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Eichenstämme mit 90,93
der
(General-Depot der Sektkell. Wachenheim.)
Gnauth.
2578
Lahn-Kies
Lahn-Sand
METs Stoffwasehe
Heyer.
2645
r,
Weißweine
1896er L
36, 40 Mk.,
Heyer.
2637
Hirzenhain (Hessen).
1850
Gesangbücher
in großer Auswahl empfiehlt
2611
Wilhelm Klee, MarktstrO 2.
-Porstt'igornttiu'il
8,19
4,06
224
12
13
2
17
51
9
49
6
42
350
1420
550
äusserst vorteilhaft.
W trägt jedes Stück.
Gießen, 4. April 1900.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
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Eichen-Nutzscheithotz. Buchen-Scheitholz, Gichen-Scheitholz, Buchen'Knüppel, Ttchen-Knüppel, Buchen-Stockholz, Eichen-Stockholz,
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Im Gebrauch
Diese Handelsmarke
Die SchmßeigkruW vom 3 d. Mts. in der Oberförsterei Schtffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 21. April an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werdrn. Die Ueberwetsung des Holzes erfolgt Montag den 23. April, morgens 8 Uhr.
Gießen, 6. Aprll 1800.
Großh. Oberförsterei Schiffenberg.
Die Hotzversteisemllg vom 5. d. Mts. in der Oberförsterei Schtffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 26. Aprll an bei Großh. Rentamt Gießen »ezogen werden. Die Ueberwetsung >es Holzes erfolgt Freitag den 27. April, morgen» 8 Uhr.
Gießen, 6. April 1900.
Großh. Oberförsterei Schiffenberg.
Flasche Mk. 1.80, 2.50, 3 —, 3,50, 4,— 5.—
Cognac zuckerfrei Flasche Mk. 3—
Vorzüglich für Genesende und Zuckerkranke.
Literflasche Mk. 2.—.
Haupt-Niederlage für engros und detail:
Ad. Geisse in Giessen.
Ärztlich empfohlen.
Preise stehen auf den Etiketten.
Billig, praktisch, elegant,
von Leinenwäsche kaum zu unterscheiden.
Hohversteigerung
im Gießener Ztadtwald.
Dienstag den 10. April 1900, vormittags IO1/* Uhr begrünend, sollen im Gießener Sradtwald im Distrikt Waldshute, Hainges- beben, Aue und Charlotten- Wald versteigert werden:
chneide- und Mühl-Einrichtungen, KreiSsäge-Anlagen, Wasser, rüder, Transmissionen, Thonwalzen (Erdmühlen), Drainrohr« pressen re. liefern in solidester Ausführung
Eisenwerke Kirzenyain & Lossar
Hohversteigerung.
Dienstag bett IO. April, vormittags von 9 Uhr ab, werden au« den Distrikte« Hainbuch, Buchwald, Scheid, Fortbachreck,Zipfen, wald, Bommenstet« und «rpenstrauch versteigert:
Stämme: 66 Eichen von 3—12 m Länge und 20-73 cm Mittendurch. Keffer = 35,50 fm; 5 Nadel von 5—10 m Länge und 23—45 cm Mittendurchm. = 3,22 fm; 1 Buche 6 m Länge und 50 cm Mittendurch. mcffer^?'18 fm> Nutzknüppel
5 Eiche; ferner Scheiter rm: 169 Buche, hierunter 29 rm II. Kl - Knüppel rm: 6 Buche; Reista rm: 10 Eiche, 15 Nadel.
Es kommen nur die rot unter- strichenen Nummern zum Ausgebot. Zusammenkunft: Ausgang Treis au der Kreisstratze nach Mainzlar. Weitere Auskunft er- tßtkn Me Forstwarte Stein und Schick zu Treis. 2639
Treis a. d. Lda, den 4. Aprll 1900. Großh. Oberförsterei Treis.
Schneider.
Vorrätig in Giessen bei: Ernst Balser, Ottmar Köhler, H. Kühn, Seltersweg 36, C. Steinhäuser, Neuenbäue, Wilh. Klee, Marktstiasee 2, Julius Hoos, Bahnhofstrasse 41, Ph. Lüdeking, Selters weg 5.
In Hatzbach bei A. Weickhardt.
Man hüte sich vor Nachahmungen, welche mit ähnlichen Etiketten, in ähnlichen Verpackangen u. grösstenteils auch unter denselben Benennungen angeboten werden, und fordere beim Kauf ausdrücklich 2262 echte Wäsche von Mey & Edlich.
Die Zusammenkunft ist an Grünbergerstraße amBahnwärterhaus.
Garten-Sand.
SV Anfuhr prompt und billig. 2500
Fabrik, von
LEIPZIG-PLOITZ.
Rumän. Hoflieferanten.
Buchenstämme „
Nadelstämme „
Dekanntmachung.
Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur Unterhaltung der städtischen Gebäude, Straßen u. s. w. im Rechnungsjahr 1899/1900 ausge- führten Arbeiten und Lieferungen stnd bei Meldung der Nichtberück- sichtigung bis längstens den 1. Ma d. IS. in doppelter Ausfertigun an uns einzureichen.
Gießen, am 4. April 1900. Das Stadtbauamt.
Schmandt. 2610
Versteigerung.
Montag den V. April d. IS., nachmittags 3 Uhr, versteigere ich im Auftrage der Konkursverwaltung in der Villa Hopfner, Moltkestratze 8, einen Teil des zur Konkursmasse gehörigen Mobiliars, nämlich: 2 Kleiderschränke, 1 Kommode, 1 Chaiselongue, 3 Tische, 10 Stühle, 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 1 Nachttisch mit desgl., 7 Waschgarnituren, 2 Bilder, 1 Gesindebett, 2 Spiegel, 1 Kassette, 2 Flaschenstünder, 1 Weinbowle, 1 Bowle in Kupfer mit Ständer, 1 Zweirad mit Ständer, 6 Fahrradlaternen, 36 FlaschenWeißwein, lbFlaschen Boxbeutel, 1 Vogelkäfig u. a. m.
Die Versteigerung findet bestimmt statt. Eingang vom Garten aus.
2632 Geissler, Gerichtsvollzieher.
^reisNste, 60 div. Sorten enthaltend, I
owie Aroöen gratis zu Diensten. I T *
Fr. Le© Nachf. Conr. Rübsamen, Gießen.
Lagerplatz: Rodberg. Comptoir: Lahustrahe 1!
Hchversteigerung.
Dienstag den 10. April, von nachmittags 2‘/2 Uhr ab, werden im Freiherr vo» Milchliug'sche« Oberseilbachswald bei Treis a. d. Lda. versteigert: Scheiter rm: 104 Buche, 2 Eiche- Knüppel rm: 14 Buche; Reisig rm: 140 Buche; Stöcke rm: 21 Buche.
Zusammenkunft: am Jad- hänscheu. 2640
Treis a. d. Lda., 4. Aprll 1900.
Schneider, Oberförster.
Für Ratten und Mäuse.
Massenvertilgungsmittel mit wirklicher Witterung sind Rattenwürste
„Glires“
für Menschen und Vieh unschädlich.
Alleinige Fabrikanten R. Paul & Co. Leipzig, h Mk. 0,30, 0,60 und 1,00. Zu haben in der 1086
Hirschapotheke Dr. Julius Caesar. >
Wellen Buchen-Reisig, „ Eichen-Reisig, „ Radel-Reisig-
Deutsche Wne
Rheinweine.
Laubenheimer. Appenheimer. Mcrsteiner.
Kochheimer.
Moselweine.
Mofel-Hischweln. Aeltingcr Arauneverger.
Ffälzer Weine.
AürKheimer. Ungsteiner.
Aorster Iraminer.
Ferner empfehle in größter Auswahl:
Spanische, Zkortugiestsche, Hriechische, Zlngarische, Atatienische und Aranzöstsche Weine.
Deutsche Schaumweine.
Seltersweg 71. [2615
Erste Kießerrer
Volksküche
Neustadt 54
empfiehlt
guten Mittagstisch und Abendessen von 85 Pfennig an, sowie kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit.
Kassee per Taffe von 6 Pfennig an.: Indem ich versichere, meine werten; Gäste zufriedenzustellen, bitte ich, mein । Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen.
01261 Hochachtungsvoll
Friedrich Volz.
Gleichzeitig mache ich darauf aufmerk- am, daß ich mein Flaschenbiergeschäft in unveränderter Weise weiter betreibe.
^Cognac■
aus der MEY & EDLICH, Kgl. Sächs. u. Kgl.
1895er L 45, 50, 60, 70, 80 „
Rolwkine SK1 so; «0
Die 100 Liter ab hier.
F. Brennfleck, 1457
Weingut Schloß Kupperwolf, Edesheim (Mal,).
Gemüse- mid Obstkonserven anerkannt beste Fabrikate zu billigst.
Preisen empfiehlt 2122
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Marktstrasse 4. Telephon 119.
Das FaHonuiere« u. Waschen von Sttohhüten für Damen, Herren und Kinder, nach neuesten Formen, wird rasch und billigst besorgt.
A. Fangmarrrr, Bahnhofstr. 29.
hundert in Deutschland fußfassende Humanismus und die Reformation Wandel, und nun begann auch eine nationale deutsche Wissenschaft zu erwachsen, die bald herrlich emporsproß und schließlich zu einer Blüte geführt hat, die jetzt neidlos von allen Nationen anerkannt wird. Nachdem so die Gestaltung des wissenschaftlichen Lebens bis in die Tage der Gegenwart in fesselnder Weise geschildert ist, empfängt man interessante Belehrung über Ursprung, Wesen und Zweck zahlreicher akademischer Einrichtungen, die sich, wenn auch in angepaßter Form, bis in die Jetztzeit erhalten haben.
Zwei besonders anziehende Abschnitte bilden unzweifelhaft für jeden Studierten die dann folgenden Kapitel, die die studentischen Sitten und Gebräuche, sowie das Fechten und die Mensur, behandeln. Hier wird das Leben des Bruders Studio im Wandel der Zeiten in anschaulichster Weise dargestellt. Die Burschenwelt mit ihrem romantischen Zauber, der den, der sie einmal betrat, bis in das späteste Atter verjüngend umfängt, thut sich vor dem Leser auf und wir sehen, wie der deutsche Student treu festgehalten hat an alten Vermächtnissen. Nicht nur in der Hochhaltung der altberühmten akademischen Freiheit durch sechs Jahrhunderte hindurch, sondern auch in der Beachtung der äußeren Form, in den Gewohnheiten und Einrichtungen des akademischen Lebens ist er im großen und ganzen erstaunlich konservativ gewesen. Daß im Rahmen dieser Schilderung das Kommersieren, der Komment und das Fechten, diese Hauptkennzeichen seiner Eigenart, einen breiten Raum einnehmen, ist begründet. Die Korporationen, als die eigentlichen Träger und Wächter dieser akademischen Palladien, erfahren demgemäß eine eingehende Beachtung und ihre Geschichte wird aus den ersten Anfängen heraus mit Aufmerksamkeit und verständnisvoller Darstellung bis
in die neueste Zeit hinein verfolgt. Aber das Bild bleibt nicht auf diese Züge beschränkt; der Student wird uns auch in seiner sozialen Stellung, in seinen Beziehungen zur Wiffenschaft, zu seinen Lehrern und dem Bürgertum eingehend geschildert und wir lernen sein Wesen zu jeder Zeit aus seiner Umgebung heraus verstehen und richtig beurteilen. Der Wert dieser Abschnitte darf namentlich für den angehenden akademischen Bürger als außerordentlich hoch bezeichnet werden. Dieser sieht sich mit berechtigtem Stolz als den Erben eines reichen und ehrwürdigen kulturgeschichtlichen Schatzes, den zu hüten und hochzustellen seine vornehmste Aufgabe sein muß. So manche Einrichtung und studentischen Brauch, den viele bisher mechanisch, ohne Kenntnis seiner eigentlichen Bedeutung, geübt haben, wird er mit vollem Bewußtsein seines Sinnes betrachten und so doppelte Freude daran haben.
Der zweite Teil, der in einer Reihe anschaulich geschriebener Monographien ein treffendes Bild jeder einzelnen Universität und Technischen Hochschule dem Leser entrollt, ist von besonders praktischem Nutzen. Es ermöglicht dem Studenten), dem bereits immatrikulierten, wie dem angehenden, sich über die. Eigenart einer jeden Hochschule, ihre Entstehung, ihre wissenschaftliche Besonderheit, ihre landschaftliche Lage, die spezifische Färbung des an ihr herrschenqen studentischen Treibens, namentlich des Ver- bindungs- und gesellschaftlichen Lebens, ein klares Bild zu verschaffen, und danach die Wahl der für ihn und seine besonderen Neigungen und Jutereffen in Betracht kommenden Hochschule zu treffen.
Sieben Seiten des stattlichen Werkes find unserer Umverfität Gießen gewidmet. Der Berfaffer plaudert m gefälliger Tonart von dem Charakter der Stadt, der landschaftlichen Lage, die er lieblich findet, von der Grün
dung der Universität, ihren Zuständen im 17. und 18. Ich:« hundert, von den Anfängen der Korporationen, die aal dem Jahre 1773 datieren, als relegierte Jenenser litt einen Amizistenorden gründeten, von den im Laufe k Jahre dann erstehenden Orden und Landsmannschaften, )<n Gießener „Schwarzen", de» Burschenschaften und Loch? und den heutigen Korporationen, von der Universität in: 19. Jahrhundert, de» Instituten, der Frequenz, die übrige etwas zu niedrig, auf über 700 statt auf über 800 an* gegeben wird, und endlich von dem Charakter der Hsü schule. AIS solchen erkennt der Verfasser das „auSgeprögü Bewußtsein des Studenten", und auf wissenschaftliche!! Gebiete findet er „ein ehrliches Streben nach Freiheit bc Forschung". Im Bilde sehen wir dann die Ruine Nei' berg, Schloß Braunfels, das alte Gießen, den eine gllsst Seite einnehmenden Auszug der Gießener Studertr: auf den Staufenberg, 7. bis 9. August 1846, id der im Besitze der Hassia befindlichen, heute sehr seltene und nur in wenigen Privatfamilien noch vorhanden» Lithographien, ein Panorama Gießens von der Starke burgerkneipe aus, das neue Univerfitätsgebäude mit bto chemischen Laboratorium, und endlich den Staufenberg.
Dem ehemaligen Studenten, dem Alten Herrn ii Philistertum wird auch dieser Teil des prächtigen Werkel wie sein gesamter Inhalt mit den zahlreichen Illustration»! eine dauernde Quelle schönster Erinnerungen sein, jener n« verblüffenden Erinnerungen, aus denen jedem ehemalig" Akademiker ein unverfiegbarer Born ewiger Jugend fließt
— ,63/ Ein junges Ehepaar befindet sich in Gesellschaft meiert. Herren auf einer Eisenbahnfahrt. Nachdem sie aus einem der längs!« Tunnels der Gotthardbahn ans Tageslicht kommen, wendet sich bli Dame an ihren Gatten: „Robert, es hat geküßt, warst Du's?"


