Inehrung des Wertes der Güter und zur Erhöhung des 'Preises beiträgt, auf der öffentlichen Erörterung die Be- hauptung ausscheiden, daß der Handel, dem nur die Ver-, Teilung der Güter zufalle, eine minderwertige Thätigkeit gegenüber dem auf die unmittelbare Erzeugung von Gü-- lern gerichtete Thätigkeit darstellt. Der Urquell unseres gesamten wirtschaftlichen Wohlstandes sei aber deutsche Arbeitskraft und deutsche Arbeitslust. Diese zu erhalten und ihr fortgesetzt neue Gebiete der Thätigkeit zu erschließen, müsse unser aller Aufgabe sein. Nur in diesem Zeichen können wir im friedlichen Wettbewerb der Völker siegen^ — Der Handelstag beschloß hierauf eine Resolution zu gunsten der Flotten-Vorlage sowie eine weitere gegen die bekannten Reichstagsbeschlüsse zum Fleische b e s ch a u - G e s e tz. — Der deutsche Handelstag hielt heute abend im großen Saale des Kaiserhofes ein Festmahl, zu dem die hervorragendsten Vertreter des Handelstages, Handelsminister Brefeld und einige Vertreter anderer Ressorts erschienen waren. Der Vorsitzende, Geh. Kommerzienrat Frentzel, brachte das Hoch auf den Kaiser aus. Adolf Woer m an-Hamburg begrüßte den Handelsminister und die übrigen Vertreter der Regierung. Minister Brefeld bemerkte, daß er dem Handelstage fern geblieben und sich nur durch Kommissarien habe vertreten lassen, weil er, der Chef des Ressorts, als Staatsminister zugleich die Interessen aller Stände gleichzeitig wachreu und den Blick auf die Gesamtpolitik gerichtet halten müsse, während der Handelstag begreiflicherweise eine Spezials Vertretung der Interessen des Handels und Gewerbes sei.. Er freue sich der gegenwärtigen Blütezeit des Verkehrs, freue sich, lauter vergnügte Gesichter um sich zu sehen. Er verkenne aber auch die Gefahren der Zukunft nicht, die Vorsicht erheischen. Als solche Gefahren bezeichnete er die Möglichkeit handelspolitischer Verwickeln n g e n. Die Weisbeit der Regierung werde bestrebt sein, sie zu vermeiden, aoer man müsse mit Volksströmungeu rechnen, wie Panslavismus, Chauvinismus und dem neuerdings hervortretenden Imperialismus, die eine gewisse Gefahr für den Frieden in sich bergen. Das bot dem Minister die Ueberleitung zu dem sehr beifällig aufge-r nommenen Schluß, in dem er. die Notwendigkeit einer großen Flotte für Deutschland hervorhob. Geh. Kommer-, zienrat M ich el-Mainz gedachte der anwesenden Vertretet der Presse.
— In einem Leitartikel über die Aussichten der Flottenvorlage sagt die „Germania": Die Regierung könne nunmehr nicht einen Augenblick zweifelhaft darüber sein, daß sie selbst die Lösung der Deckungsfrage alsbald in Angriff nehmen muß und eine befriedigende Lösung der Deckungsfrage der Budget-Kommission nach Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen vorzulegen hat. Die Regierung würde sich andernfalls durch Beiseiteschiebung der Deckungssrage in eine Position versetzen, die im Falle einer Reichstagsauflösung ihre gründlick)e Niederlage von vornherein besiegeln würde. Mit einer befriedigenden Lösung der Deckungssrage seien aber keineswegs alle Schwierigkeiten überwunden, bezw. die unveränderte Annahme der ganzen Flottenvorlage gesichert. Tie Budget-Kommission dürfe mit ihrem Entgegenkommen auch auf ein Entgegenkommen seitens der Regierung rechnen, und ohne ein solches sei eine Verständigung nicht möglich.
— Wie die „Berliner Neuesten Nachrichten" hören, befindet sich die Frage, ob die M e d i z i n a l - V e r w a l - tung vom Kultusministerium abgetrennt und auf das Ministerium des Innern zu übertragen sei, noch im Stadium der Erwägungen. Für die Abtrennung spreche in erster Linie die Ueberlastung des Kultus-Ministeriums, gegen die Lostrennung der Medizinal-Vertvaltung aus ihrem jetzigen Verband sei anzuführen, daß ein lebhafter Zusammenhang zwischen dem Kultusministerium und den Medizinalwissenschaften dringend erwünscht ist.
— Die „Deutschsozialen Blätter" berichten: Ueber den Abg. Ahlwardt schreibt die Chicagoer „Abend-Presse"; Ahlwardt soll jetzt wohlhabend sein, fleißig Schulden bezahlen und den Versuch machen, Teilhaber des Berliner Antisemiten-Organs, der „Staatsbürger-Zeitung" zu werden. Es heißt, Ahlwardt habe eine Bergwerks-Gesellschaft zu stände gebracht, die sich den Betrieb eines verfallen gewesenen ungarischen Bergwerks angelegen sein lasse. Als Gründergewinn seien ihm fünfzehn oder sechzehn Anteilscheine zuteil geworden, wovon er einen für 20000 Mark verkauft habe. — Dazu sagt die „Staatsb.-Ztg.": WcK hier über die pekuniären Verhältnisse des Abg. Ahlwardt erzählt wird, ist uns zu unserer Freude vor einiger Zeit schon als verbürgt mitgeteilt worden. Daß Herr Ahlwardt aber den Versuch gemacht habe, Inhaber der „Staatsbürger- Zeitung" zu werden, wissen wir nicht. Wohl aber wissen wir, daß die zu solchen Versuchen erforderliche Voraussetzung auf feiten der „Staatsb.-Ztg." nach jeder Richtung fehlen würde.
— Der Landeseisenbahnrat hat sich int Einverständnis mit der preußischen Eisenbahnverwaltungr gegen die Aufhebung der Exporttarife für Kohlen ausgesprochen.
Ausland.
Kopenhagen, 6. April. Das Zarenpaar wird im Juli hier eintreffen und im Schloß Fredensborg vier Wochen wohnen.
London, 6. April. Dem Bureau Laffau wird aus Viktoria (Britisch Kolumbia) gemeldet: Die Oriental Steamship Company hat die Mitteilung erhalten, daß man in Japan einen Krieg für unvermeidlich halte. Die Ausländer verließen zu Dutzenden die Verlragöhäfen. Japan mobilisiere eine Torpedoslotte und beschleunige die Heranschaffung von Vorräten für die Armee und die Marine. Inzwischen beeile sich Rußland „fieberhaft" mit dem Bau der sibirischen Eisen, bahn, an der Tag und Nacht gearbeitet werde. Rußland unterhandle auch in Peking wegen Ankaufes der inneren chinesischen Eisenbahn.
— DaS „Reuter'sche Bureau" meldet aus Accro (Goldküste) 5. April: In Aschanti find unter den verschiedenen Stämmen Feindseligkeiten ausgebrochen. Die Telegraphendrähte find zerschnitten, die Verbindung ist unterbrochen. Vor hier begaben fich starke Abteilungen
Haussas nach dem Inneren. Die Lage erscheint ernst. Der Gouverneur befindet fich mit seiner Frau in Kumassi.
— Cecil RhodeS ist heute früh, von Kapstadt kommend, in Southampton eingetroffen.
Paris, 6. April. Der „Moniteur Universel" behauptet, Oberst Marchand habe sich bei seinen Vorgesetzten über die polizeiliche Ueberwachung beschwert, die über ihn verhängt sei. Die Antwort sei der Befehl gewesen, unverzüglich zum Regiment zurückzukehren, obwohl der Urlaub des Obersten noch nicht abgelausen war. Marchand habe daraufhin seinen Abschied verlangt.
— Dem „Eclair" zufolge hat Minister Millerand an. geordnet, daß die Kolossal st atue, welche die Haupt- pforte der Weltausstellung am Konkordienplatze krönt, abgetragen werde, da fie die Stadt Paris nicht in der traditionellen Gestalt, sondern in einem modernen Kostüm darstellt. Es heißt, daß in der Kammer deswegen eine Interpellation eingebracht würde.
— Die Kammer setzte heute die Verhandlungen über die Kolonialarmee fort. General Gallifet widerlegte in drastischen Ausführungen die Befürchtung eines Staatsstreiches. Die Kammer stimmte schließlich für die Unterstellung der Kolonialarmee unter das Kriegsministerium.
Madrid, 6. April. In Tanger sind das Panzerschiff „Carlos Quinto" und ein Kanonenboot eingetroffen. An Bord deS Panzerschiffes wird die außerordentliche spanische Gesandtschaft nach Mazagan abfahren. Dort wird die Gesandtschaft von einem zahlreichen Gefolge erwartet, das sie nach Marrakesch zum Sultan begleitet.
Rom, 6/ April. Der Kampf der italienischen Opposition ist nicht umsonst gewesen. Wenige Tage nach Vertagung der Kammer ist durch königliches Dekret das sogenannte „deoreto legge" aufgehoben worden. Damit fallen die verfassungswidrig seinerzeit durch königliche Verordnung verfügten Beschränkungen der politischen Rechte.
Wien, 5. April. Heute sprach der Vorstand der österreichischen israelitischen Union beim Ministerpräsidenten v. Koerber vor, um Beschwerden der jüdischen Bevölkerung, insbesondere bezüglich des Antrages Schneider zu unterbreiten. Der Sprecher meinte, in Wien sei die Brutalität der Worte, die so empöre, auf dem Lande folge dann die Brutalität der That. Der Ministerpräsident bedauerte die Brutalität des Tones, die in den BertretungS- körpern eingeriffen sei, versicherte die Deputation seines Wohlwollens, und versprach, die vorgebrachten Wünsche nach Thunlichkeit zu berücksichtigen.
Wien, 6. April. Im niederösterreichischen Landtage interpellierte Abg. Ofner, ob die Regierung endlich geneigt sei, gegenüber den durch die Blutbeschuldigungen gegen die Juden hervorgerufenen gemeinschädlichen Ver- Hetzungen die nötige Energie aufzubieten und insbesondere die Urheber derselben aufs schärfste zu beaufsichtigen. Die gemeinsame Ministerkonferenz erledigte in ihrer heutigen Nachmittagssitzung das gemeinsame Budget. Dasselbe weist nur eine unbedeutende Erhöhung auf, da die Frage betreffend Erhöhung des Truppenkontingents und die Frage betreffend die Schnellfeuergeschütze für die parlamentarische Erledigung Vorbehalten bleiben. Nach dem „Neuen W. Tagbl." verlangte der Kriegsminister die Einführung von Schnellfeuergeschützen sowie die Erhöhung des Präsenzstandes und drohte mit seiner Demission. Die beiderseitigen Regierungen traten entschieden diesen großen Mehrforderungen entgegen und gestanden nur ein Plus von 3 Millionen für Marinezwecke zu.
Budapest, 6. April. Der im Vorjahr gegründete radikale Studentenverein wurde durch den UniverfitätS- fenat aufgelöst und gegen sämtliche Vorstandsmitglieder das Disziplinarverfahren eingeleitet.
Konstantinopel, 6. April. Kaiser Wilhelm dankte dem Sultan für die ihm und der Kaiserin durch den Flügeladjutanten Grafen Löwenthal übersandten Gemälde und den freundlichen Empfang der durch Konstantinopel durchreisenden deutschen Offiziere und Beamten. — Marschall Ghazi-Osman Pascha ist gestern Nachmittag mit großen Ehren bestattet worden. Zum Nachfolger als Oberstmarschall ist Ed em Pascha, der Oberkommandierende im thessalischen Feldzuge und Schwager des türkischen Botschafters in Berlin, ausersehen.
Washington, 6. April. Das Repräsentantenhaus beriet über die Flottenvorlage, über die der Bericht des Ausschuffes entgegengenommen wurde. Die Vorlage umfaßt eine Ausgabe von 61219916 Dollars, die größte Summe, die jemals im Hause für eine Forderung zur Beratung stand. Der Entwurf empfiehlt den Bau von zwei Hochsee- und Küstenlinienschlachtschiffen zu je 13500 Tonnen, vvn drei gepanzerten Kreuzern zu 13 000 Tonnen und drei geschützten Kreuzern zu 8000 Tonnen. Ueber die Panzersrage spricht sich die Mehrheit des Ausschuffes dahin aus, daß nach der Meinung aller Marine- Autoritäten gegenwärtig der beste Panzer der sogenannte Krupp-Panzer sei, den alle Nationen verwenden, und daß es nahezu Verrat wäre, einen anderen als den besten Panzer zu empfehlen. Der Bericht der Minderheit wendet sich gegen die übermäßigen Ausgaben für Panzerung.
Ackates und VroomzieUrs.
** Vo n der Universität. Sem esterchron ik. Die Zahl der im vergangenen Wintersemester immatrikulierten Studierenden (802) ist hinter der des Sommersemesters (814) nur um ein geringes zurückgeblieben, während sie die des vorhergegangenen Wintersemesters (733) stark übertroffen hat. Wenn sich, wie ja zu erwarten, die Frequenz unserer Hochschule in dem Maßstab der letzten Jphre weiter hebt, werden wir bald die Studentenzahl 1000 anschreiben können. Die Veränderungen inerhalb des Lehrkörpers sind verhältnismäßig sehr erheblich. Die
ordentlichen Profefforen der Chirurgie Dr. Bose, der Natwnalokonomte Dr. Laspeyres und der Veterinär- '?bbmn Dr Pflug find aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand getreten, der ordentliche Profef or des Strafrechts Dr. Frank hat einen Ruf nach Halle a S der ordentliche Professor der Physik Dr. W i e n einen solchen nach Würzbura angenommen, aus geschieden ist endlich der Lektor der französischen und englischen Sprache Professor Pichler. Dagegen sind ernannt worden- zum ord. Professor der Chirurgie und Direktor der chirurgischen Klinik der bisherige außerordentliche Professor Ober-Arzt an der chirurgischen Klinik, dahier Dr* P. Poppert, zum ordentl. Professor der Nationalökonomie der bisherige ord. Professor in Greifswald Dr' M. B i e r m e r, zum ord. Professor der Veterinärmedizin und Direktor des Tierhospitals der bisherige Kreistierarrt in Ortelsburg in Ostpreußen Dr. W. Pfeiffer, ord. Professor des Strafrechts der bisherige ord. Profejfvr in Breslau Dr. W. Beling, zum ord. Professor der Physik der bisherige außerord. Professor in Leipzig Dr. W. Drude, ferner zum ord. Honorarprofessor und Direktor der Veterinäränstalt der bisherige außerord. Professor dahier Dr. Fr. E i ch b a u m. Die Herren Pfeiffer und Eichbaum haben ihr neues Amt bereits angetreten, die anderen Herren übernehmen es zu Beginn des Sommersemesters. Habilitiert haben sich: für Anatomie Dr. Br. Henneberg, der seine Vorlesungen bereits begonnen hat, ferner für Augenheilkunde Dr. Fr. B e st, für Chemie Dr. W. Eidman n. An die Stelle des Lektors für französische und englische Sprache, Professors Pichler werden zu Beginn des Sommersemesters zwei Lektoren treten, je einer für die beiden Sprachen.
** Die Erneuuung des ProfefforS Dr. Biermer in Greifswald zum Nachfolger des hier in den Ruhestand getretenen Geheimrat Prof. Dr. Laspeyres ist vom Großherzog vollzogen worden. Ferner hat der Großherzog dem Pfarrstassistent Dr. Heußel zu Gießen die evangrl. Pfarrstelle zu Flonheim, Dekanat Alzey, übertragen.
** Zulassungen zur Rechtsanwaltschaft. Arn 2. Januar wurde der Rechtsanwalt und Notar Arthur S t ah l in Friedberg zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim, am 3. Januar wurde der Rechtsanwalt Ludwig Bender in Darmstadt zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg, am demselben Tage wurde der Gerichtsaccessist Dr. Siegfried Guggenheim in Offenbach zur Rechtsanwaltschaft bei der Kammer für Handelssachen und bei dem Amtsgericht daselbst, am 14. Februar wurde der Notar August Scheuermann in Osthofen zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht daselbst, am 24. Februar wurde der Gerichtsassessor Jakob Ernst Mann aus Wonsheim zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Oppenheim, an demselben Tage wurde der Gerichtsassessor Karl Nikolaus Franz aus Mainz zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Osthofen, am 23. März wurde der Rechtsanwalt Hermann Kampf in Osthofen zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht der Provinz Rheinhessen, Kammer für Handelssachen, in Worms und bei dem Amtsgericht Worms — zugelafsen.
* * Aufgabe der Zulassung zur Rechts- an walt schäft. Am 7. Januar hat der Rechtsanwalt Ludwig Labroisse zu Gießen die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Ober- hesfen aufgegeben.
* * Schuldien st nachrichten. Am 22. Januav wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Okarben, Kreis Friedberg, Johannes Höck auf sein Nachsuchen, mit Wirkung von Ende März an, am 26. Februar wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Fleschenbach, Kreiss Lauterbach, Philipp Stein, mit Wirkung vom 20. Fe-» bruar an — aus dein Schuldienste entlassen.
* * Erledigte Lehrer stellen. Erledigt sind i di« mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an den Gemeindeschule zu M a i b a ch, Kreis Friedberg. Mit deu Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden; eins mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Bieber, Kreis Offenbach — beide mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt.
* * Aus dem Gerichtsdieust. Ernannt wurde am 30. März der Registrator bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Karl Pfeiffer zum HilfsgerichtSschreiber bei dem Amtsgericht Mainz mit Wirkung vom Tage des Dienstantrittes seines Nachfolgers.
• * Ernannt wurden am 30. März der Amtsgerichts diener bei dem Amtsgericht Ulrichstein Georg Lohnes zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Höchst mit Wirkung vom Tage deS Dienstantritts seines Nachfolgers, und der Fußgendarm Jakob Delp in Schotten zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Ulrichstk'm mit Wirkung vom Tage feines Dienstantritts an.
* ♦ Wasserleitung betr. Wir machen auch an dieser Stelle auf die heutige Bekanntmachung des Wasserwerkes aufmerksam, wonach am nächsten Montag auf dem Marktplatz und Umgebung die Wasserleitung teilweise ab- gesperrt wird.
□ Darmstadt, 7. April. (Teleph. Meldung.) Dem Beigeordneten Luh zu Gr. Linden ist das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „für langjährige treue Dienste" am Bande des PhilippSordenS verliehen worden.
m. Treysa, 6. April. Der hiesige Verschönerungsverein hielt gestern im Gasthaus „Zur Burg" seine Generalversammlung ab. Nachdem der Vorsitzende, Rektor Roese, den Jahresbericht erstattet und dem Kaffenführer, Straßenmeister Born, Entlastung erteilt worden war, wurde der seitherige Vorstand wieder gewählt. Obschon der Verein nur etwa 80 Mitglieder zählt und nur eine Mark Jahresbeitrag erhebt, hat er dank dem Entgegenkommen der städtischen Behörden doch schon viel zur Verschönerung der hiesigen Stadt und ihrer Umgebung beigetragen, und es wäre eine regere Beteiligung an den Bestrebungen deS Ver- schönerungSvereinS zu wünschen. — Einen empfindlichen Verlust erlitt ein Fuhrmann aus Niederaula, der eine-
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