimt ist besonders nach Biergenuß und Rauchen am vorherigm Abend, der p.-sfuchc die so sehr erttischendm Apotheker Albrechts Aepsel- säure-'Pastillen, hergestellt aus der aus den F üchten gewonnenen Säure ihib Zucker als ausgezeichnetes schleimlösendes Mittel. Auch bei Heiserkeit, Trockmbeit der Stimme von ersten Bühnenkünstlern, wie Emil Götze, Maria Propischill, R. Biberti, N. Roth- mühl, Felix Tchweighofer, Anna Schramm, Elisabeth Leistnger, SchrSver-Hanfstaengl, Marcella Umbrich und andere durch Gutachten bestätigt. Schachtel 80 Pfg. in den Apotbeken und besseren Drogerien. Hrup'.-Drpüls: Hirsch- und IJni- versit&t*-Apotheke. 7094


