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Schüler können demnach dieses Zeugms von Ostern 1901 ab em >ahr früher erhalten als bisher. Sollten sie *s verziehen nch die 1. Realklasse (II a) ein Jahr zu besuchen, s° "halten sie fortan. .-.ha ihr Beiucb oiefer Klasse erfolgreich war, das oeugius o d u e yrüfun« Ä«en müflen f.e ^-iner Prüfung un.°r„°hm, w°nn ftc vor Schluß des Schuljahres die L Klaffe (IIa) Mit dem Zeugnis überbie Äd>aftlid>e U-Higun« für den
Äau S n wi°° d-n Schülern der jetzigen 2 R-uilcku,- (lalle (II b) wie den Schülern der Untersekunda des Gymnasiums bei ihrer Versetzung nack Obersekunda das erwähnte Zeugnis gleick- rallS ohne Prüfung ausgestellt. Emer Prüfung haben sich nur lvlche Schüler der Oberrealschule und des Gymnasiums zu untergeben die zu ihrem künftigen Berufe, z. B. zum Eintritt tn die vreußi'sck hessische Eisenbahngemeinschaft, ddn auf einer besonderen Prüfung beruhenden Ausweis nötig haben, daß sie die Reife zur Versetzung nach Ha erreicht haben.
0 Ortenberg, 10. Februar. Heute fand unter dem Vorsitze oes Herrn Kreisrat Jrle die Kreiskonferenz der Lehrer des Kreises Büdingen für 'das Jahr 1899 statt. Dieselbe war schon für den Monat Dezember geplant, konnte aber wegen Erkrankung des Herrn Vorsitzenden erst heute abgehalten werden. Es nahmen daran teil der Schulinspektor des Kreises, Herr Schulrat Buß, Herr Dekan Hof iiieyer, Herr Landtagsabgeordneter Erk und der Amtmann des Kreises Herr Sandmann. Herr Schulrat Buß gab zunächst eine statistische Uebersicht des Schulwesens des Kreises, aus welcher wir das wichtigste hervorheben. Im Kreise bestehen zurzeit 71 Schulen mit 107 Schulklasse, ebenso für Lehrer. Die Schülerzahl beträgt 6290. 70 mehr als im Vorjahr. Es wurde hierauf in die eigentliche Tagesordnung ein- uetreten, auf der sich als Gegenstand befand: „Wie erzieht die Volks- ichule zur Vaterlandsliebe", Referent Herr Lehrer Muth-Geißnidda. Das zweite Thema der Tagesordnung behandelt: „lieber die Bedeutung einer gesteigerten Volksbildung in wirtschaftlicher Entwickelung". Referent Herr Lehrer Frank Langenbergheim. Beide Referenten entledigten sich ihrer Ausgaben in großartiger Weise, daß von einer Diskussion abge- gesehen wurde. Der Vorsitzende schloß mit warmen Worten des Dankes für die Referenten die Versammlung, worauf sich die Teilnehmer vollzählig zur gemeinsamen Mittagstafel vereinigten. Herr Kreisrat Jrle (nachte den Toast auf den Landesfürsten aus.
Kunst und Wissenschaft.
Weibliche Aerzte in Wien. Die nieder-österreichische Statthalterei hat einem Fräulein Georgine v. Rott die Bewilligung zur Ausübung der ärztlichen Praxis in Wien erteilt. Sie ist bereits der zweite weibliche Arzt in d.-r österreichischen Hauptstadt.
Der Schachmeister LaSker hMdieser Tage in Erlangen zum Doktor der Philosophie promoviert auf Grund einer mathematischen Abhandlung. Am selben Tage bekam er zufällig die große goldene Medaille vom großen Londoner Schach-Klub verliehen für seine Ver- ' Menftc um das königliche Spiel.
Bon der Polarboje Andrees, die im vergangenen Sommer auf dem zwischen Spitzbergen und Franz Josef-Land belegenen König Karl-Land gefunden wurde, war, da sich in der zur Aufnahme der Depesche bestimmten Röhre feine Nachricht von Andree befand, der an der Boje hastende Ansatz, sowie die in der Röhre liegenden Körner vom Professor Lagerheim mikroskopisch untersucht worden, um einen Anhalt dafür zu gewinnen, wo die Boje ausgeworfen sein konnte. Soeben ist nun der Bericht über die jetzt endgiltig abgeschlossenen Uutersuchungen erschienen. In den in der Röhre befindlichen Grundbestandteilen und an der Boje wurden nicht weniger als 65 Gewächs- und Tierarten ermittelt, darunter 8 Moose, verschiedene Arten Algen, 34 Diatomaceen, 2 Schwammarten usw. Einer der Schwämme, der für die Wissenschaft neu war, wurde nach Andree benannt. Gleichzeitig mit dem Bericht
über die Lagerheim'schen Untersuchungen wird eine Darstellung des Professors Nathorst über die mutmaßliche Treibfahrt der Polarboje gegeben Nathorst weist überzeugend nach, daß diese Boje, die beim Passieren des nördlichen Punktes ausgeworsen werden sollte, nicht nördlicher als am 82. Breitengrad und nicht östlicher als an der Nordspitze Asiens, dem Kap Tscheljuskin, den Ballon verlassen haben kann Danach müßte sich also das Schicksal in der Gegend von Franz Josef-Land und den benachbarten Meeresteilen abgespielt haben, so daß sich künftige Nachforschungen nach Andree nur auf diese Polargebiete zu beschränken haben.
Jagd und Spart.
Deutscher Bootbau. Ein angesehener norddeutscher Verein hat sich veranlaßt gesehen, infolge der bekannten Durchsuchung deutscher Reichspostdampfer durch englische Kriegsschiffbedienstete die in Aussicht genommene Bestellung von Ruderbooten in England zu unterlassen-, er hat, wie der „Wassersport" berichtet, seinen Auftrag einer namhaften deutschen Bootbauerei erteilt und den Beschluß gefaßt, daß er von jetzt ab nur noch in Deutschland gebaute Boote benutzen werde.
Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vom 10. Februar.
Wechsel auf New-York zu 4.21-23.
Prämien auf Kredit per ult. Februar 1.200/», do. per ult. März 2.40 %, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 1%, do. per ult. März 2 l(P/o, Lombarden per ult. Februar 0,55% do. per ult. März 0 90%, Deutsche Bank per ult März O.OOe/o, Dresdener Bank per ult März 0.00%, Berliner Handelsges. per ult. Febr. 0.00.
Notierungen: Kreditaktien 238 20-30-00, Diskonto-Kom- mandit 196 10, Staatsbahn 140.20-189.80, Gotthard 142.00, Lombarden 27-50.00-00, Ungar. Goldrente 99.25, Italiener 94 50, 3proz. Mexikaner 26.40, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 3'%,%.
1% bis 2% Uhr: Kredit 238.30-00, Diskonto 196.10, Staate- bahn 139.80-140.40, Lombarden 27.60.
Grünberg, 10. Februar. Fruchtmorkt-TWeizen 14,00—00.00, Mark, Korn 14,00—00Mk-, Gerste 00.00—00,00Mk., Hafer 13,24—00,00, Mark, Erbsen 00.00—00.00 Mk., Linsen 00 Mk.
Kohlen.
Es notieren: Ruhr-Fettnuß Körnung 1 und II Mk. 225 bis 230, Nußschmiedekohlen Mk. 210 bis 215, Deutsche Anthracit-Nuß- kohlen Mk. 300 bis 310, Englische .Anthracit-Nußkohlen Mk. 360 bis 370, Ruhr-Flammnuß, Körnung I und II Mk. 225 bis 235, Ruhr-Flammnußkohlen III Mk. 215 bis 225, Fettschrot Mk. 220 bis 225, Ruhr-Brechcoks Mk. 820 bis 330, Aussiebgries Mk. 150 bis 160. Alles per 10 Tonnen ab hier. — Die Situation hat sich seit unferm letzten Bericht nicht geändert und vermögen die geringen Zufuhren der starken Nachfrage nicht zu entsprechen.
Petroleum.
Der Artikel Petroleum hat auch diese Woche keine Veränderung erfahren. Die Preise sind nach wie vor dieselben und Amerika meldet fortgesetzt festen Markt. Die Aussicht, daß die Preise infolge des abnehmenden Konsums weichen werden, ist vollständig geschwunden.
Hamburg, 11. Februar. (Telegr.) Die Generalversammlung der Hypothekenbank in Hamburg genehmigte die vorgeschlagene Dividende von 8 Prozent, und erledigt« die Tagesordnung ohne Debatte. Die Dividende kommt mit 60 Mk. für die Aktie von Mk 750, Rr. 1 bis 10 000 (mit 120 Mk. für die Aktie von Mk. 1500) Nr. 10 001 bis 19 000 vom 12. d. Mts. ab an den bekannten Zahlstellen zur Auszahlung.
Schisssnschrichte«
Der Postdampf!.' „Swcherla.d" der „Red Star Line* in Ant- werpm ist laut Telegramm. #m 9. F.chruar wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Wetterbericht. Die Luftdruckverteilung ist sehr unregelmäßig. Im äußersten Nordosten befindet sich der Rand eines int Innern Rußlands liegenden Barometer-Maximum. Erne zweite Zone relativ hohen Druckes ragt von der iberischen Halbinsel nach Süd-Frankreich hinein. Tas ganze übrige Europa ist von niederem Drucke bedeckt. Insbesondere bildet das Mittclmeer- becken ein umfangreiches Tepressionsgebiet, das ein Zentrum über Mittel-Italien aufweift. Bon dort aus erstreckt sich der niedere Druck nordwärts und breitet sich über ganz Zentral-Europa aus, wobei über den kontinentalen Lagen noch mehrfach Teilgcbtlde auftreten. Speziell ist ein solches über Süddeutschland, Böhmen und Oesterreich vorhanden. Weitere Depressions-Zentren befinden sich an der Südküste von Irland und über dem botnischen Meerbusen. Die Temperaturen liegen im allgemeinen unter Null. — Voraussichtliche Witterung: Im allgemeinen unbeständiges Wetter mit zeitweisen Schneefällen.
THEE-MESSMER
Berühmte Mischungen Mk. 2,80 und 3,50 per Pfund. Probepackete 60 und 80 Pfg. Zu haben bei den Niederlagen von Meffmers Thee.
— „Das Volk der Dichter unb Denker" trinkt bekanntlich auch gern, wie es schon seine Vorfahren, die Germanen, gethan. Während bie Männer im allgemeinen dem Bier und Wein den Vorzug geben, haben die Frauen sich den Kaffee als Leibgetränk erkoren, welcher ja täglich zweimal fast in jedem deutschen Hause auf dem Tisch erschemt. So kann es kommen, daß Deutschland unter allen kaffeetrmkenden Nationen Europas den höchsten Kaffeeoerbrauch hat. Neben dem Bohnenkaffee werden aber noch kolossale Quantitäten von Surrogaten konsumrert, von denen namentlich die Cichorie ihrer Billigkeit Halder obenan steht. Man sollte aber doch lieber zu einem gediegenen, der Gesundheit zuträglichen Kaffee-Zusatz greifen, wie z. B. Kathreiners Malzkaffee, der infolge seiner patentierten Herstellungsweise Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees besitzt und dadurch nicht nur ein idealer Kaffeezusatz, sondern sogar ein wirklicher Ersatz des Bohnenkaffees ist. Damit die Konsumenten sicher auch den richtigen Kathreiners Malzkaffee erhalten, sei bemerkt, daß dieser nur in Packeten mit dem Bilde des Prälaten Kneipp als Schutzmarke verkauft wird.
— Der Norddeutsche Lloyd wird binnen kurzem ein neues Geschäftsgebäude errichten lasten, das einen neuen Prachtbau von riesigen Dimensionen für Bremen bilden wird. Das Gebäude wird an der Stelle des jetzigen Geschäftshauses an der Papenfiraße aufgeführt und erhält einen Flächenraum von 7000 pm. Für die Herstellung des Gebäudes ist die Niederlegung einer Reihe von Privatwohnungen erforder» lich, mit deren Abbruch in diesem Frühjahr begonnen werden soll.
Kunst-Ausstellung. aus Stellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.
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Bekanntmachung.
Nachdem für die Entleerung der AbtrittSgrubeu in der Stadt Gieheu zu Ende vorigen Jahres seitens der derzeitigen lieber» rnchmer dieses Geschäftes ein erheblicher Preisaufschlag angekündiqt worden int und dteserhalb auf Beschluß der Stadtverordnelen-Versammlung ein* g hende Verhandlungen mit den genannten Uebernehmern geführt worden sind, ist mit denselben der nachstehende Vertrag abgeschlossen worden. Wir bringen die» zur Kenntnis aller Beteiligten mit dem Ansagen, daß es im Interesse einer geregelten und den polizellichen Vorschriften entsprechenden Entleerung der Senkgruben geboten ist, die Bestellung hierauf, am besten schriftlich, so zeitig zu machen, daß bis zu deren Erledigung noch vier Arbeitstage vergehen können.
Gießen, den 7. Februar 1900. 1118
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
§ 1.
Die unterzeichneten Landwirte verpflichten sich, die Entleerung der .erzeittgen und aller noch künftig zugehenden Abtritts gruben in der Stadt 'ließen, einschließlich der Beseitigung des Grubeninhaltes in der bisher üblich gewesenen Weise, auch für die Folge und bis längstens Ende drs Jahre» 1904 zum Preis von zwei Mark für das Fatz von mindesten» 900 Liter Inhalt zu besorgen. Dieser Preis hat vom 1. Dezember 1899 cb als Höchstpreis zu gelten und darf nur bei solchen Gruben und insoweit überschritten werden, als für deren Entleerung auch schon vor dem i. Dezember 1899 wegen der damit verbundenen Schwierigkeiten ein -öherer Preis als zwei Mark entrichtet worden ist.
§ 2-
Dem einzelnen Hausbesitzer bleibt — wie seither — die freie Aus« wähl unter den jeweiligen Unternehmern für die Entleerung der Abtrittsgruben überlassen- nur für den Fall, daß es einem Hausbesitzer infolge Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebes seitens einzelner der unterzeichneten Landwirte oder aus anderen Gründen nicht gelingen sollte, feinerfeit» einen Uebernehmer für das gedachte Geschäft zu finden, willigen die Unterzeichneten darein, daß in solchem Falle durch die Großh. Bürgermeisterei Gießen au» dem Kreise der unterzeichneten Landwirte nach billigem Ermessen und unter angemessener Verteilung derartiger Auflagen auf bie« selben, derjenige bestimmt werde, welcher danach zur Ausführung des Ge schäftS unweigerlich verpflichtet ist.
§ 3.
Die Stadt Gießen verzichtet auf Grund solcher Sicherstellung der Entleerung der Abtrittsgruben auf die geplante Uedernahme des gedachten Geschäftes in städtischen Betrieb.
Gießen, den 6. Februar 1900. Namens der Stadt Gießen:
Guauth, Oberbürgermeister.
Karl Puth. Wilh. Kitz. Georg Simon. Chr. Haubach I. Friedrich Coft. H- Zvlzer. Chr. Asebe.
Bekanntmachung.
Die Lieferung des Armenbrodes und des Bedarfs de» Bürger- Hospital« an Brod, Wecken, Kuchen, Mehl, Fleisch, Wurst, Fett, Kolonialwaren, Sutter, Eier rc., sowie die Fertigung der Schuhe und Särge für Arme soll im Wege der Submission vergeben werden und find Offerten hierauf verschlossen (unter Beischluß von Proben bezüglich der Kolonialwaren) biS zum 14. d. Mts., abends 6 Uhr, beim Armenamte, bei welchem auch bie Bebingungen einaesehen, sowie bie zur Submission auf Kolonialwaren rc. zu verwendenden Formularien bezogen werben können, einzureichen.
Gießen, ben 5. Februar 1900.
Die armen#Deputation bet Stabt Gießen. 1045
Wolff.
Bekanntmachung.
Donnerstag den 18. Februar 1906, nachmittags 2Uhr, sollen bie an Großh. Polizeiamt abgelieferten gefundenen, von ben Verlierern nicht abgeholten Gegenstände, darunter verschiedene Gold- und Silbersachen, Sonn- und Regenschirme, Kleidungsstücke, Brillen u. s. w. im alten Rathause dahier zu Gunsten der Armenkasse gegen Barzahlung versteigert werben.
Gießen, ben 2. Februar 1900.
Die armen»Deputation ber Stabt Gießen. 1052
Es wirb noch bemerkt, baß bie Versteigerung wie oben au gegeben, und nicht wie in der Samstagsnummer mitgeteilt, ftattsindet. Spar- und Feihkasse Gichen.
Die an Dienstboten bewilligten Prämien können bei unserer Kaffe an ben Zahltagen — Mittwochs unb Samstags — erhoben werben, wobei zugleich bie vorgelegten Dienstbücher rc. zur Rückgabe gelangen.
Gießen, ben 8. Februar 1900.
Direktion der Spar- und Leihkasse Gießen.
Wiener. 1041
Die Spar- unb L^ihkasse dahier hat bie Erbauung eine- neuen GparkassegebäudeS beschlossen. Er werben auf Grund weiteren Be schluffes die hiesigen Herren Architekten elngelaben, einen allgemeinen Entwurf des Baues im Maßstabe von 1:200 mit generellem Kostenvoranschlaq binnen acht Wochen auf dem Bureau der Kasse einzu- reichen. Das Bauprogramm liegt daselbst zur Einsicht offen, unb wird auch weitere Auskunft dort erteilt. Die von einem bestellten Preisgericht als die beiden besten bezeichneten Pläne sollen prämiiert werden, zu welchem Zwecke 800 Mark zur Verfügung stehen.
Gießen, den 7. Februar 1900.
Die Direktion der Tpar- und Leihkasse Gieße«.
Wiener. 1062
Hohversteigerung
im Wiesecker Gemrindewald.
Freitag den 16. Februar, vormittags IO Uhr beginnend, sollen im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Heide, versteigert werden:
207 Nadelstämme mit 92,94 fm, 285 Nadel-Derbstangen mit 1 l,89fm 3619 Nadel'ReiSstangen mit28,55fm.
Samstag den 17. Februar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen in obengenanntem Distrikt versteigert werben:
118 rm Nabel-Scheitholz,
120 „ Nadel Knüppelholz,
48 „ Nadel'Stockholz, 3050 Wellen Buchen-Reisig, 1050 „ Eichen-Reisig,
8960 „ Nadel-Reisig.
Die Zusammenkunft ist jedesmal am genannten Distrikt auf der Straße nach Lollar.
Wieseck, 9. Februar 1900.
Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 1082
la. frische
Land-Eier
die besten zum Sieden und Rohaus- trinken, zu billigstem Tagespreis.
H. F. N assauer,
_ _______Neuenweg 15.________620
AW-MrmMe garantiert aus frischen Fruchten zu- bereitet und hochfein im Geschmack, ausgewogen Per Pfd. 80 Pfg., per 10 Pfund'Eimer 2,50 Mk., per 25 Pfund-Eimer 5,75 Mk.
Rhein. Obst-Gelee garantiert rein, ausgewogen per Pfund 50 Pfg., per 10-Pfund-Vimer 4,50 Mk.
H.F. Nassauer,
Neuenweg 15. 654


