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Wainj, 7. Februar. In der heutigen Sitzung der Stabtoerordneten-Versammlung wurde der Errichtung von vier neuen- Schulklassen zugestimmt. Die da- für notwendigen Kosten werden in das nächstiahrrge Budget eingestellt. - Stadlu. Jean Falk -rstalt-I- B-rlcht über d.e Kosten zur Feststellung eine« Bebauungsplanes für den neuen Stadt,-,l am kurfürstlichen sch °s e. Es wurden dafür in der Versammlung rund 10,000 ML genehmigt. - Neber die Einführung des elektrischen Lichtes im Theater- qtbäubc erstatt-,- Stadtv. Dr. Rautert Bericht. Di- Feuer- sickerbeit erheische, daß die elektrische Beleuchtung erngesührt w?rd- Die Kosten dafür werden sich auf 100,000 bis 110,000 Mark belaufen. Stadtv. M. M. Mayer ist für bie 'Einführung des elektrischen Lichtes. Weiler meint er, daß sowohl diese als auch die bereits früher für das Theater aufgewendeten Kosten etwa durch Einführung einer Billet- sleuer oder durch eine Abgabe des Direktors an die Stadt nach und nach getilgt werden können. Ein Antrag darüber würde dem Finanzausschuß unterbreitet werden. Nach noch längeren Ausführungen spricht sich die Versammlung einstimmig für die Einführung des elektrischen Lichtes im Stadttheater aus. — Stadtv. Dr. Müller berichtet über die Herabsetzung des GaspreiseS für Leuchtgas von 20 auf 18 Pfg. für den Kubikmeter. Die Versammlung beschloß demgemäß.
Bingen, 7. Februar. Vom Mainz-Binger Personenzug sprang em Passagier, welcher den Revisor kommen sah, von dem noch in voller Fahrt befindlichen Zuge auf der der Ingelheimer Station abwärts gekehrten Seite herab. Der Beamte sprang ihm nach und stürzte in den am Bahndamm Hinführenden Einfriedigungsdraht. Zum Glück hatten beide feine Verletzungen schwerer Art erlitten. Der eingeholte blinde Passagier war ein Schlosser von Bingerbrück, der kein Billet bis zu feiner Station besaß. Um ein paar Pfennige wurden hier zwei Menschenleben gefährdet.
Kassel, 6. Februar. Zur Geschichte der Verpachtung von Bahnhofswirtschaften ist es in mehr als in einer Beziehung recht lehrreich und interessant, verschiedene Einzelheiten aus dem Submissionstermin zu erfahren, welcher zur Verpachtung der Bahnhofswirtschaft auf der kleinen Station Malsfeld (Kreuzungspunkt der Berlin- Eoblenzer und Cassel Eisenacher Strecke) bei der hiesigen königl. Eisenbahndirektion stattfand. Eingelaufen waren nicht weniger als 32 Gebote. Das niedrigste Gebot kam aus Nordhausen mit 660 Mk., das höchste aus Düsseldorf mit nicht weniger als 7600 Mk. Pacht. Der bisherige Bahnhofswirt, welcher die Wirtschaft über 20 Jahre geführt, bezahlte nur 270 Mk., hat aber jetzt sich bereit erklärt, eine Pacht von 1460 Mk. zu zahlen. Das Schönste ist, baß der gesamte Bierumsatz in der Wirtschaft bisher nur 250 bis 300 Hektoliter pro Jahr betragen hat.
Vermischtes.
• Dortmund, 8. Februar. Beim We gnehmen eines DynamitschufseS auf der Zeche „Hardenberg" ging der Schuß zu früh los. Zwei Bergleute wurden dabei getötet.
* Berlin, 8. Februar. Nach einem Budapester Telegramm deS „Lokalanzeiger" steht der Ronafchacht in Neschitza in Flammen. Der Brand wurde angeblich gelegt.
♦ Berlin, 8. Februar. Ein Pi st ölen-Duell hat gestern früh in dem Zehlendorfer Forst ftattgefunben. Die Gegner waren ein Zeuge im Harmlosen Prozeß, Leutnant v. R. und der Rittergutsbesitzer Erich v. H., Offizier der Reserve. Der erstere soll dabei, wie ein Berichterstatter meldet, schwer verwundet worben fein.
* Die Entwicklung bet amerikanischen Presse. Wir lesen in der „Post": Im Anfang unseres Jahrhunderts, schreibt W. L. Hawley in einer englischen Zeitschrift, gab eS in den Vereinigten Staaten 200 Zeitungen, oder eine für je 26,450 Einwohner. Heute aber zählt man in Amerika mehr als 20,000 Blätter, das heißt eines für je 3500 Einwohner. Im Jahre 1800 war das ZeitungSdruckverfahren noch so wenig entwickelt, daß eine große Druckerei nicht wehr als 400 Exemplare pro Tag drucken konnte. Erst nm die Mitte des Jahrhunderts wurden auf diesem Gebiete nennenswerte Fortschritte gemacht. Während das Maschinenwesen sich für so viele andere Industrien in wunderbarer Weife entwickelte, blieb der Zeitungsdruck veraltet. Die so lange vergeblich ersehnte Umwälzung wurde erst im Jahre 1847 durch die Erfindung der RotationSmaschine herbeigeführt. Ganz merkwürdig ist es, daß die amerikanische Presse im «sten Drittel dieses JahrMederts keine einzige politische Nachricht, keine Gerichts- oder Theaterchronik, keine feuille- tonistische Nachricht brachte. Man fand in den Blättern mir Rechenschaftsberichte über finanzielle und geschäftliche Angelegenheiten und die Listen der nach Europa Abgereisten und Angekommenen. Später wurde baß alles zurückgedrängt, um unendlich langen Artikeln, in welchen höhere, politische und wirtschaftliche Weisheit verzapft wurde, oder religiösen Kontroversen Platz zu machen. Schließlich schob man auch noch Nachrichten aus Europa ein, während die Nachrichten aus dem eigenen Lande noch immer durch ihre Abwesenheit glänzten. Die Europa-Nachrichten waren englischen Blättern entnommen; sie datierten also gewöhnlich kor vier ober sechs Wochen und waren längst nicht mehr kvahr, wenn sie in Amerika bekannt wurden. Diese Situation verschlimmerte sich noch während der Agitation, die dem Sezessionskriege voranging, besonders aber während des Krieges selbst. Da gab es keine Nachrichten aus Europa ^Ehr, keine Finanz- uud keine Handelsnachrichten. Nur Trzählungen der Kriegskorrespondenten und Polemiken der an rCm Leute, die zu Hause geblieben waren. Der ' ^bw-Aork Herald" war das erste Blatt, welches die pole- milschen und doktrinären Artikel verbannte und allen mög
lichen und ersinnlichen — ersinnlichen vor allem — Nachrichten und den Annoncen Platz machte. Der Humbug war geboren, und die amerckanischen Eulen flogen auf. 18S0 begann man 20,000 Exemplare in der Stunde zu drucken — die Maschine besorgte auch das Zusammenlegen — und Holzpapier und die Stereotypie anzuraenden. Zur selben Zeit organisierten sich die ersten Nach,ichteu-Agenturen, von welchen die „Associated P,eß" die bedeutendste geblieben ist. Gegenwärtig hat man die große Rotationsmaschine, die stündlich 96 000 Zeitungen zu acht Seiten großen Formats druckt, schneidet und faltet. Für die Typographie beginnt man, die Setzmaschine („das elektrische Klavier") zu benutzen, welche die Zahl der durchaus notwendigen Arbeiter um 90 Prozent vermindert.
Universität und Hochschule.
— Ernannt r Zum Nachfolger We'zsäckers auf dem Tübinger Lehrstuhl für evangelische Kirchen- und Dogmcnqeschichte der seitherige a.-o. Professor an der evangUisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen Dr. phil. et theol Alfred Hegler. Professor Hegler, 1863 geboren, ist ein Schüler Weizsäckers und war schon feit einiger Zeit mit dessen Stellvertretung betraut. In der wissenschaftlichen Welt hat Professor Hegler einen geachteten Namen; erst vor kurzem hat ihn die Gießener theologische Fakultät honoris causa zum Doktor promo iert. — Der bisherige a.-o. Professor an der Universität Genf, Dr Hugo Atramare zum o. Professor der medizinischen Fakultät und zum Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik.
Arbeiterbewegung.
Mährisch'Ostrau, 8. Februar. Sämtliche heute abgehaltenen Arbeiterversammlungen erklärten, im Streik auszuhalten, weil die Konzessionen der Werkbesitzer ungenügend seien, und eine Petition an die Regierung zu richten, das Parlament sofort einzuberufen, damit letzteres ein Gesetz, betreffend die Kürzung der Arbeitszeit, rasch beschließen; dann werde der Streik aufhören.
Telegramme des »Gietzener Anzeigers
Berlin, 9. Februar. Nach Meldungen der Blätter aus Teplitz hat sich die Situation im dortigen Revier noch verschärft. Alle Versammlungen wurden verboten. Der Verein Karl Marx wurde aufgelöst. Die Erbitterung ist enorm. Man hegt große Befürchtungen. D«e Abgeordneten Zeller und Schammel sind gestern zu den Statthaltern nach Prag und Wien gereist.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 11. Februar. Septuagesima.
Gottesdienst.
In der Gtadtkirche.
Bormittags 9*/i Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die Mattbüusgemeinde. Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 6 Uhr: Siehe Johanneskirche.
Donnerstag den 15. Februar, abends 8 Uhr, Bibel strurbe im Konsirmandensaal, Kirchstraße,9. 1. Brief an die Korinther. Kap. 8. Pfarrer Schlosser.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9’/« Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler.
Montag den 13. Februar, abendS 8 Uhr: Btbelstnnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. 1. Thessalonicherbrief. Kap. 5. Die Wiederkunft des Herrn: Mahnruf zum Wachen und Nüchternsein. Pfarrer Dr. Naumann.
Am Sonntag, den 18. Februar, Sexagesimä: Beichte und heil. Abendmahl für die LukaS- und die Johamresgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.
Kat he lischt Gemeinde.
Samstag den 10. Februar.
StachmütagS um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. "
Sonntag den 11. Februar. Septuagesima.
Vormittags von 6Ve Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Austeilung der hell. Communion;
, um « Uhr: Die zweite heil. Meffe;
„ um 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.
Gottttdirust der israelitischen KrligilmnyrsrWchMft«
Sabbathfeier am 10. Februar 1900.
Freitag abend 5 Uhr, Samstag vormittag 8*o Uhr, nachmittags 8 Uhr, Sabbathausgang 6e Uhr.
Nachmittag 2« Uhr SchrifterklLrrrrrg.
Wochengottesdienst morgenö 7 Uhr, abends 5 Uhr.
Aus dem Geschäftsleben.
— Eine der höchsten Regeln der Lebensklugheit ist .Vorausdenken, heute auf morgen und noch auf viele Tage". Wenn irgendwo, gilt diese Regel für die Hygiene und nicht am wenigsten für.deren speziellen Teil, die Hautpflege. Die Haut verlangt eine regelmäßige Pflege, weil sie ein Werkzeug ist, welches für die Regulierung unseres Organismus' von höchster Bedeutung ist, weil sie wie kein anderes Organ des Körpers dem schroffen Temperaturwechsel ausgesetzt ist und weil sie die Eingangspforte für alle möglichen Erkrankungen abgiebt Das beste Mittel, die Haut zu pflegen, ist das „Lanolin" genannte Fett, das erst vor einem Jahrzehnt entdeckt worden ist und das nach wissenschaftlichen Untersuchungen mit dem in der Haut enthaltenen Fett analog ist. Ist das Lanolin ein hervorragendes Schönheitsmittel für Erwachsene, so wird auch seine Anwendung in der Kinderstube aus das angelegentlichste empfohlen, da dort noch mehr als bei Erwachsenen die Hautpflege unerläßlich ist. — Das Lanolin findet sich in der Form von „Saiiolin* Toilette»Cream«Lanolin" in fast allen Apotheken und Drogerien. — Die Packungen — Tuben und Dosen — tragen zur Garantie der Echtheit die Schutzmarke „Pfeilring".
Ärmste Meldunge«.
Depescheu deS Bureau „Herold".
verlm, 9. Februar. Der Kaiser stattete dem englischen Botschafter gestern abend einen längeren Besuch ab, und nahm alsdann an einem Diner beim Staatssekretär
Grafen Bülow teil. Die Kaiserin trifft heute mittag zu einem Besuche der Prinzen in Plön ein.
Berlin, 9. Februar. Dr. Leyds hat sich gestern ab.no lind) Brüssel zurückbegeben. Vor seiner Abreise erklärte er einem Mitarbeiter des „Lokal Anzeiger" es sei nicht seine Absicht gewesen, nach Petersburg zu gehen. Die letzten Nachrichten vorn Kriegsschauplätze ließen ihn ganz ruhig. Jeder Freund Transvaals, der das Land kenne, werde mit Gleichmut den nächsten Ereignissen entgegensehen.
Berlin, 9. Februar. Der „Lokal Anz." berichtet aus Budapest: Eine hiesige Firma kaufte für englische Rechnung 5000 Pferde, die in der nächsten Woche nach Durban geschickt werden.
Berlin, 9. Februar. Die Morgenblätter heben bei Besprechung der gestrigen Flottendebatte im Reichstage hervor, daß das Zentrum nach der gestrigen Rede deS Abgeordneten Schädler für eine Verstärkung bet flotte und demnach zu Konzessionen bereit ist. Die der Flotten Vorlage freundlich gegenüberstehenden Mitglieder des Zentrums sowohl wie auch solche Mitglieder der Partei, auf welche dies nicht zutrift, nehmen diesen Stadpunkt ein. Die Verhandlungen in der Budget-Kommission könnten erst Klarheit über die eigentliche Stellung des Zentrums bringen.
Wien, 9. Februar. In parlamentarischen Kreisen wird versichert, daß infolge der gestern im Klubkomitee der böhmischen Verständigungs-Konferenz zu Tage getretenen versöhnlichen Stimmung sich die Chancen einerVerständigung der Deutschen und Tschechen wesentlich gebessert haben. Der deutsch-nationale Gehilfen-Verein in Wien wurde behördlich aufgelöst, weil er eine Adresse an den Abgeordneten Schönerer gerichtet hat.
Asch, 9. Februar. Der Stadtrat beschloß eine Resolution, in welcher er sich dem Protest gegen die Einführung der tschechischen Sprache in den Bezirken Eger und Asch vollständig anfchließt. Er weift darauf hin, daß insbesondere der Ascher Bezirk niemals zu Böhmen gehörte, bis 1865 gänzlich steuerfrei war, und bis 1870 ein selbständiges evangelisches Konsistorium hatte.
London, 9. Februar. „Morning Post" berichtet, daß in den Wandelgängen der Kammer von einem bevorstehenden Kredit von 20 Millionen Pfund Sterling zu Kriegszwecken die Rede war. (Soldaten wären den Engländern nötiger als Geld!)
Vom Kriegsschauplatz.
London, 9. Februar. Nach einer Times-Meldung war der Angriff der leichten Dmham-Jnfanterie am Morgen brillant. DaS Feuer der Buren kam von mehreren Seiten. Die Buren hielten stand, bis die Durham's den Gipfel erreicht hatten. Dann flohen etwa 50 den Abhang hinunter. Mehr als die Hälfte waren bewaffnete (Eingeborene, die für die Buren fochten.
Loudon, 9. Februar. Ein Telegramm aus Rensburg vom 8. Februar berichtet, daß die Engländer während einer ganzen Stunde dieBurenstellungen, welche östlich gegenüber Slingersport liegen, beschossen. Das Feuer war hauptsächlich gegen die Buren-Batterieen gerichtet.
London, 9. Februar. Aus Pietermaritzburg wird vom 7. Februar gemeldet: Bei Rurtu im Zulu-Lande fand ein Gefecht zwischen Engländern und Buren statt. Die Engländer standen unter dem Befehl eines Lokalbeamten namens Higuette. Sie waren an Zahl den Buren überlegen, mußten sich aber ergeben. Sie wurden sämtlich nach Helpmakaar als Kriegsgefangene abgeführt. Die Zulus befinden sich sämtlich in großer Aufregung. Das Buren- Kommando von Helpmakaar hat eine starke Truppen-Ab- teilung nach Buffalo River gesandt.
Berlin, 9. Februar. Das „Berliner Tageblatt" stieldet aus Brüssel: Der gleichzeitige Angriff Bullers sowie der Generale French und Gatacre auf alle Buren--! Positionen beweist, daß dieses Vorgehen vom letzten Kriegsrat unter dem Vorsitz Lord Roberts beschlossen wurde. Die Tugela-Schlacht dauert ungeschwächt fort Sie scheint bisher nicht entschieden zu fein. Rach zuver-, lässigen Nachrichten wurde Buller aus den Hauptpunkten zurückgeworfen. Sollte sich die Okkupation von Bloemfontein bestätigen, so wäre Buller von Ladysmith noch durch eine Hügelreihe getrennt, welche ein starkes Buren- Heer besetzt.
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