Ausgabe 
11.2.1900 Zweites Blatt
 
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Vom Kriegsschauplatz.

Zürich, 10. Februar. Die Transvaal-Regierung

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Sießev, Airchenplatz u-

Februar.

5.

dem den

Genehmigung erhalten haben.

Berlin, 10. Februar. DasBerliner Tageblatt" meldet aus Brüssel: Dr. Leyds, welcher gestern hier eingetroffen ist, ist mit den Ergebnissen seiner Unterredungen mit Delcaffö, Bülow und von der Osten-Sacken sehr zu frieden. Es verlautet, daß Dr. LeydS in Paris und Berlin thatsächlich eine sehr wichtige Mission erfüllte, deren Zweck jedoch nicht eine Intervention der Großmächte ist. Bezüglich des Krieges hält Dr. Leyds unerschütterlich an der Uebcrzeugung fest, daß die Engländer das Gebiet Transvaal nicht betreten werden.

Paris, 10. Februar. Die Negierung richtete eine scharfe Note an den Vatikan wegen der Haltung des Erzbischofs von Aix und von 67 Bischöfen, welche in ihren Kundgebungen die Regierung beleidigten. Die Regierung droht mit der eventuellen Abberufung des sranzösifchen Botschafters am Vatikan.

zurück.

Loudon, 10. Februar. Wie aus Lorenzo Mar- quez berichtet wird, sind dort Privatmeldungen auS Johannesburg eingetroffen, welche besagen, daß sämt­liche Geschütze, welche bei Bloemfontain und Johannes­burg zur Verteidigung ausgestellt waren, nach dem Kriegsschauplatz abgesandt worden sind, da man der Ansicht ist, daß dieselben zur Verteidigung der Städte nicht notwendig sind.

Loudon, 10. Februar. Im Unterhause erklärte gestern ^ gestern ihre hier bestellten Militärkarten fürSüd- Lord Balfour, die Regierung habe Ursache, zu glauben,' .. . - - - - ""------

daß General Buller seinen Vormarsch nicht fortgesetzt habe. Die Regierung habe keine Einzelheiten über Bullers Vorhaben eingefordert und außerdem würde die Regierung, wenn sie solche Mitteilungen besäße, dieselben nicht vor Beendigung der betreff enden Operationen ver-

AuSsicht genommenen Termin, etwa Mitte März dem Ab­geordnetenhause zugehen werde. Der Gesetzentwurf be­treffend die Besteuerung der Warenhäuser ist bereits im Staatsministerium durchberaten und soll die königliche

asrika in Empfang nehmen. Die englische Regierung hatte vergeblich versucht, die Karten aufzukaufen.

Unübertroffen zur Haut- u. Schönheitspflege. $Myrrholin-Seife Als beste Kinderseife ärztlich empfohlen.

Magdeburg. . .

Johannesgemernde.

Den 3. Februar. Wilhelm Deibel, Lackierer zu Gießen und lharine Rinn, Tochter des Lackierers Wilhelm Rinn zu Gießen.

Beerdigte.

Mat thäus gemeinde.

Den 8. Februar Marie Lauster, geb. Linker, Wittwe von oirstorbenen Vorarbeiter Heinrich Lauster, 73 Jahre alt, starb

Markus Bauer Spezial-GeschÄft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener lverkstätte.

Bei Todesfällen

übernimmt die Buchdrackerei des Giessener Anzeigers, Sohulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauer* briefen und Danksagungakarten, welche auf Wunsch couvertirt geliefert werden.

öffentlichen.

London, 10. Februar. Aus Kairo wird gemeldet, daß die unter den sudanesischen Truppen auSge- | brochene Meuterei eine ernste Ausdehnung annimmt und große Unruhe verursache. Man befürchtet, daß strenge Maßregeln getroffen werden müssen, und daß diese alsdann einen unangenehmen Rückschlag auf den Geist der Ein­geborenen ausüben würden.

London, 10. Februar. AuS Lorenzo Marquez wird gemeldet: Eine von Donnerstag datierte Depesche aus dem Buren-Hauptquartier vsr Ladysmith besagt, daß die englischen Truppen am Donnerstag Morgen über den Tugela zurückgegangen sind, nachdem sie ihre Position auf dem Molenspruit Kopje unter dem Artilleriefeuer der Buren aufgegeben hatten. Freitag morgen wurde eine schwache Kanonade am Tugela unter­halten. Wenn diese Nachricht, woran nicht zu zweifeln ist, vom Kriegsamt bestätigt wird, so ist der dritte Versuch Bullers, Ladysmith zu entsetzen, ebenfalls gescheitert. Welche Verluste der Kampf gekostet hat, und was bte Folgen des neuen schweren Schlages für die Engländer sein werden, darüber sind bisher keine Nachrichten eingelaufen.

London, 10. Februar. Spät nachts zirkulierte im Unterhause das Gerücht, die Regierung habe die Be­stätigung von der Niederlage Bullers erhalten. Die Minister sollen sich in äußerst gedrückter I Stimmung befunden haben.

London, 10. Februar. Aus Kapstadt wird gemeldet: Der von den Buren am Klipfluß gebaute Damm, welcher den Zweck hatte, Ladysmith unter Wasser zu setzen, sei von der Strömung sortgerissen worden.

I London, 10. Februar. Die englische BarkBirk* da le" wurde im Hafen von Durban beschlagnahmt, weil sie Kriegskontrebande an Bord haben sollte. Das aus Liverpool stammende Schiff lag schon längere Zeit im Hasen und war bereits teilweise entladen.

London, 10. Februar. AuS Lorenzo Marquez wird unterm 8. Februar gemeldet: Die dortigen Behörden beschlagnahmten mehrere von einem Dampfer abgeladene Kollis, welche falsch deklariert waren. Thatsächlich enthielten dieselben Waffen und Munition.

London, 10. Februar. Die Versuche, mit Hilfe der Eingeborenen die Verbindung mit der Grenze von Natal herzu stellen, sind erfolgreich gewesen. Die Eingeborenen legten diesen Weg in vierzehn Tagen

AUSM MS den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

lisch- Gemeinde.

Getauft«.

Muttbä usaemeind e. _

4. Februar. ^D-m Fabrikarbeiter Johannes Hahn ein Sohn, Wilhelm Philipp, SDem"exped>erenden^7lfsweicheusteller Konrad Becker

Denselben. _ Eb geboten den 4. Januar.

= »m, T-gl-hner Wilhelm Karasch diu Tächter, Helene

SClfe Katharine Anna, geb. den 26. Oktober.

«.qe narya» Markusgemernde.

4 Februar. Dem Schneider Heinrich Ludwig Steinbrecher «ohn Ernst Ludwig Nikolaus, geboren den 30 Dezember n Denselben. Dem Bäcker Heinrich Steglmger em Sohn, Ernst Ludwig, geboren den 20. Dezember ,

Den 5. Februar. Dem Restaurateur Ludwig Flamme cm Sohn, ^udwiq Arthur, geboren den 6. Januar.

Lukatzgemernde.

Den 4. Februar. Dem Brauer Peter Haus ein Sohn, Karl Wu- 5)elm* Denselben.^ Dem Rangierer Konrad Schomber ein Sohn, Willi, gebOTen^ben^n <Jem $c(jer Johann Heinrich Uhl eine Tochter, Ka­tharina Margarethe, geboren den 8. November.

Johannesgemeinde. .

Den 4. Februar. Dem Gärtnereibesitzer Louis Becker em Sohn, LouiS Karl, geboren den 3. Dezember.

Milit ärgemernde.

Den 4. Februar. Dem Vizefeldwcbel Otto Heßler erne Tochter, Marie, Helene Wilhelmine Dorothea, geb. den 31. Dezember

Getraute.

Markusgemeinde.

Den 3 Februar Karl Heinrich Sieglinger, Bäcker zu Gießen und tlnna Elise Rahn, Tochter von dem Landwirt Johannes Rahn zu Ulrichstein. . t

Lukasgemeinde.

Den 7. Februar. Georg Emil Seng, Metzger und Wirt zu Gießen und Minna Köhler, Tochter des Lokomotivführers Georg Köhler zu

Keuche Meldungen.

Depeschen bc8 Bureau .Herold".

Berlin, 10. Februar. Der Zustand des Dr. Lieber war gestern abend noch der gleiche wie am Tage.

Berlin, 10. Februar. Das Befinden des Finanz- ministerS Miquel hat sich in der letzten Zeit so gut gestaltet, daß man annimmt, er werde in der nächsten Zeit vielleicht dem Abgeordnekenhause einen Besuch abstatten kennen.

Berlin, 10. Februar. Zum Regierungs.Präsi­denten von Potsdam ist nunmehr der jetzige Regierungs- Präsident von Oppeln, Graf von Moltke designiert »orden.

Berlin, 10. Februar. Offiziös wird heute betont, daß bie Kanal-Vorlage in dem Umfange und in der Fassung wie sie in der Thronrede zur Eröffnung des Landtages angedeutet wurde, binnen kurzem das preußische Staats­ministerium beschästigen, und daß der Entwurf zu dem in

Submission.

Für be Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung von ca. 32000 Ctr. Maschiueukohlett

600 Nußkohle« und 60 rm Tarrireuscheitholz

für das Rechnungsjahr 1900/1901 auf dem Submisfionsweg vergeben werden.

Die Bedingungen und der Ministe vialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwaltungs-Bureau der neuen Kliniken an den Wochentagen lon 3 bis 5 Uhr nachmittags ein- gesehen werden.

Offerten find, verschlossen mit ent­sprechender Aufschrift versehen, bis zum Heeettttflg reu 1. Miir> 1900, mittags 12 Uhr,

auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben.

Zuschlagsfrist bis 8. März 1900.

Gießen, 10. Februar 1900.

Troßherzogl. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. 1107

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HlchllklstkisklMgell.

Am Mittwoch be« 14. d. MtS. im Gemeiubewalb von Katzenfurt:

85 Eichen-Abschnitte = 72,44 fm, eignet sich vorzüglich zu Schreiner­und Glaserholz,

2,6 rm Elchen-Nutzholz (Küferholz).

Am Donnerstag beit 15. b.

MtS. im Gemeiubewalb von

Nieberlemp:

41,14 fm Eichen-Stammholz, dar­unter schöne Stämme von 2 fm,

3,52 M Buchen-Stammholz,

47,56 Kiefern Stammholz, 10,63 Kiefernstangen.

Am Freitag bett 16. bss. Mts. im Gemeiubewalb von Dillheim:

58 Eichen-Abschnitte = 53,93 fm,

16 Eichenstangen 0,92 fm,

45 Kiefern-Abschnitte 11,03 fm,

8 Kiefernstangen = 0,92 ftn,

10 Fichten-Abschnitte = 3,14 fm,

2 Erlen-Abschnitte 0,19 fm,

3 Erlenstangen 0,18 fm,

6 Birken-Abschnitte 2,10 fm, Eichen-Nutzholz (Kttserholz) 0,5fm.

Am SamStag bett 17. bss. MtS. im Gemeiubewalb von Kölschhattseu:

105 Kiefernstämme 53,40 fm, 9 Fichtenstämme 6,31 fm

(mehrere dieser Kiefern- u. Fichten- stämme eignen sich sehr zu Schreinerholz),

4 Fichtenstangen 0,30 fm,

39 rm Kiefern-Rutzgrubeuholz,

25,5 Kiefern-Scheit« und Knüppelholz,

8 Buchen-Schett- und Knüvvelbol»,

37,5 Kiefern-Stockholz,

21 Kiefern-Nutzstangenreiser in Haufen,

212,5 Buchen-, Kiefern- und Fichten-Wellen.

Zusammenkunft morgens 9% Uhr bei den betreffenden Vorstehern.

Ehringshausen, den 9. Febr. 1900.

Der Bürgermeister.

Hoemann. 1081

Holzverfteigenmg am Donnerstag ben 15. bss Mts., von vormittags 9 Uhr ab, im Saale der Wirtin Wwe. Pfaff zu Launsbach.

Eichen: 40 Stämme mit 26,93 fm, 4 rm Nutzholz, 15 rm Scheit und Knüppel und 734 rm Reiser; Nadel­holz: 65 Stämme mit 10 fm, 20 Stangen 1. Kl., 59 Stg. 2. Kl., 30 Stg. 3 Kl., 6 rm Nutzholz (Grubenh.), 19,5 rm Knüppel, 8 rm Stöcke, 168 rm Reiser.

Das Holz liegt im Gemeindewald von Launsbach.

Krofdorf, den 9. Februar 1900. 1074 Der Bürgermeister.

Hohversieigerung.

Freitag ben 16. b. Mts., von vormittags 9 Uhr ab, bei Wirt Lauz zu Wißmar.

Eichen: 30 Stämme 1., 2., 3. u. 4. Kl., zus. 44,41 fm (Schreiner-, Glaser- und Küferholz). 71 rm Scheit und Knüppel, 60 rm Reiser; Buchen: 689 rm Scheit u. Knüppel, 125 rm Stockholz und 825 rm Reiser. Das Holz liegt im Distrikt Todter Mann", Gemeindewald Wißmar.

Krofdorf, den 9. Februar 1900. 1075_________Der Bürgermeister.

Mittwoch den 7. März,

nachmittags 2Ve Uhr,

soll auf dem hiesigen OrtSgericht die den Erben der Peter Eduard Ottmann Ehe­leuten in Gießen gehörige Hofraite Flur 1 Nr. 822 75 qm in der Schloßgasse

freiwillig meistbietend versteigett werden. Gießen, 10. Februar 1900.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.: Bogt. 1097

Htchversteigerung im Miksecker Gemkmdrmld. Freitag ben 16. Februar, vormittags IO Uhr beginnend, ollen im hiesigen Gemeindewald, D:strikt Heide, versteigert werben:

207 Nadelstämme mit 92,94 fm, 285 Nadel«Derbstangen mit 11,89frn 3619 Nadel'Reisstangen mit28,55frn.

Samstag ben 17. Februar, vormittags IO Uhr beginnend, sollen in obengenanntem Distrikt ver­steigert werden:

118 rm Nadel-Scheitholz,

120 Nadel Knüppelholz,

48 Nadel-Stockholz, 3050 Wellen Buchen'Reisig, 1050 Eichen Reisig,

8950 Nadel-Reisig.

Die Zusammenkunft ist jedesmal am genannten Distrikt auf der Straße nach Lollar.

Wieseck, 9. Februar 1900.

Großh. Bürgermeisterei Wieseck.

_______Sommerlad. 1032

Hohversteigerung.

Mittwoch bett 14 Februar l. IS., vormittags IO Uhr, soll in dem Gemeindewald zu Watzen­born-Steinberg nachverzetchnetes Holz versteigert werden:

90 Nadelftämme, 5 bis 15 m Länge, 13 bis 33 cm Durch­messer mit 22,16 fm,

118 Nadelstangen, 5 bis 15 rn Länge mit 6,03 fm, 5 rm Buchen-Scheit,

34 Buchen-Knüppel,

4 Eichen-Scheit,

14 rm Nadel Knüppel,

36 Stöcke,

2780 Buchen-, Eichen-, und Nadel- Wellen.

Die Zusammenkunft ist am Pohl- jeimerwald.

Steinberg, am 9. Februar 1900.

Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg

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