Aufgebot.
Durch Beschluß unterzeichneten Gerichts ist das Aufgebotsverfahren bezüglich der folgenden verschollenen Personen eröffnet worden, nämlich:
1. Anna Margaretha Haas, Tochter des Johannes Haas und seiner Ehefrau Anna Maria geb. Roth, geboren zu Steinbach den 15. Juli 1815, ist vor zirka 50 Jahren — angeblich nach Amerika — ausgewandert und seitdem verschollen. Das vom antragstellenden Pfleger Jakob Haas V. in Steinbach kuratorisch verwattete Vermögen der Verschollenen betrügt zurzeit 875 Mk. 37 Pfg.
2. Johanne» Schäfer, Sohn des Christoph Schäfer zu Lollar und dessen Eheftau Maria geb. Hamel, geboren zu Lollar den 27. Sep- tember 1824, ist seit vielen Jahrm mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesend. Das vom antragstellenden Pfleger Heinrich Schäfer in Lollar kuratorisch verwattete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 285 M. 87 Pfg.
3. Elisabeths Hardt, Tochter des Heinrich Hardt zu Wieseck und dessen Ehefrau Katharina Elisabetha, geb. Kreiling, geboren zu Wieseck den 5. Januar 1825, ist von ihrem Heimatsort seit vielen Jahren abwesend und verschollen. Das vom antragstellenden Pfleger Wilhelm Vogelhöfer in Wieseck kuratorisch verwaltete Vermögen der Verschollenen beträgt zurzeit 596 Mk. 86 Pfg.
4. Heinrich Vogel VIII., Sohn des Heinrich Vogel und dessen Ehefrau Eleonore geb. Zecher, geboren zu Staufenberg den 14. März 1838, ist im Jahre 1861 nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Das vom antragstellenden Pfleger Kaspar Vogel in Staufenberg kura- torisch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 197 Mk. 98 Pfg.
6. Philipp Christian Kümmel (Kimmel), Sohn des Eberhard Kimmel und seiner Eheftau Elisabetha geb. Protextor, geborm zu Wieseck den 31. August 1836, ist nach Amerika ausgewandert und seit 1864 verschollen. Da» vom Antragsteller, Pfleger Melchior Kümmel in Wieseck kuratorisch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 617 Mk.
6. Philipp Eckhardt II., Sohn de» Johannes Eckhardt und seiner Ehefrau Anna Maria geb. Deibel, geboren zu Wieseck den 23. Mai 1847, ist nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Das vom Antragsteller, Pfleger Ludwig Daupert in Wieseck kuratorisch verwattete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 280 Mk. 67 Pfg.
7. Johannes Horn, Sohn des Johannes Horn und dessen Ehefrau Maria Elisabetha geb. Nebeling, geboren zu Steinbach den 4. September 1819, ist vor zirka 40 Jahren nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Das vom antragstellenden Pfleger Herbert III. in Steinbach kuratorisch verwattete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 31 Mk. 13 Pfg.
8. Elisabetha Katharina Damasky, uneheliche Tochter des Philipp Happel und der Philippine Häuser, geboren zu Watzenbom bett 25. Mai 1811, seit dem 2. Februar 1834 mit Christian Damasky in Watzenbom verheiratet, ist mit ihrem Ehemann und einer am 13. Februar 1835 geborenen Tochter Marie Christine im Jahre 1836 ausgewandert und seitdem verschollen. Das vom antragstellenden Pfleger Johann Jakob Schneidmüller in Watzenborn kuratorisch verwaltete Vermögen der Verschollenen beträgt zurzeit 1367 Mk. 63 Pfg.
9. Jakob Wallbott, geb. den 26. Oktober 1833,
10. Elisabetha Wallbott, geb. den 24. Oktober 1845 zu Garbenteich, Kinder des Kaspar Wallbott daselbst und seiner Eheftau Margaretha, geb. Müller von Wieseck, waren schon im Jahre 1868 nach Amerika aus- gewandrrt; nach damals eingezogenen Erkundigungen war der Aufenthalts- ort des Jakob Wallbott angeblich Baltimore, während der der Elisabetha Wallbott unbekannt war. Beide find seitdem verschollen. Das ihnen von ihrer, am 19. Februar 1868 verstorbenen Mutter, bezw. von ihren Eltem zugefallene Vermögm wird vom antragstellenden Abwesenheitspfleger Karl Fink in Garbenteich kuratorisch verwaltet und beläuft sich zurzett auf 170 Mk. 5 Pfg.
11. Christian Heinrich Schäfer, Sohn des Christian Schäfer in Hausen, und seiner Ehefrau Elisabetha geb. Weiß, geboren den 23. Dezember 1851 zu Hausen, ist am 30. August 1882 über England angeblich nach Amerika ausgewandert und seit länger als 12 Jahren verschollen. Das vom Antragsteller, Pfleger Heinrich Schäfer V. in Hausen kuratorisch verwaltete Vermögen der Verschollenen beträgt zurzeit 47 Mk. 22 Pfg.
12. Elisabetha Margaretha Ettling, Tochter de» Johanne» Ettling von Ruttershausen und dessen Eheftau Maria Katharina geb. Karb, geboren zu Ruttershausen den 28. Februar 1827, war schon im Jahre 1882 abwesend und ist seit mindesten» 5 Jahren verschollen. Das vom antragstellenden Pfleger Georg Erdmann II. in Ruttershausen kuratorisch verwaltete Vermögen der Verschollenen beträgt zurzeit 96 Mk. 91 Pfg.
13. Balthasar Speyer, Sohn der Katharina Heyermann von Wieseck und des Heinrich Speyer von Londorf, geb. zu Wieseck den 30. Dezember 1832, war schon im Jahre 1888 mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesend. Das vom antragstellenden Abwesenheitspfleger Theodor Speyer in Wieseck kuratorisch verwaltete Vermögen der Verschollenen beträgt zurzeit 45 Mk. 78 Pfg.
14. Paulus Krämer, geboren den 12. Oktober 1824,
15. Heinrich Krämer, geboren den 2. Oktober 1839 zu Steinbach, Kinder des Johannes Krämer, Kaspar Sohn, und seiner Ehefrau Anna Katharine geb. Arnold daselbst, find seit ca. 40 Jahren nach Amerika aus- gewandert und seit 80 Jahren verschollen. Das vom Abwesenheitspfleger kuratorisch verwaltete Vermögen des Paulus Krämer beträgt 945 Mk. 24 Pfg., dasjenige de» Heinrich Krämer 663 Mk. 45 Pfg. Antragsteller ist der Abwesenheitspfleger Hans Heinrich Walb von Steinbach.
Die vorbenannten verschollenen Personen werden hiermit aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin
Donnerstag den 8. November 1900, vormittags 9 Uhr, bd unterzeichnetem Gericht zur Empfangnahme ihres Vermögens so gewiß zu melden, als sonst sie für tot erklärt werden, und ihr Vermögen ihren sich meldenden nächftberechtigten Verwandten ausgeliefert werden würde.
Bis zum gleichen Termin find eventuelle Erbansprüche bei Meiduna der Richtberückfichtigung bei unterzeichneten Gerichte geltend zu machen.
Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod eines der Verschollenen zu ertellen vermögen, aufgefordert, spätesten» im Auf- gebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen.
Gießen, den 7. Avril 1900.
Großherzogliches Amtsgericht.
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tzeffentliche Empfehlung und Mite.
Die in der Regel aus dem Soldatenstand hervorgegangenen Krankenwärter der Großh. Hessischen Landes-Irrenanstalten erscheinen, wenn sie nach 6iähriger Dienstzeit, in einem Lebensalter von in der Regel nahezu 30 Jahren den schweren und verantwortungsvollen Anstaltsdienst mit gutem Zeugnis verlassen, zweifellos als in Bezug auf Zuverlässigkeit im Dienst und Treue gegen den Arbeitgeber erprobte Leute und als Arbeitskräfte, welche, ganz abgesehen von ihren Kenntnisien und Fertigkeiten in der Kranken- und Jrrenpflege, in nicht wenigen sonstigen Beziehungen Beachtung und Empfehlung verdienen. Sie sind gesund, kräftig und anstellig, an Gehorsam, Mäßigkeit, Sparsamkeit, Geduld, Fleiß, Ordnung und Reinlichkeit gewöhnt, in Bezug auf Aufmerksamkeit, Beobachtungsgabe, Nachdenken und Gedächtnis nach ihren Anlagen gut entwickelt und im Lesen, Schreiben und Rechnen, wie auch in der Verwaltung kleiner Magazine und Jnventarien geübt.
Für daS weitere Fortkommen dieser Männer Sorge tragen zu helfen, find wir durch den Beschluß unseres Kuratoriums vom 27. September 1897 ein für allemal beauftragt, und bitten wir demgemäß, Falls man einen solchen Mann überhaupt und insbesondere in einer Weise dauernd zu verwenden in der Lage und geneigt ist, die ihm zugleich die Gründung eines Hausstandes ermöglicht, fick» unter Angabe der näheren Verhältnisse zunächst an den Unterzeichneten wenden zu wollen.
Da die Krankenwärter der Großh. Landes-Irrenanstalten neben freier Station einschließlich vollständiger Dienstkleidung schon von dem dritten Dienstjahre an einen baaren Lohn von 500 Mark beziehen und bei guter Führung nach sechs Dienfijahren eine Prämie von 1000 Mark erhalten, so würde je nachdem auch eine mäßige Kaution geleistet werden können.
Heppenheim a. d. Bergstraße, den 6. Mai 1900.
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Freitag den 18. Mai, abends 8V2 Uhr, im Caf6 Ebel.
Tagesordnung:
1) Neuwahl des Vorstandes auf Grund der §§ 16 und 23 der neuen Satzungen.
2) Bericht über die Ausgrabungen, erstattet von Herrn Professor Dr. Gundermann.
Zu dem letzten Teil der Tagesordnung (Beginn 9 Uhr) haben auch S; ichtmitglieder, wie immer, Zutritt.8462
verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittks; für den Anzeigenteil: Hans Beck. - Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch, und Steindruckerri (Pietsch Erben) in Hieß.«.
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