Ausgabe 
6.9.1900 Erstes Blatt
 
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Schul-Anzüge

in grosser Auswahl!

Markus Bauer.

5826

5760

VechMlung

außemdeutliiheu

5609

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C. Böhr & Co

er unter einem hochgradigen Stotterübel zu

5848

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Chr. Thon-Wiesbaden, der unter lebhaftemBravo" be­tont, der nassauische Bauernstand sei mündig, um seine Vertreter selbst zu wählen. Der Antrag auf Abänderung des Wahlverfahrens wird schließlich mit sehr großer Mehrheit angenommen, ebenso der Antrag betr. das künftige Vertragsverhältnis zwischen dem Verein einer­und der Landwirtschaftskammer andererseits. Dann werden fünf ausscheidende Direktorialmitglieder wieder- und De­partementstierarzt Dr. Augstein-Wiesbaden anstatt eines Verstorbenen neu gewählt. Ein Vortrag des Landwinschasts- inspektors Keiser- Wiesbaden über ..Züchtungsgrundsätze zur Erhöhung des Lebendgewichts bei Rindvieh", sowie des Administrators Dern-Etbach überHebung der nassauischen Geflügelzucht" bildeten -den Schluß der Sitzung.

Vollst. Bettf.Mk.98.-

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leiden hatte, nach einem Kursus im Sprachheilinstitut Hephata" vollständig von demselben befreit wurde. Dieses auf Wunsch jedem mündlich bestätigt.

Gerhard Baske, Ingenieur.

Duisburg, den 29. August 1900.

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Bestehend aus: Eleganter eiserner Bettstelle mit Patentmatratze, Schoner, SeegraSmatratze, Keil, Deckbett und einem Kiffen.

Hriims- Jd^sa^e hierdurch meinest besten Dank^ daß ich,,der

Gießen, den 20. August 1900.

Direktion der Spar- und Leihkaffe Gießen. Wiener.

Man achte darauf, dass jedes Packet die volle Firma und Schutzmarke trägt.

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Donnerstag den 6. und Freitag den 7, September, jedesmal nachmittags 2 Uhr an­fangend, wird im Hofe Nord' aulage 7 (früherer Lahnsteiu) eine große Partie sehr guter Weitz- und Rotweine in Flaschen gegen Barzahlung versteigert.

5863 I. A.: Schneider.

DV Weitere Anmeldungen zu einem in Gießen zu errichtenden Heilkursus werden noch Donnerstag den 6. und Freitag den 7. Veptember, von 13 Uhr und 67 Uhr nachmittags im Hotel Einhorn angenommen.

InstitutEephata, staats, konzessioniert.

Dir. Neumann, Wiesbaden. Dr. med. Coleman, Esten <* R.

Hochachtungsvollst

A. Simon, Lollar,

langjähriger Schlossermeister bei obiger Firma.

Ortsftatut für die Stadt Gießen,

betreffend die Gesindeorduung.

In Gemäßheit des Art. 7 der Gefindeordnung in der vom 1. Januar 1900 an geltenden Fassung wird hierdurch auf Beschluß der Stadt- verordnrten-Versammlung vom 26. Juli 1900 und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern vom 9. August 1900 zu Nr M. d. 1.23278 bestimmt, daß für den Bezirk der Provinzialhauptftadt Gießen an Stelle des Art. 6 des Eingangs zittrten Gesetzes die folgenden Vorschriften über die Dauer der Dienstzeit zu treten haben:

Ist über die Dauer der Dienstzeit nichts vereinbart, so wird der Vertrag als auf die Dauer eines Kalendervierteljahres abgeschloffen an­gesehen. Das Kalenderoierteljahr beginnt mit dem ersten Werktag eines Vierteljahres und endigt mit dem Beginne des folgenden Kalender­vierteljahres.

Ein im Laufe des Kalendervierteljahres abgeschloffener Dienstvertrag gilt als bis zum Ende desselben eingegangen, falls nicht ein anderes vereinbart ist.

Gießen, den 30. August 1900.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Wolff.

Zwievelkucheu Dienstag, Donnerstag u. Samstag, morgens von %9 Uhr ab. B. Schomber, WMHorstraße 51.

Hochachtungsvoll

Wilhelm Fischer,

Merweg 13. Dachdecker. Afterweg 13.

UnivrrM und Hochschule.

Profeffor Ernst Haeckel hat sich am 4. September in Genua nach Singapore zu seiner Forschungsreise nach Java, Sumatra, Celebes, Amboina eingeschisst. Er verabschiedete sich von seinen Freunden in einem Schreiben, in dem es heißt:Ich hoffe, daß diese zweite Tropenreise meine letzte größere Reffe nicht allein meine viel- jährigenPlankton Studien" zum endgiltigen Abschluß. und mir schöne neueKunstformen der Natur" liefern wird, sondern auch, daß der Naturgenuß vonJosulinde", dem schönsten Jnselreiche der Erde, mir neue Kräfte zum heißenKampf um die Welträtsel" geben wird. Zwar ist mir der Erfolg dieses Buches sehr erfreulich, aber die Beantwortung von mehr als tausend Briefen, die daraus crsolgten, hat doch meine Kräfte mit 66 Jahren etwas mitgenommen. Da ich leider keinen Ver­sicherungsschein auf meine persönliche Unsterblichkeit besitze und an kein Wiedersehen im Jenseits glauben kann, rufe ich meinen lieben Freunden mit herzlichen Grüßen einFrohes Wiedersehen" im Diesseits zu."

berechtigt sei. Unsere landwirtschaftlichen Verhältnisse können nicht mit denen der östlichen Provinzen gleich behandelt werden, wo der Großgrundbesitz überwiegt, dem hier nur etwa 6 pCt. der Landwirte angehören. 56 y2 pCt. rechnen mit einem Besitz von 210 Hektar zum bäuerlichen Mittel­stand; der Rest hat weniger als 2 Hektar. Es gilt also im hiesigen Regierungsbezirk vor allem, die «einen Kräfte zusammenzufassen durch Vereine und Genossenschaften. Unsere Landwirte haben im Allgemeinen nicht die Mittel, ihre Söhne auf landwirtschaftliche Hochschulen zu schicken, wir müssen ihnen deshalb die Belehrung ins Dorf !htn- eintragen. Das kann nur dadurch geschehen, daß den 16 Bezirksvereinen größere Mittel an die Hand gegeben werden Der Voranschlag für 1901 sieht daher schon jetzt erhöhte Beihilfe von je 450 Mk. vor. Nach Eintritt in die Tagesordnung werden zunächst der Rechenschaf^bericht und die Jahresrechnung für- 1899 gutgehetßen. Em An- trao des 6. landw. Bezirksvereins (Oberlahnstem) erneuert das Bestreben, das Wahlverfahren zur Landwirt- schaftskammer im Sinne einer reinen Berufsvertretung umzugestalten. An Stelle der Wahl der Landwirtschafts- kammermitglieder durch die Kreistage solle Wahl durch alle beitragspflichtigen Landwirte treten. Land­rat v. Heimburg als Gegner des Antrages suchte diesen auf persönliche Motive, insbesondere ans eine seiner Meinung nach völlig grundlose Abneigung gegen Beamte (Landräte) als Kammermitglieder zurückzuführen. Dieser Auffassung tritt eine ganze Reihe von Rednern sehr nachdrücklich ent­gegen, so Bürgermeister Neu-SelterS, FeldgenchtSschösfe

Einladung.

Die verehrlichen Mitglieder des Spar» und Leihkasievereius Gietzen werden zu einer

am Areitag dem 7. SeptemLer t. I., nachmittags 4 Mr,

im Saale der höheren Mädchenschule (Schillerstraße) dahier stattfindenden

Bekanntmachung.

Nachstehendes Ortsstatut wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis

Stottern

Rationelles, physiologisch begründetes Verfahren des Direktors Renmann.

Das Verfahren ist wesentlich abweichend von den üblichen didaktischen (symptomatischen) Methoden und verhilft schwersten Stotterern

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gebracht.

Gießen, den 30. August 1900.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Wolff.

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