Ausgabe 
10.11.1900 Erstes Blatt
 
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tat, das Paket wäre in Packleinwand ein gehüllt gewesen urd hatte eine längliche Form gehabt. In Wirklichkeit Dar aber das im See gefundene Paket in Papier ein- iepackt und nicht länglich. Angeklagter Maslofs gicbt hierzu an, daß ihm der Untersuchungsrichter seine Bekundung aufgedrüngt habe. Landrichter Zimmer­mann weist diese Unterstellung energisch zurück. Ter Präsident stellt fest, daß durch Zeugenaussagen «erwiesen sei, daß das Paket in Papier und nicht in Sackleinwand eingepackt war.

Ter Präsident verliest nunmehr die Schuldfragen, die sämtlich auf wissentlichen Meineid lauten. Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Morgen vormittag findet keine Sitzung statt. Am Nachmittag beginnen die Plai- d o y e r s. ______________________________________________

Aus Stadt und Land.

Gießen, 9. November 1900.

Personaluachrichten. In den Ruhestand wurde der Forstwart der Forstwartei Helpershain, Förster Heinrich HöreS zu Helpershain auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Dezember l. I. an versetzt und ihm auS diesem Anlaß das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.

Aus dem Bureau des Stadttheaters. Um den viel­fach an die Direktion ergangenen Wünschen auswärtiger Theaterbesucher zu entsprechen, wird dieselbe am Sonntag nachmittag eine dritte und letzte Aufführung von Ger­hart Hauptmanns DramaDie Weber" veranstalten. Die Vorstellung beginnt um 4 Uhr und endet um 6«/3 Uhr. Es gelten für dieselbe die gewöhnlichen Eintrittspreise. Für die 'Sonntagabendvorstellung hat sich die Direktion b en ersten Gesangskomiker des Kölner Stadttheaters, Herrn Hans Portz, verschrieben. Derselbe spielt den Schneider .Zwirn" in der beliebten Nestroy'schen PosseLumpaci- vagabunduS" oderDas liderliche Kleeblatt".

Schotte«, 8. November. DasKreisbl." schreibt: Eine Eingabe betreffs Verlegung der Fortbildungs­schulzeit auf J/j7 bis V29 Uhr ist von hier nach Darm­stadt abgegaugen. Aehnliche Petitionen wurden auch von anderen Orten eingereicht oder in Zirkulation gesetzt. In Büdingen ist, wie wir hören, die spätere Schulzeit bereits genehmigt worden. Wohl selten hat eine Bestimmung, wie diejenige, die Fortbildungsschule von 5 bis 7 Uhr zu halten, soviel Mißstimmung und Unwillen in der Bevölkerung erregt.

-ko. Darmstadt, 8. November. Die Ministerial- Lbteilung für Landwirtschaft, Handel und Ge­werbe hält nächsten Montag eine Sitzung ab, zu der euch Arbeitervertreter zugezogen werden sollen. Es wird namentlich über Maßregeln zur Beschränkung der gewerb­lichen Kinderarbeit außerhalb der Fabriken und der diesen gleichgestellten Betriebe beraten werden.

fc. Offenbach, 8. November. Der jüngste der fünf Söhne des im Jahre 1898 verstorbenen Fürsten Karl zu Jseuburg-Büdingen-Birstein und der Erzherzogin Luise von Oesterreich, Prinzessin von ToScana, Prinz AlfonS, der am 6. Februar 1875 zu Offenbach geboren, hat sich am 4. November auf dem böhmischen Schlöffe Peschkau mit Gräfin Pauline, ältesten Tochter des Herzogs Friedrich von Beaufort-Spontin und der Herzogin Marie Melanie, einer geborenen Prinzessin von Ligne, verlobt. Die Verhältnisse des fürstlichen Hauses Jsenburg-Birstein haben seit Jahren die Oeffentlichkeit wiederholt beschäftigt, besonders aber nach dem Tode des Fürsten Karl. Da wurde z. B. bekannt, daß der Erbprinz Leopold, sein Erst­geborener, auf die Succession in das Familienfideikommiß zu Gunsten des nachgeborenen Bruders, des jetzigen Fürsten Franz Joseph (Pathe des Kaisers von Oesterreich) verzichtet habe. Der Verzicht war begründet in den derouten Ver- mögensverhältniffen des Isenburg-Birstein'schen Hauses. Fürst Karl hinterließ nämlich außer einer 3*/2 prozentigen hypothekarischen Anleihe von 6«/2 Millionen Mark bei der Bergisch-Märkischen Bank vom Jahre 1892, für welch letztere der oi-ävvant-ErbPrinz Leopold selbstschuldnerische Bürgschaft übernahm. Erbprinz Leopold wurde derohalb fruchtlos gepfändet, manifestierte und ging als Oberleutnant zu der kaiserlichen Schutztruppe nach Ostafrika. Die' Bergisch Märkische Bank, die infolge dieser Verhältnisse schleunigst zu ihrem Gelde kommen wollte, beantragte eine Zwangsauktion und brachte die Erben des Fürsten Karl dahin, die Isenburger Waldungen im Kreise Offenbach an den hessischen Staat zu verkaufen. Dagegent protestiert bekanntlich ein Agnat des Gesamthauses Isenburg, Prinz Max zu Ysenburg-Büdingen-WächterSbach. Wie diese Sache verlausen wird, ist noch nicht abzusehen. Die Eltern der Braut des Prinzen Alfons sind sehr wohlhabend. Sie ge. hören dem niederlothringischen Uradel an. Die Familie erhielt 1876 die österreichische Anerkennung des Herzogs­und Fürsten-Titels für den Familienchef. Eine Kousine der Mutter der Braut, Prinzessin Hedwige, ist mit dem ältesten Bruder des bekannten Prinzen Prosper v. Arenberg, Herzog Engelbert von Arenberg vermählt.

-fc. Mainz, 8. November. Ein 10 jähriger Junge, Sohn eines Fabrikarbeiters in Worms, der seinen Eltern durchgebrannt war und sich bis hierher durchge­bettelt hatte, wurde heute morgen von der Polizei hier »Afgegriffen.

Wetzlar, 8. November. Lehrreich ist der AuSgang der hiesigen Landtags wähl. Hier hatten von 184 Wahl- wanne im Jahre 1898 175 den Prinzen Hermann zu SolmS-BraunfelS gewählt, der seit 1882 dem preußischen Albgeordnetenhause als Mitglied der konservativen Fraktion b*8 Abgeordnetenhauses angehört und stets auf Grnnd eines konservativ-liberalen Kompromisses gewählt worden rwar, und die Wiederwahl nicht zum wenigsten seinem ge- gnminncnben persönlichen Wesen zu danken hatte. Auch g.alt seine politische Auffaffung nicht als extrem: an der Abstimmung über die Kanalvorlage hat er nicht teilgenommen. Ohne jeden Kampf ist diesmal daS Mandat, das durch den

im September erfolgten Tod des bisherigen Inhabers er­ledigt worden, bekanntlich an den Kreissparkaffendirektor und Vorsitzenden des nationalliberalen Vereins, Schlabach, übergegangen, der. hier geboren und mit den Verhältnissen des Wahlkreises aufs innigste vertraut, ein großes Ansehen im Wahlkreise genießt. Wir wollen aus der ganzen Wahl­bewegung nur das eine hervorheben, daß, bevor die Einig­ung auf einen Kandidaten erfolgte, liberale wie konservative Wahlmänner darin einig waren, daß der zu wählende Kandidat für den Kanal eintrete und ein Schulgesetz, ähn­lich dem Gesetzentwurf des Grafen Zedlitz, ablehne. Es ist bemerkenswert, daß der aus der Wahl hervorgegangene nationalliberale Abgeordnete nur eine einzige Stimme weniger erhalten hat, als sein Vorgänger, und daß sämtliche Wahlmänner wie 1898 einmütig ihr Votum abgegeben haben.

- fc. Frankfurt a. M., 8. November. Nach dem Polizei­bericht ist der Zahlmeister-Aspirant Albert Schiff vom 123. Infanterie'Regiment in Ulm an seiner Verletzung ge­storben.

- u. Merkenfritz, 7. November. Gestern Nacht brach in der Hofraithe des Johann Karl Kaiser hier Feuer aus, das in kurzer Zeit die Scheuer und das Wohnhaus einäscherte. Durch die in der Scheuer aufgespeicherten Vorräte fand das Feuer solche Nahrung, daß an ein Löschen nicht zu denken war. Ueber die Entstehungsursache des Brandes ist nichts bekannt.

* * Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Ein aus Hanau gebürtiger Postbeamter, der frühere Post- Assistent Theodor Collmann, wurde Anfang der 90er Jahre vom Reichspostamt in Berlin nach Siam in Hinterindien entsandt, um auf Wunsch der dortigen Regierung das sia­mesische Postwesen nach deutschem Muster zu reformieren. Nunmehr ist Collmann zum siamesischen General-Post- inspektor ernannt worden. Die Antisemiten des Groß- h-rzogtums Hessen haben sich gespalten. Während die ländlichen Antisemiten dem Führer des Bauernbundes Köhler-LangSdorf in das Zimmermann'sche Lager folgen, hat der Darmstädter Reformverein sich zu Liebermann von Sonnenberg geschlagen. In Darmstadt hat sich ein Bezirksverein des katholischen Lehrervereins im Großherzog­tum Hessen konstituiert, dem sofort 17 Personen als Mit­glieder, darunter 2 Lehrerinnen, beitraten. Zum Obmann wurde Lehrer Raab gewählt. Die Zahl der Bezirksvereine ist damit auf 15 gewachsen. In Wiesbaden ist der Berliner Verlagsbuchhändler Georg Stilke im Alter von 60 Jahren gestorben.

Vermischtes.

* Bingen, 8. November. Die Weinlese ist nun­mehr beendet. Die verschiedenen Lagen zeigen ziemlich hohe Mostgewichte, das höchste war 115 Grad nach Oechsle, durchschnittlich 90 bis 100 Grad. Die Trauben waren sehr gut ausgereift, die Qualität des neuen Weins wird voraus­sichtlich gut werden

Berlin, 8. November. DieNordd.Allg. Ztg." schreibt: Der aus Anlaß des eingeschleppten Pestfalles vom kaiser­lichen Gesundheitsamt nach Bremen gesandte Regierungsrat Professor Dr. Kossel ist von dort zurückgekehrt. Die auf das sorgfältigste angestellten Ermittelungen sind beendet. Das Befinden der mit dem Kranken vor der Feststellung des Charakters seiner Krankheit in Berührung gekommenen Per­sonen berechtigt zu der Hoffnung, daß der Fall verein­zelt bleibt. Mit der Möglichkeit, daß derartige Einzel­fälle eingeschleppt werden, muß bei uns auch fernerhin ge­rechnet werden. Es kommt Alles darauf an, sofort die ersten Fälle rechtzeitig zu entdecken und bei jedem Pestver­dacht die erprobten Schutzmaßregeln durchzusühren.

* Ueber die Konitzer Angelegenheit wurde dieser Tage im Verein jüdischer Staatsbürger in Berlin verhandelt. Der Vorsitzende, Rechtsanwalt Dr. Lewinsohn, teilte mit, daß dem Zentralverein jüdischer Staatsbürger durch die Konitzer Angelegenheit viel Ar­beit erwachsen sei. Bei nicht weniger als sieben Prozessen, die mit der Sache Zusammenhängen, habe die Rechtsschutz- Kommission eingreifen müssen. Davon sei bisher nur der Prozeß Israelski endgiltig durch die Freisprechung erledigt. Da Jsraelski nicht mehr in Könitz bleiben konnte, habe der Verein mit Hilfe privater Wohl- thätigkeit ihm Gelegenheit geboten, sich anderwärts eine Existenz zu gründen. ^Dem wegen Meineids verurteilten Kaufmann Jacoby-Tuchel, der allgemein als Ehrenmann bekannt sei, werde hoffentlich in der Re­visionsinstanz sein Recht werden. Der Prozeß Mas -- loff gestatte noch kein abschließendes Urteil. Sehr er­freulich sei es, daß alle in Betracht kommenden behörd­lichen Funktionäre, die Kriminalbeamten, der Landrat, wie die Staatsanwälte das Märchen vom Ritualmord weit von sich wiesen und ohne Voreingenommenheit ihres Amtes walteten. Direkt auf die Initiative des Zentral­vereins sei der noch bevorstehende Prozeß gegen die Staatsbürger-Zeitung" zurückzuführen, dessen Ausgang wahrscheinlich ein Keulenschlag für den Antisemitismus sein werde.

Ueber ein Pistolenduell, das auf einer Wiese bei Kattowitz stattfand,berichtet dieKatt. Ztg." folgendes. Der Gemeindebeamte eines Dorfes in der Nähe von Kattowitz war mit einem Steiger in Meinungsver­schiedenheiten geraten, die schließlich zu einer Forderung auf Pistolen führten. Es erfolgte ein mehrmaliger Kugelwechsel, doch verlief der Zweikampf unblutig, und es fand eine Versöhnung der Parteien statt, die in einem Restaurant in entsprechender Weise gefeiert wurde. Hier kam es bald darauf wieder zu einem Streit. Im Verlaufe desselben zog der Gemeindebeamte die Schußwaffe hervor. Diese entlud sich, und daS Geschoß drang in das Sofa hinein. Hinterher kam es noch zu einer Prügelei, bei der auch völlig unbeteiligte Personen mit Schlägen bedacht wurden.

* Eine Königin als Lebensretterin. Das Tagesgespräch in Lissabon ist gegenwärtig ein Zwischen­fall, der sich in dem eleganten Badeorte Cascaos, in dem

ich auch die königliche Familie aufhält, ereignet bat. Königin Amalie rettete durch ihren Mut einem ertrinkenden Fischer das Leben. Die Königin Amalie rnberte gewöhnlich täglich kurze Zeit in einem Boote, das einem Fischer Namens Catalao gehört. Dieser Tage landete die Kö­nigin nun gegen 10 Uhr, und Catalao drehte das Fahr­zeug herum, in der Meinung, es auf eine flache Stelle zu ziehen. Plötzlich kam eine große Welle über das Boot und trug es in die See, während der Fischer sich ver­geblich anstrengte, es in seine Gewalt zu bekommen. Die Königin war in piesem Augenblick im_ Begriff, in ihren Wagen zu steigen, aber als sie die gefahrvolle Lage des Fischers sah, stürzte sie vorwärts, warf sich in die See und schwamm heraus, bis sie dem Fischer ihre Hand reichte und ihn mit Hilfe von zwei anderen Seeleuten ans Ufer brachte. Der Fiffher wäre ohne die Hilfe der Königin unrettbar ertrunken, da er sich beim Fallen ins Wasser den Arm gebrochen hatte. Auf Befehl der Königin wurde der Gerettete in das königliche Schloß gebracht. Hier wurde ihm die nötige Pflege zuteil, und die Königin selbst half dabei, sein Bett zu machen.

* Passau, 8. November. Bei der Einfahrt in den Bahnhof entgleiste gestern Nachmittag ein Teil des Nürnberger Schnellzuges durch den Zusammenstoß mit einer Rangiermaschine. Ein Maschinenführer, ein Heizer, ein Schaffner und mehrere Passagiere wurden leicht verletzt.

Budapest, 8. November. Der Fechtmeister Bela Menbardt wurde heute im Duell erschossen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelishe Gemeinde.

Sonntag den II. November. 22. nach Trinitatis. .

Gottesdienst.

I« der Gtadtkirche.

Vormittags SV, Uhr: Pfarrer Dr Grein.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgememde. Pfarrer Dr. Grein.

Abends 5 Uhr: Prediger Zettelmann aus Frankfurt a. M. Festgottesdienst aus Anlaß der Feier des Stiftungsfestes des Eoangel. Arbeitervereins. Zu diesem Gottesdienst wird die Gemeinde herzlich eingeladen.

Donnerstag den 15. November, abends 8 Uhr: Bibelfiurrde im unteren Konfirmandensaal (Kirchstraße 9). Ev. Joh. Kap. 14, V. 12 ff Pfarrer Dr. Grein.

Dienstag den 13. November, abends 6>/« Uhr: Festgottes­dienst zur Feier des Jahresfestes des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Pfarrer Grünewald aus Mainz.

In der JohanrreSttrche.

Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Euler.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde.

Pfarrer Euler.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Montag den 12. November, abends 8 Ubr: Bi-elstrrndr im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. 12, 18 ff.

Pfarrer Euler.

ES wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch» lieben Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzußehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig spätestens eine Woche vor der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Kottesdienst in der Synagoge, Südaulage.

Israelitische Wettgionsgerneirrde.

Samstag den 10. November 1900.

Vorabend 4" Uhr, morgend 9 Uhr Predigt, nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 5& Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Sabbatbfeier am 10. November 1900.

Freitag abend 4« Uhr, Samstag vormittag 8M Uhr, nachmittag- £» Ubr, Sabbathausgang t*° Ubr, nachmittag 8 SchrifterKlärurrg.

WochenaotteSdienst: morgens 7 Uhr, abends 4 Ubr._________

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft

Der Eingabe der Handelskammer zu Frankfurt a. M. wegen Revision deS BdrsengesetzeS haben sich auch die Handelskammern zu Elberfeld und Gotha angeschloffen.

Das Wormser Brauhaus vorm. Oertge schlägt für daS verfloffene Geschäftsjahr 1899/1900 wieder 8pCt. Dividende vor.

Börsennachrichten.

Berlin, 8. November.

4 % Deutsche

Grundschuld-Bank 1 u.

2 81.20 M.

4°/o

do

3. 5/< unk. b. 1801

81.20

3 7-°/

do.

8. 7/8, unk. b. 1908

75.00 ,

4 7o D

. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 99 50

BV.o/o

do.

unk. 1905

90.50 ,

4%

Preuss. Hyp -A.-Bank 8. 8-12

88.50

4 °/o

do.

8. 15-18 unk. b. 1900

88.50

4C/o

do.

8. 19-20, unk. b. 1905

88 50

3°-%

do.

8. 18, 14

82.30

3V1%

do.

8. 21, 22, unk. b. 1905

81.90

Telephonischer Kursbericht

Frankfurt, den 9. November.

31/« % Reichsanleihe . . 95.55

Kreditaktien

87 10 Dißkonto-Kommandit

do

3%

94.60 Oeeterr. Btaatsbahn

Tendenz: fest.

Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges.

Gotthardbahn Laurahütte Bochum Harpen er .

95.65

86.80

92.9G

Anl. 41.8(

. . 24.60

. . 25.40

3*/a '7u Konsole .

3 o/o do

S/g % Heesen

5 7 Italien. Rente 4° o Griech Monop.

3 °/o Portugiesen

3 °/o Mexikaner .

4Va °/e Chinesen .

. 208.60 . 180.20 . 135.60 . 150.30 . 152.70 . 141.90 . 145.70 . 208. . 187.50 . 181.

Neueste Meldungen.

Paris, 9. November. Der Senat beschäftigte sich mit einem Gesetzentwurf betreffend die Vornahme einer außer­parlamentarischen Enquete zur Bekämpfung der Ent- völkerung Frankreichs. In die Kommission zur Vorbereitung dieses Gesetzentwurfs wurde der Senator Lasterade gewählt und zwar aus dem Grunde, weil er Vater von 11 Kindern ist.

r p) P erfreut sich in der fürstlichen

Oy Küche der gleichen Beliebtheit wie

sT ttirOV ö- in Arbeiterkrolsen, niemand möchte

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