Ausgabe 
8.9.1900 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ordnung für jedes Mitglied großes Interesse hat, so steht zu erwarten, daß die Versammlung sehr zahlreich be­sucht wird.

Darmstadt, 6. September. Der Prinz von Wales kam heute nachmittag von Homburg in Frankfurt an und traf am Hauptbahnhof mit dem Großherzog und der Großherzogin zusammen, die von Wolfsgarten, bezw. Koburg kamen. Alle drei fuhren sodann nach Schloß Wolfsgarten, von wo aus der Prinz Abends 11 Uhr nach Homburg zurückkehrte. Der Preußische Gesandte am Großh. Hofe, Prinz fzu Hohenlohe-Oehringen, ist vom Urlaub auf seinen Posten zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Gesandtschaft wieder übernommen.

Darmstadt, 6. September. Unsere an Denkmälern nicht gerade überreiche Residenz wird in einigen Monaten eine iuteresiante Vermehrung erfahren: um das Standbild einer hessischen Fürstin, nämlich der verstorbenen Großherzogin Alice von Hessen, Gemahlin des Großherzogs Lud­wig IV., dem bereits am 25. November 1898 hier ein Reiterdenkmal nach dem Entwurf des Berliner Professors Schaper errichtet worden ist. DaS neue Denkmal der Lieblingstochter des Prinzen Albert wird auf dem Wil- helmsplatze vor dem Neuen Palais, das sich das Groß­herzogliche Herrscherpaar dortselbst erbauen ließ, seine Stelle finden. Es ist nach dem Entwürfe unseres talentvollen Ludwig Habich in dec Ausführung begriffen und soll am 1. Mai 1901 fertiggestellt sein. Schon jetzt haben die Stadtverordneten unserer Residenz beschlossen, vom 20. Sep­tember an den gegenwärtig noch mit schönen gärtnerischen Anlagen versehenen Platz zur Vornahme der Aufstellungs- arbeiten dem Denkmalsvorstand zur Verfügung zu stellen. DaS neue Denkmal wird sehr gerühmt und gewiß eine ähnliche Zierde der Stadt werden, wie das Reiterdenkmal des Großherzogs Ludwig IV. Dagegen hört man in neuer Zeit nichts näheres von dem geplanten Denkmal für den Ehrenbürger Darmstadts, den Fürsten Bismarck.

Worms, 6. September. Die altehrwürdige Wormser Schiffbrücke, die durch die Erbauung einer festen Brücke über den Rhein nunmehr entbehrlich geworden ist, wird jetzt, wie auch seinerzeit die Mainzer Schiffbrückeunter den Hammer kommen". Die Versteigerung der Schiff­brücke ist aus den 20. und 21. September in Worms fest­gesetzt.

Mainz, 7. September. Am Gutenbergseste wurden, wie wir seinerzeit meldeten, einer Dame in der Neustadt für 30 000 Mk. Wertpapiere gestohlen. Obwohl das Verzeichnis der Papiere im Reichsanzeiger publiziert worden war, gelang es dem Dieb dennoch, bei zwei Bankhäusern in Köln für 18 000 Mk. und für 6000 Mk. von den Pa­pieren zu verkaufen. In Köln ward nunmehr auch ein Mann verhaftet, der im Verdachte steht, der gesuchte Ein­brecher zu sein. Der Verhaftete hatte sich zur Gutenberg- feier nachgewiesenermaßen in der Nähe von Mainz und u. a. auch in Wiesbaden umhergetrieben; er ging später in Begleitung einer Frauensperson nach Paris zur Weltaus­stellung. Er verfügt über namhafte Beträge, über deren Erwerb er sich nicht ausweisen kann. Der Verhaftete, der bereits bestraft ist, ist seines Zeichens Komiker und trat als solcher auf verschiedenen kleinen Bühnen auf. Die Photo­graphie des Verhafteten wurde einer Anzahl Personen vor­gelegt, die in der Neustadt den Einbrecher gesehen haben wollen. Doch ist die Identität bisher noch nicht festgestellt worden.

Kermischtrr.

* Zum Selbstmord der ftüheren Biolinvirtuostn Arma Senkrah, Gattin des Rechtsanwalts Hoffmann in Weimar, wird geschrieben: Die unglückliche Frau tötete sich durch einen Schuß in das Herz; ihr Mann ist abwesend; ein achtjähriger Knabe bleibt als Waise zurück. Die Ver­mögensverhältnisse der Familie sollen schon lange Zeit ganz zerrüttet gewesen sein, trotzdem aber wider­setzte sich Hoffmann dem Vorschlag seiner Frau: durch Er­teilung von Unterricht eine Besserung herbeizusühren. Oeffentlich aufgetreten ist Frau Senkrah in der ganzen Zeit ihrer Ehe nur selten und stets nur zu wohlthätigen Zwecken. Gegenstand allgemeiner Bewunderung war ihre allerdings bezaubernde Persönlichkeit bei dem letzten Maskenfeste im Weimarer Künstlerheim, und niemand ahnte damals, daß \o bald schon die von Humor und Lebenslust erfüllte Frau bas Opfer eines so furchtbaren Verhängnisses werden sollte.

Kunst und Wissenschaft.

Die Thesterzensur wnd neuerdings in Berlin streng g. ^andhrdt. Es soll offenbar immer wieder und wieder der Beweis -rdrachl werden, daß es einer Lex Heinze gegen sog. unstttliche.Theale - Guffü'jiunßen nicht bedarf. Wie dieFreis. Zig." berichtet, ist der Direktion des Berliner Theaters an diesem Donnerstag ein Bescheid d.s Polizeipräsidenten zugegangen, durch den die öffentliche Aufführ­ung des LustspielsDie gestrengen Herren" von Oskar Blumen- lhal und Gustav Kadelburg unrersagt wird. Im Einoer- stäirdnis mit den Autoren wird sich die Direktion des Berliner Theaters bei diesem Bescheid nicht beruhigen, vielmehr sofort den Beschwerdeweg beschreiten. Wie verlautet, spielt in dem Stück die Lex Heinze eine Rolle. Vielleicht hat dies für das Ministerium Rheinbaben den Grund zum Verbot abgegeben. Die furchtbar harmlosen Herren Blumenthal und Kadelburg aber sollten doch wirklich von den Behörden nicht ernst genommen werden. Diel eher verdienten ihre albernen Sächelchen aus Gründen des guten Ge­schmacks vom Publikum gemieden zu werden.

Neuenburg, 6. September. Die Sitzungen des Instituts für internationales Recht wurden heute eröffnet. Zum Vor­sitzenden wurde gewählt Lardy, Gesandter der Eidgenossenschaft in Parts, zu Vizepräsidenten Oberlandesgerichtsrat und Untversttäts- profeffor Harburger-München und UniversttätSprofessor Sacerdoti- Padua.

Gerichtssaal.

Braunschweig, 5. September. Die Strafkammer hiesigen Landgerichts verurteilte heute den Pastor Schaumann aus Heim­burg bei Blankenburg wegen Unterschlagung von Ktrchenkaffen- g ibnn zu vi-'r Monaten Gefä-crnis. Sch., über d-ssen Ver­mögen inzwischen der Konkurs verhängt worden ist, hatte seit dem Jahre 1886 die mit einem Jahresgehalt von 4800 Mk. dotierte Pfarrstelle in Heimburg inne und nebenbei die dortige Kirchenkasse zu verwalten. Aus dieser hat Sch. etwa 2400 Mk. unterschlagen. Innerhalb der fünfzehn Jahre seiner seelsorgerischen Thätigkeit in veimburg hat er das 25000 Mk. betragende Vermögen seiner Frau aufaebraucht und zahlreiche Darlehen von 5000 Mk. und darunter sich zu verschaffen gewußt__________________________________

Arbeiterbewegung.

Mainz, 6. September. Die streikenden Lederarbeiter haben an die hiesige Bevölkerung ein Flugblatt ergehen lassen, in dem sie mit­teilen, daß durch den Ausstand in den Mainzer Lederwerken, Kinder und Frauen eingeschloffen, 1400 Personen brodlos seien. Die traurigen, ge­sundheitsschädlichen Zustände in den Werkstätten der Lederwerke und das rücksichtslose Vorgehen der Leitung der Werke habe die Arbeiter in den Streik getrieben. Es wird alsdann im einzelnen auf die ungeheuer gesundheitsschädliche und lebensgefährliche Arbeit in den betr. Werk­stätten bingewiesen. Zum Schluß des Flugblattes erklärt die Lohn- kommissron folgendes:Wir haben zu Anfang des Streiks durchaus nicht auf der absoluten Annahme unserer Forderungen in vollem Umfang be­harrt, sondern waren zu einem Vergleich über unsere Forderungen bei einigermaßen Entgegenkommen der Lederwerke jederzeit bereit. . . . Wir wollen unsere täglich 11 stündige Arbeitszeit auf ein vernünftigeres Maß reduzieren. Wir wollen diese Arbeit, die zu den allerungesundesten und schlechtesten überhaupt gehört, wenigstens einigermaßen anständig bezahlt erhalten.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Geweindr.

Sonntag den 9. September. 1?. nach Trinitatis. Gottesdienst.

In der Gtadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- gemeinde.

Vormittags 9V» Uhr: Pfarrer Schlosser.

Am nächsten Sonntag, dem 16. September, nimmt die Kinder­kirche für die Markusgemeinde wieder ihren Anfang. (Vorbereitung Donnerstag den 13. September, nachmittags 3 Uhr.)

In der JohanneSkirche.

Vormittags 8 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Vormittags 9i/a Uhr: Pfarrassistent KrauS.

Nächsten Sonntag, den 16. September, wird nach allen Gottes­diensten eine Sammlung für die innere Mission erhoben werden.

ES wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch­lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig spätestens eine Woche vor der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Katholische Gemeinde.

Samstag den 8. September.

Nachmittags um 4V8 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit »m heiL Beichte.

Sonntag den 9. September. 14. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6Ve Uhr an: Gelegenheit zur hl. "Beicht.

um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;

vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe.

um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2% Uhr: Muttergottes-Andacht.

Anmerk. An den Werktagen sind von nun an die hl. Meffen um 6V1 und 7i/a Uhr.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag den 8. September 1900.

Vorabend es- Uhr, morgens 8so Uhr, nachmittags 4 Uhr SchrifterklLrung, Sabbathausgang 7<o Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Sabbathfeier am 8. Septbr. 1900.

Freitag abend 6 Uhr, SamStag vormittag 8 Uhr, nach- Mittaas 4 Uhr, Sabbathausgana 7« Uhr.

Nachmittag 3 Uhr Schrifteiklärung in der Svnagoge.

Wochengottesdienst morgens 6^ Uhr, abends ßso Uhr.

TelephoriischeMelduugeudesGietzeuerAuzeigers.

Berlin, 7. September. Das Kaiserpaar ist gestern 935 nach Stettin abgereist.

Stettin, 7. September. Die KriegsschiffeOdin", Heimdale",Frithjof",Siegfried",Hildebrand", sowie drei Torpedobootflotillen trafen während der Nacht ein und werden bis Montag früh im Hafen bleiben. Heute morgen sind ferner eingetroffeu die Kriegsschiffe:Kaiser Wilhelm II " undKaiser Friedrich". Auch ist Admiral Köster mit einem Torpedoboot nach Stettin abgefahren.

Loudon, 7. September. Aus Durban wird gemeldet: Ein englisches Infanterie Regiment mit 50 Offizieren und 1000 Mann Soldaten ist gestern von den Buren ge­fangen genommen worden.

London, 7. September. Reuter meldet aus Peking: Hier geht das Gerücht, LiHungTschang wäre an Bord eines englischen Schiffes eingetroffen, doch wird es an maß­gebender Stelle stark angezweifelt.

* e

*

Berlin, 7. September. Bei den großen Manövern in der Provinz Pommern fungiert als Oberschiedsrichter der Kaiser. An dem Abend, an dem der Kaiser die Führung einer Armee-Abteilung übernimmt, versieht das Amt eines Oberschiedsrichters Prinz Albrecht.

Christiania, 7. September. Der Herzog der Abruzzen reift direkt mit der Stella Polare von Tromsoe nach Drontheim und von dort mit der Eisenbahn über Christiania nach Italien. Von Andree hat die Expedition des Herzogs keine Spur gefunden.

Paris, 7. September. Die Garnison von Vincennes ist von einer Typhus-Epidemie heimgesucht worden. 400 Soldaten sind bereits erkrankt. Die Hospitäler sind überfüllt. Die Bevölkerung der Stadt ist sehr beunruhigt und fordert Maßnahmen seitens der Behörden für die all­gemeine Sicherheit. Den Soldaten ist der Genuß von Trinkwasser streng untersagt.

Rom, 7. September. Angesichts der Zunahme der Pilger der ärmeren Klassen, unter denen sich ein bedeutender Prozentsatz Kranker befindet, hat die Regierung Maßregeln getroffen, um in Zukunft derartigen Pilgern den Eintritt in Italien zu verwehren. Die Hospi­täler sind thatsächlich mit fremden Kranken, vielfach unheil­baren, überfüllt, und auf den Straßen wimmelt es wie nie zuvor, von aufdringlichen Bettlern. Die Regierungsmaß­regeln werden allgemein gebilligt.

Wien, 7. September. Das Auflösungs-Patent dürfte am SamStag veröffentlicht werden. Der neu ge wählte Reichsrat dürfte im Januar zusammentreten. Krakauer Blätter melden, der Kaiser sei mit den Plänen des Ministerpräsidenten v. Körber nicht einverstanden. Daher sei die Demission des gesamten Ministe­riums wahrscheinlich. Es werden Anstrengungen gemacht, um die Lösung der Krisis bis nach Beendigung der Manöver zu verschieben. Zu dem Eintreffen der Polenführer in Wien und ihren Verhandlungen mit den Ministern, um die Auflösung des Reichsrats zu verhindern, schreibt das tschechische BlattNarodni Listy": Bei den Wahlen handelt es sich darum, um jeden Preis, selbst um den ihrer Zustimmung zu den schärfsten Mitteln gegen die Tschechen, die Auflösung des Parlaments zu vermeiden. Sie seien nur um ihren Besitzstand an Mandaten gegen die Sintflut des Unwillens der Bevölkerung zu retten, bereit, sich zu allem hinzugeben.

Graz, 7. September. Der sozialistischeParteitag nahm eine Resolution an, in der der sozialistische Verband im Reichsrate beauftragt wird, die Einführung der obli­gatorischen Alters- und Invaliditäts-Versicherung für Arbeiter durch den Staat energisch zu betreiben. Weiter wurde beschlossen, sofort Vorbereitungen für die Neuwahlen zum Reichsrate zu treffen. Sodann wurde der Parteitag geschlossen.

Bekanntmachung,

betreffend: das Befchueideu der Hecken.

. ^^8r¥0li?eire5lcme<nt Dom 24- Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer an den ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder »utzwegeu ein fr ledigen den Hecken im Laufe des Monats Sep° tember die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurück­zubinden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafen von 1 bis 10 Mk. bestraft werden.

Gießen, den 5. September 1900.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I- V.: Wolff. 5926

Bekanntmachung.

In das Handelsregister un terfertigten Gerichts wurde eingetragen die Firma ,,H. E. Jughardt & Ernst Balser, Großh. Hess. Landes- Lotteriekollektur" zu Gießen, offene Handelsgesellschaft; Beginn derselben: 24./8. 1900. Gesellschafter sind Heinrich Emil Jughardt und Ernst Balser, Kaufleute zu Gießen.

Gießen, am 6. September 1900.

Großherzogliches Amtsgericht. 5932

Konkursverfahren.

In dem Konkursverfahreu über das Vermögen des Oskar Höpfner von Gießen, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, ist zur Prüfung der nachträglich angcmeldeten Forder­ungen Termin auf Mittwoch den 19. September 1900, vor­mittags 11 Uhr, vor dem Großh. Amtsgericht hisrselbst anberaumt.

Gießen, den 1. September 1900.

Plock, Hilfsgerichtsschreiber des Großherzogl.

Amtsgerichts. 5931

Verdingung.

Die Herstellung von ausgemauerten, 1 m breiten Brunnen auf den Bahn­höfen Allendorf, Trais und Mainzlar Daubringeu der Neubaustrecke Lollar- Londorf soll vergeben werden.

Bewerber wollen ihr Angebot bis zum Freitag den 14. d. Mts., vormittags 11 Uhr versckloffen, postfrei und mit ent­sprechender Aufschrift versehen bei der

unterzeichneten Behörde, woselbst auch nähere Auskunft erteilt wird, einreichen. Grünberg, im September 1900. 5933 Großh. Eisenbahn-Bauabteilung.

sollen SamStag den 6. Oktober 1900,

ver-

5643

links der Chaussee

Die vor dem Namen des Georg, Carl, in Gießen stehenden Parzellen der Ge­markung Gießen:

Flur 40 Nr. 37«/ioo 276 qm Hofraite,

Flur 40 Nr. 37/ioo = 166 qm Grabgarten

Gießen, den 24. August 1900.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Grob.

nachmittags» 8 Uhr, auf hiesigem Ortsgericht öffentlich meistbietend steigert werden.

Bekanntmachung.

Mittwoch den IS. d. MtS., nach­mittags 1 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal Seltersweg 11 dahier gegen Barzahlung:

1. 1 Kleiderschrank, 1 Spiegel, 2 Bilder, 2. 1 Schreibtisch und 1 Vertikow.

Die Versteigerung zu 1 findet be­stimmt statt.

Gießen, den 6. September 1900.

5920 Johann, Gr. Pfandmeister.

Grummetgras- Bersteigerung.

Dienstag den 11. Septbr. l. Js., vormittags 8 Uhr, wird das der hiesigen Gemeinde zu- fiehende Grummetgras versteigert.

Zusammenkunft an der Ziegelhütte.

Allendorf a. d. Lda., 6. Sept. 1900. Gr. Bürgermeisterei Mendorf a.d.Lda.

Rein. 5928

(hip feil In Urten

örima neue Wen pn. fflt. FraMr. Wnrjiche« dto. Goth. Cervelatwurst empfehlen in anerkannt besten Dualitäten

billigst 5938

A. & 6. Wallenfels,

Markt 2L Telephon 46.