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wurden die Verhandlungen durch seinen Stellvertreter, Kreissparkasten-Direktor Schlabach geleitet. An diese Einleitungsworte des Vorsitzenden schloß sich zunächst die Erstattung des Jahresberichts an. Den hierbei gemachten Mitteilungen entnehmen wir, daß der Landwirtschaftliche Verein im vergangenen Jahre, was seine Mitgliederzahl anbetrifft, einen Aufschwung genommen hat, wie wohl nie zuvor. Zu Anfang 1899 zählte er 495 Angehörige; im Laufe des Jahres traten neu ein 92 Mitglieder, während durch Verzug, Tod, Abmeldung rc. ausschieden 27, sodaß also am Schluffe des Jahres ein Bestand von 560 Mitgliedern vorhanden war. Gegenwärtig ist ein Mitglieder- bestand von 557 Personen vorhanden. Die Thätigkeit des Vereins war auch im vergangenen Jahre eine recht rege. Position II der Tagesordnung betraf die Prüfung und Feststellung der Rechnung. Letztere, von dem Vereinsrendanten Herrn Stadtkämmerer Werr, mit gewohnter Sorgsamkeit zusammengestellt, wies nach
eine Einnahme von 8065 Mk. 10 Pfg.,
„ Ausgabe „ 3759 „ 5O_,, sodaß ein Bestand von 4305 Mk. 60 Pfg. verblieben ist. Bon diesem Bestand sind 3555 Mk. 60 Pfg. «als Kapitalstock bei der Kreissparkaffe verzinslich angelegt. Außerdem besitzt der Verein noch Jnventarien, deren Versicherungswert sich huf 2300 Mk. beläuft. Hierauf folgte die Ergänzungswahl für 9 wegen Ablaufs ihrer Wahlperiode ausgeschiedene Vorstandsmitglieder und für das durch Tod abgegangene Mitglied Ludwig-Krofdorf. Erstere, nämlich Rentmeister Huttel-Ehringshausen, Vorsteher Cornelins-Stockhausen, Lehrer Althaus Münchholzhausen, Kassierer Schneider-Niederkleen, Bürgermeister v. Hagen- ^chwalbach, Bürgermeister Moritz, Kreisbaumeister Kämpfer, Stadtkämmerer Werr und Sekretär Klieber-Wetzlar wurden sämtlich wiedergewählt. Für Herrn Ludwig wurde Landwirt Karl Zecher aus Salzböden für den Rest der Wahlperiode neugewählt. Die weitere Verhandlung drehte sich am das für den 5. Juli ds. Js. in Aussicht genommene Tierschaufest in Ehringshausen. Wie der Vorsitzende einleitend bemerkt, ist aus den Kreisen der Landwirte schon öfter« Klage darüber geführt worden, daß es vielen Viehzüchtern wegen der weiten Entfernung des Finsterlohs von manchen Orten des Kreises nicht möglich sei, mit ihren Tieren an den von 3 zu 3 Jahren bei Gelegenheit des Lreistierschaufestes stattfindenden Prämiirungen teilzunehmen. Km diesen Beschwerden Rechnung zu tragen, habe der Vorstand beschloffen, lokale Tierschauen in Aussicht zu nehmen, »>nd zwar habe man sich geeinigt, von den Orten, welche zunächst dafür in Betracht kamen, nämlich Braunfels, Leun Lird Ehringshausen, zuerst den letztgenannten Ort in Vorschlag zu bringen. Durch die Bewilligung der hierfür vorgesehenen Etatsforderung von 500 Mk. habe die Versammlung eigentlich schon ihre Zustimmung dazu erteilt, daß die Tierschau am 5. Juli in Ehringshausen abgehalten werde. Bürgermeister Weber bemerkt, es seien Zweifel vorhanden, ob in Ehringshausen nur Mitglieder des Landw. Vereins Tiere ausstellen dürften oder nicht. Direktor Schlabach erwidert hierauf, es könnten alle Landwirte des Kreises amsstellen. Nur der eine Unterschied sei vorhanden, daß v,ämlich bei gleicher Qualität der ausgestellten Tiere die Tiere der Vereinsmitglieder bei der Prämiirung den Vorzug -ri. halten würden.
Vermischtes.
* Zum Konitzer Btord. Nach Meldungen aus Könitz bestätigt sich die offizielle Eröffnung der Untersuchung gegen bten Fleischermeister Hoffmann. Eine Verhaftung Hoffmanns wird vor der Hand nicht erfolgen, da durch seine Abführung in daS Untersuchungsgefängnis ein Aufstand der Bevölkerung hervorgerufen werden würde. — Gasanstalts- crrbeiter Masloff wurde unter dem Verdacht, in Bezug auf den Fleischermeifter Lewy einen Meineid geleistet zu hiaben, in Haft genommen.________________________________
Jagd und Sport.
Gießen, 11. Juni. An den gestrigen Preistouren beim Kontrolltore des Nordbezirks des Gaues IX, beteiligte sich u. a. der Gießener Radfahr-Verein 1885 in hervorragender Weise. Ganz vorzügliche Leistungen wurden geboten.
Universität und Hochschule.
Bad Kösen, 10. Juni. Zu der Pfingstvcrsammlung der deutschen Korpsstudenten hatten sich über 600 Mitglieder, darunter viele „alle fetten', hier eingesunden. Im Hotel und Kurhause „Zum mutigen Ritter" fand gleichzertig mit der Versammlung die Eröffnung der neuen Räume statt, unter denen der italienische Saal hervorzuheben ist. Die schöne Ausstattung der Festtäume des „Ritter" erhielt einen beachtenswerten Zuwachs durch ein Bild des Fürsten BiSmarck, das vom 8. C. gestiftet worden ist. Das Bildnis zeigt den unsterblichen Baumeister des deutschen Reiches in bürgerlicher Kleidung. An den Kaiser wurde vom 8. C. ein Huldigungstelegramm abgesandt, das eine überaus huldvolle, mit Jubel aufgenommene Erwiderung fand.
Kunst und Wissenschaft.
Weimar, 9. Juni. Die 15. Generalversammlung der Goethe- gesellschaft, die von auswärts stark besucht war, wurde heute morgen in Gegenwart des Großherzogs und der Erbgroßherzogin vom Vorsitzenden Dr. Ruland eröffnet. Den Festvortrag über „Goethe und die Philosophie" hielt Profeffor Rudolf Süden (Jena). Auf Anregung des Profeffors Oncken wurde der frühere Vorstand neugewählt. Am Rachmittag fand ein Festmahl, abends eine Festvorfiellung statt, wo Glucks „Iphigenie auf Tauris" gegeben wurde._______________________
Arbeiterbewegung.
Hannover, 8. Juni. Der Straßenbahnbetrieb ist heute teilweise wieder ausgenommen worden, nachdem ein kleiner Teil der Ausständigen wieder eingestellt worden ist. Ueber das schroffe Vorgehen der Polizei herrscht in der Bürgerschaft große Entrüstung. Trotzdem die Skandalszenen, die in den letzten Tagen vorgekommen sind, von Rowdies inszeniert waren, hieb die Polizei mit blanker Waffe auch auf das ruhige Publikum ein.
Berlin, 10. Juni. Wie eine Lokal-Korrespondent meldet, haben in der verflossenen Nacht unter Ausschluß der Oeffentlichkeü fünf Versammlungen von Straßenbahn-Angestellten stattgefunden, die angeblich sehr stark besucht waren, obwohl die Direktion vorher die Angestellten von der Teilnahme gewarnt habe. In den Versammlungen seien Vorwürfe, daß die Direktion die bei der Einigung übernommenen Verpflichtungen nicht einhalte, erhoben und allerlei Beschwerden vorgebracht worden. Es sei beschloffen worden, gegen das Vorgehen der Direktion entschieden Front zu machen, und in vier Versammlungen seien auch bereits Beschwerde-Kommissionen gewählt worden, die sich mit der Direktion in Verbindung setzen sollten. Die Direktton will demnächst mit einer öffentlichen Kundgebung hervortreten, in der sie sich gegen die in den Versammlungen erhobenen Borwürfe zu rechtfertigen gedenkt. Gestern sind etwa zehn Beamte entlassen worden, die trotz des Verbotes die agitatorische und aufreizende Thättgkeit fortgesetzt haben.
Telegramme des Gießener Anzeiger».
Berlin, 11. Juni. Oberbürgermeister Kirschner ist von den Straßenbahn-Angestellten ersucht worden, in dem aufs neue ausgebrochenen Streit zwischen der Direktton und dem Personal eine vermittelnde Thätigkeit auszuüben. Heute soll eine Deputatton von Angestellten Herrn Kirschner die Beschwerden des Personals vortragen. Die Angestellten verlangen: 1. Wiedereinstellung der Gemaßregelten. 2. Wahl der Beschwerde-Kommission mittelst geheimen und direkten Wahlrechts. 3. Die Sicherung des Koalitionsrechtes für die Angestellten. Die Aufregung in der Arbeiterschaft über das Verhalten der Direktion ist im Wachsen. An vielen Stellen wurden Sammlungen für die Gemaßregelten eingeleitet.
Lille, 11. Juni. In der gestern abgehaltenen Versammlung"zu Gunsten der ausständigen Weber wurde eine Resolution angenommen, in der die Streikenden beglückwünscht und aufgefordert wurden, die Sache der Verminderung der Arbeitszett ohne Lohnherabsetzung energisch »eiter zu verteidigen.______________________________________________________
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Märkte.
Grllnberg, 9. Juni. Fruchtmarkt. Weizen 15,80—16,00 Mark, Korn 15,96—16,00 Mark, Gerste 14,50—00,00 Mark, Hafer 14,82—15,00 Mark, Erbsen 00,00—00,00 Mark, Linsen 00,00—00,00 Mark, Kartoffeln 3,60-4,00 Mark.
Markus Bauer
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Gießen, Airchenplatz y. 718
Neueste Meldungen.
Berlin, 11. Juni. Gestern früh halb zwölf Uhr begab such das Kaiserpaar von Potsdam nach Berlin, um im Reichstagsgebäude das Modell zu der Statue Wilhelms I. zu besichtigen. Zur Frühstückstafel waren der Chef des Zivilkabinetts von Lukanus und der Kultusminister Dr. Studt geladen, mit denen der Kaiser darauf eine Besprechung hatte. Um 2 Uhr 45 Minuten ging der Kaiser an Bord der Nacht Alexandra, um die Ruder- Regatta in Grünau zu besuchen.
Berlin, 11. Juni. Außer dem Chef des Kreuzer- geschwaders ist auch der kaiserliche Gouverneur in Tsingtau telegraphisch angewiesen worden, zur Bekämpfung der Aufruhrbewegung in ^kord-China in geeigneter Weise mit- zmvirken. — Das Kanonenboot Tiger erhielt den Befehl, sofort nach China abzugehen.
Könitz, 11. Juni. Durch die Verhaftung des Arbeiters (siehe Vermischtes) wurde die zum Kirchenbesuch anwesende Landbevölkerung und die Einwohnerschaft heftig erregt. Die Unruhen nahmen einen derartig«! Umfang an, daß Gendarmerie und Polizei mit blank gezogenen Säbeln die Hauptstraßen durchzog. Inzwischen erfolgte durch Volkshaufen ein Stein-Bo m bardement auf die Synagoge. Auch die Schau fenster jüdischer Geschäftsleute wurden zertrümmert. Ein Feuerwehrläschzug trat in Thätigkeit. Sämtliche Sä>ank- lokale mußten schließen. Zwei Kompagnien Militär trafen aus Graudenz ein.
London, 11. Juni. AuS Shangai wird gemeldet: Die russische Mission in Tong-Ting. 10 Kilometer und die amerikanische Mission von Nie Tie Tang, 16 Kilometer von der Stadt entfernt wurden gestern in Brand gesteckt. Tausende von Boxern und Soldaten, die den Truppen de» Generals Tung Fu Diang angehören, verübten Greuel- thaten gegen die christlichen Eingeborenen. Gerüchtweise verlautet, daß ernste Zusammenstöße in Nanking stattgefunden haben. Eine strenge Censur ist von der Kaiserin Mutter in Shangai über alle Telegramme verhängt worden.
London, 11. Juni. Die französischen, englische», deutschen und russischen Admirale haben in der Ueberzeugung, daß die Kaiserin-Mutter und die chinesische Regierung systematisch die auswärtigen Vertreter in Peking isolieren und die Telegramme, die nach Tientsin gerichtet wurden, zurückbehalten habe, beschlossen, eine starke Hilfs-Kolonne nach Peking zu entsenden mit dem Befehle, sich ihren Weg wenn nötig mit Gewalt zu erzwingen. Diese Kolonne ist 2000 Mann stark und von den Soldaten der Kriegsschiffe zusammengestellt worden, die in Taku gelandet sind. Drei Eisenbahnzüge haben sich die russischen Truppen mit großen Schwierigkeiten erobert.
Brüssel, 11. Juni. In den bedrohten Teilen Chinas befinden sich 80 belgische Ingenieure, Aerzte und Bahn- beamte, ferner 23 Missionare und viele Arbeiter der Eisenwerke in Anhang bei Hankow. Bei Tun Khao wurden während der letzten drei Tage im Ganzen 75 Christen ermordet. Die meisten wurden lebendig begraben.
Paris, 11. Juni. Das Nationalistenblatt „Liberte" bringt in sensationeller Fassung die Nachricht, der Chef des großen Generalstabes, General D e l a n n e, habe seine Demission gegeben, weil der Kriegsminister Andre Aendernngen im Personal des Generalstabes vorgenommen habe, die nicht von dienstlichen Gründen diktiert waren. Die „Liberte" überschüttet die Regierung mit Beschimpfungen und wirft ihr vor, sie wolle die Drey- fus-Affaire neu beginnen. Sie nennt Andre einen freimaurerischen Politiker und Handlanger Brissons. Kein anderes Blatt weiß bisher etwas von der Demission Delarrnes.
Prag, 11. Juni. In zahlreichen tschechischen Städten« haben Freuden-Kundgebungen aus Anlaß des vermeintlichen Sieges der tschechischen Obstruktion stattgefunden. Die Stadt Kolin war gestern beflaggt und illuminiert. Musik-Kapellen unter Vorantritt der Stadtvertretung durchzogen die Straßen. Der Bürgermeister hielt eine die Obstruktionisten feiernde Ansprache; gegen die Deutschen und den Obmann des Polenklubs wurden Schmähungen ausgestoßen.
Budapest, 11. Juni. Der Zwiespalt in der ungarischen Sozialdemokratie, der schon jüngst die Bildung einer neuen Gruppe herbeiführte, rief gestern Straßen-Tumulte hervor. Die Dissidenten Partei veranstaltete einen großen Demonstrations-Umzug mit mehreren tausend Teilnehmern, besten Schluß eine Volksversammlung bilden sollte. Der Umzug verlief in vollständiger Ordnung. Auf dem für die Volks-Versammlung bestimmten Platze harrten jedoch mehrere hundert Teilnehmer der andere» Partei, welche die Versammlung hindern wollten. Hierbei kam es zu argen Tumulten, sodaß schließlich die Polizei gezwungen war, die Demonstranten mit der blanken Waffe auseinander zu treiben.
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Hekanntmachung.
In unserem Güterrechtsregister tourbe eingetragen: Johann Friedrich Müller zu Gießen und Anna Müller ju Unter-Widdersheim haben durch notariellen Vertrag vom 29. Mai 1900 für ihre bevorstehende Ehe Errungenschaftsgemeinschaft im Sinne Ker 1519 und ff. d. B. G. Bs. »ereinbart.
Gießen, am 2. Juni 1900.
Großh Amtsgericht. 4102
GeffenMche Bekanntmachung.
In Sachen der Jakob Gosst Eheleute zu Frankfurt a. M., Kläger, gegen Jea« Gosst in SuoßemLinden, Beklagten, wegen he:ra»Sgabe eines Rechnungrbuches imib seit 19. August 1861 von dem vmmaligen Stadtgericht Gießen 39 st. 37 flr. als Kaution des Klägers M Sicherung der Prozeßkosten
hinterlegt und zur Zeit in Verwahr- ung der Großh. Hauptstaatskasie Darmstadt.
Kläger und Beklagter find verstorben, der Prozeß ist nicht zum Austrag gekommen, die Kinder der Kläger haben den elterlichen Nachlaß nicht angetreten.
Auf Antrag Großh. Hauptstaatskaste werden die Beteiligten und deren Rechtsnachfolger aufgefordert, etwaige Rechte und Ansprüche an der hinterlegten Kaution spätestens im Aufgebotstermin:
Msntag, 15. Oktober 1. Js., vormittags 9 Uhr, bei unterzeichnetem Gericht geltend zn machen, andernfalls die Ausschließung derselben mit ihren Ansprüchen gegen die Staatskasse und mit ihren Rechten an dem hinterlegten Gelde erfolgen und letzteres mit den erwachsenen Zinsen dem Großh. Fiskus überwiesen werden wird.
Gießen, den 7. Juni 1900. Großh. Amtsgericht.
Reuß. 4101
Verdingung.
Die Ausführungen der Erd- und Chausfierungsarbeiten bei Herstellung der Ordenbergstraße, ca. 21000 cbm Bodenbewegung und ca. 1700 qm Chaussierung sollen vergeben werden.
Termin zur Einreichung der Angebote ist auf Montag den 25. Juni 1900, vormittags 10 Uhr, bei dem unterfertigten Stadtbauamt angesetzt, woselbst auch die Unterlagen gegen Erstattung einer Kopialgebühr von 0,60 Mk. zu erhalten sind.
Marburg, den 11. Juni 1900.
Da» Stadtbauamt. 4085
Verdingung
Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Uebernacktungsgebäudes für 92 Betten auf dem Bahnhof Gießen sollen ungetrennt vergeben werden.
Angebote sind mit entsvreckender Aufschrift versehen porto- und gebührenfrei bis zum Termine — am 29. Juni, vormittags 10 Uhr — an unterzeichnete Betriebsinspektion einzusenden, die Verdingungsunterlagen gegen Einsendung von Mk. 5,00 in bar von derselben zu beziehen. 4097
Betriebs-Inspektion 1.
Vergebung
Mn Kmmrbeiten.
Die für den Bau einer Straften» wartwohuung an der KreiS strafte Gieften-Hause« nötigen Arbeiten und L-eferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis Samstag bett 16. J««i l. Js. vor- mittags 9 Uhr im Amtszimmrr des Unterzeichneten, woselbst Plan, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, abzugeben.
Die Arbeiten und Lieferungen find wie folgt veranschlagt:
Erd- u. Maurerarbeiten 1787,67 Mk.
Steinhauer-Arbeiten 234,03 „
Zimmer-Arbeiten 949,60 n
Dachdecker Arbeiten 320,66 „
Spengler-Arbeiten 120,90 „
Schlosser-Arbeiten 153,60 „
Weißbinder-Arbeiten 626,85 „
Schreiner-Arbeiten 664,45 „
Glaser-Arbeiten 269,12 „
Eisen- u. Röhrenlieferung 122,53 „
Güßen, den 9. Juni 1900.
Der Großh Kreisbauinspektor 4112] Stahl.
Vergebung von Sauarbeiten.
Die zum Rohbau des Schulsaals in Allertshausen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar:
veranschlagt zu Erd- u. MaurerarbeUeN 2454,65 Mk.
Steinhauerarbeiten 251,64 ,
Zimmerarbeiten 904,29 ,
Dachdeckerarbeiten 250,00 „
Spenglerarbeiten 150,12 ,
Schlosserarbeiten 39,90 ,
Weißbinderarbeiten 56,63 „
Asphaltpappelieferung 12,35 „
Eisenlieferung 627,66 ,
solle« im Wege schriftlichen Angebotvergeben werden.
Angebote find bis Freitag, deu 22. Juni l. IS., vormittags IO Uhr bei Großh. Bürgermeisterei abzugeben, woselbst Voranschlag, Zeichnungen und Bedingungen zur Einsicht offen liege».
Gießen, den 9. Juni 1900.
Der Großh. Kreisbauinspektor 4110] Stahl.


