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VieHmLrkte.
Im allgemeinen waren die süddeutschen Viehmärkte in der Berichtswoche ztemltch stark befahren, aber auch die Händler waren sehr zahlreich vertreten. Gang- und Mastochsen wurden lebhaft gehandelt und hauptsächlich prima Qualität rasch abgesetzt. In Schlachtvieh herrschte sehr rege Nachfrage und wurden gute Preise erzielt. Der Zutrieb in Kühen und Jungvieh war etwas geringer, das Geschäft hierin kann als be- frledigend bezeichnet werden, da fast überall ziemlich aufgekaust wurde. Schweine, Mast- wie auch Jungtiere wurden lebhaft gehandelt, die Zu- fuhren waren durchschnittlich belangreicher, wie in der Vorwoche, es blieb deshalb teilweise kleiner Ueberftand.
Getreide.
Während dieser Woche blieb die Stimmung im Getreidegeschäft ruhiger, da die führenden Märkte keine ausgesprochene Tendenz zeigten. Die Ernteberichte aus den verschiedenen Produktionsgebieten lauten noch sehr unbestimmt und teilweise sogar widersprechend, und bevor darüber Klarheit herrscht, wird sich auch kaum die Situation klären. Roggen, Hafer und Mais, ziemlich unverändert. Gerste ruhig. Die heutigen Notierungen sind: Redwinter 2, neuer Ernte Juli-August Abladung Mk. 142, Kansas 2, neuer Ernte August.September Abladung Mk. 142 Laplata f. a q 133-135 Mk ruff. Roggen 9-/, Mk. 114, amerikan. Haffe 104 Mk. Mixed Mais 95,50 Mk. per T. cif Rotterdam.
Hopfen.
In der abgelaufenen Woche waren die Umsätze auf dem Nürnberger Markte belanglos. Es herrscht jetzt die sich alle Jahre bemerkbar machende stille Zeit. Bei uns entwickelt sich die junge Pflanze sehr gut und kommt ihr die durchweg vorherrschende gute Witterung sehr zu statten. Weniger erfreulich sind die Ernteaussichten in England, wo die Witterung sehr wechselvoll ist und die Pflanze von Ungeziefer heimae- sucht wird.
Labak.
Im Laufe der Berichtswoche herrschte etwas regere Nachfrage nach alten Tabaken. ES wurden verkauft eine Partie 1899er Haardt- gewächS zu Anfang 40 Mk., ein kleiner Posten 1898er Oberländer sortiertes Umblatt zu 43 Mk., zirka 150 Zentner 1896 Abfälle teils sauber, teils ungereinigt zu 20 Mk. resp. 12 Mk. Die neuen Tabake werden nach und nach fertig, und ist zu hoffen, daß bald mehr Animo für diese Tabake sich etnstellen wird. DaS Geschäft in Herbste tabakeu läßt zurzeit sehr zu wünschen übrig, da die Eigner zu hohe Preise für farbige Ware fordern, das Sortiment für helle Ware schlecht auSstel und sich die Preise deshalb für prima Ware bedeutend höher stellen. Pfälzer Rippen ge chäftslos, lose feine 9 Mk. biS 9,50 Mk., gebündelte 11-12 Mk.
Kohlen.
ES notieren: Ruhr-Fettnutz Körnung I und II Mk. 240 bis Mk. 250, Nutzschmtedekohlen Mk. 215 bis Mk. 225, Deutsche Anthracit-Nußkohlen Mk. 320 bi« 330, englische Anthractt-Nutzkohlen Mk. 380 biS Mk. 400, Ruhr-Flammnuß Körnung I und H Mk. 240 bis Mk. 250, Ruhr - Flammnußkohlen Körnung III Mk. 230 bis Mk. 240, Fettschrot Mk. 210 bis Mk. 220, Ruhr-BruchcokS Mk. 360 bi« Mk. 380, AuSsiebgrieS Mk. 170 bis Mk. 180. Alles per 10 To» ab Mannheim. Die Marktlage hat sich nicht verändert.
Gera, 5. Juli. Dem Bericht der hiesigen Handelskammer entnehmen wir: Wenn auch vielseitig ein allgemeiner wirtschaftlicher Aufschwung gerühmt wird, der sich in verschiedenen Industriezweigen Deutschlands gezeigt hat, so ist doch von einem solchen in der Tabakindustrie hier leider nichts zu merken gewesen. Schwierige Absatzverhältnisse bei sehr gedrückten Verkaufspreisen blieben nach wie vor bestehen und wurden noch weiter durch die hohen Preise sämllicher Rohtabake in ungünstiger Weise
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Bremen, 5. Juli. sPer tranSatlantttchen Telearavh.1 Der Schnellpostdampfer Trave, Kapitän H. Christoffers vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 5. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.l Der Doppelschrauben - Postdampfer Barbaroffa, Kapitän F. Mentz, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr mittag« wohlbehalten in New-Aork an gekommen.
Der Postdampfer „Noordland" der „Red Star ßine* in Lat- werpen ist laut Telegramm am 4. Juli wohlbehalten in New- Nork angekommen.
beeinflußt. Hinzu traten noch stets wachsende Ansprüche der Kundschaft an Qualität, Verpackung und sonstige Vergünstigungen, andrerseits eher medngere Verkaufspreise für die fertigen Fabrikate, sodaß auch im ver- flossenm Geschäftsjahre von einem einigermaßen lohnenden Geschäfte nicht die Rede sein kann, um so mehr, da die schwierigen Geld- und Kreditverhältniffe beträchtliche Verluste an Zinsen und Außenständen brachten. In Rauch- und Schnupftabaken war es trotz größter Opfer und Anstrengungen mcht möglich, den Absatz auf der vorjährigen Höhe zu erhalten. Der Konsum nimmt seit Jahren langsam, aber stetig ab, da m den in Frage kommenden Gegenden sowohl die Pfeife al« auch die Dose immer mehr verschwindet, und mefft nur noch älteren Leuten dient Dagegen erstellte sich Kautabak eines gesteigerten Absatzes, wohl in der Hauptsache dadurch veranlaßt, daß in den meisten Fabriken das Rauchen untersagt ist. Jedoch war auch die Herstellung dieses Artikels mit be, sonderen Schwierigkeiten verknüpft, da sich infolge von zu leichten Ernten in Kentucky-Tabaken ein großer Mangel an gutem, brauchbarem Rohmaterial bemerkbar machte, wofür sehr hohe Preise gezahlt werden mußten. In der Fabrikation von Zigarren sind weitere befriedigende Resultate bezüglich des Absatzes zu konstatieren. Das enorme Angebot hierin steigert jedoch die Ansprüche der Kundschaft fortwährend und drückt die Verkaufspreise unter den bescheidensten Nutzen herab. Auch für die Zigarrenfabrikation stand sämtliches Rohmaterial sehr hoch tm Preise.
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Mörlenbach, 5. Juli. Noch immer ist die Bevölkerung der hiesigen Gegend in Aufregung wegen des in einer der letzten Nächte an der Kuh des Straßenwarts Merker zu Kreidach verübten scheußlichen Berbrechens und die „N. Hess. Volksbl." berichten schon wieder eine unter denselben Umständen verübte scheußliche Handlung. Heute nacht wurde der Müller Eschwey in dem benachbarten Reißen durch Geräusch in seinem Stalle aufgeweckt. Als er nachsah, bemerkte er einen rasch davoneilenden Menschen, den er über nichk Au erkennen vermochte. Im Stalle fand er dann seine Kuh schwer verletzt, und der Verbrecher hatte dieselben Körperteile herauszuschneiden versllcht, wie in Kreidach Der rasch herbeigeholte Tierarzt, Dr. Nuß aus Rimbach, nähte die Verletzungen Ku, und man hofft, daß die Kuh noch gerettet werden kann. Wie erzählt wird, soll in der Nacht borher auch in Rohrbach bei Reichelsheim ein Kerl unter verdächtigen Umständen an einem Stalle beobachtet worden sein, der, als er sich bemerkt sah, die Flucht eHriff. Die bereits vorhandene Erregung unter der Bevölkerung hat sich noch gesteigert, und man vermutet, daß man es mit «einem sittlich! perversen, zur Bestialität neigenden Menschen zu thun hat, der sich außerdem Verbrechen im Sinne des § 175 D. R.-Str.-E.-B. zu Schulden kommen läßt. Hoffentlich, gelingt es recht bald, das Scheusal zu ermitteln.
Bingen, 5. Juli. Die Traubenblüte ist in hiesigen und benachbarten Gemarkungen vollständig vorüber, und sie ist sehr gut, ohne irgend einen Zwischenfall, verlaufen. Die jungen Träubchen sind schon so groß wie Erbsen und wachsen bei dieser Witterung sehr schnell. Wenn keine ungünstigen Verhältnisse eintreten, darf man hier auf zwei Drittel Ernte rechnen.
Limburg, 5. Juli. Ein Mann namens Weber aus Großen-Linden bei Gießen, der im hiesigen Landgerichtsgefängnis von einer smonatigen Strafe wegen fahr« lässiger Körperverletzung noch etwa 6 Wochen zu verbüßen hatte, erlitt bei der Arbeit auf der Busch'schen Brauerei einen Schlaganfall. Er wurde ins Gefängnis zurückgebracht, und sollte, als sich sein Zustand verschlimmerte, nach dem Krmkenhause abgeführt werden. Auf dem Transport dorthin starb er. Er hinterläßt eine Frau und 5 Kinder.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In unserer Korrespondenz Q »Aus dem oberen Vogelsberg" (Nr. 153) muß es lauten: Die anderen Amtszeichen waren vorhanden. — Dem Fechtsport ist, wie gemeldet wird, am kgl. Gymnasium in Wiesbaden ein Platz in dem Lehrplan eingeräumt worden. Gymnasialdirektor Pro- feffor Dr. Breuer, selbst Fechter, steht dem Sport sehr sympathisch gegenüber und gestattet den Schülern der beiden obersten Klaffen, neben dem Turnen auch das Fechten zu ab en.
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