Ausgabe 
10.1.1900 Zweites Blatt
 
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ng mit Preisauf- erungen der Roh, erben können. So auf 18 undLOPsz. tterpreise eher im solche Teuerungen , die auf ein streng sind, am schmrrz- ktrizilätswerk, ffnet werden follte, it werden. Grgrn- kungsdrähte in die bischen Leitungen

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w«der in ihre» Gesthäjten zurückkehren lonntf». Dre Arbeitgeber fllift waren bereits nach Darmstadt abgereist, und so kam es denn, daß in Darmstadt nicht zwei, sondern zehn Vertreter der Ossen- dacher Versicherungsanstalt zur Teilnahme an der Wahl erschienen - - sehr zum Erstaunen und natürlich auch zur Heiterkeit der bet der Wahl fungierenden Regkeilmgsorgane und der aus anderes Lrten erschienenen Delegierten Nun erst wurden die Offenbacher darüber belehrt, dass zur Wahl nur je ein Delegierter berechtigt sei und so blieb ihnen denn nichts anderes übrig, als in einem besonderen Zimmer Einen aus ihrer Mitte zum Delegierten der Arbeitgeber zu ernennen, der denn auch an der Wahl teilnehmen konnte Die anderen dagegen hatten die Fahrt nach Darmstadt umsonst gemacht. Nun haben die Delegierten aber Anspruch auf Diäten in Höhe von sechs Mark und. Reiseentschädigung, die Essenbacher hatten demnach als Vergütung für die überflüssige »ahrt je 8 Mark 80 Pfg., zusammen also 88 Mark zu fordern, lind nun kam die Frage, wer denn diese Unkosten tragen werde; die Stadt hat dazu natürlich keinerlei Verpflichtung, eine etwaige rierpslichtung der Versicherungsanstalt kann ebenfalls kaum in Jragc kommen. So hals sich der Beigeordnete denn damit, die Offenbacher Stadtkasse zunächst um vorlagsweise Auszahlung der Unkosten zu ersuchen, und diesem Ersuchen ist denn auch Folge gegeben worden. Da aber die Stadt, wie gesagt, für die Unkosten nicht aufzukommen hat, so wird voraussichtlich der Beigeordnete selbst darauf bedacht sein müssen, den vorgelegten Betrag wieder an die Sladtkasse abzuführen. Und damit dürfte die Geschichte dieser Wahl mit Hindernissen abgeschlossen fein, wenn nicht etwa die Regierung sie beanstandet, weil der Offenbacher Arbeitgeber- Vertreter nicht in Offenbach, sondern in Darmstadt und unmittel­bar vor der Wahl bestimmt wurde. (O. Z.)

A Dieburg, 8. Januar. Der von Herrn Pfarrer Stumpf dahier gegen dasOffenbacher Abendblatt" wegen Beleidigung angestrengte Preßprozeß gelangt nächsten Mittwoch den 10. Januar vor der Strafkammer des Großherzoglichen Landgerichts Darmstadt zur Verhandlung.

Mainz, 8. Januar. Eine gewisse Gold sch mitt, die ihr Kind im Walde in der Nähe von Hanau ermordet hatte, wurde hier verhaftet. In der Boppstraße stürzte an einem'Neubau der Seitenbau ein, in dem sich das Treppenhaus befindet. Die beiden Maurer, Georg Kreibel aus Bretzenheim und Stofft aus Ober-Saulheim, wurden aus den Trümmern gezogen und sterbend in das RschushoSpital verbracht. Prälat Dr. Ludwig Hund­hausen ist gestern abend um 5*/4 Uhr gestorben. Der Verstorbene ist am 29. August 1835 zu Gau-Algesheim geboren, woselbst sein Vater Notar war. An den Uni­versitäten Tübingen und Gießen studierte der Verstorbene, demMainzer Journal" zufolge, Medizin, der er alsbald entsagte und sich dem geistlichen Stande widmete. 1854 trat er in daS Mainzer Priesterseminar ein, woselbst er 1858 vom Bischof Wilhelm Emanuel Kettler die Priester­weihe erhielt. Nach zweijähriger Wirksamkeit als Kaplan in Bingen, wurde er an das Gymnasium zu Mainz als Religionslehrer berufen, 1864 wurde der Verstorbene Pro-

feffor am bischöflichen Priestersemivar, woselbst er bis jetzt wirkte.

Wiesbaden, 8. Januar. Der dänische Konsul Lauritz Ebbesen, gebürtig aus Hadersleben, ist heute vormittag hier gestorben.

in. Fritzlar, 7. Januar. DerLiederkranz" beschloß in seiner gestern abend im Frankfurter Hof stattgehabten Generalversammlung, am Sonntag, dem 11. Februar eine theatralische Abendunterhaltung mit darauffolgen­dem Tanzkränzchen zu arrangieren. Der Gewerkschaft Arnsbach zu Kassel ist unter dem NamenJulius Lud­wig" das Bergwerkseigentum in näher bezeichneten Feldern der Gemeinden Borken, Arnsbach, Gombeth, Klein-Englis und unter dem NamenMargaretha" in solchen der Gemeinden Borken, Arnsbach und Trakenerfurth zur Ge­winnung von Braunkohlen verliehen worden.

m. Bad Bildungen, 7. Januar. Am 15. Januar d. I. sind es 50Jahre, seitdem Herr Lehrer Stracke an unserer hiesigen Schule als Lehrer thätig ist. Seitens der Schule, sowie unserer gesamten Bürgerschaft werden schon jetzt Vor­bereitungen getroffen, diesen für den Jubilar so ehrenvollen Tag festlich zu begehen. Herrn Amtsgerichtsrat Wolff hier, welcher mit dem 1. Januar als Landrichter an das Landgericht in Göttingen versetzt ist, wurde von Seiner Durchlaucht dem Fürsten das Verdienstkreuz 4. Klaffe verliehen. Wenn es nach den Schnecgänsen geht, so scheint des Winters Macht mal wieder aus zu sein. Gestern zogen mehrere Ketten Schneegänse, von Süden kommend, über unsere Stadt. Auf der gestern in Braunau stattgefundenen Treibjagd wurde ein Wild­schwein und ein Fuchs geschossen. Herr Forstaufseher Stecher hatte das Glück, das Schwein zu erlegen.

Verlosungen.

Lose der Stadt Krakau. Ziehung am 2 Jrnuar 1900. Hauptpreise: Nr. 55709 ä 50 000 Kronen. Nr. 10604 L 5000 Kronen. Nr. 15321 19305 27035 30595 45961 ä 1000 Kronen.

Lose der Stadt Laibach. Ziebung am 2. Januar 1900. Hauptpretfe: Nr. 33516 ä 50,000 onen. Nr. 56764 ä 3000 Kronen. Nr. 5709 12682 41027 46391 49885 ä 1000 Kronen.

Oesterr. Rote-Kreuz-Lose vom Jahre 1882. Ziehung am 2. Januar. Auszahlung am 4. Januar 1900. Hauptpreise: Serie 2745 Nr. 36 L 70 000 Kronen. Serie 2023 Nr. 47 A 2000 Kronen. Serie 2824 Nr. 15, Serie 2865 Nr. 18, Serie 3126 Nr. 38, Serie 3777 Nr. 41, Serie 5139 Nr. 2, Serie 5596 Nr. 47, Serie 5962 Nr. 15, Serie 6210 Nr. 22, Serie 6639 Nr. 9, Serie 7021 Nr. 38, Serie 8353 Nr. 1, Serie 8784 Nr.. 35, Serie 9765 Nr. 12, Serie 11287 Nr. 14, Serie 11491 Nr. 1 ä 200 Kronen. Serie 1081 Nr. 48, Serie 1600 Nr. 49, Serie 2172 Nr. 40, Serie 2300 Nr. 37, Serie

2327 Nr. 13, Serie 3611 Nr. 13, Serie 3716 Nr. 17, Serie 6578 Nr. 12, Serie 7660 Nr. 2, Serie 8217 Rr 22, Serie 9045 Nr. 49, Serie 9397 Nr. 10, Serie 9837 Nr. 42, Serie 10 005 Nr. 42, Serie 1U 078 Nr. 12 je 100 Kronen. In der Tilgungsziehung rouiben folgende Serien 431 452 548 648 790 1072 1806 2143 2887 4009 4133 4245

4952 5371 5932 6055 6804 7001 7294 7342 8359 8879 8907 8941 9430 9727 10 144 11 007 11 219 11 927 gezogen, welche je die Num­mern 1 bis 50 enthalten und mit dem Nominalbetrag« von 14 fl. ein­gelöst werden.

Mailänder 45 Fr.-Lose vom Jahre 1861. Ziehung am 2. Januar. Auszahlung am 1. Juli 1900., Gezogene Serien: Rr. 28 69 79 191 583 593 629 723 846 877 900 974 1042 1054 1090 1263

1389 1539 1556 1593 1705 1716 1887 1895 2067 2176 2318 2321

2396 2634 2862 3414 3433 3441 3668 3686 3720 3751 3771 3855

3923 3925 3934 4025 4081 4395 4361 4369 4463 4658 4786 4829

4892 4899 4960 4962 5024 5030 5136 5275 5515 5531 5648 5665

5761 5873 5972 6090 6099 6177 6435 6526 6656 6859 7174 7543 7610 7719 7968. Hauptpreise : Serie 3923 Nr. 19 ä 40 000 Fr. Serie 69 Nr. 49, Serie 900 Nr. 42, Ser. 5648 Nr. 24 ä 1000 Fr. Ser.

191 Nr. 11, Ser. 1705 Nr. 50, Ser. 3686 Nr. 37, Ser. 7719 Nr.

24 ä 400 Fr. Ser. 847 Nr. 20, Ser. 1593 Nr. 5, Ser. 5515 Nr. 35, 36, Ser. 6099 Nr. 13 h 300 Fr. Serie 1539 Nr. 48, S. 3923 Nr. 24, S. 4025 Nr. 38, S. 4829 Nr 19, Ser. 4892 Nr. 21, Ser. 7719

Nr. 10 L 200 Fr Serie 79 Nr. 23, Ser. 1090 Nr. 12, 40, Serie

2862 Nr. 50, Ser. 4786 Nr. 34, Ser. 4962 Nr. 41, S. 5648 Nr. 50, Ser. 4786 Nr. 34, S. 4962 Nr. 41, S. 5648 Nr. 50, S. 5761 Nr. 12,

Ser. 6526 Nr 16, S. 6526 Nr. 22, 29 i 100 Fr.

Ser. Nr. Ser. Nr. Ser. Nr. Ser Nr. Ser. Nr. Ser. Nr.

69 1 79 32 191 8 713 42 900 25 900 29

990 37 1054 4 1054 16 1263 35 1396 5 1389 2V

1539 11 1556 8 1556 12 1716 29 1716 32 2176 10

2321 40 2634 1 2862 5 3441 40 3668 9 3720 18

4361 44 4658 13 4658 28 4899 18 5761 47 5761 4»

6177 40 6859 37 7174 34 7543 46 7719 19 7719 24

8998 36 7968 48 L 60 Fr. Alle übrigen in den gezogenen Serien

enthaltenen Nummern je 49 Fr.

Politische Satire.

Joe Chamberlain:Ah, do^t in dem Kasten sind Diamanten, die werd' ich nehmen!

O weh, es ist nur Dynamit."

173

im Amtsgericht Gießen soll beantragt werden.

283

E. Mechlings

Elektrizitäts-Aktiengesellschaft

C. Buchner, Wiesbaden.

vorm.

299

Bleichsucht

Nervennbel

Schwächezustände

Appetitlosigkeit etc.

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Gießen, den 29. Dezember 1889.

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Bekanntmachung.

Nachdem uns die Haupt-Versammlung wieder die Mittel zur Prämiierung von Dienstboten des Sparkaffeubezirks zur Verfügung gestellt hat, bringen wir dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Mntnte, daß Prämien nur solche Dienstboten im engeren Sinne von b zu 5 Jahren erhalten können welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich über gute Führung durch Zeugnisse auszuweisen im» äarbe find.

Von Vollendung der 5 Jahre kann nur dann im letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushaltes der Herrschaft, oder durch Gründung dne* eigenen Haushaltes seitens des Dienstboten erfolgt.

Es werden hiernach alle diejenigen Dünstboten, welche nach den vor- Ziehende« Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu iönntn, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugnisses her Herrschaft über gute Führung und daß Kost und Logis im Haufe ge­währt wird, sowie eines etwaigen Sparkassebuchz bei unserer Kasse oder irr Großh. Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 15. l. Mts. yi melden.

B-fchluh

der Keueral-Aersammlung vom 23. Dezemöer 1899.

Die Eintragung des Gesellschaftsvereins in das Vereinsregister bei

Preis per V» Flasche Mk. 2,50, per ganze Flasche (ca. 1 Liter) Mk. 4..

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Verjichernngsanslck der Leitung unfertr var anscheinend nm der Wahlordnung !t nur die zur Bet- und Arbeilnehmn lahme der Wahlnaj der gefchäilSleiteM worden sein, man sich erzählt,« öfe kontrollieren, un letzten Augenblick s Vertreter ber.W ,n aHia nur ein W Ehrend die anderen

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Gascokes.

Infolge Stadtverordneten-Beschlusses vom 28. dieses Monats wurden die Preise unserer Gascokes mit Wirkung vom 1. Januar 1900 ab bis auf weiteres festgesetzt wie folgt:

Für den Centner ab Verkaufsstelle:

Stück-Cokes...... 1,10 Mk.

Nutz-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stuben­heizung und für weite und enge Ofeuschächte passend zerkleinert:

Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche

Korngröße des Anthractt, gangbarste Sorte . . 1,20 Mk.

Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ...........1,25 Mk.

Für Aufuhr au das Haus werden 5 Pfennig für deu Ceutner berechnet.

NB. Sofern das Verbringen der Cokes auf die betr Lagerplätze lKeller, Stall rc ) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung.

Der Verkauf uuferer Gascokes unter und bis ein- fchlietzltch 5 Ceutuer findet bis auf Weiteres im Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über 5 Ceutuer verabfolgt. Dagegen ist bei folgeudeu hiestgeu Firmen ein

Kleinverkaus unserer Gascokes

von 1 bis 5 Ceutuer

eingerichtet worden, nämlich bei den Herren:

Joh. Fischer, Alicestraße 19,

H. Hof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33,

Jakob Kahl, Frankfurterstraße 151,

Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10,

Emil Lotz, Kirchenplatz 9,

Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10,

Georg Schäfer, Licherstraße 2,

Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5.

Diese Firmen berechnen die gleichen Preise unserer Gascokes sammt Anfuhr wie das Gaswerk und schicken dieselben auch in Mengen unter 5 Centner zu.

Die seitherige Ermäßigung des CokeSpreiseS bei gleichzeitiger Entnahme in Wagen- und Waggonladungen, von 36 bezw. 200 Centnern kommt vorläufig in Wegfall.

Gießen, den 29. Dezember 1899.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.

Otto Bergen.

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