Ausgabe 
11.12.1900 Zweites Blatt
 
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Orientierung ergiebt sich, daß De Wet tatsächlich nach seinem vergeblichen Versuch, den Oranjefluß durch die Odendaldrift zu durchschreiten, sich wieder nördlich gewandt, also die Absicht, in die Kapkolonie einzufallen, aufgegeben hat. Er hatte wohl gehofft, daß die genannte Brücke frei wäre und er über sie ungehindert nach Norden entkommen könnte. Indessen scheint General Knox auf der englischen Seite diesen Fall vorgesehen und die Garnison von Smith­field nach der Brücke beordert zu haben. Gleichwohl ver­suchte De Wet den Uebergang, allerdings mit negativem Erfolg, denn er mußte 700 Pferde und viele Wagen in den Händen der Feinde lassen. Nach seinen bisherigen Leistungen ist es wahrscheinlich, daß er auch dieses Mal sich wieder aus der Schlinge zieht, zumal, da auch seine Verfolger, wovon die englische amtliche Meldung allerdings schweigt, von den Anstrengungen der fort­gesetzten Gewaltmärsche sehr gelitten haben müssen. Neber die Ereignisse, die den soeben von Kitchener gemeldeten vorangegangen sind, berichtet noch eine Reuter- Depesche aus Aliwal North vom 7. ds.: Nach dem Gefecht bei Sterkspruit ging De Wet südwärts, überschritt am 5. Dezember während der Nacht den Caledonfluß, marschierte dann nach der Odendaldrift, fand aber, daß der Fluß un­passierbar war. Er wandte sich dann ostwärts und ging nördlich vom Oranjefluß weiter, bis er sich in einer Ent­fernung von 15 Meilen von Aliwal North befand. Hierauf wandte er sich nordostwärts in der Richtung nach Rouxville. Knox verfolgte ihn auf dem ganzen Wege auf Schritt und Tritt. Die britische Vorhut stieß auf De Wets Nachhut bei der Karreeportdrift am Caledonfluß und erbeutete einen Neunpfünder und 35000 Geschosse. Der Caledonfluß war zu hoch, als daß das Gepäck hätte hinübergebracht werden können, aber mit Schwierigkeiten gelang es, die Geschütze und die Munition ans jenseitige User zu bringen. De Wets Truppen sind erschöpft. Die Briten fanden auf dem Wege zwischen Smithfield-Road und dem Oranjefluß.300 tote und crepierende Pferde. Da die britischen Truppen ohne Gepäck den Fluß überschritten und daher ihrer Nahrungsvorräte beraubt sind, werden sie sich Lebensmittel durch Requisition verschaffen.

Die Buren haben in den letzten Wochen 17 000 Schafe und 130 Remontepferden, sowie anderes Vieh erbeutet.

In Capstadt ist Lord Roberts eingetroffen.

Senator Pa ul ist, Mitglied des Buren-Komitees, äußerte sich in einer Unterredung wie folgt: Chamber­lain hat gesagt, er hoffe, dem englischen Parlament bis zur nächsten Sitzung Vorschläge zur Neu-Organisation der beiden Buren-Republiken machen zu können. Da diese nächste Sitzung aber erst im März oder April stattfinden wird, so ist dies ein Beweis, daß Chamberlain beabsichtigt, den Krieg fortzusetzen. Da England auf der Unterwerfung der beiden Republiken besieht, werde es ganz Südafrika verlieren, weil erstens die Buren sich niemals unterwerfen werden und zweitens weil dann ein Aufstand der Afrikander in der Kap Kolonie als bevorstehend betrachtet werden muß.

Das englische Kriegsamt hat beschlossen, sämtlichen Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren, die sich an dem südafrikanischen Kriege beteiligt haben, Geldgeschenke von 5 bis 2500 Pfund Sterling zu machen.

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Telegramme deS Gietzeser Anzeigers.

Loudon, 10. Dezember. Aus Krügersdorp wirb ge­meldet: Ein Sergeant eines Kavallerie-Regiments Lord Kitcheners, der sich in betrunkenem Zustande befand und von einem Offizier den Befehl erhalten hatte, sich zu entfernen, erschoß diesen. Der Sergeant wurde am folgenden Tage vor ein Kriegsgericht gestellt, das ihn zum Tode verurteilte.

London, 10. Dezember. Das Ausbleiben sämtlicher Meldungen während der letzten 48 Stunden über Dewet hat den von der Presse an den Tag gelegten Optimismus niedergedrückt. Daily Mail glaubt, daß dieser Krieg, der für England so kostspielig ist, noch Monate dauern wird. Der Staatssekretär im Kriegsamt ernannte einen Ausschuß, der sich mit dcm Studium der Reorganisation der Aeomandry befaffen soll.

London, 10. Dezember. Die Regierung veröffentlicht eine Statistik über die Zahl der nach Südafrika entsandten Truppen, aus der hervorgeht, daß bis zum 1. Dezember d. I. im Ganzen 267 311 Mann nach Südafrika geschickt worden sind. Die Zahl der augenblicklich dort noch anwesenden Truppen beläuft sich auf 210 293 Mann.

Der Krieg 'm EhiKir.

Tie Meldung, daß die Gesandten in Peking über die an die chinesische Regierung zu richtende gemeinsame Note völliges Einverständnis erzielt haben, sodaß ihr jetzt wohl auch alle Kabinette zustinlmen dürften, wird von zuverlässiger Seite vollinhaltlich bestätigt. Die von den Gesandten beschlossenen Abänderungen betreffen zwei Punkte. Es wird nun nicht mehr verlangt, daß Tuan und Tschwang hingerichtet werden müssen. Der Ausdruck Todesstrafe, der sich in dem ersten Entwurf der Note be­fand, ist jetzt durchthunlichst schwerste Strafe" ersetzt worden. Die zweite Abänderung besteht darin, daß die Forderung der Gesandten nicht mehr als Decision irre- vocable, d. h. unwiderrufliche Entschließung, sondern als absolument indispensable", d. h. durchaus unerläßlich be­zeichnet werden.

DiePost" schreibt: In verschiedenen Blättern beschäf­tigt man sich schon mit der Rückkehr des Grafen v. Waldersee aus China; unter anderrn verlautet, in gut unterrichteten Wiener Kreisen halte man dieselbe noch vor Beendigung der Friedensverhandlungen für nicht unwahrscheinlich. Demgegenüber glauben wir, daß es ent schieden verfrüht ist, bereits von der Rückkehr des Lberst- kommandiereuden in Tschili zu sprechen, da man gar nicht weiß, wie weit seine Anwesenheit dort noch notwendig ist.

Wenn man nun gar schon die Beendigung der Friedens­verhandlungen in Sicht stellt, so muß bemerkt werden, daß dieselben überhaupt noch gar nicht begonnen haben. Erst wenn die Vorbesprechungen beendet, den chinesichen Be­vollmächtigten die decission irrevocable der Mächte über­reicht sind, und seitens der chinesischen Regierung eine zufriedenstellende Antwort erteilt worden ist, wird man die eigentlichen Friedensverhandlungen einleiten können, denen jedoch noch eine gründliche Prüfung der Vollmachten der chinesischen Unterhändler seitens der Gesandten vorher­zugehen haben wird.

Man meldet aus Wilhelmshaven: Ein zweiter Transport E h i n a k ä m p f e r in der Stärke von 300 Mann wird Ende Januar hierher zurückkehssen.

Nach einer Meldung aus Kiel ist der frühere Musketier Meinte vom 163. Infanterie-Regiment, Freiwilliger im Expeditionskorps Lesset, in China gefallen.

Nach amtlichen Berichten haben sich zwei chinesische Generale mit ihren sämtlichen Truppen dem Komman­danten ^des 2. sibirischen Armeekorps ergeben. Die in der Umgebung von Telin befindlichen chinesischen Banden, welche Truppen anwerben wollten, wurden von Oberst Schwejkowsky in mehreren Gefechten geschlagen und aus ihren Verschanzungen vertrieben. Die Russen eroberten zwei Geschütze, sowie viele Gewehre und Munition.

DerKöln. Ztg." zufolge ist auf Formosa eine aufständische Bewegung ausgebrochen, die bezweckt, die japanische Herrschaft abzuschütteln. Nach amtlichen Berichten nimmt die Bewegung in der Provinz Futchan eine bedrohliche Wendung. Viele bewaffnete Banden sind im Gebirge, sowie an der Küste aufgetaucht. Auf den kleinen Inseln an den Küsten des chinesischen Festlandes haben die Piraten die Gewalt an sich gerissen und Plündern die Handelsschiffe. Die Anführer sind nicht von Fremdenhaß, sondern von Not, Hunger, Empörung vbei? die schweren Steuern und der Bedrückung durch die Mandarinen geleitet.

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Telegramm des Gießener Anzeigers.

London, 10. Dezember. Nach einer Depesche aus Shanghai hat Luchuanlin, der Präsident des Kriegs-Depar­tements, das Hingtyu-Regiment, das 2500 nach deut­schem Muster ausgebildete Soldaten zählt, von Nanking nach Singanfu beordert, zum Schutze des Hofes. Das Regiment soll vermutlich die Truppen Tungfuhsiengs er­setzen, die Befehl erhalten hatten, nach Kansu zu gehen. Ein Teil des Regiments ist bereits nach seinem Bestimmungs­orte abgegangen, aber man erwartet, daß Liukunyi den Rest zurückhalten wird.

Loudon, 10. Dezember. Aus Shanghai wird gemeldet: Wie verlautet, hat die Ueberreichung der Kollektiv- not e der Vertreter der Mächte an die chinesischen Friedens- vermittler stattgefunden.____________________________________

Deutsches Reich.

Berlin, 9. Dezember. Der Kaiser hörte gestern die Vorträge des Chefs des Generalstabes der Armee Grafen Schlieffen und des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke. Später nahm der Kaiser militärische Meld­ungen entgegen, sodann diejenige der militärischen und juristischen Mitglieder des Reichsmilitärgerichchs. Zur Frühstückstafel beim Kaiserpaar waren u. a. geladen Reichskanzler Graf Bülow, K-riegsminister v. Goßler und Staatssekretär von Tirpitz.

- Einen interimistischen F e l d m a r s ch a l l sta b hat der Kaiser dem König Albert von Sachsen über­sandt, ein ganz neues militärisches Ehrenzeichen, das dem Kaiser seine Entstehung verdankt. Während der Feld­marschallstab nur bei Paraden und feierlichen Gelegen­heiten getragen wird, findet der interimistische Feldmar­schallstab, der etwa die Form einer Reitgerte hat, auch während der Manöver, bei Truppenbesichtigungen usw. Verwendung. Ter Kaiser hat ihn bereits bei den Manövern in Pommern benutzt; diesen Jnterimsstab be­sitzen zur Zeit nur der König von Sachsen und Graf Waldersee.

Ter Kaiser hat dem Fürsten zu Fürsten­berg, welcher aus Einladung des Monarchen an der jüngsten Hosjagd in Letzlingen teilnahm, mittels beson­deren Handschreibens die Hofjagd-Uniform ver­liehen. Ter Fürst zu Fürstenberg gilt als der reichste Mann Deutschlands.

Dem Probste des adeligen Klosters St. Johannis von Schleswig, Wirkt. Geh. Rat D. Tr. Frhr. v. Lilien- cron, ging anläßlich seines 80. Geburtstages folgendes Telegramm des Kaisers zu:

Es gereicht Mir zu hoher Freude, Ihnen zu Ihrem heutigen 80. Geburtstage meine wärmsten Glück- und Segenswünsche aussprechen zu können. Möge Ihnen durch Gottes Gnade ein langer und glücklicher Lebens­abend in Rüstigkeit und Frische beschieden sein! Als Zeichen Meiner besonderen Wertschätzung habe Ich; Ihnen den Roten Adler-Orden erster Klasse verliehen, und werden Ihnen die Insignien in Meinem Auftrage heute übergeben werden".

Wie dieNordd. Allg. Ztg." bestätigt, hat General- major v. Liebert, dessen Ernennung zum Tivisivns- kommandeur bevorsteht, die Enthebung von seiner Stellung als Gouverneur von Deutsch-Ostafrika be­antragt und es wird diesem Anträge Allerhöchsten Ortes Folge gegeben werden. Als Nachfolger auf dem Gouverneurposten für Ostafrika ist der Hauptmann im großen Generalstabe Graf v. G ö tz e n, der bekannte Afrika­forscher, bestimmt. Er ist erst etwa 35 Jahre alt und unternahm seine erste Reise nach dem Kilimandscharo. 1893 machte er seine große Reise durch Afrika, die er 1895 m seinem Werke beschrieb. In den Jahren 1896/98 in Washington als Militär- und Marineattachee, war ihm Gelegenheit gegeben, neben seiner militärischen Funktion auch über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Vereinigten Staaten sich zu unterrichten. Während des spanisch-ameri- kamschen Krieges war er dem amerikanischen Oberbefehls­haber als deutscher Militär-Attachee beigegeben.

Wie man berichtet, wird der Staatssekretär des Rerchsmarineamtes v. Tirpitz die Aufklärung des Vorganges, über den sich der Abg. Müller-Fulda in der Budget-Kommission des Reichstages beklagte.

selbst herbeizuführen suchen. Ter Beamte des Reich; Marineamtes, dem die abfällige Aeußerung über b'(> Müller'schen Bericht in den Mund gelegt wird, ist i>r Geh. Admiralitätsrat Dr. Koch.

Zu der von dem ständigen Bureau für das inter­nationale Schiedsgerichtsverfahren im H a a g zu führens Schiedsrichter liste sind als deutsche Mitglieder der Wirkt. Geh. Rat Tr. Bingner, Senats-Präsiderr beim Reichsgericht, der Wirkl. Geh. Legationsrat v op F r a n tz i u s, vortr. Rat im Ausw. Amt, der Ober-Ver- waltungsgerichitsrat Dr. v. Martitz, ord. Prof, bei Rechte an der Universität Berlin, und der Geh. Justiz­rat von Bar, ordentl. Prof, der Rechte an der Uni­versität Göttingen, angemeldet worden.

Düsseldorf, 9. Dezember. Die Rheinische Metall- waren-Maschinen-Fabrik Düsseldorf und die Fahrzeug- Fabrik Eisenach haben am 5. ds. Mts. mit der Charteret» Company (Cecil Rhodes und Genossen) für die englische Kriegsverwattung einen weiteren Kontrakt auf Lieferung von 12 Batterien der neuen Schnellfeuergeschütze, Systcii Ehrhardt, sowie der hierzu notwendigen Munitions wagen und 30 000 Geschosse abgeschlossen. Die Lieferung soll noch mehr beschleunigt werden als die erste und sie muß bis Ende Februar ausgeführt sein.

Ausland.

Brüssel, 9. Dezember. Am 11. dss. MtS. wird em Konferenz der internationalen Union zum Schutze des gewerblichen Eigentums zusammen- treten. Diese Konferenz ist eine Fortsetzung der im De> zember 1897 ebendort stattgehabtcn Konferenz und hu! den Zweck, einige damals offen gebliebene Fragen zu er­ledigen.

Dünkirchen, 8. Dezember. Ein ernstlicher Zwischen fall, der wahrscheinlich diplomatische Folgen haben wird, trug sich gestern hier zu. Der Sanitätsrat Duviru, der sich in Begleitung seines Gehilfen an Bord des englischen DampfersRudal Hall" begeben hatte, um die üblichen Formalitäten an Bord zu erfüllen, wurde voi- dem englischen Kapitän und dem zweiten Offizier wie es heißt in betrunkenem Zustande, angegriffen. Der Gehilfe wurde an der Gurgel gefaßt und sollte von den Engländern über Bord geworfen werden. Zum Glück eilten französische Zollbeamten herbei und befuiun den Gehilfen aus seiner gefährlichen Lage. Die Blätter fordern ein energisches Einschreiten der Negierung.

Petersburg, 8. Dezember. Der Großfürst Thronfolger, hat ein Telegramm der Zarin erhalten, des Inhalt, er möge nicht erst nach Livadra kommen, da das Befi/r-en des Kaisers sehr günstig sei und erhoffe, bereits am 15.28. Dezember nach Petersburg reisen zu tönnen Jedenfalls hoffe das Kaiserpaar bestimmt, Weihnachten in Petersburg feiern zu können. Auch hätten die Aerzte öoa einem längeren Aufenthalt in Livadia abgeraten.

Es verlautet, daß der Hofmeister Baron Fredericks seinen Posten ausgeben und sich inS Privat- leben zurückziehen werde. Als Ursache wird angegeben, das er bei der Zarin in Ungnade gefallen sei. Die letzten Bulletins sind bereits nicht mehr wie bisher, von Baron Fredericks unterzeichnet

Aus Stadt und Land.

Giesten, 10. Dezember.

*e Personalnachrichten. Der Großherzog hat am 8. Dezember den Gerichtsassessor Adolf Wolf aus Seligen- stadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Fürth unb den Gerich'.sasstssor Adolf Strack aus Ober-Roßbach zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lorsch, beide mit Wirkung vom 1. Januar 1901 an, ernannt; den GerichtSschrerber beim Amtsgericht Darmstadt I Georg Weber auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt; den Gerichts- schreiber bei dem Amtsgericht Butzbach Karl Bühner zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Gießen, den Ge- richtsschrciber beim Amtsgericht Grünberg Johann Georg Franz Schnell büch er zum Gerichtsschreiber beim Amts­gericht Darmstadt I ernannt; den GerichtSvollzier Karl Bangel mit dem Amtssitze in Friedberg in dcn Ruhestand versetzt.

* Weitere Volkszähluugsresnltate: Biedenkopf2855 (4- 34), Londorf 850 (4-54), Heppenheim 5763 (Z-353), Seligem stadt 4115 (4-175), Groß-Gerau 4518, Oppenheim 3689 (4- 139), Weinsheim 898 (4- 142), Gumbsheim 266, Dillen­burg 44 76 (+ 382), Schaafheim 1728 (+ 61), Cassel 105.4oo, ({4-15 263), Charlottenburg 189 300(4- 49 700), Gömugeu 30185 (+ 4 672), Dresden 394 349 (+ 41064), Elberfeld 156 503(4-17 160), Halle 156 631 (-f-39 700), Freiburg '.B- 61513 (4- 8400), Jena 20615, Ludwigshafen 61000 einschließlich Mundenheim und Friesenheim), Lübeck (Stadt) 81 517, Magdeburg 227 732, München 498 502 (4- 92 Saarbrücken 23139 (4- 3964),Straßburg 150262 (H-Ui 00), Stuttgart 176 318 (+ 18 000). Die gleichzeitig m der Schweiz vorgenommene Volkszählung zeigt bei der Gegen Überstellung mit der im Jahre 1888 vorgenommenen Za? lung für die größeren Städte folgende Veränderunge - Zürich 150228 (94129), Basel 112 600 (74 200), GM 105 000 (79 000), Bern 64 800 (47 100), Lausanne 4i bvv (34000). Aus der in den Vereinigten Staaten von Nordamerika stattgehabten Volkszählung führen vi folgendes an, wobei sich der Zuwachs in Prozenten aus - vorhergegangene Zählung von 1890 bezieht: Ncwyork 3 437 202 Emnichnern. Zuwachs 37,, v. H ; Ehicago 1698 575 Einwohner, Zuwachs 54, v. H.; MladelW 1 292 697 (23,,), <St. Louis 575 238 (27); Boston 5608^ (25); SBallimore 508967 (17,), Cleveland 381 <68 ( ; Bustalo 352387 (37 -); St. Francisko 324 Cincinnati 325902 (16), Pmsburg 321 616 Orleans 287104 (9); Deiorit 285 704 [17);

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