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Vermischtes
Markus Bauer, Kirchenplatz II
und die Jo- Pfarrer jeder
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itt am 28. Kyril V\ )ort bis zm 4. Mm und wird dort int
O Gießen, 11. April. Der heutige Pferdemarkt hat einen Auftrieb von 320 Stück und war überaus belebt. Bis V|ll Uhr machte sich das Geschäft besonders in Arbeitspferden gut, während
* Leipzig, 10. April. Das seit langer Zeit be- ~ ' 1 ?anbrat
nerlautet, ist tUr in den gemcksmll 18 Jahr 1901 eil i 11 Milliom 600,000 »tonn n. Dir NeU'ilE
bei Viehzucht verhandelt, und einstimmig beschlossen, sich bei am Tage zuvor in besonderer Versammlung hierzu
Universitätsstädte brandschatzte, und dessen Festnahme von Mreichen Behörden angeordnet worden war. Der Lchywindler st.st von Profession Barbier und gab bei kirnec Vernehmung an, Bührig zu heißen und aus Zeitz zch-iirtig zu sein. Um sich das Aussehen eines Studenten in geben, hatte er sich eine bereits vernarbte Rißwunde «ustder linken Wange beigebracht, auch am Kinn befand ' i eine durch einen großen Jodofornistreifen verdeckte
Ärmste Meldungen.
Depesche» des Bureau .Herold".
Berlin, 11. April. Dem österreichischen Botschafter am hiesigen Hofe, Szögyenyi-Marich hat Kaiser Franz Josef den Orden vom goldenen Vließ verliehen. (Diese Verleihung gerade jetzt kurz vor dem Besuch des Kaisers von Oesterreich am hiesigen Hofe läßt ihre Bedeutung hervortreten. Man geht wohl nicht fehl, wenn man annimmt, daß Kaiser Franz Josef seinem Botschafter einen Beweis seiner besonderen Zufriedenheit in der Führung deS ihm auvertrauten wichtigen hohen Amtes und seiner ganz besonderen persönlichen Wertschätzung geben wollte. Diese Auszeichnung deS Vertreters der österreichischen Interessen am hiesigen Hofe darf als ein neuer Beweis für die besonders guten Beziehungen zwischen den beiden verbündeten Reichen angesehen werden.)
Kunst und Wissenschaft.
— Die Geographische Gesellschaft zu Jena beabsichtigt, während der zweiten Hälfte des Mai eine Kolonial.Ausstellung zu veranstalten.
Familien Nachrichten.
— Gestorben r Frau Äaroline Zöckler, geb. Becker, in Grün- berg. — Frau Anna Margaretha Bellinger Witwe, geb. Euler, m Lauterbauch. — Frl. Maria Stbpler in Lauterbach. — Herr Joh. Georg Kurz in Rixfeld. — Herr Christian Weber IV., Maurermeister, In Over- Ramfiadt. — Frau Emma Jost, geb. Fendt, in Darmstadt. — Frau Wilhelm Stühlinger II. Witwe in Reinheim. — Herr Philipp Lindner, Gastwirt „Zur Post", in Bürgel. — Herr Heinrich Müller, Sohn von Joh. Gg. Müller, in Offenbach. — Herr PiuS Lewmo in Main,. — Herr Gottfried Simon II. in Bingen. — Frau Oberlehrer Marie Braungart Witwe., geb. Heier, in Hanau. — Herr Fritz Jung in Sinn. — Frau Katharine Welsch, geb. Haußen, In Herborn.
«uruStiere nicht begehrt find. Man hofft aber, daß die Mittagszüge auch dafür noch Käufer bringen. Bon bekannten Pferdehändlern setzten u. a. um: Schwere Normannen Aug. Frensdorf an Direktor Minke für Grube Louise und Ilsdorf und an die Firma Pirr & Co. G^ßen- Linden, ferner S. Michel an Gräflich Goerz'sche Gutsverwaltung Schlitz 2 Paar und Gießener Braunstein-Bergwerke 2 Paar Zwei Reitpferde verkaufte u. a. Betzenberger Braunfels. mltnlereU Handel wurde zwischen einem Zigeuner, der zwei«Pferde °ufrtrübe» hatte, und dem Fuhrmann Herzberger gemacht. Der VerkLusn, em echter Sohn seines Volkes, pries feine Ware Mit emer Sungenferti^eit an, die ihres gleichen sucht. Das zu verkaufende Pferd u"d die beiden Handelnden bildeten längere Zeit den Mittelpunkt einer sich lebhaft ffir diesen Handel, der schließlich zum Abschluß kam interessierenden Menge. - Die Biehmarktanlagen eignen sich, wie allgemein anerkanntwird, ganz vorzüglich zu dem Pferdemarkt. Unsere Stadt kann sich> zu- d-m Erfolg dieses ersten Marktes, den sie im wesentlichen Herrn Jean Kirch zu danken hat, nur gratulieren.,
Universität und Hochschule.
— Ernannt: Der Privatdozent Dr. Schmidt in Erlangen zum Professor der anorganischen Naturwiffenschaften an der Forstakademie in Eberswalde. .
— Gestorben: Am 9. April der ehemalige Wiener Unwersitäts- professor und Herrenhausmitglied Dr. Friedrich Maassen in Innsbruck.
— verschiedenes! Aus Jena schreibt man: Der Privatdozent Dr. Steuer ist von hier nach Darmstadt als Landesgeologe für Heffen übergesiedelt. — Wie wir dem Berliner Fremdenblatt entnehmen, begeht heute der Direktor der Berliner Sternwarte, Geh. Regterungsrat Prof. Dr. Förster das 2bjährige Jubiläum als Ordinarius an der Berliner Universität. — Profeffor Dr. Aegidi an der Berliner Universität feiert heute den 75. Geburtstag. Als Universitätslehrer ließ sich Dr. Aegidi, nachdem er eine zeitlang Redakteur der Konstitutionellen Zeitung gewesen, 1858 in Göttingen nieder und las schon damals Staats-, Kirchen- und Völkerrecht. Em Privatbrief, in welchem er der „vaterländischen Hoffnungen" Erwähnung that, brachte ihn in Konflikt mit König Georg V. von Hannover, der ihm die venia legendi für Staatsrecht entzog. Sein Lehrberuf führt ihn 1857 als Professor nach Erlangen, 1868 nach Bonn. Fürst Bismarck berief Aegidi 1871 als Vortragenden Rat ins Auswärtige Amt zur Bearbeitung des Preßwesens. In dieser Stellung blieb er bis 1877. Seitdem ist er o. Honorar- profeffor bei der juristischen Fakultät zu Berlin. Die temperamentvolle Art seines Vortrags feffelt meist eine große Schar von Studenten. — In Moskau werden im Sommer d. I. Hochschulkurse für Frauen eröffnet werden
Gerichtssaal.
Leipzig, 10. April. Das Urteil im Harmlosenprozeß aufgehoben. Das Reichsgericht hat die Revision des Staatsanwalts als begründet anerkannt, weil von dem Gerichtshof der Begriff der Gewinnsucht verkannt worden sei, das Urteil erster Instanz aufgehoben und den Prozeß zur nochmaligen Verhandlung an das Landgericht in Berlin zurückverwiesen. Es ist also eine Neuauflage der Verhandlungen, die vom 2. bis zum 21. Oktober v. I. im Moabiter Kriminalgericht der Oeffentlichkeit einen Einblick in ein bis dahin weiteren Kreisen wenig bekanntes Milieu öffneten, zu erwarten. Allerdings wird der eine der Hauptangeschuldigten mit Sicherheit, und der zweite möglicherweise auf der Anklagebank fehlen. Der früher« Regierungsreferendar v. Kayser ist ausgewandert und wird in keinem Falle fick zu einer erneuten Verhandlung einfinden. Herr v. Kröcher aber befindet sich zur Zeit in Monaco, und es wird von seiner freien Entschließung abhängen, ob er sich dem Richter nochmals stellen oder bi» auf weiteres außer Landes bleiben will. An der Anwesenheit des dritten Angeklagten, des Herrn v. Schachtmeyer, auf die allein wohl mit Sicherheit zu zählen wäre, wird dem Strafrichter nicht allzu viel gelegen fein. Wie sich im Oktober v. Is. ergeben hat, ist er so wenig kompromittiert, daß seine abermalige Freisprechung mit Sicherheit zu erwarten ist. — Die Revisionsverhandlung verlies im wesenllichen folgendermaßen: Nach Verlesung des Revlfionsantrags uud einer pro- zeKuellen Eingabe des Angeklagten v.^ Kröcher ergriff Reichsanwalt Jsenbiel das Wort zur Verteidigung der Revision. Er wies darauf hin, daß durch Hereinziehung allzuvieler Details im Berliner Prozeß das Gesamtbild der Anklage leider getrübt worden sei. Alle Umstände, die die Verhandlungen begleiteten, hätten das typische Bild gewerbsmäßiger Spieler nur noch vervollständigt. Es unterliege keinem Zweifel, daß die vermögenslosen Angeklagten das luxuriöse Leben nur infolge ihrer Spielgewinne geführt haben könnten. Er beantrage Aufhebung des freisprechenden Urteils und Zurückweisung an die Vorinstanz, um eine Vereinigung dieser Straffache mit der
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Die Aschanti- lai., leiL Der «ifficu
eriXte8onnittag8 11V. Uhr: Rinbertirib« für biE SRarWaemeinb«.
Pfarrer Dr. Grein.
AbendS 6 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Schlosser.
In der JohanneSttrche.
Vormittags 91/. Uhr: Pfarrer Euler. v v.
Beichte und heil. Abendmahl für die Lnka»- und die Jo« hanneSgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeoet @Cme9?od)mütafl8 2 Uhr: Kinder-otteSdienft für die Luka»« ^^^A?d*iefem TageÄrd nach allen Gottesdiensten eine ^olUrte für Jerusalem erhoben zur Förderung der evangelischen Anstalten im heil. Lande.
Samstag den 14. April.
Nachmittags 2 Uhrr «eichte. Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
Mittwoch den 11. April.
Nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Donnerstag den 12. April. Gründonnerstag. Vormittags von 6V$ Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
um 7 und 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
um 9Vi Uhr: Hochamt. Nach dem Hochamt wird das ASerheiligste nach dem log. heil. Grab übertragen und dort bis zur Abendandacht aufbewahrt.
Nachmittags um 6 Uhr: Andacht.
Vormittags von 10>/, Uhr bis nachmittags 6 Uhr find stille An- betungSstunden.
Freitag den 13. April. Karfreitag.
Vormittags um 7Vs Uhr wird daS Allerheiligste nach dem heü. Grab übertragen und dort bis zur Abendandacht aufbewahrt.
„ um 9Vs Uhr beginnt die sog. .verstörte Meffe".
von 7V, Uhr biS nachmittag- 5*/, Uhr sind stille An- betungSstunden.
Nachmittags um 5»/s Uhr: Predigt: darauf Andacht.
SamStag den 14. April. Karsamstag.
Vormittags um 7 Uhr beginnen die heil. Weihen.
„ um 8i, Uhr: Hochamt.
Nachmittags um 4 Uhr und abendS um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.,
Wölfischen zu ermöglichen. Der Verteidiger plattierte auf Verwerfung I 1
der Revision. Der Senat schloß sich den Ausführungen und dem An- I
Handel und Verkehr. Uolksmrtschast. Konfirmaiideti-Mift
Biehmärkte.
H ■ Tf.iAtnfl festgestellt war, wurde der Thäter durch die Polizei
i Gießen in der Person deS Kaufmannslehrlings Ludwig N . JiTtn aus Heuchelheim ermittelt und verhaftet. Der Thäter
, Rauptet, der verhängnisvolle Schuß sei ihm unvorsichtiger
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Rihtitlti' :
gemeinde.
Abends 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Beichte und heil. Abendmahl für die LukaS- hannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Gemeinde erbeten.
Karfreitag den 13. April.
In der VtadMrche.
Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heil. Abendmahl. für Matthäus-, gemeinde. Anmeldungen zuvor bet dem Pfarrer feder Gemeinde
messer durch Wegrasieren der Haare hergestcllt hatte, Um sie 1 als „Studentenschmisfe" erscheinen zu lassen. Diese Pro- I redur war von ihm äußerst kunstgerecht ausgeführt, sodaß I selbst einem scharfen Auge beim ersten Anblick diese Linien I als „Schmisse" erscheinen mußten. Im Besitze des Ver- I hafteten wurde eine Paukmütze, ein Kouleurband und ein | Rasiermesser vorgefunden. Der Gauner verübte unter deu I verschiedensten Namen und unter der Angabe, Student der I Medizin zu sein, großartige Schwindeleien, indem es ihm I in zahlreichen Fällen gelang, von vertrauensseligen Ge- I schäftsleuten goldene Uhren, wertvolle Ringe, Fahrräder I und theure Anzüge ohne Bezahlung herauszulocken, um diese Gegenstände dann sofort an Ort und Stelle wieder zu versetzen. Unter anderen nannte er sich: Karl Freiherr v. Höninger, Karl Freiherr v. Hertzenberg und Freiherr v. Boden. In Greifswald, wo er sein letztes Debüt gab, hat er allein an zwölf verschiedenen Stellen derartige Betrüb geraten aus geführt, auch einen gefälschten Wechsel in Zahlung zu geben versucht. Der gefährliche Mensch wird, so- | weit bis jetzt bekannt geworden ist, gesucht von den Polizeibehörden resp. Staatsanwaltschaften in Gießen, Jena, Tübingen, Darmstadt und Dortmund. Da der Festgenommene die ihm zur Last gelegten Strafthaten ableugnet, so wurde er photographiert und je eine Abbildung zur Rekognoszierung an diejenigen Behörden gesandt, welche Steckbriefe hinter ihm erlassen haben. Ter Hochstapler, der sich bereits eine Fahrkarte nach Rostock gelöst hatte, wahrscheinlich um dort seine Schwindeleien fortzusetzen, wurde unter sicherer Bedeckung zunächst nach Greifswald transportiert und in das dortige Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert.
* Stuttgart, 10. April. Der Bankier Saly Nörd- linger wurde heute vom Schwurgericht wegen Sittlichkeitsverbrechen zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Verhandlung dauerte vier Tage. Es waren 89 Zeugen geladen. Die angebotene Kaution wurde abgelehnt, und der Angeklagte sofort in Haft genommen.
* Innsbruck, 10. April. In Bozen ist der Kutscher der dortigen Kunstmühle, Florian Großrubatscher, als ! Mörder des Gymnasialdirektors Alton in Roveredo verhaftet worden.
♦ Budapest, 10. April. Bei Scenicz stürzte eine Lokomotive mit einem Waggon II. Klasse von einer vom Hochwaffer unterwaschenen Brücke in sechs Meter 1 i e f e s W a s s e r. Die in dem Waggon befindlichen Passagiere konnten sich durch Schwimmen retten. Der Lokomotivführer und der Heizer ertranken.
r Nidda 10. April. Der bei dem Eisenbahn- Unfall in ' Unter - Schmitten verletzte Fuhrknecht Sanner ift feinen Verletzungen erlegen, offne ba« »e- tlütfein wieder erlangt zu haben. Der Arbeiter Uhl ° beute unter großer Beteiligung non allen Seiten ieerb at ®« W W M- daß d,e beiden ihre schweren löpsnerletzungen daburch erhalten ,Haben, daß sie wieber e („genannte eiserne Säutetafel geschleudert wurden, Sen ber sie beibe liegenb gefunben rourben, ob b.e ganz Itumm gebogen war. — Gestern würben bte .snfaffen eine« Zuge« der Nibba-Schollener Bahn m Schrecken gesetz kich ba« Halten be« Zuge« aus offener Strecke scheu Ober-Schmitten unb Eichelsdors. Die Ursache n«, daß eine Zigeunerbande mit 'Am Fuhrwerk aus bim an ber Straße begruben Bahnkbrper sich be, »egten, unb weder durch Zuruse noch durch Signale der Maschine sich zu entfernen bewogen werden konnte. Schließ, lick wurden sie dingfest gemacht.
Darmstadt, 4. April. Dieser Tage fand hier eme Üesamtsitzung des Hessischen L an dwirt- ichaftsrats statt. Bei der Wahl des Präsidenten und der außerordentlichen Mitglieder wurden Geh. Regrerungs- rcu H a a s in Offenbach als Präsident, Oekonomrerat Dett- wk i ler in Darmstadt und Oekonomierat Schien ke aus Hardthof bei Gießen als Vizepräsidenten einstimmig wikidergewählt. Desgleichen wurden die Sachverständigen und» außerordentlichen Mitglieder Geh. Hofrat Professor 2r Wagner in Darmstadt, Landgerichlsrat Dr. Meisel in Darmstadt, Heinrich Dettweiler in Wintersheim wieder- uni» Herr v. Brentano in Offenbach neu hinzugewahlt.
1 'M Neuwahl der Ausschüsse wurde die Frage der Stellung-
mFührerdür-.! nähme des Landwirtschaftsrats gegen die Angriffe auf und den ilM: - da- landwirtschaftliche Vereinswesen und bie^Förderung ab, erniordm l " ' ' ' '“,
ident teilte k/rr • d»» ~ ••• —< ------- > 4. < _
Schreiben gefaßten Resolution anzuschließen. Hierauf wurde der: Lor- .. a m, , m hpä 9nnhtnirtfdinft5rat§ iür 1900/1901 mit 43 000
Kirchttche KachriltM.
Svaugelifche Gemeiudt.
Gottesdienst.
GrLndonnerSiag den 12. April.
In der Dta-Mrche. v R _
Vormittags SV, Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden auS der Markus« und der Militärgemeinde.
Pfarrer Dr. Grem.
Abends 6 Ubr: Pfarrer Schlaffer. «nnr»„a
Beichte und heil. Abendmahl für die Matthaus- und MarkuS- gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer lebet Gemeinde erbeten.
In der JohanneSkirche.
Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler.
Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der 8uta»*
9Ufer hJL Schlag des Landwirtschaftsrats für 1900/1901 Mit 43000 V* J •i” ' Mc rk in Einnahme und Ausgabe genehmigt; desgleichen wurde der auf Grund der von den landwirtschaftlichen Privoinzialvereinen eingereichten Voranschläge aufgestellte Sel-amtvoranschlag über die Verwendung der Staatsmittel 1tnb »ddjtn 6iw zur Förderung der Viehzucht, sowie des Obst- und Gemüse- lUÜbtn. MüN lm baie§ für 1900/1901 mit 197 833 Mark nach dem Anträge de- Ausschusses für allgemeine und Finanzangelegenheiten sestzzesetzt und der Großh. Regierung zur Genehmigung epWsohlen. Es folgte die Verhandlung der von den ein- sckliiigigen Ausschüssen gestellten Anträge zu den Aus- siilrungsbestimmungen über die Verwendung der Staats- itii; tel für Viehzucht und Obst- und Gemüsebau. Dieselben werden im wesentlichen angenommen und beschlossen, die Regierung um definitive Genehniigung zu ersuchen. — Die üon den Ausschüssen eingereichten Berichte und Anträge ui: Ergänzung und teilweisen Abänderung des Landes- ai^stellungsprogrammes werden unter thunlichfter Beruck- sickkigung hierzu geäußerter Wünsche angenommen und dein Ausschuß für Ausstellungswesen und Viehzucht uber- . lassen, die vorgesehenen Preise auf die ^bsamtsumme von hittUfenrr-SM-r 93^ Mark zu reduzieren. Der Landwirtschaftsrat schließt Wirb bit Erhöhe j ferner dem Antrag des Vereins der D^utfchen Zucker- rtitfl in Herbst dru indmstrie, betreffend Stellung der künstlichen Süßstoffe / mit er den Apothekenzwang einstimmig an. Zur Ausdehnung hu SerbiiMt des Versuchswesens und Errichchng von Versuchswirt- J m Mafien herben für 1901/1902 im ganzen 25 0M Mark »aatSmittel bei der Regierung zu beantragen befchlofsen. . bcr p-raqe des Fleischbeschaugesetzes schließt sich der ^^irtschaftsrat mit allen gegen zwei Stimmen voll- W- «« jionnnicn den Beschlüssen des Reichstags in zweiter Lesung . unb beschießt die Regierung um deren Unterstützung
ersuchen.
Fahrt , Frankfurt a. M., 10. April. In den letzten
dem erstell ZU : Wochen hat die Lösung der schwebenden Theaterfrsge mehrere hohe« »esentliche Fortschritte gemacht. Die Sachlage gestaltet sich
A, c folgt: Ueber die Notwendigkeit einer mäßigen Tr-
nach ' föhung des Aktienkapitals und Garantiefonds der "staqdrrM > ^er-Aktien-Gesellschaft herrscht im wesentlichen Ein> ttrständnis. Ueber die Verstärkung der Orchesters,
Jahrestag orr M xh^ater - Aktien - Gesellschaft herrscht im wesentlichen Em^ rlobungdev»» ,(cftänbni6i ueber die Verstärkung deS Orchesters, 'H wofür die Stadt 15,000 Mk. jährlich mehr bewilligt,
ritteToWro Unverständnis. Ebenso ist man über eine Statuten,
^^äbrenbdcr^ ivderung einverstanden, durch welche die artistische Gütung in die Hände zweier gleichberechtigten Serben. Es» Direktoren, wovon einer für das Schauspiel, einer für Ä K-onprinz "k |ie Oper, gelegt werde. Die Theaterferien sollen für beide •t auf ein paar > Beater abwechselnd stattfinden, sodaß die beiden Theater Mbettachtder'« lic gleichzeitig geschlossen werden. I man, sich. 7 ---------------------------
ie Kosten t 'nilar vcraniaMtz.,^ „ toben sch°" A * Leipzig, iu. »prti. -uaa ieu tanger iW 1 to=nbe sefvannte »er^ältnra zwischen bem S> e diibM^jto Scheche unb bem Oberbergrat Hilger hat zu einer >m «5°Xmd- kwellsorberung geführt, bie von bem ßanbrat ab- j! lehnt würbe. Die Angelegenheit würbe bem Ehrender MÄ «etrfF ,incht unterbreitet, unb ßanbrat Scheche hat sofort einen d-«l?,Mch d°l°«L «ßergewShnlich langen Urlaub angetreten.
bet/Ä a her * Verhaftung eines falschen Stu b ent en, •agen. jftije üuä dem Zuge heraus wurde auf Bahnhof Str alsund »V & Io!‘ Kseitlicher Hvchstopler verhaftet, Le^vo^gs^ise die SA-'
Abholer
auf «uf der linken Wange beigevracyr, aucy am nun utjunu 1 5 - mit M eine durch einen großen Jodofornistreifen verdeckte dellbnrö "LJt. J Lum de, ferner wies sein kurz geschorenes Kopfhuar vier t Älinl & in i i's fünf kahle Linien auf, die er künstlich mit dem Raster-


