Ausgabe 
13.10.1900 Zweites Blatt
 
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den Oberhauptes ihres Amtes zu walten?

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heraus, daß die Unterschleifc und Urkundenfälschungen des Angeklagten durch die lässige und zu gutmütige Rechiungs- fuhrung gleichsam unterstützt wurden, ebenso fest steht daß bei einigermaßen schärferer Kontrolle die Unter­schlagungen nicht bis zu der fragt. Höhe hätten an- wachsen können. Ter Gerichtshof erkannte den An- gellagten der Unterschlagung von ca. 2000 Mk. einkassierter Quittungsgelder, sowie 1700 Mk. zur Bezahlung von Rech­nungen ihm angewiesener Gelder, für die er zudem die Quittungen fälschte, ferner der Unterschlagung von33Mk. weiterer Mitgliederbeiträge in Jdealkonkurrenz mit Ur­kundenfälschung mit Betrug gemäß §§ 246, 268 I und 263 sür schuldig und verurteilte denselben zu 2 Jahren Ge­fängnis und rechnete ihm 8 Monate Untersuchungshaft an. Zugleich werden ihm wegen seiner ehrlosen Gesinnung die bürgerlichen Ehrenrechte aufdreiJahre aberkannt. Es wurden ihm mildernde Umstände zugebilligt, doch

m Angeklagte die ganze Schuld auf die unordent- liche Rechnungsführung, die bei dem Klub schon seit Jahren herrsche, und nimmt die Strafe nicht an.

, 11. Oktober. .Das Schwurgericht ver­

urteilte heute den bisher unbescholtenen 33jährigen Maurer Heinrich Plötzer, aus Stettbach zu fünf Jahren ti ufytt) a u s. Ploßers zweite Frau hatte ihm einen vier- whrigen unehelichen Knaben mit in die Ehe gebracht, den der Angeklagte fortwährend mißhandelt hat, zuletzt so, daß der Tod des Kindes eintrat.

Diese Worte des großen Dichters Ihrer alten H irnat werden mir immer eine schöne Erinnerung an Sie bleiben, und ich ergreife diese Gelegenheit, um mit den Anwesenden unser Glas aus Ibr ferneres Wohlergehen zu leeren.

Arbeiterbewegung.

Leipzig, 11. Oktober. Die heutige nicht öffentliche Versammlung der Buchbindereibesitzer beschloß, die Forderung der Gehilfen betr. 53stündige Arbeitszeit abzulehnen. Die Prinzipale werden in der Fest­stellung der Arbeitszeit nur gemeinsam mit Berlin und Stuttgart vor­gehen. An die Prinzipalsverbände in Stuttgart und Berlin ist eine Anfrage über Stellungnahme zu dieser Forderung heute ergangen.

680 Uhr Jugeudfeier, Bormittags 8 Uhr, nachmittags 4 Uhr, FestesauSgana 6*> Uhr. 9 '

Oerichtssaat.

D armstadt, 11. Oktober. Vor der hiesigen Straf­kammer I wurde heute endlich die schon über ein ^ahr ^rafsache gegen den zweiten Vereinsdiener^der zu Le-rn^^r«ns-G°sl>llschast, ben am 26. Februar 1864 zu ^errnhag bei Büdingen geborenen ev Adolf T-ink nach zweimaliger Vertagung verhandelt. Die Vernetz- mung der Zeugen durch den Vorsitzenden der Strafkammer Landgerichtsdirektor M e i s e l / ergab im großen und «anzcu dasselbe Material, und es stellte sich^aZ hierbei

Hochverehrte Herren!

fr %?nxbr-e?,0.mme^ machtet es für eine Ehrenpflicht, dem scheidenden Herrn Präsidenten Gnauth ganz besonderen Dank quSau- ® th°t,-ästig-Un,-rstüZung, di- er dem H-Lsstand- Endens während fernes hiesigen Wirkens hat stets angedeihen lassen, unh Berkehrsinteressen zu fördern, Wünsche

Handelskammer bet hiesigen und aut ^bhörden zu befürworten, da konnten wir auf unseren Herrn banren^ar Äfi' fr^ra^ f$Öner Erfolg ist'seiner Mitwirkung Lm Ls® 6 Handelskammer und mit ihm der ganze hiesige H°"bblsstand einen sehr großen Förderer ihrer Interessen nur ungern rbCk s.bhen, bedarf keiner besonderen Versicherung, aber .roir von der Ueberzeugung, daß der Herr Präsi. deut Gnauth m seiner neuen Stellung dem Handel und der Industrie wte dem gleichen Wohlwollen gegenüberstehen werde,

©nautß im£eiere« Bezirke gethan. Gewiß wird Herr Präsident TÄoU V^L^UUXX\QX? Finanzminister gleich große Erfolge fnw rnS?ruterl geworden, wünschen wollen wir, daß er D« frpS ?^zen finden wird, wie er sie hier zurückließ.

Der Herr Präsident hat soeben gebeten, im Interesse seines Befindens dre Trrnkspruche nicht auf seine Person ausklingen zu lassen, ich will seinem Wunsche entsprechen und möchte Ihnen, hochverehrte Herren, 6Mnh?8«üh ^leeren auf das gute Einvernehmen aller

Stände und Berufsklaffen Gießens, denn nur dabei kann ein Gemein, wesen blühen. Dieses Einvernehmen hoch!

na $erC ^bneralmajor v. Madai, Kommandeur der 79. ^nfantcrie-Brrgade (Paderborn), knüpfte an Teils Worte an ,,Braucht Ihr mich zu ganz bestimmter That, es soll an mir nicht fehlen." Das letzte Mal sei er hierher ; geeut aus traurigem Anlaß, um seinem alten Freunde dem Landgerichtspräsidenten v. Rieou, das letzte Geleit zu geben. Heute gälte sein Kommen wieder einem schei­denden Freunde und dann auch der Bürgerschaft mit

noch jetzt eins fühle. Sein Hoch galt den Frauen und Töchtern der Gießener Bürger.

Reihe der Toaste unterbrach der trefflich ge- fchulte Kronbauersche Manner-Quartettverein unter Lei- I Ang fernes Dirigenten, Herrn Leopold Geller, durch nenBortrag^der beiden mit vielem Beifall aufgenommenen

Krd^re' ausTannhäuser", und später desAb- I Glieds vom Walde" von Bauer, derGrüße an die I ?romer' und schließlich durch die vor- I von ^n^^dergabe vonDer Studenten Nachtgesang" komÄÄi nnd des von Herrn L e o p o l d G e l l e r selbst von^bier^ FallerslebenschenMorgen muß ich fort Kronbauerschp-n Mx^^b^erordneter Löb er dankte dem I Festteilnehmer ss'^ ^"b^uartettverein im Namen der I Festes. r bre hervorragende Verschönerung des I

»cs ^chmischm^Vereins? ^itzmann sprach im Namen I beroAne^Schmas^da^Wort^'^ bmm §erl Stadt-

«n. , Hocbgeehrte Herren!

Wie ein Wand'rer wenn er aus engem u I

einen Berg erklommen hat, von btm au/Sn6??«0? I

überschauen kann, wohl einmal rastet, hinunte? blick?am"k^106 I gelegten Weg und vorwärts nach dem Ziel feiner Re«- I unser Ehrenbürger wohl heute des Anfangs seiner Lausba^?" I Heffenland, gedenkt auch der Zett, da er sich im städttschen Dien» I üter die ersten Sporen erwarb, und dann nach kurzer Frist zu weisem I Rate durfte laden die Väter dieser guten Stadt! ® n *U nei|em

Der Einladung zu dieser gemeinsamen Sitzung sind wir Stadt- I »norbneten nun wohl lieber als sonst gefolgt, denn nicht 50 und I 5e?r. Punkte der Tagesordnung gili'S zu erledigen, sondern fröhliche I Tafelrunde hat uns vereint. M I

Vereint aber auch zur Abschiedsfeier für den, der durch lanae I 3ahre als Bürgermeister unserer Stadt mit starker Hand das Steuer I ber nun von höherer Warte au« des Hessenlands Finanz- I Wir fuhren soll durch alle Klippen neuer Gesetzgebung, also, datz I wan von ihm sagen kann: Nicht mehr ohne Anker, nein, mit vollen I in den sicheren Hafen!

fachem Hafen anzulanden möge unserem neuen Finanz- I DerorbnPt7J0BKnnl1fdn' bo9 W der herzliche Wunsch wohl aller Stadt- Steuererbök»»"" <(6 darbrtnge, ihm, der, wohl das Gespenst der 1 dem groß-n Suaen' uns so oft ernst prüfend stand vor guter Borschm-Ä schen an den Stadtsäckel, und nun aus solch' I 0urer »oritbuu aug berufen lf} !

M höhere Ftuanzkunst muh eS schon sein, um wieder flott zu | s

Herr Regierungsrat Wagner brachte im Namen des Kreisausschusses ein Hoch aus Herrn Gnauth aus Der Kreisausschuß müsse zwar freudig berührt sein durch die Ehre, die seinem langjährigen Mitglied durch die Er­nennung zum Präsidenten des Finanzministeriums ge­worden sei, könne aber doch nicht umhin, dem Gefühle der Trauer Ausdruck um den Verlust eines treuen Mit­gliedes, das fast in keiner Sitzung gefehlt und sich an allen Beratungen mit umfassender Sachkenntnis auf allen Gebieten rege beteiligt habe.

In humorvoller Weise dankte Herr Gnauth tief­bewegt für alle ihm gewidmeten liebevollen Worte, wo­bei er besonderes auf die in gleicher Weise gegebenen Aus­führungen des Herrn Prof. Dr. Gaffky einging.

Herr Direktor Bergen, der namens der städtischen Beamten sprach, betonte, daß es den meisten derselben vergönnt gewesen sei, während einer längeren Reihe von Jahren unter der einsichtsvollen Führung ihres scheiden-

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 10. Oktober 1900.

I ** Auszeichnung. Dem Freiherrlich Riedesel'schen Förster Friedrich Wilhelm Hoffmann zu Allmenrod wurde das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß, wütigen verliehen. p

'* Gymnastiker-Vorstellung. Laut Inserat giebt die Gymnastiker-Truppe unter der Direktion Frau A. Frese am Samstag hier auf Oswalds Garten ihre erste Vorstellung. Wie aus den Berichten auswärtiger I Zeitungen ersichtlich, soll die Gesellschaft Sehenswertes leisten und nur aus Künstlern und Künstlerinnen ersten Ranges bestehen. '

" In der Besprechung vonHedda Gabler" muß der mehrfach vorkommende Name des Landgerichtsrats Brack heißen, ferner ist in Spalte 1, Zeile 28, vordoch« ein und einzufügen, während in Spalte 2, Zeile 43,in den Worten" gelesen werden muß. In Spalte 3, Zeile 25, ist voreinmal" ein nicht einzufügen; in Spalte 4, Zeile 8, istzornlodernd", und in Spalte 5, Zeile 30, stattnur" um zu lesen.

Friedberg, 11. Oktober. In der letzten Kreistags- Uhung tumbe das Projekt von Schwalheim bis zur Kreis­straße Friedberg-Dorheim (sogen. Schwalheimer Hohl) mit einem Kostenanschläge von 16,500 Mk. für die Straße und 12,000 Mk. für die Brücke einstimmig ge­nehmigt. Die Gemeinde Schwalheim legt die Kosten vor.

Mainz, 11. Oktober. Wegen einer unangenehmen I Verwechselung hatte sich gestern ein hiesiger Schreiner vor I dem Schöffengericht zu verantworten. Der Mann miß- I handelte am 17. August eine Frau und gab vor dem Richter I mit kindlich^ Naivität zu feiner Entschuldigung an, er I ^abe sie für feine Frau gehalten. Dem Gericht muß I dieser Grund jedoch nicht genügend erschienen sein, denn I schickte den öfters vorbestraften Schreiner auf sechs I Wochen ms Gefängnis. I

Neueste Meldungen.

<> ., Falkenau, 12. Oktober. Der Sozialistenführer nu Ire aus der sozialistischen Partei u s. Or beabsichtigt, Dokumente zu veröffentlichen, durch vie nrivedingt mehrere sozialistische Führer stark kompro­mittiert sind.

London, 12. Oktober. Am 18. Oktober wird der Kronrat zwecks Feststellung der Thronrede für die Er­os sv u n g des Parlaments zusammentreten. Wie es hecht, wird die Königin Viktoria in demselben

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. « t Sabbathfeier am 13. Oktober 1900.

Ubr^Äa'tbStnnÄ SamStag vormittag 8 Mr, nackmittagS ausgang 6-s uhr, nachmittag 3«o SchrifterKkSruug. UJiontag den lb und Dienstag den 16. Oktober 1900:

, ~ m Echlutzfest und Gesetzeöfr-rrde.

mittagsujr°ta m vormittags 8 Uhr Predigt, nach-

I wachen das noch vor wenigen Jahren mit vielen Millionen wohl I veiprooiantiertr schnell segelnde Fabrzeug der hessischen Finanzen denn was nun in's Werk gesetzt ist, muß ausretfen und Flüchte I bringen dem Staat, zu dessen Glund.'agen der nervus rerum gehört I Am Golde hängt, nach Golde drängt ja Alles, ach, wir Armen | Dies Wort gilt heute mehr denn je, und wie Alle strebt auch unser | Ftnanzmtntstrr darnach für sein Werk, was ihm niemand übel neh | wen kann, denn was sollte er sonst denen bieten, die im Staat in Kirche und Schule vertrauend zu ihm aussehen, daß er nachhole, «ordern versäumß daß er Wunden heile, daß er klingendes

I Pflaster auslege wo's Not thut.

Not thut's aber noch auf manchen Gebieten, das steht fest, aber ebenso fest steht auch, daß außer denen die Staat oder Gemeinde dienen, noch andere Steuerzahler da sind, denen einmal keine Pension winkt, wenn sie nach saurem, mühevollen Tagewerk die müden Hände in den Schooß legen müssen, in welchem sich im Kamps um's Dasein und Existenz nicht immer goldene Schätze angesammelt haben, und | datz unser Finanzminister auch an jene denken möge sei ihm an's Herz gelegt.

Denn seine bisherige Thäiigkeit galt ja einem Gemeinwesen, zu dessen Aufblühen kräftig beigetragen haben Handel und Industrie, Ge- I werbe, Landwirtschaft, Handwerk aller Art und auch diese müssen wie Kunst und Wissenschaft, wie alle Glieder staatlicher und gemeindlicher I Verwaltung ihm befohlen sein, damit er die Hände nicht zu weit öffne, I um davon zu nehmen und nicht verschließe, wenn es gilt, die Kraft des I Staats dienstbar zu machen denen, die nur erwarten, daß sie in ihrem I selbständlgen Streben und Ringen geschützt, gehegt, und vor allen die I Freiheit rhreS Schaffens bedrohenden Gesetzen bewahrt bleiben.

I k Kommt dann in jedem neuen Jahr gleich dem Mädchen aus I der Fremde auch der Steuerzettel, dann wollen wir ihn nicht miß­mutig zur Seite legen, wenn wir fühlen, daß die Lasten gerecht verteilt sino, daß ebenso gegeben roi:o zum Wohl des Staats und seiner Bürger, 7" °uch der Bürger Gießens an des Lahnstroms grünem Strande als der schönsten Stadt im Lande!

Daß Land Hessen aber und in ihm Stadt Gießen stehen möge unter weiser Regierung, die erkennt, daß das wahre Heil der Völker lregt tm friedlichen Austausch geistiger und materieller Güter und Kräfte wie unser ehrwürdiger alter Kaiser Wllhelm schon bezeugt hat, und daß hierzu helfe auch die neue Aera Gnauth im hessischen Finanzwesen, daß sie gleiche dem Strom, der seine befeuchtenden Spuren hinterläßt zu dauerndem Segen darauf, meine Herren, bitte ich Sie die Gläser erklingen zu lassen und diese Wünsche zu fassen in den Ruf:Hessens | A""h ch"" * unter seinem neuen Finanzminister blühe, gedeihe, I u Den letzten Trinkspruch brachte Herr Präsident Gnauth aus, wobei er kurz noch auf die Worte der beiden Vorredner einging und einerseits die demTech­niker" gemachten Lobeserhebungen unter allgemeinem Beifall bescheiden zurückwies, andrerseits aber sich nicht aus seiner Reserve herausbriugen und sich zu einerPro­grammrede" provozieren ließ. Daun betonte Herr Gnauth, daß die seiner im neuen Amte harrenden Aufgaben zwar schwierig, aber ihm wesentlich erleichtert seien durch die unermüdliche Arbeit seines leider schwer kranken Vor­gängers, auf dessen Konto entschieden ein großer Teil etwaiger Erfolge der nächsten Zeit zu setzen seien. Sein i Schaffen und Wirken würde ihm int neuen Amt wesentlich i erleichtert durch die Lehren uni) Erfahrungen, die er un aufblühenden Gießen habe sammeln können. Sein Hoch galt^der Stadt Gießen.

Inzwischen war die Zeit über Mitternacht hinaus vor- gerucft, und sta die Stimmung mit ihr gleichen Schritt gehalten batte, verlief das Abschiedsmahl, bei dem Küche unb Keller des Herrn Stein alle Ehre einlegten, in der ungetrübt fröhlicher, harmonischer Feststimmung, zu der nicht zum wenigsten die frohen Weisen der Regiments- Kapelle unter persönlicher Leitung des Herrn Musik- o^ektors K r a u ß e beitrugen. Ein ungezwungenes, ae- I mutliches Beisammensein hielt eine große Anzahl Fest- I teilnehmer bis zum Morgengrauen vereint.

mrnfu:^retrrCUk?e C'Elmg der BerufSpflichten, gewissenhafte KUu^und Erledigung aller Aufgaben und Arbeiten, unermüdlicher Dtenstwtlligkeit und freundliches Entgegenkommen gegen j<der- 2?£niLiUt ®en Tugenden eines Verwaltungsbeamten zählen, so haben r 'bnrin an unserem seitherigen Herrn Oberbürgermeister immer ein hellleuchtendes Vorbild gehabt. Zeitlebens wird es den Beamten «ne schone, ja stolze Erinnerung bleiben, in einer so erfolgreichen EntwickelungSperiode Mitarbeiter des Gefeierten gewesen zu sein, dem Redner noch tiefempfundenen Dank zollte für das seinen Be­amten jederzeit erwiesene Wohlwollen. Die in jahrelanger Arbeits­gemeinschaft von ihrem Führer empfangenen Anregungen, sollen auch fernerhin gleich einem fruchtbaren Samenkorn verwertet werden.

uns» heraldisch schönes Stadtwappen in dem geflügelten Löwm 6 .^bundene Kraft- also die Arbeitsleistung - K ÄrSi m k* ?fc die turm-baumgeschmuckte Mauerkrone neben zäheren Bedeutung, heute an unser solides, schmuckes, aesund- ^itfürderndes Bauwesen erinnern darf, so möge insbesondere der silberglänzende Buchstabe G neben seiner alten Bedeutung hinfort HÄJh ,ncue 3ei0CnJ rämlich uns alle, insbesondere die Beamten, ^derzeit erinnern an den Namen unseres langjährigen Führers und uns gegebenes glänzendes Vorbild, dem noch ungezählte Jahre $5terltinbe§ I^ r!enS be^iebcn fe,n mS0en *um Wohl unseres engeren

Herr Kommerzienrat Heichelheim sprach im «uen der Handelskammer und führte etwa folgendes

Kirchliche Nachrichten.

-vaagelifche Gemeiude.

Sonntag den 14. Oktober. 18. nach Trinitatis.

Erntedankfest.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vorrntttags 9V» Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

I « ,3m Anschluß an den Gottesdienst: Feierliche Eröffnung des I Konfirrnandenunterrickts der Markusgerneinde. Die Ellern werden I zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgerneinde. m Pfarrer Dr. Grein.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Matthäus- I gememde. Die Eltern werden zur Teilnahme herzlich eingeladen. I Die Vereinigung der konfirmierten Mädchen dek | MatthänSgemeinde wird auf Donnerstag den 18. Oftofcee, I nachmittags 6 Uhr, die Bereinigung der konfirmierten männ- I Matthäusgemeinde auf Sonntag den

I 21. Oktober, abends 8 Uhr, in den Konfirmandensaal eingeladen, I und zwar zunächst nur die den Vereinigungen schon bisher an- I gehörenden Mitglieder.

I . Donnerstag den 18. Oktober, abends 8 Uhr: »ibelstnnde I tm Konfirmandensaal (Kirchstraße). Ev. Joh. 14, ff.

Pfarrer Dr. Grein.

m In der Johanneskirche.

gormtttaflS 9% Uhr: Pfarrer Euler.

I _ Anschluß an den Gottesdienst: Eräfinnnasseier des «onfirmandenunterrichts der LukaSgemeinde.

Vormittags lV/4 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumanns ®uIer e- x Abschluß an den Gottesdienst zugleich Eröffnungsfeier I fur dr- Konfirmanden aus der JohannrSgemeinde. " toirö "ach allen Gottesdiensten eine befondere Sammlung fur die «rmen erhoben.

Montag den 15. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirrnandenfaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. 11, 19 ff. . ¥ toirb wiederholt darauf aufmerksam gemacht^ daß^der kirch. Kn hdn°nUpnh9n0^ blll kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und ^d dr ngend gebeten, es rechtzeitlg - spätestens eine Woche vor der Trauung bet dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Katholische Gemeinde.

SamStag den 13. Oktober.

Nachmittags um 4V, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhert zur hetl. Beichte.

den 14. Oktober. 19. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6t/8 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;

vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Dte zweite heil. Messe, m X ,um Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2«, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen.

k-an,./ndach?F"Ä7. if*ä9H* abmiS um Uhr R°s°n.

Kottesdienst in der Synagoge, Südankage.

Asraetitische Weligionsgemeinde.

Samstag den 13. Oktober 1900.

S°bbach°ÄL Ä & m°r9enS 8M nachmittag- - Uhr,