zwingen.
*
drei
mit- Be-
Anruf nicht stillstehe. _
— Nach Meldungen aus Kapstadt wurde zur Ersetzung des beiColesberg geschlagenen Suffolkregiments aus Kapstadt das Essexregiment abgesandt.
— Große Entrüstung erregt hier allgemein die Entdeckung, daß die Buren von England Waffen, Büchsenfleisch und sonstige Konserven beziehen. Am Freitag fanden z. B. Zollbeamte auf einem Boote sechs Maximgeschütze (!) und auf einem anderen Konserven. Beide Schiffe wurden zurückgehalten.^
— Am Freitag wurden in den Millwalldocks an der Themsemündung in zwei Pianokisten verpackt, zwei für die Buren bestimmte Geschütze entdeckt, welche an eine Firma in Christiania unter der Be- . zeichnung „Eisenwaren" gerichtet waren. Die Geschütze wurden beschlagnahmt.
Batterieen, unterstützt von Marine-Geschützen, bombardierten die Verschanzungen der Buren am jenseitigen Ufer. Die Buren antworteten nur mit Gewehrfeuer. Um 5>/z Uhr begann die Infanterie nach links vorzugehen, und bei Sonnenuntergang waren die Truppen noch draußen. — Die offizielle Meldung, daß General White am Samstag die feindlichen Angriffe zurückschlug, erregte bei den Londoner Einwohnern Enthusiasmus, der jedoch von den Sachverständigen bei aller Anerkennung von Whites heroischem Standhalten nicht vollkommen geteilt wird. Der Umstand, daß Buller ihm keine Hilfe leisten konnte, läßt befürchten, daß bei weiteren Angriffen Ladysmith durch Ausreibung der Truppen und Munitionsverbrauch fallen muß.
London, 9. Januar. Die Morgenblätter besprechen den Sieg (!!) des Generals White über die Buren, drücken aber ihre Verwunderung aus über das vollständige Ausbleiben von Verstärkungen oder Unterstützungen seitens des Generals Buller. Die Thatsache, daß General White von Buller nicht unterstützt wurde, läßt die Lage in einem sehr ungünstigen Lichte erscheinen.
London, 9. Januar. Das Kriegsamt hat folgendes Telegramm aus dem Lager von Frere vom 6. Januar erhalten: Heute nachmittag haben sämtliche Truppen der Division Clary sowie beinahe sämtliche berittene Truppen einen Kundschastsritt gegen Colenso ausgesührt. Auf der linken Flanke befand sich die Brigade Hilyards, auf der rechten Seite die Brigade des Generals Barton. Die Infanterie drang in offenen Reihen um 2*/3 Uhr gegen Colenso vor. Die Marinegeschütze eröffneten das Feuer gegen die Verschanzungen der Buren bei einer Kopje, welche sich jenseits von Colenso befindet. Um 4»/, Uhr nahm die Feldbatterie dieselbe Stellung ein, welche sie bei der ersten Schlacht vor Colenso inne hatte, und beschoß von dort aus den Feind und zwar ganz besonders das Fluß-User sowie die umliegenden Höhen. Dieser Artillerie-Kampf dauerte bis 5V2 Uhr. Ein Teil der Brigade Clery auf dem linken Flügel machte eine Bewegung und verschwand alsdann hinter dem Hügel. Die Buren antworteten mit heftigem Gewehrfeuer aus ihren Verschanzungen. Die Infanterie hatte eine Stellung in einer Entfernung von nur 270 Mr. von Colenso eingenommen und ihre Truppen waren um 6M, Uhr ins Lager zurückgekehrt. Ein weiteres Telegramm von 9 Uhr abends berichtet, daß die Buren einige Schüsse auf eine Patrouille abgaben. Dasselbe Telegramm enthält eine Meldung aus Ladysmith, wonach die Buren dreimal von den En gl ändern mit aufgepflanzt em Bajonnet zurück geschlagen sein sollen.
wenn die Namen von zweien mit einem das Vorhandensein weiterer Beteiligter andeutenden Zusatz ausgenommen werden. Die Polizeibehörde kann im einzelnen Falle die Angabe der Namen aller Beteiligten anordnen.
empsangen. I
Wie«, 8. Januar. Wie die „Neue Freie Presse" be- I richtet, wird das Ministerium Witte! so lange die I Geschäfte führen, bis das neue Kabinett sowohl bezüglich I der Personenfrage, als auch der sachlichen Vorbedingungen I so weit gediehen ist, um voll und ganz die Leitung der | Ressorts übernehmen zu können, was in der zweiten Hälfte I dieses Monats der Fall sein dürste. I
Paris, 8. Januar. Der Leutnant zur See Buch ar d, I Marin eattachee in Berlin, wurde außer der Tour I auf Befehl des Marineministers in di? Avancementsliste ausgenommen. — Vom Hafenquais in Lepalais fiel in der 1 Dunkelheit der Generalissimus Jamont ins Meer, I wurde aber von seinen Begleitern gereitet.
London, 8. Januar. Der amerikanische Bot- I schafter hatte eine weitere Unterredung mit S^lis- I bury. Die Zeitungen melden, die britische Antwortnote I aus die amerikanischen Vorstellungen wegen der konfiszierten I Waren würde schon heule erfolgen.
London, 8. Januar. Die „Times" erklärt angesichts der experimentellen Mobilmachung Rußlands an der afghanischen Grenze: Falls diese Meldung die wahre Politik des Zaren darstelle, würde sie äußerst ernst zu nehmen sein. Es wäre wünschenswert, den Eifer der । russischen Kriegspartei zu dämpfen durch einen Schritt, der schon lange hätte geschehen können, nämlich durch Mobilisation eines Teiles der englischen Flotte.
Konstantinopel, 8. Januar. Unter dem Verdachte, mit dem Herausgeber des in Paris erscheinenden jung- türkischen Blattes „Meschveret", Ahwed Riza in Verbindung zu stehen, wurden ein Divisionsgeneral, ein Adjutant des Sultans, zwei Offiziere der kaiserlichen Palastgarde und ein Vorleser des Sultans verhaftet. Scharfe Ueberwachung wurde für die Offiziere und Zöglinge der Militärschulen und hervorragende Ulemas angeordnet.
New York, 8. Januar. Der Präsident von Ko- lumbia Sanclemente ist gestorben. Die politische Lage ist deshalb in Kolumbia eine bedenkliche geworden.
Lokales und ProvinsteUes.
(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, 9. Januar 1900.
** Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 6. Januar geruht, dem Kasernenwärter i. P. Kirchh of zu Butzbach das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen.
** Der Reichsbank-Diskont, der sich auf der noch nie zuvor dagewesenen Höhe von 7 Prozent mehrere Wochen behauptet hat, soll nunmehr herabgesetzt werden; hoffentlich beschränkt sich die Ermäßigung nicht etwa blos auf Bruchteile eines Prozents, sondern begreift gleich ein oder noch besser zwei volle Prozente.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung, Donnerstag, den 11. Januar 1900, nachm. 31/2 Uhr. pünktlich. 1. Baugesuch der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke Dorrn. Fernie dahier. 2. Gesuch des Ferdinand Schott um Asphaltierung des Trottoirs vor seinem Hause in der Bahnhofstraße, hier um Kostenerstattung. 3. Gesuch des Architekten L. Seuling um Erlaubnis zur Legung eines Geleises über den alten Wetzlarerweg. 4. Pflasterung der Frankfurterstraße zwischen der Oberhessischen Eisenbahn und der Wilhelmstraße; hier: Ausführung einer Probestrecke auf der Hammstraße. 5. Gesuche um käufliche Ueberlassung des Grundstücks Flur 34 Nr. 324 a am Fichtenkopf zwecks Anlage einer Sandgrube. 6. Gesuch des Geflügel- und Vogelzuchtvereins Gießen und Umgegend um Stiftung eines Wanderpreises. 7. Das Mittelrheinisch-Badisch-Pfälzische Verbandsschießen in 1899 zu Gießen; hier: Nachlaß am Holzpreis. 8. Gesuch um
I einen Beitrag für die hessische Epileptischen Anstalt zu Nieder- Ramstadt. 9. Gesuch des allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege um Gewährung eines weiteren Beitrags seitens der Stadt. 10. Gesuch des Martin Steinmeyer um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb mit Brantwein- ausfchank im Hause Grünbergerstraße 24. 11. Gesuch des Jean Brunner um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb mit Branntweinausschank im Hause Ludwigplatz 15. 12. Gesuch des Johannes Altensen um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Bruchstraße 12.
** Hinweis. Auf das in heutiger Nummer enthaltene I Jhserat, betr. die Konzertankündigung des akade- l mischen Gesangvereins machen wir auch an dieser I Stelle aufmerksam.
Herr Landtagsabgeordneter M. Wolf VI. Stadecke« I bittet uns um Aufnahme folgender Berichtigung, der wir I im Interesse der Objektivität gern Raum geben: „Den in I diese Zeitung aus dem freisinnigen „Alzeyer Beobachter" I übernommenen Artikel wegen meines Verhaltens in Darm- I siadt, erkläre ich auf Grund authentischer Zeugnisse, für I vollständig unwahr."
* Vom Kriegsschauplatz.
Rasch, ehe der neue Höchftkommandierende Roberts und fein Generalstabschef Kitchener, der Löwe von Khartum, in Kapstadt landeten, sollte
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noch etwas geschehen, um den Kriegsruhm Bullers' den der General sich in Indien erkämpft hat, zu retten. Die Gelegenheit, aber jedenfalls die vorher bestellte, bot em er-
London, 8. Januar. Die Regierung kündigt die Bildung von vier weiteren Abteilungen Artillerie zu je Batterieen an, darunter eine Abteilung Haubitzen.
- Wie dem „Daily Telegraph" aus Kapstadt geteilt wird, hegt das englische Gouvernement große sorgnis vor einem revolutionären Gewalt st reich. Aus diesem Grunde werden die Wachen an den Bahnen, Staatspalais und Magazinen in der Nacht verdreifacht. Alle in Kapstadt zufammeukommenden Strecken werden von Patrouillen durchzogen. Die Freiwilligen legen sich bewaffnet zum Schlafe nieder und sind angewiesen, sich auf ein gegebenes Signal sofort zu konzentrieren. An das Publikum ist seitens der Behörde die Warnung ergangen, sich den von Posten bewachten Orten nicht zu nähern, da man Gefahr liefe, erschossen zu werden, wenn man auf
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Deutsches Reich.
Berlin, 8. Januar. Der Kaiser fuhr gestern vormittag beim Auswärtigen Amte vor und hatte eine Konferenz mit dem Staatssekretär Grafen Bülow. Zur gestrigen Frühstückstafel waren u. a. die Fürsten zu Inn- xnö Knyphausen, zu Dohna-Schlobitten und zu Eulenburg, ferner Minister v. Thielen und der neu ernannte Oberpräsident der Provinz Pommern v. Maltzahn>Gültz geladen.
— Das Auswärtige Amt hat noch immer feine Erwiderung auf die an die englische Regierung gerichtete Beschwerde wegen der Beschlagnahme deutscher Schiffe erhalten.
— Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Kaiserliche Verordnung, wonach die Militärstrafgerichtsordnung vom 1. Dezember 1898 am 1. Oktober 1900 in Kraft tritt.
— Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Generalkonsuls in Budapest, Prinzen zu Hohenlohe - Oehringen, zum preußischen Ge- sandten am hessischen Hofe.
— Wie der „Reichsanzeiger" meldet, ist dem national- liberalen Abgeordneten Dr. Sattler, der bekanntlich zweiter Direktor der Staatsarchive ist, der Charakter als Geheimer Regierungsrat verliehen worden.
— Dem „Berliner Tageblatt" zufolge sind nach einer in Hamburg eingelaufenen Meldung aus Durban die auf dem Postdampfer „Bundesrat" gekommenen Passagiere freigegeben. Die Post wurde von dem Kreuzer „Condor" nach Laurenzo Marquez gebracht.
— Am hiesigen Hofe findet am 18. ds. Mts. das Fest des Schwarzen Adlerordens und am 21. das KrönungS- und Ordensfest statt. Auf den 23. und 25. ist große Kur angesetzt. x
— Die in der vorigen Landtagssession nicht erledigte Vorlage, betr. die Organisation der Polizei in den Vororten Berlins, wird, wie die „Kreuzztg." hört, m einer den vorigen Kommissionsberatungen entsprechenden Form dem Landtag wieder zugehen»
— Wie der „Ostas. Lloyd" meldet, hat sich das Befinden deS Gouverneurs von Kiautschou, Kapitäns z. D. Jaeschke, soweit'gebessert, daß derselbe fein Rimmer i wieder verlassen kann. Auch in dem Befinden des stellvertretenden Zivilkommissars Dr. Schrameier ist eine | Wendung zum Besseren eingetreten. Ebenso kommen von Japan Nachrichten, daß sich der Zustand des Hauptmanns Freiherrn v. Liliencr on und seiner Gattin gebessert hat.
Gotha, 8. Januar. Prinzessin Marie vonRumänien wurde heute früh auf Schloß Friedenstein von einem Mädchen entbunden.
Anstand.
Wien, 8. Januar. Der ungarische Ministerpräsident Szell, Graf Goluchowski, Wittek, Gautsch, Dr. Kaize und Graf Bylandt-Rheydt wurden heute vomKaiserinAudienz
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* 1
Telegramme des „Gießener Anzeiger".
London, 9. Januar. Die von der Jndependance beige gebrachten Enthüllungen über die Mitschuld Chamberlains an dem Jameson-Einfall dürften demnächst eine Interpellation im Unterhaufe zur Folge haben.
London, 9. Januar. Aus Modder River wird gemeldet: Den letzten Berichten-aus Belmont zufolge hätten australische und kanadische Freiwillige in der Nähe von Belmont den Feind sehr heftig angegriffen, sodaß derselbe sich jenseits der Grenze des Oranje-Freistaates zurückziehen mußte. Trotzdem lagert eine Abteilung aufständischer Hol- I länder in der Nähe von Belmont in einer Entfernung von 10 Meilen von den englischen Stellungen.
Neapel, 9. Januar. Englische Agenten kauften in Toscana und Sardinien große Mengen Ochfen zumWagen- Transport für Südafrika ein.
London, 9. Januar. Der Verlust der Engländer beidem Gefecht zwischen der Abteilung des Generals Pilcher und den Buren am letzten Freitag beläuft sich auf 80 Tote, Verwundete und Vermißte. Die Buren haben bei diesem Kampfe ihr Lager vollständig verloren Wichtige Papiere, welche eine Anzahl Holländer kompromittieren, sind bei diesem Gefecht in die I Hände der Engländer gefallen.
L L°nd°». 9. Januar. Sie Beschlagnahm- des .,V-rz°g" erfolgte am Dienstag außerhalb der Delagoa Bai von dem englischen Kanonenboot „ThettS". — Neber Bullers Demonstration am «amslag berichtet der „Manchester Guardien" aus Freie, Zwei Brigaden Infanterie und drei Bataillone berittener Infanterie und den 13. Husaren gingen nm I 2 Uhr von Lhieveley gegen den Tugelasluß vor. Die
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neuter Ausfall der Garnison von Ladysmith mtt dem Versuche, sich südlich durchzufchlag-n. G-n-va^ B u l l.^ sollte White von Frere au6 sekundieren um dc wollten sich, wenn möglich, über den Tugel «feitaa reichen. Uebet den Verlauf dieser Kämpfe, die am Fre g und Samstag stattfanden, wird noch berichtet.
London, 6. Januar. Ein Telegramm des Gen^als »hitr Ladysmith vom heutigen Tage vormittag ’ . t erfieb*
Feind griff heute früh 2»/4 Uhr €ä; at g^geschlagen. licherStreitmacht an »nd wurde überall » u r « a S ? südwestlich Das Gefecht dauert fort. - (Cüsars ©an» m«« Stellungen hat.) von Ladysmith, wo White eine ferner hauptch Blätter aus
London, 7. Januar. Nach einer Depesche Wger gm Durb-,n »°n gelten n°chmiit°g d-r
späten Abend einen Angriff auf Ladys 9 «^s^jxßung zurückgeschlagen wurde, und am Samstag früh d.e Bescylevung "Xu/ 7. Januar. Eine Depesche aus dem Lager ^von Frere von gestern früh meldet: Seit ^Sssanbruch Wellungen Bombardement auf Ladysmith im Gang - . gnßrine«
W Bu.ler teiegrap^fM
a <7 A r er e • Ich erhielt folgende Depesche von General
WbUe vom 6 Januar 3 Uhr 15 Minuten nachmittags: „A n g r i f f “IV.'“g'emagelten entbehrlichen ^n"a7 ^Nach ‘ än"? Meliün/ d!s°
ift der Ear' ol Ä-° der ältefte E°hn des Marquis Dufserin be. dem Angriff der Buren auf Ladysmith schwer ve r w u n d e t worden.
Aus der Bemerkung Bullers, der Femd sei besiegt und 400 Bunn seien zu Gefangenen gemacht, geht hervor, daß es sich nicht nur um einen Artilleriekampf zwischen den tn Ladysmith Eingeschlostenen und den Belagerern, sondern um einen Ausfall Whites mit feiner gesamten Streitmacht gehandelt hat. Dem entsprechend wird Buller Nicht lediglich nach dem Tugela hin demonstriert haben, nm Joubert abzulenken, vielmehr ist mit BMimmthett anzunehmen, daß er, ermutigt durch die Inanspruchnahme Jouberts vor Ladysmith, einen neuen Versuch gemacht hat, bei Colenso den Uebergang über den Tugela zu er-


