Ausgabe 
7.1.1900 Zweites Blatt
 
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nur festzustellen, daß keine Frage vorliegt."

Das Zentralkomite der deutschen Vereine vom Roten Kreuz theilt mit, daß die nach dem südafrikanischen Kriegsschauplatz entsandte zweite Abordnung des Vereins sich auf dem DampferHerzog" befindet, welcher am 2. Januar in Lauren^o-Marques eintreffen sollte.

Die Versetzung des bisherigen Gesandten am rumänischen Hofe, Grafen von Bray-Steinburg, in den einstweiligen Ruhestand unter Verleihung des Kronen­ordens 1. Klasse und die Abberufung des bisherigen Ge­sandten am dänischen Hofe, v. Kiderlen-Wächter, werden heute imReichsanzeiger" amtlich bekannt gegeben.

halt», um die Verschwörer aus der Klemme ziehen und sie dem Arme der Gerechtigkeit ent« _______ o___t............ UU)M,

reißen zu können. Es befinden sich Briefe darunter, | ^nieinde, die als solche sehr wohlhabend ist, soll die Bau welche von dem Anwalt Cecil Rhodes mit dem Leiter der 1 cn" südafrikanischen Abteilung des Kolonialministeriums ge­wechselt worden sind, und worin z. B. die Namen der-

Bülow.

Bei der heutigen Hofjagd in Buckow erschien, entgegen der ursprünglichen Disposition, der Kaiser nicht, da er durch Regierungsgeschäfte verhindert war.

Nunmehr hat auch der berühmte Münchener Staats­rechtslehrer Dr. v. Seydel das Wort zu einer vielum- strittenen Frage ergriffen. Ec schreibt in derDeutschen Juristen-Ztg." wörtlich: Die Erwähnung und Be-

Wißmar, 4. Januar. Hier soll eine Genossen- schafts-Molkerei ins Leben gerufen werden. Unsere

Lokales und Prouinsieües.

Lollar, 5. Januar. Dem Vernehmen derOberhesf. Ztg." nach plant die Bahnverwaltung einen Neubau des hiesigen Bahnhofes. Jedenfalls werden die vorhandenen Räumlichkeiten und Bahnhofsanlagen nicht mehr ausreichen, wenn die Neubaustrecke LollarLondorf gebaut sein wird. Fraglich erscheint es, daß schon im nächsten Etat die nötigen Mittel (gegen 400,000 Mk.) ein­gestellt werden. Der Bahnhofs«Neubau dürfte an die Stelle des alten Gebäudes kommen, und es sollen direkte Zugänge von Lollar aus unter den Geleisen angelegt werden.

Das Urteil wider D^roulöde und Genoffen ist in der letzten Sitzung des französischen Staatsgerichts­hofs gefällt worden. Dsrouläde und Buffet wurden mit 115 Stimmen zu 10 Jahren Verbannung ver­urteilt; gegen Gus rin wurde mit 127 Stimmen auf 10 Jahre Gefängnis in einem befestigten Platze erkannt. De Lur-SaluzeS wurde in contumaciam zu der gleichen Gefängnisstrafe verurteilt. Da die übrigen Angeklagten, Godefroy, Sabran, Deramel, Devaux, Barillier und Dubuc, nicht für schuldig befunden worden waren und somit freigesprochen sind, so hat mit obigem Urteil die viel- genannte Äffaire, die monatelang den Staatsgerichtshof be- schästigte, ihren Abschluß erreicht. Uebec die Einzelheiten j bei und nach Verkündigung des Urteils verlautet noch: > In seinen allseitig ruhig angehörten Schlußworten dankte Döxouläde den Pariser Geschworenen vom Mai, die ihn bei seinem ersten Prozeß freigesprochen hatten, drohte aber dem Senate, der Bolksgeist werde nicht dulden, daß derRefor­mator D'eroulöde" seine Strafe vollständig verbüße. Bei Verlesung der Urteile wurden auf den Tribünen einige Rufe wieHoch die Armee!"Hoch Doroulöde!" laut. UebrigenS wurde nur bezüglich Döroulsdes auf Einrechnung der zuvor ausgesprochenen Strafen erkannt. Guörin wird seine zehn­jährige Festungshaft im Mutterland verbüßen, da die De­portation nicht speziell ausgesprochen wurde. Am Abend verlautete, Deronlöde werde seinen Aufenthalt in San Sebastian in Spanien nehmen und seine Schwester erwarte ihn schon an der Grenze. Die Bevölkerung ist in seiner großen Mehrheit mit dem Urteil zufrieden. Man hofft auf einen ruhigen Verlauf der Ausstellung. Dsroulöde, Gusrin und Buffet sind heute abend von Polizeibeamten vom Luxemburg-Palais nach dem Sante-Gefängnis gebracht worden, ohne daß es zu irgend welchen Zwischenfällen ge­kommen ist.

jenigen Richter angedeutet werden, von denen eine Frei­sprechung der vor Gericht gestellten Verschwörer zu erwarten war. Im großen und ganzen geht aus den Dokumenten hervor, daß die ganze Angelegenheit der Dreyfus Affaire in vielen Punkten ähnlich ist und daß viele Dokumente gefälscht wurden, um Jameson und seine Ge­nossen zu retten.

Brüssel, 5. Januar. Dsroulöde ist heute nachmittag Hierselbst eingetroffen, (siehe oben.)

London, 5. Januar. Nach einer Meldung aus Peking ist der in Ping-Iin (Provinz Schautung) stationierte englische Missionar Brooks von Mitgliedern eines unter dem NamenBoxeS" bekannten Geheimbundes er­mordet worden.

Konstantinopel, 5. Januar. Eine größere Anzahl von Offizieren und Beamten, welche in der letzten Woche wegen angeblicher jungtürkischer Umtriebe verhaftet wurden, sind auf Befehl deS Sultans in Freiheit gesetzt worden.

fprechung der Reden i .

ist durch keine Rechtsvorschrift verboten, sofern nur Die Grenzen gewahrt sind, die das Strafrecht steckt. Es ist eine jener Gedankenlosigkeiten, wie sie im Staatsrecht häufig sind, die ein solches allgemeines Verbot als gegeben an« nimmt, sozusagen auf Grund eines Gewohnheitsrechts. Eine Beschränkung kann die Geschäftsordnung des Reichstags einführen. Wie weit sie reicht, entscheidet gegebenfalles der Präsident des Reichstags. Einem dritten erwächst daraus kein Einspruchsrecht. Hier ist keine Frage zu klären, sondern

Deutsches Keich.

Berlin, 5. Januar. Der Kaiser hatte heute vor­mittag eine Besprechung mit dem Staatssekretär Grafen

Anstand.

Kopenhagen, 5. Januar. Wie von hier gemeldet wird soll die dänische Negierung beschlossen haben, das An­erbieten Amerikas, die westindischen Inseln für 1b Millionen Dollars zu kaufen, anzunehmen.

Brüstel, 5. Januar.Jndep. Belg." veröffentlicht eine Reihe hochwichtiger Dokumente in englischem Text, aus denen hervorgeht, das Chamberlain nicht nur den Ja- meson-Einfall gekannt und unterstützt hat, sondern daß er auch unter der Hand und mit Hilfe der Beamten des Kolonialmini ft eriums und seiner Freunde alles ins Werk gesetzt

* . *

Telegramme desGießener Anzeiger".

London, 6. Januar. Nach Meldungen aus Kap­stadt kehren Verwundete und geheilte englische Offiziere und Mannschaften, welche von den Buren gefangen und ausgeliefert worden waren, zur Front wieder zurück, obwohl dies der Genfer Konvention widerspricht. Ferner wird aus Kapstadt gemeldet: Als der Oberst-Sherif Transvaals, Juta, im Begriffe war, mit einem Dampfer nach der Delagoa-Bai abzureisen, wurde er verhaftet und später auf Ehrenwort freigelassen. DieTimes" meldet aus South- Hamp ton: Bei der Einschiffung des ersten Teiles der 7. Division für Südafrika kamen skandalöse Szenen vor. Das zweite Bataillon des Hampshireregi­ments war total betrunken, und stiftete große Kra- valle an. Viele Soldaten mußten mit Gewalt unter Deck gebracht werden. Zeitweise waren auf den Schiffs­enden alle Bande der Disziplin gelöst. Ein Soldat fiel ins Wasser und ertrank. An der Schiffs­börse versicherte man gestern, die Regierung habe Infor­mationen erhalten, die den Befehl rechtfertigen, wonach die Geschwader-Kommandanten auf gewisse Schiffe zu fahnden haben, deren Namen ihnen ange­geben sind. Die britischen Konsuln in Hamburg, Ant­werpen, Havre, und Marseille sollen sich auf derartige Anzeigen verlegen.

London, 6. Januar. Das Kriegsamt veröffentlicht ein Telegramm des Obersten Baden-Powell vom 26. Dezember aus Mafeting über ein dort stattgefundenes Gefecht. Baden- Powell erklärt, daß er den Feind angegriffen habe, nm der vollständigen Einschließung durch den­selben zu entgehen. Er zählt die Truppen auf, welche an diesem Ausfall teilgenommen haben und gibt zu, daß der Ausfall scheiterte, weil die Buren eine uneinnehmbare Stellung inne hatten. Er schließt mit den Worten: Unsere Kolonne zog fich zurück, nachdem 6 Offiziere gefallen waren. Der Mut der Truppen ist über alles Lob erhaben. Dem Telegramm ist eine Verlust- I liste beigefügt, welche an Toten 3 Offiziere und 18 Mann, an Verwundeten einen Offizier und 24 Mann, sowie 3 Mann als gefangen genommen bezeichnet. Man schließt hieraus, daß sich unter den Gefangenen die beiden anderen Offiziere befinden.

Der neue Unfall derParria -

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deutsche Damper "Utria" gehoben H ac|un,cnc Meile weit bugiicrt; boid,Gierige Um rnehm^n (X ,I,Q?C lucfu von langer Tauer getränt sein? denn das kum ÄÄte

* Bom Kriegsschauplatz.

London, 5. Januar. Durch einen Arweebesehl die Bildung v°» sechzehn Milizbataillon

-osten für die notigen Gebäude übernehmen. Die Genossen- scha ts-Mitglieder hätten alsdann nur die Verpflichtung, dafür zu garantieren, daß der Betrieb eingerichtet und unterhalten werden kann. Milch von auswärts soll ent- werden Transportkosten etwas höher bezahlt ?!°?""bach, 5 Januar. Seit gestern abend W Uhr ""d d" anstoßenden Lagerräume des Frucht- und Mehthändlers R. Adriansen in bellen f nmm D>- hiesige und viele benachbarten Feuerwebren ,"n voller Thaligkeit. Das Ofener" dem ast" M- g n

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«.t.vuyu«..a I Bahngeleises vorzugehen. Die cnglifä) worunter

des Kaisers im Reichstag leicht, während die Buren gegen hundert- Mann, 'wor t ' 1 zwanria Gefangene, verloren haben sollen. Cotesvergif

von den Engländern noch besetzt. (Wir regis ri die englischen Renommier- und Schwmdewepeschen lediglich der Vollständigkeit halber. D. Red. d. »

- Wie denCentral News" aus Sterkstroom gemeldet wird, sind nunmehr alle Truppen, welche General Gatacre nach Bushmanshoek entsandt hatte, Suruckgekeh> . Die Buren haben jenseits Moltenos Stellung genommen. Nach einer Meldung aus Brüssel sind die Attaches der Transvaalgesandtschaft daselbst, Rickert und Eloff, Enkel des Präsidenten Krüger, welche sich zur Buren­armee begeben wollten, in Kapstadt verhaftet worden.

ÄtrAiti ifi wieder gesunken, wobei fünf Manu ertränke^ nnd mehrere andkre verletzt wurden. DerB. L. A." erhält bati2)°ei\n4C Januar" Das Wrack des Dampfers hatte viele Locker, die man zu reparieren suchte, was große Schwierigkeiten bot zumal das Schiss auch über 150 Fenster, Lichtössnungen unv Stückpforten hatte. Drei Dampfer kamen zu Hufe, um der der Bergung zu helfen, nämlichEm. Spitzer"Albatrotz und Seeadler": sie hatten mächtige Pumpen, die /000 Tpns Wasser in der Stunde auspumpen konnten. In letzter Nacht war die Patria" fertig für die Hebung. Um ,8 Uhr heute früh gingen die Berger ans Werk und zwar zunächst mit Erfolg.Albatrotz" nahm dM Schiff an den Stern undSeeadler" an den Bug, um diePatria" ans Land zu ziehen, aber die frühe Flut warf das Schiff nach rechts herum, und die See wurde so stark, daß der Seeadler" fast unter Wasser gezogen wäre. DiePatria" be­gann sich festzusetzen. Ungefähr 20 Mann von den Hamburger Hilfsdampfern stürzten dabei plötzlich in das 50 Fuß tiefe Wasser. Es war eine schreckliche Scene, doch wurde die Mehrheit der in die See gestürzten in sehr erschöpftem Zustande wieder gerettet und an Bord gebracht, die Männer, welche an Deck derPatria" waren, gingen unter, nämlich der erste Taucher Leopold Helfried, der sich in einem am Stern derPatria" befestigten Boote befand und noch zwei andere Taucher von den Hilfsdampfern. Zwei Bootsmänner sind ebenfalls ertrunken. Die Scene war herzzerreißend. Das Springen der Schiffswände derPatria" will man kurz vor dem Versinken des Schiffes gehört haben. Nach drei Tagen soll diePatria" nochmals von Tauchern unter­sucht werden, falls die See ruhig ist; man will sich überzeugen, ob noch eine Aussicht auf Hebung derselben vorhanden ist. Die Sache erscheint aber fraglich: manche versichern, das Schiff sei jetzt total wrack und werde durch den nächsten Sturm vollständig, zertrümmert werden.

Vermischtes.

* Berlin, 5. Januar. Zur Untersuchung des gestern nachmittag auf dem Bahnhof Bischweiler vorgekommenen schweren Ujn falls hat sich der vortragende Rat im Reichs­eisenbahnamt v. Misani an Ort und Stelle begeben.

* Leipzig, 5. Januar. Der in der Nähe von Borna belegene Kohlenschacht Espenhain ist zusammen­gestürzt. Drei Personen fanden hierbei ihren Tod, während fünf weitere gerettet werden konnten. Der Zu­sammensturz sand statt bei Herstellung des Raumes für das Schachtmauerfundament zufolge einer Lockerung der darüber befindlichen Zimmerung. Die Bergpolizei hat die Unter­suchung eingeleitet.

* Roda (bei Jena), 4. Januar. In die Lotterie- Einnahme der Thüringisch-Anhalter Lotterie eines Kollekteurs fiel bei der letzten Ziehung die Prämie von 300 000 Mk. Als er die Nachricht durch den Draht er­hielt, bestieg er sein Rad und fuhr damit nach Ottendorf, wo der Gastwirt Militzer ein Zehntel spielte, auf dessen Nummer der Prämiengewinn fiel. Militzer hatte das Los noch nicht bezahlt, und der Einnehmer bringt es durch seine Redegewandtheit so weit, daß Militzer ihm die Hälfte der Losnummer überläßt. Nun greift er in seine Tasche, zeigt die Depesche und sagt:Nun hast Du 13 000 Mark gewonnen und ich ebensoviel". Militzer be­troffen über diese Ueberlistüng, wandte sich an die General­direktion nach Gotha und diese sandte einen Angestellten nach Ottendorf, der dem Militzer die Versicherung gab, daß er in kurzer Zeit auch die 13 000 Mark des Kollekteurs er­halten werde.

* Lengenfeld (im Vogtland), 5. Januar. Die Per­sönlichkeiten der am 3. Januar erschossen auf­gefundenen Mädchen sind nunmehr festgestellt. Es sind dies die 21jährige Tochter des früher hier wohnhaft gewesenen Korbmachers Drässe und 2 Töchter des Loko­motivführers Richardt aus Leipzig. Fräulein Drässe er­schoß erst die beiden anderen und dann sich selbst. Das Motiv zu der That ist unbekannt.

* Straßburg i. E., 4. Januar. Heute ist der v-Zug 76 infolge falscher Weichenstellung auf den Schluß des Güterzuges 1238 in Bischweiler aufgesahren. Der letzte Wagen des Güterzuges war ein Kesselwagen mit Spiritus, der sofort in Brand geriet und auch den Post­wagen des D-Zuges in Brand setzte. Fünf Postbeamte wurden hierbei getötet, zwei Lokomotivbeamte und der Pack­meister schwer verletzt. Verletzungen von Reisenden sind bis jetzt noch nicht zur Anzeige gekommen.

* Innsbruck, 5. Januar. Der Monteur Kolkowsky aus Rosenheim in Bayern, welcher während der Weihnachts- feiertage eine Tour in das Zillerthal unternommen hatte, ist vom Turerjoch abgestürzt und wurde nunmehr tot aufgefunden.

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Universität und Hochschule

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Ernannt! Die buddhistische MahaBodhi-Society in Cal- j cutta folgende Indologen zu Ehrenmitgliedern: Sir Edwrn Arnold London) Professor Max Müller (Oxford), Colonel H. S. Olcott (Madras), Prof. Rhys-Davids (London), Dr. Paul Carus (Chicago), L®ußcn Aeumann (Wien), Dr. Arthur Pfungst (Frankfurt ^ M.) Pandrt M. Dharmaratna (Calcutta). An der U,'

°er Privatdozent für deutsche Sprache und Littekatur Dr.

Jellinek zum a.=o. Professor. E

" Die Pensionierung des Profeffors Schenk. Wie schon kurz ßemelbet, roub der Vorsteher des embrnologischen Instituts der Unwersitat Wren Prof. Dr. Leopold S. Schenk in nächster Zeit in Pension gehen. DasNeue Wiener Tageblatt^ berichtet über den Fall: öotort, nachdem Prof. Schenk seine Broschüre:Heber die Geschlechts- ' b^.%nf^en" veröffentlicht halte, trat in Professorenkreisen ^blaste Mrßssimmung gegen den Verfasser zutage. Man warf ihm

a C^en Broschüre, in reklamehaster Art seine Person

Vordergrund gerückt habe. Eine Kritik der Broschüre unterließ PT« t m - iCt ausdrücklichen Erklärung, daß das Büch unw is se n- ü V ? ^arbeitet und einer e r n st e n Widerlegung nicht würdig _ Ansehen der Universität so wurde schließlich erklärt

, - Die Folge war, daß gegen Profeffor Schenk eine D i s-

^.'^"?brs"chung eingeleitet wurde, die ziemlich lange Sckenk' ftJie abgeschlossen und das Ergebnis ist, daß Prof.

Lesiuna wurde um fernen Rücktritt vom Lehramt und von der

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