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6.7.1900 Erstes Blatt
 
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Freitag den 6 Juli

1900

Erstes Blatt.

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Zlnttr- und Anzrigeblntt für den Kreis Greffen

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Richtung nichts verletzend neues geschaffen hat. Seme Salome ist um einen Goetheschen Ausdruck zu gebrau­chen, der heute vulgarisiert ist einLuderchen". In einem blauen Becken dieses tiefe, leuchtende Blau ift ungemein pikant wird ihr das blutende Haupt des Täu­fers dargereicht. Eben erst muß die schaurige Handlung vollzogen worden sein. Der Henker steht dabei, eine viehische, brutale Gestalt; noch klebt das Blut an fernem Schwerte. Er grinst in seiner blöden Roheit. Salome aber, festlich aufgeputzt, mit Blumen im Haar, in pran­genden Gewändern, die Hals, Busen und Schultern ent­hüllen, mit Goldschmuck behangen, tritt vor rhr Opfer hrn und hebt ihm mit zierlich gespreizter Hand den Augen­deckel hoch. Hinter ihr stehen die Sklavinnen, dre eine m all ihrer Dumpfheit die Gebieterin mit dem Pfauenwedel fächelnd, die andere heiter, mit einem wohlgefälligen Lächeln, als ob sie das crudelschöne Schauspiel belustige. Was ist nun das Reue, das Besondere, das Exceptwnelle bei Corinth, das diesem Gemälde die Aufmerksamkeit m so hohem Maße zuzieht? Die meisten der Sezessions­bilder erheben, wenn sie nichts anderes anzufuhren wysen, wenigstens den Anspruch der Selbständigkeit und dürfen ihn erheben. Das Was, will sagen; der behandelte Stoff ist es gewiß nicht, der gerade diesem Cvrmth'schen Bilde eine Ausnahmestellung verleiht. Auch die koloristischen Effekte sind es nicht. Die Komposition ist sogar em wunder Punkt: die Figuren sind nicht zwanglos genug angeordnet; die brntale Gestalt der Henkersknechte, em Ruckenakt, ist zu sehr in den Vordergrund geschoben; man merkt daA Mühsame der Komposition, die sich ein wenig theatralisch aiebt. Bleibt also nur die Charakteristik der Fi­guren, und thatsächlich hat der Münchener hier eigenartiges' geschaffen Wie bemerkt, ist diese Salome mit der Wollust

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22. 25.

3. Dienstjahr einen Gehalt von 1100 6 ' 1250

91400

12. 1550

15. 1700

18 1850

21. 2000

24 2200

27. 2400

30. 2600

gäbe von über 1 Million Mark. Weiter könne nicht ge­gangen werden, darin fäien Finanzminister und Staats­ministerium einig. Durch die Bereiterklärung zur An­nahme der Skala Molthan habe die Regierung in Bezug auf ihre Vermittelungsthätigkeit und ihr Bestreben, das Zustandekommen des Gesetzes zu sichern, die äußerste Grenze beschritten. Er hoffe, daß das Gesetz auf dieser Grundlage doch noch zu stände kommen werde und könne versichern, daß die Regierung auf das Zustandekommen im Interesse des Lehrerstandes den allergrößten Wert

vom 31. Dienstjahr an 2800

Etwa 25 bis 30 weitere Vorlagen, darunter Gesetzent­wurf die Witwen- und Waisenkasse der Volks- schullehr er, werden entsprechend den Beschlüssen der Zweiten Kammer angenommen.

Ein kleinerer Teil der Vorlagen wird für die morgige Sitzung Vorbehalten. In dieser wird auch' eine eventuelle

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger

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Hessischer Landtag.

Erste Kammer der Landstände.

M. G. Darmstadt, 5 Juli 1900.

Die Sitzung wird »om Präsidenten Graf v. Schlitz, «en. t>. Görtz, um halb J.0 Uhr eröffnet. Dieser macht Mit­teilung von seiner Ernennung zum Ersten Präsidenten der Kammer und empfiehlt sich der Nachsicht und dem Wohl­wollen der Mitglieder des Hauses. Er gedenkt rmt war­mem Nachrufe Sr. Gvoßh. Hoheit, des Prinzen Wilhelm von Hessen, und die Mitglieder erheben sich zu (Aren des Dahingegangenen von ihren Sitzen. In einem Schreiben an die Erste Kammer teilt Graf Solms-Laubach mit, daß er das Amt eines zweiten Präsidenten der Ersten Kammer zu seinem Bedauern aus Gesundheitsrücksichten meberteaen müsse und den Sitz in der Kammer auf seinen Sohn, pen Grbgrafen, übertrage. Der letztere, sowie der Bischof von Mainz, Dr. Brück, werden hierauf eingeführt und leisten den landständigen Eid. Zum zweiten Präsidenten wird Graf Erbach-Für st enau, als Sekretär Graf Solms- Laubach gewählt. Als neue Mitglieder für die Vier- Ausschüsse werden Erbgraf Solms-Laubach, Erbprinz Lei- ningen, Graf Stolberg-Roßla und Fürst Solms-Hohen- solms-Lich gewählt. r

In Erwiderung der AllerhöchstenBot s cha s t,Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs an die Stände anläßlich des Ablebens des Prinzen Wilhelm von Hessen wird eme Adresse beschlossen und um 11 Uhr durch das Bureau der Kammer und zwei Mitglieder in besonderer Audienz überreicht. r ,

Die Vorlagen, Entschädigung für an Milzbrand und Rauschbrand gefallenen Tiere, Antrag Korell hierzu, die dienstliche Stellung der Räte bei den Provmzialdirek- tionen, mehrere Vorstellungen wegen Ruhegehaltes und Besoldungsdienstzeit, Teilung des Mainzer Gymnasiums, die Lehramtsassessoren an höheren Bürgerschulen, Ankauf des Gärtner'scheu Hauses auf der Burg zu Friedberg und kleinere Gegenstände betr., werden nach Beschlüssen der Zweiten Kammer genehmigt. &A

Zur Beratung gelangt nunmehr die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, die Gehalte der Volks­schullehrer betr., dazu Antrag Backes, Antrag Molthan, Schlenger und Genossen, Antrag Köhler (Darmstadt) und Genossen, Vorstellung des hessischen Landeslehrervereins. Staatsminister Rothe erklärt, daß die Regierung weiter­hin auf ihrem Standpunkt beharren müsse, wonach die Vorlage nicht Gesetz werden könne, wenn der Antrag Backes angenommen werde. An dem Wohlwollen der Regierung für den Lehrerstand könne niemand zweifeln, ferne Grenze finde aber das Wohlwollen in der Steuerkraft und m den Finanzen des Landes. Die Vorlage sei in dieser Hinsicht «uf das sorgfältigste erwogen worden. Man habe sich, dazu verstanden, den Antrag Molthan in die Regierungs­vorlage aufzunehmen; dieser schaffe eine Arbeitsskala, wie sie die Regierung von vornherein beabsichtigt, aus finan­ziellen Gründen aber aufgegeben habe; durch die Erhöhung der Pensionslasten, die Organisation der Schullehrer­witwenkasse usw. schaffe sich der Staat unter HinzurechuunF der 700 000 Mark für Gehalte der Lehrer eine Mehraus-

der Grausamkeit ausgestattet. Sie nähert sich dem abge­schlagenen Haupte des Johannes mit einer Koketterie, als ob sie einen Tanzsaal beträte. Sie kommt ja gerade von einem wilden Tanze her; die Unordnung der Gewändev scheint darauf hinzudeuten. Ihr jugendlicher Leib, den sie den Blicken ihres begehrlichen Stiefvaters preisgab, hat ihr den Triumph über den strengen Gottesmann er­wirkt. Und diese lüsterne Brunst dampft noch ihr Leib aus. Es ist das Wonnegefühl der befriedigten Rache, das diese Salome durchglüht. Und nickst minder schwelgen die Per­sonen ihrer Umgebung in diesem schaurig-schönen Anblick. Es mag zarte Gemüter geben, die diese Roheit abstößt; ihrer überwältigenden Wirkung wird sich kein Unbefangener entziehen können. _ t

Corinths übrige Bilder, die gleichfalls der Bibel ihre Stoffe entnehmen, offenbaren keine neuen Seiten seines Könnens. Seine Kreuzigung fällt weder nach der guten noch nach der schlechten Seite auf; wir haben diesen Gegen­stand im Laufe der letzten Jahre mit realistischerer Kraft gemalt gesehen. Seine Susanna, ein Lieblingsthema der Maler, läßt den Humor vermissen. An Böcklin darf man dabei gewiß nicht denken. Religiöse Stoffe sind übrigens der Sezession bei weitem nicht so fremd, wie man gemein­hin anzunehmen geneigt ist. Da ist eine schlichteBewei­nung Christi" von dem Berliner Otto Heinrich Engel, ein Johannes-Bildnis des Grafen Leopold v. K a l ck r e u t h, eine Pieta von Hans Thoma, und der Münchener Fritz v. Uhde hat neben derFlucht nach Egypten" eine rüh­rend einfache Heilandsgestalt (Christus besucht ernt Bauernfamilie") gemalt. DieKinderstube" von dem­selben Uhde ist für mein Gefühl zu sehr mit anekdotenhaftem Zügen ausgestattet. Des Hamburgers Julius v. Ehren; Die Schule ist aus" fesselt durch kräftigere Farbengebung,

Freiherr Riedesel zu Eisenbach vertritt den Stcmd- punkt der Mehrheit des Ausschusses, die dem Antrag Backes nicht stattgeben will, Geh. Kommerzienrat Michel als einziges Mitglied des Ausschusses tritt für den Beschluß der Zweiten Kammer ein. Er sieht in dem Mehrerforder- nis von 144 000 Mark keinen allzu erheblichen Betrag und glaubt, daß gerade eine Aufbesserung in den unteren Stu­fen mit Rücksicht auf die erhöhten Bedürfnisse in gewissen Lebensjahren der Lehrer am Platze sei. Ministerialrat Dr. E i s e n h u t sucht seine Ausführungen zu widerlegen und weist besonders darauf hin, daß mit der beabsichtigten Neuregelung der Gehaltsverhältnisse der Lehrer Hessen an der Spitze des Reiches stehe. Wenn die Regierung solches nachweise, so dürfe sie für sich in Anspruch nehmen, daß sie nickst von kleinen Gesichtspunkten ausgegangen sei. Er könne, so leid es ihm in seiner Stellung thue, doch darüber nicht hinauskommen, daß der Staat auch- noch andere Interessen außer den Interessen der Schule zu wahren habe. Er wünsche dringend, daß die Vorlage Gesetz werden möge, im Interesse unserer Schulen und der Lehrer, die die Aufbesserung in hohein Maße nötig hatten. Pro­fessor Dr. Schmidt wird der Regierungsvorlage zu- sttmmen im Interesse des Zustandekommens des Gesetzes. Bischof Dr. Brück spricht für den Anttag Molthan, der den berechtigten Forderungen der Lehrer Genüge leisten und ihre Lage bessern werde.

Die Regierungsvorlage nut der Skala Mol­than wird gegen 2 Stimmen (Geh. Komwerzienrat Michel, Geh. Hofrat Professor Kittler) angenommen. Danach definitiv angestellten Ährer an Volksschulen

Werliner Kunstausstellungen.

(Eigener Bericht des Gießener Anzeigers.) in*).

Die Sezession.

2.

Corinth Liebermann Leistikow Skarbina Stuck Thomas Theodor Heine.

War im vorigen Jahre der Münchener Max Slevogt der Prügelknabe der Ausstellung, dank der mit unerhörter Kühnheit d argestellten Parabel vorn verlorenen Sohn, so ist es Heuer der Münchener Louis Corinth mit seinem Salome-Gemälde, also wieder ein biblischer Stoff, dessen Behandlung die Geister auf einander platzen läßt, die Ge­müter in Wallung versetzt. Die skrupellos realistische Auf­fassung hat das Gemälde zu einem Clou gemacht. Würdige Herren und ehrbare Frauen stehen staunend davor und schütteln das Haupt. Mau sieht es aus ihren Mienen, daß sie die Frivolität, mit der ein bekannter biblischer! Vorwurf behandelt ist, in ihren Gefühlen beleidigt. Und doch haben sie vielleicht vor drei Jahren dem Sudermann- LchenJohannes" Beifall geklatscht, obwohl hier ein mo­derner Reabiet nicht davor zurückschreckte, Salome als eine Tiergarten-demi-vierge darzustellen. Nicht anders und nicht schlimmer der Maler. Er hat höchstens die Wollust der Grausamkeit hinzugefügt. Aber wer je die Ecce Homo- Bilder der alten Meister gesehen hat, hier den Heiland mit der Dornenkrone in unsäglichem Schmerz, dort die tterische Lust seiner Peiniger, die sich! an diesem leidvollen Anblick laben, der muß einräumen, daß Corinth nach dieser

*) vgl. Nr. 124 und Nr. 143.

Rückäußerung der Zweiten Kammer über die heutigen Be­schlüsse der Ersten Kammer, bett, den Gesetzentwurf über? dieGehaltederVolksschullehrer, ihre Erledigung finden.

Schluß der Sitzung 12 dreiviertel Uhr.

Politische Tagesschau.

DieKoloniale Zeitschrift« bringt die Nachricht von der Amtsenthebung des bisherigen Gouverneurs von Deutsch- Ostafrika, Generalmajors v. Liebert, mit folgenden Angaben:

Generalmajor v. Liebert ist, wie wir erfahren, am 28. Ium vom Kaiser seines Amtes als Gouverneur von Deutsch-Ostafrika enthoben worden und wird eine Brigade erhalten. Veranlassung zu dieser Ver­abschiedung war wohl in letzter Linie die Insubordination des Gou­verneurs v. Liebert gegenüber seinem Chef, dem Kolonialdirektor von Buchka. Es ist bekannt, daß Herr v. Liebert nach zahlreichen Prwat- briefen und Mitteilungen an die Preffe, zu der er seit den Zeiten, da er für den als Reichskanzler designierten Grafen Waldersee die Preß­sachen bearbeitete, Beziehungen unterhielt, die Ablehnung der Centralbahn zum Anlaß nehmen wollte, um eigenmächtig nach Deutschland zurück, zukehren und über den Kopf des Kolonialdircktors hinweg die Agitation für die Centralbahn aufzunehmen. Gleichzeitig stellte die den Generalmajor v. Liebert hochschätzend, Preffe diesen als Kan­didaten für den noch gar nicht erledigten Posten des KolomaldireklorS auf. Auf die Nachricht des Gouverneurs, daß er nach Deutsch­land komme, erhielt er den telegraphischen Bescheid vom Kolonialamt, daß man diese Abreise als Abschiedsgesuch betrachten würde. Jn- folgedeffen verschob Herr v. Liebert seine Abreise.

Diese Dinge haben wohl dem Faß den Boden ausgeschlagen. Denn es ist in kolonialpolitischen Kreisen schon lange bekannt, daß die Stellung des Herrn v. Liebert unhaltbar war, und daß der Kaiser seiner Unzufriedenheit mit de» jetzigen Zuständen in Deutsch- Ostafrika mehrfach in scharfer Weise Ausdruck gegeben hat, indem er mit Recht für den rapiden Niedergang des Karawanen­handels einerseits den ans Phantastische grenzenden Optimis­mus des Herrn v Liebert, dann aber seine bureaukratische Me­thode, die sich namentlich in der Unmenge seiner Erlasse äußert, rote sie in solcher Ausdehnung bisher in unseren Kolonieen noch nicht erlebt ist, verantwortlich machte. _ , . _ r nr. e.

In praktischen Kolonialkreisen und m denen der Kolomalgesellschaft macht man Herrn v. Liebert sein Verhalten gegenüber der Ry assa- qesellschaft deS Herm Deuß zum Vorwurf, da der Gouverneur gleichzeitig an Herrn Deuß schrieb, er würde das Unternehmen aufS Kräftigste unterstützen, während er dem Kolonialamt erklärte, er laffe die Konzession der Nyaffagesellschaft nicht zu. Abgesehen von dem Handelsniedergang Deutsch-Ostafrikas sind auch die politischen Zustände der Kolonie wenig erfreulich, da unter den Einge­borenen wegen der gewaltthätigen Art, in der die von Liebert einge» führte Hüttensteuer zu hohen Ziffern getrieben wird, starke Erbitter­ung herrscht

Wie weit Dr. Hans Wagner, der diesen Artikel ge­zeichnet hat, für die darin gemachten Behauptungen Beweise in Händen hat, wird sich zu zeigen haben, zumal er weitere Ausführungen in Aussicht stellt.__

Chronik der Universität Gießen.

Bei dem Jahresseste der Universität verlas der Rector ma^niLcus, Professor Dr. Netto, folgende Chronik unserer Universität:

(Seit dem ersten Juli 1899 find mancherlei Veränderungen tm Lehrkörper vor sich gegangen. Es schieden aus und traten in den Ruhe­stand die ordentlichen Professoren Geh. Oberschulrat Dr. Hermann