berühmt gewordene „japanische Düse" ihre gewaltige und erschütternde Kunst, zu sterben, den Berlinern zeigen soll. Bei der offenkundigen Sympathie, die wir für alles und jedes aus dem bunten und zierlichen Reiche des Mikado und der Chrysantemen hegen, dürfen die exotischen Gäste eines guten Empfanges gewiß sein.
Als eine deutsche Vertreterin mimischer Kunst hat sich jüngst in einer Matinee, die im Königs. Opernhause zu Gunsten der Unterstützungskasse des Vereins „Berliner Presse" stattfand, wieder einmal die durch ihre prächf- tigen Hosenrollen auch bei Ihnen in Gießen bekannte Schauspielerin Prasch-Grevenberg, die Gattin des Intendanten und Theater-Direktors Aloys Prasch, glänzend bewährt. Das einaktige Stück „Die Hand", in dem sie auftrat, war ein Mimodrama, d. h. ein Spiel, bei dem kein Wort gesprochen wird, sondern die ganze Handlung nur durch Geberde und Mienenspiel am Zuschauer vor- überzieht. Es ist dies ein Genre, für das wir Nordländer eigentlich nie recht empfänglich waren. Trotzdem erregte „die Hand" nicht nur allseitiges, lebhaftes Interesse, sondern erzielte einen geradezu rauschenden Erfolg. Auch „die Hand" hat ihren Weg Don Paris tzu uns gemacht, wo sie zunächst auf der Ausstellung, eben Sada Yaccos wegen, wenig Beachtung fand, bis es schließlich dem Autor und Komponisten Berang, der sie eigens für seine graziöse Gattin, die dänische Tänzerin und Schauspielerin Charlotte Wiehe, verfaßt hatte, doch noch gelang, tout Paris dafür M (begeistern. Die Pantomime- zeigt uns|das.gruselige Abenteuer einer jungen, schönen und tugendhaften Ballerina, die nach deni Theater von einem ihrer Anbeter nach iöause begleitet wird und diesem trotz seiner stürmischen Liebesbeteuerungen tapfer widersteht. Als der Baron sie verlassen hat, hält sie schnell noch eine Tanzprobe für ihr nächstes Auftreten ab und entdeckt dabei plötzlich eine Hand, die hinter dem Vorhang zu ihrem Alkoven sichtbar wird, die Hand eines Einbrechers, der es auf die Diamanten Vivettes abgesehen hat. Ihre Verzweiflung ist entsetzlich, endlich kommt ihr ein erlösender Gedanke. Ter Baron, der eine bestimmte Melodie pfeift, um ihr sein jeweiliges Erscheinen unter ihren Fenstern kund zu thun,
hat seinen Paletot vergessen und kommt zurück ihn zu holen. Nur muß sie ihm erst den Schlüssel hinunterwerfen. Dieser aber hängt an einem Nagel ganz nahe bei der grausen erregenden Verbrecherhand. Sie faßt fick) ein Herz, nimmt ihren Tanz wieder auf und scheinbar absichtslos weiß sie den Schlüssel endlich zu ergreifen. Ein Fieber des Entsetzens durchschüttelt ihren schlanken Körper und wie sie jetzt den Schlüssel aus dem Fenster wirft, bricht sie, Gott dankend, in die Knie nieder. Ehe sie dann aber an die Thür gelangt, steht der unheimliche Eindringling vor ihr und stürzt sich auf sie, um seinen schändlichen Plan zu Ende zu führen. Sie wird ohnmächtig, als er ihr die Ringe von den Fingern streift und ihr das Geschmeide aus dem Haar nimmt. Aber wie er sic nun betrachtet, erwacht plötzlich ein heißes Gefühl von Bewunderung vor dieser köstlichen, wehrlosen Mädchenblüte in seinem rauhen Herzen und er haucht einen Kuß auf ihre schöne Stirn. Und nun erscheint der Baron, der energisch Hilfe schafft, den ungebetenen Gast hinauswirft und die schlummernde Bajadere ins Leben zurückruft. Sie erinnert sich voll Grauen der letzten Minute und bangt noch immer vor dem vielleicht aufs neue in sein Versteck geschlüpften Banditen. Plötzlich jedock; erscheint dieser noch einmal reumütig, bezwungen ston der Macht ihren Schönheit, wirft alles, was er geraubt hat, auf den Tisch und nimmt nur eine einzige Blüte aus dem Rosenstrauß Vivettes an sich, die er voll Glut an seine Lippen drückt. Dann verschwindet er; Vivette aber sinkt dankerfüllt ihrem Retter in die Arme. Dank der temperamentvollen Kunst Frau Prasch- Gvevenbergs errang das für uns seltsame Stück, dem eine überraschend ausdrucksvolle, klangvoll instrumentierte Musik außerordentlich zu Hilfe kommt, einen starken Erfolg. Immerhin wird das Genre kaum zum Bürgerrecht bei uns gelangen. Der Kreis ist zu eng, in dem sich schließlich reine Mimik ausgeben kann und mehr wie von jedem anderen Kunstwerk gilt sicher von dieser Gattung das Wort, daß vom Erhabenen zum Läckrerlichen nur ein Schritt sei? Wer's nicht glaubt, mag sich die endlosen Albernheiten der meisten Balletts freundlichst vergegenwärtigen! ... A. R.
Sonntag dc^9. Dezember
150. Jahrgang
1900
Drittes Blatt
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öffentlichen Auskunftsstellc für Auswanderer in Dresden über die Ansiedelungsverhältnisse im Bezirk GobabiS in Deutsch Südwestafrika mit. Danach kann die Frage, ob der Bezirk sich zur Ansiedelung eignet, eher
Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Uolkslrnnde.
züglichen Weideverhältnisse gedeiht die Rindviehzucht gut. Das Land ist billig, da es zum Teil der Regierung gehört; Reichswehrpflichtige zahlen 30 Pfg. für das Hektar bis zu 5000 Hektar, Reichsangehörige 50 Pfg. für das Hektar bei beliebiger Größe der Farm. Zwei große Uebel sind jedoch in den Heuschreckenschwärmen und in der Bewässerung- frage vorhanden. Weitere Schattenseiten bestehen in dem ungesunden Klima des Gebiets von Gobabis, und in dem schlechten Absatzgebiet, denn Windhook ist ungefähr 220 Km. von Gobabis entfernt.
Die Befürchtung, daß die beiden Beamten der Kamerun-Hinterland-Gesellschaft Kasch und Arnold, deren Tod vor kurzem gemeldet worden, von aufsässigen Eingeborenen im Busch ermordet worden seien, scheint sich nicht zu bewahrheiten, lieber ihren Tod sind inzwischen auf dem Drahtwege Erkundigungen eingezogen worden. Danach ist, wie die „Mitth. d. D. Kol.-Ges." berichten, Kasch dem Schwarzwasserfieber zum Opfer gefallen, während Arnold im Sannaga ertrunken zu sein scheint. Nähere Mitteilungen über das beklagenswerte Ereignis sind erst mit Eintreffen der nächsten Post aus Kamerun zu erwarten.
" T fü ldamtschou, fast 1 Million Mark mehr gefordert. Im ’.'nÄ auf unsere ostafrikanischen Engagements warnt
u«m Dom der Notwendigkeit solcher Sparsamkeit noch nicht genügend überzeugt zu sein. Es finden sich viele Forder- UNW, die zwar an sich nicht unberechtigt erscheinen, aber och nicht so dringend notwendig sind, daß sie nicht noch häiöilii Mrückgestellt werden können. Insbesondere sind, so meÄ biie agrarische „Dtsch. TageSztg.", die Forderungen M llnsire Schutzgebiete zu hoch. Der Reichszuschuß, heu im neuen Etat für die Schutzgebiete von Ostafrika,
Adresse für Depefchen: Anzeiger Kietze«.
Fernsprecher Nr. 51.
Rcintnin, Togo, Südwestafrika und Kiautschou gefordert wlnl,if. zwischen 6 und 7 Millionen Mark höher alillr ber im letzten Etat geforderte. Meist werden , btdft Erhöhungen durch Bahnbauten begründet.
'HÜttr auch für andere Zwecke wird, beispielsweise im Etat
Aus Stadt und Fand.
Gießen, 8. Dezember.
♦* W e i h n a ch t s g a b e n. Der Dezember ist trotz aller seiner klimatischen Unbilde" dennoch der erfreulichste Monat im ganzen Jahre. Die Menschen sind in der Gebelaune und dieser Gemütszustand verleiht ihnen eine erhöhte Stimmung. Jedermann bekümmert sich um die Wünsche seiner Angehörigen, seiner Freunde, um die Bedürfnisse der. Armeri, um ihnen, soweit es in seinen Kräften steht, gerecht zu werden. Ueberall regt sich ein thatkräftiger Sinn, seinem Nächsten wohlzuthun und findige Klugheit weiß manche Quellen ergiebig zu machen, die sonst versiegt blieben. Und fürlvahr, die Mengen der aus diesen Quellen strömenden milden Gaben sind ansehnlich genug, um einen gewichtigen Posten im Haushalte unserer vom Glücke minder begünstigten Mitmenschen auszumachen. Tie armen Leute rechnen bestimmt darauf, daß ihnen die Weihnachtszeit eine Zubuße bringen wird, daß manche Not dadurch gelindert wird. Die Vorstände der Wohl-
J9 gtBiiinnte Blatt vor unnützen Kolonialausgaben. Dazu koikwch !vaß gerade in unfern Schutzgebieten der Voranschlag a > . de^rReichshaushaltSetatS in der Regel ganz ungeheuer nllTMVmttf f t rrsch ritten wird. Dem Reichstage ist jetzt beispiels- weH biie endgültige Uebersicht der Einnahmen und Aus-
gin( kaum einer Begründung. Alle Ausgaben, die einiger
' mc:jen entbehrlich und nicht unmittelbar notwendig sind, mir ssm vorläufig unterlassen werden, damit wir nicht zu Ucsiii ibte Reichsverschuldung hineingeraten und eventuell '.aäin Steuerquellen zu suchen gezwungen werden. Beider ArluMong des diesjährigen Reichshaushaltsetats scheint
len FirmeuWrs Lumpentunkere SiamagaSt«.
FeflMe mit» be§ gestifteten §<bck- ■
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’ epanfau, T°pi N' m 6(toei*n- e Macht M ffl ÄtUtttiumW’
thätigkeitsve reine haben vollauf zu thun, um bte wirklich Bedürftigen herauszufinden und an sie die Gaben angemessen zu verteilen. Da werden denn in geräumigen Sälen mächtige Tannenbäume aufgestellt, mit Lichtern und Leckereien besteckt und behangen, während die Gaben auf langen Tifchen ausgebreitet liegen, um ordnungsgemäß verteilt zu werden. In Hellen Scharen strömen Die Eltern herzu, freudestrahlenden Blickes eilen die Kinder heran und nehmen dankerfüllt entgegen, was ihnen die Mildherzigkeit spendet. Ob man jedoch mit diesen glanzvollen Massenbescherungen das Richtige trifft, darüber, sind allerdings die Meinungen ziemlich geteilt. Das Weihnachtsfest ist in der Entwickelung, die es nun einmal bei uns genommen, ein Familienfest geworden. Ein wenig von dem Lichtglanz des Lebens, ein Strahl Freudigkeit soll einmal im Jahre in jedes Haus dringen und auch des Aermsten Heim erwärmen und erleuchten. Hält man an diesem Grundgedanken unserer Weihnachtsfreude fest, dann ergiebt sich ganz von selbst, daß die öffentlichen Massenbescherungen den eigentlichen Charakter der Feier weniger treffen. Ganz unwillkürlich nehmen diese öffentlichen Gabenverteilungen das Ansehen von Ausstellungen an, bei denen zuweilen die Eitelkeit und die Sucht zu glänzen, sich bemerkbar machen, während für manche unter den Empfangenden ein Gefühl der Beschämung sich einschleicht. Ein zartempfindendes Menschengemüt will nicht vor aller Welt in seiner Bedürftigkeit erkannt sein. Wäre es cha sticht richtiger,,wenn man dem Glanze jener öffentlichen Bescherungen mehr entsagte und die Gaben einzeln den Bedürftigen zu ko mm en ließe, damit sie sich und ihren Kindern die Festfreude in i h r e n ei g e n e n B e h aus un ge n bereiten könnten? Wie mancher Mutter und manchem Vater würde nicht dadurch das bittere Gefühl, eine Wohlthat vor fremden Augen annehmen zu müssen, erspart werden. Lassen wir also auch die stille Weihnachtsfreude neben die öffentliche treten! Die letztere wird ja nie vollständig aufhören; vielleicht ziehen aber diejenigen, denen ihre Mittel es erlauben, bedürftigen Mitmenschen eine Weihnachtsfreude zu bereiten, außerdem auch noch solche Privatbescherungen in den Kreis ihrer Berechnungen.
•* Postalisches. Während des Weihnachtsdienstes wurde in den letzten Jahren den Postunterbeamte n im Nachtdienst für Rechnung der Postkasse Kaffee und Brötchen geliefert. Nun soll dem Vernehmen nach das Reichspostamt bestimmt haben, daß mit den Wirten bestimmter Bahnhöfe Verträge abgeschlossen werden sollen, die die Verabreichung von Kaffee, Thee rc. für Rechnung der Postkasse an daS Personal der Bahnposten betreffen. Die „Dtfche. Postztg." knüpft daran die Hoffnung, daß die Bewilligung von warmen
Politische LageojchM.
Dü ß wir gerade jetzt allen Anlaß haben, bei allen lUWMgabeu möglichste Sparsamkeit walten zu lassen, be-
tilof. •» - lura-Th« toiöfe sJortdta e
ga fällt der Schutzgebiete für das Etatsjahr 1898 zugegangen. FAu dicheS Jahr betrug der im ReichShauShaltSetat vorge- fehMk ReichSzufchuß für unsere Kolonien noch nicht 13 QJttSonen Mark. Dieser etatsmäßige Voranschlag ist um rmtil 4:i/8 Millionen Mark überschritten worden. Dc'Etige Etatsüberschreitungen sind geradezu ungeheuerlich. Esi wirb, so heißt es in dem genannten Blatte weiter, fei ;tici des Reichstags sorgfältig geprüft werden müssen, ob il itrairtige Ueberschreitungen entschuldbar feien. Da sic abifri die Regel bilden, wird man umsomehr verpflichtet femv die jetzt vorliegenden Etats der Schutzgebiete ebenso vorWksj wie sparsam zu gestalten.
Koloniales.
Die „Dtsch. Kolonialztg." teilt eine Antwort deS kaiser- ichM Distriktschefs auf eine an ihn ergangene Anfrage der
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(Plaudereien aus der Kaiserstadt.)
(Nachdruck verboten.)
NeiW Dialekt-Schanspieler. — Auch Sada Yacco kommt! — Das Mimodram« „Die Hand".
reit den Erfolgen der Schliersee'er Bauern- t d nme b i a n t e u, die der beliebte Münchener Komiker unid stelsichere Regisseur Konrad Dreher in der Schule gellpii hat, scheint ein richtiger kleiner Bretter-Teufel in die'! lutschen Stämme gefahren zu sein. Denn außer den „H'mnj b u r g e r n", die mit Julius Stindeschen fast überall gute Aufnahme finden, haben sich auch bit'? tegernfee’er auf den Weg durchs Reich, ge- mrnät und verzapfen ihre oberbayrischen Rauf- und Rühr- >komSdien nun schon seit etlichen Wochen in Berlin auf der -ijhne des Belle-Allianee-Theaters. Wenn uns alle qririweii und blauen bayrischen Bergseen nach und nach mil dramatischer Kunst versorgen, wie es stark den An- 'ch'Ln h-at, so werden wir von den luftigen Höher, des berntynten Kreuzbergs und anderer Berliner Alpengipfel bat:bi ae-nuß schneidige „Schnadahüpfl" und „Jodler" zu Tlst-l- in der Großbeeren- und Möckernstraße nämlich — schrillen hören. Denn der echte Berliner faßt leicht auf, un!D |poi§ noch wesentlicher ist: er stellt sein Licht nicht unter b en Scheffel. Das Publikum soll sehn, was er alles tarm urb darf seine Vielseitigkeit respektvoll bewundern ! NcnH bin Teqernsee'ern hat zunächst der Westen einmal Dasii ^rt. Echte „Köllsche Jongs" werden in den Mr!issnit«mpel einziehen und uns im ^anuar mit den wecki- umd liederfrohen Sitten der Rheinländer bekannt machn. Ob hinterher nicht auch noch die Ostpreußen oder ,Fe!EtMiche Sachsen" kommen: wer kanns wissen? Jeden- faWersicheinen in den Frühlingsmonden des kommenden Jwivik) noch ganz andere Gäste. Im Residenz-Theater niiMfiitoirb dieTheatectruppe desjapanischen Httj cher s, die mit ihrem Star Sada Yacco auf der PaLuist • Weltausstellung so kolossales Aussehen erregt hat, eirMralje von Vorstellungen geben, in denen die schnell


