Ausgabe 
12.12.1900 Zweites Blatt
 
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95.

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Berlin, 11. Dezember. Der Angeklagte v. Kriegs­heim hat gegen das ihn zu 3 Jahren 6 Monaten Ge­fängnis verurteilende Erkenntnis der Strafkammer am

Berlin, 11. Dezember. Zu der Meldung, daß die Anwaltskammer gegen Justizrat Dr. Sello bei der Ober­staatsanwaltschaft einen Antrag auf ehren gerich t- liche Verfolgung stellen wolle, wird mitgeteckt, daß kein Beschluß gefaßt und vor Beendigung des Prozesses Sternberg auch kaum ein solcher erfolgen werde. Die Einleitung des Disziplinarverfahrens gegen Dr. Sello wird dagegen als Thatsache bezeichnet. Durch die Aeußorungen des Staatsanwalts am Freitag hat sich Dr. Sello oelerdigt gefühlt und durch einen Offizier als Kartell­träger dem Staatsanwalt Braut eine schwere Pistolenforderung übersendet. Der Staatsanwalt hat die Forderung mit der Motivierung ab gelehnt, daß er nicht die Absicht gehabt habe, Dr. Sello persönlich zu beleidigen, sondern daß die Aeußerungen im Dienste

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Fh. Herrmann

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gefallen seien.

Kopenhagen, 11. Dezember. Georg Brandes berichtet in denPolitiken", ein russischer Staatsmann habe ihm mitgeteilt, in Rußland sei es allgemein bekannt, daß Graf Murawiew Selbstmord begangen habe, weil der Zar seine Pläne England gegenüber mißbilligte.

London, 11. Dezetnber. Gestern abend ging das Gerücht, es fände augenblicklich ein schwerer Ka mp f zwischen den Buren unter D e Wet und den. diese verfolgenden Truppen des Generals Knox statt. Ro­berts hat eine Proklamation erlassen, in der er die Be­dingungen bekannt giebt, unter denen Buren-Farmen ein geäschert werden dürfen. Er verfügt hierin, daß fortan keine Farmen niedergebrannt werden dürfen ohne schriftlichen Befehl seitens des Kommandanten des betreffenden Distrikts.

London, 10. Dezember. Aus Lourenzo Marquez wird gemeldet: Die Zahl der aus Transvaal und dem Oranje - Freistaat auswandernden Buren der besseren Stände hat einen sehr großen Umfang angenom­men, sodaß die Plätze der nach Europa fahrenden Dampfer schon lange vor dem Tage der Abfahrtbelegt sind. Die Zahl der Auswanderer aller Stände beläuft sich guf Tausende.

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Gießen, den 11. Dezember 1900.

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eint: wahre Hochflut von Konzerten. DaS erste Konzert desMustk^. d ttinä" brachte unter Willem de HaanS entflammender Leitung eine au'teratltige Aufführung von MendetSfobnSPaulus . DaS zweite Vomiert der Hofmustk eröffnete Robert Schumanns D-moll-Symphmüe uil vermittelte uns sodann die Bckanntfchast mit der symphoEen Dichtung für OrchesterES waren zwei Kontgsktnder von Pro- fsstr Dr. Fritz Volbach. Dem prächtigen Tongemälde wurde unter bet verständnisvollen, fein abgetönten Ausführung reicher BeisoU zutkitl. Ja dem drtüen Hofmusik-Konzert standen an Orchesterwe.k.n LiSatSFaust" Symphonie, für die sich die Hörer nicht recht zu -ru ärmen vermochtm, und die ebenfalls kalt lassende Symphonie in H-flur von I. Haydn auf dem Programm. Dagegen erzielte die B-d ar-ZwtschenaktSmusik au« Franz SchubertsRosamunde in ihr.r unwiderstehlichen Anmut einen vollen Erfolg. . , ,

- Die Ojfizierstragödte »Rosenmontag" von Otto Erich Hoctleben erzielte bei der ersten Aufführung im Schausptelhause

Frankfurt durchschlagendm Erfolg. . _

SudermannsJohannrSfeuer »st ins Polnische über­tragen und im Nationaltheater in Krakau nut großem Erfolg aufgesührt

Berlin, 10. Dezember.

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In der Litterarischen Gesellschaft in Köln sprach am Freitag derr Eduard Friedberg auS Frankfurt a. M. über Wilhelm Jordan. (3r schilderte das Lebenswerk und die Persönlichkeit des ostdeutschen AfrrrerssohnS, der sich von der Theologie den Naturwissenschaften zw wandte, als Politiker eine bedeutende Rolle spielte und sich litterarisch durch Epen, Dramen, Romane und Uebersetzungen, durch naturwrssen» schastliche und poesie theoretische Schriften hervorthat. Der Vortragende betonte insbesondere den pädagogischen Wert von JordansNibelungen" unt» hob mit Recht hervor, daß gerade bei diesem Werke tue Dichtung uiuiertrennlich von der Persönlichkeit des Dichters sei, in der das Siedens haste imponierend zum Ausdruck kommt.

Neueste Meldungen.

(Telephon-Meldungen desGießener Anzeigers«.)

Darmstadt, 11. Dezember. (Zweite Kammer.) Nlnch, längerer Debatte wurde soeben das Gesetz betr. die He steuerung des Wandergewerbes angenommen. Es be- tri fft: .

1. Tas Hausiergewerbe, welches in drei Unterabteil­ungen mit 2, 4 und 8 Mk. besteuert wird.

I D- Prüfung der Kandidaten in der lateinischen Sprache soll rm Wesent- ! ihm darauf beschränkt werden, daß der Zugelaffene Embück m kne ionische Terminologie des Prüfungsgebretes b> sitze und den latemischen "-brauchen des Promotionsverfahrens mit Verständnrs zu folgen ver röae. Die Kölner Stadtverordneten wählten den a.--o Professor an tr Wiener Universität Dr. Karl Grünberg zum Lehrer dnNatwnal- üonomie an der Kölner städtischen Handelshochschule - Der Ober- 'nfl<nieut H. Görges in Berlin ist als o. Profeffor der Elektrot chmk tinb Direktor des elektrotechnischen Instituts an btc technische Hochschul in Dresden berufen worden. Der nächste Kongreß für rnter- rationales Privatrecht wird 1902 im Haag_st°ttfinden und die fraae des Konkursrechts auf der Tagesordnung stehen. - In Blanken- bura a. H. ist der Pädagoge Geh -Rat Dr. Schrmmelpfeng, der uba 30 Jahre der Kl öfters chule in Ilfeld vorstand, gestorben. Aus hisitfl wird geschrieben: Der Anatom Dr. Richard AUmann, seit 1887 a.-o. Profeffor an der hiesigen Universität, tst am 8. Dezember m hui ertusburg gestorben. Er war seit 1894 infolge anhaltender Krank­heit beurlaubt.----------- --

2 Detail-Reisen, was mit Mk. lp. bis 100. (An­trag lautet auf Mk. 30. bis 200.) besteuert wird; hierbei werden auch Ausnahmen gestattet, in welchen Steuersätze von Mk. 5. bis 10. ange­nommen werden.

3. Musik - Aufführungen und Schaustellungen usw. Mk. 12. bis 120.. Hierbei wurden Lustbarkeiten untergeordneter Art, welche mit Mk. 3. bis 30. besteuert werden sollen, gestrichen.

4. Wanderlager werden in Darmstadt und Mainz mit Mk. 80. für je sieben aufeinanderfolgende Tage besteuert, in Offenbach, Gießen, Worms und Bingen mit Mk. 60. für die gleiche Zeit. In allen anderen Städten und Dörfern mit Mk. 40.

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mmlung wegen weüerer 5 oielleid)! auch anaezeiqi anfangen, sich um to

1 mebei m stärksten oN roen könnte. Es konmff gationäre mit ihre jkhen, jedenfalls Rätter 's Ruht auf offene Erk! W« ein offener W in der Lage, biefefc und es kann keine Fr^i i le von Aktien auch toi len Markt haben.

luch der Kurs noch M ch aufgehoben, so Iqt tu herrscht, wie die/Mr: ten keinen UmfM der t lnzahl von Akti'iren r Versammlung eezuderusi 1 vor sich erD'inen y lige biefer Mnden fr An, mie eM engte rn MaMÜäi im < ygenübei ihren W Was die NegrchtM»

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London, 11. Dezember. Die Interpellation deF Abg. Llogd im Unterhause über die Beteiligung eines Ministers an einem Unternehmen, das die Regierung auszuführen hat, endigte mit der Ablehnung des Antrages des Interpellanten. Die liberalen Blätter hoffen, daß der Verleumdungs- Prozeß des Bruders des Kolonial Ministers, Arthur Chamberlain, ein anderes Ende haben werde.

New-York, 11. Dezember. Mac Brie, bisher Kommandant des irländischen Freiwilligenkorps in Trans- vaal, ist gestern in New-York eingetrofsen. Er will dem­nächst Vorträge über die Vorgänge und die Lage in Trans vaal halten. Er erklärte, daß neun Zehntel der Iri­schen Füsiliere, die von den Buren gefangen ge nommen worden waren, sich angeboten hatten, gegen die Engländer zu kämpfen. Die Buren hätten dies indessen abgelehnt. .

NewYork, 11. Dezember. Der Widerstand der Philippinos auf Luzon scheint im Verlöschen be­griffen zu sein. Mehrere befestigte Plätze sind ohne Kamps geräumt worden.

Washington, 11. Dezember. In parlamentarischen Kreisen ist man der Ansicht, daß das Gesetz, betreffend i Gewährung von Exportprämien an die Handels­marine, im Senat mit 45 gegen 34 Stimmen ange­nommen werde.

Pretoria, 11. Dezember. Unter allem Vorbehalt mel­den dieParis Nouvtlles": General Dewet ist zwischen dem Oranjefluß und dem Basutoland umzingelt. Eine Gefangennahme seiner gesamten Truppen steht außer allem

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