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Fit. 56 Drittes Blatt. Donnerstag de« 8. März
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Amtlicher gelt Bekanntmachung.
Bom 1. April dS. IS. ab tritt ein neues Mobil- machnngS-EinberufungSverfahren in Kraft. Hierzu ist es notwendig, daß sämtliche Mannschaften des Beurlaubtenstandes (Reserve, Landwehr 1. und 2. Aufgebots und Ersatzreservisten) ihren derzeitigen Wohnort bei ihrem zuständigen Bezirksfeldwebel gemeldet haben müssen. Etwaige noch nicht vollzogene An- und Abmeldungen haben daher sofort zu erfolgen.
Zuwiderhandlungen werden bestraft.
Gießen, den 28. Februar 1900.
Großherzogliches Bezirks-Kommando.
Detring, Oberstleutnant und Kommandeur.
Gießen, am 3. März 1900.
DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen
.« Sie Großh. Bürgee«eistereie» des Kreises.
Vorstehendes wollen Sie in Ihrer Gemeinde zwei- bis dreimal ortsüblich bekannt machen lassen.
v. Bechtold.
Statistisches über Gast- enb Schonkwirtfchafterr.
Bei der Beratung unserer Stadtverordnete», das inzwischen eingeführte O r t s st a t u t den Nachweis des Bedürfnisses bei Errichtung von 6 ast- und Schankwirtschaften betreffend, wies der Referent, Beigeordneter Wolff, auch auf die Mitteilungen des statistischen Amtes der Stadt Dortmund hin, um darzuthun, wie nötig es sei, den weiteren Gründungen bent neuen Wirtschaften in unserem Gemeinwesen durch Ortsstatut einen Riegel vorzuschieben. Das im Druck erschienene Heft, der im Auftrage der Stadt Dortmund herausgegebenen statistischen Mitteilungen, betreffend die Gast- und Schankwirtschaften in den deutschen Gemeinden über 15 000 Einwohner nach dem Stande vom November 1898, liegt uns heute vor. Die darin enthaltene Statistik beruht auf amtlichen Angaben der zuständigen Behörden mit) ist von Dr. Gustav Tenius bearbeitet. Ein Blick in diese Arbeit ist in mehr als einer Beziehung interessant und in vielen Punkten lehrreich. In Tabellen sind zuerst die Städte in chronologischer Reihenfolge nach ihrer Ein- w-chnerzahl geordnet und dabei sind zum Vergleich angeführt, wie die in den einzelnen Orten vorhandenen Bewohner auf je eine vorhandene Wirtschaft sich verteilen. Man findet hierbei die einzelnen Arten des Wirtsgewerbes, als Gast- und Logierwirtschaften, Ausschankstellen mit Branntwein, solche ohne Branntwein, sowie Branntwein- Kleinhandlungen besonders spezialisiert und endlich all diese überhaupt vorhandenen Ausschankstellen auf die Einwohnerschaft überhaupt ausgeschlagen. Der Verfasser des Schriftchens betont jedock) in seinen Erläuterungen zu den gegebenen Zahlen, daß dieselben nicht ohne weiteres icks Vergleich für die Ortschaften untereinander benutzt iverden dürfen. Die Zahlen ließen zwar erkennen, daß ui einem Ort eine verhältnismäßig größere oder kleinere rnzahl von Wirtschaften vorhanden seien, als in einer anderen Gemeinde, doch ließen sie nicht erkennen die Ursachen und die Gründe, auf welche diese Unterschiede zurückzuführen seien. Es wird vom Verfasser unumwunden zu- gestanden, daß Universitäts- und Garnisonsstädte in der Virtschaftsfrage anders zu beurteilen seien, wie Städte ohne diese Einrichtungen, industrielle Ortschaften anders, Ivie solche mit vorwiegend ländlichem Charakter, See- und txlfenplätze anders wie Binnenplätze u. s. w. Betrachten ivir uns nun zuerst die Schankstellen-Verhältnisse der Stadt Meßen, welches 1898 23 550 Einwohner zählte und damals noch ohne ein das Wirts-Gewerbe im allgemeinen beschränkendes Ortsstatut war. Damals entfielen in unserer 6tadt 453 Bewohner auf je eine bestehende Gast- oder Logierwirtschaft, 187 Bewohner auf je eine bestehende Wirtschaft mit Branntwein-Ausschank, 2617 auf je eine der bestehenden Wirtschaften ohne Branntweinverschleiß und b>2 Bewohner auf je eine vorhandene Kleinhandlung mit Branntwein. Es entfallen auf alle vorhandenen Aus- fchankstellen berechnet 99 Bewohner auf eine derselben, tic Zahl der vorhandenen Wirtschaften stellt sich in Gießen ivie folgt: Gast- oder Logierwirtschaften mit voller (Bier uird Branntwein) Konzession 48, desgleichen ohne Schank- ßellen 4. Wirtschaften mit Branntwein-Ausschank 126, desgleichen ohne denselben 9, Kleinhandlungeu mit Brannt- wern 51, das sind im ganzen überhaupt 238 Ausschankstellen. Von diesen sind 4 mit Kellnerinnenbedienung, -iin Besitz von Brauereien, 49 welche von Brauereien ^gepachtet sind. Es werden 115 bezeichnet, welche ihr Ecvverbe in eigenen Räumen betreiben. Ferner wird an- ।
gegeben, daß in unseren Gastwirtschaften gleichzeitig 600 Fremde beherbergt werden können. Recht interessant ist der Vermerk unserer Behörde über die Frequenz der Wirtschaften in Gießen, es lautet derselbe wörtlich: Größtenteils ist der Besuch der Wirtschaften ein schwacher, weil zu viele Wirtschaften vorhanden sind. Weiter wird zugestanden, daß eine größere Anzahl unserer Gasthalter abhängig sei von den Getränkelieferanten. Ob diese Urteile, die zweifellos nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben wurden, objektiv richtig sind, ist schwer zu sagen. Soviel aber steht sicher fest, daß diejenigen Wirte in unserer Stadt, die ihr Geschäft verstehen, die Gäste zuvorkommend und freundlich bedienen, gute Speisen und Getränke zu angemessenen Preisen verabfolgen, über mangelnde Frequenz ihrer Wirtschaft sich nicht beklagen können. Deren Wirtschaften sind in der Zeit, wo überhaupt auf Gäste zu rechnen ift, hinlänglich besucht, um den Wirt und dessen Familie anständig zu ernähren, wenn wir auch zugeben, daß auch für Gießen im Wirtsgewerbe sowohl, wie ebenfalls in verschiedenen anderen Erwerbszweigen die Zeiv vorüber ist, wo man schnell reich wurde. Die scharfe Konkurrenz der Wirte unter sich hat doch mindestens das Gute gehabt, daß in unserer Stadt in den letzten 6 bis 8 Jahren zeitgemäßere Wirtslokale hergerichtet wurden, als dieselben früher hier bestanden. Wenn auch die Zeit zur Errichtung von Bierpalästen bei uns noch fern sein mag, so sind doch in den letzten Jahren Bierlokale entstanden, die, was Komfort und Einrichtung anbetrifft, auch für unsere schon großstädtisch sein wollenden Verhältnisse eine Notwendigkeit waren. Doch kehren wir zu der Dortmunder Statistik zurück und betrachten wir näher, was da speziell von den angeführten hessischen Städten gesagt wird. Da ist zuerst Mainz mit 80962 Einwohnern, von denen je 93 aus eine vorhandene Ausschankstelle entfallen; Darm- stad t mit seinen 63 745 Einwohnern ist schon solider wie oas lustige Mainz. In Darmstadt entfällt auf je 129 Bewohner eine vorhandene Ausschankstelle. Aehnliche Verhältnisse bestehen bei der 45 000 Einwohner zählenden Industriestadt Offenbach, wo auf eine vorhandene Aus- schankstelle 127 Einwohner entfallen. Worms scheint schon wieder durstiger zu sein. Bei seinen 36 000 Einwohnern entfallen 115 auf je eine vorhandene Ausschankstelle. Gießen mit 23 550 Einwohnern zählt, wie schon ausgeführt, auf je 99 Bewohner eine Ausschankstelle. In keiner der fünf hessischen Städte bestand 1898 bei Ausstellung der Statistik ein das Wirtsgewerbe beschränkendes Ortsstatut. Unter den 55 deutschen Gemeinden mit 20 bis 25 000 Einwohnern (zu denen auch Gießen zählt) welche die Statistik anführt, steht Erlangen mit 93 Bewohnern auf eine Ausschankstelle oben, oder unten, wie man's nehmen will, an. Es folgen dann der Reihe nach folgende Gemeinden mit Einwohnerzahlen auf je eine bestehende Wirtschaft oder Ausschankstelle gerechnet Gießen 99, Kreuznach 100, Speyer 116, Reutlingen 118, Saarbrücken 119, Wesel 123, Prenzlau und Apolda 125, Greifswald 126, Eschweiler 128, Eßlingen 131 u. s. w. In all diesen Gemeinden bestand, mir Ausnahme von Erlangen und Gießen, bei Festlegung dieser Zahlen ein die Schankstellengründung eindämmendes Ortsstatut, nach welchem der' Berdürsnis-Nachweis zu führen ist.
Betrachten wir nun weiter einmal das Zahlenmaterial über die kleineren Städte, welches in der Dortmunder Statistik enthalten ist. Es zeigt Gemeinden mit 15—20 000 Einwohnern, von welchen ebenfalls 54 genannt sind. Man wird da gewahr, daß es unter diesen kleinen Gemeinden Orte giebt, wo die Zahl der Einwohner, welche auf je eine bestehende Ausschankstelle entfallen, noch geringer sind, als in den beiden Universitätsstädten Erlangen und Gießen, Es sind dies St. Johann 70, Bremerhaven 72, Aschaffenburg 84, Göppingen 86, Schleswig 99. Auffällig ist, daß in den aufgeführten 72 über 50 000 Einwohner zählenden Gemeinden außer Mainz und Fürth keine Stadt vorhanden ist, wo weniger als 124 Einwohner auf eine bestehende Ausschankstelle entfallen. Wir führen nur die größten Gemeinden an, die mit * versehenen hatten bei Aufstellung der Statistik ein das Wirtsgewerbe erschwerendes Ortsstatut.
Es entfallen in Berlin 135, Hamburg 152, München 200, *Leipzig 254, ^re^Iau 213, *Dresden 213, *Köln 234, Frankfurt a. M. 145, Hannover 148, *Magdeburg 228, *Düsteldorf 293, Nürnberg 149, Königsberg 159, *Chem- nitz 237, Charlottenburg 127, ^Stuttgart 175, *Altona 218, Stettin 124, Bremen 132 Einwohner aus je eine vorhandene Ausschankstelle. In der Gruppe der 28 benannten Gemeinden von 40—50000 Einwohnern fällt Kaiserslautern mit 98 Einwohnern auf je eine Ausschankstelle auf, auch dort bestand kein Ortsstatut. Es folgt Gera mit 126, bann Offenbach mit 127 Einwohnern auf eine vorhandene Ausschankstelle, bann steigen bie Zahlen gleich auf 149 und hoher. In der gleich großen Gruppe der Städte mit 30 bis 40 000 Einwohnern, macht die hessische Stadt Worms mit 115 Einwohnern auf je eine Schankstätte den Anfang, dann folgt Heilbronn mit 116 Bewohnern. Es folgen der Reihe nach Stralsund mit 118, Thorn mit 151, Kottbus mit 161,
Tilsit mit 171, Guben mit 172 Einwohnern pro Schankstätte. Von den 260 zur Statistik herangezogenen deutschen Gemeinden wollen wir zum Schluß noch diejenigen nennen, welche nach der Zahl der Schankstellen im Verhältnis zur Zahl der Einwohner gemessen, eine förmlich tugenbbolbige Bürgerschaft besitzen müßten, doch sind wir der unmaß- geblrchen Meinung, daß dort jedenfalls viel mehr heimlich getrunken wird, als anderswo, und unstreitig ist das heimlich geübte Laster viel gefährlicher und schwerer zu bekämpfen, als da, wo man dasselbe in der Oeffentlichkeit beobachten und Maßnahmen treffen kann, um ihm zu begegnen. Es entfallen 500 und mehr Einwohner auf je eine vorhandene Schankstelle in Altendorf (51530—500), in Beerk (43 814—635), Löbtau (30 224—944), Zabrze (25108 — 930), Schalke (23000—511), Uckendorf (19 009—594), Lipine (16 601—638). Die in Klammern befindlichen Zahlen bedeuten: bie größere die Einwohnerzahl, während die andere Zahl die Bewohner angiebt, welche auf eine vorhandene Ausschankstelle entfallen. In all diesen Gemeinden ist ein gewiß sehr stramm gehandhabtes Ortsstatut in KrafH. W.
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Lokales and Krorckyielles.
(Anonyme Sittsendungen, gleichviel welchen Inhalte», werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, den 7. März 1900.
SeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 59 Jahr«, am 8. März 1841, starb zu Dresden der Dichter Christoph August Ttedge, dessen Lchrgedicht „Urania" vom Standpunkte der Kanttschm Philosophie aus in einer der Sentimentalität jener Zett entsprechenden Weise die Zweifel an der Unsterblichkeit der Seele widerlegt. Unter seinen Gedichten befindet sich auch des einst viel gesungene Lied: „Schöne Minka, ich muß scheiden". Der Dichter wurde am 14. De» zember 1752 zu Gardelegen geborm.
•* Untzerhosst — kommt oft;! Es schneit im März! WärS nur ein Scherz, Ließ' ich mirs wohl gefallen. Ernst macht arg doch Der Winter noch, Kaum läßt der Schnee sich ballen! — Manch Blümlein klein, Gar zart und fein, Das wollt' schon munter sprießen. Vor strenger Kält Das Köpfchen fällt, Nun muß das Blümlein büßen. — So greift oft bald Mit Händen kalt Der Tod in junges Leben. Blum' oder Kind, Er kommt geschwind, Und wir — wir müssen's geben k
• * *
** Gießener VolkSbad. Der Besuch des Bades im abgelaufenen Monat Februar hat — nach Badetagen berechnet — denjenigen des vorauSgegangenen Monats Januar ebenso überstiegen, wie im allgemeinen den Besuch im gleichen Monat des Jahres 1899. Insgesamt wurden abgegeben 6243 Bäder gegen 6588 im Januar 1900 und gegen 5838 im Februar 1899, oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 240 Bäder gegen 235 im Januar 1900 und 225 im Februar 1899. — Der Besuch im einzelnen hat sich verteilt, wie folgt:
Schwimmbad 3325 Männer, darunter 571 zu 10 Pf.,
594 Frauen, „ 203 „ 10 „
Wannenbäder 1. Klasse 252 Männer, 70 Frauen,
„ 2. „ 540 282 „
Dampf, und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 110 Männer, 4 Frauen,
Brausebäder zusammen 1066.
Die Personenwage wurde von 120 Personen benützt, das Bad von 3 Personen besichtigt.
*• Arbeitsgelegenheit in Paris während der Ausstellung? Die Pariser Ausstellung, welche in diesem Sommer stattfindet, wird sicher bei vielen, welche Arbeit suchen, die Hoffnung erwecken, sie könnten daselbst Arbeit finden. Es ist dringend zu warnen vor törichten Erwartungen dieser Art, denn einmal giebt es in Paris wie in jeder Großstadt eine ganze Schar Arbeitsloser, die als Ortskundige zunächst auf Anstellung in ihren Arbeitszweigen rechnen dürfen, sodann aber strömt aus Frankreich selbst eine Menge stellen - suchender Personen aller Art nach Paris, und diese werden natürlich wegen der Sprache und auch aus patriotischen Gründen von den Pariser Firmen vorgezogen. Mithin bleibt für Deutsche keine nennenswerte Aussicht, Arbeit in Paris zu finden. Wohl aber ist alle Aussicht vorhanden, daß sie sich in kürzester Frist ihrer mitgebrachten Barschaft beraubt sehen und bann mittellos in der fremden Stadt dastehen. Alle Lebensrnittel sowie die Mietspreise steigern sich im Hinblick auf die Ausstellung schon jetzt; wer also genötigt ist, eine Zeit lang ohne Verdienst nur zum Zweck der Stellensuche in Paris zu leben, muß sich darauf gefaßt machen, seine Mittel äußerst rasch schwinden zu sehen. Es ist also dringend vor unbesonnenem, planlosem Reisen nach Paris in der Hoffnung auf An-


