Ausgabe 
13.1.1900 Zweites Blatt
 
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er wieder im Zuchthaus und wird sich nächstens wegen Namensmißbrauchs abermals zu verantworten haben. "Zu seiner Rechtfertigung gibt er an, er habenicht ge­heiratet sein wollen''. Ein Frauenzimmer habe es auf ihn abgesehen und dieses sollte ihn nicht wieder finden. Es ist dies jedenfalls eine ganz seltsame Art, sich den An­näherungsversuchen einer liebeglühenden Schönen zu ent« ziehen, und gerade dieses Moment verleiht dem entdeckten Namensmißbrauch die heitere Seite.

«unzenau (Kreis Lauterbach), 9. Januar. Heute nach- mittaq gegen 2 Uhr brach auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise in der Hofraite des Land- und Gastwirts Heinrich Greb hier Feuer aus. Das Feuer konnte so ziemlich auf seinen Herd beschränkt werden, da nur Scheuer und Wohn­haus (in einem Gebäude) abbrannten, dagegen die Stallungen mit dem darüber erbauten Saal unversehrt blieben. Das Feuer ist in der Scheuer entstanden und hat infolge der vielen Futtervorräte rasch um sich gegriffen und die an­hängende Wohnung mit sehr niedriger Zimmereinrichtung erfaßt, sodaß die Bewohner sich durch die Fenster retten mußte«.

Klein-Krotzenburg, 11. Januar. Der 20jährige Pflasterer Ludwig Sauer dahier, war vorgestern im hie­sigen Gemeindewalde mit Holzfällen beschäftigt und wurde bei der Arbeit von einer um stürzenden Tanne getroffen. Er erlitt einen doppelten Bruch des rechten Beines und mußte nach dem Hanauer Kreiskrankenhause verbracht werden. Der verheiratete Ziegeleibesitzer Adam Bl^möhr aus unserer Nachbargemeinde Hainstadt erhielt von einem seiner Pferde einen Huf tritt an den Kops 'und erlitt eine schwere Verletzung, deren Folgen noch nicht abzusehen sind.

O Seligenstadt, 11. Januar. Ein hiesiger Fischer ent­deckte heute gegen abend beim Emaillierwerke im Maine eine unbekannte, allem Anscheine nach dem Arbeiterstande angehörende Mannesleiche. Dieselbe scheint schon mehrere Tage im Wasser gelegen zu haben. Das hiesige Amtsgericht wurde sofort von dem Leichenfunde ver­ständigt.

Eastel, 10.Januar. Bei einer großen Tfieibjagd, die man gestern in der Gemarkung Wabern abhielt, wur­den nicht weniger als 197 Hasen und ein Fuchs zur Strecke gebracht. Nach Schluß der Jagd fand ein gemeinschaft­liches Jagdessen im GasthofZum König von Preußen" statt.

m. Aus de« Kreise Fritzlar, 11. Januar. Die Ver­einsvorstände her Kriegervereine des Kreis-Krieger- Verbandes FrMar werden am 20. d. Mts. im Stadthause zu Fritzlar einen Delegiertentag unter dem Vorsitz des Hrn. Landrat Stoeldechen abhalten. Zur Beratung werden nur interne Angelegenheiten gelangen, und soll u. a. auch der Ort für das diesjährige abzuhaltende Bereinsfest, zu welchem sich bereits mehrere Vereine gemeldet, bestimmt werden. Einen empfindlichen Schaden erlitt dieser Tage Herr Baron von Gilsa in Gilsa. Eines seiner besten Pferde hatte während der Nacht die Krippe heruntergerissen. Dieselbe fies, hegt Pferde auf das Bein, und erlitt das Pferd infolgedessen einen komplizierten Beinbruch. Herr Baron sah sich folgedessen genötigt, das Pferd tot schießen zu lassen. Infolge der langanhaltenden Sperre im biedfettigen Kreise hatte der Viehhandel gänzlich ge­stockt. Für die Landwirte war dies besonders recht em- psindlich. Seit einigen Tagen ist der Handel wieder recht flott im Gange und wird besonders recht viel Fettvieh in beit Handel gebracht. Leider aber werden für dasselbe sehr niedrige Preise gezahlt.

m. Treysa, 10. Januar. Gestern veranstaltete der Sönigl. Landrat und Kammerherr Herr Baron v. Schwert- zell in dem nahe gelegenen WaldeHardt" und in den an» grenzenden Gemarkungen Treysa und Nommershausen ein größeres Feldtreiben. Das Resultat war ein gün­stiges, da 70 Hasen zur Strecke gebracht wurden. In ber ersten diesjährigen Generalversammlung des Lrieger- und Landwehrvereins fand zur Erinne­rung an die Jahrhundertwende eine Feier statt, in welcher leim Rückblick auf das verflossene Jahrhundert der Seg­nungen des deutschen Volkes gebührend gedacht wurde.

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Die Stellung der Buren und Engländer in Ladysmith.

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Der Entscheidungskampf um Ladysmith scheint begonnen zu haben, deshalb wird unseren Lesern ein genauer Si­tuationsplan über die gegenwärtige Stellung angenehm sein. In unserer beifolgenden Karte sind die Stellungen der Buren mit arabischen Ziffern, die der Engländer mit großen lateinischen Buchstaben bezeichnet. Die Buren haben folgende Punkte inne:

1. Pepworth-Hügel nördlich von Ladysmith, mit einer Creuzot 6-Zoll - Kanone (Long Tom) armiert (Tragkraft 6000 Meter). Außerdem stehen hier zwei Zwölspfünder und zwei 75 mm Schnellfeuerkottonen.

2. Jsimbulwhana Hügel. Eine 6 zöllige Creuzotkanone (Long-Tom) mit Tragkraft von 7500 Meter.

3. Surprise Hügel. Eine französische Haubitze mit zirka 4000 Meter Tragkraft.

4. Lombards-Kop in gleicher Weise armiert.

In dem Thal zwischen Pepworth-Hügel und Surprise- Hügel haben die Buren zwei Gebirgsgeschütze aufgestellt, die sie bei Nicholsons-Nek erbeutet haben, außerdem stehen in dem Thal zwischen Lombards-Kop und dem Jsimbulwhana- Hügel drei Feldgeschütze und zwei 75 mm Gebirgskanonen. Auf den Kopjes, westlich von Der Stadt, haben die Buren Feldgeschütze, Schnellfeuergeschütze und eine Maximsche Dynamitkanone aufgestellt. Die Stellungen der Engländer sind folgende:

A. Das Devonshire Regiment.

B. Liverpool Regiment.

C. und D. Gloucester Regiment und 1 Schiffsgeschütz.

E. Leicester Regiment und 3 Schiffsgeschütze unter Kapitän Lamdton.

Außerdem nehmen die Engländer die übrigen bezeich­neten Stellungen ein. Die berühmten Gordon Highlanders bei M. Außer den Schiffsgeschützen verfügt Sir George White über 36 Feldgeschütze, einige Hotchkiß-Kanonett, zwei Gebirgs- und einige Maximgeschütze.

Wechsel-Bordrucke nach dem 1. Januar 1900.

Der Vorstand des A l l g e m e i n e n D e u t s ch e n Sprach­vereins hat sich veranlaßt gesehen, folgende Vorschläge zu, empfehlen, denen auch wir vollständig beipflichten: Wechsel- Vordruckenach dem 1. Januar 1900.Mit der Blender­ung der Jahrhundertzahl am 1. Januar tritt für viele deutsche Kaufleute die Notwendigkeit ein, sich neue Vordrucke für ihre Wechsel anzuschaffen. Die bisherigen Vordrucke mit den Zahlen18" oder189" können nicht mehr benutzt werden, da die Reichsbank und die anderen großen Banken Berichtigung der Jahreszahl durch Schrift oder Ueberdrucke nicht gestatten.

Es ist nun sehr wünschenswert und jeder deutsche Kaufmann wird gern dazu beitragen, aus dem Wechselvordrucke bei Gelegen­

heit des Neudruckes die bisherigen überflüssigen und teilweise fehlerhaften Bestimmungen fortzulassen, und Fremdwörter, wo t* angeht, durch gute deutsche Ausdrücke zu ersetzen. Wir überreichen, zu diesem Zwecke einige Muster für Vordrucke, die den Vorschriften der Wechselordnung und den Anforderungen der Reichsbank ent­sprechen, und empfehlen diese dem geehrten Handelsstande zur Benutzung je nach Wunsch und Bedürfnis.

Dabei wollen wir bemerken, das? Muster 1 in seiner knappen Fassung für den gewöhnlichen deutschen Verkehr durchaus genügt, da alles Wesentliche zur Giltigkeit eines Wechsels in dem Wort­laute enthalten ist. Die Bemerkungen:Wert ebyglten",und stellen es auf Rechnung",laut Bericht" sind ganz überflüssig. Sollten diese Bestimmungen doch gewünscht werden, entweder «u» alter Gewohnheit, oder weil sie im Verkehre mit anderen Länder» üblich find, so müssen sie wenigstens gut ausgedrückt'werden, wie dieses in den Mustern 2, 3, 4 geschehen und so, oder in ähnlicher Fassung, leicht möglich ist".

Fällig am 19 in

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) Das Zutreffende darf nur gedruckt werden Fällig am a- in f-J , AiFE 19 Mark

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zahlen Sie für diesen Ersten Wechsel, i-A (falls der Zweite unbezahlt) an äj oder de en Verfügung 'S-2 ' - . -1

® y und stellen ihn auf Rechnung Bericht.

Den Wert habe *C^*) erhalten.

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Herr Nr. . in

*) Das Zutreffende darf nur gedruckt werden.

Fällig am 19

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zahlen Sie gegen diesen Wechsel

an oder Verfügung

und stellen Sie den Betrag in Rechnung. Gezogen Bericht

Herr

Nr.------ in_

Wetterbericht. Während die Depression, welche gestern Skandinavien bedeckte, nach nordwärts gezogen ist, .hat der Luft­druck namentlich über der Nord- und Ostsee zugenStnmen. Gleich­zeitig besteht ein intensives barometrisches Maximum im Westen Europas und int Innern Rußlands fort. Dagegen gewinnt über dem Mittelmeergebiet niederer Druck wieder mehr an Raum. Ein Teilminimum liegt auch noch über Mitteldeutschland. Das Wetter ist trüb, und vielerorts fällt Schnep. Die Temperaturen find etwas zurückgegangen.

Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.

Aus -em Gelchästsleben.

Neue Nahrungsmittel. Tie durch ihre vorzügliche Suppenwürze überall bekannte Maggi-Gesellschaft, mit Sitz in Berlin ,und Singen, bringt seit kurzem verschiedene neue Produkte: lösliche Frühstücks - Suppen, Gemüse- und Kraft - Suppen und Bouillon-Kapseln in den .Handel. Außerordentliche Billigkeit, Nahrhaftigkeit und Wohlgeschmack zeichnet jeden dieser Artikel ebenso aus, wie die originelle Verpackung derselben in Einzel­portionen, sowie besonders deren praktische Verwendbarkeit. Für nur 5 Pfg. erhält man ein ausgezeichnetes Kakao-Frühstück. Ein Würfel der Gemüse- und Kraftsuppen zu 10 Pfg. liefert, nur in Wasser ausgekocht, zwei Teller der kräftigsten Suppe in allen mög­lichen Sorten, wohl das beste, ivas bisher aus diesem Gebiet er­schien. Maggi's Bouillonkapseln, mit und ohne Fett, enthalten jeweilig zwei getrennte Portionen. Eine Portion, in drei Deci- liter heißen Wassers aufgelöst, genügt, um ohne weitere Zuthat, eine vortreffliche Bouillon 'herzustellen, die durch ihre Kraft und ihren Wohlgeschmack geradezu überrascht. Nicht nur für die Küche im allgemeinen, sondern namentlich auch für einzelnstehende Per­sonen werden die Maggi-Produkte ein wahrer Segen sein.

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Verdingung.

Die zur Hrrstellung des südlichen Mrgersteiges in der Frankfurter- Me von der südlichen Klinikstraße Hl zur Unterhaltungsgrenze er­forderlichen Maurer-, Pftafter- «ub Erd und Plauierarbeiteu, Wie die Steiuzeuglieferuug fallen

Samstag den 20. Januar, vormittags ll1/, Uhr, tßentlich verdungen werden.

Arbeitrbeschreibungen und Beding- angen liegen während der Dienst, künden auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 7, zur Einsicht offen Angebote mf Vordruck sind bis zum genannten Termin bet uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Tießen, den 10. Januar 1900.

Das Stadtbauamt.

I. V.! Gerbet. 372

Hohversteigerung

im sicher Stadtwald.

Donnerstag den 18. Ja­nuar, vormittags IO Uhr be­ginnend, sollen im Licher Stadt« roolb, Distrikt Unter- und Ober- speierlingskopf und Dickestall, ver­steigert werden:

257 rm Buchen-Scheiter,

7 Eichen-

78 Buchen-Knüppel,

56 Eichen-

2 Nadel- ,,

3287 Buchen-Wellen,

2576 Eichen-

970 Nadel« und Weichholz-Wellen,

108 rm Buchen-Stöcke,

117 Eichen- ,,

18 Nadel-

Die Zusammenkunft ist am Burk, hardsfeldener Fußpfad auf der Pflanz­gartenschneise.

Lich, den 10. Januar 1900.

Großh. Bürgermeisterei Lich.

Heller. 369

Bekanntmachung.

Der Sprechverkehr zwischen Gießen und Mosbach (Baden) ist eröffnet worden.

Darmstadt, den 8. Januar 1900.

Kaiserliche Obec-Postdirektion.

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